Das Haus des Magiers Víramyl

Der Wald liegt südwestlich und erstreckt sich weit in den Osten. Die Zwillingsflüsse Euwin und Auwin schenken dem Wald das Leben. Der Turm der Weisheit und die Ruinen Kosrals verbergen sich in ihm. Angeblich haben die Elfen dort ein Dorf errichtet.
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Kazel Tenebrée
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Re: Das Haus des Magiers Víramyl

Beitrag von Kazel Tenebrée » Samstag 9. Juni 2007, 15:46

<i>"Ich würde dich jetzt nicht gehen lassen."</i>

Kazels Herz sprang vor Freude, als er das hörte. Er liebte sie ja so sehr und bewies es ihr mit einem heißen und leidenschaftlichen Kuss, der auf ihrer Brust begann und sich langsam ihren Hals hinauf arbeitete.

Doch dann verstand Kazel die Welt nicht mehr. Shantih stieß ihn weg! <b>Was? Aber...</b> Und sie folgte, richtete sich ein Stück auf.
Ihre zarten Lippen berührten seine Schulter und darunter prickelte es kochend heiß. Kazel wagte es nicht sich zu rühren, schon gar nicht, als ihre Finger den Gürtel seiner Hose lösten. Er wagte gar nichts, aus Angst, diesen Moment zunichte zu machen. Ja selbst die Luft hielt er an.

Der Gürtel landete achtlos in einer Ecke und Shantihs Hände ruhten nun dort, wo die Hose endete. Kazel schaute bangend zu ihr herab. Erkannte, dass sie zögerte. Er umarmte sie, drückte sie an sich, küsste ihre Stirn und erwiderte ihren Blick, als sie fragend zu ihm aufschaute.
Eine Hand glitt nach oben, strich eine seiner schwarzen Strähnen aus dem Gesicht. <i>"Ich will dich"</i>, hauchte sie ihm entgegen.

Kazels Knie wurden weich. Ein Lächeln trat auf sein Gesicht, jedoch scheu und leicht beschämt, ob seiner Unerfahrenheit. "Shantih ... ich ... " Sie klang so sicher, vertraute darauf, dass alles funktionieren würde ... dass er alles 'richtig' machte?!
Kazel zitterte kurz, unterdrückte es sogleich. Shantih sollte nicht beunruhigt sein. Aber er musste es ihr sagen.

"Du, hör mal ... ich ... naja ... also Frauen, also weißt du ..." Er atmete tief durch. "Ich war noch nie jemandem so nah wie dir. Aber ich ... ich will dich auch."
So nahm Kazel seinen ganzen Mut zusammen, denn er wollte ja nicht sehr schlecht vor der Frau da stehen, die ihn liebte. Und die er liebte. Etwas unbeholfen und aufgeregt arbeitete er sich aus seiner Beinkleidung, wäre beinahe gestolpert, aber schließlich schaffte er es, sich von den Sachen zu befreien.

Niemand hatte ihn je so gesehen. Seit er in den Verliesen seiner eigenen Mutter in Ketten gehangen hatte nicht mehr. Doch dieses Mal war sein Körper nur von Glück erfüllt und nicht von qualvollem Schmerz. Glück und ... Sehnsucht. Ja, er sehnte sich nach Shantih, nach ihrer Wärme und ihrem Herzen.
Kazel trat zu Shantih, drückte sie zurück aufs Bett, so dass sie saß und kniete anschließend vor ihr nieder. Er nahm ihre Hände in die seinen, schaute zu ihr auf. Seine Augen ein ruhiges Meer, von Liebe glattgefegt, ein Spiegel zu seiner Seele.

"Ich liebe dich ... für immer ... und ich gehöre dir mit Leib und Seele." Kazel küsste ihre Hände, legte diese dann auf seinen Schultern ab und wandte sich Shantihs zartem Bauch zu. Auch ihn bedeckte er mit Küssen, ihre Haut duftete so wohlig.
Kazel glitt ab, näherte sich tieferen, geheimen Gefilden. Seine Hände streichelten Shantihs Haut und er selbst liebkoste ihren Körper, dass es ihm vor aufsteigendem Wohlwollen die Nackenhärchen aufrichtete.
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Luziver
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Re: Das Haus des Magiers Víramyl

Beitrag von Luziver » Samstag 9. Juni 2007, 16:18

Luziver saß noch immer neben Roxas, ihr Blick auf die Dunkelheit gerichtet.

<i>,,Wer ist dein anderes du?"</i>
Fragte der Löwen-Hybrid plötzlich, das Mädchen zuckte kurz zusammen.
"Du meinst Lucy...
Sie hatte gesagt, dass sie dich vorhin im Gebüsch gesehen hatte, als die Reiter da waren...

