Zu der Hafenstadt Andunie
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Nilrea
- Gast

Zu der Hafenstadt Andunie
[komme mit Elira und Chanda von: der Wald Nedoreth--> der Wald]
Nilrea kuschelte sich in das hohe Graß. Den Wald hatten sie schon vor einiger Zeit verlassen und sie vermisste die Bäume. Aber sie war auch gespannt, auf das Neue, was sie erwartete. Erschöpft schlug sie die Augen zu. Die Tage, die sie bereits mit Chanda gereist waren, waren schön gewesen. Kein Mensch oder anderes Wesen war ihnen über den Weg gelaufen, und so hatten sie eine angenehme Reise gehabt. Wenn das Wetter etwas schöner gewesen wäre, hätte Nilrea sogar ihre Sorgen verlieren und sich einfach auf das Bevorstehende freuen können.
Es schien, als seien die Anderen auch noch nicht eingeschlafen. Doch das konnte sie nicht so gut sehen. Lil lag auf dem Boden, bei den beiden anderen Pferden und kaute etwas Graß.
Müde drehte sie sich auf die andere Seite. Sie wusste nicht, warum aber irgendetwsa hinderte sie am einschlafen.
<b>Es ist ein langer Tag gewesen und der morgige wird genauso lang. Ich sollte wirklich versuchen, etwas zu schlafen, sonst bin ich morgen totmüde und fall noch vom Pferd.</b>
Es war ein wenig kalt, also wickelte sich Nilrea enger in ihren Poncho ein. Leisee summte sie ein Lied, das ihre Mutter ihr immer zum Einschlafen vorgesungen hatte. Leider erinnerte sie sich nicht mehr an den Text und das Lied bewirkte zwar, das sie sich sicherer fühlte, aber schlafen konnte sie immer noch nicht.
Nilrea kuschelte sich in das hohe Graß. Den Wald hatten sie schon vor einiger Zeit verlassen und sie vermisste die Bäume. Aber sie war auch gespannt, auf das Neue, was sie erwartete. Erschöpft schlug sie die Augen zu. Die Tage, die sie bereits mit Chanda gereist waren, waren schön gewesen. Kein Mensch oder anderes Wesen war ihnen über den Weg gelaufen, und so hatten sie eine angenehme Reise gehabt. Wenn das Wetter etwas schöner gewesen wäre, hätte Nilrea sogar ihre Sorgen verlieren und sich einfach auf das Bevorstehende freuen können.
Es schien, als seien die Anderen auch noch nicht eingeschlafen. Doch das konnte sie nicht so gut sehen. Lil lag auf dem Boden, bei den beiden anderen Pferden und kaute etwas Graß.
Müde drehte sie sich auf die andere Seite. Sie wusste nicht, warum aber irgendetwsa hinderte sie am einschlafen.
<b>Es ist ein langer Tag gewesen und der morgige wird genauso lang. Ich sollte wirklich versuchen, etwas zu schlafen, sonst bin ich morgen totmüde und fall noch vom Pferd.</b>
Es war ein wenig kalt, also wickelte sich Nilrea enger in ihren Poncho ein. Leisee summte sie ein Lied, das ihre Mutter ihr immer zum Einschlafen vorgesungen hatte. Leider erinnerte sie sich nicht mehr an den Text und das Lied bewirkte zwar, das sie sich sicherer fühlte, aber schlafen konnte sie immer noch nicht.
Zuletzt geändert von Nilrea am Montag 3. September 2007, 11:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Chanda
- Gast

Re: Zu der Hafenstadt Andunie
Während des gesamten Rittes hatte Chanda nicht viel gesprochen. Sie hatte sich mehr Gedanken um die Zukunft als über die Gegenwart gemacht, also war sie den beiden Elfen recht verschlossen und verschwiegen entgegen getreten. Als sie am Abend abstieg, glaubte sie nie wieder richtig gehen zu können. Ihre Beine! Sie lief stacksig und mit ziemlichen Schmerzen in Oberschenkel und Po durch die Gegend und konnte sich nur mit verzerrter Miene hinsetzen. Sie wusste, die Schmerzen würden noch lange anhalten, vor allem weil es ja bald weiter gehen würde.
Es wurde allmählich ruhig in der Runde, alle hatten sich irgendwie bequemt und versuchten Schlaf zu finden. Nilrea summte eine angenehme Melodie, doch sie konnte den Schlaf auch nicht herbeirufen. Im Schneidersitz sitzend, fing Chanda an sich wieder um ihr Äußeres zu kümmern, indem sie Haare noch flocht und durchkämmte und das Oberteil wechselte, welches sie aus ihrem 'heiligen' Seesack rausfischte. Es war genauso farbenfroh, eine Bluse, welche Schultern frei ließ und ihren schlanken Hals betonte.
Dann nahm sie sich einen Apfel, biss hinein und besah sich ihre Umgebung. Es war immerzu trüb das Wetter, es bedrückte auf unheimliche Weise das Gemüt. Chanda hatte auf einmal das Bedürfnis, die Stille zu durchbrechen, trotz Nilreas Melodie.
"Ward ihr schon einmal außerhalb der Wälder gewesen?" Sie sah mit ihren stechend grünen Augen aufmerksam und abwägend in die Runde. Ihre Miene war kaum zu deuten, eine gekonnte Mischung als Distanz und halbem Interesse. Chanda war durch ihre wenigen Worte und der Kühlheit einfach schlecht einzuschätzen.
Es wurde allmählich ruhig in der Runde, alle hatten sich irgendwie bequemt und versuchten Schlaf zu finden. Nilrea summte eine angenehme Melodie, doch sie konnte den Schlaf auch nicht herbeirufen. Im Schneidersitz sitzend, fing Chanda an sich wieder um ihr Äußeres zu kümmern, indem sie Haare noch flocht und durchkämmte und das Oberteil wechselte, welches sie aus ihrem 'heiligen' Seesack rausfischte. Es war genauso farbenfroh, eine Bluse, welche Schultern frei ließ und ihren schlanken Hals betonte.
Dann nahm sie sich einen Apfel, biss hinein und besah sich ihre Umgebung. Es war immerzu trüb das Wetter, es bedrückte auf unheimliche Weise das Gemüt. Chanda hatte auf einmal das Bedürfnis, die Stille zu durchbrechen, trotz Nilreas Melodie.
"Ward ihr schon einmal außerhalb der Wälder gewesen?" Sie sah mit ihren stechend grünen Augen aufmerksam und abwägend in die Runde. Ihre Miene war kaum zu deuten, eine gekonnte Mischung als Distanz und halbem Interesse. Chanda war durch ihre wenigen Worte und der Kühlheit einfach schlecht einzuschätzen.
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Nilrea
- Gast

