Darna - Verlauf

Viele Abenteuer haben sie schon erlebt, wichtige Entdeckungen gemacht, die Reisenden oder Abenteurer Celcias. Hier haben sie ihre Tagebücher hinterlegt, ihre tiefsten Geheimnisse und Gefühle niedergeschrieben.
Antworten
Benutzeravatar
Darna von Eibenau
Moderator
Moderator
Beiträge: 535
Registriert: Donnerstag 4. September 2014, 16:18
Moderator des Spielers: Maruka
Aufenthaltsort: Drachma (westl.Drachengebirge)
Steckbrief: Zum Steckbrief
Rasse: Mensch (Jorsan)
Sprachen: Garmisch
Beruf: Knappin
Fähigkeiten: *
Rapier: gut
Rapier & Buckler: überdurchschnittlich
Langschwert & Metallschild: überdurchschnittlich
Jagdbogen: durchschnittlich
Lebensenergie:

Geld: 0D, 10L, 100F
Ausrüstung: *
* umfassende Winterkleidung
* feine schwarze Schaftstiefel mit hervor ragenden Nähten und Zierrunen am Schaft
* Reiseausrüstung
* Kettenhemd & Rapier
* Ring mit Familienwappen
* handgeknüpftes Armband (von Mil Bromer)
* kl. Tiegel mit Perlmuttdeckel (Hautcreme)
* Kinderholzschwert von Elli
* Diplomatenring Jorsans
Tierische Begleiter: (Keiner)
Zum Vorzeigen: Badass Darna (by Zanfar)

Darna - Verlauf

Beitrag von Darna von Eibenau » Sonntag 18. August 2019, 22:30

(# Kein Tagebuch und kein IT-Text. Es schien mir trotzdem hier am ehesten hin zu passen? Falls deplatziert, bitte PN)

Was bisher geschah

* Darna wird aus ihrem alltäglichen Leben bei Hof grob heraus gerissen: Mehrere Gefolgsleute in schwarzer Kleidung betreten den Unterrichtsraum und ein Mann, der sich als "Eisenfaust" vorstellt, zeigt ein königlich gesiegeltes Schreiben, das die Knappen seinem Befehl unterstellt. Eisenfaust beordert Darna direkt an seine Seite und reitet in halsbrecherischem Ritt im Winter zu einem verschneiten versteckten Waldlager nahe Jersa.

* Darna wird von einem jungen Mann eingewiesen, der sich "Wolle" nennt und ihr erklärt, dass alle sich mit Tarnnamen anreden und auf Titel verzichten. Nach etwas Zögern wählt Darna für sich selbst den Namen "Stein". Sie muss sich umziehen und dabei schwarze Leder-Rüstkleidung anlegen, wobei auf dem Rücken des Harnischs ein azurblauer, gefüllter Kreis zu sehen ist, in dessen Mitte sich zwei weiße Hände befinden, die sich mit den Fingerspitzen berühren und somit ein Dreieck formen. All ihre persönlichen Besitztümer muss sie abgeben. Eisenfaust weist sie ein, dass sie bei einem Mitglied der Gruppe namens "Zunge" lügen lernen solle und ordnet einen Probekampf gegen einen Axtkämpfer namens "Grinsi" an.

* Darna schlägt sich in dem Kampf wacker, verliert aber letztlich aufgrund der vielen drohenden Schläge in Gesichtshöhe die Nerven und ergibt sich. Trotz der Aussage „Du hast gut gekämpft!“ bekommt sie einen harten Schlag auf den Hinterkopf und erwacht erst an Bord eines Schiffes wieder.

* Wolle betritt die Kajüte, als sie unbekleidet gerade aus der Hängematte gefallen ist. Mit einer Decke um sich geschlungen hört sie ihm zu, wie er ihr zu erklären versucht, dass Grinsi nicht so hart hätte zuschlagen sollen und dass alle froh seien, dass es ihr nun besser gehe. Darna kauft ihm das alles nicht so wirklich ab und wird durch sein teils herumdrucksendes Verhalten irritiert, beschließt aber, sich anzuziehen und ihn an Deck zu begleiten. Es stellt sich schnell heraus, dass ihr das Schwanken an Bord eines Schiffes überhaupt nicht behagt und sie an Seekrankheit leidet. Nach einem kurzen Rundgang soll sie zu "Zunge".