Lucy ist Luzivers zweite Persönlichkeit.
Wir sind sozusagen zwei Seelen in diesem Körper.
Weißt du, wenn Luziver schläft, dann kann Luziver Lucy sehen. Wir können auch so miteinander reden. Wir können uns gegenüber stehen.
Auch können wir jetzt miteinander reden.
Wenn sie jetzt nicht schläft, dann kann sie dich sehen und hören. Sie bekommt alles mit.
Lucy beschützt Luziver und die anderen!
Lucy ist das Gegenteil von Luziver, aber sie kann auch lieb sein. Böse ist sie nicht, nein." Flüsterte sie wieder.
Ihr Blick schweifte nicht ab, sie sah die ganze Zeit geradeaus, die Beine angewinkelt, die Arme mit der Decke und die Beide geschlungen und den Kopf auf die Knie gelegt.
Zuletzt geändert von Luziver am Samstag 9. Juni 2007, 16:19, insgesamt 1-mal geändert.

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Shantih
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Re: Das Haus des Magiers Víramyl

Beitrag von Shantih » Samstag 9. Juni 2007, 18:31

Shantih entging nicht, dass Kazel selbst unsicher war, auch wenn er es verbarg so gut es eben ging, wenn man sich so nah war. <b>Du hast zu viel gesagt! Gleich macht er es wie du und verschwindet einfach...</b>

Doch nein! Das Lächeln in seinem elfenhaften Gesicht verriet zwar seine Verlegenheit, doch er blieb. Erleichtert und voller Glück schenkte sie ihm einen zärtlichen Kuss, erfüllt von Dankbarkeit, dass er so ehrlich zu ihr war.

Nun tat Kazel das, wobei Shantih gezögert hatte. Vollkommen nackt standen sie voreinander, nichts trennte sie mehr und würde es auch nie wieder tun. Sie ließ sich von ihm zurück auf das Bett dirigieren und verharrte auf der Bettkante sitzen. Wartete auf seine Berührungen, wartete auf ihn.

Seine Augen waren so klar, die Mauer seines Misstrauens war gefallen, die sonst hinter ihnen stand und den Blick in seine Empfindungen verhinderte, doch nun... Als könne sie in sein Herz sehen. In das Herz des Mannes den sie liebte.

Ihr entfuhr ein leises Stöhnen, als Kazels Lippen eine unsichtbare Schwelle übertraten, sie schloss die Augen und fühlte das innere Glühen, welches seine Küsse zwischen ihren Beinen entzündeten. Wie oft hatte sie versucht sich auszumalen, was in dieser Nacht geschehen konnte, doch das es so sein würde... Zu unwissend war ihr Geist gewesen.

Langsam ließ Shantih sich nach hinten fallen, so dass sie vor ihrem Liebsten auf dem Rücken lag. Heftige Schauer durchfuhren den zierlichen Frauenkörper, umso länger Kazel am Mittelpunkt ihres Wollens blieb, Spannung durchzog sie, ließ sie schneller Atmen, verbannte die allerletzte Scham und schuf Platz für das Verlangen.

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Kazel Tenebrée
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Re: Das Haus des Magiers Víramyl

Beitrag von Kazel Tenebrée » Samstag 9. Juni 2007, 22:31

Shantih stöhnte unter Kazels liebevollen Zärtlichkeiten. Ein wohliger Schauer jagte den nächsten über seinen Rücken. Was sie allein mit einem leisen Stöhnen oder Seufzen bei ihm bewirken konnte! Es hätte ihn erschreckt, wäre er davon nicht so angetan.
Ihre zufriedenen Laute weckten nicht nur seine Lebensgeister und verwöhnten diese, sondern entfachten in Kazel auch ein Feuer, so heiß wie Faldors Höllengefilde. Seine Seele flammte auf, Lust durchflutete seine Glieder, drang durch seine Adern und pulsierte heftig.

Und dann sank Shantih in die Kissen, erbebte unter seinen Küssen und atmete schneller. Nein, jetzt war auch er an einem Punkt angelangt, an dem er nicht länger warten konnte oder wollte. Er wollte nur noch eins: seine Shantih.
Sein Körper verlangte so sehr nach dieser Frau, dass er vor Aufregung zitterte und auch sein Atem hatte sich inzwischen dem rasenden Schlagen seines Herzens angepasst.

Er beendete seine Liebkosungen, indem er vom Zentrum ihrer Lust mit seiner Zunge auf Wanderschaft ging. Dabei richtete er sich auf, erkletterte sozusagen das Bett und folgte einem süß schmeckenden Pfad über Shantihs Becken hinweg, an ihrem Bauchnabel entlang und stetig weiter hinauf. Schließlich senkte er seine Lippen erneut auf ihre, küsste sie mit dem Feuer seiner Leidenschaft.

Kazel löste den Kuss, lächelte auf seine Angebetete herunter. Er sagte nichts, denn sein Lächeln sprach so viele Worte, keine Bibliothek hätte die Masse aufnehmen können.
Und dann zögerte er einen Moment. Hatte Angst, zu versagen, Shantih weh zu tun oder Schlimmeres. Dunkle Hirngespinste entsprangen seinem Kopf und kurz wandte er den Blick ab.
Doch die Leidenschaft siegte. Allein, um Shantih nicht einfach so liegen zu lassen, zwang er sich, die Gedanken abzuschütteln.

