Seite 1 von 1

Nohen Akúra

Verfasst: Sonntag 7. März 2010, 10:19
von Nohen
Bild
Name: Nohen Akúra

Rasse:
Dunkelelf

Alter: 19 Jahre

Geschlecht: männlich

Beruf: momentan keinen

Heimat: Morgeria

Gesinnung: neutral mit einem Hang zum Bösen

Magie: beherrscht keine Magie

Sprache: Lerium

Religion/Glaube:
Nohen betet vor allem den finsteren Gott Faldor an. Jedoch nur aus dem Grund, weil er sich dessen Hilfe bei seiner Rache verspricht

Aussehen:
Nohen kann man, vom Aussehen her, als einen typischen Dunkelelfen im Jugendalter betrachten. Er ist 1,76 m groß und mit einem durchtrainierten Körper gesegnet. Seine Haare besitzen eine silbrige Farbe. Das ist jedoch alles, was man an ihm als typisch dunkelelfisch bezeichnen kann. Über seine rechte Gesichtshälfte zieht sich eine lange Narbe, welche nie richtig verheilt ist. An seinen Händen trägt er schwarze Lederhandschuhe um die Narben, welche seine Handflächen zeichnen, zu verbergen. Ein schwarzes ärmelloses Wams, sowie eine, ebenfalls schwarze, Hose stehen im krassen Gegensatz zu seinem körperlichen Aussehen und verleihen Nohen etwas düsteres, geschmeidiges. Auch wenn dies bei Dunkelelfen häufig anzutreffen ist. Auf den flüchtigen Betrachter wirkt Nohen wie ein klassischer Vertreter seiner Art. Sollte man sich jedoch ihm nähern, so würden einem insbesondere die kalten grauen Augen des Jungen auffallen, welche einen mit stechendem Blick mustern. An Nohens Gürtel hängen mehrere Wurfdolche, drei Schleifsteine und zwei große Messer, deren Klingen immer frisch geschärft sind. Nohen allein weiß, was diese Klingen alles getötet haben...

Persönlichkeit:
Nohens herausragendste Charaktereigenschaft ist wohl sein brennender Hass auf seine Feinde. Er verzeiht nie und ebenso wenig vergisst er die Untaten jener, die gegen ihn sind. Dieser Hass verleiht Nohen eine geradezu unheimliche Ausdauer im Verfolgen seiner Ziele. Hand in Hand mit seiner Rachsucht geht auch seine Gnadenlosigkeit und seine Grausamkeit, für die er berüchtigt ist.
Eines jedoch unterscheidet Nohen von anderen Vertretern seiner Art. Seine Toleranz und seine Neugier. Für Nohen birgt die Welt viele neue Dinge, die es kennen zu lernen gilt und er hat es sich angewöhnt, sich erst eine Meinung über Dinge zu machen, wenn er mehr über sie weiß. Das bringt ihn auch immer wieder in Schwierigkeiten, wenn er zum Beispiel Gefangene in den Kerkern über ihre Rasse und ihr Leben ausfragt. Seine fehlende, für Dunkelelfen typische, Arroganz macht es für ihn schwer mit anderen seiner Art auszukommen. Umso besser versteht er sich mit anderen Rassen, wobei Elfen jedoch eine Ausnahme bilden. Ihnen gegenüber besitzt Nohen immer noch sein angeborenes Misstrauen.

Stärken:
Nohens größte Stärke ist wohl das Knüpfen neuer Kontakte mit anderen Rassen, wobei Dunkelelfen und Elfen eine Ausnahme bilden. Zudem kann er aufgrund seiner Ausbildung überdurchschnittlich mit Dolchen und Messern umgehen. Eine weitere Stärke ist wohl sein Hass und die damit verbundene Ausdauer im Ausüben seiner Rache.

Schwächen:
Ebenso wie sein Hass seine Stärke ist, so ist diese Charaktereigenschaft auch Nohens größte Schwäche. Ist sein Ziel nämlich in Reichweite nimmt er keine Rücksicht mehr auf sich oder seine Freunde. Er ist nur noch auf die Rache fokussiert und er würde alles tun, um sie zu bekommen. Auch ist er, aufgrund seines Alters, noch sehr unerfahren in vielen Dingen. Zudem quält ihn seine schlecht verheilte Narbe im Gesicht, welche ihm immer wieder Schmerzen verursacht.

