Re: Wanderung in Richtung Nirgendwo
Verfasst: Donnerstag 24. August 2006, 10:58
Saria verbrachte die nächsten Stunden bis kurz vor Sonnenaufgang in den Tiefen der Stillen Ebene. Es hatte angenehm abgekühlt, doch für Saria, die noch tiefere Temperaturen aus ihren Heimathöhlen gewöhnt war, war die Luft bedrückend und warm.
Außerdem machte die Stille Ebene ihrem Namen alle Ehre. Nicht ein Windhauch erfrischte die Nacht, überall war es ruhig und friedlich. Wenn es in dieser Gegend nachtaktive Tiere gab, so zeigten sie sich heute von ihrer faulen Seite, denn bis auf eine Nachteule und das leise, aber stetige Zirpen der Grillen war nichts zu hören.
Das Gras unter Sarias Füßen war weich und legte sich gehorsam an den Boden, wenn die Nachtelfe mit ihrem leichten Gewicht darüber hinwegschritt.
Als schließlich die Dunkelheit immer mehr nachließ und der Tag sich bald ankündete, bemerkte Saria, dass sie so sehr in Gedanken und der Stillen Ebene selbst versunken war, dass sie es wohl nicht rechtzeitig zu ihrem gewählten Lager schaffen würde, ehe die Sonne mit heißen Strahlen auf sie hinabbrennen würde. Sie hatte nur zwei Möglichkeiten. Entweder wagte sie es und kehrte zurück oder sie zog weiter, um ein neues Versteck vor dem Tage zu finden. Am besten wäre in zweitem Fall, einen Weg Richtung Westen einzuschlagen, denn im Norden lag Pelgar und den Süden würde die Sonne im Laufe des Tages für sich erobern.
Außerdem machte die Stille Ebene ihrem Namen alle Ehre. Nicht ein Windhauch erfrischte die Nacht, überall war es ruhig und friedlich. Wenn es in dieser Gegend nachtaktive Tiere gab, so zeigten sie sich heute von ihrer faulen Seite, denn bis auf eine Nachteule und das leise, aber stetige Zirpen der Grillen war nichts zu hören.
Das Gras unter Sarias Füßen war weich und legte sich gehorsam an den Boden, wenn die Nachtelfe mit ihrem leichten Gewicht darüber hinwegschritt.
Als schließlich die Dunkelheit immer mehr nachließ und der Tag sich bald ankündete, bemerkte Saria, dass sie so sehr in Gedanken und der Stillen Ebene selbst versunken war, dass sie es wohl nicht rechtzeitig zu ihrem gewählten Lager schaffen würde, ehe die Sonne mit heißen Strahlen auf sie hinabbrennen würde. Sie hatte nur zwei Möglichkeiten. Entweder wagte sie es und kehrte zurück oder sie zog weiter, um ein neues Versteck vor dem Tage zu finden. Am besten wäre in zweitem Fall, einen Weg Richtung Westen einzuschlagen, denn im Norden lag Pelgar und den Süden würde die Sonne im Laufe des Tages für sich erobern.