Seine Augen fixierten wieder ihren Körper. Wie wunderschön sie war, so begehrenswert. Und er begehrte sie wahrlich. Konnte sich nicht mehr zurückhalten. Das Feuer loderte erneut auf, brannte heißer als zuvor.

Kazel berührte Shantihs Wange, streichelte sie und noch während er ihr so Liebe vermittelte, sank er schwer auf sie hernieder.
Zwei Liebende verschmolzen miteinander, wurden eins, und so wuchs ihre Liebe ins Unermessliche.
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Re: Das Haus des Magiers Víramyl

Beitrag von Luziver » Sonntag 10. Juni 2007, 01:21

<i>,,Geh lieber wieder rein. Mich stört es nicht alleine zusein diese Reiter würden eh nicht herkommen..." </i>
"Nein, Luziver wird nicht reingehen.... Luziver will hier bleiben..." Flüsterte sie wieder leise.
EIn leises Wiehern war zu hören, es war Ascar, der sich zu den zweien gesellte.
Der Hengst trat hinter dem Mädchen, sie legte ihren Kopf nachhinten und lächelte Ascar an. "Na du? Kannst du auch nicht schlafen?"
Wie schon die ganze Zeit war ihre Stimme leise, aber dennoch schien es sich anzuhören als würde sie ganz normal reden. Der hengst stubste Luzi an, diese kullerte auf den Rücken und breitete sich aus, leise kicherte sie als er sie beschupperte.
Schnell aber setzte sie sich wieder auf, er legte sich neben sie hin und schnaupte leise.

Der Blick des Mädchens viel auf das Shcwert des Jungen. Die berührte es kurz mit ihrem Finger und betrachtete es eine weile. "Weißt du Roxas, Luziver hat noch nie so ein großes Messer gesehen.. Aber auch diese großen Messer von den Reitern sind komisch... Was ist es denn für ein Messer?" Fragte sie neugierig, Ascar shcien leicht den Kopf zu shcütteln, schlief aber ein.
Nun wurde Luziver ebenfalls wieder müde, man sa esh ihr an.

<b>Die Reise zum Turm war so anstrengend!!! Viel zu anstrengend!! Bin so müde!!! </b>

Sie gähnte einmal herzhaft und kuschelte sich wieder in die Decke ein.

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Re: Das Haus des Magiers Víramyl

Beitrag von Shantih » Sonntag 10. Juni 2007, 02:04

Nachdem Kazel bereits heiße Wellen der reinen Erregung durch Shantih gejagt hatte, ließ er von ihrem Mittelpunkt ab und verwöhnte ihre Haut solang bis er wieder bei ihren Lippen ankam, wo ihn Shantih in einen sehnsuchtsvollen Kuss drängte. Sein Lächeln das folgte, konnte sie nur erwidern, wohl wäre sie nicht dazu in der Lage gewesen, Sinnvolles von sich zu geben, da ihr Mund, so schien es, nur noch atmen und küssen wollte.

Ein kurzer Schmerz durchzuckte sie, doch er erstickte in einem weiteren Kuss, geriet in Vergessenheit noch als Shantih ihn spürte. Sie schlang ihre Arme um seinen Hals, ertrank hilflos in seiner Nähe, während die dunklen Wogen sie spürbar dichter an den unbekannten Abgrund trieben und sie auf ihren Schaumkronen aus fließendem Licht tanzen ließen.

Als wäre ihr Körper für den seinen geschaffen verschmolzen sie in íhrem eigenen Ryhthmus und alles schien zu glühen, grell und unsagbar schwarz zu einer Zeit, alles was hervorstach waren seine Augen in die sie blickte, bis dieses Liebesspiel, diese Fügung jeglicher Träume sie in den Himmel zog. Alle Muskeln ihres zarten Körpers erbebten unter ihm, ihr Herz zerbarst in tausend Scherben um sich in seines zu bohren und dann letztendlich zu beginnen, neu zu schlagen.

Schwach und wehrlos gegen das Zittern der Erschöpfung sank Shantih unter ihrem Liebsten zusammen, ein Lächeln auf den Lippen.

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Kazel Tenebrée
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Re: Das Haus des Magiers Víramyl

Beitrag von Kazel Tenebrée » Sonntag 10. Juni 2007, 11:49

Die Nacht war schön – wenn es denn Nacht war – und warm. Wohlig. Bestand nur aus heißen Wogen, die kamen und gingen; dabei jedes Mal intensiver wurden.