Lebensgeschichte:
Nohen war der jüngste von drei Kindern einer angesehenen Adelsfamilie in Morgeria. Seine Mutter war eine weithin bekannte Schattenmagierin, während sein Vater ein Kriegsveteran des Heereshauses war. Ihre Ehe basierte nicht aus solch lächerlichen Gefühlen wie Liebe. Es war eine reine Zweckehe, welche die beiden Adelshäuser, aus denen sie stammten noch enger aneinander binden sollte. Sofern das bei Dunkelelfen möglich war...
Nohen und seine zwei älteren Brüder wurden, sobald sie groß genug waren, von ihren Eltern auf ihre Stärken geprüft. Aus ihren jeweiligen Talenten resultierte dann ihre Ausbildung, wobei ihre Eltern weder Kosten noch Mühen scheuten. Nohens Brüder wurden beide angesehenen Lehrern des Schwertkampfes übergeben. Bei Nohen jedoch gab es ein Problem.
Schon recht früh war seinen Eltern aufgefallen, dass der Junge ungewöhnlich neugierig war. Bei mehreren Gelegenheiten erwischte man ihn dabei, wie er mit den Sklaven des Hauses angeregte Gespräche führte und seine Eltern hatten sogar den Verdacht, dass er mit dem ein oder anderen Abschaum Freundschaft geschlossen hatte. Gerüchte machten in der Adelsgesellschaft Morgerias die Runde. Nohen sei in Wirklichkeit ein Bastard, mit einem der menschlichen Sklaven gezeugt. Aus diesem Grund wollte sich kein Lehrmeister für den jüngsten Sprössling der Akúras finden und seine Eltern waren gezwungen Nohen selbst zu unterrichten. Als der Junge zehn Jahre alt war, kam es dann zu einem einschneidenden Ereignis. Es war der Tag an dem Faldors Höllenspiele stattfanden. Die gesamte Familie der Akúras war an diesem Tag bei Nohens Eltern versammelt gewesen. Auch Nohen selbst und seine Brüder waren anwesend. Sie kannten die Höllenspiele. Beim letzten Mal war es ihr Urgroßvater gewesen, der halbtot geschlagen worden war. Er hatte es nicht überlebt. Nun fragte sich jeder, wer wohl als Nächstes dran sein würde. Als sich alle Augen auf Nohen richteten, war die Entscheidung gefallen. Sieben Stunden, ununterbrochen, wurde der jüngste Sprössling der Familie gefoltert. Manche schlugen nur mit Stöcken und Peitschen auf ihn, andere würgten ihn oder drückten ihn unter Wasser, so dass er fast ertrank. An diesem Tag wurden Nohens Handflächen von seinen Brüdern zerschnitten und sein Vater zog ihm ein Messer quer über die rechte Gesichtshälfte. Dass er überlebte, verdankte der Junge allein den Sklaven seiner Eltern, welche ihn, nachdem alle gegangen waren, wegbrachten und ihn verarzteten, obwohl ihnen bewusst war, dass sie, wenn sie erwischt wurden, nicht mehr lange leben würden. Seine Familie bekam von all dem nichts mit, sie hatten ihn schlichtweg vergessen.
Seit dem Tag zerfraß Nohen unbeschreiblicher Hass. Ein Hass auf seinen Vater, auf seine Mutter. Ein Hass auf die ganze Familie. Die Folter hatte er nie verwunden, noch heute quälen ihn die Erinnerungen daran. Dass er überlebt hatte, wurde von den Akúras mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Einige waren der Ansicht, dass Nohen doch zäher war, als es den Anschein gehabt hatte, andere jedoch hinterfragten seine mysteriöse Genesung. Niemand kam jedoch darauf, dass es die Sklaven des Hauses gewesen waren, die Nohen gerettet hatten. Sein ganzes Streben richtete Nohen nun darauf irgendwann so stark zu werden, dass er es mit ihnen aufnehmen konnte. Seinen Vater überraschte der plötzliche Eifer seines Sohnes, doch es störte ihn nicht. Ebenso wenig fiel es ihm auf, dass zwei Messer und mehrere Wurfdolche seiner Waffensammlung fehlten und als Nohen dann eines Tages verschwand, fragte niemand nach ihm. Er war nur der schwächste Sprössling der Familie. Warum sollte man sich um ihn weiter kümmern?
Nohen tauchte aus einem bestimmten Grund unter. Er wollte die Folter der Höllenspiele nicht noch einmal erleben. Seine Rache gab er deswegen jedoch nicht auf. Er verschob sie lediglich. In dem Untergrund von Morgeria, wo das niedere Volk lebte, schlug er sich nun durch. Auf der Suche nach einem Mittel, es seiner Familie heim zu zahlen. Acht Jahre verbrachte er mit dem brutalen Leben der morgerianischen Unterschicht. Betrug, Diebstahl, Mord waren an der Tagesordnung und es waren jene Tage, an denen Nohen jegliche Gnade ablegte und sich im Kampf mit Dolchen und Messern übte.
Und er wartete auf den Tag, an dem er bereit wäre, Rache zu nehmen...

Inventar: fünf Wurfdolche, drei Schleifsteine, zwei Messer, 100 Fuchsmünzen, ein Handschuhpaar, Kleidung

Tierische Begleiter: keine

Einstiegspost