Die Expedition

Der Wald liegt südwestlich und erstreckt sich weit in den Osten. Die Zwillingsflüsse Euwin und Auwin schenken dem Wald das Leben. Der Turm der Weisheit und die Ruinen Kosrals verbergen sich in ihm. Angeblich haben die Elfen dort ein Dorf errichtet.
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Die Expedition

Beitrag von Asmodeus » Freitag 9. Oktober 2009, 22:48

i]Die Expedition kommt von Kosral – in der Festung[/i]

Aurelius gefiel es nicht dass Danduin es war der entschied wann er zu viel verlangte und wann nicht. Asmodi hätte dies nicht nur nicht gefallen, er hätte wohl auch getobt und einen Aufstand gemacht. Vielleicht wäre es mit dem Dämon bereits im Innenhof eskaliert. Nein, es war richtig das Aurelius das Zepter behielt. Er inspizierte seine Truppe und blieb bei Reena hängen. Bei ihr stellte sich heraus dass sie sehr wohl celcianisch verstand und sogar sprechen konnte wenn sie es denn wollte. Doch sie wollte nicht. Der Medicus errötete als ihre dunkle Hand an sein leuchtend blaues Ziegenbärtchen umspielte und streichelte. Er runzelte die Stirn und sah Danduin hilfesuchend an. „Was hat sie gesagt?“ Wollte er wissen.

"Sie wird gehorchen. Im Übrigen versteht sie celcianisch, auch wenn sie selbst es nicht spricht. Reena ist sich zu schade, die Allerweltssprache zu sprechen, da auch minderwertige Rassen sie in den Mund nehmen." Er nickte nur. Hahaahah sag: Endlich mal eine die es versteht was für einen Wert die dunklen Rassen haben. Das sie mächtiger sind! Herrisch! – Klappe Asmodi!
Aurelius sagte nichts sondern trat ein paar Schritte zurück. Er schauderte und blickte Reena nach die mit schwingenden Hüften zurück an ihren Posten lief. War sie etwa für das „Vergnügen“ innerhalb der Gruppe zuständig? Wohl kaum, so bissig wie sie war. Er schickte Mallahall in den Wagen. Er vertraute darauf dass sie schon erste Kontakte mit der Sklavin knüpfen würde um sie einzuschätzen. War von ihr Hilfe zu erwarten? Vielleicht, doch sie war nur eine junge Frau, nicht gerade viel gegen vier ausgerüstete Krieger. Aber viel besser als nichts. Sie würden auf jede Hilfe angewiesen sein. Indessen lag es an Aurelius herauszufinden wohin sie die Expedition führen wird.

"Wir haben keine bestimmte Schriftrolle im Auge, Herr. Es ist nur bekannt, dass es scheinbar zu den meisten Magie-Arten eine gibt. Deshalb suchen wir einfach nach allen. Wir fangen hier im Neldoreth an. Soll ja einer der magischsten Wälder sein. Wir haben gehört, die Lichtmagie-Schriftrolle treibe sich hier irgendwo herum. Jedenfalls wurden Lichter gesehen, Herr. Am besten fragt ihr dann mal Klorfy danach, der weiß Bescheid."
Der Medicus runzelte die Stirn als er den Goblin herantreten sah. Selbst für einen Grünling war dieser wohl doch etwas sonderbar. Er legte irritiert seinen Kopf schief als Klorfy nach seiner Hand griff um diese zu Schütteln.

Grabologe, Artefakt- und Schatzsammler Gregorich Korfy mein Name.“ „Asmodeus.“ Antwortete der Medicus knapp und musterte den Grabologen eindringlich. Dieser stellte sich als äusserst gesprächig heraus. Nun zumindest in einem Kampf würde er wohl noch das kleinste aller Probleme darstellen, er schien nicht gerade ein Krieger zu sein.
Stehe zu Diensten. Nun, wo sind die Schriftrollen, die ich doch gleich suchen sollte?“
„Dies erhoffte ich mir von euch zu erfahren Gregorich…“ Meinte Aurelius vorsichtig. Als einzigen Anhaltspunkt den Neldoreth zu haben erschien ihm etwa genauso hilfreich wie zu wissen in welchen von fünf überdimensionalen Heuhaufen er nun seine Nadel zu suchen hatte.
“Kann sie übrigens auch entschlüsseln, ich bin kryptisch sehr hoch ausgebildet. Jaja, man soll nochmal sagen, Morgeria böte keine Möglichkeiten!" Der Medicus nickte nur und beschloss sich später auf dem Marsch nochmals mit ihm zu unterhalten. Im Moment musste er schauen dass er die Ausgangslage noch etwas verbessern konnte und so kümmerte er sich darum an Waffen und Rüstungen zu gelangen – mit Erfolg. Währenddessen nahm der Goblin seinen Platz ein. Aurelius sollte es recht sein. Auch er setzte sich auf den Kutschbock – hätte natürlich lieber ein Pferd gehabt. „Danduin! Was ist mit Pferden! So kommen wir ja nie schnell genug voran!“ Brummte er missgelaunt.

Ob mit Pferde oder ohne es ging auf die Reise. Aurelius nutzte dies um erneut mit dem Goblin ins Gespräch zu kommen. „Erzähl mir was du über die Schriftrolle des Lichts weisst.“ Es war gut dass Mallahall selbst eine Lichtmagierin war, vielleicht liesse sich dies zu ihrem Vorteil nutzen. Alle anderen sahen nicht so aus als hätten sie eine solche Begabung. Nun bei Reena war er sich nicht sicher, er traute ihr durchaus zu dass sie eine Magieart beherrschte doch Lichtmagie war für Dunkelelfen eher untypisch, dann wohl eher die Schatten oder Geistesmagie.

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Re: Die Expedition

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 14. Oktober 2009, 12:32

Sie verließen Kosral in der Frühe eines neuen Morgens. Die Luft war frisch und kühl wie man es von der Jahreszeit erwarten konnte. Unglücklicherweise nieselte es ein wenig. Eigentlich kaum als Regen wahrnehmbar gelangten die Dutzenden kleinen Wassertröpfchen, die die Luft erfüllten bis tief in die Kleidung vor. Man hätte auch von einem klaren Nebel sprechen können.

Hinten im Karren legte Mallahall der Elfensklavin soeben ihren Umhang mit um die Schultern. Anscheinend knüpfte sie bereits erste Kontakte und freundete sich mit der Neldoretherin an. Die beiden unterhielten sich leise. Neben ihnen hockte Etelin gegen die Innenseite des Karrens gelehnt. Er wirkte mehr tot als lebendig, wie immer, seit sie ihn gefunden hatten. Sein Blick blieb leer, die Augen farblos und der Speichelfluss wollte sich nicht aufhalten lassen. Schlapp hing er da, der einst so unbezwingbare Nekromant und Lich.

Auf dem Kutschbock selbst hockte der Goblin, Gergorich Korfy. Er lenkte den Wagen und tat dies sogar sehr geschickt. Vermutlich hatte er schon einige Expeditionen begleitet, bei denen er seine Ausrüstung eigenhändig transportiert hatte. Das große Fernrohr lugte aus dem Haufen an Expeditions- und Ausgrabungsgerümpel hinten im Karren hervor.
Soeben näherte sich Reena dem Wagen, schnappte drohend nach der Elfe und packte dann nach einem Umhang. Der bissigen Dunkelelfe fröstelte wohl oder sie mochte die Feuchtigkeit nicht. Jedenfalls hüllte sie ihre Gestalt in den grauen Stoff und zog sich anschließend wieder auf ihren Posten links des Wagens zurück. Pferde besaßen sie keine. Obwohl Aurelius nach Tieren gefragt hatte, war niemand bereit gewesen, auch noch kostbare Rösser für die Truppe zu geben. Danduin hatte kurz vor Aufbruch zwar noch mit Kommandant Véllin persönlich gesprochen, aber Resultat war eine wütende Standpauke gewesen, die man sogar bis auf den Innenhof hatte hören können. Danduin wusste ja im Vorfeld, dass die Pferde für ausrückende Verstärkungskräfte bei Pelgar und anderen Zielen der dunklen Armee dienen sollten. Die Expedition sei zwar auch wichtig, aber nicht Hauptaugenmerk des dunklen Herrschers. So hatte sich der Dunkelelf getrollt und Befehl zum Aufbruch gegeben. Nun schritt er zielstrebig gut 50 Meter vor der Gruppe durch den Wald, erkundete und suchte den besten Pfad. Mehrmals kehrte er zurück, gab Anweisungen, wie man weiter zu reisen hatte und brach erneut auf.

Der Ork Harkash zog den Karren mit immenser Kraft und ohne ein Brummen. Ohnehin zeigte er sich sehr still. Nicht, weil er wortkarg war, nein, bei ihm nannte man es eindeutig Mundfaulheit. Wortkarg hingegen schien eher Athros. Zwar hatte er sich mit Aurelius kurz über die Schriftrollen unterhalten und für mehr Informationen auf den Goblin verwiesen, aber seitdem sprach auch er nur das nötigste. Der bärtige Dunkelelf marschierte mit geschultertem Kriegsflegel. Mit diesem Ding konnte man wohl mehr als die Köpfe seiner Feinde abschlagen. Athros zum Freund oder zumindest auf seiner Seite zu haben, war ein deutlicher Vorteil.

In diesem Moment schien sich der Goblin an das kurze Gespräch zu erinnern, das er mit Aurelius vor Verlassen der Stadt geführt hatte. Dieser hatte ihn darauf angesprochen, dass er hoffte, Korfy würde ihm von möglichen Fundorten der Schriftrollen erzählen können.
Nun, da er sich über eigens gemachte Aufzeichnungen und eine eher mäßig gezeichnete Karte des Waldes Neldoreth beugte, erinnerte er sich wieder daran und auch, dass er dem Halbdämon keine klare Antwort gegeben hatte. Der Goblin sah von seinen Aufzeichnungen auf und rückte seine Brille gerade. Die Gläser waren so dick, dass seine Pupillen um das Dreifache vergrößert wurden. Er schaute Aurelius an wie eine unter Halluzinogenen stehende Eule. Zudem zuckte er immer mal wieder zusammen oder kratzte sich den Schädel. "Ich habe mir Gedanken zu den Schriftrollen gemacht." Er griff nach hinten und wühlte kurz in dem Plunderhaufen seiner Instrumente. Dann zückte er ein in Leder gebundenes Büchlein. Es schien oft in Gebrauch zu sein, denn der Einband war an den Enden mehr als ausgefranst, das Leder besaß dünne Risse und hatte an Farbe verloren. Es würde helfen, das Buch von außen einmal mit einem fettigen Lappen einzureiben, um das Leder nicht brüchig werden zu lassen. Korfy verzichtete offensichtlich darauf. Er blätterte lieber in dem Büchlein herum. Für einen Moment schien er wieder vollkommen in seine Grabologen-Welt eingetaucht zu sein. Er las und blätterte, ignorierte Aurelius vollkommen. Dann aber hob er den Kopf, als sei er aus einer Starre erwacht, schaute den Medicus an und sagte: "Ich habe ein Büchlein geschrieben." Er zeigte auf selbiges. "Darin ist alles verzeichnet, was ich bisher von den magischen Schriftrollen habe herausfinden können. Es ist nicht viel, aber ich füge Gedanken und Ideen regelmäßig hinzu. Deshalb vermute ich auch, dass sich hier im Wald Neldoreth eine solche Schriftrolle befinden muss. Südlich von Neryan wurden Lichter ausgemacht, in der Nähe kleiner, kreisförmiger Pilzwüchse. Ich vermute, es sind magische Strahlungen, verursacht durch ein sehr kostbares Artefakt - die Schriftrolle der Lichtmagie, möglicherweise."

"Erzähl mir, was du über die Schriftrolle des Lichts weißt." "Oh, sie wurde wohl wie alle anderen Schriftrollen von einem Meister seines Faches geschrieben. Jede ist für sich sehr kostbar, da wirklich mächtige Magie auf ihnen schriftlich niedergelegt wurde. Das dunkle Volk erhofft sich dadurch magische Unterstützung beim Feldzug gegen das Gute. Deshalb suchen wir ja nach den Schriften. Sie sollen als Verstärkung dienen oder einfach nicht in die Hände des Feindes fallen. Mit Lichtmagie können die wenigsten Dunkelelfen etwas anfangen. Ich persönlich halte aber jede einzelne magische Schriftrolle für ein Wunderwerk und möchte gern aus ihnen lesen." Erneut senkte Korfy seinen Blick in das Büchlein. Er blätterte ein wenig herum und las, indem er seinen grünen Finger über die Zeilen fahren ließ.
"Einige der dunkelelfischen Priesterinnen behaupten, dass man durch Studieren der Schriftrolle der Schattenmagie selbige meistern und beherrschen könnte. Warum sollte das also nicht auch mit jeder anderen Schriftrolle funktionieren. Oh, welche Macht ihnen inne wohnt ... und ich habe mir die Magiersprache Melongiar angeeignet. Ich könnte sie lesen. Welch Wissen sich wohl hinter ihnen verbirgt. Ich bin bereit, das Risiko der Suche auf mich zu nehmen und diese Lichter finden, die uns hoffentlich zu einer solchen Rolle führen. Es kann nicht mehr weit sein. In drei Tagen dürften wir die Stelle erreicht haben." Korfy blickte auf und schaute zu Reena herüber. "Sie ist eine von denen, die auf ihrem Spähtrupp die Lichter sah. Aber ich trau mich nicht, mit ihr zu sprechen. Sie hat versucht, mir einen Finger abzubeißen!"

Der Goblin beugte sich wieder über seine Unterlagen. Anscheinend wollte er sich erneut in die Materie vertiefen. Unterdessen ging die Reise weiter. Athros näherte sich mehrmals grimmig brummend dem Karren. "Der Dämon ruht sich aus. Hat wohl so wenig Kraft wie der kleine Grünling, sonst würde er uns beim Spähen und bewachen der Fracht behilflich sein ... hrrrmmm ... wir sind zu wenig Krieger." Diese Worte wiederholte er jedes Mal, wenn er an den Wagen kam, um entweder nach einer Feldflasche, Proviant oder sonstigem zu greifen. Andererseits machte er der Elfensklavin und Mallahall auch immer wieder schöne Augen. Er warf ihnen jedenfalls gehäuft Blicke zu. Die beiden Frauen verhielten sich jedoch sehr ruhig. Zwar unterhielten sie sich leise, aber man verstand kaum etwas. Sie blieben unter sich. Mallahall knüpfte offenbar fleißig neue Bande und verflocht sie dicht genug, damit sie im Falle eines Problems nicht reißen würden.
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Re: Die Expedition

Beitrag von Asmodeus » Dienstag 20. Oktober 2009, 11:11

Diese Worte wiederholte er jedes Mal, wenn er an den Wagen kam, um entweder nach einer Feldflasche, Proviant oder sonstigem zu greifen. Andererseits machte er der Elfensklavin und Mallahall auch immer wieder schöne Augen. Er warf ihnen jedenfalls gehäuft Blicke zu. Die beiden Frauen verhielten sich jedoch sehr ruhig. Zwar unterhielten sie sich leise, aber man verstand kaum etwas. Sie blieben unter sich. Mallahall knüpfte offenbar fleißig neue Bande und verflocht sie dicht genug, damit sie im Falle eines Problems nicht reißen würden.

Aurelius fühlte sich auf dem Kutschbock deutlich unwohl. Überlass mir die Führung Medicus! Drängte der Dämon tief ins einem Geist und allmählich war Aurelius sogar geneigt ihm nachzugeben einfach nur aus jenem Grund heraus weil er weder ein noch aus wusste. Er starrte unruhig während der Fahrt auf den breiten Nacken des Orks und zupfte nervös an seiner Robe herum. Kein typisches Verhalten eines Dämons. Er sah zu Korfy rüber der plötzlich die Zügel zu vergessen schien und in seiner Kiste rumkramte. Aurelius packte danach und lenkte nun seinerseits den Wagen. „Was machst du da?“ Fragte er ungeduldig und entdeckte die Karte die der Goblin soeben auf seinem Schoss ausbreitete.