Kazel nahm es nur am Rande seines Bewusstsein wahr. Er war versunken. Trieb irgendwo vor sich hin und atmete diesen verführerischen Duft ein. Er spürte die Hitze und heißen Atem unter sich. Legte sich in diese Gefühle hinein, umschloss sich damit wie mit einer Decke und ruhte friedlich. Dennoch schlief er nicht. Er registrierte, dass sein Körper sich bewegt;, dass er küsste und geküsst wurde; dass sich zwei Arme um seinen Hals schlangen, um ihn näher an diesen makellosen Körper zu ziehen, der unter ihm lag. Kazel ließ es geschehen, ließ sich tragen, sah nichts, hörte nur diese unbeschreiblich schönen Laute und fühlte die Nähe einer Göttin.

Ihre Nähe spornte ihn an, sich ihr vollkommen auszuliefern und ihr alles zu geben, wozu er imstande war. Nein, noch mehr zu geben. Ihr einfach <i>alles</i> zu schenken.
Rehbraune Augen lächelten ihn an und Kazel wollte ihnen noch näher kommen. Er erstarrte in seinen Bewegungen, als auch diese göttergleiche Frau unter ihm sämtliche Muskeln anspannte und erbebte. Seine Welt zog sich zu einem winzigen Punkt zusammen, nur um danach mit lautem Getöse und einer gewaltigen Explosion zu zerbersten, die auch ihn erschauern ließ. Seine Seele umschloss sein Herz, das wild schlug und ihn mit einem langanhaltenden Wonneschauer überschwemmte, ihm so die Kraft aus den Gliedern zog.

Kazel keuchte laut, hauchte Shantih heißen Atem entgegen. Sank schließlich über seiner Gelieben zusammen. Sie lächelte, war ebenfalls erschöpft, aber wohl ebenso glücklich wie er.
Der Mischlingself strich ihr über die Wange, küsste sie und rollte sich dann zur Seite weg auf das Bett. Er wollte nicht so schwer auf ihr liegen. Doch umschlang er ihre Hüfte, zog sie tiefer in die Bettmitte und deckte sie zu, ehe auch er unter die Laken kroch.

Sein verschwitzter, erschöpfter Körper schmiegte sich an ihre zarte Haut, Kazel streichelte sie von den Schultern bis zur Hüfte, eine Dankesbekundung, für deren Aussprechen er nicht genug Atem besaß.
Nie hätte er sich träumen lassen, eine solche Liebe zu empfinden. Mit einer Göttin. Mit Shantih, für die er bedindungslos alles tun würde, ohne den kleinsten Zweifel.
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Shantih
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Re: Das Haus des Magiers Víramyl

Beitrag von Shantih » Sonntag 10. Juni 2007, 12:11

Sanft sanken Kazels Lippen noch einmal auf die ihren, eine Hand strich über ihre Wange, dann wurde es kalt. Für einen kurzen Moment verließ er sie, ließ ihren nackten, glühenden Körper allein in der Dunkelheit der Nacht, doch schon zog er sie zu sich heran, bedeckte sie beide mit den Laken. Schweigend blickte sie ihn die ruhenden Augen.

"Du hast mein Herz."

Von ihren gesamten gemeinsamen Tagen und Wochen war dies der Moment, in dem sie sich ihm am nächsten fühlte. Ihre erschöpften Körper aneinander geschmiegt, sich berührend in aller Zärtlichkeit ihrer Seelen. Sanft hauchten ihre Lippen einen Kuss auf seine Stirn.

Suchend fand sie einer seiner Hände, umschloss sie mit ihren eigenen und legte sie auf ihre Brust, so dass er das Schlagen ihres Herzens fühlen konnte. Sie schloss die Augen, geborgen in seiner Wärme, seiner Liebe.

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Kazel Tenebrée
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Re: Das Haus des Magiers Víramyl

Beitrag von Kazel Tenebrée » Sonntag 10. Juni 2007, 13:02

<i>"Du hast mein Herz."</i>

Ein Kuss, so zart wie Rosenblüten oder eine Feder, die seine Haut streiften, landete auf Kazels Stirn. Er öffnete die Augen, schaute eine Göttin an. Sah seine Shantih. Schweigen erfüllte den Raum.
Kazel hatte fast zwei Jahre allein auf der Stillen Ebene verbracht, hatte so gut wie nie mit jemandem geredet in dieser Zeit. Er kannte Stille und Schweigen. Doch dieses Schweigen ... es beflügelte ihn.

"Ein Göttergeschenk", gab er als Antwort und fügte an, "du hast meines schon immer gehabt."
Shantih griff nach seiner Hand, legte sie sich auf die Brust. Darunter pochte ihr Herz. Sie schloss die Augen, wurde ruhig.

Kazel ließ die Hand auf ihrem Herzen ruhen, seinem Geschenk. Tränen brannten heiß in seinen Augenwinkeln. Oh, sie liebte ihn, sie liebte ihn wirklich!
Er drehte den Kopf, hauchte in ihr Ohr ein sanftes Wispern. "Ich liebe dich, liebe dich für immer." Wie leicht es nun war, ihr es zu sagen. Und dennoch kamen die Worte tief aus seinem Herzen.