* Zunge führt ein längeres Gespräch mit ihr, in dem er sie zu ihrer Loyalität und ihren Prinzipien befragt. Er drückt sich dabei teils kryptisch bis philosophisch aus, versucht sie zu verunsichern und vom Nutzen von Lügen zu überzeugen. Er scheitert bei letzterem, auch wenn Darna hinterher arge Gewissensbisse plagen, ob sie für ihre Prinzipien tatsächlich ihre Kameraden im Stich lassen würde. Zunge beendet das Gespräch und schickt sie an Deck.

* An Deck erlebt sie mit, dass sich viele Knappen auf dem Schiff befinden, darunter auch Gernot und Basil. Ein Herold des Königs verkündet, dass sie als die besten Knappen Jorsans ausgewählt wurden, um ihre Tauglichkeit zu prüfen, entweder fortan dem König direkt dienen zu dürfen oder sich dem ebenfalls anwesenden Inquisitor Gregorius Faust anzuschließen, um Templer zu werden. Wer nicht ausgewählt werde, dürfe dennoch in Ehre zu seinem Herrn zurückkehren.
Darna vermutet erst schockiert, dass Gernot für den Dienst am König ausgewählt wird, aber er schließt sich den Templern an. Ihr drängt sich schwer der Verdacht auf, dass er schon vorher eingeweiht war und teils gespielt hat. Zudem lässt er seinen früheren engsten Freund Basil mitsamt Beleidigungen fallen wie eine heiße Kartoffel.

* Die Knappen, die keine Beförderung bekommen haben, werden zum Waffenputzen abkommandiert und Darna wird in der stickigen Waffenkammer abermals übel. Als sie den unfreiwillig gefüllten Eimer über Bord kippen will, rempelt sie eine Frau an und verschüttet auch noch Eimerinhalt über deren Kleidung. Die Frau, die sich als "Nadel" vorstellt, legt Darna dringend nahe, ihr bei der Reinigung zu helfen. Zurück in der Waffenkammer schlichtet Darna mit wenigen Worten einen drohenden Streit, meldet sich ab und sucht Nadel auf.
In der Kabine liegen einige der Beurteilungsschreiben offen, die sie gedankenverloren zum Teil überfliegt und dadurch erfährt, dass sich unter den Knappen ein Sohn eines "Grafen von Weißenfels" befindet. Sie wird ertappt und verspricht Nadel, über das Gelesene kein Wort zu verlieren. Die Reinigung der Kleidung vollzieht sie vorbildlich und wird entlassen.

* Das Schiff legt in Serna an und Eisenfaust verteilt die letzten Zeugnisse. Darna erhält ihre persönliche Habe zurück und kann durch einige Schildchen an den restlichen Rücksäcken einige der Namen ihrer bisherigen Begleiter zuordnen. Ihnen wird erklärt, dass ein Händler namens Lerchengrund Geleitschutz suche, es allen aber freistehe, wohin sie sich nun begeben. Darna versucht auf höfliche Weise, Eisenfaust noch einmal verbal zu konfrontieren und seinen Namen in Erfahrung zu bringen. Nach diesem Manöver zeigt er sich kurz deutlich umgängler und malt auf ihr Beurteilungsschreiben ein "X", was Darna kaum anders deuten kann, als dass dies ihre Eignung zum Ritter bescheinigen solle.

* Basil entschuldigt sich für sein früheres Verhalten, was Darna akzeptiert. Am Händler wirken diverse Ungereimtheiten faul und beide Knappen sind die unhöfliche ruppige Behandlung leid, die ihnen bisher widerfuhr. Sie beschließen, den Wagenzug nicht zu begleiten. Beim Erblicken der Namensliste, mit der der Händler arbeitet, fällt Darna jedoch ein Grafenwappen auf, das sie nicht kennt und das zu "von Weissenfels" zu gehören scheint. Wolle erklärt, als Darna noch einmal näheren Kontakt zu ihm sucht, dass er Teil des "Possenspiels" ist, mit dem die Knappen geprüft werden. Sie verabschieden sich voneinander.