"Ich habe mir Gedanken zu den Schriftrollen gemacht." Sagte er und kramte erneut in seiner Kiste herum um einen kleinen Einband herauszubefördern in welches er sich beinahe schon autistisch anmutend vertiefte. Aurelius beobachtete ihn ruhig dabei: Er verhielt sich ganz und gar nicht mehr so wie vorhin als er einen Goblin einfach so getötet hatte nur weil er gerade irgendwas getan hatte was ihm augenscheinlich missfiel. Im Gegenteil, nun ertrug er Korfys verschrobene Art mit einer beinahe schon auffälligen Geduld. Er fragte nach was denn dieser Goblin alles über die Schriftrolle des Lichts wusste. Er war nicht unbedingt jener Kerl der viel mit Magie zu tun hatte. Mallahall würde wohl mehr mit der Schriftrolle anfangen können als er. Wem sonst sollte die Schriftrolle der Magie Nutzen bringen als jemanden der sie auch selbst beherrschte?

"Oh, sie wurde wohl wie alle anderen Schriftrollen von einem Meister seines Faches geschrieben.“ „Mhmm…“ Er nickte. Ob Adelmund auch ein Meister seines Fachs gewesen wäre? Ach jetzt hör doch auf! Brüskierte sich der Dämon ab diesem sinnlosen Gedanken.
“Jede ist für sich sehr kostbar, da wirklich mächtige Magie auf ihnen schriftlich niedergelegt wurde. Das dunkle Volk erhofft sich dadurch magische Unterstützung beim Feldzug gegen das Gute.“ „Und dies befürwortet ihr häh?“ Aurelius hatte gänzlich vergessen sich böse zu geben. „Ist dein Volk nicht auch ein Sklave der dunklen Horden?“

"Sie ist eine von denen, die auf ihrem Spähtrupp die Lichter sah. Aber ich trau mich nicht, mit ihr zu sprechen. Sie hat versucht, mir einen Finger abzubeißen!" „mhrrmm.“ Er blickte zu Reena rüber. Lass mich mit ihr sprechen du hast doch auch schiss! ICH mache sie hingegen hörig hahaahah!“
"Der Dämon ruht sich aus. Hat wohl so wenig Kraft wie der kleine Grünling, sonst würde er uns beim Spähen und bewachen der Fracht behilflich sein ... hrrrmmm ... wir sind zu wenig Krieger." Aurelius hörte die Worte des Arthros sehr wohl. Er wandte seinen Kopf um und stierte dem Kerl entgegen. „Was sagst du da?“ Knurrte er und schnaubte. „Reena…“ Rief er schliesslich. Sie machte ihn tatsächlich nervös. „Danduin komm her und übersetzt mir was sie sagt.“ Er winkte die beiden heran und musterte Reena lange. „Was hast du gesehen bezüglich den Lichtern?“
Lass mich mit ihr reden lass mich LASS MICH VERFLUCHT NOCHMAL!!! „Arhghg halt die Klappe!“ Knurrte er zu sich selber und hielt seinen Kopf. Er musste schnellstmöglich mit Mall über Asmodi sprechen.

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Re: Die Expedition

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 21. Oktober 2009, 01:24

Mallahall wartete ab, bis Athros sich erneut beim Proviant bedient und eine Feldflasche gezückt hatte. Gierig trank der Dunkelelf das Wasser, steckte die Flasche zurück und grinste die Lichtmagierin sowie die Cinnamon, die Elfensklavin, anzüglich an. Das machte er stets, wenn er sich dem Karren näherte und jedes Mal verbreiterte sich sein Grinsen beunruhigend. Vermutlich ging es Athros nicht einmal um seinen Durst. Nein, er wollte die Damen im Auge behalten und vielleicht sehnte sich noch mehr von ihm nach zartem Frauenfleisch.
Endlich zog er sich zurück und Mallahall - die schüchterne und beim Dämon hilfesuchende Frau spielend - kroch zum Kutschbock vor. Sie machte sich um ganz andere Dinge als Athros Sorgen. Der konnte mit einem kräftigen Knietritt oder einem kleinen Lichtblitz direkt in die lüsternen Augen aufgehalten werden. Was Mallahall beunruhigte, war die Art, wie sich Aurelius im Moment gab.
"Dein Verhalten muss dämonischer sein, sonst bemerkt die Truppe noch etwas", wisperte sie ihm zu. Dass Korfy etwas von ihren Worten mitbekommen könnte, glaubte die Magierin nicht. Der Goblin war viel zu vertieft in seine Aufzeichnungen. Er hatte ja nicht einmal mit der Wimper gezuckt, als Aurelius nach den Zügeln gegriffen hatte. Er befand sich in seiner eigenen Welt, führte gar leise Selbstgespräche und kritzelte in seine Aufzeichnungen Notizen hinein. "Vielleicht beschimpfst du schlägst du mich einfach mal nachher - nicht fest, aber gut genug, dass man dir weiterhin den Dämon abnimmt." Sie kehrte an ihren angestammten Platz im Wagen zurück und drehte Etelin einmal auf die andere Seite. Der Lich sollte sich nicht wund sitzen oder liegen. Cinnamon wischte ihm den Speichel von der Wange. Sie verhielt sich mehr als unauffällig. Wie viel hatte Mallahall über sie bereits herausgefunden und wie war ihre Einstellung zu den Plänen der beiden Freunde? In einer unbeobachteten Minute würde Aurelius mit der Sklavin oder Mallahall sprechen und das in Erfahrung bringen müssen.

Jetzt jedoch wollte er erst einmal mit Reena sprechen. Sie hatte laut Korfys Aussage magische Lichter gesehen und er wollte dieser Information auf den Zahn fühlen. Schließlich erwarteten die Dunkelelfen in Kosral Ergebnisse. Aurelius erhoffte sich aber wohl eher, dass ihnen mithilfe der Schriftrolle die Flucht gelang. Wenn es wirklich die lichtmagische Rolle war, würde Mallahall sie doch nutzen können!
Er rief auch Danduin zu sich, damit dieser ihm würde übersetzen können und stellte sogleich seine Frage zu den Lichtern. Danduin wiederholte die Frage auf Lerium und an Reena gerichtet. Die Dunkelelfe leckte sich die Lippen. "Ich könnte einem Dämon wie dir Lichter zeigen. Verschwommene Sterne, die du siehst, wenn du unter mir liegst und sich mein exotischer Körper mit deinem zusammen bewegt." "Arhghg halt die Klappe!" Reena fauchte und schlug nach Aurelius, doch sie traf nicht, da Danduin rechtzeitig dazwischen ging. Böshaft knurrend senkte die Furie ihre Klingenklauen. Das hätte eine böse Wunde gegeben, wenn sie Aurelius mit diesen Eisenkrallen getroffen hätte.
Danduin musterte den Blauschopf. "Wenn Ihr Lerium doch versteht, warum braucht Ihr mich dann für eine Übersetzung?" Er deutete Aurelius' Ausbruch falsch, hielt es für eine angewiderte Reaktion auf Reenas Flirtversuche. Die Dunkelelfe war bekannt dafür, sich aus den Reihen mutmaßlich mächtiger Personen - Männer wie Frauen - die besten heraus zu picken und sie mit ihrem Körper zu verführen, bis diese Wachs in ihren Händen waren. So hatte sich das hinterlistige Elfenbiest einen guten Platz in der Rangordnung Morgerias sichern können.
Jetzt jedoch überlegte sie es sich zweimal, ob der Dämonenmann wirklich mächtig genug war, dass sie sich mit ihm abgab. Immerhin beleidigte er sie! "Dir zerkratz ich das Gesicht im Schlaf!", drohte sie ihm rachsüchtig und Danduin meinte: "Entschuldigt Euch lieber bei ihr. Sie macht ihre Drohungen sehr gern wahr. Außerdem wollt Ihr doch etwas über die magischen Lichter erfahren."
Reena verschränkte die Arme vor der Brust und drehte schnippig den Kopf zur Seite. Stolz reckte sie ihr dunkles Kinn in die Höhe. Eingeschnappte Frauen, noch dazu Furien wie sie, konnten die schlimmste Bedrohung für einen Mann sein - ob nun Mensch oder Dämon, das spielte keine Rolle.
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Re: Die Expedition

Beitrag von Asmodeus » Mittwoch 21. Oktober 2009, 18:46

"Dein Verhalten muss dämonischer sein, sonst bemerkt die Truppe noch etwas" Aurelius runzelte die Stirn. Nickte dann unauffällig. „Das…ist..schwierig… wenn ich nicht wirklich zum Dämon mutieren will.“ Er hoffte dass Mall seine Andeutung erkannte und merkte dass Asmodi unruhig war und drängte die Kontrolle zu übernehmen. Dieses ständige genörgle des richtigen Dämons sorgte auch für einen schweren Patzer. Das „Halt die Klappe“ wurde nämlich so ziemlich von der schlechtesten Adresse registriert die Aurelius sich hatte aussuchen können. Reena.

Die fauchte ihm sogleich wütend entgegen und sah ihn mit einer vernichtenden Mimik an die ihm die Nackenhaare hochtrieb. Der Medicus hielt seinen Kopf und senkte ihn so dass er die Attacke erst gar nicht realisierte, doch sofort zuckte er zusammen und lehnte sich weit zurück während er Reena mit grossen glaub funkelnden Augen anstarrte. Du kannst nicht mit ihr umgehen lass mich das machen!!! Stürmte Asmodi. „Ich meinte nicht dich… du.. äh… wunder…schön ist zu menschlich… zu prüde was würde Asmodi sagen?“ „Frag mich doch direkt du elendiger Idiot! Ich würde sie angrinsen, mir über die Lippen lecken und sagen: Oh mein reizender Mondschatten ich wollte nur testen ob du scharf genug für mich bist und bei Lysanthors arschpickeln deine Schenkel tragen die schärfste Person der ich je begegnet bin. Am liebsten hätte ich es wenn du mir die Haut von den Knochen schälst während wir uns nehmen so laut dass kein reiner Elf mehr züchtig Träumen kann! So… DAS würde ein Dämon sagen. „…“ Aurelius schwieg einen Moment und sah an Danduien vorbei zu Reena. „Ich hab das nicht zu ihr gesagt, ich verstehe auch kein Lerium… ich habe… nur.. mein … äh… unruhiges Geschlecht beruhigt.

AHAHAHAHAHAHAHAHAHAHaA Asmodi amüsierte sich göttlich ab dieser Begründung. Der Medicus leckte sich tatsächlich über die Lippen und guckte die Fremde anzüglich an – so anzüglich wie er eben konnte.

„Reizender Mondschatten der du bist… äh… ich wollte nur testen ob du scharf genug für mich bist… und bei Lysanthors… pickeln, deine Schenkel tragen die schärfste Person der ich je begegnet bin. Am liebsten… hätte ich es wenn du… äh…“ Das konnte er doch nicht sagen! DU musst du möchte gern Dämon! Lieber es mit dieser knusprigen Furie treiben als zu verrecken oder?! Asmodi schien nicht unbedingt von Reena abgeneigt zu sein. Zumal er sowas wie Treue vermutlich ohnehin nicht kannte. Aurelius schluckte. „Am liebsten hätte ich es wenn du mir die Haut von den Knochen schälst während wir uns nehmen so laut dass kein reiner Elf mehr züchtig Träumen kann……äh..ja…“ Er starrte ihr unsicher entgegen. Würde Reena DARAUF eingehen bei den göttern er würde Amodi die Kontrolle überlassen. Genau dies hatte jener beabsichtigt und Mallahall hatte ihm dabei noch geholfen indem sie Aurelius gemahnt hatte „dämonischer“ zu sein.
Er hoffte dass sich Reena darauf wieder etwas pässlicher zeigte und ihm vielleich doch noch was von den Lichtern erzählte. Es war ihm ohnehin sehr suspekt dass sie ihm offensichtlich ständig avancen machte. Er wusste nicht wie dies auch bei Arthros und den Frauen der Fall war. Auch er machte Mall schöne augen und dies konnte vielleicht sogar bedrohlicher werden als bei Reena. Es wäre eine unglaubliche schandtat wenn es Mallahall mit diesem schrecklichen Trauma eines MIssbrauchs nocheinmal treffen würde. Das wäre dann schon das dritte Mal seit sie Aurelius kannte. Damals, das erste Mal war in dem Sklaventreiberwagen wo sie gesperrt worden war einige MOnate nach ihrer ersten Begegnung. Nur durch zufall war der Medicus von der gleichen Schlepperbande aufgegabelt worden und hätte nach Sarma verfrachtet werden sollen - wenn ihnen die Flucht nicht gelungen wäre.

Ein schreckliches Ereignis über das er mit Mallahall nie gesprochen hatte. Doch nun war ihre Seele zweimal gebrochen worden. Wie viel hielt diese Frau noch aus?

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Re: Die Expedition

Beitrag von Erzähler » Sonntag 25. Oktober 2009, 23:47

Mallahall schaute Aurelius einen Moment lang schweigend und mit einer Ernsthaftigkeit an, die jeden Zweifel fort wischte. Sie verstand ... irgendetwas lief bei Aurelius und seinem dämonischen "Untermieter" schief. Asmodi hatte jetzt auch schon eine ganze Weile nicht mehr die Kontrolle gehabt. Vermutlich bekommt er aber alles mit und lacht sich ins Fäustchen, weil unsere Schauspielerei so auffällig ist. Mallahall hatte zumindest den Eindruck, dass man sie jederzeit ertappen könnte. Doch entweder ließen sich die Dunkelelfen und Harkash, der Ork, nichts anmerken oder sie waren begriffsstutziger als die Lichtmagierin es jemals von ihnen erwartet hätte.
"In einem unbeobachteten Moment", wisperte Mallahall dem Medicus zu und meinte damit, dass sie sich würden unterhalten müssen - über seine Aussage und mögliche Folgen, die er ihr soeben verständlich gemacht hatte. Wann sie jedoch Gelegenheit dazu bekommen würden, stand noch nicht fest. So zog sich Mallahall zu Cinnamin zurück und beide kümmerten sich um Etelin. Die Elfe flößte ihm gerade Nahrung ein. Interessanterweise zeigte sich sein Körper diesbezüglich aufnahmefähig. Er hustete nicht einmal, als die Sklavin ihm eine Feldflasche an die Lippen hielt. Wie aus einem Reflex heraus, der instinktiv im Lich verankert war, trank dieser aus der Flasche. Er nahm große Schlucke. Konnte man dies nicht als ein gutes Zeichen interpretieren oder hatten die zyranischen Magier dies absichtlich so eingerichtet?

Aurelius bekam vorerst keine weitere Gelegenheit, darüber nachzudenken. Er musste sich um die ihm zugeteilte Mission zur Findung magischer Schriftrollen kümmern. Und Reena sollte ihm da weiterhelfen, so bissig sie auch war. Jetzt grinste die exotische Dunkelelfe allerdings, als der mutmaßliche Dämon in Menschengestalt von seinem unruhigen Geschlecht sprache. Hatte sie sich eben über die Lippen geleckt?! Ihre Spitzohren zuckten kurz, als Aurelius düstere Fantasien vor sich hin stammelte, die ihren Ursprung aus haraxischem Geiste hatten. Reena schien es zu gefallen, sie näherte sich dem Kutschbock.
"Ist ... das ... ein ... Angebot?", fragte sie plötzlich in langsamem und akzentbelastetem celcianisch - aber Reena sprach es! Hatten Aurelius' Worte sie dermaßen verlockend geklungen? Diese Frage konnte mit einem Ja beantwortet werden.