Kazel vergrub sein Gesicht an ihrem Hals, küsste sie dort noch einmal und schloss nun auch die Augen. Erschöpfung und Glück erfüllten ihn ... und Liebe, so unendlich viel Liebe. Langsam schlief er ein.
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Luziver
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Re: Das Haus des Magiers Víramyl

Beitrag von Luziver » Sonntag 10. Juni 2007, 20:20

Als Luziver Roxas' verwunderder Gesichtsausdruck sah, während sie kurz mit Ascar rumalberte, musste sie schmunzeln.

Nachdem sie sich wieder in die Decke eingekuschelt hatte und Ascar eingeshclafen war, beantwortete der Junge ihre Frage. Sein 'Messer' war ein Breitschwert. Das Mädchen sah ihn mit ihren großen roten Augen neugierig und staunend an. "Wow...Breitschwert? Noch nie gehört... Luziver kennt nur Schwerter.. Die Jungs in meinem alten Heimatdorf haben immer mit schwerter gespielt. Die waren aus Holz... Jah.. " Erzählte sie undsah dann wieder den Hybriden an.
"Leoniden werden so geboren? Meinst du mit so süßen Ohren wie deine es sind? Und so? Ist das bei dir etwa nicht angeboren? Was ist denn passiert?" erst klang ihre Stimme neugierig, aber bei der letzten frage klang Luziver besorgt.
Sie starrte den Hybriden an, in ihren Augen spiegelte sich etwas Neugierde, aber langsam machte sich Sorge in ihnen breit.

Plötzlich erhellte, für einen Bruchteil einer Sekunde ein Bltz den Wald und kurz danach krachte es ganz laut. Das Mädchen ggab eine Art quiekendes Geräusch von sich als sie sich erschrak. Sie zuckte zusammen und sah kurz gen Himmel, dann wieder zu Roxas.
Sie krabbelte immernoch mit der Decke zugedeckt zu dem Hybriden und lehnte sich an ihm. Sie hatte sich noch das Kissen geholt und hatte es auf dem Schoss liegen.
Ascar war nur im Halbschlaf und erschrak sich auch, auch er kam näher an das Mädchen heran.

Luziver deckte sich und Roxas zu. "Es wird sicherlich kalt und Luziver wird dich nicht alleine hier draußen lassen..." Flüsterte sie wieder, aber leicht schläfrig.
Sie kuschlte sich noch etwas an ihm heran, kurz danach schlief sie wieder ganz feste, auch der Hengst schien nun feste zu schlafen. Es krachte und bltzte war noch immer, aber nicht mehr allso heftig wie eben.
"Gute Nacht Roxas... Gute Nacht Ascar..." Murmelte das Mädchen im Schlaf.

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Re: Das Haus des Magiers Víramyl

Beitrag von fremder Mann » Dienstag 12. Juni 2007, 11:18

[oh mann welch schnulzen szenen hier ablaufen *lach*]


Währenddesse die anderen langsam aber doch einschliefen, saß der Magier noch immer in seinem Raum oder man konnte es viel mehr Kammer nennen. Denn sie war sehr klein, gerade mal ein Regal war darin sowie ein Tisch und ein Stuhl. Inmitten auf dem Tisch jedoch stand etwas verhüllt von einer Decke.

Der Elf hatte die Türe einen spaltweit geschlossen und setzte sich auf den knarrenden Holzsessel. Er blickte ernst und konzentriert in die Mitte, dort wo das Tuch etwas verhüllte. Langsam entfernte er dieses und zum vorschein kam eine Kugel. Sie schien so leer und aus einfachem Glas, doch der erste Blick trügte.

Langsam lies er seine Hand über die Kugel kreisen, welche langsam begann zu leuchten, immer heller. Doch so schnell wie das Leuchten erschien so schnell war es wieder weg, doch etwas blieb ein Bild, bewegliche Bilder. Gespannt blickte der MAgier hinein und grummelte vor sich hin! Was sah er darin nur?

<span style="color:2F5C1F;">" Der Wasserkristall ist also unterwegs, sehr gut .... zeig mir den Schattenkristall."</span> Die Kugel schien auf seine Worte zu reagieren, denn plötzlich hatte sie einen schwarzen SChimmer <span style="color:2F5C1F;">" Er wurde ebenfalls geborgen, sehr fein. Der Feuerkristall ist ganz nah. Der Licht und Schelmenkristall in der Zwergenstadt vereint. Und wo ist der Erdkristall?</span> fragte er sich oder doch eher die Kugel?

