Vom Fluss in den Wald

Der Wald liegt südwestlich und erstreckt sich weit in den Osten. Die Zwillingsflüsse Euwin und Auwin schenken dem Wald das Leben. Der Turm der Weisheit und die Ruinen Kosrals verbergen sich in ihm. Angeblich haben die Elfen dort ein Dorf errichtet.
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Vom Fluss in den Wald

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 13. Juni 2007, 09:11

<i>[Achte bitte auf die derzeitigen Wetterverhältnisse, denn dort wo du dich aufhältst, scheint die Sonne derzeit nicht. <img src="http://images.rapidforum.com/images/i25.gif" border="0"> ]</i>

Julia war schon weit gekommen. Ihre Heimat, das Fischerdorf lag nun so weit fort, dass sie sich einen Moment fragte, ob es überhaupt existierte. Wie groß Celcia doch war! Ein Abenteuer wartete auf sie. Doch sie durfte nicht vergessen, weshalb sie losgezogen war.
Sie hatte nach Mak suchen wollen.
Ob er überhaupt diesen Weg eingeschlagen war? Aber seine Abreise war schon zu lange her, als dass sie noch hätte Spuren finden können. So marschierte Julia einfach weiter, sie würde ihr Ziel schon irgendwie erreichen.

Gerade, als es über ihrem Kopf grell blitzte und sie eine der Beeren aus ihrem Beutel naschte, raschelte es im nahen Dickicht. Hatte sie eben einen kleinen Fuß gesehen, nicht größer als die Klinge ihres Dolches?! Aber nein, das war doch nicht möglich! Oder doch?
Noch immer raschelte es im Gebüsch und ein Wimmern, so leise wie ein Windhauch, gesellte sich hinzu.
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Re: Vom Fluss in den Wald

Beitrag von Erzähler » Donnerstag 14. Juni 2007, 12:21

Julia zog sich ihre Kapuze über den Kopf. Donner folgte dem Blitz, aber regnen würde es wohl nicht. Seit langem herrschte bereits dieses seltsame Wetter, viele sprachen von schlechten Omen, vor allem, weil es wirklich nicht regnete. Wie lange hatte man die Sonne schon nicht mehr gesehen!
Doch Julia kümmerten im Moment andere Dinge. In erster Linie das geheimnisvolle Rascheln der Sträucher. Langsam näherte sie sich dem Busch und fragte, ob dort jemand sei.

"Hier ist niemand! Geh weg!", rief ein Stimmchen aus den Büschen. Soso, hier sollte also niemand sein und was war das dann?
Die Stimme war sehr leise gewesen, kaum hörbar. Ganz so als stamme sie von einem kleinen Geschöpf. Etwas flatterte in den Büschen auf, schwirrende Flügel surrten, jedoch sauste das Etwas nicht davon. Schon wandelte sich das Surren in klägliches Wimmern und dann schlug etwas dumpf auf.

Als Julia einige Zweige zur Seite bog, blickte sie auf ein kleines Wesen herab. Ein Männlein mit schönen durchschimmernden Flügeln wie Libellen sie hatten. Er trug nichts weiter als ein kleines Gewand aus Seide. Sein Haar leuchtete in vielen Grünfacetten und auch seine Augen – wie zwei Smaragde!
Doch jetzt erkannte Julia, dass einer der Libellenflügel abgeknickt war. "Geh weg, ich bin sehr gefährlich! Und giftig, ich schmecke gar nicht! Außerdem ... außerdem habe ich einen großen Drachen als Freund ... der frisst dich!", quiekte das kleine Wesen ängstlich.

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Re: Vom Fluss in den Wald

Beitrag von Fee » Donnerstag 14. Juni 2007, 19:50

Nun erkannte Julia endlich, um was es sich bei dem kleinen Kerlchen handelte, denn sie hatte schon einmal in Geschichten von diesen Wesen gehört. Ganz klar, das musste eine Fee sein, genauer gesagt, ein Feen-Mann.

Er drängte sich dichter ins Geäst, als Julia die Hände nach ihm ausstreckte und er machte einen kleinen Lufttritt als letzte Drohung. "Ja, fressen willst du mich, ganz bestimmt. Ihr Großen fresst auch Schweine und Wölfe und Hirsche. Ihr jagt sie und dann fresst ihr sie. Von wegen mir helfen ... ich brauche keine Hilfe, ich bin stark. Aua!"
Der Feen-Mann schrie kläglich auf, als sein abgeknickter Flügel sich an einem Ast verhakte und sich darin verheddert hatte. Kleinlaut schaute er zu Julia auf. "Du ... ähm ... würdest du mir helfen? Ich sag dir auch meinen Namen. Man nennt mich Gryl."

