Seite 1 von 1

Rhiannon

Verfasst: Donnerstag 20. Mai 2010, 20:48
von Rhiannon
Bild
Name:
Rhiannon, Spitzname Rhia

Rasse:
Eldorische Elfe

Alter:
100 Jahre

Geschlecht:
weiblich

Sprachen:
Lyrintha (Muttersprache)
Celcianisch (fast flüssig)

Beruf:
Heilkundige (spezialisiert auf Tiere)

Heimat:
Alle Wälder Celcias

Gesinnung:
Neutral
Sie ist jedem Lebewesen Celcias gegenüber offen und vermeidet es unnötig Gewalt anzuwenden, allerdings macht sie eine große Ausnahme, wenn Wehrlose angegriffen werden.

Magie:
Naturmagie beherrscht sie überdurchschnittlich
Lichtmagie beherrscht sie nur ein wenig (rudimentär)

Religion/Glaube:
Ihr Glaube gilt Florencia und Phaun, aber wirklich ergeben ist sie nur Phaun.

Aussehen:
Rhiannon ist für ihr Volk mit 1,70 m ziemlich klein und wiegt etwa 60 kg. Ihre langen blonden Haare trägt sie zu einem Zopf gebunden und ihre Augen sind von grüner Farbe. Sie bevorzugt helle Töne als Kleidung, aber manchmal trägt sie auch dunklere Farben. Ihre Kleidung besteht aus einer Leinenhose, die innen mit Leder verstärkt wurde. Dazu trägt sie ein Stoffhemd und Lederstiefel. Sie ist da sehr praktisch veranlagt.
Den Bogen hat sie über die Schulter gelegt. Ihre Pfeile stecken in einem Köcher an ihrer Seite. In einem kleinen Beutel hat sie allerlei Heilmittel dabei.

Persönlichkeit:
Rhiannon ist eine sehr friedliebende Elfe. Sie ist sehr zurückhaltend und mag keinerlei Arten von Gewalt. Das heißt jedoch nicht, dass man sie unterschätzen sollte, denn ihren Bogen beherrscht sie, wie alle eldoranischen Elfen.
Wenn sie für längere Zeit ignoriert wird, obwohl sie sich mehrfach bemerkbar gemacht hat, wird sie schon mal leicht ungehalten, was rasch ins Auge gehen kann – meistens in ihres und sie ist nicht gut auf ihre Vergangenheit zu sprechen.
Sie ist zu allen Lebewesen freundlich, fasst aber nur schwer Vertrauen zu ihnen. Sie macht einen sehr schüchternen Eindruck, ist aber immer freundlich, wenn man sie anspricht.


Stärken:
Sie lernt sehr schnell und gerne neue Sprachen. Sie hat ein einzigartiges Talent mit Tieren umzugehen und diese lieben sie dafür, dass sich Rhiannon dem Wohl der Tiere gewidmet hat und sich immer Zeit für sie nimmt.
Sie beherrscht Pfeil und Bogen überdurchschnittlich, auch wenn sie dies meistens nicht nutzt.
Sie erkennt in allen Lebewesen nur das Gute und versucht alles positiv zusehen.
Sie ist eine hervorragende Heilerin, vor allem was Krankheiten und Verletzungen von Tieren betrifft, da sie sich auf die Heilung derer spezialisiert hat.

Schwächen:
Ihr Unverständnis gegenüber Stadtbewohnern und Zwergen führt öfters zu heftigen Diskussionen. Meistens nachdem sie von diesen zuvor ignoriert wurde.
Da sie eine starke Abneigung gegen Gewalt hat, hat sie nie den Umgang mit einem Dolch, geschweige denn einem Schwert gelernt, wodurch sie für den Nahkampf auch völlig ungeeignet ist.
Sobald Rhiannon die Anwesenheit schwarzer Magie spürt, vor allem bei Assassinenmagie und Nekromantie, bekommt sie krampfartige Bauchschmerzen, wodurch ihre Handlungen erheblich erschwert werden und sie diese nicht selten abbrechen muss.