Re: Zu der Hafenstadt Andunie
Nilrea blickte Chanda an. Sie war merkwürdig. Sicher war sie keine schlechte Person, aber sie war so verschlossen. Warum konnte sie nicht ein bisschen offener sein und mehr von sich erzählen? Aber vielleicht würde sie das ja, wenn sie sich besser kannten. Immherin wirkte Nilrea zwar nicht so verschlossen, allerdings würde sie ihrer neuen Blegleiterin wohl nicht so schnell über das erzählen, was sie erlebt hatte.
"Ich bin im Elfendorf Eldar aufgewachsen. Lange zeit lebte ich dort, bis ich beschloss, mir alles anzusehen."
Das entsprach zwar nicht der Wahrheit, aber dann musste sie wenigstens nicht über ihre Schwester erzählen.
"Dann bin ich nach Pelgar gereist und durch die Stille Ebene. Im Sarius war ich und natürlich auch im Neldoreth. Doch sagt, woher kommt ihr? Was wollt ihr in Andunie? Übrigens, können wir uns dutzen? Wir reisen schließlich noch einige Zeit zusammen..."
<b>Vielleicht erzählt sie ja jetzt etwas mehr über sich, als es in den letzten Tagen der Fall war. Wenn Leute müde sind, geben sie manchmal Dinge von sich Preis, die sie sonst nicht erwähnen würden.</b>
"Ich bin im Elfendorf Eldar aufgewachsen. Lange zeit lebte ich dort, bis ich beschloss, mir alles anzusehen."
Das entsprach zwar nicht der Wahrheit, aber dann musste sie wenigstens nicht über ihre Schwester erzählen.
"Dann bin ich nach Pelgar gereist und durch die Stille Ebene. Im Sarius war ich und natürlich auch im Neldoreth. Doch sagt, woher kommt ihr? Was wollt ihr in Andunie? Übrigens, können wir uns dutzen? Wir reisen schließlich noch einige Zeit zusammen..."
<b>Vielleicht erzählt sie ja jetzt etwas mehr über sich, als es in den letzten Tagen der Fall war. Wenn Leute müde sind, geben sie manchmal Dinge von sich Preis, die sie sonst nicht erwähnen würden.</b>
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Chanda
- Gast

Re: Zu der Hafenstadt Andunie
[[Na toll, ich habe geschrieben und jetzt sehe ich, dass hier gar nix drin steht -.- plöder pc ]]
Natürlich hatte Chanda mit einer Gegenfrage gerechnet, während sie Nilrea zuhörte und dabei ihren Apfel aß. Hätte sie selbst nicht antworten wollen, wäre sie auch nicht auf die Idee gekommen eine Frage zu stellen, da es meistens auf eine Gegenfrage hinauslief. Sie lehnte sich etwas zurück und kaute zu Ende, ehe sie antwortete.
"Dann hast du ja schon einiges gesehen." Da Chanda sogleich das "du" benutzte, hatte sich Nilreas Frage diesbezüglich auch schon geklärt. Wieder ließ sie sich etwas Zeit, ehe sie antwortete. "In einem kleinen Dorf im Neldoreth geboren, lebte ich bis heute dort. Andunie ... ich habe von der Stadt am Meer gehört und fand es recht verlockend. Jetzt, wo mich hier nichts mehr hält, hoffe ich dort Arbeit zu finden. Außerdem wollte ich immer schon einmal das Meer sehen." Sie lächelte leicht und ein Funkeln schlich sich in ihre grünen Augen, als wenn sie von Abenteuern oder dergleichen schwärmen würde. Sie warf Elira einen kurzen Blick zu. "Kennt ihr euch schon lange?" Wieder biss sie in den Apfel.
Natürlich hatte Chanda mit einer Gegenfrage gerechnet, während sie Nilrea zuhörte und dabei ihren Apfel aß. Hätte sie selbst nicht antworten wollen, wäre sie auch nicht auf die Idee gekommen eine Frage zu stellen, da es meistens auf eine Gegenfrage hinauslief. Sie lehnte sich etwas zurück und kaute zu Ende, ehe sie antwortete.
"Dann hast du ja schon einiges gesehen." Da Chanda sogleich das "du" benutzte, hatte sich Nilreas Frage diesbezüglich auch schon geklärt. Wieder ließ sie sich etwas Zeit, ehe sie antwortete. "In einem kleinen Dorf im Neldoreth geboren, lebte ich bis heute dort. Andunie ... ich habe von der Stadt am Meer gehört und fand es recht verlockend. Jetzt, wo mich hier nichts mehr hält, hoffe ich dort Arbeit zu finden. Außerdem wollte ich immer schon einmal das Meer sehen." Sie lächelte leicht und ein Funkeln schlich sich in ihre grünen Augen, als wenn sie von Abenteuern oder dergleichen schwärmen würde. Sie warf Elira einen kurzen Blick zu. "Kennt ihr euch schon lange?" Wieder biss sie in den Apfel.
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Erzähler
- Gast

