Scan Drag

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Beitrag von Scan Drag » Sonntag 16. August 2009, 21:15

Bild
Name: Scan Drag

Rasse: Eiself aus der Nordlicht-Sippe

Alter: 71 Jahre

Geschlecht: männlich

Sprachen: Esera, einige Brocken Lyrintha welche er von seinem Vater lernte

Beruf: Novize

Heimat: Im äußeren Stadtbezirk von Estria, im Eisreich

Gesinnung: Neutral. Scan kennt weder die böse Seite, noch die gute Seite. Er lebt mit seinem Volk in fast völliger Isolierung und will sich daher niemandem verschreiben.

Magie: Scan beherrscht die Eismagie durchschnittlich

Religion/Glaube: Er glaubt an die Göttin Ventha, die Herrin von Schnee und Eis.

Aussehen: : Scan ist, wie die Meisten von seinem Volke, von kleiner Natur. Mit seinen 1.62 m gehört er der durchschnittlichen Größe des Eisvolkes an. Er wirkt nicht sonderlich muskulös, ist allerdings ein drahtiger und flinker Geselle. Da er die meiste Zeit in der Akademie sitzt und studiert, hat er es sich angewöhnt jeden Abend als Ausgleich und für einen klareren Kopf, noch ein bisschen joggen zu gehen. Durch das regelmäßige Joggen und die begrenzte Nahrungsaufnahme wirkt er eher schmächtig und schlank, wiegt daher auch nur 49 kg. Er hat eher kurze Beine und dafür etwas zulange Arme. An seiner linken Hand fehlt der kleine Finger, welcher ihm bei einem missglückten Zauberspruch abhanden kam. Auch bedecken viele kleine weiße Narben seine Handrücken. Als er als kleines Kind sich einst zu weit weg von seinem Zuhause traute und zu allem übel seine Handschuhe vergaß, da es an diesem Tag nicht allzu kalt werden sollte, kam er in einen Schneesturm. Um sein Gesicht zu schützen hielt er seine Hände davor. Die vielen kleinen, schnellen Eiskristalle zerschnitten ihm die Handrücken.
Seine Hautfarbe erinnert an die von Eis, sie ist also hellblau. Im Schatten sieht sie eher etwas gräulich aus und in der prallen Sonne etwas weißer. Nur bei normalem Licht erkennt man ihre normale Farbe.
Scan ist ein hübscher Zeitgenosse. Er wirkt anders wie die meisten Eiselfen, männlich und nicht feminin, seine Gesichtszüge wirken eher hart als weich. Dies kommt daher, dass er hohe Wangenknochen hat – ähnlich wie bei einem Vampir - und eingefallene Backen, was von seiner leichten Unterernährung zeugt. Diese Backen laufen zu einem Spitzen spitzen Kinn zusammen. Seine dunkelgrünen, an Moos erinnernden, tiefer liegenden Augen lassen Leute eher an einen Waldelf, als an einen Eiselfen denken, was ihn als einer der wenigen Exemplare seines Volkes auszeichnet, welche noch einige Gene der ihreVorfahren in sich haben. In seinen Augen ruht meist ein harter, kalter Blick, der einen schnell frösteln lässt. Wenn er diesen Blick nicht hat, schaut er meist in die Leere und überlegt sich neue magische Sprüche.
Sein Gesicht wird von einer wohl geformten, schlanken Nase geteilt. So gut wie immer liegen seine schmalen Lippen beieinander, wenn er nicht gerade in eine seiner Studien vertieft ist, dann hat er sie zu einem schmalen Schlitz zusammengepresst und befindet sich in einer Phase höchster Konzentration. Ebenfalls ziehen sich dann seine weißen Augenbrauen und seine hohe Stirn zusammen und bilden miteinander eine steile Falte zwischen seinen Augen.
Seine langen, weißen Haare trägt er meist offen. Sie sind glatt und fallen bis auf den oberen Abschnitt des Rückens. Damit sie ihm nicht in sein Gesicht hängen, hält er sie mit einem rotgoldenen Haarreif zurück, welchen er in seiner Kindheit von seinem Vater geschenkt bekommen hatte hat. Unter seinen Haaren lugen, wenn sie nicht gerade von der Kapuze bedeckt sind, zwei spitz zulaufende Elfenohren hervor. Wie die meisten Elfen musste er sich nie rasieren oder zeigte keine sonstige Behaarung. Ein weiteres Merkmal ist ein großer magischer Ring ein an seinem rechten Mittelfinger. Er ist aus Eis gemacht. In ihn eingeritzt ist das Familienwappen und der Name von Scan. Der Ring wurde von einem Meisterschmied mit einem Zauber belegt, sodass er niemals schmilzt. Er ist nicht wie die Meisten denken kalt, sondern spendet eher ein wenig Wärme. Scan erhielt ihn von seinem Vaterbei der Weihe zum Erwachsenen.
Meistens trägt er die Robe der Novizen. Sie ist grün und gut gefüttert und verfügt zusätzlich über eine Kapuze die er bei Bedarf über seinen Kopf stülpen kann. Seine Füße stecken in einfachen gefütterten Lederstiefeln.
Des weiteren besitzt er noch einen Lederbeutel mit einiges an Schreibutensilien und seinem Tagebuch. Meistens trägt er noch ein Zauberbuch aus der Akademie mit sich herum.