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Re: Vom Fluss in den Wald

Beitrag von Fee » Donnerstag 14. Juni 2007, 23:02

Zitternd ließ Gryl es zu, dass Julia ihm half. Im Grunde war er nicht gerade sehr angetan, dass diese Großen – Menschen – ihn anhoben und wie Obst von den Zweigen pflückten. Im Moment war es aber wohl besser als noch Stunden hier in den Büschen zu hängen. Die finsteren Wolken bereiteten ihm Unbehagen, was ein kleiner Feen-Mann wie er aber niemals zugegebem hätte.

Von den Zweigen befreit krabbelte Gryl auf eine Wurzel und beäugte Julia eine Weile lang. "Soso, eine Julia bist du. Und ich soll dir einfach so sagen, was ich hier mache, ja? Seh ich so aus?!", donnerte er plötzlich los. Es klang wie eine aufgescheuchte Wühlmaus, er quiekte und zappelte wie ein kleines Kind. Kein bisschen mystisch wie in den Geschichten, die sie gehört hatte. Vielleicht gehörte Gryl eine eher verrückten Sorte Feen an.

Er wollte hochflattern und Julia gegen die Nase treten, aber er erreichte nicht einmal ihr Knie. Seine Flügel surrten, doch es klang unregelmäßig. Der abgeknickte Libellenflügel flatterte langsamer als sein Bruder und schließlich stürzte die Fee auf weiches Moos.

"Ach verflixt", fluchte er. "Jetzt muss ich zu Fuß gehen und den Honig suchen ... so ein Pech."

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Re: Vom Fluss in den Wald

Beitrag von Fee » Freitag 15. Juni 2007, 20:22

"Natürlich mag ich euch Riesen nicht!", polterte die kleine Fee von neuem los. Er sah wirklich zu putzig aus, wie er da stand, sich den Staub von seinen Gewändern klopfte und sein grün schillerndes Haar richtete.

<img src="http://i140.photobucket.com/albums/r21/ ... c_gryl.jpg">

"Ihr seid so ... so ... na so gewaltig eben", murrte er, schaute Julia dabei so trotzig an, als sei sie daran vollkommen allein schuld. Aber bei einem Kerlchen wie Gryl wirkte es einfach nur niedlich.
"Immer tretet ihr auf alles und jeden drauf. Oder was glaubst du, wer meinen Flügel abgeknickt hat? Irgend so ein komischer Kauz. Ich hab ihm nachgeschrien, aber er hat mich nicht mal wahrgenommen. Und ja ... öhm ... meinen Honig hat er auch. Ja, ja, genau! Der hat einfach meinen Honig genommen. Ganz viel, der hat bestimmt welchen, jawohl!"

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Re: Vom Fluss in den Wald

Beitrag von Fee » Samstag 16. Juni 2007, 17:42

Gryl scharrte mit seinem kleinen, nackten Fuß über den Waldboden. Ein Steinchen hüpfte dabei weg. "Ihn suchen, meinst du?", wiederholte die Fee Julias Worte sehr kleinlaut. Er schaute sie nicht an, sondern betrachtete mit geheucheltem Interesse seine kleinen Füße.

"Ich weiß nicht ... also er war ziemlich ... öhm, groß, ja. Und er hatte zwei Köpfe und vier Arme – nein, sechs Arme! Ja, ein richtiges Ungetüm!" Gryl unterstrich seine Worte, indem er wild mit den Armen gestikulierte. Dann jedoch hielt er einen Augenblick inne, wirkte nachdenklich.
"Wahrscheinlich hat er den Honig eh schon gegessen. Ich weiß nur nicht, wo ich neuen herbekommen soll. Leg dich lieber nicht mit diesem großen Mensch an – er hat vier Köpfe!"
Entweder war Gryl vollkommen verwirrt oder er erlaubte sich mit Julia einen Spaß.

<b>Wenn diese Menschenfrau erfährt, dass ich den Honig selbst verputzt habe ... hoffentlich erzählt sie es keiner anderen Fee. Aber wie komme ich an neuen?</b>

"Du willst mir helfen?", fragte Gryl nun auf seltsam freundliche Art, denn bisher hatte er eher impulsiv auf Julia reagiert. "Nun, dann könntest du mir vielleicht etwas Honig verschaffen?"

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Re: Vom Fluss in den Wald

Beitrag von Fee » Samstag 16. Juni 2007, 20:48

Gryl schaute trotzig drein, als Julia plötzlich kicherte. <b>Na, wenigstens kauft sie mir die Geschichte ab und fragt nicht weiter nach dem Honig.</b> Stattdessen fragte Julia, ob sie sich nicht auf die Suche nach einem Bienenstock machen sollten. Wo Bienen waren, gab es natürlich auch Honig. Also suchte man Bienen.
Gryl war davon nicht sehr begeistert. Seine perlmuttfarbene Haut wurde ganz weiß, er erbleichte bis in die Fußspitzen.