<span style="color:2F5C1F;">" Er ist noch auf seinem Platz, wieungünstig, wir haben nicht mehr viel Zeit, nein, sie müssen ihn finden. Zeig ihnen wo er ist, zeig es ihnen in ihren Träumen, zeig ihnen wo sie hin müssen. Wir müssen das Ritual endlich durchführen sonst ist Celcia dem Tode geweiht.</span>
Zuletzt geändert von fremder Mann am Dienstag 12. Juni 2007, 11:19, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Das Haus des Magiers Víramyl

Beitrag von Kazel Tenebrée » Donnerstag 14. Juni 2007, 18:21

[OT: Hier kann man ja nicht so hardcore looool, ich will nicht dass Luzi blind wird <img src="http://images.rapidforum.com/images/i15.gif" border="0"> ]


Kazel drehte sich zur Seite und öffnete die Augen. Das erste, was er sah, war eine Wand. <b>Shantih?</b>
Doch er spürte sie. Seine Geliebte lag neben ihm, er kehrte ihr nur den Rücken zu. Rasch wälzte er sich herum, betrachtete sie. Wie lieblich sie da lag, so ruhig und entspannt. Noch immer eine Göttin, die er nicht verdient hatte ... die ihn aber nicht verließ.

Kazel strich ihr durchs Haar, über Stirn und Wange, den Hals herab, verweilte erneut bei ihrem Herzen. Es schlug sacht unter seiner Handfläche.
Kazel glitt weiter hinab, bis zum Bauchnabel. Mit dem Finger umkreiste er diesen, krabbelte wieder hinauf, hinterließ sanfte Schauer auf der Haut. Inzwischen küsste er Shantihs Hals, schmeckte ihre Haut. Leicht salzig ... vom Schweiß der letzten Nacht, aber keineswegs unangenehm. Eher ... anregend.

Kazel entdeckte ihr Ohr. Es war so verführerisch. Klein und lud geradezu zum Knabbern ein. Kazel näherte sich. "Ich liebe dich immer noch", hauchte er hinein, ehe er begann, am Ohrläppchen zu knabbern. Ganz sanft und wohlig.
Seine Hände konnten nun auch nicht mehr von ihr lassen, war sie ihm doch immer noch so nahe. Er wollte sie verwöhnen, wollte sie mit Zärtlichkeiten aus dem Reich der Träume in seine Welt zurückführen.
Verliebt massierte und streichelte er sie, sah wie sich unter seinen Fingern die kleinen Härchen aufrichteten, die ihr wohlige Schauer bringen würden. Er atmete erneut ihren Duft ein, der ihn ganz benommen machte. Wie konnte ein Mensch ihm so den Kopf verdrehen? Aber er genoss es, liebte es ... liebte sie.
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Shantih
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Re: Das Haus des Magiers Víramyl

Beitrag von Shantih » Freitag 15. Juni 2007, 11:07

[ Mitleid den Unschuldigen <img src="http://images.rapidforum.com/images/i15.gif" border="0"> ]

Shantih war, als sie die Augen geschlossen hatte und Kazels warmen, vertrauten Körper an ihr spürte, irgendwann in einen sanften Schlaf gesunken. Kein böser Traum, kein hässliches Bild trat vor ihre Augen, stattdessen spürte sie eine ungewohnte SIcherheit in seinen Armen.

Sie wachte auf, völlig ohne Zeitgefühl, als ihr ein Schauer über die Haut lief, doch sie öffnete die Augen nicht. SIe wusste wer dort seine Hände ihre Haut streicheln, wusste, wer seine Lippen ihren Hals berühren ließ.

<b>Ich bin noch nicht einmal ganz wach...</b>

Dachte Shantih, überließ sich aber den zärtlichen Berührungen, wie hätte sie anders gekonnt? Dass es eine Zeit gab, in der solche Dinge Angst, gar Panik in ihr ausgelöst hatten, erschien ihr so unreal, so weit weg.

Dankbar für seine Worte und auch einfach dafür, dass er da war, dass es ihn gab und dass er bei ihr blieb, küsste sie ihn mit aller Liebe die ihr möglich war zu geben.

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Re: Das Haus des Magiers Víramyl

Beitrag von Kazel Tenebrée » Freitag 15. Juni 2007, 13:11

Kazels Hände kneteten und massierten, streichelten und liebkosten ... hatten die Ehre, diesen makellosen Körper berühren und verwöhnen zu dürfen. Für nichts in der Welt hätte er dies aufgeben wollen. Außer ... Shantih küsste ihn, denn sie war erwacht. Seine Finger ruhten einen Moment, seine Hände lagen still auf ihrer Haut. Er schmeckte ihre Lippen und erwiderte diesen Kuss, diese Liebesbekennung. Er zerfloss an ihren Lippen, die so zart waren, so liebevoll zu ihm. Dieser Kuss sollte niemals enden und doch löste Kazel ihn auf, denn er musste es tun, musste sie fragen. Doch er brachte nur ihren Namen heraus, das schönste Wort, das es gab.

"Shantih ...?"