Persönlichkeit: Scan ist, wie fast alle anderen Magier aus seinem Volk, ein kalter und gefühlsarmer Elf. Seine Person ist ruhig und zurückhaltend, nur wenn er wirklich etwas wissen will oder etwas begehrt geht er auf andere Personen zu. An sich ist er ein Einzelgänger. Wenn er einmal in einer Gruppe unterwegs ist taut er manchmal ein wenig auf und redet auch mit seinen Gesellen. Durch schlechte Erfahrungen in seiner Kindheit, als er von einigen Straßenjungen überfallen und ausgeplündert wurde, ist er leicht reizbar. Hat man ihn dann erst einmal gereizt und ihn soweit gebracht dass er wütend ist, was wirklich selten passiert, ist er beleidigt und zieht sich von seinem Gegenüber wortkarg zurück. Gewalt würde er nur dann anwenden, wenn er angegriffen oder er schwer bedroht sein würde.
Bei einem Kampf würde er niemals vergessen, einen kühlen Kopf zu bewahren oder darüber nachzudenken was er als Nächstes tut.
Daher, dass er fast immer einen kühlen Kopf bewahrt, weiß er, wann er in heiklen Situationen kühn und mutig sein muss und wann er sich lieber zurückziehen sollte.
Da er schon sehr früh in die Akademie aufgenommen wurde und er sozusagen in ihr ein zweites Zuhause gefunden hat, ist er ihr treu ergeben und dient dieser Sache zu 100%. Er liebt es, seinen Gedanken nachzuhängen und sich über Sachen den Kopf zu zerbrechen, über die sonst keiner nachdenken würde. Dies tut er oft stundenlang in seiner Freizeit, wenn er nicht in der Akademie ist. Er lebt alleine in einem Haus in der Nähe seiner Eltern und Geschwister und ist daher ein wenig eigenbrötlerisch und zurückgezogen. Fremden Leuten gibt er sich gegenüber zurückhaltend oder misstrauisch und kurz angebunden.
Scan hat kein erfülltes Liebesleben. Er hat erst einmal die Nähe einer Frau gespürt, die ihn kurze Zeit später verließ, wegen eines anderen Eiselfen. Seither hat er sich geschworen, sich nie wieder zu verlieben und seine Gedanken und Gefühle lieber anderen Dingen, wie seinen Studien, zuzuwenden. Frauen sind für ihn eine niedere Gesellschaftsschicht.

Stärken: Scan ist ein begabter Magier. Schon in seiner frühen Kindheit lernte er mit der mystischem Macht umzugehen. Außer der Magie beherrscht er den Dreizack in seinen Grundkenntnissen. Dabei ist er nicht der Stärkste, kann aber durch seine Flinkheit einiges wieder wett machen. Er ist ein intelligenter Elf, was ihm schon den einen oder anderen Vorteil in seiner Familie eingebracht hat, wie teilweise Bevorzugungen (Zum Beispiel musste er nie, wie seine anderen Geschwister, den Bisonstall seines Großvaters ausmisten). Des weiteren hat er einiges an Ausdauer durch sein regelmäßiges Laufen in der Eisstadt und seiner Umgebung. Scan ist, wie die meisten Mitglieder seines Volkes, ein Überlebenskünstler in der ewigen Eiswüste und kommt selbst mit der knappsten Nahrungsration gut zurecht. Da er ein gelehrter Akademiker ist, fällt ihm ebenfalls das Lesen und Schreiben nicht schwer. Wenn er erst einmal eine Sache in Augenschein genommen hat, gibt er nicht auf bis er sein Ziel erreicht hat. Er kann oft über Stunden in einer höchsten Konzentrationsphase über Büchern brühten.