"Bienen, sagst du? Richtige Bi-bi-bienen?! So mit Stacheln und so?!!!"
Er schluckte und obwohl er nur eine kleine Fee war, konnte Julia es hören.
Gryl tapste über die Wurzel und stellte sich dann hinter Julias Ferse. Er reichte ihr nicht einmal bis zum Knie. "Geh du voraus. Hier gibt es sicher irgendwo Stechbienen." <b>Un wenn, dann sollen sie die Menschenjulia stechen! Jawohl!</b>

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Re: Vom Fluss in den Wald

Beitrag von Fee » Samstag 16. Juni 2007, 23:46

So ging es einige Zeit lang durch den Wald. Bienen ließen sich jedoch nicht blicken. Dafür grollte der Donner über Julias Kopf und auch Blitze zeigten sich. Jedes Mal erhellten sie die Umgebung für einen Wimpernschlag. Und jedes Mal zuckte Gryl zusammen. Er ging immer noch hinter Julia her. Genauer gesagt: er lief. Denn Julia machte große Schritte für ein so kleines Wesen wie den Feen-Mann – der ja nicht mehr imstande war, zu fliegen.

Bald schnaufte er nur noch hinter der jungen Frau her, rief schließlich keuchend: "Du ... große Frau. Julia! Mach mal langsamer ... ich ... bin ... völlig ... aus der Puste. Uff!"
Ein leises dumpfes Aufprallen kündete davon, dass Gryl einfach vornüber gekippt war. Auf dem Bauch lag er zwischen Moos und Farn, atmete erschöpft, wobei seine kleinen Libellenflügel auf und ab wippten.

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Re: Vom Fluss in den Wald

Beitrag von Fee » Sonntag 17. Juni 2007, 14:28

Erschöpft, aber trotzig schaute Gryl zu Julia hoch, deren Augen geradezu riesig wirkten ... und erst die Nase!
"Ich kannn noch weiter ... brauch keine ... Pause ...", schnaufte er und versuchte, sich aufzurichten. Doch er klappte unter seinen wackelnden Ärmchen gerade wieder zusammen. Sein Gesicht lag im Dreck, was Gryl nicht davon abhielt, weiter zu murren.

"Brch keine Hlfe!" Er hob den Kopf. "Niemand <i>trägt</i> mich!" Dann schaute er sich Julia einen Moment an. Sie wirkte ausgeruht und kräftig. Einen Schmollmund ziehend rappelte sich Gryl auf, indem er sich an Julias Haare herauf zog. Die kleine Fee taumelte.
"Na schön", sagte er. "Ich mache eine Ausnahme. Du hast die Ehre, mich ein Stück weit tragen zu dürfen – aber ich bin nicht von dir abhängig! Ich bin stark!" Seine Beine knickten ein und er landete wieder auf dem Hosenboden.

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Re: Vom Fluss in den Wald

Beitrag von Erzähler » Sonntag 17. Juni 2007, 18:33

Mit letzter Kraft krabbelte Gryl in Julias ausgestreckte Hand und ließ sich von ihr auf deren Schulter absetzen. Dort klammerte er sich an ihre Haare und starrte hinunter. Höhenangst hatte Gryl als Fee nicht, jedoch war es ungewohnt, so weit oben zu sein, ohne selbst zu fliegen.

<i>"Siehst aus wie ein König da oben."</i>

Dieses Kompliment brachte Gryl zum ersten Mal seit seiner Begegnung mit Julia zum Strahlen. "Meinst du wirklich?", fragte er nochmal genau. Er konnte Komplimente nicht oft genug hören.
Stolz schwellte er seine Brust an und reckte das kleine Kinn vor. "Na, ich hätte auch die Macht und Stärke eines echten Königs. Mir macht keiner so schnell etwas vor." Gryl lachte herrisch – und wäre beinahe runtergefallen, hätte er sich nicht im letzten Moment noch fester an Julias Haare gekrallt. Nun hing er halb auf ihrer Schulter, halb in ihren Haaren, rappelte sich wieder auf.

"Weißt du, was? Ich glaube, ich weiß sogar, wo es einen Bienenstock gibt", plapperte er drauf los. "Wenn du dem ausgetretenen Pfad tiefer in den Wald hinein folgst, müsste irgendwo einer an einer dicken Eiche hängen."
Und Gryl irrte nicht. Nach etwa einer halben Stunde Fußmarsch – wobei es eigentlich vom Tempo her eher an einen gemütlichen Waldspaziergang erinnerte – endteckte Julia eine enorm dicke Eiche, deren Blätterdach beinahe die ganze Lichtung verhüllte, in dessen Zentrum der Baum stand.

An einem der breiten Äste hing ein kleiner ovalförmiger Korb, aus dem es laut summte. Bienen schwirrten in und aus dem Stock. Gryl versteckte sich unter Julias Haare im Nacken. "Da sind sie! Pass ja auf, dass sie nicht zustechen."