Re: Zu der Hafenstadt Andunie
Während die drei Frauen sich langsam näher kennen lernten achtete keiner wirklich auf die Umgebung. Das leise rascheln nahm niemand war. Etwas krabbelte aus der Satteltasche von Chandas Pferd. Das Wesen trug etwas im Maul und verschwand dann in der Dunkelheit. Kurz darauf kam es wieder und kletterte unbemerkt zurück in die Satteltasche. Doch lange blieb es dort nicht, neugierig kam es näher. Als es dann aber nach Mensch und Elfe roch verschwand es schnell wieder in eine der Satteltaschen. Die Frauen hatten nichts mitbekommen…auch nicht das dieses Wesen dabei war ihren Proviant Stück für Stück heraus zu tragen und zu verstecken. Als Chandas Satteltasche mit Proviant fast leer war verschwand es in die nächste Tasche und legte sich dort zur Nachtruhe. Es gab noch ein paar leise Geräusche von sich dann war es eingeschlafen.
Chanda und Nilrea unterhielten sich noch, Elira versuchte wohl einzuschlafen aber wirklich gelang es keine der Frauen. Doch irgendwann wurde auch die letzte müde und schlief ein. Von dem „Eindringling“ hatte keiner etwas bemerk.
Am nächsten Morgen war das Entsetzten groß. Chandas Proviant war fast völlig verschwunden…keine Spur davon. Es gab keine Fußabdrücke und eigentlich hätten sich die Pferde gewehrt wenn sie einen Fremden gespürt hätten…irgendetwas war sehr merkwürdig.
Der „Dieb“ saß unbemerkt in einem kleinen Gebüsch in der Nähe und gab leise piepende Geräusche von sich die an einen Vogel erinnerten. Was sollten die Drei jetzt machen? Bis Andunie war es noch weit und Chandas Proviant war fest mit eingerechnet gewesen…zudem was war wenn dieser Dieb noch mal auftauchen würde in der Nacht? Sie mussten aufpassen…sonst würden sie Andunie wohl mit ziemlichen Hunger erreichen!
Chanda und Nilrea unterhielten sich noch, Elira versuchte wohl einzuschlafen aber wirklich gelang es keine der Frauen. Doch irgendwann wurde auch die letzte müde und schlief ein. Von dem „Eindringling“ hatte keiner etwas bemerk.
Am nächsten Morgen war das Entsetzten groß. Chandas Proviant war fast völlig verschwunden…keine Spur davon. Es gab keine Fußabdrücke und eigentlich hätten sich die Pferde gewehrt wenn sie einen Fremden gespürt hätten…irgendetwas war sehr merkwürdig.
Der „Dieb“ saß unbemerkt in einem kleinen Gebüsch in der Nähe und gab leise piepende Geräusche von sich die an einen Vogel erinnerten. Was sollten die Drei jetzt machen? Bis Andunie war es noch weit und Chandas Proviant war fest mit eingerechnet gewesen…zudem was war wenn dieser Dieb noch mal auftauchen würde in der Nacht? Sie mussten aufpassen…sonst würden sie Andunie wohl mit ziemlichen Hunger erreichen!
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Nilrea
- Gast

Re: Zu der Hafenstadt Andunie
"Na toll! Der schöne Proviant. Das Brot und die anderen Dinge. Die Wasserschläuche. Weg."
Nilrea sah erschüttert auf Chandas Satteltasche. Sie war fast gänzlich leer. Und sie hatten nicht soviel dabei gehabt, dass sie das locker verkraften könnten. Anscheinend würden sie bis Andunie sehr sparsam mit dem Essen umgehen müssen.
"Wer war das? Wieso haben wir ihn nicht gehört? Er muss entweder sehr leise gewesen sein, oder... "
<b>Oder uns irgendwie betäubt haben. Oder es war noch etwas anderes. Irgendetwas Gräßliches.</b>
Nilrea versuchte sich gar nicht weiter vorzustellen, was dieses "Gräßliche" sein könnte. Es reichte ihr schon allein der Begriff.
<b>Der Dieb ist jetzt sicherlich schon über alle Berge. Den hohlen wir nicht mehr ein. Aber was ist, wenn morgen uns wieder Proviant aus dem Gepäck stiehlt? Dann müssen wir bis Andunie hungern.</b>
Fragend schaute sie in die Runde.
"Kann irgendeine von euch beiden Spuren lesen? Dann können wir vielleicht feststellen, ob wir denjenigen, der uns das Essen geklaut hat, noch einholen können und es uns zurückholen können. Oder hat irgendeine von euch eine Idee, was wir machen können?"
Nilrea sah erschüttert auf Chandas Satteltasche. Sie war fast gänzlich leer. Und sie hatten nicht soviel dabei gehabt, dass sie das locker verkraften könnten. Anscheinend würden sie bis Andunie sehr sparsam mit dem Essen umgehen müssen.
"Wer war das? Wieso haben wir ihn nicht gehört? Er muss entweder sehr leise gewesen sein, oder... "
<b>Oder uns irgendwie betäubt haben. Oder es war noch etwas anderes. Irgendetwas Gräßliches.</b>
Nilrea versuchte sich gar nicht weiter vorzustellen, was dieses "Gräßliche" sein könnte. Es reichte ihr schon allein der Begriff.
<b>Der Dieb ist jetzt sicherlich schon über alle Berge. Den hohlen wir nicht mehr ein. Aber was ist, wenn morgen uns wieder Proviant aus dem Gepäck stiehlt? Dann müssen wir bis Andunie hungern.</b>
Fragend schaute sie in die Runde.
"Kann irgendeine von euch beiden Spuren lesen? Dann können wir vielleicht feststellen, ob wir denjenigen, der uns das Essen geklaut hat, noch einholen können und es uns zurückholen können. Oder hat irgendeine von euch eine Idee, was wir machen können?"
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Chanda
- Gast

Re: Zu der Hafenstadt Andunie
Am nächsten Morgen war Nilrea die erste, die auf die zurückgeschlagenen Lederbeutel ohne Füllung aufmerksam machte. Chanda schrack auf und rappelte sich auf die Beine. Hastig eilte sie zu dem Pferd und konnte Nilreas Entsetzen nur bestätigen.
"Prima... wer ist so leise und bleibt von den Pferden und uns unbemerkt?" Wütend machte sie die Tasche zu und war froh, noch etwas von dem Frühstück, welches sie zu sich genommen hatten als sie abgereist waren, bei sich hatte. Es waren zwar nur zwei überreife Äpfel, aber besser als nichts. Sie ließ den Blick über das Gras der Umgebung schweifen, erkannte aber nirgends Stellen, wo es auffällig platt getreten worden war. Damit endeten ihre Fährtenleserbegabungen schon, mehr konnte sie nich sagen.
"Wenn wir den Dieb nicht fassen können, reisen wir weiter. Uns wird schon etwas einfallen. Wegen des Wasser können wir ja etwas die östliche Richtung einschlagen um wieder an den Ufern des Ilfar entlang zu laufen. Außerdem habe ich noch ein wenig..." Sie klopfte auf ihren Seesack, auf den sie schlief und den sie niemals aus den Augen ließ.
"Prima... wer ist so leise und bleibt von den Pferden und uns unbemerkt?" Wütend machte sie die Tasche zu und war froh, noch etwas von dem Frühstück, welches sie zu sich genommen hatten als sie abgereist waren, bei sich hatte. Es waren zwar nur zwei überreife Äpfel, aber besser als nichts. Sie ließ den Blick über das Gras der Umgebung schweifen, erkannte aber nirgends Stellen, wo es auffällig platt getreten worden war. Damit endeten ihre Fährtenleserbegabungen schon, mehr konnte sie nich sagen.
"Wenn wir den Dieb nicht fassen können, reisen wir weiter. Uns wird schon etwas einfallen. Wegen des Wasser können wir ja etwas die östliche Richtung einschlagen um wieder an den Ufern des Ilfar entlang zu laufen. Außerdem habe ich noch ein wenig..." Sie klopfte auf ihren Seesack, auf den sie schlief und den sie niemals aus den Augen ließ.
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Erzähler
- Gast