Auch Danduin reagierte darauf. Er starrte zunächst, da nicht einmal er Reena jemals hatte celcianisch sprechen hören. Dann jedoch wandelte sich seine erstaunte Miene in ein anzügliches Schmunzeln und er fragte: "Sollen wir ein Lager aufschlagen, damit ihr euch in die Büsche stehlen könnt?"
Von vor dem Karren lachte es orkisch, wohingegen Korfy neben dem Medicus nicht einen Ton von sich gab. Er zeigte sich selbst schon fast wie Etelin, zumindest steckte er in seiner eigenen kleinen Welt fest. Die Brille hing ihm auf der Nasenspitze und er schaute tief in eine entfaltete Karte hinein - allerdings nicht für sehr lange.
"Wahahahiiiiieeeee!", kreischte der Goblin, als Reena ihn kurzerhand im Genick packte und achtlos vom Karren riss. Er landete unsanft auf dem harten und frostigen Waldboden, verlor einige Aufzeichungen und einen ausgepackten Zirkel, der in einen vertrockneten Blätterhaufen fiel.
Anstatt sich zu beschweren begann Korfy, eilig seine Sachen einzusammeln. Er durfte nicht zurückbleiben. Den weiteren Weg würde er allerdings entweder laufend oder hinten bei Mallahall, Cinnamin und Etelin sitzend verbringen müssen. Reena hatte seinen Platz auf dem Kutschbock eingenommen. Sie rutschte eng an Aurelius heran.

Mallahall schielte aus den Augenwinkeln zu der Dunkelelfe hinüber. Diese sog hörbar den Duft des Medicus' ein. Dann runzelte sie die Stirn, grinste. "Nervös?", war das einzige Wort, das sie ihm belustigt stellte. Sie konnte seine Furcht vor einer Entdeckung des Menschen im von den Dunkelelfen vermuteten Dämon praktisch riechen.
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Re: Die Expedition

Beitrag von Asmodeus » Mittwoch 28. Oktober 2009, 12:18

Aurelius musste mit zunehmender Unruhe mit ansehen wie wohltuend sich seine vorzitierten Worte auf Reenas Libido auswirkten. Oho Asmodi lachte amüsiert ab dieser Erkenntnis. Gib mir die Kontrolle, ICH hätte Spass mit der kleinen Wilden, DU würdest nur so enden wie Mallahall bei dem Anführer.“ Der Dämon konnte sogar noch recht haben mit seiner Aussage. Aurelius schluckte leer. Er konnte ihm nicht die Kontrolle übergeben! Obwohl… Mallahall wüsste den Dämon zurückzupfeifen, doch wie sollte sie das anstellen ohne dass die Truppe erst recht was mitkriegte. Verflucht!
„Nein wir können es uns nicht leisten ein verdammtes Lager aufzuschlagen!“ Knurrte er so streng wie er es eben noch konnte. „So… schade dies auch ist…hehe…“ Meinte er unsicher.

Er steckte zunehmend in einer Zwickmühle und diese wurde nur noch schlimmer als Reena wild entschlossen nach dem Goblin packte und ihn brutal vom Wagen zerrte. Aurelius zuckte zusammen und starrte der Dunkelelfe entgegen die den Platz des Goblins einnahm. Seine Kinnlade viel herunter. „ähh.“ Er hätte ja nicht gedacht dass er sie mit seinen Worten dermassen liebestoll gemacht hatte. Der Dämon scheint ein guter Flirter zu sein. Was für ein unbrauchbarer Gedanke in dieser Situation! Lass mich! LASS MICH!!! Ich werde sie zu tode nehmen, dann haben wir eine weniger um die wir uns kümmern müssen haahahaha! Da war sie wieder. Die Selbstüberschätzung wie man sie von dem Dämon inzwischen kannte.

Er verzog sein Gesicht und hielt den Atem an als Reena an ihm zu schnuppern begann. Sie kam ihm verdammt nah. Er konnte auch ihren düsteren femininen Duft wahrnehmen, doch in ihm weckte dies überhaupt keine Betörung sondern nur Angst. „Nervös? Ich? Hah! Nein… ich äh…“ Stammelte er sichtlich überfordert vor sich hin. Seine Erfahrungen mit Frauen waren eher knapp bemessen und besonders mit SOLCHEN. Aurelius wurde blass und zupfte Nervös an seiner Rüstung herum. Asmodi lachte ihn indessen weiter aus. “Sag ihr ihre Brüste machen dich so nervös weil du dich zwingen musst dich zurückhalten um nicht gleich daran zu lecken muahaha! „Ich…“ Er schielte auf ihren Ausschnitt und wurde sogar rot dabei.

„Deine…“ Er zeigte auf ihre Oberweite. „Die da… machen mich so nervös weil ich mich zwingen muss… mich bei diesem Anblick zurückzuhalten, damit ich nicht gleich über dich herfalle…“ Er räusperte sich nervös. „Aber wir haben einen Auftrag zu erfüllen!“ [/b] Boah Medicus der Auftrag ist doch scheissegal sieh sie dir doch mal an! Heh hör auf solche Dinge zu sagen denk an Zanraia du liebst sie doch oder? Ja… und?! Kann ich deswegen Reena nicht begehren? HAH!“ Aurelius rollte mit den Augen er hatte im Moment definitiv nicht den Nerv dazu Asmodi über die Bedeutung von Treue aufzuklären.
Seine „dämonische“ Fassade jedoch bröckelte weiter mit jedem Atemzug der Reena beging. Gnade den Göttern wenn SIE es war die ihn entlarvte! Ihm schauderte bei dem Gedanken, was seine Angst nur intensiver machte.
„Erzähl mir von den Lichtern… Süsse…“ Versuchte er von sich abzulenken.

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Re: Die Expedition

Beitrag von Das dunkle Volk » Freitag 30. Oktober 2009, 07:48

Reena war ein Prachtweib für jeden Mann und sogar Dämon, dem Härte, Strenge und vor allem Wildheit gefiel. Vermutlich biss sie sich durch einen Liebesakt wie ein gefräßiger Wolf durch seine Beute. Kein Wunder, dass Asmodi so auf die Dunkelelfe anschlug. Er biss sich ja oft genug selbst große Hautstücke aus dem Körper; einem Körper, der ihm nicht gehörte. Aurelius war der wahre Besitzer und im Moment auch der arme Tropf, der sich mit Reena herumschlagen musste. Die Kontrolle an Asmodi abzugeben empfand er als keine gute Idee. Vielleicht brachte dieser Widerwillen die nötige Schärfe in seine Worte, als er eine Rast verweigerte. Reena schnarrte: "Ist ja gut ... dämlicher Mistkerl! Glaubst du wirklich, ich würde dich angesprungen kommen, sobald wir anhalten?" Sie musterte den Mann neben sich einen Augenblick. Tief in ihrem Innern konnte sie die Frage bereits mit Ja beantworten. In dem verweichlichten, hellhäutigen Männerkörper steckte eine Bestie und sie war geneigt, dieses Wesen herauszulassen.

Die Dunkelelfe glaubte, dass genau dies ihn nervös machte. Immerhin kannte man ihre Verhaltensweisen in Morgeria und viele fürchteten sie. Das gefiel ihr noch besser. Besitzergreifend legte sie einen Arm um den Medicus. Ihre Zunge erschien. Sie leckte sich die Lippen, eine zweideutige Geste, die nach anderen Stellen zum Lecken verlangte.

"Deine ... Die da ... machen mich so nervös, weil ich mich zwingen muss mich bei diesem Anblick zurückzuhalten, damit ich nicht gleich über dich herfalle ..." Ob diese Antwort klug gewesen war? Reenas dunkle Augen blitzten kurz auf. Sie rückte noch näher, bis sich ihre Körper berührten. Die Elfe strahlte lüsterne Hitze aus. Sie legte eine Hand auf Aurelius Brust, ließ sie zum Bauch und dann tiefer wandern.
"Sag nicht, dass es dir unangenehm wäre, vor aller Augen über mich herzufallen." Ihr Mund kam ganz nah an sein Ohr heran. Begehrend stöhnte sie hinein: "Fass mich an. Sei der Dämon, für den du dich ausgibst."
"Aber wir haben einen Auftrag zu erfüllen!"

Knurrend stieß die Dunkelelfe Aurelius von sich. Dabei drückte sie wohl absichtlich fest gegen seinen Zentralbereich, so dass sie dort Schmerz hinterließ, der nur langsam wieder abflaute. Sie verschränkte die Arme vor der Brust und blickte nun mürrisch zum Ork nach vorn. Harkasch war stehengeblieben und hatte nach hinten geschaut. Jetzt kreuzten sich die Blicke beider. "Geh weiter! Du hast diesen frigiden Kerl doch gehört: keine Rast!" Reena war enttäuscht. Wie konnte ein Mann, der aus einer Laune heraus einen Goblin vor den Augen eingekerkerter Elfen umbrachte, weil er sich Dämon schimpfte nur so ... unerotische Neigungen haben?!
"Erzähl mir von den Lichtern ... Süße ..." Aurelius erntete ein böses Schnauben, dann eine Ohrfeige. Er konnte von Glück reden, dass sich Reena ihre Klingenklauen an den Gürtel gebunden hatte, als sie auf den Kutschbock gekommen war. Andernfalls hätte ihm jetzt die Hälfte seines Gesichtes gefehlt.

"Was interessieren dich die Lichter, Mensch?" Erneutes Schnauben. "Ich sah sie, als der Dunkelelfentrupp Neryan einnahm", begann die Frau jedoch schließlich zu erzählen. Vielleicht erhoffte sie sich die ersehnte Zweisamkeit als Gegenleistung, wenn sie sprach. "Ich hab mich in diesem dreckigen Wald umgesehen und stieß dabei auf interessante Konstellationen von Pilzen. Normalerweise wäre mir das scheißegal, aber die waren kreisförmig angeordnet und ehe ich sie erreichte, habe ich dort Lichter tanzen sehen. Ich kam näher, um Genaueres herauszufinden, aber das Licht hat mich plötzlich geblendet und dann war es verschwunden. Da kann nur Magie im Spiel gewesen sein." Sie spuckte angewidert aus. "Lichtmagie dieses elenden Gottes, bah!"
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Re: Die Expedition

Beitrag von Asmodeus » Donnerstag 5. November 2009, 19:54

Jaaa… nu r weil du so prüde bist wirst du es dir mit diesem Prachtweib noch verspielen dies sage ich dir! Knurrte Asmodi. Ist es nicht besser sie als hörige Hure zu halten als sie zum Feind zu haben? Damit hatte der Dämon ja nicht mal unbedingt unrecht, doch der Preis den Aurelius dafür hätte bezahlen müssen erschien dem Medicus einfach zu hoch.
Weder Asmodi die Kontrolle zu geben noch seinen Körper der Dunkelelfe zu überlassen erschien ihm im Moment als eine fruchtbringende Lösung. So versuchte er mit allen Mitteln wieder von dem abzulenken was er in ihr entfacht hatte. Reena reagierte darau wie erwartet wütend. Aurelius hatte keine Ahnung was sie genau sagte als sie über ihn schimpfte doch er ahnte dass sie ihn nicht gerade lobte. Erst versuchte er sie dennoch für sich zu gewinnen doch als sie ihm dann immer deutlichere Avancen machte und ihre Hand drohte immer tiefer zu rutschen, stiess er sie etwas barsch mit einem verbalen Patzer zurück den Reena äusserst erzürnte. Ihre Wut kriegte besondesr Aurelius Männlichkeit zu spüren an dem sie sich wuchtig abstiess. „ARUHRhghgh!“ Aurelius ächzte auf und krümmte sich zusammen. Es tat irrsinnig weh. Du empfindest das falsch, schmerz ist doch so lusterfüllend hahahaha, lass mich sie rannehmen! LASS MICH! Aurelius rollte mit den Augen. Als wäre Reena nicht schon schwierig genug. Er hielt sich den Unterleib und hockte sich etwas anders hin. „Verflucht.“ Knurrte er leise.

Irritiert war Aurelius auch über ihre Wortwahl. Benimm dich wie der Dämon für den du dich ausgibst? Ahnte sie etwa was? Das wäre verheerend! Diese verschrobene Frau fluchte wütend vor sich hin, er verstand abermals nicht was sie an ihm auszusetzen hatte und er merkte auch dass er wohl kaum mehr an seine Informationen käme wenn er sie nicht nochmals darauf ansprach. So tat er es und dies genügte um sich eine schallende Ohrfeige einzufangen. OhrrhRHRHRHRH SIE IST HERRLICH! ICH WILL SIE HABEN! Asmodi wurde schon ganz unruhig vor Begeisterung. [/b]Gib mir ein paar Stunden damit wir es so richtig treiben können hahaha![/b] Forderte er lüstern. Der Medicus hingegen war noch immer damit beschäftigt die Ohrfeige zu verdauen. "Was interessieren dich die Lichter, Mensch?" Er starrte sie irritiert an. „M..mensch? A..aber…“ Wie hat sie das nur gemerkt?! Er schluckte seine Panik herunter und versuchte dass von seiner Maskerade aufrechtzuerhalten was davon noch übrig war.
"Ich sah sie, als der Dunkelelfentrupp Neryan einnahm"

Aurelius horchte auf und sah zu ihr herüber. Er hatte nicht damit gedacht dass sie tatsächlich zu erzählen beginnen würde.
"Ich hab mich in diesem dreckigen Wald umgesehen und stieß dabei auf interessante Konstellationen von Pilzen. Normalerweise wäre mir das scheißegal, aber die waren kreisförmig angeordnet und ehe ich sie erreichte, habe ich dort Lichter tanzen sehen.“ Der Medicus runzelte die Stirn. Er hatte keine Ahnung was die Dunkelelfe da gesehen hatte. Er kannte keine Phänomene die zu solchen Lichtspielen führten. Doch er war ja auch Mediziner, kein Botaniker.
“ Ich kam näher, um Genaueres herauszufinden, aber das Licht hat mich plötzlich geblendet und dann war es verschwunden. Da kann nur Magie im Spiel gewesen sein." Sie spuckte angewidert aus. "Lichtmagie dieses elenden Gottes, bah!"
„Mhrmm… würdest du die Stille im Wald wieder finden?“ Versuchte er so ruhig wie möglich zu sagen um seine aufregung zu verbergen.

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Re: Die Expedition

Beitrag von Das dunkle Volk » Sonntag 8. November 2009, 23:18

Reena gluckste vergnügt, als sie Aurelius fluchen hörte. Sie hatte ihm einen ordentlichen Schmerzstich verpasst. Ja, sie war ein ungehöriges, dunkelelfisches Biest und trug diese Selbsteinschätzung mit Stolz vor sich her wie ein geehrter Soldat sein Abzeichen auf der Brust. Aus dem Augenwinkel heraus musterte sie den Mann, der da neben ihr saß. Er kam ihr nicht besonders haraxisch vor. Reena hatte sie nie zuvor groß mit Dämonen beschäftigt, aber manchmal erweckte dieser Asmodi den Anschein, als sei er ein einfacher kleiner Wurm. Vielleicht hatte er Probleme mit dem Menschenkörper, in dem er offensichtlich steckte oder handelte es sich bei diesem Exemplar um einen Menschendämon? Er sah zumindest wie eines dieser hellhäutigen Schwächlingswesen aus, sah man einmal von seinen Augen und dem blauen Kamm, sowie dem gleichfarbigen Kinnbart ab. Beides erregte übrigens deutlich Reenas Aufmerksamkeit. Es gefiel ihr, dass dieser Kerl auch etwas Exotisches an sich hatte. Gern hätte sie erfahren, ob sein Bärtchen wohl kitzelte, wenn er ihre dunkle Haut entlang küsste und noch andere Dinge mit ihr anstellte. Es kribbelte der Dunkelelfe unter den Fingernägeln. Sie beobachtete den Mann, ohne auch nur zu ahnen, dass derzeit ein Mensch wahrlich über diesen Körper herrschte.