Lebensgeschichte:
Rhiannon hatte sehr liebevolle Eltern, doch nur wenige Freunde. Schon als Kind war sie für ihr Volk viel zu klein und die anderen Kinder hatten sie gerne damit aufgezogen. Rhiannon setzte dies jedoch jedes Mal stark zu, wodurch sie mit der Zeit immer verschlossener wurde. Als sie das Erwachsenenalter erreicht hatte, war es für sie an der Zeit ihren ersten Bogen zu bauen. Wie alle anderen vor ihr es schon getan hatten, zog sie in den Wald hinaus. Die Suche nach einem passenden Holz verlief recht schwierig. Stundenlang lief sie zwischen den Bäumen hindurch.
Sie machte gerade eine Pause. Sie lehnte, sich sitzend an einen breiten Baumstamm. Zu ihrer Rechten entdeckte sie eine Lichtung. Die Sonnenstrahlen drangen durch das Blätterdach. Und da war er… der Baum! Eine schmale Birke stand direkt im Sonnenlicht. Das war der perfekte Baum für ihren Bogen. Sie packte die Säge aus, die ihr mitgegeben wurde und suchte einen Ast mit entsprechender Länge.
Dann kam sie zurück ins Dorf, da sie aber im Schnitzen eine Niete war, gab sie den Ast in die Hände eines Bogenmachers. Dieser war überrascht. Er hatte selten weißes Holz gesehen. Stolz verließ sie das Haus des Bogenmachers, als dieser den Bogen fertig gestellt hatte.
Sie machte mit ihren Eltern nach diesem Erfolg einen Ausflug zum Jagen. Sie gingen tief in den Wald hinein, aber sie begegneten einigen anderen Elfen. Doch es waren Dunkelelfen. Ihr Vater hatte gesagt, sie solle sich rasch verstecken und wie es Elfen gewohnt waren, kletterte sie auf einen Baum. Von oben konnte sie nur noch mit ansehen, wie die Dunkelelfen ihre Eltern angriffen. Den Kampf hatte sie nicht vollkommen sehen können, aber als die Dunkelelfen verschwunden waren, waren ihre Eltern tot.
Die Welt war nicht mehr, so wie sie sie kannte. Ihr war alles genommen worden und sie wusste nicht einmal, warum. Rhiannon wollte, dass ihre Eltern im Wald begraben werden sollten, so wusste sie, dass sie immer bei ihr waren. Sie konnte es hier nicht mehr aushalten und sie wollte weg. Sie hatte immer Magie erlernen wollen, also zog sie nach Süden. Das würde sie auch von ihrem Schmerz ablenken, dass hoffte sie zumindest. Sie hatte von Wald Kapayu gehört und dort sollte sich auch angeblich eine Magierakademie befinden. Sie machte sich auf die Reise dorthin. Als sie die Grenze passierte, traf sie unerwartet die schwüle Wärme. Sie wusste nicht, was dort alles auf sie warten würde. Sie bemühte sich, oft die Baumstraßen zu nutzen. Bei jeder Gelegenheit blieb sie auf den Bäumen, aber das war nicht immer so einfach. Oft musste sie zurück auf den Boden. Es war nicht ihre Absicht den Tieren zu schaden, sie mochte sie doch auf ihrem Weg musste sie einige Tiere erlegen, die sie angreifen wollten. Das schmerzte ihr jedes Mal sehr, auch wenn sie einige Schuss brauchte, da sie den Bogen noch nicht allzu gut beherrschte. Die Reise war beschwerlich. Die ungewohnte Luft setzte ihr zusätzlich zu. Aber sie war zuversichtlich, dass sie die Stadt finden würde. Sie war den dritten Tag unterwegs und als sie sich gerade noch auf einen Baum retten konnte, als einige wild gewordene Eber sie verfolgten, konnte sie zwischen den Blättern etwas erkennen. Sie wusste nicht genau was es war, aber es konnte vielleicht schon die Stadt sein. Doch die Bäume standen hier zu weit auseinander und ein Sprung wäre zu riskant geworden, also hockte sie, wie einige Male zuvor, so lange auf dem Baum, bis die Tiere ihrer überdrüssig geworden waren und verschwanden. In der Nacht schlich sie sich vom Baum herunter. Sie lief rasch und lautlos in die Richtung, in der sie das Unbekannte entdeckt hatte. Je näher sie kam, umso mehr konnte sie sehen, dass es die Stadt war, die sie gesucht hat. Die Elfen dort sahen sie überrascht an, anscheinend begegneten sie nicht oft Fremden. Sie wurde aber freundlich empfangen und durfte an der Akademie studieren. Sie wählte die Naturmagie und verbrachte lange Jahre dort. Sie vertiefte ihre Kenntnisse in der Naturmagie und lernte eine der Shyáner Elfen besser kennen. Sie wurden Freunde und verbrachten einige Zeit zusammen. Rhiannon hatte nach ein paar Jahrzehnten ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Nun widmete sie sich ihrem Bogen. Einer der Jäger in der Stadt, brachte ihr bei damit zu kämpfen. Sie lernte schnell und wurde damit vertraut. Sie ging auch einige Male mit ihrer Freundin und deren Vater zum Fischen. Sie lernte viel über andere Tiere und oft halfen sie verletzten Vögeln, Kaninchen oder Hirschen. Rhiannon entwickelte ein großes Interesse daran und sie lernte zusätzlich die Heilkunde.