Re: Zu der Hafenstadt Andunie
Das Piepend und herum „Gesinge“ des Tieres ging noch eine Weile weiter ehe es erstarb. Elira, Nilrea und Chanda waren mehr als misstrauisch geworden. Dennoch blieb ihnen nichts anderes übrig als sich etwas aus dem restlichen Proviant zu nehmen und dann weiter zu reisen. Der Tag verlief ruhig…fast schon zu ruhig. Es war langweilig in der Stillen Ebene und das Wetter drückte aufs Gemüt der Frauen. Sie ritten eine ganze Zeit lang, passierten die Brücke die über den Ilfar lief und orientierten sich nun zielstrebig nach Andunie. Die Reise würde wohl noch zwei maximal drei Tage dauern.
Als es wieder Nacht wurde bauten sie ihr Lager erneut auf, die Dunkelheit brach schweigend über sie und deckte ein Tuch aus Schwärze über sie. Nur das Feuer erhellte einen kleinen Umkreis.
Ob der Dieb wohl wieder kommen würde? Oder war er nicht schon längst da?
Das piepen des Vogels war wieder zu hören, kurz darauf war völlige Ruhe in der Ebene. Sollten sie alle schlafen gehen oder sollte wenigstens einer wach bleiben? Die Frauen waren unsicher, Gefahr ging vermutlich nicht von ihm aus…aber wenn alle Vorräte weg kamen war trotzdem die Gefahr vorhanden zu hungern.
Während die drei noch überlegten und Elira sich immer noch nicht erklären konnte warum das singen eines Vogels zu hören war aber sie es nicht verstand begann der kleine Räuber leise die Satteltasche von Elira leer zu räumen.
Als es wieder Nacht wurde bauten sie ihr Lager erneut auf, die Dunkelheit brach schweigend über sie und deckte ein Tuch aus Schwärze über sie. Nur das Feuer erhellte einen kleinen Umkreis.
Ob der Dieb wohl wieder kommen würde? Oder war er nicht schon längst da?
Das piepen des Vogels war wieder zu hören, kurz darauf war völlige Ruhe in der Ebene. Sollten sie alle schlafen gehen oder sollte wenigstens einer wach bleiben? Die Frauen waren unsicher, Gefahr ging vermutlich nicht von ihm aus…aber wenn alle Vorräte weg kamen war trotzdem die Gefahr vorhanden zu hungern.
Während die drei noch überlegten und Elira sich immer noch nicht erklären konnte warum das singen eines Vogels zu hören war aber sie es nicht verstand begann der kleine Räuber leise die Satteltasche von Elira leer zu räumen.
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Nilrea
- Gast

Re: Zu der Hafenstadt Andunie
Die drei hatten ihr Lager aufgeschlagen und saßen noch eine Weile, nachdem sie ihre Abendmahlzeit, die spährlicher als sonst ausgefallen war, beendet hatten, beieinander. Nilrea hatte ein merkwürdiges Gefühl beschlichen. Vorhin hatten sie wieder das Pipsen dieses Vogels gehört, dessen Stimme Elira nicht veratehen konnte. Was, wenn heute wieder eine Tascheausgeräumt wurde? Dann hätten sie fast keinen Proviant mehr und das wäre nicht besonders praktisch.
"Ich komme gleich wieder. Ich schau nur schnell, ob unser Proviant noch da ist."
Die Elfe stand auf und lief schnell zu ihrer Satteltasche. Sie war noch ganz voll. Dannach überprüfte sie Chandas, doch da sie sowieso nur noch wenig da gehabt hatte, konnte sie nicht sagen, ob sie leerer war, als vorher. Schließlich sah sie sich noch Eliras Tasche an und sog erschrocken Luft ein.
<b>Elira hatte doch noch mehr Essen übrig! Wir wurden schon wieder bestohlen! Und schon wieder haben wir nichts bemerkt. Ach, wäre Sam doch nur wieder da! Er hat schärfere Sinne, als wir, er hätte unseren Dieb mit sicherheit bemerkt.</b>
Aber der Wolf war weg. Er hatte sich seit der Rettung der Kinder und Nilreas nicht mehr blicken lassn und in gewisser Weise beunruhigte es sie schon. Sie hatte den Wolf lieb gewonnen und sich an seine Gesellschaft gewöhnt. Doch er würde wohl nicht mehr wieder kommen. Warum hatte er sie verlassen? Er war doch sowieso ein Außenseiter gewesen, bestimmt hatte er kein anderes Wolfsrudel gefunden, oder? Vielleicht hatte er doch einen Platz unter seines Gleichen gefunden. NIlrea hoffte es fü ihn.
Schnell lief sie zu ihren Begleiterinnen zurück. Aufgeregt brachte sie hervor:
"Elira! Komm schnell! Aus deiner Satteltasche wurden schon wieder Dinge gestohlen, Und wir haben den Dieb wieder nicht bemerkt! Glaubst du, es hängt mit dem Vogel zusammen, den du nicht verstehen kannst?"
"Ich komme gleich wieder. Ich schau nur schnell, ob unser Proviant noch da ist."
Die Elfe stand auf und lief schnell zu ihrer Satteltasche. Sie war noch ganz voll. Dannach überprüfte sie Chandas, doch da sie sowieso nur noch wenig da gehabt hatte, konnte sie nicht sagen, ob sie leerer war, als vorher. Schließlich sah sie sich noch Eliras Tasche an und sog erschrocken Luft ein.
<b>Elira hatte doch noch mehr Essen übrig! Wir wurden schon wieder bestohlen! Und schon wieder haben wir nichts bemerkt. Ach, wäre Sam doch nur wieder da! Er hat schärfere Sinne, als wir, er hätte unseren Dieb mit sicherheit bemerkt.</b>
Aber der Wolf war weg. Er hatte sich seit der Rettung der Kinder und Nilreas nicht mehr blicken lassn und in gewisser Weise beunruhigte es sie schon. Sie hatte den Wolf lieb gewonnen und sich an seine Gesellschaft gewöhnt. Doch er würde wohl nicht mehr wieder kommen. Warum hatte er sie verlassen? Er war doch sowieso ein Außenseiter gewesen, bestimmt hatte er kein anderes Wolfsrudel gefunden, oder? Vielleicht hatte er doch einen Platz unter seines Gleichen gefunden. NIlrea hoffte es fü ihn.
Schnell lief sie zu ihren Begleiterinnen zurück. Aufgeregt brachte sie hervor:
"Elira! Komm schnell! Aus deiner Satteltasche wurden schon wieder Dinge gestohlen, Und wir haben den Dieb wieder nicht bemerkt! Glaubst du, es hängt mit dem Vogel zusammen, den du nicht verstehen kannst?"
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Chanda
- Gast