* Darna und Basil wurde genügend Geld für die Rückreise mitgegeben und wegen einer seltsamen Preisausschilderung am Hafen suchen sie den Mietstall und die dazugehörige Herberge von Ewald und Lisbeth Bromer auf. Sie verhandeln über genügend Reiseausrüstung und werden schließlich zu Lisbeth geschickt, die ihnen Essen und Unterkunft zur Verfügung stellen soll.

* In der Herberge begegnen sie unter anderem einem kleinen Mädchen namens Elli, deren entstelltes Gesicht von Leon geheilt wurde. Die Kleine scheint von dem Umstand, dass Darna als Mädchen Knappin ist, schwer beeindruckt zu sein und will offenbar auch Ritter werden. Darna bietet nach einer Weile an, sich um das immernoch verwildert wirkende Kind zu kümmern, was von Elli stürmisch bejubelt wird.

* Die folgenden Stunden ist Darna vollauf damit beschäftigt, aus dem Wildfang ein sauberes, ordentliches Kind zu machen und findet in Elli ein wissbegieriges Mädchen, das ihr in allem nachzueifern versucht. Als Darna zum Abschluss die Gelegenheit nutzt, mit Elli vor einer Kerze kniend zu beten, kann die Knappin beobachten, wie das Licht für zwei Herzschläge lang goldgelben den ganzen Raum erfüllt und dann wieder verblasst. Sie beschließt, über dieses Erlebnis bei sich bietender Gelegenheit im Tempel zu berichten und bringt schließlich Elli wieder nach unten. Angesichts der Heilung und sonstigen äußerlichen Verwandlung des Mädchens veranstalten die Bromers spontan eine Feier.

* Darna trifft auf Leon Milagros und lernt ihn ein wenig näher kennen. Er stellt sich ihr als Lichtmagier vor und erzählt von gewissen familiären Reibereien darüber, ob er nun Magier oder Knappe werden solle. Darna ist schwer beeindruckt von seinen Fähigkeiten und der hervorragenden Ausbildung, die er zu haben scheint, bringt Leon aber in Verlegenheit, als sie sich der Höflichkeit halber mit vollem Namen und Rang vorstellt. Er nimmt ihr das Versprechen ab, keine Fragen zu seinen familiären Hintergründen zu stellen und stellt sich als "Fürst Leon Milagros der Zweite, Erbe der Grafschaft Weißenfels zu Rugta in den Nebellanden; Adept der Lichts, ausgebildet unter Magus Quaturus, Meister der Heilung im vierten Rang der Lichtakademie zu Jorsa" vor.

* Im Verlauf der Feier bittet Basil Darna darum, einen höfischen Tanz mit ihr vorführen zu können, was für Darna aufgrund von Basils üblichen kleinen Fehlern zur Qual wird. Leon erlöst sie, indem er die Führung übernimmt und selber sich fehlerfrei bewegend Darna ermöglicht, völlig entspannt mit ihm eine perfekte Tanzvorführung darzubieten. Sie droht sich selber darüber so sehr zu freuen, dass sie unvermittelt von verängstigenden Halluzinationen geplagt wird und plötzlich nach draußen eilt, weil sie sich einmal mehr übergeben muss.

* Ein Fischräucherer befindet sich zufällig in der Gasse und bietet Darna an, gegen den galligen Geschmack im Mund einen Schluck vom Rum aus seinem Flachmann zu nehmen. Darna willigt ein. Basil betritt die Szenerie und erkundigt sich besorgt, ob sie wohlauf sei, wähnt sie vom stinkenden Räucherer belästigt. Als der Mann vor Basil zurück weicht, stürzt er und bleibt liegen.
Leon kommt aus der Herberge und hält Darna davon ab, den Mann zu berühren - er diagnostiziert bei ihm die tödliche Seuche "Morgerias Hauch" und stellt den Hinterhof unter Quarantäne. Es droht, dass Basil und Darna sich angesteckt haben. Erst, als Leon sie nach wenigen Stunden zur Erholung schlafen schickt, begreift Darna wirklich die Dimensionen dieser Gefahr.

