Seite 1 von 1

Lyrana Wesgard

Verfasst: Donnerstag 20. Mai 2010, 15:46
von Lyrana Wesgard
Bild
Name: Lyrana Wesgard

Rasse: Mensch (Zyraner)

Alter: 24 Jahre

Geschlecht: weiblich

Beruf: Hexe

Fähigkeiten: Feuermagie, durchschnittlich mit dem Dolch, Reiten: durchschnittlich

Heimat: Lyrana hat ein kleines Haus in Zyranus. Manchmal geht sie aber auch gern auf Reisen, um ihre magischen Fähigkeiten zu verbessern. Und um neue Orte kennen zu lernen.

Gesinnung: neutral mit einem Hang zum Guten.

Magie: Feuermagie: durchschnittlich

Sprachen: Melongiar, Celcianisch

Religion/Glaube: Lysanthor

Aussehen: Lyrana ist mit ihren 1,60 m eher klein und von ihrer Statur sehr schlank. Ihre langen, hellbraunen Haare, die sich leicht wellen, fallen ihr bis in die Mitte zum Rücken. Ihre Bernsteinfarbenen Augen strahlen viel Selbstbewusstsein aus. Manchmal kann ihr Blick aber auch sehr hart wirken. Sie trägt meistens ein rot-schwarzes Kleid, was oben rum eher eng geschnitten ist und ihre gute Figur betont. Das Kleid selber fällt locker ab ihrer Hüfte runter bis zu den Knöcheln. Man sieht dadurch ihre schwarzen, bequemen Lederstiefel. Wenn sie unterwegs ist, trägt sie meistens einen schwarzen Mantel mit Kapuze. Um den Hals trägt sie ein altes Medaillon, was sie von ihrer Mutter bekommen hat. Es ist rund, schwarz und es sind einige Zeichen eingraviert. In der Akademie trägt sie eine rote Robe.

Persönlichkeit: Sie kann sehr charmant sein, was sie aber nicht immer zeigt, da sie eher zurückhaltend ist und sehr selten einen Menschen nah an sich ran lässt. Sie kann auch manchmal etwas zickig rüber kommen, da sie sich nicht gerne helfen lässt und halt eher alles allein macht. Sie ist sehr mutig, kennt aber ihre Grenzen und geht nur selten ein Risiko ein. Sie ist sehr fleißig, ehrgeizig und lernt sehr viel, da sie ihre magischen Fähigkeiten perfekt beherrschen will. Manchmal gehen zwar auch ein paar Zauber schief, aber sie lässt sich dadurch nicht unterkriegen und übt umso mehr. Sie interessiert sich aber auch für verschiedene Tränke und versucht deren Kunst zu erlernen, was jedoch nicht ganz einfach ist.

Stärken: Ihre größte Stärke ist die Feuermagie, die sie schon sehr früh an sich entdeckt hat und auch überdurchschnittlich beherrscht. Ihren Dolch beherrscht sie durchschnittlich. Sie ist aber auch sehr ehrgeizig und lernt auch sehr schnell.

Schwächen: Sie ist manchmal sehr aufbrausend und leicht reizbar, was sie schon öfter in Schwierigkeiten gebracht hat. Sie ist aber auch tollpatschig, auch wenn sie das niemals zugeben würde da sie eher ernst und selbstbewusst sein will.

Lebensgeschichte: Lyrana wurde in Zyranus in ihrem Elternhaus geboren. Ihre Mutter war auch eine Hexe, die sich auf Tränke spezialisiert hatte. Sie hatte einen kleinen Laden in der Stadt, in dem sie ihre Tränke verkauft hatte. Ihr Vater war ein Heiler, der oft auf Reisen war, um vielen Menschen helfen zu können.
Ihre Eltern hatten sich auf der Akademie kennen gelernt und sich verliebt. Nach der Akademie waren sie oft auf Reisen, bis ihre Mutter schwanger wurde und die zwei sich ein kleines Haus in Zyranus besorgten. Ihre Mutter machte ihren Laden auf, um Geld zu verdienen. Sie waren eine richtig glückliche, kleine Familie bis Lyranas Mutter bei einem Unfall starb. Lyrana war damals erst fünf und es war ein riesiger Schock für sie. Ihr Vater kümmerte sich zwar immer sehr liebevoll um sie, aber trotzdem war sie oft lieber allein und las Bücher, als mit anderen Kindern zu spielen. Mit sieben Jahren zeigten sich die ersten magischen Fähigkeiten bei ihr, sie beschwor zufällig einige kleine Flammen herauf und brachte damit die Hose ihres Vaters zum Brennen. Ihr Vater schickte sie dann mit acht auf die Akademie, damit sie alle wichtigen Grundlagen lernen und anfangen konnte, die Feuermagie zu studieren. Sie entwickelte sich sehr gut und war sehr fleißig. Sie machte schnell viele Fortschritte und war auch bald eine der besten in der Klasse. Trotzdem war sie eher eine Einzelgängerin. Sie verbrachte ihre Freizeit auch lieber in der Bibliothek als mit anderen Schülern.