Ihre Blicke trafen sich, als Reena weitere Informationen zu den tanzenden Lichtern preisgab. Sie lehnte sich lässig auf dem Kutschbock zurück. Vorn tat Harkash alle Arbeit. Er zog sie beide, zusammen mit Mallahall, Etelin und der Elfensklavin Cinnamin. Er wurde nicht langsamer.
"Mhrmm ... Würdest du die Stelle im Wald wiederfinden?" "Natürlich!" Reena schnellte vor und schnappte nach Aurelius. Sie bekam seine Unterlippe mit ihren Zähnen zu fassen und knabberte genüsslich daran. Dann erweiterte sie ihr Spielchen zu einem aufregenden Kuss. Es steckte keine Liebe dahinter, sondern reines Begehren und bistzergreifende Gier. Sie wollte den Führer ihrer Truppe zum Vertrauten haben - um ihn manipulieren und lenken zu können. Einige Dunkelelfen Morgerias hatten Reenas Masche schon kennenlernen müssen. Nun war Aurelius an der Reihe. Die Hand der Dunkelelfe glitt in seinen Nacken, als ihr Küssen intensiver und immer fordernder wurde.
"Friss ihn nicht auf, Reena!", rief Athros zum Kutschbock hinüber. Seine Blicke galten allerdings Mallahall und Cinnamin, die er nun seinerseits mit den Augen auffraß. Darin entflammte ein Begehren, das dem Reenas in nichts nach stand. Erneut näherte er sich dem Karren, um wiederholt um eine Feldflasche zu bitten.

"Sobald wir den Fluss überquert haben kann ich dir die Stelle auf den Millimeter genau zeigen ... Dämon", hauchte Reena in perfektem celcianisch und löste sich so kurzzeitig von seinen Lippen. Ihre dunklen Augen hefteten sich an den Medicus. Sie lächelte, aber es konnte einem einen Schauer über den Rücken jagen. Dann endlich legten sich ihre feingliedrigen Finger um das erreichte Ziel - das Ziegenbärtchen - und zwirbelten die blauen Strähnen durcheinander.
"Wir könnten auch Danduin an der Spitze ablösen und dem Karren ein Stück weit voraus gehen, um die Stelle schneller zu finden ... und dann auf die Ankunft der anderen warten."
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Re: Die Expedition

Beitrag von Asmodeus » Dienstag 10. November 2009, 17:35

Aurelius war schlicht und ergreifend mit der Dunkelelfe überfordert. Wer den Halbdämon kannte der wusste dass besonders bei gesteigerten Emotionen die Gefahr grösser wurde dass der eine über den anderen die Überhand gewann. Asmodi wurde diesbezüglich immer rasender und drängender. Lass mich! Du willst ja gar nicht! Du verträgst es gar nicht… du siehst es vielleicht sogar noch als Vergewaltigung deines Körpers an! HARHARHA! Sie will den Dämon spüren und der bin ICH IIIIICHHH ALLLEIIIIIIIIIIIIIIIIIINNNNNNNNNNRnhhhhhhhhhhhhhhhhhh!“ Seit er wieder mit dem Morden rückfällig geworden war erschien Asmodi weit düsterer und bösartiger als er in letzter Zeit war.

Aurelius wäre wohl in jenem Moment als Reena nach seinen Lippen angelte erschrocken zurückgewichen wenn… ja wenn nicht geschehen wäre was sich so lange angebahnt hatte. Die Augen des Dämons flammten bläulich auf und für einen kurzen Moment wurde Reena von dem Seelenfeuer des haraxischen Wesens erfasst. Doch nur kurz, wie ein angstvoller Schauer.

„HAHahrhhrRHRH!! RAHRHRH!“ Der Dämon grinste hämisch und funkelte Reena nun mit einem plötzlichen Verlangen an dass sogar sie darauf nicht hätte gefasst sein können.

"Sobald wir den Fluss überquert haben kann ich dir die Stelle auf den Millimeter genau zeigen ... Dämon" „Diese verdammten Lichter interessieren mich einen Scheissdreck!“ Knurrte er düster und begann ihr gierig in den Hals zu beissen. Er küsste schmerzhaft, jedoch leidenschaftlich. Im Moment sah es eher danach auf als frässe Asmodi Reena auf.

Asmodi interessierte sich keinen Deut für Reenas Worten. Wie konnte dieses Viech überhaupt Lust verspüren in jener misslichen Lage in der sie sich gerade befanden? In Gefangenschaft! Das mochte Asmodis Geheimnis bleiben. Offenbar schien er es sich von einem Moment auf den anderen anders überlegt zu haben mit der Mission und packte stattdessen lieber nach Reenas Brüsten mit denen er nicht gerade zimperlich, dafür mit umso mehr Gier umsprang.
„Vergessen wir diese bescheuerte Expedition… vergessen wir diesen verfluchten Hagen… was hat der UNS schon zu befehlen häh?“ Raunte er Reena leise ins Ohr und knabberte eifrig daran während sich seine Hand unter ihrem Kriegsrock zu schaffen machte. Asmodi benahm sich wie ein umgedrehter Handschuh. Vielleicht lag dies an der Erregtheit des Dämons? Er ging wild auf die Dunkelelfe los und drückte ihren Körper auf den Kutschbock. Offenbar hatte der Dämon allerernstes vor dass zu tun was er sich bisher nur vorgestellt hatte. Mallahall mochte sich wohl sofort im klaren darüber sein was da gerade mit Aurelius geschehen war und musste wissen dass sie nun wieder auf den Dämon aufpassen musste. Es war nicht so dass es der Medicus nicht auch versuchte. Doch Asmodi ignorierte die Stimme in seinem Kopf die ihn anflehte sich zu mässigen. Zanraia zu liebe wie Aurelius sagte.

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Re: Die Expedition

Beitrag von Das dunkle Volk » Mittwoch 11. November 2009, 17:09

Der Kuss holte Asmodi aus den Tiefen seines Wirtskörpers. Wenn Reena ihn gleich wie eine willige Hure besprungen hätte, hätte sie seine Existenz vielleicht ganz aus Aurelius herausreißen können. Sie küsste fordernd und bissig, wie sie war. Dabei löste sich nicht einen Moment lang ihr Blick von Asmodis Gesicht. Sie wollte die Reaktion des Truppenführers sehen, hatte aber nicht mit dem Aufflammen seiner dämonischen Augen gerechnet. Das Blau blendete sie einen Augenblick und sie wollte sich schon lösen, als für den Bruchteil einer Sekunde die Kraft des Seelenfeuers über ihren Körper wischte.
Haraxische Magie durchströmte sie und suchte nach etwas, das die Dunkelelfe erschrecken und ängstigen würde oder zumindest an sich selbst zweifeln ließ. Was dies war würde Asmodi nicht herausfinden. Er entdeckte wohl nur, dass auch eine Dunkelelfe seelische Ängste besaß, denn Reena zuckte unwillkürlich zusammen, während sie dem blauen Seelenfeuer ausgesetzt war.
Sie löste sich vom Kuss und keuchte, starrte Asmodi einen Augenblick lang benommen an. Entsetzen spiegelte sich in ihren dunklen Augen wider. "Bei Faldors Hass, du bist wahrhaftig dämonisch!" Aufkeimende Zweifel waren abgeschüttelt. Wenigstens dieser Effekt von Asmodis Anwesenheit wirkte sich gut aus. Wenn Reena an seine Dämonigkeit glaubte, würden Mallahall und Aurelius ihr Tarnspiel möglicherweise fortführen können, ohne dass man den Medicus entdeckte. Im Moment war dieser sowieso ausgeschaltet.

Reena nahm das Begehren in den Augen ihres Gegenübers wahr. Sie leckte sich erwartungsvoll die Lippen. Mit Dämonen zu schlafen würde ihr Macht verleihen und Reena galt als machthungriges Biest, das durchaus mit einer Leichtigkeit über Leichen ging, dass man ihr schon einen höheren militärischen Posten anbieten wollte.
"Diese verdammten Lichter interessieren mich einen Scheißdreck!" Die Dunkelelfe runzelte die Stirn. "Du wechselst ziemlich schnell deine Meinung ... oder ... liegt es an mir?" Sie grinste Asmodi vielsagend an. So schön und anziehend war sie, dass ein Wesen des Harax seine Pflichten beiseite schob? Der Dämon stärkte Reenas Ego. Sie genoss seine Bisse und zog ihn dichter an sich heran.
Gemeinsam kamen sie auf dem Kutschbock zum Liegen. Vorn verdrehte Harkash die Augen und Athros murmelte Unverständliches in seinen Bart hinein. Gut so, denn Reena hätte die leise gemurmelte Beleidigung nicht gut vertragen. Niemand durfte sie als Hure bezeichnen, denn solche Frauen gaben sich jedem hin. Sie hingegen suchte sich ihre Begatter aus.

Die Dunkelelfe lehnte sich noch weiter zurück, genoss Asmodis Liebkosungen. Im Gegenzug spendete sie ihm nicht eine luststeigernde Berührung. Sollte er doch arbeiten! Sollte er sie verwöhnen, sie hatte es verdient!
"Vergessen wir diese bescheuerte Expedition ... vergessen wir diesen verfluchten Hâgen ... was hat der UNS schon zu befehlen, häh?" "Dir kann sowieso nur das blonde Weibsstück eines verruchten Menschen befehligen, habe ich Recht?", raunte Reena ihm entgegen.

Besagtes Weib - namentlich als Mallahall di Svanwiss bekannt - wurde soeben von Cinnamon auf die beginnenden Ausschweifungen Asmodis aufmerksam gemacht. Sie starrte einen Moment lang sprachlos zum Kutschbock. Dann fiel der Groschen und sie wusste, dass es sich nicht um den Medicus handeln konnte. Selbst wenn eine List dahinter gesteckt hätte - Aurelius ging niemals so mit einer Frau um. Das konnte nur Asmodi sein und ja, er war es. Mallahall sah das blaue Blitzen seiner Augen. Dämonisches Blau.
"Ich muss ihn davor bewahren. Um seiner selbst Willen", sagte sie mehr zu sich selbst. Die Elfensklavin hätte diese Worte nicht hören sollen. Mallahall entlockte ihr praktisch die Frage: "Warum interessiert dich sein Liebesleben? Wenn er eine Dunkle begehrt, scheint er wirklich der Dämon zu sein, für den ihn alle in Kosral halten. Ich sah ihn den Goblin töten."
"Ich kann ihm befehlen, er muss mir gehorchen. Das ist sein Schicksal", antwortete Mallahall, noch immer den Blick auf Asmodi fixiert. "Er darf keiner anderen Frau beiliegen, er hat doch Fa ... sagtest du eben, Asmodi hat einen Goblin umgebracht?!" Cinnamon nickte der starrenden Mallahall entgegen. Diese keuchte, umklammerte Etelins Hand und ließ den Kopf einen Moment lang auf ihre Brust sinken. "Nein. Er hatte doch so viel gelernt. Warum tötet er wieder? Etelin ... wir wollten ihm andere Dinge lehren."
Der Lich antwortete ihr nicht. Seine Hand, die Mallahall mit aller Kraft umklammerte, war kühl. Speichel schimmerte an seinem Kinn. Der leere Blick war ins Nichts gerichtet, aber die Iris blitzte kurzzeitig glühend rot auf. Vor Schreck wich Cinnmon bis zum hinteren Teil des Karrens zurück. Ihr war das Trio nicht so geheuer.
Mallahall hob den Kopf. "ASMODEUS!", rief sie ihm mit bösem Unterton entgegen. "Vergiss deine Mission nicht und lass die Dunkelelfe zufrieden. Wir müssen magische Schriftrollen finden und das werden du und ich jetzt tun, verstanden?!" Befehlende Worte, nicht nur aus Zorn auf dämonische Untreue gesprochen. Mallahall erinnerte sich an Hâgen Véllin. Er würde ihr und ihren Freunden erneut wehtun, wenn sie seinen Wünschen nicht nachkam. Die Hand, die Etelin gehalten hatte, wanderte zu ihrem Unterleib. Die Erinnerungen waren noch immer so frisch und saßen tiefer als der Schmerz, den er ihr angetan hatte.
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Re: Die Expedition

Beitrag von Asmodeus » Sonntag 15. November 2009, 11:08

"Du wechselst ziemlich schnell deine Meinung ... oder ... liegt es an mir?" „Hahahahaahha jaaa. Du hast überzeugende Argumente! Hehe!“ Es war im Grunde sehr überraschend zu hören dass Asmodi – der Dämon – flirten und um ein Weibchen werben konnte und es auch tat. Wenn auch ziemlich hastig denn scho presste er ihren Leib auf den Kutschbock und sein Becken gegen ihres zu pressen. Menschen waren schwächlich ohne Zweifel doch was man mit ihren Geschlechtsorganen tun konnte gefiel sogar Asmodi. Er biss Reena immer heftiger in den Hals und saugte sich daran fest ehe er ihr dann übers Gesicht leckte. Er blickte ihr gierig entgegen.
Seine Hände packten nach ihren Brüsten und kneteten sie schmerzhaft. Doch so wie er Reena einschätzte würde ihr dies bestimmt gefallen. Und wenn nicht? Ihm doch egal! Es ging hier um die Befriedigung seiner Lust und nicht um ihre. [/i] "Dir kann sowieso nur das blonde Weibsstück eines verruchten Menschen befehligen, habe ich Recht?"[/i] Er knurrte und packte sie an der Kehle wo er kräftig zudrückte und sie böse anstierte. „SCHWEIG!“ Knurrte er böse. Er mochte es nicht wenn man sich über ihn lustig machte und noch weniger wenn man es bei seiner Herrin tat. „Schweig! Nur ich darf meine Herrin entehren HAST DU VERSTANDEN?!“ Fauchte er etwas leiser und lockerte seinen Griff. Er funkelte ihr böse entgegen. Grollte leise doch dann wandelte sich sein Ausdruck wieder in dieses gierige Verlangen. Als wäre nichts gewesen machte er mit seinen eigentümlichen Liebkosungen weiter.
Er fasste ihr gerade unter den Rock als…

"ASMODEUS!“ „WAAAAAAAAAAAAAAAASSS?!“ Fauchte er entnervt auf und reckte seinen Kopf hoch. Er musste sie anhören. „LASS MICH!“ Knurrte er wütend und biss Reena in die Schulter. Er geriet unter Stress. Sein Geschlecht pochte, Reena wollte keine Ruhe geben und nun begann auch noch seine Herrin ihn zu nerven von Aurelius ganz zu schweigen. Sie schien unglaublich aufgebracht zu sein. Dämliches emotionales Weib! Das kam jetzt völlig zum falschen Zeitpunkt!

"Vergiss deine Mission nicht und lass die Dunkelelfe zufrieden. Wir müssen magische Schriftrollen finden und das werden du und ich jetzt tun, verstanden?!" Wie konnte sie es wagen! WIE NUR?! „RHARHRHRHRHRHRHH!“ Wütend liess er von Reena ab und sprang mit einem gewaltigen Satz vom Kutschbock über den kräftigen orkischen Rücken hinweg auf den Boden wo er wütend auf allen vieren voran hechtete. Schnüffelnd. Witternd. Er musste die Schriftrollen suchen. Seine Herrin zwang ihn dazu.
Dafür hasste er sie in jenem Moment. Doch er wusste schon wie er sie zu strafen hatte. Wütend biss er sich ein Stück Fleisch aus dem Oberarm. Weil er genau wusste das seine Herrin dies nicht mochte. Er kaute darauf rum und spuckte das Stück schliesslich auf den Boden.
Dann biss er erneut zu. Sie hatten eigentlich keine Zeit für diese Machtspielchen. Nicht jetzt. Nicht in ihrer Situation doch das schien Asmodi einen Dreck zu kümmern.

