Laurons Zimmer

Ein freundlicher Wirt, gutgelaunte Gäste, Musik und eine Wurfscheibe sorgen für rege Stimmung im "Seemann". Hier findet man die interessantesten Gestalten, aber auch Matrosen auf Landgang.
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Laurons Zimmer

Beitrag von Lauron » Sonntag 28. März 2010, 18:24

Kommt aus Das Haus des Magiers


Mit einem kurzen Kopfnicken bestätigte Lauron, dass ihm alle Einzelheiten klar waren. Mit einem abschätzenden Blick beobachtete er dann, wo Tarkal die Schatulle verstaute, während er sich fragte, welch magische Utensilien darin sonst noch verborgen sein mochten und ob sie es wohl Wert waren, es zu riskieren, sich den Magier zum Feind zu machen. Wobei letzteres zweifelsohne der Fall sein würde, wenn Lauron einen Blick in die Unterlagen warf, die Tarkal so geheimnistuerisch in dem Schreibtisch verstaut hatte. Da dies allerdings noch etwas Zeit hatte, verwarf der Dieb diese Gedanken wieder, schließlich gab es ja einen Einbruch zu planen.

„Es wäre ja auch sonst zu einfach“ antwortete er dann mit einem kalten Lächeln, als Tarkal noch einmal auf den Grundriss zurückkam. „Nichtsdestotrotz würde ich es natürlich nicht ablehnen, wenn ihr noch einen in die Finger bekommen solltet.“

Mit diesen Worten folgte er dem Magier schließlich zur Tür und die Treppe hinunter. Tarkals „gut gemeinter Tipp“ war in Laurons Augen allerdings eher eine Beleidigung.

„Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass ich diesen Schlüssel für ein einfaches Schloss verschwenden würde und es dann riskiere eine ganze Akademie von Magiern auf mich zu hetzen?“

Auf diese Worte folgte ein durchdringender Blick, dann wendete sich Lauron ab und trat auf die Straße hinaus, wo er sogleich den Weg in Richtung Schenke einschlug. Diesen hatte er sich ja glücklicherweise zuvor gut eingeprägt.
Während er sich der Schenke näherte, war er in Gedanken bereits wieder bei seinem Auftrag und überlegte, welche Vorbereitungen noch zu treffen waren.

Am besten wäre es, ich schaue mir diese Akademie und die umliegende Straßen schon einmal an. Besser ich kenne wenigstens die Umgebung, wenn ich schon keinen Plan vom Inneren bekomme. Vielleicht kann ich im gleichen Zug auch zusehen, ob ich irgendeine Tarnung bekommen kann. Möglicherweise kann ich ja auf dem Markt eine Kopie deren Uniform erwerben oder dergleichen. Wer weiß, ob diese Magier wirklich schlafen gehen, wenn es dunkel wird.…

Schließlich erreichte er das das Gebäude am Hafen und betrat es rasch. Der Anblick des Meeres bereitete ihm nämlich schon wieder ein mulmiges Gefühl. Nachdem er die Tür hinter sich geschlossen hatte, ging er an die Theke und fragte den Wirt nach einem Zimmer.

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Re: Laurons Zimmer

Beitrag von Wirt/in » Mittwoch 7. April 2010, 17:10

„Seid gegrüßt“ Der Wirt nickte dem Dunkelelfen freundlich zu als dieser die Taverne betrat. Es war der Gleiche, der ihm auch schon einige Stunden vorher das Essen serviert hatte. Der Geruch selbigem lag noch immer in der Luft und erfüllte den Wirtsraum.
„Womit kann ich dienen? Eine Schlafgelegenheit für die Nacht? Eine warme Speise und ein Getränk das euer Gemüt erwärmt?“ Fragte er.

Lauron verlangte nach einem Zimmer.

„Für eine Nacht oder wollt ihr länger bleiben?“ entgegnete der Mann, „Das macht für eine Nacht günstige 12 Füchse. Natürlich per Vorkasse, wenn ihr länger bleiben wollt, wäre es dementsprechend mehr.“
Abwartend sah er Lauron an. Den Schlüssel für das Zimmer sowie eine Beschreibung wo es sich befand würde er erst gegen Bares erhalten. Zu viele zwielichtige Gestalten trieben sich in der Hafengegend herum, als dass der Mann seiner Kundschaft all zu viel Vertrauen schenkte.

