Immer schön achtsam
Verfasst: Mittwoch 19. August 2026, 12:14
Asahi kommt von: Mit gehangen, mit gefangen
Es hat nun gut eine Stunde gedauert, bis der Papierkram erledigt war und die durchmischte Truppe im Sternenweg ankam. Erasmus blieb stets an Elandra’s Seite und beobachtete sie mit Argusaugen, was die Elfe aber scheinbar völlig kalt ließ. Elandra blieb vor einem alten Eckgebäude stehen, das die besten Jahre schon hinter sich hatte und trotzdem einen eigenen Charme verströmte. Es hatte ein Stockwerk und zu jeder Seite drei Fenster. An den Rahmen waren schnörkelige Verzierungen und ganz oben, kurz unter dem graumelierten Dach, gab es einige interessante Figuren zu entdecken. Bei näherer Betrachtung handelte es sich um die Gottheiten. Elandra betrachtete das Gebäude und stemmte die Hände in die schmalen Hüften. “Wie kommt man zu so einer Bleibe?”, fragte Isidora sichtlich beeindruckt. Elandra verzog die feinen Lippen zu einem vielsagenden Lächeln und trat auf die rote Eingangstür zu. “Halt!”, rief Erasmus, kurz bevor sie die Tür öffnen konnte und stapfte an ihr vorbei, um selbst als erster durch die Tür zu gehen. “Ich gehe voran - man weiß ja nie!”, brummte er und Elandra hob abwehrend die Hände und überließ ihm schweigend den Vortritt.
Nacheinander übertraten sie die Schwelle und tauchten in einen großen Raum ein, der sicherlich mal die eigentliche Poststelle gewesen war. Hier gab es inzwischen keinen Tresen mehr, aber Teile davon bildeten einen geräumigen Tisch an dem viele Leute Platz hatten. Ringsherum standen acht Stühle mit mehr oder weniger abgegriffenen Polstern in rot. Im hinteren Bereich, der Eingangstür gegenüber, befand sich eine Küche. Die ehemaligen Regale der Post, in denen man Briefe sortiert hatte, waren nun Aufbewahrung für Geschirr, Gewürze und Kochutensilien. Es gab eine Feuerstelle, die nachträglich eingebaut worden war. An den Fenstern hingen dicke Vorhänge, die den Blick von der Straße verhinderten. Es war sauber hier und ordentlich, ein feiner Geruch nach Zimt lag in der Luft. Elandra durchquerte den Raum auf die rechte Seite der Eingangstür und öffnete hier einen der Vorhänge, um etwas Licht hereinzulassen. Draußen vor dem Fenster konnte man dann und wann einige Zyraner flanieren sehen, ohne dass jemand besondere Notiz nahm. Genau wie im ersten Stock, gab es auch hier im Erdgeschoss sechs Fenster. Alles war darauf ausgelegt, den Raum zu erhellen, um den Kunden bestmöglichen Service zu bieten.
Isidora betrat ebenfalls den Raum und staunte nicht schlecht. Sie konnte die Bewunderung nicht verbergen und pfiff leise. “Wahnsinn… wie schön das hier ist!”, rief sie. Sie setzte sich in die gemütliche Sitzecke, die zur Rechten vom Eingang ausgehend eingerichtet war. Hier gab es zwei Polstermöbel, ebenfalls in rot, die zum Verweilen einluden.
“Ja, schön.”, murrte Erasmus und sah immer noch misstrauisch aus. “Oben befinden sich 2 Schlafräume und ein Bad”, sagte Elandra und deutete auf einen Treppenaufgang zwischen Sitzgruppe und Küche. “In Ordnung, aber wo sollen wir hier üben? Man kann ja überall reinschauen”, bemerkte Isidora und Elandra nickte. “Es gibt einen Lagerkeller unterhalb. Die Tür dort führt dorthin. Er müsste noch aufgeräumt werden, damit Platz ist - da ist viel altes Zeug aus den Zeiten der Post, aber es müsste gehen”, erklärte die Elfe. Sie stand weiterhin am Fenster. “Bedient euch in der Küche. Viel ist nicht da.”, meinte sie schulterzuckend. Und tatsächlich konnte man in der Küche sehen, dass die Elfe offenbar kein kulinarisches Genie war. Es gab lediglich Salz als Gewürz und das meiste Geschirr war eingestaubt, weil sie offenbar keine großen Parties veranstaltete oder häufig mit Freunden aß. Generell sah es hier nicht sehr persönlich aus. Aber es war genug Platz für sie vier.