* Nachdem sie Leon dabei geholfen hat, den Fischräucherer zu operieren, beobachtet Darna eine Sternschnuppe am Himmel und wünscht sich: Ich wünsche mir, dass... diese Krankheit möglichst bald für alle ein gutes Ende nimmt - und ganz aufhört!. Sie kann vom Räucherer, als er aufwacht, einige Informationen in Erfahrung bringen, die sie auf die Spur eines Jungen führen, der zwischen Serna und der Grenze zu Grandessa die Seuche zu verbreiten scheint.

* Noch etwas später erwischt Darna Elli dabei, wie das Kind offenbar an Weinranken die Wand herunter kletterte und im Garten einen "Sten" suchen will. Das Kind verhält sich seltsam, findet zielsicher ein knubbeliges Objekt, das sie in einen Blumentopf pflanzt und scheinbar mit ihm spricht. Danach beobachtet Darna, wie Elli grün zu leuchten beginnt und das Licht in den Blumentopf fließt. Angesichts eines offensichtlichen Wunders von Florencias geht Darna auf beide Knie und kann danach regelrecht beobachten, wie aus dem Topf eine Pflanze wächst. Sie weckt Leon und berichtet ihm alles. Sie liefern die durch Florencia vor Ansteckung geschützte Elli wieder in der Herberge ab.

* Leon identifiziert das Gewächs als "Seelenrose", die in der Lage sei, mächtige Heilmagie zu wirken. In der Folge lernen Darna und Leon das Funktionieren der Pflanze durch Eigenversuche näher kennen. Die Pflanze braucht auch nachts Licht, was früher bei Naturmagiern gescheiterte Versuche erklärt, die Pflanze zu züchten. Bei der Heilung von Darna stößt die Rose auf einen grauen Klumpen in Darnas Herz und vermittelt der Knappin, dass die Heilung dessen die Rose völlig aufbrauchen würde. Die Knappin weist dies zurück, bemerkt aber erst später, dass vorher sämtliche Narben von ihr "nebenher" geheilt wurden und ihr Gesicht dadurch nicht mehr entstellt ist.
Bei der Heilung von Leon begleitet Darna die Pflanze, indem sie sie währenddessen berührt und erlebt dadurch Leons Inneres auf völlig ungewöhnliche Weise. Gleichzeitig stellt sie dabei fest, dass sie offenbar die Pflanze "lenken" und somit verhindern kann, dass auch andere Dinge als Morgerias Hauch geheilt werden. Der Umstand, dass sich die Pflanze durch die Heilungen verbraucht, macht also ein selektieren nötig, was für Darna große Verantwortung und auch seelische Last bedeutet.

* Als Basil wieder wach ist, informieren Darna und Leon ihn über alles Geschehene und bitten ihn um Hilfe. Beim Heilen des Räucherers beweist sich, dass tatsächlich nur Darna die Pflanze lenken und beeinflussen kann. Sie steht vor dem Dilemma, dass die Lunge des Räucherers schon so beschädigt ist, dass er ohne die Wunderheilung der Rose so oder so bald sterben wird. Darna muss sich zum Wohle möglicher anderer Kranker dazu entscheiden, die Rose von einer vollständigen Heilung über die Seuche hinaus abzuhalten.
Bei Basil stellt sie eine Schädigung der Leber fest und kann ihm immerhin raten, sich im Kottenhaus von Jorsa später beraten und helfen zu lassen.

* Als alle versorgt sind und alles abgebaut, machen sich alle aufbruchbereit, wobei Basil sich vorerst von der Gruppe trennt, um weitere Nachforschungen und Vorkehrungen in Serna zu treffen. Die Bromers zeigen sich sehr dankbar und statten sie mit allem Notwendigen für die Reise aus. Frau Bromer schenkt Darna zusätzlich ein Tiegelchen mit Handcreme, die Tochter Mil schenkt ihr ein selbstgeknüpftes Armband. Darna kann Mil noch nach dem Bruder ihres Vaters fragen und aus vorherigen Hinweisen schlussfolgern, dass Eisenfaust mit Vorname "Emil" heißen dürfte.