Schwächen: Scan ist eine absolute Niete in den Nahkampfkünsten. In einem waffenlosen Kampf, also nur mit Fäusten, würde ihn sein Gegner binnen weniger Minuten besiegen. Durch seine zierliche und kleine Statur hätte er gegen die meisten Gegner in einem direkten Duell ohne Magie so gut wie keine Chance. Im Umgang mit einem Bogen oder sonstigen Fernwaffen kennt er sich kein bisschen aus und lässt von diesen die Finger. Auch hat er durch seine harte und kalte Art nicht viele Bekannte oder gar Freunde. Bei seinen Geschwistern ist er ebenfalls immer nur der verzogene und bevorzugte Sohn gewesen. Er hatte keine leichte Kindheit, wie schon erwähnt auch durch den Überfall. Durch diesen Überfall neigt er schnell dazu gereizt zu werden. Wenn man ihn bei seiner Arbeit stört oder ihn auf sonstige Weise beschimpft oder ihm gegenüber hämisch wird, spielt sich diese Reizbarkeit besonders aus. Da er aber ein Angehöriger der Akademie ist, und er somit einiges an Respekt besitzt, passieren die zu Letzt genannten Dinge selten, da alle andere Elfen Abstand von ihm halten. Er wird, wenn er dann einmal gereizt ist, schnell beleidigt und redet oft tagelang nicht mehr mit seinem Peiniger. Eine weitere stark ausgeprägte Schwäche ist seine Wärmeempfindlichkeit. Sollte er irgendwann auf einen wärmeren Teil Celcias gelangen würde er, falls er zu warm sein sollte, starke Kreislaufprobleme bekommen. Bei extremer Hitze würde er sogar in Ohnmacht fallen. Eine weitere Schwachstelle sind seine mit Narben übersäten Hände. Durch diese Beeinträchtigung kann er die Hände schlechter schließen als normale Elfen und somit Dinge langsamer greifen und nicht ganz so feste zupacken, da sonst seine Haut aufreisen würde.