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Re: Die Expedition

Beitrag von Das dunkle Volk » Dienstag 17. November 2009, 17:03

Reena war überrascht, was so alles in einem Menschenkörper stecken konnte. Es musste daran liegen, dass der schwache Geist des Menschen vermutlich bereits ausgelöscht worden war und nur noch ein starker und finsterer Dämon zurückblieb, der sich den Körper als Wirtshülle geschnappt hatte. Ja, Asmodi wusste, wie man mit einer Dunkelelfe von Rang und Namen umzugehen hatte. Ihr gefiel seine von Lust gesteuerte Gier und der grobe Umgang mit ihrem eigenen Körper. Das entfachte in ihr ein Feuer der Leidenschaft und sie litt wahrlich, als Asmodi ihr plötzlich die Kehle zudrückte. Wütend und zugleicht schockiert darüber, dass er es überhaupt wagte, starrte Reena dem Dämon entgegen. Dieser warnte sie.
"Schweig! Nur ich darf meine Herrin entehren, HAST DU VERSTANDEN?!" Zu früh lockerte er seinen Griff. Reena hatte keine Reaktion auf seine Warnung gezeigt. Zickig und stur aber schnarrte sie ihm entgegen: "Indem du sie zur Herrin machst, entehrst du nur dich selbst!" Es gefiel ihr nicht, dass der Dämon sich einer Frau unterwarf - einer Menschenfrau, korrigierte sie sich. Unter ihrer Knute würde er ein fabelhaftes Mittel zum Zweck abgeben. Sie fragte sich gerade, wie weit sie ihn manipulieren und lenken könnte, als er - ganz im Bann menschlicher Triebe - seine Hand unter ihren Kriegerrock gleiten ließ. Reena sog verzückt die Luft ein. Sollte er ihr Heiligtum der Lüste berühren und sich nächtelang danach sehnen. Das würde ihn gefügig machen.

Doch es kam anders. Mallahall, seine missratene Herrin, mischte sich ein und warf Asmodi Befehle gegen den Kopf, die ein weiteres Liebespielchen mit der Dunkelelfe unterbinden würden. Nicht nur er fauchte deutlich schlecht gelaunt. Reena warf der Lichtmagierin einen boshaften Blick zu. Sie ließ sich jedoch nicht einschüchtern. Das war eine ganz besondere Stärke Mallahalls. Wenn sie sich durchsetzen musste, dann gelang es ihr auch. Sie duldete keine Widerrede. Vermutlich würde ihr nicht einmal ein König ins Wort fallen, wenn sie mit dieser Tonlage sprach und etwas verlangte.
Kein Wunder, konnten ihre Patienten meistens sehr schnell genesen. Sie erlaubte Schwerverletzten eben keinen kleinen Spaziergang, ehe diese nicht die Kraft dafür besaßen. Sie war eine Herrin!
Und auch Asmodi, mächtiger Dämon des Harax, wagte es nicht, sich gegen Mallahall di Svanwiss aufzulehnen. Nein, er ganz bestimmt nicht. Dazu war er überhaupt nicht in der Lage. Er musste ihr gehorchen. So ließ er schlagartig von Reena ab, sprang mit einem gewaltigen Satz über den Ork Harkash, den er als Sprungbock nutzte und landete auf allen Vieren auf dem Waldweg.

Mallahall krabbelte an den Rand des Karrens und schaute darüber hinweg. So sah sie noch, dass sich Asmodi soeben ein Stück Haut und Muskelgewebe aus dem Arm biss, wie er es schon so oft getan hatte. Provokation, dachte sie sich, klammerte zwar in Sorge um Aurelius' Körper ihre Finger fest um das Holz, aber ... dieses Mal ließ sie sich nicht aus der Reserve locken. Sie nahm es hin. Sie würde ihn heilen, später. Hauptsache, er konzentrierte sich auf seine Aufgabe und betrog Zanraia nicht mit dieser bestialischen Frau. Zanraia. Mallahall dachte sorgenvoll an sie. Wie es ihr und dem kleinen Castus wohl erging? Beide befanden sich zu weit außerhalb von Asmodis Einflussbereich. Sie konnten ihn nicht zurückhalten. Mallahall erinnerte sich, wie beherrscht der Dämon in Nähe von Geliebter und Kind gewesen war. So musste es wieder werden. Wenn doch nur Etelin ihr wenigstens helfen könnte.

"Du dreckige, kleine Lichtwanze. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, ramm ich dir meine Klingen durch deinen schlanken Hals." Was immer Reena Mallahall da entgegen zischte, es klang nicht sehr gut. Sie war zornig, dass die Magierin ihr Spielchen unterbrochen hatte. Mallahall würde auf der Hut sein müssen. Mit Reena war nicht zu spaßen. Diese Dunkelelfe war auf Rache aus.

Danduin kehrte zum Trupp zurück und meldete gehorsam: "Dort vorn ist der Ilfar. Sobald wir den Fluss überquert haben und an den Überresten des Dorfes Neryan vorbei sind, sollten wir die Stelle erreicht haben, wo die Lichter gesehen worden sind."
Reena schwang sich vom Karren. Schon rüstete sie ihre Handgelenke wieder mit den tötlichen Waffen aus. Sie trat an Danduin heran und besprach kurz etwas mit ihm auf Lerium. Der Dunkelelf runzelte mehrmals die Stirn, seufzte dann jedoch und nickte. Er winkte Reena an sich vorbei und nahm ihren Platz auf dem Kutschbock ein. Noch immer musste Korfy, der Goblin, nebenher laufen. Er bekam keine Möglichkeit weiterhin in seinen Aufzeichnungen zu störbern.
Reena aber holte mit graziler Behendigkeit Asmodi schnell ein. Sie schritt neben ihm und bei jeder Bewegung spielten ihre Muskeln ein Bild unter ihrer Haut, das fast an Kunst erinnerte. Das Licht brachte ihre dunkle Haut zum Schimmern und weckte exotische Gelüste. "Wir beide gehen voraus, überqueren den Fluss und lassen Neryan hinter uns. Ich zeige dir vorab die Lichter, Dämon", sagte sie. "Danduin gab die Erlaubnis, auch wenn ich drauf pfeifen würde. Komm schon!" Sie marschierte an Asmodi vorbei und ließ vermutlich mit voller Absicht ihre Hüften ausladend schwingen.
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Re: Die Expedition

Beitrag von Asmodeus » Freitag 20. November 2009, 22:57

"Indem du sie zur Herrin machst, entehrst du nur dich selbst!" „Rhrhrhrhr…wage es nicht meine Entscheidungen in Frage zu stellen!“ Schnauzte er böse vermutlich weil er wusste dass sie recht hatte. Er kratzte sich unruhig hinter dem Ohr, doch dann folgte ja der richtige Disput mit Mallahall. Das war dem Dämon zu viel und er machte seinem ärger Luft indem er seine Herrin offen provozierte. Doch diese entschied offenbar nicht darauf einzugehen. Dies machte Asmodi noch wütender so dass er ein zweiter Biss auf seinen ersten folgen liess und sich ein Stück aus dem Arm riss welches ein so grosses Loch hinterliess dass man bis ans Fettgewebe sehen konnte. Durch seine eigene Selbstverstümmelung konnte er nicht mehr so schnell voranhechten. Er wurde langsamer. Auch versuchte er seinen zerbissenen Arm zu schonen in dem er sich vermehrt auf dem anderen abstützte. „Schwächlich! Schwächlicher Körper!“ Knurrte er wütend vor sich hin. Während das Blut seinem Arm hinunter rann. Für Mallahall musste es ein schwer zu ertragender Anblick darstellen. Denn der Dämon benahm sich wie zu seinen schlimmsten Zeiten.
Vielleicht hatte Aurelius in seiner Sorge recht gehabt und es wäre wahrlich sicherer ihn in Zyranus sicher zu verwahren. Bis Asmodi endgültig gebändigt war.
"Dort vorn ist der Ilfar. Sobald wir den Fluss überquert haben und an den Überresten des Dorfes Neryan vorbei sind, sollten wir die Stelle erreicht haben, wo die Lichter gesehen worden sind."

Asmodi blickte auf. Hockte sich hin und kratzte sich wieder mit dem Hinterlauf sein Ohr als wäre er ein räudiger Hund. „Mhrhrrhrhrh…“ Knurrte er und setzte sich wieder in Bewegung. „Wo ist der Goblinrhrhrh?“ Er musste ja den Befehl befolgen und sich um diese verfluchten Lichter kümmern. „Er soll seine Augen aufmachenrhrhrrh und uns sagen auf was wir uns zu achten haben!“ Bellte er düster.
Der Dämon bemerkte es sehr schnell dass Reena ihm folgte. Er blickte über seine Schulter zurück und stierte ihr entgegen. Asmodi machte sich nicht die mühe auf zwei Beinen zu gehen was sicherlich einen edleren und stattlicheren Eindruck hinterlassen hätte. „Lichter…“ Knurrte er düster. „Sollen sie meinetwegen in der Dunkelheit erlöschen haharharhaharh.“

Gierig musterte er die wunderschöne Gestalt der Dunklen. Doch er liess die Elfe in Ruhe. Er durfte ja nicht. Mallahall diese selbstlose Kuh hatte es ihm ja verboten. Er knurrte unzufrieden. Wenigstens DAS hätte sie ihm lassen können.
"Wir beide gehen voraus, überqueren den Fluss und lassen Neryan hinter uns. Ich zeige dir vorab die Lichter, Dämon" „Heheherhre guuut….“ Schnalzte er und beschleunigte. Er hechtete voraus und schon bald war eine geeignete Stelle zum überqueren des Flusses gefunden. Auch dort hechtete der Dämon lieber auf allen Vieren durchs Wasser auch wenn er dadurch Bachnass wurde. „Zeig sie mir!“ Forderte er ungeduldig. Sie waren bereits einige Zeit dem Wagen voraus schliesslich würden die deutlich länger brauchen bis sie den Fluss überquert haben.

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Re: Die Expedition

Beitrag von Das dunkle Volk » Donnerstag 26. November 2009, 23:42

Er war kein Dunkelelf, aber Reena zeigte Interesse für dieses Halb-Wesen, das sich Asmodi nannte. Dämon, gefangen in einem Menschenkörper. Wenigstens laugte er diese Hülle ordentlich aus, verletzte sich sogar selbst. Sie genoss seinen selbstzerstörerischen Trieb. Es bewies ihr, dass sie sich wirklich nicht auf einen widerwärtigen Menschen einließ. Sie kicherte sogar, als sie Mallahalls Blick sah. Die Magierin versuchte, Asmodis Ausfälle zu ignorieren. Sie warf ihm keine Befehle zu. Aber Reena erkannte, wie schmerzlich sich ihr Herz zusammenkrampfte. Das ließ ihr eigenes vor Schadenfreude auflachen.

Asmodi rief derweil nach Korfy. Der Goblin wurde von Athros mit einigen Fußtritten in Richtung des Dämons geschoben. Korfy beschwerte sich nur sehr leise und machte lediglich auf die Beschädigung wichtiger Instrumente aufmerksam, wenn man ihn derart grob behandelte. Korfy hatte schon einige Zeit in Morgeria verbracht und die Brutalität mit gepaarter Gleichgültigkeit gegenüber nicht dunkelelfischen Völkern am eigenen Leib erfahren dürfen. Er hatte als einer der wenigen Goblins daraus gelernt und spurte, wenn man es ihm sagte. Er beklagte sich nicht. So konnte er seiner Karriere nachgehen und durfte an den Forschungen teilhaben, die ihn so sehr faszinierten - eine wahrer Bonus, wenn man unter der Knute der Dunkelelfen stand.
Im Grunde war der kleine Grünling auch nicht viel weniger Sklave als die Elfenfrau, die bei Mallahall und Etelin im Karren hockte.

Korfy dackelte herbei. Karten und andere Schriftstücke lugten aus einer zerschlissenen Umhängetasche. Das dunkle Leder war stark abgewetzt und an diversen Stellen geflickt worden, aber sie hielt noch einiges aus. In einer Hand trug der Goblin eine Lupe, die er sich vor die ohnehin schon immens dicken Brillengläser hielt. Sein Kopf neigte sich vor, es folgte der Rücken und schon bald watschelte Korfy Asmodi und Reena voraus, den Blick nah am Boden.
"Wenn es sich tatsächlich um Lichtmagie handelt, wird sie Spuren hinterlassen haben. Schaut euch nach glitzerndem Tau um oder nach kleinen Lichtflecken auf Steinen, die eigentlich nicht hier sein dürften. Und achtet auf .... wuaaahhh! .... Auf Wurzeln." Korfy klaubte die verlorenen Aufzeichnungen zusammen. Zum Glück war seine Lupe heil geblieben. Er watschelte weiter, nun etwas bedächtiger.

Reena hielt sich an Asmodi. Beide gingen voraus. Korfy folgte ihnen mit etwas Abstand. Danduin, der Ork Harkash und Athros blieben beim Karren zurück. Dieser würde am längsten brauchen, um den Fluss zu überqueren. Der Dämon und die Dunkelelfe hatten hier weitaus geringere Probleme. Sie fanden eine seichte Stelle und mit wenigen Sprüngen über herausragende Steine gelang es beiden, trocken ans andere Ufer zu kommen.
"Hm, ich werde wohl schwimmen müssen", grummelte Korfy. Er ärgerte sich, weil er eine Lösung finden musste, damit seine Habseligkeiten nicht nass würden. Reena schnaubte nur. Ihre dunklen Augen suchten Asmodis dämonenblaue. "Lass ihn selbst herausfinden, wie er den Fluss überquert. Ich zeige dir die Stelle mit den Lichtern." Sie nahm ohne zu zögern seinen Arm und führte ihn tiefer in den Neldoreth hinein. Reena zeigte keine Angst gegenüber Asmodi. Das hatte sie wohl mit Mallahall gemeinsam. Die Lichtmaga war auch stets mutig gewesen - allerdings auch in gutem Glauben, der Dämon könnte sich zum Positiven ändern. Nun hatte er seine Familie zurückgelassen, dafür gesorgt, dass Etelin einen ewig sabbernden Zustand erreicht hatte, Mallahall vergewaltigt worden war und er hatte wieder aus purer Freude getötet.

"Zeig sie mir!"
"Du stehst fast an richtiger Stelle." Reena marschierte an Asmodi vorbei und deutete auf eine kleine Ansammlung von Pilzen. Beinahe in einem kreisrunden Ring wuchsen sie und besaßen überaus ungewöhnliche Farben. Die buntesten Pilze, die das einfache Volk wohl kannte, waren die knallroten und weißgetupften Fliegenpilze. Diese hier aber wiesen grüne Flecke, violette Hüte oder blaue hängende Krempen auf. Sie sahen irgendwie mystisch auf.
"Genau hier habe ich die Lichter gesehen. Im Moment sind keine zu entdecken, aber ... he, was war das?!" Sofort schnellten Reenas Hände hoch. Das Metall der Klingenklauen blitzte im Licht. Sie schaute sich um. "Jemand beobachtet uns", zischte sie und ärgerte sich, dass Asmodi nicht Manns genug war, um Lerium zu beherrschen. So würde sie mit ihm auf celcianisch sprechen müssen und das bedeutete, dass ihre Beobachter sie verstehen konnten.
"Dort vorn!" Die Dunkelelfe zeigte auf einen Baum, in dem sich ein großes Astloch befand. Im Dunkel dieses faustgroßen Loches glitzerte etwas. Leises Kichern war zu hören.
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Re: Die Expedition

Beitrag von Asmodeus » Sonntag 29. November 2009, 20:59

Asmodi knurrte Korfy entgegen. Der kleine Goblin redete zu viel und schwieg zu wenig. "Wenn es sich tatsächlich um Lichtmagie handelt, wird sie Spuren hinterlassen haben.“ „Rhrhrrhhh.h..h“ Dies gefiel dem haraxviech nicht. Er wollte mit dieser abscheulichen Lichtmagie im Grunde so wenig wie möglich zu tun haben. Schon oft genug war er unfreiwillig damit in Kontakt gekommen. Praktisch immer war die Quelle dieser schrecklichen Magie von seiner eigenen Herrin ausgegangen. Vielleicht war es wirklich ein Fehler gewesen sie zu erwählen. Vielleicht… Andererseits… er hatte Zanraia gefunden, ein Kind gezeugt und somit seinen haraxischen Samen in die Welt verteilt. Castus war ein eigener Dämon. Ohne Wirtsköprer… Aber zur Hälfte menschlich… schwächlich… Dachte er düster. Auch wenn er ganz vernarrt in Zanraias Chaos war welches in ihrem Geist herrschte, so mochte er ihre Menschlichkeit kaum. Abgesehen natürlich vom Geschlechtsakt…

“ Schaut euch nach glitzerndem Tau um oder nach kleinen Lichtflecken auf Steinen, die eigentlich nicht hier sein dürften. Und achtet auf .... wuaaahhh! .... Auf Wurzeln." „Weisst du was kleiner Grünling… schau du dich nach glitzerndem Tau und nach kleinen Lichtflecken um!“ Fauchte er und packte nach dem Goblin soeben zu Boden gestürzt war. Er riss ihn wieder auf die Beine und verpasste ihm einen Hieb auf den Hinterkopf. Einfach so… zum Spass. „Wie kann ein Wesen mit so kleinen Füssen so schusselig sein häh?!“ Schalt er. Danach ging er mit Reena voran. Er sprang auf allen Vieren voran und durchquerte als erster den Fluss. Er bemerkte dass Korfy ihm nicht folgte. „NA WAS IST?! KOMM SOFORT HIER HER!“ Brüllte er. Doch Reena beschwichtigte ihn. "Lass ihn selbst herausfinden, wie er den Fluss überquert. Ich zeige dir die Stelle mit den Lichtern." „Jahrrhrhrhrhrh!!!“ Grollte er und hechtete neben ihr her.