* Auf dem Ritt zu der Hütte, wo der betroffene Junge zuletzt gesehen wurde, fragt Leon behutsam, was Darna bei ihrer eigenen Heilung ausgelassen habe. Er erhält von Darna nur eine spärliche Antwort, bietet ihr aber Hilfe durch die Lichtakademie an, wobei er sich durch Darnas Formulierungen noch besonders herausgefordert fühlt.

* Bei der Hütte angekommen treffen sie auf das junge verlobte Paar, von dem der Fischräucherer (Harri) ihnen erzählt hat. Pet scheint es außerordentlich schlecht zu gehen, seine Verlobte stellt sich als Rosa Burgund, Tochter eines Weinbauern, vor und versucht zu helfen, wo sie kann. Sie bereiten gemeinsam die Reinigung und Heilung vor. Doch als Darna zusammen mit Leon Pet nach draußen schaffen soll, schaut dieser sie plötzlich mit milchig weißen Augen wie ein Toter an und scheint in ihrem Kopf sprechen zu können, sagt langgezogen: "Verschwinde". Schlimmer noch ist, dass Darna in ihrem Kopf zwar Gedanken in "ihrer" Stimme hört, diese aber als nicht von ihr kommend identifizieren kann. Sie bemerkt zunächst gar nicht, wie sie in Angststarre verfällt.

(Aktualisierung 11.10.2016)


* Leon will Darna, die vor Angst erstarrt ist, helfen. Da er damit rechnet, bei ihr mit etwas wie einer Ohrfeige nicht weiter zu kommen, setzt er an, sie zu küssen. Auf sein "Bleib bei mir!" reagiert Darna noch nicht ganz bei sich mit einem leisen "Sehr gerne", was Leon innehalten lässt, bevor es zum Kuss kommt. Er entschuldigt sich dafür, ihr zu nahe getreten zu sein. In ihrer Gefühlswelt gerade wild durcheindergeschüttelt, weiß Darna länger nicht, was sie davon halten soll, nimmt Leon aber vor allem die Formulierung übel, er habe "nur etwas versuchen wollen".
Sie bringen Pet nach draußen.

* Darna muss sich beeilen, Pet mit der Seelenrose heilen zu wollen, die Krankheit droht ihn in diesen Momenten zu töten. Innerhalb von Pet ist die Krankheit in Form von Schwärmen schwarzer Käfern in Ohrenkneifern ähnlichen Formen nicht zu übersehen und stellt auch für Darna und die Rose eine ernste Gefahr dar.
Das Dunkle in Darna zeigt sich erneut und hilft ihr sogar, zum Ursprung des Befalls vorzudringen, demonstriert dabei seine Überlegenheit.

* Bei dem Versuch, Pet zu heilen, unterlaufen Darna mehrere taktische Fehler, die fast in einer Katastrophe enden. Sich auf Gebete an Lysanthor und Florencia verlassend, will Darna Pets zugrundeliegende Erkrankung heilen, statt zuerst den übermächtig erscheinenden Hauch anzugreifen. Darna und die Rose werden von den ausschwärmenden Käfern regelrecht ertränkt und sie beginnen, sich in Darnas Körper zu fressen.
Mit der ausbrechenden Panik bei Darna meldet sich ihr Schatten wieder, zerstört in einer Art Explosion sämtliche Käfer und muss sich geschwächt zurückziehen.
Darna fühlt, dass sie einen schweren Fehler begangen haben muss.
Von der Krankheit befreit, kann Pet nun doch vollständig geheilt werden: Leon hilft mit und erschöpft sich fast völlig. Darna zahlt über die Rose die eigene Heilung ihrer Narben 'zurück' und steuert damit einem nötigen Teil bei.

