Re: Ahoi Kopfgeld!
Verfasst: Samstag 2. Dezember 2006, 10:44
Was Maghul nun nebenher erkannte, war, dass die Schiffe nicht mit Fracht beladen, sondern allesamt <i>ent</i>laden wurden. Die Seemänner hievten schwere Kisten auf ihre Schultern und schleppten diese aus den Frachträumen der Schiffe auf die Docks. Dort warteten bereits Hafenarbeiter mit Karren, auf denen die Kisten reihenweise gestapelt und zum nächsten Lagerhaus gefahren wurden.
Seltsam...
Maghul entdeckte auch kein Schiff vor Anker, dass sie für eine Abfahrt bereit machte. Im Gegenteil. Die Segel wurden eingeholt und das Schiff mit dicken Tauen an den Docks festgeschnürt.
Viele Matrosen saßen gelangweilt herum, unterhielten sich oder rauchten Pfeife. Niemand sang ein fröhliches Lied oder pfiff den Frauen nach, wie es sonst am Hafen Gang und Gebe war, wenn ein Seebär Landgang hatte.
Ob das am vorherrschenden Wetter lag? Die pechschwarzen Wolken hingen immer noch wie ein böses Omen über Andunie, verteilten sich weit über das Meer und auf das Festland hinaus.
"He, Großer", zischte plötzlich eine Stimme in Maghuls Richtung. Der Ork drehte sich verwundert um. Er entdeckte keinen Eigentümer dieser Stimme. "Hier drüben bin ich!" Wieder zischte es. Der Hinweis kam aus einer kleinen Seitengasse, aus der es gewaltig nach Fisch und Abfällen roch. Versteckte sich dort ein potenzieller Informant?
Maghul wollte es herausfinden und schlich sich auf orkische Art in die Gasse – das hieß, er stampfte einfach in die Enge hinein.
Dort stand ein dürrer, relativ kleiner Mensch. Was er am Kinn zu viel besaß, war auf dem Schädel zu wenig. Sein Bart reichte ihm bis zur Brust, während sein Kopf wie eine Kristallkugel schimmerte.
Der Fremde grinste spitzbübisch und warf immer wieder eine kleine Münze in die Luft, die er mit viel Geschickt und der rechten Hand auffing. "Was treibt einen so großen Ork wie dich in eine so langweilige Gegend wie diese?"
Seltsam...
Maghul entdeckte auch kein Schiff vor Anker, dass sie für eine Abfahrt bereit machte. Im Gegenteil. Die Segel wurden eingeholt und das Schiff mit dicken Tauen an den Docks festgeschnürt.
Viele Matrosen saßen gelangweilt herum, unterhielten sich oder rauchten Pfeife. Niemand sang ein fröhliches Lied oder pfiff den Frauen nach, wie es sonst am Hafen Gang und Gebe war, wenn ein Seebär Landgang hatte.
Ob das am vorherrschenden Wetter lag? Die pechschwarzen Wolken hingen immer noch wie ein böses Omen über Andunie, verteilten sich weit über das Meer und auf das Festland hinaus.
"He, Großer", zischte plötzlich eine Stimme in Maghuls Richtung. Der Ork drehte sich verwundert um. Er entdeckte keinen Eigentümer dieser Stimme. "Hier drüben bin ich!" Wieder zischte es. Der Hinweis kam aus einer kleinen Seitengasse, aus der es gewaltig nach Fisch und Abfällen roch. Versteckte sich dort ein potenzieller Informant?
Maghul wollte es herausfinden und schlich sich auf orkische Art in die Gasse – das hieß, er stampfte einfach in die Enge hinein.
Dort stand ein dürrer, relativ kleiner Mensch. Was er am Kinn zu viel besaß, war auf dem Schädel zu wenig. Sein Bart reichte ihm bis zur Brust, während sein Kopf wie eine Kristallkugel schimmerte.
Der Fremde grinste spitzbübisch und warf immer wieder eine kleine Münze in die Luft, die er mit viel Geschickt und der rechten Hand auffing. "Was treibt einen so großen Ork wie dich in eine so langweilige Gegend wie diese?"