Während er noch darauf wartete, dass der Dunkelelf seinen Geldbeutel zückte fragte er weiter nach. Es war immer gut, wenn möglichst viel über seine Gäste wusste. „Und, was verschlägt euch in unsere bescheidene Hafenstadt? Beliebt ihr länger zu bleiben oder seid ihr nur auf der Durchreise?“ Er stützte sich auf dem Tresen ab und lehnte sich nach Vorne, „Ihr wart heute schon einmal hier. Ich meine mich an euch zu erinnern.“ Er richtete sich wieder auf und machte eine abwertende Handbewegung, „Ich kann mich auch irren, ihr Dunkelelfen seht in meinen Augen alle gleich aus.“ Er lachte herzhaft auf.



[OT: Sorry, ein wenig kurz. Mehr gab es irgendwie nicht zu schreiben ohne deinen Chara zu steuern.]

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Re: Laurons Zimmer

Beitrag von Lauron » Mittwoch 14. April 2010, 22:58

Mit einem erwartungsvollen Blick wartete Lauron auf die Antwort des Wirtes, was eine Schlafmöglichkeit betraf. Dieser kam auch sofort zum Geschäftlichen. Der Preis, den er schließlich für ein Zimmer genannt bekam, machte ihn allerdings etwas stutzig. Auch wenn er im Moment genug Gold auf der Tasche hatte mehrere Nächte hier zu verbringen, hatte er doch nicht ganz so viel erwartet, da die Schenke schließlich auch nicht die Schönste war, allerdings musste er sich auch eingestehen, dass er in Balar nicht oft in einer Schenke übernachtet hatte und darum kaum Vergleichsmöglichkeiten hatte.
Von diesen Überlegungen ließ er sich aber nichts anmerken, immerhin wollte er den Wirt nicht verärgern. Schließlich entschied er sich zunächst einmal für eine Nacht zu bezahlen, um eine dauerhafte Bleibe konnte er sich immernoch kümmern, wenn er seinen Auftrag erledigt hatte. Vielleicht konnte ihm Tarkal ja im Anschluss einen Rat geben.
Mit flinken Fingern holte er seinen Goldbeutel unter seinem Mantel hervor und legte den geforderten Betrag auf den Tresen. Auf die Frage nach dem Grund für seinen Aufenthalt, antwortete er:

„Ich bin geschäftlich hier. Die Länge meines Aufenthalts steht aus diesem Grund nicht genau fest.“

Er hielt es für besser, dem Wirt sowenig Informationen wie möglich zu geben, ihn dabei allerdings auch nicht allzu misstrauisch zu machen. Aus diesem Grund entschied sich der Dunkelelf auch, ihm nicht zu erzählen, dass er schon einmal hier war. Schließlich wusste Lauron ja nicht wie bekannt Tarkal in Andunie war und wieviel Dreck er wirklich am Stecken hatte.

„Ich glaube, da müsst ihr mich verwechseln, ich bin heute bis jetzt noch nicht in die Nähe des Hafens gekommen.“
Dass die Aussage des Wirtes durchaus auch eine Beleidung war, ignorierte er hierbei vorerst, schließlich ermöglichte ihm dies, eine Tarnung aufzubauen. Mit einem beschwichtigenden Lächeln fügte er deshalb:
„Kann ja leicht mal passieren mit dem Hafen direkt vor der Tür. Kommen bestimmt eine Menge Leute hier vorbei, oder?“ hinzu.

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Re: Laurons Zimmer

Beitrag von Wirt/in » Samstag 24. April 2010, 17:19

Zweifeln musterte der Wirt Lauron, als er ihm erklärte, dass er zum ersten Mal hier war.
„Nun, ich meine mich trotzdem an euch zu erinnern“, entgegnete er und strich sich nachdenklich über das Kinn, dann ließ er die Hände auf den Tresen fallen. „Aber es wird schon so sein wie ihr sagt.“ Er lachte ein weiteres Mal auf und nahm das Geld entgegen. Dabei überprüfte er jede einzelne Münze auf ihre Echtheit und verstaute sie schließlich in einem größeren Beutel, den er verdeckt unter seiner Kleidung trug.