* Endlich wieder draußen, stellt Leon sie entgeistert zur Rede, was sie getan habe und erklärt ihr, dass er beobachten konnte, wie die Narben in ihrem Gesicht frisch aufbrechen. Darna entschuldigt sich dafür, dass er das mit ansehen musste, was ihn nur noch mehr irritiert. Er kündigt an, sich mit ihr ausführlicher unterhalten zu wollen, wenn sie mehr Ruhe dafür hätten.

* Bei der noch nötigen Heilung von Rosa stellt Darna fest, dass der Hauch vor allem Rosas ungeborenen Fötus befallen hatte, der unrettbar bereits seit längerem tot ist. Darna lässt die Rose den Hauch entfernen und stellt sicher, dass Rosa weiterhin Kinder bekommen kann. Sie verliert kein Wort über dieses Detail der Heilung, aber es setzt ihr emotional schwer zu. Vollkommen erschöpft legt sie sich ohne weitere Vorkehrungen schlafen.

* Darna wird von Alpträumen geplagt, die düstere Einblicke in Vergangenheit und Zukunft rund um Morgerias Hauch zu geben scheinen und sieht auch 'ihren' Schatten, wie er als dunkle in Feuer gehüllte Gestalt ein weiteres Mal verhindert, dass sie vom Hauch infiziert wird. Er weckt sie, indem er ihr seine brennende Hand auf die Schulter legt.
Darna stellt fest, dass ihr die Seelenrose aus den Armen gestohlen wurde, entdeckt den Dieb, weckt Leon und jagt der Gestalt hinterher.

* Sie holt den Jungen mit der Maske ein, den sie längst weiter weg glaubte. Zuerst wirkt es noch, als habe er die Rose nur für seine eigene Heilung stehlen wollen und bezichtigt Darna, ein grandessanischer Spion zu sein, sie trage ja schwarze Rüstung; er greift sie an. Darna muss feststellen, dass der Körper des Jungen von fortschreitendender Fäulnis betroffen ist und sie einem (Un-)Toten gegenübersteht.

* Darna besiegt den Zombie nach einem kurzen, aber heftigen Kampf, bei dem befürchtet werden muss, dass sie sich abermals infiziert hat. Ihre Waffe und Rüstung sind völlig besudelt und unbrauchbar.
Leon stößt zu ihr und hat die Seelenrose gefunden: der Zombie hat sie schwerst beschädigt, nur zwei Kerne scheinen noch über zu sein.
Er hilft ihr, sich zu reinigen und die Sachen zu verbrennen. Auch die Maske, die immer noch ein düsteres Eigenleben zu besitzen scheint, verbrennen sie.

* Während der Leichnam des Jungen verbrennt, sagt Darna, dass es ihr leid tue, dass sie den harmlosen Jungen, der er zuvor war, nicht retten konnte und bittet in einem Gebet die Götter, sie mögen sich seiner Seele annehmen.
Vom Scheiterhaufen steigen goldene Funken auf und Leon scheint Eindrücke zu erhalten, die ihn in der Annahme bestärken, dass der Fluch nun endgültig besiegt sei. Darna mag ihm zunächst noch nicht so ganz glauben und wird von Ängsten geplagt, was aus ihr werden könnte, wenn sie doch krank ist.

* Rosa verhält sich etwas seltsam und scheint es nun auf einmal eilig zu haben, nach Hause zu kommen, auch wenn sie Pet dafür verlassen müsste. Sie bringen Pet in die Hütte, die nun nicht mehr bedrohlich wie zuvor wirkt; Leon wiederholt, dass nun alles gut sei.
Darna übernimmt die Wache und hängt weiter eher düsteren Gedanken nach, bis Basil durch die Dunkelheit stolpernd zu ihnen stößt.