Re: Zu der Hafenstadt Andunie
Letzten Endes blieb den Dreien nichts anderes übrig als ratlos weiter zu reiten. Chanda dachte über den gestohlenen Proviant nach während sie ritt, aber konnte sich auch keinen Reim auf das Geschehen machen. <b>Einer "ehrlichen" Diebin etwas zu stehlen grenzt an Beleidigung. Wenn ich diesen Schmarotzer erwische, wird er nicht mehr wissen, wo oben und unten ist!</b>
Wie von ihr gewohnt hatte sie die meiste Zeit ihrer Reise geschwiegen und starrte finster vor sich hin. Zum Glück war sie es gewohnt wenig zu essen, somit reichten ihre Vorräte auch noch bis zum Abend, wo sie ein Feuer machten und sich darum versammelte. Chanda hatte sich bereit erklärt Wache zu halten und behielt ihre Umgebung gut im Auge, bis Nilrea aufgeregt von den Pferden kam und erzählte, es sei wieder etwas gestohlen worden. "Das kann nicht sein...", murmelte Chanda vor sich her und ging sich ebenfalls das Verbrechen anschauen. Es war wahr, Eliras Taschen waren am Morgen noch gefüllter, als jetzt. Wie merkwürdig. Sich der Dunkelheit zugewandt rief Chanda: "Zeig dich zu Feigling! Drei Frauen still und heimlich auszurauben ziemt sich nicht!" Abwartend sah sie in die Dunkelheit und horchte auf jedes Geräusch, welches vielleicht die Ankunft eines Fremden ankündigen könnte.
Wie von ihr gewohnt hatte sie die meiste Zeit ihrer Reise geschwiegen und starrte finster vor sich hin. Zum Glück war sie es gewohnt wenig zu essen, somit reichten ihre Vorräte auch noch bis zum Abend, wo sie ein Feuer machten und sich darum versammelte. Chanda hatte sich bereit erklärt Wache zu halten und behielt ihre Umgebung gut im Auge, bis Nilrea aufgeregt von den Pferden kam und erzählte, es sei wieder etwas gestohlen worden. "Das kann nicht sein...", murmelte Chanda vor sich her und ging sich ebenfalls das Verbrechen anschauen. Es war wahr, Eliras Taschen waren am Morgen noch gefüllter, als jetzt. Wie merkwürdig. Sich der Dunkelheit zugewandt rief Chanda: "Zeig dich zu Feigling! Drei Frauen still und heimlich auszurauben ziemt sich nicht!" Abwartend sah sie in die Dunkelheit und horchte auf jedes Geräusch, welches vielleicht die Ankunft eines Fremden ankündigen könnte.
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Nilrea
- Gast

Re: Zu der Hafenstadt Andunie
Nilrea saß wartend im Graß und sah sich beunruhigt um. Derjenige, der ihnen das Essen aus Eliras Tasche gestohlen hatte, hatte heute noch nicht so viel genommen, wie gestern. Vielleicht kam er noch einmal, um sich noch mehr zu holen...
"Und was sollen wir tun? Im Pläne aufstellen bin ich nicht gut. Vielleicht sollte nur eine von uns hier bleiben, sich verstecken und warten. Die anderen Zwei setzten sich dann wie gewöhnt in einem Gewissen Abstand hin und tun so als würden sie schlafen. Aber das würde der Dieb wahrscheinlich bemerken. Also... keine Ahnung."
Zum Zeichen, das sie wirklich keine Idee hatte, zuckte sie mit den Schultern. Man könntenatürlich auch ein Loch graben und tarnen, sodass dann derjenige, der ihnen immer das Essen stohl hineinfiel. Allerdings hatten sie dazu keine Zeit.
<b>Vielleicht ist es auch gar kein Mensch, sondern ein Tier.</b> Der Gedanke war einfach aus heiterem Himmel gekommen, aber was war, wenn es so war? Wenn dieses Tier aus Hunger stahl? Sie konnten doch kein Tier bestraphen, weil es Hunger hatte!
"Und was sollen wir tun? Im Pläne aufstellen bin ich nicht gut. Vielleicht sollte nur eine von uns hier bleiben, sich verstecken und warten. Die anderen Zwei setzten sich dann wie gewöhnt in einem Gewissen Abstand hin und tun so als würden sie schlafen. Aber das würde der Dieb wahrscheinlich bemerken. Also... keine Ahnung."
Zum Zeichen, das sie wirklich keine Idee hatte, zuckte sie mit den Schultern. Man könntenatürlich auch ein Loch graben und tarnen, sodass dann derjenige, der ihnen immer das Essen stohl hineinfiel. Allerdings hatten sie dazu keine Zeit.
<b>Vielleicht ist es auch gar kein Mensch, sondern ein Tier.</b> Der Gedanke war einfach aus heiterem Himmel gekommen, aber was war, wenn es so war? Wenn dieses Tier aus Hunger stahl? Sie konnten doch kein Tier bestraphen, weil es Hunger hatte!
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Chanda
- Gast

