Roderick von Tanduras

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Roderick von Tanduras

Beitrag von Roderick von Tanduras » Mittwoch 27. Januar 2010, 18:06

Bild
Name:
Roderick von Tanduras

Rasse:
Mensch, Pelgarer

Alter:
20 Jahre

Geschlecht:
männlich

Beruf:
Ritter (hat gerade erst die Weihe erhalten)

Heimat:
Pelgar

Gesinnung:
gut

Magie:
keine

Sprache:
Garmisch, Celcianisch

Religion:
Lysanthor, wie es sich für einen anständigen Pelgarer gehört

Aussehen:
Roderick sieht jünger aus als er wirklich ist. Die schwarzen, leicht gewellten Haare sind nur etwa kinnlang und werden von ihm immer nach hinten gestrichen. Mit seinen braunen Augen blickt er ruhig in die Welt. Er ist recht gutaussehend mit seinen ebenmäßigen Gesichtszügen und den leicht markanten Wangenknochen. Mit seinen 1,85 m ist er recht groß. Normalerweise sieht man ihn immer in einer Rüstung, sei es in der schweren Trainingsrüstung oder in der normalen Kampfrüstung, mit einem Zwei- oder Einhänder an der Seite. Durch die Plattenrüstung wirkt er breitschultriger, als er wirklich ist. Würde man ihm in normaler Kleidung auf der Straße begegnen, würde man ihn nicht unbedingt für einen gut trainierten Ritter halten. Trotzdem ist er sehr kräftig und ausdauernd.

Persönlichkeit:
Die Tugenden eines Ritters hat Roderick verinnerlicht. Er ist höflich, bescheiden und schützt die Schwachen. Manchmal wirkt er überfordert, was damit zusammenhängt, dass er wegen der Zustände in Pelgar früher zum Ritter geweiht wurde, als ursprünglich geplant. Somit fehlt ihm einige Vorbereitungszeit und er weiß daher in manchen Situationen nicht, wie er reagieren oder handeln soll. Meistens handelt er dann nach bestem Wissen und Gewissen und hält sich so gut es geht an seine Leitsätze. Wie jeder Pelgarer ist er sehr stolz darauf, aus der Hauptstadt zu stammen und hält ihre Festungen und Mauern für uneinnehmbar. Was das angeht, kann er auch ziemlich stur sein und lässt sich nichts einreden. Ansonsten ist er im Verhältnis zu anderen Pelgarern sehr offen Fremdem gegenüber und begegnet diesem eher mit Neugier, als mit Abneigung. Seiner Ansicht nach kann man nicht über etwas richten, wenn man es nicht kennt. Wie andere junge Männer auch, brennt er darauf, zu kämpfen und Pelgar zu schützen. Auffallend an ihm ist noch seine ruhige Art. Je heftiger die Diskussionen oder der Kampf um ihn herum werden, desto ruhiger wird er selber. Während um ihn herum die Hektik regiert, wirkt er wie ein Fels in der Brandung, an dem man sich orientieren kann. Er führt seine Aufgaben trotzdem ruhig und sicher durch. Die träumerische Ader ist noch ein Überbleibsel aus seiner Kindheit, damals hat er sich manchmal stundenlang auf den Rücken gelegt und sich vorgestellt, wie er als erwachsener Mann gegen Drachen und Monster kämpfen würde. Da diese Phasen manchmal völlig unvorbereitet kommen, kann es sein, dass er irgendwo sitzt und jemanden taxiert. Es kann sein, dass er diese Person bewusst konzentriert mustert, es kann aber genauso gut sein, dass er gerade in diesem Moment an seine Kindheit denkt, wie er mit seiner Schwester gespielt hat.

Stärken:
Er ist durch das harte Training sehr ausdauernd und muskulös geworden, auch wenn man das nicht sofort sieht. Somit ist es ihm ein leichtes, längere Zeit in einer normalen Kampfrüstung zu kämpfen ohne zu ermüden. Außerdem hat er eine sehr klare Stimme, die man leicht erkennen und hören kann, was ihm sehr zum Vorteil gereicht, wenn man eine Truppe auf einem Schlachtfeld koordiniert. Und sei es nur zu Übungszwecken. Zu Tieren hat er ebenfalls einen recht guten Draht, was ihm hilft, die oftmals ziemlich störrischen Kampfrösser zu reiten und ihnen auch zu sagen, wo es lang geht.

Schwächen:
Man sollte es nicht meinen, aber Roderick ist gegenüber dem schwachen Geschlecht sehr schüchtern und kriegt in Gegenwart von Frauen nur schwer ein Wort heraus. Besonders haarig wird es für ihn, wenn es sehr hübsche sind. Dann steht er nur rot daneben und kann gar nichts mehr sagen. Außerdem ist er immer noch kein sehr erfahrener Kämpfer und wenn er gegen einen hinterlistigen Gegner, der mit unlauteren Tricks kämpft, seinen Mann stehen muss, kann es schon gut sein, dass der stolze Ritter eine ziemlich herbe Niederlage einstecken muss. Er ist eben einfach noch unerfahren. Außerdem neigt er manchmal zum Träumen und das in den ungünstigsten Augenblicken. Es kann also sein, dass er mitten im Kampf einfach einen Moment inne hält und verklärt eine Blume ansieht, bevor er seine Aufmerksamkeit wieder dem Geschehen widmen kann. Das hat ihm im Training so manchen blauen Fleck eingetragen, da manchmal ein kurzer Moment über Sieg und Niederlage entscheidet.