* Basil berichtet stolz, dass er alle Kisten mit Sprotten abfangen konnte und dabei sogar die Hilfe des Bürgermeisters von Serna auf seiner Seite hatte. In Darna schwappt Freude hoch. Er erzählt weiter, dass es den Bromers und dem Räucherer gut gehe, dass Elli wach sei und nach Darna fragte, ihm ein Geschenk für sie mitgegeben habe...
Alles Dinge, die ihre Freude nur noch weiter anstacheln, damit aber auch das Dunkle in ihr wieder auf den Plan rufen. Um diesen heftigen Gefühlsausbruch von ihr zu unterbinden, lässt er sie den unglaublichen ganzen Schmerz fühlen, den eine Verbrennung mit sich bringt. Darna fällt in Ohnmacht, ihr Geist gerät in eine Art Falle aus Dunkelheit, die der Schatten für sie bereitet hatte.

(Aktualisierung 11.04.2017)


* In völliger Dunkelheit eingesperrt mit dem Schatten führt dieser ein ausführlicheres Gespräch mit ihr, wobei er sie ständig belauert und bedroht und eine fürchterliche Kälte verströmt.
Er erklärt ihr, dass sie zwei Einflüssen unterliege: einem Fluch, den der Magier aus ihrer Kindheit auf dem Scheiterhaufen auf sie gelegt habe und der verhindern soll, dass sie sich je wieder freuen könnte. Der zweite Faktor ist der Schatten selber, der durchblicken lässt, dass es sich bei ihm um einen Dämon aus dem Harax handelt. Der Dämon sollte bei der Verbrennung des Magiers eigentlich frei gesetzt werden, ist durch den Fluch aber an Darna "weitervererbt", was offenbar auch seinen Handlungsspielraum einschränkt - er ist zur Hälfte im Harax und zur Hälfte in dieser Welt.
Der Dämon bietet Darna Hilfe an bei dem Unternehmen, ihn von Darna zu trennen, um sich endlich ganz auf Celcia zu manifestieren oder in den Harax zurückzukehren, doch Darna lehnt jede Form von Zusammenarbeit mit ihm ab.
Als der Dämon ihr einschüchternd düstere Szenarien ausmalt, was ihr beispielsweise bei einem Reinigungsritual durch die Lysanthorkirche bevorstünde und dass sie so gebrandmarkt niemals Ritter werde, "verblasst" Darnas Wille zunehmend, bis sie lahm nur noch entgegnet, er solle sie in Ruhe lassen. Mit einem scheinbar lapidaren "Wie du willst" schiebt der Dämon ihren Geist zurück in ihren Körper.

* Darna findet sich extrem geschwächt aus einer zweitägigen Ohnmacht aufwachend auf einem Wagen wieder, mit dem Leon und Basil gerade nach Jorsa einfahren. Delilah durchritt ebenfalls gerade das Tor und wird auf Leon aufmerksam, schließt sich ihnen an.
Delilah und Leon tauschen in Grundzügen aus, wo sie jeweils waren und was passiert ist. Darna fällt auf, dass die Seelenrose faulend immernoch die zwei Kerne birgt und gibt mit letzter Kraft zu verstehen, dass sie sofort in den Tempel müssen.

* Im Tempel nimmt sich die leitende Florencia-Priesterin Ferra Seramisondra, "Mutter Seramis", der Rose an. Dafür muss Darna die Rose aus vollkommen freien Stücken als Geschenk übergeben, was Darna nur zu gerne tut. Für viele Erklärungen über das Geschehen hat Darna keine Kraft und nach der Übergabe ist die Priesterin bestrebt, zügig die Kerne zu retten. Vorher gibt sie Darna aber noch für eine Stunde vorübergehend ihre Kraft zurück, als ginge es ihr blendend.

* Zu den anderen Dreien zurück gekehrt, besprechen sie, wo sie als nächstes hin sollten, wobei sich bereits abzeichnet, dass aufgrund der Ereignisse die Akademie - oder die Inquisition zur Debatte stünden. Delilah schlägt vor, sich für eine Besprechung in Ruhe und ohne fremde Ohren zum Haus ihrer Großmutter zu begeben.