Sie entdeckte schnell den Nutzen verschiedener Heilpflanzen und wusste sie anzuwenden. Einer der Magier an der Akademie machte sie darauf aufmerksam, dass die Lichtmagie einige nützliche Dinge ermöglichen konnte. So fand sie sich wieder an der Akademie ein und lernte von der Lichtmagie nur das Nötigste, was sie zum Heilen gebrauchen konnte. Ihre Freundin war von einem Tag auf den anderen verschwunden und so zog auch Rhiannon hinaus in die Welt.
Ihr Weg führte sie nach Südwesten in das Königreich von Grandessa. In dem Bauerndorf Bernar grassierte zu dieser Zeit eine sonderbare Seuche unter den Tieren. Das war die Gelegenheit, um das erlernte Wissen tatkräftig anzuwenden. Sie half den Bauern bei ihren kranken Tieren und gemeinsam mit den dortigen Heilern gelang es ihnen die Seuche auszurotten. Das Heimweh ergriff sie nach so langer Zeit und sie machte sich zurück auf den Weg nach Eldoras. Im Hafen des Königreiches konnte sie einen Platz auf einem Händlerschiff ergattern, welches Kurs nach Andunie hatter. Die Fahrt verlief recht eintönig und Aufregendes passierte nicht. Nach etwas mehr als einer Woche Fahrt war sie schließlich froh wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.
Sie verpflegte sich in der Hafenstadt und suchte nach einer guten Transportmöglichkeit. Sie fand einen Pferdehändler, der gerade dabei war seine Pferde zu verkaufen. Eines davon erweckte ihre besondere Aufmerksamkeit. Es war ein schwarzes Tier mit helle Mähne. Sie ging zu dem Stall, in dem es stand, und es sah aus der Nähe kränklich aus. Sie fragte den Händler, wie teuer es sein würde, wenn sie es kaufen wolle, aber dieser winkte ab. Er wollte das Tier unbedingt loswerden und schenkte es ihr.
Rhiannon pflegte das arme Tier erst einmal gesund und nach mehreren Tagen ging es ihm schon wesentlich besser. Sie gab ihm den Namen Shetan. Der Hengst fasste starkes Vertrauen zu ihr und gemeinsam wagten sie den Ritt nach Eldoras.
Kurz vor dem Fischerdorf konnte sie einige Dunkelelfen dabei beobachten, wie sie mit einigen Soldaten rangen. Der Kampf war schon in vollem Gange und zahlreiche Leichen lagen bereits auf dem Boden. Schaudernd wandte sie sich ab und gab ihrem Pferd die Sporen, um so schnell wie möglich von dort weg zu kommen. Von diesem kurzen Moment an hatte sie beschlossen, dass sie keine Gewalt anwenden würde. Man musste doch nicht immer gleich kämpfen und morden. Sie war eher der Typ, der alles diplomatisch regelte. Sie hoffte, dass die Dunkelelfen nicht nach Eldoras kamen. Es hatte ihr damals gereicht, dass eine Handvoll von ihnen ihre Eltern ermordet hatten. Sie hatte sich immer gefragt, warum sie das getan hatten, aber war nie zu einer Antwort gekommen. Sie war froh, dass sie endlich ihre Heimat erreicht hatte. Sie besuchte oft das Grab ihrer Eltern und hatte gelernt, den Schmerz anzunehmen. Er behinderte sie zwar manchmal, aber das war nicht ganz so schlimm wie am Anfang. Sie lebte dort ihr Leben weiter und etwa nach vier Jahren hörte man von vielen Überfällen auf das Fischerdorf. Einige Suchtrupps hatten sich auf den Weg gemacht, um heraus zu finden, was da los war. Sie kamen Tage später zurück und berichteten davon, dass die Dunkelelfen sich in Horden zusammengetan hatten. Sie hatten Orks um sich herum geschart und standen wohl vor den Toren Pelgars. Das war eine schlimme Nachricht und die Waldelfen von Eldoras machen sich große Sorgen, doch was konnten sie tun? Sie würden im Kampf gegen eine solche Übermacht unterliegen. Die meisten beschlossen einfach abzuwarten und so tat es auch Rhiannon.


Tierischer Begleiter:
Name: Shetan
Rasse: Pferd
Geschlecht: männlich
Alter: schätzungsweise 4 Jahre
Aussehen: Etwa 1,70 m groß. Schwarzes Fell und helle Mähne.
Persönlichkeit: Lässt nur Rhiannon an sich ran, weil es schlechte Erfahrungen bei seinem letzten Besitzer gemacht hat.


Inventar:
selbst angefertigter Bogen
Köcher mit Pfeilen
Beutel mit diversen Heilmitteln