"Du stehst fast an richtiger Stelle." Der Dämon runzelte die Stirn und blickte sich um. „HIER IST NICHTS! GAR NICHTS! NUR PFLANZEN! VERFLUCHTE PFLANZEN!!“ Er zerfetzte gerade einen Strauch um ihr zu zeigen was er von dem Grünzeug hielt. Erst als Reena auf die eigenartige Pilzansammlung zeigte wendete auch Asmodi ihnen seine Aufmerksamkeit zu. Er hielt gebührenden Abstand. Zu schlechte Erfahrungen hatte er mit Heilkräutern und ähnlichem Gemacht. Er legte seinen Kopf schief wie es das Viech so oft tat wenn es etwas irritierte.

"Genau hier habe ich die Lichter gesehen. Im Moment sind keine zu entdecken, aber ... he, was war das?!" „mrhrh.rr.hr.h..“ Auch Asmodi wirbelte herum, legte witternd seine Nase in die Luft und suchte die Umgebung mit seinen leuchtend blauen Augen ab. „Ich seehhh nichts…“ Er schnupperte. „Ich wittere…nichts…“ Wie auch. So viele Pflanzen wie es hier in diesem Wald gab konnte er gar nichts reines erspüren.
"Jemand beobachtet uns" „Soll er doch! Wir werden ihm schon zeigen was wir davon halten mauhaahahah.“

"Dort vorn!" ASmodi blickte in die Richtung auf welche Reena ihn verwies und näherte sich mit ein paar entschlossenen hechtern. Er hockte sich vor den Baum, legte seinen Kopf schief und lauschte. Nun hörte er es auch. Ein leises kichern. Etwas grosses konnte sich darin ja nicht verbergen, schliesslich war das Loch im Baum eher klein. Er knurrte bedrohlich und packte dann mit seinen Klauen ins Loch.

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Re: Die Expedition

Beitrag von Erzähler » Dienstag 1. Dezember 2009, 23:58

Korfy nahm die Gewalt hin, die gegen ihn ausgeübt wurde. Er duckte sich zwar reflexartig darunter weg - erfolglos - aber er wehrte sich auch nicht. Stattdessen beugte er sich unterwürfig vor, kaum dass er wieder auf den Beinen stand und versicherte Asmodi: "Natürlich, Herr. Ich kann auch allein nachschauen. Ihr braucht Eure kostbare Zeit nicht mit Tau und Lichtflecken verschwenden. Ich schicke meine schusseligen Füße sofort los!" Sofort war etwas untertrieben, denn erst musste Korfy einmal über den Ilfar gelangen. Reena und Asmodi ließen ihn einfach stehen.

Die beiden erreichten die Lichtung, auf der die Dunkelelfe die Lichter ausgemacht hatte. Sie zeigte Asmodi die Pilze und grinste gehässig, als sich dieser über die Natur ausließ. "Du hast Probleme mit Kräutern, ich weiß. Jeder in Kosral weiß es, deshalb tragen wir das hier." Sie zeigte ihm das Beutelchen, das an einer Lederkordel um ihren Hals hing. "Ich werde es jederzeit tragen ... noch vertraue ich dir zu wenig. Oder gerade dir! Dämon ..." Sie säuselte das letzte Wort auf so bizarr anregende Weise, dass selbst die Waldgeräusche für einen Moment zu verstummen schienen. Reena wusste, wie man sich in Szene setzte. Ihre dunkle Haut schimmerte im fahlen Licht, das durch das Laubdach fiel.

Möglicherweise hätte sich diese Frau noch dazu überreden lassen, das Kräutersäcklein von ihrem Hals zu nehmen, wären sie beide nicht durch leises Kichern abgelenkt worden. Es kam aus einem hohlen Baum, der ganz in der Nähe stand. Ein alter Ahornbaum, der auch schon einmal bessere Zeiten gesehen hatte. Blätterlos hingen die Zweige bis knapp zum Astloch herab, in das eine große Männerfaust gerade so hinein passen würde. Die Zeit der dunklen Tage war nicht allein schuld daran, dass der Baum sich so trostlos zeigte. Teile von ihm waren bereits abgestorben und der Schmarotzer und Parasit namens Efeu wuchs über den Stamm bis zu den breiteren Ästen hinauf, wo sich auch Misteln und Ungeziefer breit machten.

Asmodi fackelte nicht lange. Wenn ihn schon jemand störte, dann konnte sich dieser Jemand auch zeigen. Außerdem bot ein Astloch in einem hohlen Baum kein Versteck mit Fluchtmöglichkeit, wenn der einzige Zugang durch eine dämonische Hand blockiert wurde.
Asmodi griff hinein. Glockenhelles Kreischen, etwas, das seine Finger flatterhaft berührte und dann ein Biss wie von einem kleinen Nagetier in seinen Zeigefinger. Im nächsten Moment schwirrten drei handpuppengroße Glühwürmchen um den Halbdämon herum. Nein, es waren keine Glühwürmchen wie er sofort erkennen sollte. Sie sahen vielmehr aus wie kleine Menschen oder Elfen mit Schmetterlings- und Libellenflügeln. Sie trugen feine Kleidung aus Blättern, Blüten, aber auch hauchdünnem Stoff, der wie seidiger Tau ihre Körper umhüllte.
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Sie umschwirrten Asmodi und bewarfen ihn mit matschigen Beeren und Nüssen. "Lass Aymi zufrieden, du übergroßer Borstenkamm, haha!" "Genau, sie hat dir nichts getan - noch nicht!" "Vorsicht, Freunde! Er sieht böse aus." Sie plapperten so wild durcheinander, dass man sie kaum verstehen konnte. Und dann tauchten Reenas Klauen auf und zerteilten die Luft. Die Feen flatterten wild kreischend in alle Richtungen davon. Lediglich die kleine Gefangene - die ein Feenjunge als Aymi bezeichnet hatte - hockte noch immer im Baum fest, kämpfte aber mit trommelnden Händchen und bissigem Gemüt gegen ihren Peiniger an.
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Re: Die Expedition

Beitrag von Asmodeus » Freitag 4. Dezember 2009, 07:28

Asmodi ignorierte Reenas spitzzüngige Bemerkung bezüglich seiner einzigartigen Beziehung zu Heilkräutern. Immer wieder redete sich der Dämon erfolgreich ein, niemals durch diese lächerlichen Pflanzen aufgehalten werden zu können. Dabei unterdrückte er mit eiserner Konsequenz jede sich aufdrängende schmerzliche Erinnerung die ihm genau das Gegenteil beweisen wollte. Zu oft schon war er Opfer dieser botanischen Schmach geworden. Viel zu oft, wenn man bedachte WIE mächtig er doch war – in seinen Gedanken.

Es ist jedoch allgemein unbestritten dass der Seelenfeuer-Dämon Asmodi durchaus nicht zu unterschätzen ist. Dies könnte nämlich ebenso schlechte Folgen haben.Das Viech war in der Lage alles zu zerstören woran man glaubte. Diese Erfahrung hatte ja Mallahall vor kurzem machen müssen als sie von dem Mord an dem Goblin erfahren hatte. Asmodi war sich wohl noch gar nicht bewusst dass sie deshalb so streng zu ihm war. Doch im Moment hatte er andere Sorgen.
Aktuell waren es nämlich ganz andere Wesen die ihre erste Begegnung mit dem Haraxviech machten. Feen, die sich tief in einer Baumwurzel versteckt gehalten hatten, es aber offenbar nicht hatten lassen können so auffällig zu kichern. So laut, dass sie unweigerlich die Aufmerksamkeit der beiden Waldeindringlinge auf sich gezogen hatten.

Asmodi fackelte nicht lange – wäre ja auch sehr unüblich für ihn – und fasste ins Loch. Er streifte etwas unerwartet bewegliches und weiches… dann folgte der Biss. Der unruhige blaue Dunst in seinen Augenhöhlen flammte wütend auf. „RHAAHRHRH!!!“ Knurrte er, nicht des Schmerzes wegen sondern aufgrund der Entrüstung dass es ein Tier wagen konnte IHN zu beissen! Zumal es noch ein besonders KLEINES Tier sein musste wenn es schon in dieses Loch passte…
Zielstrebig packte er nach dem Angreifer wurde aber von den drei anderen abgelenkt. Er funkelte die Fremden an und erkannte dass es keine schäbigen Tiere waren sondern winzige ebenso schäbige Menschlein mit insektenartigen Flügeln. Für einen kurzen Moment war der Dämon irritiert ab dem unerwarteten Anblick. Doch sogleich übertrumpfte seine Zerstörungswut jegliche Neugier. „RHARHRRH!“ Fauchte er ihnen entgegen und schlug wie seine dunkelelfische Begleitung nach den flinken Wesen. Ohne Erfolg. Asmodi kannte Feen nicht, hatte noch nie welche gesehen und er wusste auch nichts über sie ausser dass sie ihn im Moment gerade störten und zum narren hielten. Ein triftiger Grund sie zu vernichten – nicht dass er überhaupt einen Grund gebraucht hätte aber so wars umso schöner seinen sadismus auszuleben. Da er die umherschwirrenden Feen nicht packen konnte und sie sich ohnehin gerade in alle vier Himmelsrichtungen verteilten richtete er seinen ganzen orn auf jenes bissige Übrigbleibsel welches das Pech hatte sich noch im Baum zu befinden. Der Dämon zögerte keine Sekunde und jagte sein Seelenfeuer in den Stamm. Er grollte böse und packte nach Amy. Endlich kriegte er sie zu fassen und zog sie mit seinen flammenumlodertenPranke heraus. Er musterte die Fee kurz, schloss dann seine Pranke um sie und grinste hämisch. „Tu deine letztem Atemzüge ehe ich dich zerquetsche wie ein elendiger Käfer!“ Lachte er und drückte bereits gegen den kleinen Körper… dann jedoch schien er es sich anders zu überlegen und hielt die Fee an einem Beinchen fest. Er zeigte Reena triumphierend seinen Fang und grinste ihr angeregt entgegen. Dann schaute er wieder zu der Fee hin. „Mhmm… erst reiss ich dir die Flügel aus… und dann zerquetsche ich dich.“ Raunte er und nahm bereits einen der wunderschönen Feenflügel in den Pinzettengriff.

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Re: Die Expedition

Beitrag von Fee » Sonntag 6. Dezember 2009, 23:31

Feen stellten oftmals einen zu kleinen Gegner dar. Asmodi und Reena mussten dies soeben erkennen, als sie wild mit Klauen - künstlich angefertigt wie durch dämonische Präsenz vorhanden - nach den kleinen Wesen schlugen. Die Feen waren einfach zu flink und huschten unverletzt in alle Richtungen davon. Für sie war der Angriff der Größeren ein Spiel und daher kicherten sie noch immer, als ihre kleinen Flügel sie davon trugen.
Doch eine Fee war vergessen worden. Nein, nicht vergessen! Sonst hätten die drei anderen nicht ablenkend eingegriffen, als Asmodi wütend geknurrt hatte, die Hand im Astloch, in dem sich Aymi versteckt hielt. Nun mussten sie aber erst einmal sich selbst in Sicherheit bringen. Mit großen, neugierigen Augen beobachteten die drei Feen, was als nächstes geschehen würde. Sicherlich hatte der Blauhaarige mit den rauchenden Augen auch seinen Spaß. Das Gemüt von Feen war fernab jeglicher bösen Gedanken. Niemals kämen sie auf die Idee, dass hinter Asmodis Fassade so viel Hass, so viel Finsternis steckte.

Sie sollten diese dunkle Seite kennen lernen. Der Dämon ließ sein Seelenfeuer aufflammen. Blaue Flammen züngelten aus dem Astloch den Stamm hinauf. Selbst der Baum ließ plötzlich seine Blätter hängen. Sie verloren an Farbe. Welche Ängste und Zweifel besaß eine Pflanze? Dürre und Hitze? Feuer? Ein Holzfäller mit einer Axt? Der Baum litt. Jedes Wesen aus Florencias und Phauns göttlicher Liebe spürte das. Doch die Pflanze, so groß und mächtig sie auch erschien, trat in den Hintergrund, als das anfangs winzige Fiepsen zu einem qualvollen Schreien anstieg. Aymi wurde Opfer der Flammen. Das Feuer verbrannte nicht ihren Körper, aber ihre Seele. Und die kleine Fee kämpfte mit ihren Ängsten.
"Nein nicht! Naturgewalten und Glitzerstaub! Bitte, hör auf! Florencia, Natur, Waldgeister! Beende den Spuk!" Oh, sie litt und zwar sehr. So sehr, dass sie garnicht bemerkte, wie sie stets die Sprache wechselte. Ihre Freunde hörten sie, fürchteten sich aber jetzt. Der Blauhaarige war ein gefährliches Monster. Eine Bestie, die sie nicht hätten wecken sollen. Jetzt musste Aymi für ihren Schabernack büßen.

Das Feuer ließ sie zuckten, aber ihre Flinkheit litt ebenso unter ihm wie ihre Seele. Die kleine Fee entwich nicht mehr. Sie biss auch nicht zu. Blass schaute sie aus, als Asmodi sie aus dem Astloch zog. Sie passte perfekt in eine Hand, war nicht größer als ein Püppchen. Sie besaß ein doppeltes Paar libellenartiger Flügel, die zuckten und dabei glitzernden Staub auf Asmodis Fingern verteilten. Sie schillerten in golden wie die Morgensonne und waren halb durchsichtig wie ein Tautropfen auf einem sommergrünen Blatt. Über die schmalen Schultern fiel flachsblondes Haar und Aymis Augen leuchteten so waldgrün wie ihr seidendünnes Kleidchen.
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Sie starrte Asmodi einen Moment lang an. Ihre Augen waren anders als die der anderen Elfen. Es hatte sich ein Stückchen Unschuld aus ihnen geschlichen und dem Blick für reale Ängste Platz gemacht. Aymi hatte haraxisches Seelenfeuer erlebt. Doch die Kleine ließ sich nicht unterkriegen. Nicht einmal, als ihr Peinige ihre zarten Flügel zwischen die Finger nahm und drohte, ihr die kostbaren Libellenschwingen auszureißen, ehe er sie zerquetschen würde.

"Warum bist du so gemein? Wir haben doch nur gespielt!" Sie war ein absolut liebreizender, niedlicher Feenfratz. Jeder hätte das von Aymi behauptet. Jeder, der nicht gerade ein in einem Menschenkörper gefangener haraxischer Dämon namens Asmodi war. Dieser zupfte wohl schon an den Flügeln.
Aymi stieß einen erschreckten, hohen Schrei aus. Es klang dennoch so wundervoll wie ein Kinderlachen. Ein solch bezauberndes Wesen konnte man doch nicht in den Händen eines Dämons lassen.
"Was zögerst du noch? Hauch diesem Mistkäfer das Leben aus!", drängte Reena. Sie schmiegte sich fast wollüstig an Asmodi heran, strich ihm über den Arm, aus dem er sich noch ein Stück Fleisch gerissen hatte, um Mallahall zu ärgern. Dann küsste sie seine Schulter, als erregten sie die kleinen Foltereien, die er mit der Fee noch vor hatte. Aymi aber schüchterte es nicht ein. Sie war eine Fee und sie besaß viele kleine Tricks. Man unterschätzte Feen sehr oft, bis man Opfer ihrer Zauberei wurde.