Lebenslauf: Scan wurde als erster von vier Geschwistern geboren. Sein Vater, Rizoc, half auf dem Hof seines Vaters, eines Bisonzüchtern, aus und sollte diesen Betrieb später übernehmen.
Seine Mutter, Herinia, war eine einfache Heilerin. Zu der damals kleinen Familie gehörte ebenfalls noch der Vater seiner Mutter, sein Großvater Hinosh. Sein Großvater war zu jener Zeit, vor 71 Jahren, schon ein alter Mann und konnte sich kaum noch um die Bisonzucht kümmern. Zwei Jahre nachdem Scan das Licht der Welt erblickte kamen seine drei Geschwister als Drillinge auf die Welt. Es waren zwei weitere Jungen und ein Mädchen. Sie wurden Argosh, Ykloptus und Wengana genannt. Allein der Umstand, dass sie Drillinge waren, erchien sehr merkwürdig, da es nicht oft passierte, dass Elfen Drillinge zur Welt brachten.
Vier Jahre nach der Geburt seiner Geschwister dachte Scan er müsste die Welt außerhalb der Stadt erkunden. Er zog sich heimlich an und machte sich auf den Weg. Dabei vergaß er seine Handschuhe, was er als nicht allzu schlimm einstufte. Es sollte sich aber als ein fataler Fehler herausstellen. Als er gerade auf die weite Ebene hinauskam, kam ein Blizzard auf. Scan hatte noch Glück, dass er sich nur in den Ausläufern dieses Sturmes aufhielt. Damit sein Gesicht nicht verletzt sein würde hielt er sich die Hände davor. Weil er seine Handschuhe daheim vergessen hatte, zerschnitten die vielen kleinen Eiskristalle seine kompletten Handrücken. Als er dann endlich völlig unterkühlt nach Hause kam, brach er schöpft zusammen. Erst einige Monate später erkannte man das Ausmaß seiner Aktion. Er hatte nun viele kleine, weiße Narben auf seinen Handrücken.
Einige Jahre später bemerkte man Scans Begabung für Magie als er versehentlich ein Glas mit Bisonmilch einfror. Rizoc war dermaßen über dieses Ereignis begeistert, dass sein Sohn ein magiebegabter Junge war, dass er ihn sofort in der Akademie für Eismagie anmeldete. Nach einer kleinen Aufnahmeprüfung, dieses Kunststück noch einmal aufzuführen, wurde er sofort aufgenommen und bekam die Robe eines Novizen. Selbst der Magierälteste war über dieses Talent, dass schon in so frühen Jahren entdeckt wurde, überrascht.
Dies war der Tag an dem sich für Scan alles veränderte. Fortan war er von jeglichen Hausarbeiten und sonstigen Diensleistungen gegenüber seines Großvater und seinen Eltern befreit und sollte sich nur noch um sein Studium kümmern. Er wurde zum absoluten Liebling seiner Eltern. Das alles passierte als er 8 Jahre alt war.
Sein Erfolg und seine Bevorzugung, ließ seine Geschwister nicht kalt. Sie wurden immer eifersüchtiger und hegten einen heimlichen Hass gegen ihn.
Die drei mussten von nun an noch mehr Arbeiten auf der Bisonzucht ihres Großvaters leisten und alle Arbeiten die bisher der Älteste von ihnen erledigt hatte erfüllen. Sie sonderten sich immer mehr von ihm ab und wollten nichts mehr mit Mama's und Papa's Liebling zu tun haben. Scan wurde immer einsamer und fühlte sich auch so. Es machte ihn zwar sehr traurig so in Stich gelassen zu werden, aber was konnte er schon tun? Er wollte seinen Vater, der selbst aus eher ärmlichen Verhältnissen der Nordlicht-Sippe stammte (Komma) auf keinen Fall enttäuschen und so beschritt er sich einen eigenen Weg.
Eines Tages, im Alter von 15 Jahren, war er auf dem Weg nach Hause von seiner Schule. Dazu musste er immer die Eisallee, eine dunkle Straße der Stadt, entlang. Er musste sie immer alleine gehen, da er im äußeren Berzik von Estria wohnte und konnte somit niemanden aus seiner Klasse begleiten, da alle von diesen im inneren Bezirk der Stadt wohnten. Außerdem wollten viele sich nicht mit ihm abgeben, da er sehr kühl und auch ein bisschen unheimlich auf die meisten anderen Novizen wirkte. Diese Strecke war eben kürzer, als die Anderen und warum sollte er sie dann nicht benutzen? Er hing wie immer seinen Gedanken nach, als ihn auf einmal etwas hartes am Kopf traf. "He, Magierkind! Bleib stehen!". Er drehte sich um und sah Giraldo, einen etwa 1.55 m großen, und stämmigen Eiselfen, und seine Kameraden zu ihm rennen.
"Bleib mal stehn'!".
"Was wollt ihr von mir?" fragte Scan.
"Das fragst du noch? Als Magierkind hat man doch sicher einiges an Kleingeld beieinander oder?" herrschte ihn Giraldo an. Er schloss mit seinen Freunden einen Kreis um Scan.
"Nein? Wieso sollte ich denn Geld haben? Mir wird das Studium von der Akademie bezahlt, dass langt mir!" antwortete Scan wahrheitsgemäß.
"Achso?" brüllte ihn Giraldo an. "Dann zeig mal her! Morvis und Heras, haltet ihn fest!" befahl er zwei seiner Komplizen.
Zwei Hände packten ihn fest an seinen dünnen Armen und schon krachte der erste Schlag von Giraldo in seinen Magen. Schwarze Sterne tanzten vor seinen Augen.
"So du Hund! Und jetzt lass mal sehen was du da dabei hast!" grinste ihn Giraldo hämisch an. Er durchsuchte Scan schnell und fand nichts, außer seiner Feder und einigen beschriebenen Blättern.
"Du hast ja wirklich nichts. Das kann nicht sein! Du musst doch irgendwo Geld haben. SAG ES!" brüllte er von neuem.