Es hat nun gut eine Stunde gedauert, bis der Papierkram erledigt war und die durchmischte Truppe im Sternenweg ankam. Erasmus blieb stets an Elandra’s Seite und beobachtete sie mit Argusaugen, was die Elfe aber scheinbar völlig kalt ließ. Elandra blieb vor einem alten Eckgebäude stehen, das die besten Jahre schon hinter sich hatte und trotzdem einen eigenen Charme verströmte. Es hatte ein Stockwerk und zu jeder Seite drei Fenster. An den Rahmen waren schnörkelige Verzierungen und ganz oben, kurz unter dem graumelierten Dach, gab es einige interessante Figuren zu entdecken. Bei näherer Betrachtung handelte es sich um die Gottheiten. Elandra betrachtete das Gebäude und stemmte die Hände in die schmalen Hüften. “Wie kommt man zu so einer Bleibe?”, fragte Isidora sichtlich beeindruckt. Elandra verzog die feinen Lippen zu einem vielsagenden Lächeln und trat auf die rote Eingangstür zu. “Halt!”, rief Erasmus, kurz bevor sie die Tür öffnen konnte und stapfte an ihr vorbei, um selbst als erster durch die Tür zu gehen. “Ich gehe voran - man weiß ja nie!”, brummte er und Elandra hob abwehrend die Hände und überließ ihm schweigend den Vortritt.
Nacheinander übertraten sie die Schwelle und tauchten in einen großen Raum ein, der sicherlich mal die eigentliche Poststelle gewesen war. Hier gab es inzwischen keinen Tresen mehr, aber Teile davon bildeten einen geräumigen Tisch an dem viele Leute Platz hatten. Ringsherum standen acht Stühle mit mehr oder weniger abgegriffenen Polstern in rot. Im hinteren Bereich, der Eingangstür gegenüber, befand sich eine Küche. Die ehemaligen Regale der Post, in denen man Briefe sortiert hatte, waren nun Aufbewahrung für Geschirr, Gewürze und Kochutensilien. Es gab eine Feuerstelle, die nachträglich eingebaut worden war. An den Fenstern hingen dicke Vorhänge, die den Blick von der Straße verhinderten. Es war sauber hier und ordentlich, ein feiner Geruch nach Zimt lag in der Luft. Elandra durchquerte den Raum auf die rechte Seite der Eingangstür und öffnete hier einen der Vorhänge, um etwas Licht hereinzulassen. Draußen vor dem Fenster konnte man dann und wann einige Zyraner flanieren sehen, ohne dass jemand besondere Notiz nahm. Genau wie im ersten Stock, gab es auch hier im Erdgeschoss sechs Fenster. Alles war darauf ausgelegt, den Raum zu erhellen, um den Kunden bestmöglichen Service zu bieten.
Isidora betrat ebenfalls den Raum und staunte nicht schlecht. Sie konnte die Bewunderung nicht verbergen und pfiff leise. “Wahnsinn… wie schön das hier ist!”, rief sie. Sie setzte sich in die gemütliche Sitzecke, die zur Rechten vom Eingang ausgehend eingerichtet war. Hier gab es zwei Polstermöbel, ebenfalls in rot, die zum Verweilen einluden.
“Ja, schön.”, murrte Erasmus und sah immer noch misstrauisch aus. “Oben befinden sich 2 Schlafräume und ein Bad”, sagte Elandra und deutete auf einen Treppenaufgang zwischen Sitzgruppe und Küche. “In Ordnung, aber wo sollen wir hier üben? Man kann ja überall reinschauen”, bemerkte Isidora und Elandra nickte. “Es gibt einen Lagerkeller unterhalb. Die Tür dort führt dorthin. Er müsste noch aufgeräumt werden, damit Platz ist - da ist viel altes Zeug aus den Zeiten der Post, aber es müsste gehen”, erklärte die Elfe. Sie stand weiterhin am Fenster. “Bedient euch in der Küche. Viel ist nicht da.”, meinte sie schulterzuckend. Und tatsächlich konnte man in der Küche sehen, dass die Elfe offenbar kein kulinarisches Genie war. Es gab lediglich Salz als Gewürz und das meiste Geschirr war eingestaubt, weil sie offenbar keine großen Parties veranstaltete oder häufig mit Freunden aß. Generell sah es hier nicht sehr persönlich aus. Aber es war genug Platz für sie vier.