"Lass mich lieber in Ruhe oder sei nicht so gemein, du ... du ... Gnom, du!" Feen besaßen kaum ein Gefühl für Rache. Sie waren albern und kindisch, aber Hass zählte nicht zu Eigenschaften, mit denen sie sich rühmten. Trotzdem wussten sie, wie man sich mit ein wenig Schabernack aus gefährlichen Situationen retten und dem bösen, bösen "Feind" noch einen draufsetzen konnte. Asmodi war ein solcher Böser - und deshalb musste er sich jetzt der Feenmagie ergeben.
"Florencia, Phaun, Große Naturkräfte. Helft mir, diesem Leidbringer zu helfen und schenkt ihm meine Feengnade, damit ich mit ihm sprechen und ihn verstehen kann." Sie wandte ihr Köpfchen und schaute Reena an. Auch die Dunkelelfe war ein sogenannter Leidbringer - jemand, der die Natur und das Leben missachtete. Sie schaute auch so finster. Ein bisschen Lachen konnte ihr vielleicht gut tun. So sprach die Fee: "Naturgeister aller Wälder, zaubert ein Lächeln auf dies dunkle Gesicht."
Bei Reena wirkte der Zauber überraschenderweise zuerst. Vermutlich lag es daran, dass sie kein sooo befremdliches Wesen war. Dämonen wurden ja nicht gerade täglich zu Opfern von Feenmagie. Der Zauber brauchte bei Asmodi eben noch etwas. Bei Reena entfaltete er sich aber gerade auf gar wundervolle Weise. Sie zuckte zurück und hielt sich den Bauch. Dann prustete sie los, als hätte jemand den größten Witz Celcias gerissen. Sie kicherte, giggelte und lachte, bis ihr Tränen aus den Augen rannen. Sie warf sich zu Boden und rollte sich zwischen den vertrockneten Blättern umher. Und sie konnte einfach nicht aufhören, zu lachen.

Endlich geschah auch mit Asmodi etwas. Er spürte wohl noch, wie seine Beine nachgaben und die Lider schwer wurden. Die Bewusstlosigkeit des Feengnade-Zaubers dauerte nicht lange. Das war auch nicht Aymis Ziel gewesen. Sie wollte schließlich mit dem Dämon sprechen, herausfinden, warum er denn ein so großer, gemeiner Klotz war. Dazu musste er ja wach sein.
Der eigentliche Trick bei diesem Magiestreich war, dass sich Asmodi nicht mehr rühren konnte, sobald die Ohnmacht nachließ. Er stand in einem Feenbann, der es Aymi erlaubte, mit ihm zu sprechen. So hockte die kleine Fee tapfer vor seinem Gesicht, die Beine überkreuzt und mit der Hand in Asmodis Bart spielend. Sie konnte ja nicht ahnen, dass er des Öfteren auch mehr als bissig war. Aber sie schien sich nicht zu fürchten.
"Redest du jetzt mit mir und sagst mir, warum dein Feuer mir so Angst gemacht hat?"
"Genau, warum bist du so ein gemeiner Fiesling! Wir haben nur gespielt!" Eine der anderen Feen mischte sich ein. Sie hatte braunes, langes Haar, trug ein Kleid aus pinkfarbenen Blüten und ihre Schmetterlingsflügel schimmerten rosig bis golden. Sie hockte auf Asmodis Schulter. Die beiden anderen Feen - ein kleineres Feenmädchen mit ebenfalls braunem Haar und rosa Blütenkleidchen und ein Feenjunge ganz in grün - schwirrten dem Dämon um den Kopf. Sie waren allesamt viel zu neugierig, um diesen Leidbringer ziehen zu lassen. Im Hintergrund kicherte Reena immer noch.

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Re: Die Expedition

Beitrag von Asmodeus » Montag 7. Dezember 2009, 15:38

Asmodi lachte böse auf als das kleine Wesen zu kreischen begann. Der Dämon erkannte den Schmerz sofort auch wenn ein anderer vielleicht die Feenschreie als Frohlockungen verkannt hätte. „Jaaaa….“ Raunte er angeregt von seiner eigenen Folter. Für ihn gab es nichts herrlicheres als ein Wesen zu verderben welches bisher noch wahre Unschuld ausgestrahlt hatte. Wie damals den kleinen hirtenjungen den er vor den Toren Zyranus geschlachtet hatte. Ein Wunder dass Mallahall ihm diese Gräueltat überhaupt hatte verzeihen können. Dieses dumme Weib! Asmodi! Hör auf um des Lebens willen!“ Schrie der Medicus verzweifelt doch der Dämon hörte nicht auf seinen Wirt. Ohenhin waren seine dunklen Züge in den letzten Tagen dermassen gestärkt worden dass er wieder ein identisches Verhalten zeigte wie damals… als es noch keine Mallahall, die Dämonenherrin, in seinem Leben gegen hatten.
Die Elfe schrie und krächzte in einer ihm unverständlichen Sprache. Bitter, hör auf! War der einzige wortfetzen den er verstand. „HahahahaahahahahahaHhh!“ Er zog die Fee zu sich um sie noch genauer in ihrem Leid zu betrachten. Er grinste ihr böse entgegen, wohl wissend welche Schrecken sie gerade durchlebt hatte.

“Warum bist du so gemein? Wir haben doch nur gespielt?“ „ooohhh… dann lass mich doch mitspielen!“ Mit diesen gezischten Worten zog Asmodi erstmalz schmerzhaft an den Flügelchen der Fee. “Was zögerst du noch? Hauch diesem Mistkäfer das Leben aus!“ Asmodi grinste düster und grollte leise. „Das ist der Unterschied zwischen Dämonen und Angehörigen der Dunklen Seite. Der Tod ist eine unwiderrufbare Gnade… das Leid kann nur erLEBT werden und je mehr davon auf der Erde existiert umso mehr Völker werden darunter zu leiden haben.“ Zum ersten Mal konnte Reena wohl spüren welche Dimensionen die Folter bei einem Dämonen annehmen konnte. Ja, von Asmodeus hätte selbst Hagen noch was lernen können. Asmodi grollte zufrieden als sich Reena ihn heranschmiegte. Oh welch grässliches Paar sie doch abgeben würden. “Lass mich lieber in Ruhe oder sei nicht so gemein, du… du… Gnom, du!“

„AHAHAHahaha harhRArarh!! Sonst geschieht was mhm? Willst du mich Schlagen? HAhaahrhrarhrhrrhrrh!“ Er zog an ihren Haaren und rupfte ihr einen ganzen Büschel von ihrem Kopf. „Herherherhrh jetzt siehst du noch hässlicher aus!“ Der Dämon ging davon aus dass es einem solch zierlichen Wesen ganz und gar nicht gefallen konnte wenn man es körperlich verunstaltete. Asmodi knurrte nur als die Fee begann seltsame Floskeln zu Singen. Noch merkte er nichts von dem Bann der die Fee auf ihn gesprochen hatte doch Reena verhielt sich plötzlich sonderbar. Er runzelte verwirrt die Stirn als sie begann loszulachen. „Na komm schon beherrsch dich gefälligst!“ Knurrte er böse doch Reena war nicht mehr zu bremsen. Sie lachte Tränen, kugelte sich am Boden, es sah bizarr aus. Wenn es wenigstens ein böses Lachen gewesen wäre… aber nein es klang frohlockt und glücklich! Ihm schauderte es. „HÖR AUF!“ Bellte er sie an. Ohne Erfolg. Er wollte sie bereits an der Schulter packen und sie zur Besinnung schütteln… da liess auf einen Schlag die Kraft in seinen Beinen nach. „Waassnrngn?“ Asmodi stürzte nach vorn und knallte hart auf dem Grund des Bodens auf. Die Rauschschwaden in seinen Augenhöhlen schwanden für einen Moment und der Dämon lag leblos da. Nein… nicht gänzlich leblos. Aurelius ächzte einen Moment, ihn betraf der Bann nicht und so hatte er für einen kurzen Augenblick die Kontrolle über seinen Körper. „ARgngh… Mallahall….“ Hauchte er hilflos. Er nannte ihren Namen nicht wegen des Feenzaubers den ihn ängstigte… sondern wegen Asmodi der immer mehr ausser Kontrolle zu geraten schien. Dann jedoch veränderten sich die Gesichtszüge des Mannes wieder und wurden zu der Fratze des Haraxviechs. Ob Feen Dämonen überhaupt kannten? Sie waren etwa so rar wie sie selbst. Kaum ein Dämon schaffte es überhaupt eigenständig ausserhalb des Harax zu existieren. Er schnaubte und knurrte als er die Fee auf seiner Brust erkannte. Er wollte schon nach ihr packen merkte aber schnell dass ausser seiner Gesichtsmuskulatur nichts mehr funktionierte.

„RAHRHAHRHRHRHRHRH!!!!“ Brüllte er sofort los und grollte der Fee düster entgegen. „WAS HAST DU GEMACHT DU KLEINE KRÖTE?!“
“Redest du jetzt mit mir und sagst mir, warum dein Feuer mir so Angst gemacht hat?“ Zur Antwort flog der Fee dermassen viel Speichel entgegen dass es sie bei einem Treffer wohl gleich von ihm runter schleudern würde. „REEEEEEEEEEENAA TÖÖÖÖÖÖÖTEEE SIE LOOOOOS¨“ Grollte er, doch die Dunkelelfe wollte oder konnte gar nicht mehr hören.

“Genau, warum bist du so ein gemeiner Fiesling! Wir haben nur gespielt!“
„CHRHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!!!“ Fauchte er ihnen unmenschlich entgegen. Auch ging von Asmodi eine höchst seltsame Aura aus. Eine unruhige Aura welche die Feen wohl kaum kannten. Sie war bedrückend… und zerstörerisch… und vor allem liess sie grosses Chaos erahnen. Chaos welches das Gegenteil aller Naturgesetze bedeutete. Waren die Feen jemals so etwas bösartigem Begegnet? Einem Wesen dass sich einen Dreck um ihren Anblick scherte? Normale Menschen wurden doch sehr still wenn sie die Feen erkannten. Dieser hier schien nur wütender zu werden… und es steckte so viel Wut in diesem Körper, so viel Hass. „NIMM SOFORT DEINEN BANN VON MIR DANN STIRBST DU SCHNELL!!! Anstonsten… werde ich dich so lange am leben lassen bis ich um dich herum deine ganze Familie, deine Freunde und dein elendiges Volk ausradiert habe!!!!“
Mit Grossen, fürchterlichen Drohungen hatte Asmodi noch nie gegeizt und wer ihn wirklich kannte wusste, dass er jede seiner Fantasien nur zu gerne auch umsetzen würde.

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Re: Die Expedition

Beitrag von Fee » Donnerstag 10. Dezember 2009, 09:04

Die von Asmodi als kleine Kröte betitelte Fee guckte ihn mit ungeahnter Faszination an. Nie zuvor war ihr ein derartiger Leidbringer begegnet. Dass ein Dämon dahinter steckte, hätte sie sich nicht einmal in ihren dunkelsten Albträumen ausgemalt, kannte sie doch weder den Harax noch so viel Bösartigkeit. Und auch die anderen drei Feen musterten den knurrenden und brüllenden Asmodi, als sei er aus einer anderen Welt gekommen - ohne zu wissen, dass dies tatsächlich der Wahrheit entsprach.
Aymi sprach ihn an. Irgendjemand musste es ja tun, um mehr über ihn heraus zu finden. Vielleicht konnten sie ihn besser verstehen, wenn sie seine Beweggründe kannten. Sie rieb sich das Köpfchen, wo ein Büschel blonder Haare fehlte. Der Blauschopf hatte ihr da ein beträchtliches Loch in ihre flachsblonde Mähne gerissen und es würde eine ganze Weile dauern bis das nachgewachsen war. Vielleicht konnte sie diesen kleinen Makel mit einem Reif aus Herbstblättern bedecken - wenn sie noch welche fand, die nicht schon vom kalten Wetter durchnässt waren. Aber jetzt wollte sie erst einmal dieses Wesen kennenlernen, erhielt als Antwort aber nur einen ganzen Eimer Speichel, der ihr entgegenflog und sie so von ihrem Sitzplatz beförderte. Die kleine Fee sprang sofort auf und schüttelte sich. Sie war klatschnass. Der Speichel klebte in Haaren und an ihrem Kleidchen. Die Flügel zuckten unentwegt, um die gallertartige Masse von sich zu rütteln. Ein dicker Klumpen halbdurchsichtigen, gelblichen Schleims tropfte zu Boden.
Die anderen Feen gaben angeekelte Laute von sich und schwirrten für Sekunden in sichere Verstecke. Eine rief mit fiepsiger Stimme: "Hat er dich vergiftet?" Aymi schüttelte den Kopf: "Nur angerotzt, dieses Leidbringer-Ferkel!" Das ermutigte den Rest des winzigen Schwarms, zurück zu kehren.

„REEEEEEEEEEENAA TÖÖÖÖÖÖÖTEEE SIE LOOOOOS“ "Tihihihi...." Reena war ausgeschaltet. Sie lag erschöpft am Boden, nicht mehr in der Lage, mehr zu tun als ihre Gliedmaße halbherzig zu rühren. Und trotzdem musste sie immer noch lachen. Es klang nur längst nicht mehr nach ausgelassener Heiterkeit. Auch Lachen konnte für den Körper zur enormen Belastung werden.

"Du bist wirklich ein richtiger Miesepeter", sagte die kleinste der Feen. Sie flatterte an Asmodi heran, vermied es aber, in seinem Blickfeld aufzukreuzen. Sie wollte nicht angespuckt werden. Ihr Name war übrigens Penelope, aber den würde sie diesem großen, blauhaarigen Leidbringer nicht nennen. Er war unheimlich, obgleich sie sich für ihn faszinierte. Trotzdem ... irgendetwas Unangenehmes ging von diesem Wesen aus.
"Lasst ihn uns lieber aus dem Wald bringen und dann verschwinden", meinte die kleine Fee, während sie ihre dürren Ärmchen um den eigenen Körper schlang. Die einzige männliche Fee der Gruppe - ein Grünschopf namens Feyru - streckte Penelope die Zunge raus und zeigte ihr anschließend eine lange Nase. "Und wie sollen wir das machen? Ihn tragen?" Feen schienen zumindest im Ansatz sarkastische Veranlagungen zu besitzen. "Ich schnapp mir seine Beine!"
"Blödmann!", keifte Penelope zurück, aber man merkte schnell, dass beide Feen sich nur neckten. Keiner von beiden wollte den anderen ernsthaft ärgern. Sie waren nur zu Späßen aufgelegt. Aymi sah das jedoch ganz anders. "Seid doch mal ruhig, ihr beiden", rief sie.
"NIMM SOFORT DEINEN BANN VON MIR, DANN STIRBST DU SCHNELL!!!" Aymi kletterte auf Asmodis Arm. Nun tropfte sie diesen mit Speichel voll, aber daran störte sie sich genauso wenig dran wie an der Tatsache, dass die Körperflüssigkeit noch immer ihren halben Körper bedeckte. "Wenn ich den Zauber lasse, kannst du niemanden töten", antwortete sie weise. "Das wäre wohl das beste. Du bist nämlich ein Leidbringer. Du missachtest nicht nur die Natur, sondern auch uns. Sprich doch lieber mit mir, anstatt so gemein zu sein." Die Kleine ließ nicht locker. Sie besaß eine mindestens ebenso hohe Geduld wie Mallahall - aber Aymi konnte bedeutend nerviger sein durch ihre dauerhaft unschuldige Art. Mallahall wurde wenigstens auch einmal zornig und nutzte ihre Dämonenherrin-Macht aus. Aymi aber blieb einfach nur liebreizend, neugierig und naiv.
Gemeinsam hatten beide, dass sie sich vor dem Dämon nicht fürchteten - obwohl die kleine Fee im Gegensatz zu ihren Freunden seelenfeurische Schrecken erlebt hatte. Penelope, Feyru und die letzte Fee Belinda waren deutlich scheuer und mieden es, Asmodi zu berühren. Sie schwebten flatterhaft wie Kolibris in der Luft, schauten zu Aymi hinunter und warteten nur darauf, sich aus dem Staub machen zu können. Glitzer regnete von ihren Flügelchen herab.