Dann rollte er herum, zog sie schelmisch mit sich. Niemals zuvor hatte er sich so benommen und selbst Kazel konnte sich nicht erinnern, jemals so unbeschwert gewesen zu sein. Nun saß Shantih obenauf. Kazel betrachtete sie, schaute sie an. diese Göttin. Halb richtete er sich auf, küsste ihren Bauch. Er liebte ihre Haut, spielte damit, indem er seine Zunge auf ihr Kreisen und tanzen ließ. Erneut bedeckte Kazel sie mit Küssen, baute einen Pfad der Liebe bis zu ihrem Brustbein. Dort verweilte er einen Moment, stieß seinen Atem gegen ihre Haut aus. Dann umschlang er Shantih, drückte sie an sich. Wie weich sie war. Er wollte sie nicht loslassen.

Dieser Moment gehörte ihnen, umhüllte sich mit Schweigen und tauchte sie in Frieden. Niemand würde je verstehen, was dieser Moment für sie bedeuten mochte, für sie beide. Allein zusammen zu sein. Gemeinsam.
Doch Kazel wusste, es war nur ein Moment. Er würde enden.
<b>Aber noch nicht, nicht jetzt. Noch nicht.</b> Er sank zurück in die Federkissen, zog Shantih sanft mit sich, bettete ihren Kopf auf seiner Brust.
Zuletzt geändert von Kazel Tenebrée am Freitag 15. Juni 2007, 13:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Luziver
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Re: Das Haus des Magiers Víramyl

Beitrag von Luziver » Samstag 16. Juni 2007, 20:18

Luziver hatte einen sehr erholsamen und firedlichen Schlaf, trotz des Unwetters.
Am nächsten Morgen, der genauso düster wie die nacht war, durch die Wolken, wachte sie auf. Sie öffnete ihre Augen und sah sich verschlafen um. Ascar war bereits wach und graste, dann erblickte sie Roxas, er schlief noch.
DAs Mädchen musste lächeln, die krabbelte zu ihm hin und betrachtete ihn.

<b>Er sieht so friedlich aus. Nichtmehr so ernst und so.</b>

Sie wusste nicht warum, aber irgendwie hatte Luziver das Bedürftnis ihn hinter den Ohren zu kraulen.
Ascar schaute zu ihnen hin, er shcnaupte, so, als ob dies keine gute Idee von dem Mädchen wäre. Aber sie kraulte den Hybriden einfach hinter eines der Ohren.
"Aufwachen Roxas! Es ist schon Morgen! Auch wenn es so dunkel wie ind er Nacht ist! Aber der Magier sagte, dass wir aufbrechen werden! Vielleicht ist noch was zu Essen da um zu frühstücken! Komm..."
Sagte sie in einen etwas flüsternden Ton umd ihn nicht gleich so aufzuschrecken, was für das Mädchen eigentlich ziemlich ungewöhnlich war.
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Luziver
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Re: Das Haus des Magiers Víramyl

Beitrag von Luziver » Samstag 16. Juni 2007, 20:57

Das Mädchen zuckte leicht zusammen als Roxas sich schnell von ihr entfernte. Verwundert sah sie ihn an.

<b>Er hatte doch eben noch geschnurrt!! Mag er das, wenn man ihm hinter den Ohren krault?</b>

Sie betrachtete ihre Hand und das Ohr des Jungen.
Dann lächelte sie wieder und strahlte, trotz , dass sie noch recht müde war, Fröhlichkeit aus. Sie stand ebenfalls auf und nahm die Decke und das Kissen unterm Arm und ging vorraus.
"Komm Roxas!"
Sie öffnete die Tür und hielt diese auf und trat nach dem Hybriden in die Hütte ein.

Luziver sah sich um, ihr Blick blieb beim Tisch hängen. Und tatsächlich! Es war noch was übrig geblieben!
Sie ließ die Decke und das Kissen fallen und setzte sich an den Tisch.
Sie begann zu essen, wieder hatte sie einen riesen Hunger.
Während sie aß klebte ihr Blick an der Türe des Zimmers von dem Elfen, der am Abend drin verschwunden war.
"Du, Roxas. Meinst du wir soltlen mal da rein gehen und gucken ob der magier noch immer da drin ist?" Fragte sie ihn in einem flüsternden Ton und zeigte auf die Tür.
Zuletzt geändert von Luziver am Samstag 16. Juni 2007, 20:58, insgesamt 1-mal geändert.

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Shantih
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Re: Das Haus des Magiers Víramyl

Beitrag von Shantih » Sonntag 17. Juni 2007, 20:46

So nah an der Quelle der Wärme und Sicherheit war Shantih abermals eingeschlafen, in Kazels Armen fand sie die Ruhe, die dem Mädchen sonst so oft vorenthalten wurde auf ihren langen, einsamen Wanderschaften. Wann immer sie einen Moment im Halbschlaf lag spürte sie seine weiche Haut unter sich und das gleichmäßige Heben und Senken seiner Brust, auf der ihr Kopf gebettet lag und es durchströmte ihren schläfrigen Geist eine Woge der Erleichterung: Es war kein Traum.