„Oh ja“. Antwortete er fröhlich, „Es kommen sehr viele Leute hier vorbei. Ich meine mit Recht zu behaupten, dass Andunie den größten Handelshafen in ganz Celcia besitzt. Sehr erträglich eine…“, er unterbrach sich mit einem Räuspern. Schließlich war es nicht unbedingt eine gute Idee Auskunft über seine Einkünfte zu geben „Nun, ähm, ich werde euch jetzt das Zimmer zeigen.“

Aus einer Holzschachtel, die in einem Schrank unter dem Tresen verstaut war, holte er einen Schlüssel hervor, kam hinter diesem hervor und deutete Lauron, dass er ihm folgen solle und ging durch den Schankraum und eine Treppe hinauf.
Oben angelangt gab es einen langen Flur, wo sich in etwa zehn bis fünfzehn Türen befanden. Der Wirt wählte die Zweite Tür auf der rechten Seite und öffnete sie. „Bitte sehr“, er trat zur Seite damit Lauron sich das Zimmer ansehen konnte.
Es war ein recht kleiner Raum. Es stand ein schlichtes Bett an der Wand, mit einer dünnen Decke und einem ebenso dünnen Kissen. Es gab einen kleinen Ofen, daneben einen Korb mit einigen Holzscheiten. Auf einem kleinen wackeligen Tisch stand eine Waschschale und selbst ein kleines Fenster besaß der Raum. Dies war zwar milchig trüb, da es schon länger nicht mehr gereinigt wurde, doch soweit wirkte es recht gepflegt, was den Preis durchaus rechtfertigte. Da gab es ganz andere Schlafmöglichkeiten.

„Hier“ der Mann reichte Lauron den Schlüssel, „Ich muss euch hoffentlich nicht darauf hinweisen, dass wenn etwas kaputt geht die Kosten dafür tragt.“ Prüfend sah er ihn an, „Sooo, wenn noch etwas sein sollte, könnt ihr mich jederzeit ansprechen.“ Er nickte dem Dunkelelfen zu und ging zu ging nach unten.



[OT: Lauron verliert 12 Fuchsmünzen. Bitte einmal im Profil ändern, wenn noch nicht geschehen.]

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Re: Laurons Zimmer

Beitrag von Lauron » Samstag 8. Mai 2010, 18:37

Mit einem skeptischen Blick sah Lauron zu wie der Wirt jede einzelne Münze auf ihre Echtheit prüfte. Das war zwar nichts ungewöhnliches, schließlich hatte er es auch in Balar vereinzelt beobachten können, allerdings fragte er sich zum ersten Mal, wieso es wohl nötig war das Geld so akribisch zu überprüfen. War Geldfälschung so weit verbreitet? Oder hegte der Wirt bloß Misstrauen, weil Lauron bestritt nicht schon einmal dagewesen zu sein?

Die Bemerkung des Wirtes über Andunie und sein offensichtlich beachtliches Einkommen weckte allerdings sofort wieder den Dieb in Lauron, weshalb er solcherlei Gedanken bei Seite schob. Mit diesen Worten bestätigte der Wirt nämlich Laurons Entschluss Balar verlassen zu haben. Wenn Andunie wirklich so ein bedeutender Handelshafen ist, gab es bestimmt eine Menge lukrativer Beute. Das Einkomen des Wirtes selbst zählte offensichtlich auch dazu. Dennoch entschied sich Lauron dazu, diesen erst einmal außen vor zu lassen, da er dem sowieso bereits misstrauischen Wirt keinen Grund geben wollte, die Wache zu rufen.