Fähigkeiten:
Schwertkampf -> Überdurchschnittlich
Reiten -> Überdurchschnittlich
Lanzenreiten -> Überdurchschnittlich
Pikenkampf -> Rudimentär
Armbrust -> Rudimentär

Lebensgeschichte:
Roderick wurde als zweites Kind in die Familie der von Tanduras geboren. Schon früh war klar, dass er in den Ritterstand treten würde, aber damit hatte er keinerlei Probleme. Er freute sich schon darauf. Seine Amme musste ihm abends immer Geschichten von Rittern und ihren Heldentaten erzählen, ansonsten war ans Einschlafen nicht zu denken. Zu seinem älteren Bruder Ramatur hatte Roderick kein sehr gutes Verhältnis, zu seiner kleinen Schwester Ribella schon. Ramatur war schon sehr früh ziemlich überheblich geworden, da er wusste, er würde eines Tage alles erben und Roderick würde gar nichts erhalten. Daher quälte er seinen kleinen Bruder, wo er nur konnte. Da zwischen den beiden vier Jahre lagen, wurde Roderick das glücklicherweise bald erspart, da Ramaturs Ausbildung sehr viel Zeit in Anspruch nahm.
Die meiste Zeit verbrachte er mit seiner ein Jahr jüngeren Schwester Ribella. Die beiden spielten immer Ritter und Prinzessin zusammen. Ribella war die Prinzessin in Nöten und Roderick der strahlende Retter. So vergingen Rodericks erste Lebensjahre, bis er als Knappe von Ritter Theorat von Arganez angenommen wurde. Die folgenden Jahre waren gefüllt mit Waffenübungen, Reitunterricht, Kraftübungen und dem Erlernen von höfischem Benehmen. Einige andere Knappen stöhnten, wie hart die Ausbildung wäre, aber Roderick lächelte dann nur sanft und sagte nichts. Anstrengend war der Weg zum Ritter auf jeden Fall, aber was man alles dabei lernen konnte, tröstete ihn über die schmerzenden Knochen hinweg. Anfangs schrieben Ribella und er sich häufig Briefe, berichteten, wie ihre Tage gewesen waren und schwelgten in alten Erinnerungen. Mit der Zeit wurden diese Briefe seltener. Roderick fand neben den Übungen kaum Zeit zum Schreiben und Ribellas Ausbildung, wie man einen Haushalt führt, wurden ebenfalls immer aufwändiger. Ganz brach der Kontakt nie ab, aber die Briefe wechselten nur noch unregelmäßig und selten den Besitzer. Roderick stimmte diese Tatsache traurig, da er das Gefühl hatte, ihm würde etwas wichtiges entgleiten und er müsste alleine in die ungewisse Zukunft gehen.
Ribella heiratete mit siebzehn einen fünf Jahre älteren Adeligen, mit dem Ramatur gut befreundet war. Roderick machte sich zwar Sorgen um seine Schwester, da sein Bruder mit der Zeit einen Hang zur Grausamkeit entwickelt hatte und seine Freunde diese Vorliebe mehr oder weniger alle teilten, aber Ribella beruhigte ihn. Ihr Mann wäre gut zu ihr und sie würde ihn auch lieben. Seit dieser Zeit schrieben die beiden sich wieder häufiger, aber Roderick hatte den Eindruck, seine Schwester würde in den Briefen nicht alles sagen und das Unangenehme verschweigen. Das machte ihm schwer zu schaffen, aber helfen konnte er ihr nicht. Er war nur ein Knappe und Ribella behauptete, alles wäre gut. Auch wenn es eine Lüge war. Schweren Herzens beschloss Roderick damit zu leben.
Aufgrund des Angriffs des dunklen Volks wurde Rodericks Weihe um ein dreiviertel Jahr nach vorne gezogen, da man jeden fähigen Ritter dringend benötigt. Er selber war darüber nicht sehr glücklich. Einerseits weil er persönlich der Ansicht war, noch nicht vollständig vorbereitet zu sein, andererseits wurde die Zeremonie etwas gekürzt durchgeführt und er fühlt sich deswegen nicht als richtiger Ritter, auch wenn er offiziell anerkannt ist. Auf Grund der Umstände hat er allerdings keine weitere Zeit darüber nachzudenken.
Der Angriff überraschte ihn völlig, da er gerade noch auf dem Turnier gewesen war, eine seltene Freizeit, die er trotz allem sehr gerne genoss. Theorat von Arganez hatte bereits vor einem Jahr einen neuen Knappen aufgenommen, damit Roderick ihm die ersten Feinheiten selber beibringen konnte. Das hatte ihm in der letzten Zeit immer ein wenig freie Zeit, die er für sich nutzen konnte, gebracht. Theorat rief ihn augenblicklich zu sich und teilte ihm mit, sich in der Kaserne aufzuhalten, falls Not am Mann sein sollte. Kurze Zeit danach wurde beschlossen, Knappen wie Roderick einer vorgezogenen Weihe zu unterziehen, da die Verluste nur schwer ersetzt werden konnten. Bevor er allerdings in den Kampf entlassen wurde, wurde er in der Kaserne ausgerüstet und bereitet sich gerade auf den ersten Angriff auf die Gegner vor.

Inventar:
- Zweihänder
- Langdolch
- Langschwert, Edelmetall (Weihewaffe)
- Plattenpanzer
- Plattenzeug
- Topfhelm
- Holzschild (groß), verstärkt

Den Zweihänder trägt er auf dem Rücken festgeschnallt, den Schild am linken Arm. Bis auf das Langschwert, welches er zur Weihe erhielt und mit dem er zuerst in den Kampf geht, stammen alle Inventargegenstände aus der Kaserne.

Guthaben: 100 Füchse

Roderick startet in Das östliche Drachengebirge -> Die Hauptstadt Pelgar -> Kaserne Pelgars -> In der Kaserne
Zuletzt geändert von Roderick von Tanduras am Freitag 29. Januar 2010, 21:26, insgesamt 6-mal geändert.

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