Re: Zu der Hafenstadt Andunie
Eine Fallle... Chanda überlegte. Sie hatte noch nie eine Falle gebaut und ihr viel auch kein Plan ein, bei dem sie den Dieb überführen könnten. Sie hob also nur die Schultern und ließ sie kurz darauf wieder fallen.
"Vielleicht sollten wir einfach weiter reiten. Nur ein Stück, aber das so schnell, dass uns niemand folgen kann. Wenn dann trotzdem etwas fehlt, geht es nicht mit rechten Dingen zu." Sie setzte sich wieder an das Feuer uns schloss die Augen. Es wurde Zeit in sich zu gehen, nur für einen kurzen Moment. Vielleicht würde sie ja zu einer "Erleuchtung" führen. Sie saß nun da, vollkommen regungslos, die Beine im Schneidersitz gelegt und das Gesicht dem Feuer zugewandt. Allmählich spürte sie die ebenen Bahnen ihres Geistes in ihrem Körper fließen, träge und ruhig.
Sie war gleichzeitig entspannt und angespannt. Einerseits vollkommen in innere Ruhe versunken, andererseits bewusst, was um sie geschah.
"Vielleicht sollten wir einfach weiter reiten. Nur ein Stück, aber das so schnell, dass uns niemand folgen kann. Wenn dann trotzdem etwas fehlt, geht es nicht mit rechten Dingen zu." Sie setzte sich wieder an das Feuer uns schloss die Augen. Es wurde Zeit in sich zu gehen, nur für einen kurzen Moment. Vielleicht würde sie ja zu einer "Erleuchtung" führen. Sie saß nun da, vollkommen regungslos, die Beine im Schneidersitz gelegt und das Gesicht dem Feuer zugewandt. Allmählich spürte sie die ebenen Bahnen ihres Geistes in ihrem Körper fließen, träge und ruhig.
Sie war gleichzeitig entspannt und angespannt. Einerseits vollkommen in innere Ruhe versunken, andererseits bewusst, was um sie geschah.
Zuletzt geändert von Chanda am Dienstag 1. Mai 2007, 21:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Erzähler
- Gast

Re: Zu der Hafenstadt Andunie
Während völlige Ratlosigkeit bei den drei Frauen einstellte begann das Piepen wieder. Es kam von einem Strauch in der Nähe, kurz darauf hüpfte ein kleiner Schatten durch die Dunkelheit, sprang an die Satteltasche und rannte mit einem Stück Brot davon.
Diesmal jedoch hatten Chanda, Elira und Nilrea den „Dieb“ gesehen und wussten auch wo er hin rannte…ihr Glück war das die Sonne wieder mit den Wolken kämpfte und es langsam, aber sicher etwas heller wurde.
Etwas grünes, kleines Wesen lief über die Ebene, piepte und sprang dann in einen anderen Strauch hinein. Dort piepte es vergnügt vor sich hin und klang dabei tatsächlich wie eine Amsel, doch es war kein Vogel…sonst hätte Elira ihn verstanden. Zudem liefen die wenigsten Vögel am Boden und noch weniger so schnell.
Sollten sie sich nähern oder lieber schnell verschwinden?
Diesmal jedoch hatten Chanda, Elira und Nilrea den „Dieb“ gesehen und wussten auch wo er hin rannte…ihr Glück war das die Sonne wieder mit den Wolken kämpfte und es langsam, aber sicher etwas heller wurde.
Etwas grünes, kleines Wesen lief über die Ebene, piepte und sprang dann in einen anderen Strauch hinein. Dort piepte es vergnügt vor sich hin und klang dabei tatsächlich wie eine Amsel, doch es war kein Vogel…sonst hätte Elira ihn verstanden. Zudem liefen die wenigsten Vögel am Boden und noch weniger so schnell.
Sollten sie sich nähern oder lieber schnell verschwinden?
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Nilrea
- Gast

Re: Zu der Hafenstadt Andunie
Als sie den "Dieb" erblickte, riss Nilrea überrascht die Augen auf. Dann fasste sie sich allerdings gleich wieder. Von so einem Tier hatte sie noch nie gehört, geschweige denn, es gesehen. Es hatte etwas Ähnlichkeit, mit einem Eon, aber Eons waren nicht grün und klangen auch nicht wie Vögel, oder? Also was war das?
Langsam ging sie auf den Strauch, in dem sich das Wesen versteckte, zu. Dann besann sie sich eines Besseren und blieb stehen.
<b>Dieses Tier ist so klein und schnell, das könnte ich nicht alleine einfangen. Außerdem, was soll ich danach tun? Es ist bloß ein Tier. Ich bezweifle, dass es uns mutwillig bestohlen hat.</b>
Seufzend drehte sie sich um und ging zu den anderen zurück.
"Was sollen wir tun? Man kann ein Tier doch nicht bestraphen, weil es nicht verstehen würde, was es falsch gemacht hat. Ich könnte das jedenfalls nicht. Wenn es ein Geschöpf Faldors wäre, dann ja, aber es ist wahrscheinlich ein Geschöpf Florencias und Phauns."
Unsicher sah sie Elira und Chanda an. Dass ihre Freundin kein Tier verletzen würde, war sie sich sicher, aber Chanda kannten sie noch nicht so gut. Wie würde sie darauf reagieren. Sie schien kein schlechter Mensch zu sein, aber wenn sie ein Tier verletzen wollte, würde Nilrea sie aufhalten, um ihrer Selbst Willen.
Langsam ging sie auf den Strauch, in dem sich das Wesen versteckte, zu. Dann besann sie sich eines Besseren und blieb stehen.
<b>Dieses Tier ist so klein und schnell, das könnte ich nicht alleine einfangen. Außerdem, was soll ich danach tun? Es ist bloß ein Tier. Ich bezweifle, dass es uns mutwillig bestohlen hat.</b>
Seufzend drehte sie sich um und ging zu den anderen zurück.
"Was sollen wir tun? Man kann ein Tier doch nicht bestraphen, weil es nicht verstehen würde, was es falsch gemacht hat. Ich könnte das jedenfalls nicht. Wenn es ein Geschöpf Faldors wäre, dann ja, aber es ist wahrscheinlich ein Geschöpf Florencias und Phauns."
Unsicher sah sie Elira und Chanda an. Dass ihre Freundin kein Tier verletzen würde, war sie sich sicher, aber Chanda kannten sie noch nicht so gut. Wie würde sie darauf reagieren. Sie schien kein schlechter Mensch zu sein, aber wenn sie ein Tier verletzen wollte, würde Nilrea sie aufhalten, um ihrer Selbst Willen.
Zuletzt geändert von Nilrea am Samstag 5. Mai 2007, 14:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Chanda
- Gast