Nachdem der Wirt den Schlüssel hervorgeholt hatte, folgte Lauron ihm die Treppe zu den Zimmern hinauf. Als sie das Zimmer betraten musterte der Dunkelelf eingehend, wobei er zu dem Schluss kam, dass der Preis doch gerechtfertigt war. Wenn er ehrlich war, hatte er Schlimmeres erwartet. Daher war das Zimmer doch eine angenehme Überraschung und auf jeden Fall besser als die Zelle im Kerker, in der er die letzte Nacht verbracht hatte. Mit einem gekünztelten Lächeln bedankte er sich schließlich bei dem Wirt und nahm den Schlüssel entgegen.

Nachdem dieser im Anschluss das Zimmer verlassen hatte, schloss er die Tür und ging zum Bett, auf dem er sich probeweise niederließ. Auch wenn es nicht das Bett eines Königs war, konnte der Dunkelelf nicht leugnen, dass es das bequemste Bett war, das er seit langem hatte. Einen kurzen Augenblick blieb er darauf liegen, richtete sich dann aber wieder auf, um sich etwas einzurichten. Da sein Besitz allerdings bloß aus dem zerstörten Schwert, einigen Dietrichen und etwas Proviant bestand, beschränkte er sich darauf, das kaputte Schwert unter dem Bett zu verstauen und zunächst einmal seinen Mantel abzulegen. Da das Schwert sowieso nutzlos war bis es repariert wurde, sofern dies noch möglich war, und die Wachen, die ihn zuvor verfolgt haben, bemerkt haben könnten, dass der Flüchtige sein Schwert zerbrochen hatte, war es bloß unnötiger und gefährdender Ballast.
Nachdem er das getan hatte, ging er zu der Waschschüssel, in der er sich grob das Gesicht und die Finger wusch. Danach ging er zu dem undurchsichtigen Fenster, um einen kurzen Blick hinaus zu werfen, es könnte ihm ja vielleicht irgendwann mal als Fluchtmöglichkeit dienen. Allerdings bereute er dies kurz darauf schon wieder, da ihm freier Ausblick auf das Meer vergönnt war.

Na klasse, Zimmer mit Meerblick, dachte er mit einem mulmigen Gefühl während er das Fenster wieder schloss.
Als nächstes setzte er sich wieder auf das Bett und überlegte, welche nötigen Vorbereitungen er am Rest des Tages schon treffen sollte. Dabei kam er zu dem Schluss, dass es das einfachste war, sein Ziel zunächst schon auszukundschaften. Als zog er seinen Mantel wieder an und hängte sich Tarkals Schwert um. Dann verließ er das Zimmer, schloss ab und begab sich wieder in den Schankraum.
Unten angekommen entschloss er sich, den Wirt nach dem Weg zur Akademie zu fragen, da er sich in Andunie ja immernoch nicht auskannte.

„Entschuldigte bitte,“ begann er, wieder mit einem künstlichen Lächeln auf den Lippen „Könntet ihr mir wohl sagen, wie ich von hier aus am schnellsten zur Wasser-Akademie komme? Ein alter Freund, den ich schon lange nicht mehr gesehen habe, studiert dort. Ich habe ihm versprochen, ihn so bald wie möglich zu besuchen, wenn mich meine Reisen einmal wieder nach Andunie bringen sollten, allerdings kenne ich mich kaum aus.“

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Re: Laurons Zimmer

Beitrag von Gestalt » Donnerstag 20. Mai 2010, 22:43

Der Blick aus dem Fenster bescherte Lauron, ob des verschmutzten Fensters, einen milchigen Eindruck des Hafens. Geschäftig liefen die Seeleute an den Pieren auf und ab.
Gerade war eines der größeren Handelsschiffe eingelaufen und eilig wurden die transportierten Güter abgeladen. Viele Fässer, Kisten und Säcke verließen das Schiff und wurden auf dem Platz davor gestapelt. Dort stand ein, nicht unbedingt ärmlich wirkender Händler, der in einige der Kisten schaute und auch Säcke öffnen ließ und dann etwas auf einer Liste abhakte… Lauron wandte sich ab.