Mit 15 fand sie in der Stadt bei einem Spaziergang bei einem Händler ein kleines, schwarzes Fohlen, das an seinem Karren angebunden war. Es war ganz schmutzig, sehr dünn und machte einen sehr traurigen Eindruck. Ihr tat das kleine Ding leid und sie fragte den Händler ob sie es ihm abkaufen konnte. Der Händler war sehr unfreundlich und wollte sie schon wegschicken, aber sie ließ sich dadurch nicht beeindrucken und fragte weiter. Der Händler lachte nur und meinte, dass das Fohlen doch ohnehin nicht mehr lange überleben würde und dass sie es für ein paar Lysanthemer haben könne, wenn sie wolle. Sie bezahlte, denn sie hatte noch ein paar Lysanthemer zusammen gespart, die sie eigentlich für ein paar Bücher ausgeben wollte aber sie wolle, dem armen Fohlen helfen.
Sie nahm ihn mit nach Hause und machte erst mal die kleine Scheune, die neben dem Haus stand, für das Fohlen gemütlich. Danach holte sie ihm Wasser und ein bisschen Gemüse zum Essen. Als er am Fressen war, holte sie noch einen Eimer mit Wasser, ein paar Bürsten und begann ihn langsam sauber zu machen. Er ließ es zu, beobachtete sie aber sehr aufmerksam. Lyrana merkte, wie er sich langsam entspannte und freute sich, als er wieder anfing ein paar Möhren zu kauen.
Als ihr Vater nach Hause kam, war er erst mal überrascht, dass er Lyrana nicht wie üblich mit einem Buch vor dem Kamin vorfand. Als er bemerkte, dass der Schuppen offen und das Gerümpel, was vorher drin war, im Hof verteilt war, wurde er neugierig und sah nach. Als er dann Lyrana schlafend neben einem kleinen Fohlen fand, war er schon sehr überrascht, da sie sich sonst nie so sehr für etwas anderes als ihre Bücher interessiert hatte. Er holte eine Decke aus dem Haus, deckte Lyrana zu und setzte sich daneben.
So fing es an dass Lyrana sich um Floh, so hat sie den kleinen Hengst genannt, kümmerte. Ihr Tagesablauf die nächste Zeit bestand darin, dass sie morgens nach Floh sah, ihm zu Essen und zu Trinken gab und ihn erst mal geputzte. Dabei redete sie dauernd mit ihm und erzählte ihm alles Mögliche über die Magie, die Akademie und was sie alles noch erreichen wolle. Danach ging sie in die Akademie und studierte und lernte immer noch sehr fleißig. Am Nachmittag kam sie wieder zu Floh und nahm ihn immer auf lange Spaziergänge mit, nachdem er sich von seinen Strapazen erholt hatte. Meistens waren sie außerhalb der Stadt unterwegs, da Floh sich dort auch besser bewegen konnte und Lyrana ihre Feuermagie üben. Beim heraufbeschwören von Flammen, zeigte Floh keine Angst, sondern schaute eher interessiert zu was eher ungewöhnlich für ein Pferd ist. Mit der Zeit wurden die zwei richtig gute Freunde und wuchsen so zusammen auf.

Seit sie den kleinen Floh gefunden hatte, war Lyrana viel offener geworden und war auch nicht mehr so eine Außenseiterin wie früher. Auch wenn sie immer noch nicht viele Freunde hatte, verstand sie sich doch ganz gut mit den anderen Studenten.
Als Lyrana 19 wurde, dachte sie, dass es ja auch langsam an der Zeit wäre, Floh zu reiten, denn er war ja in der Zeit schon ausgewachsen und sehr kräftig geworden. Die alte kleine Scheune wurde auch in der Zeit schon ausgebaut, damit er mehr Platzt und es auch gemütlich hatte. Von ihrem Ersparten kaufete Lyrana dann in der Stadt ein Zaumzeug, allerdings ohne Trense, da er auch so auf sie hören würde. Lyrana hatte eigendlich keinerlei Erfahrung im Reiten, aber mit Floh würde das ja schon klappen. Sie hatte Floh also langsam an das Zaumzeug gewöhnt, bis sie ihm das Ding anziehen konnte. Sie ging mit ihm auf die üblichen Spazierpfade in der Umgebung und stellte ihn an eine Erhöhung, damit sie auch ohne Sattel aufsteigen konnte. Nach anfänglichem Rumgehopse fand Floh es nicht schlimm, dass sie auf ihm ritt. Lyrana fand auch sehr schnell Gefallen daran auf einem Pferd zu sitzen und mit etwas Übung wurde sie auch richtig gut. Anstatt spazieren zu gehen, ritten die zwei durch die Umgebung von Zyranus. Trontzdem lernte Lyrana immer noch viel und war auch immer noch so ehrgeizig.