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Re: Vom Fluss in den Wald

Beitrag von Fee » Montag 18. Juni 2007, 20:38

Gryl beobachtete die Bienen, welche etwa so groß sein durften wie seine Fäuste. Oh, er hasste Bienen! Sie hatten Stacheln und surrten so schnell ... viel schneller als er. Und sie waren nie allein. Er schon.
Aber jetzt hatte er sich Verstärkung geholt, <i>große</i> Verstärkung. Eine waschechte Menschenfrau und auch wenn der Feen-Mann Menschen fast genauso wenig leiden konnte wie Bienen ... Julia bildete vielleicht eine Ausnahme. Bisher war sie nicht ganz so unausstehlich wie andere Menschen gewesen.

Oh ja, Gryl erinnerte sich noch gut an seine letzte Menschenbegegnung ... <b>die mich fast zwei Wochen lang in einen Käfig gesperrt hatte!</b>

Er wurde plötzlich von Julia aus seinen Gedanken gerissen, als diese fragte, wie weit der Fluss wohl entfernt war.
"Nun, der Ilfar ist schon ein Stück weit weg. Inzwischen dürften wir viel näher an einem der Zwillingsflüsse sein. Der Auwin. Ja, der ist hier ganz in der Nähe. Vielleicht nur ein paar Minuten von hier, wenn ein so großes Wesen wie du hin rennt. Aber was willst du mit dem Fluss? Ich dachte, wir holen jetzt Honig! Na los, prügel die Bienen nieder, du bist doch stark, oder nicht?"

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Re: Vom Fluss in den Wald

Beitrag von Erzähler » Dienstag 19. Juni 2007, 16:57

"Was hast du denn vor? Wehe du rennst einfach weg und lässt mich hier ewig warten", drohte der kleine Feen-Mann. "Ich verfolge dich und wenn ich dich erwische, reiß ich dir die Eingeweide heraus!"
Bei ihm klang es keineswegs wie eine Drohung, denn einem Winzling wie Gryl mochte man solche Brutalität gar nicht zutrauen. Dennoch hatte er Julia bereits häufiger gezeigt, dass er scheinbar kein normaler Vertreter der Feen-Rasse war. Viel zu aggressiv, der Kleine.

Julia blieb gelassen, sagte Gryl, er solle auf sie warten und ihr die Daumen drücken. "Gar nichts drück ich dir, wenn du mich hintergehst. Dann drück ich dir höchstens die Gurgel zu, du Großmensch, du!" Seine Worte gingen bereits unter, denn Julia machte sich daran, alles für die Mission Honig vorzubereiten.

Sie suchte sich Rinde, Moos und kleine Äste sowie Blätter zusammen und kehrte zu der dicken Eiche zurück, an der der Bienenkorb hing.
Mit kleineren Schwierigkeiten, aber dennoch unbeschadet, erklomm Julia den Baum. Sie ließ sich auf einem breiten Ast nieder und schob sich langsam zu dem Bienenstock heran. Einzelne Wächter der gestreiften Insekten schwirrten ihre Kreise um den Korb, ließen Julia allerdings noch in Ruhe. Sie war noch weit genug entfernt und scheinbar keine Gefahr in den Augen des Schwarms.

So begann Julia damit, das Moos und die Blätter anzuzünden. Schon bald stieg eine kleine Rauchsäule auf, welche sie mit dem anderen Rindenstück stetig zum Stock hin fächerte.
Die Bienen schwirrten noch eine Weile herum, aber dann witterten sie das "Feuer" und verkrochen sich in den Stock. Plötzlich schwirrte nichts mehr. Die Bienen hielten Ruhe, bewachten wohl ihre Waben im Inneren und hüteten die Königin ... aber waren beruhigt.
Julia konnte nun wohl in den Korb greifen, um sich Honig zu beschaffen.

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Re: Vom Fluss in den Wald

Beitrag von Fee » Mittwoch 20. Juni 2007, 01:07

"Du ... du hast ... ich meine ... SO viel Honig!!!" Gryl war sichtlich erfreut über die Beute. Seine Augen funkelten wie kleine Smarage und ein Grinsen lange bis zu beiden Ohren. Er sprang um Julias Beine herum und streckte seine kleinen Feen-Ärmchen nach oben.
"Oh gib her, gib her! Lass mich sehen!"

Euphorisch zwickte er sie ins Bein, kletterte auf ihren Stiefel, versuchte irgendwie näher an den Honig heran zu kommen.
"Jetzt müssen sie mich ja wieder aufnehmen", grinste er, doch dann warf er sich die Hände schlagartig vor den Mund, als hätte er etwas Falsches gesagt. Gryls Blick glitt nach oben. Hatte Julia seine Worte gehört?

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