Re: Zu der Hafenstadt Andunie
Das bekannte Geräusch ließ sie wieder die Augen aufschlagen. Sie war während ihr kleinen Meditation zu keinem Ergebnis gekommen, dafür fühlte sie sich ruhiger und geordneter. Dieses Piepen, es kam ganz aus der Nähe!
Chanda stand auf und da entdeckte sie auch ein grünes Etwas, dass mit etwas Brot im Gebüsch verwand. "Aha!," sagte sie triumphierend und beobachtete den grünen Dieb. Sie konnte das Tier nicht zuordnen. Bei Nilreas Worten hob sie missbilligend eine Augenbraue. "Es ist mir egal, was für ein Geschöpf es ist und von wem es geschickt wurde. Es ist ein Dieb, der uns Proviant gestohlen hat."
Sie hockte sich vor das Tier hin, während sich ein verstohlenes Grinsen auf ihren Lippen abzeichnete. "Ich wüsste, wie wir unser Problem lösen könnte. Wer hat Lust auf gebratenes grünes Ding?" Sie sah von Nilrea zu Elira, dabei musste sie den Kopf in den Nacken legen. Auch wenn sie noch keine Antwort erhalten hatte, wusste sie, dass die Beiden diesen Vorschlag nie nachkommen würden. Aber damit hätten sie zwei Hindernisse aus dem Weg geschafft: Zum einen würde ihnen vortan niemand mehr etwas stehlen, zum anderen hätten sie ihren Hunger mit einer warmen Mahlzeit stillen können. Chanda wusste zwar nicht, ob dieses Tier essbar war, aber man könnte es ja mal ausprobieren!
Chanda stand auf und da entdeckte sie auch ein grünes Etwas, dass mit etwas Brot im Gebüsch verwand. "Aha!," sagte sie triumphierend und beobachtete den grünen Dieb. Sie konnte das Tier nicht zuordnen. Bei Nilreas Worten hob sie missbilligend eine Augenbraue. "Es ist mir egal, was für ein Geschöpf es ist und von wem es geschickt wurde. Es ist ein Dieb, der uns Proviant gestohlen hat."
Sie hockte sich vor das Tier hin, während sich ein verstohlenes Grinsen auf ihren Lippen abzeichnete. "Ich wüsste, wie wir unser Problem lösen könnte. Wer hat Lust auf gebratenes grünes Ding?" Sie sah von Nilrea zu Elira, dabei musste sie den Kopf in den Nacken legen. Auch wenn sie noch keine Antwort erhalten hatte, wusste sie, dass die Beiden diesen Vorschlag nie nachkommen würden. Aber damit hätten sie zwei Hindernisse aus dem Weg geschafft: Zum einen würde ihnen vortan niemand mehr etwas stehlen, zum anderen hätten sie ihren Hunger mit einer warmen Mahlzeit stillen können. Chanda wusste zwar nicht, ob dieses Tier essbar war, aber man könnte es ja mal ausprobieren!
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Erzähler
- Gast

Re: Zu der Hafenstadt Andunie
Während Elira versuchte sich dem Wesen zu nähern krachte es hinter den dreien im hohen Gras. Erschrocken schauten alle hinüber und Elira schaute nicht zu dem Busch. Plötzlich durchfuhr ein brennender Schmerz ihren Mittel- und Zeigefinger an der rechten Hand. Sie sprang auf und entdeckte das ein ungefähr katzengroßes, gelbliches Wesen an ihren Fingern hing. Es war geschuppt und hatte einen Schwanz. Einen Moment lang schaute jeder auf dieses Wesen und der Gedanke musste sich erst setzen…an Eliras Finger hing ein Minidrache. Erst jetzt sahen sie das dieses Wesen nicht grün war. Es schaute unsicher in die Runde, piepste leise wie eine Amsel und biss fester in Eliras Finger.
Wie sollten sie den einen Drachen los bekommen, vermutlich dachte er das Eliras Finger etwas zu essen seien und hatte deshalb danach geschnappt. Nun hing er an ihren Finger, schaute unsicher herum und Sikhandar hockte verborgen im hohen Gras und schaute sich das ganze an.
Vielleicht konnte er etwas über die drei Frauen erfahren wenn er sehen würde wie sie mit dem Drachen umgehen würden. Würden sie ihn töten sollte er wohl schnellsten den Rückzug antreten, doch würden sie freundlich zu ihm sein konnte er es vielleicht wagen sich zu zeigen.
Für Elira war das Geräusch vergessen und auch Nilrea und Chanda wirkten interessierten an dem Drachen als an dem Krachen von vorhin…ein wenig Blut lief von Eliras Fingern herunter. Sie zuckte zusammen unter den Schmerzen, der Drache piepste und biss fester zu. Die drei sollten vorsichtig sein…würde das Wesen weiterhin so feste beißen hätte Elira die längste Zeit ihre Finger gehabt.
(zum nachlesen: Das ist ein Baumdrache, zu finden auf der Homepage unter Tieren^^)
Wie sollten sie den einen Drachen los bekommen, vermutlich dachte er das Eliras Finger etwas zu essen seien und hatte deshalb danach geschnappt. Nun hing er an ihren Finger, schaute unsicher herum und Sikhandar hockte verborgen im hohen Gras und schaute sich das ganze an.
Vielleicht konnte er etwas über die drei Frauen erfahren wenn er sehen würde wie sie mit dem Drachen umgehen würden. Würden sie ihn töten sollte er wohl schnellsten den Rückzug antreten, doch würden sie freundlich zu ihm sein konnte er es vielleicht wagen sich zu zeigen.
Für Elira war das Geräusch vergessen und auch Nilrea und Chanda wirkten interessierten an dem Drachen als an dem Krachen von vorhin…ein wenig Blut lief von Eliras Fingern herunter. Sie zuckte zusammen unter den Schmerzen, der Drache piepste und biss fester zu. Die drei sollten vorsichtig sein…würde das Wesen weiterhin so feste beißen hätte Elira die längste Zeit ihre Finger gehabt.
(zum nachlesen: Das ist ein Baumdrache, zu finden auf der Homepage unter Tieren^^)
Zuletzt geändert von Erzähler am Montag 7. Mai 2007, 22:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Chanda
- Gast