* Nach der Wiedersehensfreude zwischen Deli und ihrer Moma finden sich die jungen Leute bewirtet im Wohnzimmer wieder und können sämtliche Erfahrungen einander präsentieren und dadurch auch den Weg rekonstruieren, den Morgerias Hauch bis dahin genommen hatte. Dabei erzählt Delilah davon, dass Rugta an Dunkelelfen und Orks gefallen ist.
Basil und Leon berichten, dass nach Darnas "Verbrennen" sich um sie herum ein siebenzackiger Stern (Leon: "Zeichen der sieben Todsünden") ins Gras gebrannt hat, in dessen Mitte sie lag und das eine Art Portal zum Harax gewesen zu sein scheint. Vornehmlich Basil hat es geschafft, die Dämonen, die teils nach Darna griffen, zu bekämpfen und die Sternlinien zu durchbrechen, was das Portal zerstörte. Auch der Dämon in Darna scheint bei der Abwehr geholfen zu haben, was sich durch das Knallen ledriger Schwingen und das Erscheinen von Eis im Heptagramm äußerte.
Danach war Darna lebensbedrohlich ausgekühlt, Leon hat versucht, sie am Leben zu halten und sie haben sie nach Jorsan gebracht.
Basil warnt Darna eindringlich davor, sich an die Inquisition zu wenden und hält ihr vor Augen, dass Gernot durch die Knappenprüfung zu ihnen berufen wurde, was Darna angesichts Gernots Rolle als Erbe nicht wirklich versteht und zunächst schweigt Basil über die Hintergründe.

* Nach einer erholsamen Nacht beschließen die Vier, zuerst in der Akademie nach Hilfe zu suchen und Kontakte wie zur Inquisition nur durch persönliche Gespräche mit vertrauenswürdigen einzelnen Personen herzustellen.
Vorher sollen sie für Frau Tesséras aber einige Waren zum Schneider Mortimer bringen. Im Schneiderladen begegnen sie einer Diplomatin, der Tha'roon Chasin de Mondragil und ihrem Leibwächter, einem Nichtgenannten.
Die Maske des Leibwächters sieht von der Art genau so aus wie die Maske, die der untote Junge trug, so dass besonders Darna mit Entsetzen darauf reagiert und den Mann mit einem hastig gegriffenen Maßstock "bedroht".

* Die Situation klärt sich, aber durch die Fähigkeit der Tha'roon, Gedanken zu lesen, entspinnen sich mehrere Gespräche, die überraschendes zutage fördern. Basilius erfährt von Chasin, dass es seiner Schwester gut geht, was bei ihm zu einem Freudenausbruch führt.
Leon wird von ihr als "von Weißenfels" erkannt und sie legt die Geschichte der Grafenfamilie offen: die Familie hütet eine (magische) Quelle, wichtig für die Sicherheit von Nebulis, indem die Erben einem Geist aus dem Tha'roon-Volk ihren Körper für eine Verbindung zur Verfügung stellen. Durch den Gesprächsverlauf sieht sich Delilah gezwungen, Leon im Vertrauen vor dem Laden zu erklären, dass sein Vater verstorben ist. Leon ist erschüttert und sieht sich verpflichtet, sein "Erbe" anzutreten.
Darna berichtet von den Geschehnissen um Morgerias Hauch und dem Fall Rugtas, woraufhin Chasin die Möglichkeit aufzeigt, dass diese Informationen mit ihrer Hilfe direkt zum König gelangen können.

* Darna stellt, während Leon und Deli draußen sind, mehrere genauere Fragen zu dem Schicksal, was Leon bevorsteht und erfährt weitere Details. Sie vermeidet es zunächst weitgehend, an den Dämon zu denken, lässt gedanklich aber doch Bemerkungen fallen, die Chasin dazu bringen, recht arglos nachzuhaken, ob die Knappin über Kräfte verfüge, die Dämonen steuern können. Der Nichtgenannte horcht wesentlich kritischer auf und konfrontiert Darna, was sie mit Dämonen zu tun habe; und jagt ihr auch durch die Maske fast einen weiteren Schock ein.
Leon und Delilah kehren in den Laden zurück und Darna manövriert sich zu ihnen, um zu Leon zu kommen. Chasin benötigt durch das kräftezehrende Auren- und Gedankenlesen eine Pause, der Nichtgenannte lässt von der Knappin für den Moment ab.

Antworten

Zurück zu „Die Tagebücher“