Nachdem er sich ein wenig frisch gemacht hatte, beschloss er sich die Wasserakademie etwas genauer anzusehen, schließlich war das der Ort, in dem er einsteigen sollte um einen magischen Edelstein zu besorgen. Doch erst einmal musste er erfahren wie er überhaupt dorthin gelangte. Es war erstaunlich wie er schnell er den Weg dorthin vergessen hatte, denn dort hatte er ja sein Schwert in die Mauer geschlagen, was daraufhin brach. Die Bruchstücke würden wohl immer noch in Selbiger stecken, wenn sie keiner entfernt hatte. Dies war allerdings eher unwahrscheinlich, denn warum sollte jemand so etwas tun.

Lauron ging nach unten. Wie der Wirt mitgeteilt hatte, hielt er sich unten hinter dem Tresen auf. Er war gerade damit beschäftigt einige Tonbecher abzutrocknen als der Dunkelelf ihn ansprach.

„Entschuldigte bitte, könntet ihr mir wohl sagen, wie ich von hier aus am schnellsten zur Wasser-Akademie komme? Ein alter Freund, den ich schon lange nicht mehr gesehen habe, studiert dort. Ich habe ihm versprochen, ihn so bald wie möglich zu besuchen, wenn mich meine Reisen einmal wieder nach Andunie bringen sollten, allerdings kenne ich mich kaum aus.“

Der Mann hielt inne mit seiner Arbeit inne und musterte den Dunkelelfen. Anscheinend fand er es mehr als ungewöhnlich, dass einer dieser Elfen jemanden kennen sollte der in der hiesigen Magierakademie lernte. Er stellte den Becher zur Seite und ertastete den nächsten.
„Nun, da braucht ihr nur einmal schräg über den Markt gehen und dem Wasser links von euch zu folgen und wenn es nicht mehr weiter geht habt ihr die Akademie erreicht.“ Er grinste breit. „Ihr solltet dort der Umzäunung der Akademie nach rechts folgen, dann gelangt ihr zum Haupttor.“



[OT: Sorry ist nicht sehr, aber ich möchte dich nicht steuern… aber irgendwie hätte ich da auch eine Woche früher schreiben können. Neuen Thread nicht vergessen oder einen der Alten in denen du bereits geschrieben hast nehmen.^^]
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Re: Laurons Zimmer

Beitrag von Erzähler » Freitag 6. Januar 2012, 00:19

Lauron kommt aus Die Schenke

Sicher verstaute er die Adeptenrobe unter seinem Bett und legte sich dann auf Selbiges und ließ seinen Gedanken schweifen…

Ob es die Anstrengung der letzten Tage war, so eine Schiffreise und die salzige Seeluft konnten den einen oder anderen ganz schön träge machen oder die Tatsache, dass er nach etlicher Zeit mal wieder in einem richtigen Bett lag, ohne dem stetigen Schaukeln und dem Glucksen der Wellen gegen den Rumpf des Schiffes, Lauron nickte weg.

Als er wieder wach wurde, war es bereits dunkel. Vereinzelt konnte man noch Stimmen draußen vernehmen, ansonsten waren die Geräusche des Tages verklungen.
Es war schwer einzuschätzen wie spät es bereits war, doch ein Stockwerk tiefer konnte der Dunkelelf dumpfes Lachen und Gesang vernehmen. Der Schankraum musste also schräg unter seinem Zimmer liegen.
Ein Poltern auf der Treppe, gefolgt von einem unverständlichem Fluchen, kurz danach, ungleichmäßige Schritte die an seiner Tür vorbeiführten und schließlich mit dem lauten Schließen einer Tür, am Ende des Flures endeten…
Wieder war es ruhig. Draußen plätscherte sanft das Wasser im Hafenbecken und im Takt dazu, knurrte Laurons Bauch und gab ihm unmissverständlich zu verstehen, das die letzte Malzeit schon ein wenig länger her war.

Das Aufstehen, würde ihm eine Überraschung bereithalten. Vor seinem Bett breitete sich ein große Pfütze, klarem Wassers aus, die Lauron im Dunkeln zwar nicht sehen konnte, aber die er fühlen, falls er seine Stiefel ausgezogen hatte, beziehungsweise auch hören konnte.
Wenn er dem genauer nachgehen würde, würde er feststellen, dass der Ursprung unter seinem Bett zu finden und die Robe verschwunden war. Es bestand kein Zweifel, dass hier Magie am Werke war.
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