<b>Es muss morgen sein...</b>

Als sie die Augen irgendwann ganz aufschlug, fiel dumpfes graues Licht durch die Fensteröffnung. Der Himmel war dunklen und unheilbringend, doch es war unverkennbar Tag geworden. Einen Moment ließ sie sich Zeit, betrachtete sein Gesicht, dass, so stellte Shantih berührt fest, nur in ihrer Gegenwardt jegliche Anspannung hinter sich ließ.

Sanft senkte sie ihre Lippen auf seine Brust, auf seinen Hals, auf seine Stirn und strich ihm mit einem kühlen Finger über die Wange.

..."Wie unsagbar schön du bist." Sagte sie leise und ließ es neckisch wie einen Vorwurf klingen.

<b>Zusammen aufwachen... </b> Glücklich erstrahlten die rehbraunen Augen.

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Kazel Tenebrée
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Re: Das Haus des Magiers Víramyl

Beitrag von Kazel Tenebrée » Sonntag 17. Juni 2007, 22:35

Luft entwich seiner Kehle in einem wohligen Stöhnen, als seine Liebste ihn küsste. Brust, Hals und Stirn erglühten unter ihren Lippen, brannten heiß. Shantih strich mit ihrem Finger über Kazels Wange. Kühl ... und dennoch so erhitzend.

<i>"Wie unsagbar schön du bist."</i>
"Der kleine, bedeutungslose Tropfen meiner Schönheit versinkt im Ozean deiner Herrlichkeit, Shantih", hauchte er zurück. Und erneut drückte er sich und seine Göttin hoch, küsste diese. Sie hatte ihn mit ihren Küssen mehr als erregt. Kazel wollte mehr, wollte sie.
Er war auf den Geschmack gekommen, den süßen und wohltuenden Geschmack seiner Shantih. Balsam für seine Seele.

So viel Liebe empfand er für sie, dass er Celcia damit hätte komplett bedecken können und Kazel wusste nicht einmal wie groß Celcia überhaupt war.

Er hockte nun im Bett, Shantih noch immer auf seinem Schoß – in dem sich erneut die Lust ausbreitete. Er entwickelte eine gewisse Menge Mut und begann, sie zu küssen. Er strich über ihre Schultern, ihre Arme, bis er ihre Hände hielt. Er nahm ihre Hände, küsste sie, küsste jeden einzelnen Finger und sprach dazwischen jedes Mal die drei besonderen Worte aus.

Schließlich beugte sich Kazel erneut vor. Shantih saß genau richtig, um der Liebe erneut die Tore zu öffnen. <b>Ihr Götter, lasst diesen Moment nicht enden.</b>
Er nahm sie in die Arme, schenkte ihr auf- und abflauende Wogen der Glückseligkeit, die beständig schneller kamen und kaum mehr schwinden wollten. In Liebe die Nacht Willkommen heißen und in Liebe den Morgen begrüßen und mochte dieser auch noch so verdunkelt sein. Shantih erstrahlte für Kazel im hellsten Licht.
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Shantih
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Re: Das Haus des Magiers Víramyl

Beitrag von Shantih » Montag 18. Juni 2007, 00:24

In dem Kuss der auf Kazels Worte folgte, erkannte er wohl nicht dass Shantih die Röte ins Gesicht gestiegen war, doch letztendlich spielte es für sie ebenfalls keine Rolle. Sie schmiegte ihren von den Geschehnissen der vergangenen Nacht noch komplett nackten Körper an seinen, als Kazel ihr entgegen kam.

Voller Begehren spürte sie seine erhärtete Mitte und erschauderte unter seinen Berührungen, die sich wie Verbrennungen ihre Arme hinabsenkten.

<b>Oh, was können diese Lippen alles verbrechen!</b>

Ihre Augen schenkten ihm glühende Blicke, während er voller Liebe ihre Hände liebkoste und bewegte ihr Becken sanft auf seinem Schoß. Bereits jetzt entfuhr ihr ein ungehemmtes Seufzen, als wenn seine Präsenz ausreichte um ihr Innerstes in heißen Wogen erbeben zu lassen.

Wortlos ließ sie Kazel in sich ein, küsste ihn roh. Ihn jemals loslassen? <b>Ob ich dann zerreiße?</b> Stärker noch als letzte Nacht drängte sie sich ihm entgegen, wollte ihn tiefer, wollte ihn heftiger in sich spüren. Flüsternd gestand sie ihm dies zwischen ihrem schnell gehenden Atem.

Gerade als sie drohte an Leidenschaft zu ersticken, an der Kraft der Intensität, brach eine der Wellen in ihr auf, fuhr mit einem Zittern durch sie hindurch. Erschöpft und liebevoll schlang sie die Arme um Kazel und lachte, von sich selbst vollkommen überrascht, leise in seinen Hals hinein.

"Verrückt oder?"

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