"Ich habe nichts." antwortete Scan und unterdrückte gerade noch ein Schluchzen. Ein weiteres Mal krachte eine Faust in seinen Magen und dann gegen seinen Kopf. Schwarze Sterne tanzten erneut vor seinen Augen und er wurde ohnmächtig. Völlig ausgeraubt, selbst seiner Kleider entledigt, lag er nackt und zurückgelassen von seinen Peinigern im Schnee. Hätten ihn nicht einige Passanten gefunden, wäre ihm einzig ein eisiger Tod geblieben.
Kurze Zeit später, nachdem er von einigen der Magistern vernommen wurde, wurde eine Fahndung nach Giraldo und seinen Komplizen gestartet. Man fand sie, als sie gerade bei einem Händler versuchten Scan's Sachen zu verkaufen. Die Wut der Magier, einen ihrer größten Talente anzugreifen war so groß, dass von nun an man Statuen aus Eis von Scan's Peinigern im Keller der Akademie betrachten konnte.
Es dauerte eine Zeit lang bis sich Scan von diesem Erlebnis erholte hatte. Er musste einige Tage lang daheim in seinem Bett bleiben und sich von der starken Unterkühlung erholen. In diesen Tagen ging eine Wandlung mit ihm durch und er reagierte auf die hämischen Bemerkungen seiner Geschwister gereizter als sonst. Er wollte nie wieder ein Zeichen von Schwäche zeigen, nie mehr, er würde sich jetzt noch mehr auf seine Studien konzertieren.
Von diesem Zeitpunkt an zog sich Scan immer mehr zurück. Er bekam von der Magierakademie ein eigenes Haus in der Nähe das seiner Eltern bezahlt und zog dort hin. Außerdem wollte er von seinem Vater das Handwerk des Dreizacks lernen, um sich im Notfall gegen weitere Räuberbanden zur Wehr zu setzen. Sein Vater hatte den Umgang mit dem Dreizack von seinem Vater erlernt. Dieser wiederum erlernte es von seinem Vater, welcher als Eismagier bekannt war. Es fiel ihm sehr schwer mit einer Waffe umzugehen, anstatt mit seiner geliebten Magie. Als er die Grundkenntnisse erlernte, langte genügte es ihm und er brach die Ausbildung ab. Sein Vater verstand dies und schenke ihm einen Dreizack zum Zeichen seines Stolzes, dass sein Sohn ein wenig von seinen Fähigkeiten erlernt hatte.
Außerdem fing er in dieser Zeit mit dem Schreiben seines Tagebuches an. Er vertiefte sich immer mehr in seine Studien und wurde in der Eismagie immer besser. Es machte ihm Spaß mehr Macht zu erlangen und seine Mentoren waren vollauf zufrieden mit ihm. Langsam entwickelte er sich von einem Jugendlichen zu einem Mann. Er lernte selbst in heiklen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und sich in der kargen Eiswüste zurecht zu finden. Das alles war Teil seiner Ausbildung zum Eismagier. Außerdem lernte er während seines Trainings die Jägerin Ulita kennen, in welcher er sich schließlich verliebte. Es dauerte eine Weile bis sie sich gefunden hatten, doch zu guter Letzt spürte er zusammen mit ihr das erste Mal die Nähe einer Frau. Kurze Zeit später trennte sie sich von ihm wegen Zaklop, eines Bisonszüchters niederer Rassen, wie Scan befand. Er konnte es nicht glauben, dass er seine Geliebte an diesen verlor und doch tat er es. Tief verletzt und beschämt nahm er ihre Entscheidung in hin. Ein weiterer Wendepunkt in seinem Leben trat in Erscheinung. Er schwor sich, nie wieder seine Gefühle mit anderen zu teilen. Er wurde ein weiteres Mal gefühlsarmer und noch mehr Kälte schlich sich in sein tiefstes Inneres. Von nun an waren die Frauen für ihn eine niedere Rasse, die nur da waren um die niedrigsten Dienste zu leisten und Kinder zu gebären. Dies war der Zeitraum von seinem zwanzigsten bis zu seinem sechzigsten Lebensjahr.
In seinem vierundsechzigsten Lebensjahr versuchte er sich an einem neuen Zauber zur Verhexung von Waffen. Zu seinem Pech scheiterte dieser Zauber komplett und er verlor den linken kleinen Finger an seiner linken Hand, da er die Energie falsch umgeleitet hatte.
Weitere Jahre seiner Studienzeit brachte er erfolgreich hinter sich. Bis zu seinem siebzigsten Lebensjahr geschah nichts weiter nennenswertes.
In seinem siebzigsten Lebensjahr erhielt er die Weihe des Erwachsenen. Er wurde von nun an nicht mehr als Jugendlicher oder gar als ein Kind betrachtet, sondern als ein völlig Erwachsener. An diesem Tag erhielt er von seinem Vater einen Ring, gemacht aus Eis und mit Magie versehen und geschmiedet von einem Meisterschmied der Eiselfen. In ihm waren das Familienwappen und Scans Initialen eingeritzt. Anders als viele dachten, war er nicht kalt sondern spendete sogar ein bisschen Wärme. Danach verging ein weiteres Jahr ohne besondere Vorkommnisse. Aber langsam, nach seiner langen und harten Studienzeit hoffte Scan in den Rang eines Eismagiers aufgenommen zu werden und nicht mehr als Novize der Eismagie betrachtet zu werden.


Inventar
Dreizack
Eisring
Schreibzeug
einige Blätter
Tagebuch
gefütterte Novizenrobe
gefütterte Lederstiefel
Zuletzt geändert von Scan Drag am Mittwoch 19. August 2009, 22:09, insgesamt 3-mal geändert.


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Re: Scan Drag

Beitrag von Sithis » Donnerstag 25. Februar 2010, 18:52

Ciao altes Haus. Ich freu mich über die Zeit, in der du hier warst. :) Schade, dass du die Lust am schreiben verloren hast. Wäre lustig geworden, wenn wir uns getroffen hätten :D ...Nun gut: viel Spaß im RL! :D

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