Re: Zu der Hafenstadt Andunie
Bei Eliras heftiger Reaktion, mit der sie durchaus gerechnet hatte, rollte sie die Augen und stand wieder auf. Mit einem lautstarkes Seufzen, das teils müde, teils genervt klang, reckte sie die Arme, sodass ein kleiner Knackslaut aus der Schulterregion zu hören war. <b>Sollen sie doch mit dem Vieh reden wollen; Als Mahlzeit hätte es eindeutig besser gedient als zur Konversation!</b> Sie ließ den Blick über die Ebene schweifen, doch ihr Augenmerk vermochte nicht die Dunkelheit zu durchdringen. Zu grell waren die Flammen des Feuers und zu dunkel der Abend. Sie entfernte sich von den beiden Elfen und warf kleine Äste und trockenes Gras in das Feuer, sodass es wieder zu prasseln und knistern begann und die Flammen etwas mehr in die Höhe schlugen.
Ihr war nicht wohl bei dem Gedanken auf offener Ebene zu rasten, dazu ein Feuer entfacht um jeden Fremden willkommen heißen zu können. Aber etwas anderes blieb ihnen ja wohl nichts übrig. Wieder sah Chanda auf. Sie glaubte beobachtet zu werden. Ein weiteres Mal scheiterte der Versuch in der Dunkelheit etwas erkennen zu können. Gerade, als sie sich wieder dem Feuer zuwenden wollte, hörte sie ein gut vernehmbares Knacken, welches die Stille durchbrach, als sei ein Baum umgestürzt. Ihr Kopf schnellte in die Höhe und sie sprang auf. Noch ehe sie zu ihrem Dolch greifen konnte, der an ihrem Gürtel befestigt war, sprang Elira erschrocken auf. Das veranlasste Chanda dazu, sich zu der Elfe umzudrehen, die dieses Wesen am Finger hängen hatte... und es war ein Drache! Nun ja, es war ein kleiner Drache, aber es war einer.
Irritiert, ob sie sich nun dem Laut widmen oder Elira beistehen sollte, stand sie perlplex da und entschied sich für Letzteres. "Ich sagte doch; wir hätten es essen sollen, ehe es uns versucht zu verspiesen." Sie meinte die Worte nicht ernst, ein süffisantes Grinsen zierte sogar ihre Lippen. Sie hatte sich schon immer gut über andere amüsieren können, während diese hilflos waren oder ihnen ein Missgeschick widerfuhr.
Ihr war nicht wohl bei dem Gedanken auf offener Ebene zu rasten, dazu ein Feuer entfacht um jeden Fremden willkommen heißen zu können. Aber etwas anderes blieb ihnen ja wohl nichts übrig. Wieder sah Chanda auf. Sie glaubte beobachtet zu werden. Ein weiteres Mal scheiterte der Versuch in der Dunkelheit etwas erkennen zu können. Gerade, als sie sich wieder dem Feuer zuwenden wollte, hörte sie ein gut vernehmbares Knacken, welches die Stille durchbrach, als sei ein Baum umgestürzt. Ihr Kopf schnellte in die Höhe und sie sprang auf. Noch ehe sie zu ihrem Dolch greifen konnte, der an ihrem Gürtel befestigt war, sprang Elira erschrocken auf. Das veranlasste Chanda dazu, sich zu der Elfe umzudrehen, die dieses Wesen am Finger hängen hatte... und es war ein Drache! Nun ja, es war ein kleiner Drache, aber es war einer.
Irritiert, ob sie sich nun dem Laut widmen oder Elira beistehen sollte, stand sie perlplex da und entschied sich für Letzteres. "Ich sagte doch; wir hätten es essen sollen, ehe es uns versucht zu verspiesen." Sie meinte die Worte nicht ernst, ein süffisantes Grinsen zierte sogar ihre Lippen. Sie hatte sich schon immer gut über andere amüsieren können, während diese hilflos waren oder ihnen ein Missgeschick widerfuhr.
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Nilrea
- Gast

Re: Zu der Hafenstadt Andunie
Nilrea hatte sich neben Elira niedergelassen und betrachtete überrascht den kleinen Drachen, der an ihrem Finger hing. Nachdenklich sagte sie zu sich:
"Merkwürdig. Ich dachte immer, Drachen seien viel größer. Vielleicht ist es noch ein junges Tier. Aber vielleicht sind Drachen auch sehr klein und sie werden nur in Geschichten als riesig beschrieben... wer weiß."
Als Elira zusammenzuckte, wurde sich Nilrea plötzlich wieder dem Ernst der Situation bewusst und versuchte den Drachen von dem Finger ihrer Freundin zu ziehen, wodurch er nur noch fester zubiss.
"Oh, Entschuldigung Elira. Komm kleiner Drache, las doch mal diesen Finger los, ja? Sei ein lieber Drache. Das ist nichts zu Essen, glaub mir. Außerdem hast du doch schon viel von unserem Vorrat gefressen, da kannst du doch nicht mehr hungrig sein!"
Vorsichtig versuchte sie, das Maul des Tieren aufzubekommen, indem sie mit beiden Händen vorsichtig Ober- und Unterkiefer auseinander zog. Da sie größer und somit auch stärker als der Drache war, konnte er nicht anders, als den Mund wiederwillig aufzumachen. Elira zog hastig ihre Hand weg.
"Geht es? Wir sollten die Wunde verbinden, aber ich kenne mich damit nicht aus. Vielleicht kannst du mir sagen, was ich machen soll?"
Chandas Kommentar, dass sie den Drachen hätten aufessen sollen, überhörte sie.
<b>Das ist wirklich nicht sehr nett. Aber wenn sie meint. Jedoch ist sie somit nicht viel besser, als diese Tigerhybriden. Einfach Tiere zu töten, obwohl man es nicht wirklich nötig hat. Aber ich habe Menschen noch nie verstanden.</b>
"Merkwürdig. Ich dachte immer, Drachen seien viel größer. Vielleicht ist es noch ein junges Tier. Aber vielleicht sind Drachen auch sehr klein und sie werden nur in Geschichten als riesig beschrieben... wer weiß."
Als Elira zusammenzuckte, wurde sich Nilrea plötzlich wieder dem Ernst der Situation bewusst und versuchte den Drachen von dem Finger ihrer Freundin zu ziehen, wodurch er nur noch fester zubiss.
"Oh, Entschuldigung Elira. Komm kleiner Drache, las doch mal diesen Finger los, ja? Sei ein lieber Drache. Das ist nichts zu Essen, glaub mir. Außerdem hast du doch schon viel von unserem Vorrat gefressen, da kannst du doch nicht mehr hungrig sein!"
Vorsichtig versuchte sie, das Maul des Tieren aufzubekommen, indem sie mit beiden Händen vorsichtig Ober- und Unterkiefer auseinander zog. Da sie größer und somit auch stärker als der Drache war, konnte er nicht anders, als den Mund wiederwillig aufzumachen. Elira zog hastig ihre Hand weg.
"Geht es? Wir sollten die Wunde verbinden, aber ich kenne mich damit nicht aus. Vielleicht kannst du mir sagen, was ich machen soll?"
Chandas Kommentar, dass sie den Drachen hätten aufessen sollen, überhörte sie.
<b>Das ist wirklich nicht sehr nett. Aber wenn sie meint. Jedoch ist sie somit nicht viel besser, als diese Tigerhybriden. Einfach Tiere zu töten, obwohl man es nicht wirklich nötig hat. Aber ich habe Menschen noch nie verstanden.</b>