Inzwischen war sie 24 und ihr Studium kam sehr gut voran, denn sie übte fleißig und las auch immer noch viel.
An einem Tag in der Akademie, als sie mal wieder in der Bibliothek war, um etwas über einen bestimmten Feuerzauber zu lesen, kam sie nicht richtig an das Buch dran, da sie etwas zu klein war und sich auf ihre Zehenspitzen stellen musste. In dem Moment sah sie nur eine Hand von rechts, die ihr das Buch abnahm und es ihr gab. Sie hatte nicht mit so was gerechnet und als sie ihren Helfer ansah, sagte dieser kess „Hier bitte. Ich konnte mir das irgendwie nicht mit ansehen.“ „Danke, aber ich hätte das auch ohne deine Hilfe geschafft.“, sagte sie und in dem Moment fiel ihr das Buch aus der Hand und sie schnitt sich an einer der Seiten in den Finger. „So ein Mist.“, sagte sie dann und steckte sich den Finger in den Mund. Immer muss mir so was passieren, dachte sie sich.
„Ja, kleine Sünden bestrafen die Götter eben sofort.“, sagte er und sah sie mit sarkastischer Miene an. Sie nahm den Finger aus dem Mund und schaute sich die Schnittwunde an, die jetzt wieder begann zu bluten. „Aber sie vergeben auch sehr schnell.“, sagte er dann und wischte mit einer Handbewegung die Schnittverletzung an ihrem Finger weg. Damit hatte sie jetzt nicht gerechnet und sah ihn erlegen an. Als sie das aber merkte, schaute sie schnell weg und hob hier Buch auf. „Ich setze mich dann mal, wenn du noch mal Hilfe brauchen solltest, weil du ja so kurz bist, darfst du mich gerne fragen.“, sagte er, lächelte sie an und schritt an ihr vorbei. Sie schaute ihm noch kurz nach, als er sich an einem Tisch am Fenster saß.
Dann wollte sie sich auch an einen Tisch setzen, als ihr auffiel, dass er sich an den einzigen freien Tisch gesetzt hat. Offenbar waren die anderen Kurse nun auch vorbei und es wurde etwas voller. Also setzte sie sich ihm gegenüber an den Tisch und fing an in ihrem Buch zu lesen. Dann fiel ihr auf. was er vor sich hin murmelte. „Vorderfußwurzel, Vordermittelfuß, Fesselkopf, Fessel...“ Nach einiger Zeit schaute sie ihn an, weil sie ihn was fragen wollte. Als er das bemerkte, hielt er inne und starrte sie an. „Was ist?“, fragte er und legte den Kopf etwas schief mit einem fragenden Gesichtsausdruck. „Wofür brauchst du so etwas eigentlich?“, fragte sie ihn interessiert. „Also... ich hab da ein Pferd vererbt bekommen, aber leider bin ich kein guter Reiter und mehr hier als Zuhause. Deswegen dachte ich mir, ich könnte ihn vielleicht, wenn wir irgendwann mal wieder unterwegs sind, einen Gefallen damit tun. Aber auf der anderen Seite bezweifele ich das ernsthaft. Beim letzten Mal kam ich tatsächlich drei Tage später an, als geplant, nur weil Goliat meinte, dass er nicht weiter laufen wolle oder nicht schneller als Schritt. Ich bin wahrscheinlich einfach nicht dafür gemacht so etwas zu können.“, erzählte er. „Vielleicht kann ich dir ja dabei helfen. Ich habe auch ein Pferd und wir zwei verstehen uns super.“, sagte sie. „Na gut, wer weiß, vielleicht bringt es ja wirklich etwas und wann wollen wir uns treffen?“, fragte er. „Morgen Mittag?“, fragte sie. „Ja, das klingt gut. Ich habe morgen den ganzen Tag frei.“, sagte er und lehnte sich zurück in den Stuhl. Die beiden verbrachten bis zum Abendessen die Zeit in der Bibliothek, danach verabschiedete sich er von ihr.
Sie machte sich dann auf den Weg nach Hause und ging als erstes zu Floh in seinen Stall, da ihr Vater im Moment wieder auf einer längeren Reise war. Floh begrüßte sie schnaufend und stupste sie leicht an. Sie erzählte ihm noch lange von ihrer Begegnung mit dem jungen Mann aus der Akademie. Bei ihren Worten fiel ihr auf, dass sie noch nicht den Namen von ihm wusste. Sie nahm sich vor, ihn morgen zu fragen und ihm auch ihren Namen zu sagen. Irgendwann war sie so müde, dass sie an Flohs Seite einschlief.

Tierischer Begleiter: Sie hat ein Pferd, das auch gleichzeitig ihr bester Freund ist. Er ist ein schwarzer Hengst, die Rasse weiß keiner so genau, aber er ist ca. 1,75 m groß und kräftig. Nach all den Jahren hat sich eine tiefe Freundschaft und Verbundenheit zwischen den beiden entwickelt. Sie reitet ihn ohne Sattel, weil sie es so für besser befindet.

Inventar: Einen Dolch, den sie in einer Dolchscheide unter ihrem Rock am Oberschenkel befestigt hat. Einen Geldbeutel, den sie in ihrem Gürtel festgebunden hat. Um den Hals trägt sie ein altes Medaillon, es ist rund, schwarz und einige Zeichen eingraviert.