Aymi jedoch lief wieder an das Gesicht des Dämons heran. "Ich hab schlimme Sachen in dem Feuer gesehen. Jemand hat mir meine Flügel ausgerissen und mich in einen Vogelkäfig gesperrt. Ich hab keinen Honig mehr bekommen. Keine Wälder und Blumen und grüne Bäume mehr gesehen. Es muss schlimm sein, ein solches Feuer im Herzen zu tragen. Du tust mir leid, Leidbringer." Sie legte den Kopf schief. Die kahle Stelle war jetzt gut zu erkennen. "Wer ist Mallahall?"

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Re: Die Expedition

Beitrag von Asmodeus » Sonntag 13. Dezember 2009, 02:19

Asmodi fauchte wütend. „WARUM LIEGST DU HIER RUM UND LACHST DU VERFLUCHTE DUNKELELFISCHE HURE! HILF ENDLICH ODER SEI VERFLUCHT!“ Brüllte er der schönen Dunkelelfe wutentbrannt entgegen, doch sie würde wohl kaum reagieren können vielleicht bekam sie gar seine Wuttiraden selbst gar nicht mehr mit. Lachen konnte sehr anstrengend sein und wenn einem die Puste ausging war Benommenheit eine häufige Konsequenz. Von ihr war im Moment nicht viel zu erwarten obwohl Asmodi sich ernsthaft fragte was für eine Abart eigentlich in sie gefahren war. Vermutlich waren daran auch diese kleinen hässlichen beflügelten Menschlein schuld. „Oohh ihr werdet dafür büssen was ihr Reena angetan habt! Ihr beleidigt sie…“ Was er auf eine ganz verquere Art und weise eigentlich auch wieder witzig fand. Dämonen waren eben chaotische Wesen die durchaus in der Demütigung die böse Wesen durch gute Erfahren ihre Schadenfreude entfalten konnten. Tja, anders jedoch war es aber wenn er selbst durch gute Wesen gedemütigt wurde, dies trieb ihn zur Weissglut und er war schon lange nicht mehr bereit diesen Wesen auch nur irgend eine vernünftige Antwort zu geben die nicht aus Drohungen bestand.
"Du bist wirklich ein richtiger Miesepeter", Asmodi funkelte die Fee böse an. „ACH GEH VERRECKEN DU ZU KLEINGERATENE MISSGEBURT DIESER VERFLUCHTEN NATUR!“ Grollte er ihr entgegen. Mit diesem Leidbringer war nun wirklich nicht gut Kirschen essen. Jede Frage schien ihn nur noch mehr zu erzürnen. Kein Wunder, ein Dämon war es sich nicht gewohnt in die Fänge solcher Wesen zu geraten. So klein sie auch waren so sehr unterschätzte er auch ihre magische Macht. Die Feen beherrschten schliesslich eine der mit abstand stärksten Magiearten überhaupt – ihre eigene mysthischen Feenzaubern deren Kunst nur sie allein beherrschten und deren Quell aus der Natur selbst stammte. Damit war diese Magieart für den Dämon wohl neben der Licht und Naturmagie eine der schlimmsten Varianten.

"Lasst ihn uns lieber aus dem Wald bringen und dann verschwinden", Asmodi entdeckte das Beissen für sich. Immer wieder schnappte er nach diesen lästigen mückenartigen Viecher doch sie waren leider zu Flink für seine garantiert todbringenden Beisser. "Lasst ihn uns lieber aus dem Wald bringen und dann verschwinden", „HARHAHRH!! DANN WERDE ICH WIEDERKOMMEN UND EUREN DUMMEN WALD BIS AUF DIE LETZTE WURZEL NIEDERBRENNEN! Dann werde ich Salz über die Erde streuen damit hier nie wieder was wächst!“

Man konnte ja gegen vieles Kämpfen, Orks, die Dunkle Seite, Feen, Windmühlen oder eben Wälder. Diese kleinen fliegenden Würmer hatten nichts besseres zu tun als unentwegt vor sich hin zu plappern. Nun neckten sie sich gegenseitig. „RHARHHHHHHHHHHHHHHHHHH!!!!!!!!!!!!!!! VERSCHWIIIIIIIIIIIIIINNNNNNDET IHR ELENDIGEN VERFLUCHEN KLEINEN WIDERLINGE!!!!“ Brüllte Asmodi der diese Naivität und dieses Grundvertrauen beinahe um den Verstand brachte.
"Wenn ich den Zauber lasse, kannst du niemanden töten", „KANN ICH SEHR WOHL! ICH KANN DICH AUCH QUÄLEN, FOLTERN UND ERNIEDRIGEN! WARTS NUR AB!“ Schnaubte er ihr entgegen.

Asmodi musste für die Feen sehr irritierend sein. Einerseits hatten sie die Gabe ins Herz der Waldbetreter zu blicken und zu erkennen welcher Böses in sich Trägt und wer reines Herzens war. Nur war das „Böse in sich tragen“ eigentlich mehr im metaphorischen Sinne gemeint. Viele Wanderer erschienen Böse doch hinter dieser grässlichen Fratze verbarg sich meist ein leidvolles Schicksal, ein tieferer Grund. Bei dem Blauhaarigen jedoch war das Böse auf eine ganz eigenartige Art und Weise präsent. In Form einer mächtigen Aura die düster und schwer war, doch von dieser beinahe verdrängt existierte auch noch eine zweite Kraft die sich deutlich von der bösen Aura abgrenzte, Aurelius. Zwei Seelen in einer Brust. Eine jedoch genährt von einer unendlichen Schwärze. Als trüge dieser Körper das Verdorbene in sich.

"Das wäre wohl das beste. Du bist nämlich ein Leidbringer. Du missachtest nicht nur die Natur, sondern auch uns. Sprich doch lieber mit mir, anstatt so gemein zu sein." „Dann löse deinen Band und ich werde in einer SEHR EINDEUTIGEN SPRACHE MIT DIR SPRECHEN!“ Brüllte er ihr entgegen.
"Ich hab schlimme Sachen in dem Feuer gesehen. Jemand hat mir meine Flügel ausgerissen und mich in einen Vogelkäfig gesperrt. „ Asmodi grinste und die Fee mochte zu ihrem eigenen Schrecken spüren dass diese Erzählung den Blauen wahrhaftig entzückte, ja erfreute. Welches Wesen konnte denn bei solch einer schrecklichen Erinnerung überhaupt Freude empfinden. „Jarhrh…. Dass würde ich jetzt auch gerne mit dir machen… und dann kannst du deinen Kollegen zusehen wie ich das gleiche mit ihnen tu! HahaahHEHEHEH!“

“Ich hab keinen Honig mehr bekommen. Keine Wälder und Blumen und grüne Bäume mehr gesehen. Es muss schlimm sein, ein solches Feuer im Herzen zu tragen. Du tust mir leid, Leidbringer." „SHLIMM?! SCHLIMMM? OoHHH NEIN DAS IST HERRLICH! HAHAAHahahahah! Nähre mich weiter mit deinen Ängsten na loooooos! Das ist MEIN Honig mein Nektar! Hheheeheheh! Du hast ja keine Ahnung dummes Geschöpf! Was es bedeutet sich aus dem Leid anderer zu nähren! Denn es ist hier auf dieser Welt im Überfluss vorhanden! HAheeha… jarhrhrh und wenn ich genug davon aufgenommen habe werde ich diese Welt unterjochen! Hahahrahahah!“ Nun gingen seine Grössenideen wieder mit ihm durch so das er die letzte Frage der Elfe einfach ignorierte. „Ich werde dafür sorgen dass Celcia eine schwarze Erde wird! Alle werden sie nur existieren um mich mit ihrem Leiden zu erquicken hahaahHAAHhaah! Und an diesem Tag… des Absoluten Sieges… wird es Mallahall mitansehen müssen AHAHAHAHHRAHAHahaahahah!!!!. Ihre Hoffnung wird die letzte sein die erlöschen muss! HAHAHRHRHRHRH!!!“
Bei seinen Träumen liess er völlig ausser acht dass Mallahall wohl kaum tatenlos zusehen würde wie Asmodi die Welt vernichtete. Aber die Gedanken waren selbst für einen Dämon frei.

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Re: Die Expedition

Beitrag von Fee » Mittwoch 16. Dezember 2009, 02:23

Aymi und ihre Freunde schauten betroffen, ob Asmodis wütender Schimpftiraden. Sie verstanden nicht, warum er so ausgelassen böse war. Sie spürten aus ihm selbst kommend aber auch keinerlei Liebe, keinen Frieden und Respekt vor der Natur hatte er ohnehin nicht. Jede anwesende Fee empfand Mitleid mit diesem Wesen. Es war ein bedauernswerter Leidbringer und in Aymi wuchs das Bedürfnis, diesem Blauschopf zu helfen. Er war ja vollkommen verwirrt und sicher verängstigt deswegen. Vielleicht beschimpfte er aus diesem Grund auch alles und jeden oder schnappte nach den flinken Keine von ihnen konnte er erreichen. Aber sie mussten etwas tun. Die Feengnade - der auf Asmodi liegende Zauber - würde bald nachlassen und bis dahin sollte die flatterhafte Gruppe entweder geflohen sein oder sich eine Lösung ausgedacht haben. Ersteres kam weder für Aymi noch für Penelope, Belinda oder Feyru in Frage. Sie konnten einen so problematischen wie faszinierenden Leidbringer doch nicht einfach sich selbst überlassen.

Der Feenjunge flatterte zu Reena herüber, die kaum mehr ein Zeichen von sich gab. Sie hatte sich ausgelacht und keuchte nur noch schwer. Sämtliche Kraft war aus ihrem Körper gewichen. Am liebsten wollte sie jetzt schlafen und reagierte auf rein garnichts im Augenblick.
Feyru spürte auch von ihr Dunkelheit der Seele ausgehend, aber sie besaß auch etwas Freundliches. Es war zwar unter dunkelelfischer Kultur als freundlich zu verstehen, doch ihre Aura unterschied sich wesentlich von Asmodi. Der blauhaarige Leidbringer besaß so etwas wie einen guten Kern überhaupt nicht. Stattdessen lebte da ein reines Kernchen neben ihm, klein und im Hintergrund schlummernd. Aber es war nicht sein Kern. Es kam den Feen so vor, als ruhe in dem Körper ein zweites Seelchen, das derzeit weit im Verborgenen lag. Diese Seele war es auch, die das Wort "Malla-irgendwas" ausgesprochen hatte. Die Neugier der Feen war gepackt. Zugleich aber auch die Sorge. Sorge um das Wohlergehen des Leidbringers. Er schimpfte so schrecklich viel, er fluchte und drohte.

Aymi flatterte an ihn heran. Sie war die einzige, die mutig genug erschien, sich ihm bis auf sehr kurze Distanz zu nähern. Traurig schaute sie Asmodi entgegen. "Du armer Leidbringer. Du tust uns leid. Du bringst uns Leid. Mitleid für dich. Wir verstehen dich nicht. Warum, warum? Nein, wir verstehen es nicht. Wo ist deine Liebe? Vielleicht sollten wir dir davon etwas geben."
"Willst du ihn etwa verzaubern, dass er sich in die verliebt, Aymi? Dieser Großling?" Penelope kicherte. Allein ein Kuss dieses Menschen würde ausreichen, ihre Feenfreundin erneut von Kopf bis Fuß mit Speichel zu benetzen.
"Nicht doch", lachte Aymi daraufhin. Weder sie noch die anderen hörten auf die bösartigen Drohungen des Dämons. "Er ist viel zu groß, als dass ich das wollte. Aber du hast mich auf eine tolle Idee gebracht. So könnte er uns bestimmt helfen, ihn besser zu verstehen."

Aymi drehte sich wieder zum Dämon hin. Dieser schwelgte gerade in seinen Träumen und wie er Mallahall als letzte große Unschuldsperson Celcias schlussendlich zerstören würde. Dieser Gedanke hing frohlockend in der Schwebe. Ebenso wie Aymi, die weite Kreise über Asmodi zog und dabei ihren Feenstaub verteilte.
"Schaffst du das allein?", fragte Belinda, die erkannt hatte, welchen Zauber die kleine Fee mit dem ausgerissenen Haarbüschel sponn. Aymi nickte nur und zog einen weiteren Kreis. Schon begann der Zauber. Dieses Mal sprach sie keine komplizierten Zauberformeln. Der Feenstaub reichte vollkommen. Die Welt um Asmodi herum wuchs. Nein, so stimmte das nicht. Alles behielt seine ursprüngliche Größe - mit Ausnahme von ihm selbst. Kleidung, Haar, Haut, einfach alles verfeinerte sich, schrumpfte zusammen und hinterließ einen Dämon, der nur wenige Millimeter größer als eine der Feen war. Knappe 22 Zentimeter maß der Dämon nun noch und lag noch immer bewegungslos am Boden - jetzt allerdings auf einem trockenen Blatt.
Die Feen landeten um ihn herum. Nun waren sie wirklich zu Menschen mit Flügeln geworden, denen Asmodi Aug in Auge gegenübertreten könnte. Aymi lachte laut und klatschte. Ein glockenhelles Klingeln legte sich über die Umgebung. Asmodis Glieder kribbelten. Blut strömte wieder durch seine Adern, konnte ungehindert fließen und er sich endlich wieder bewegen. Allerdings war er zu einem Winzling geschrumpft worden.

"Wenn du groß werden willst, solltest du uns und vor allem Aymi am besten nichts tun. Sie ist die einzige, die den Zauber rückgängig machen kann", warnte der flinke Feyru und musterte Asmodi einen Augenblick. "Bist du jetzt immer noch so ein Miesepeter?"
"Wir kennen nicht einmal deinen Namen. Sollen wir dich Blauschopf nennen?" Mit dem Schrumpfzauber hatte Aymi auch die Magie aufgebraucht, um den Lachkrampf aufrecht zu halten, der auf Reena lag. Müde richtete sich die Dunkelelfe auf und schaute sich um. Ihre Stimme klang um einiges lauter, als sie verwirrt in den Wald fragte: "He, Menschendämon, wo steckst du?"


Asmodeus ist nur noch 22 cm groß

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Re: Die Expedition

Beitrag von Asmodeus » Sonntag 20. Dezember 2009, 00:46

Asmodi fauchte als Aymi ihm traurig entgegenblickte. „Was glotzt du so? Elendiges kleines Mistviech!“ Knurrte er düster und grollte das es einem nur noch unheimlich sein konnte. „RAHRHRHRH!“ Er wollte zappeln und sich räkeln doch es gelang ihm nicht. Der Zauber wirkte zu stark. „NIMM DEN BANN VON MIR!!!!“ Brüllte er der Fee entgegen.
"Du armer Leidbringer. Du tust uns leid.“ Der Dämon starrte das Viech an. „WAS TU ICH EUCH?! RHARHRHRHRH!!!“ Er drehte beinahe durch, er wusste nicht wie er diesen Wesen zu begegnen hatte.

“Du bringst uns Leid. Mitleid für dich. Wir verstehen dich nicht.“ Der Dämon legte irritiert seinen Kopf schief. Warum sprachen diese Nervegeister jetzt plötzlich in Versen? Als gaben sie nicht auch so schon genügend Stuss von sich…
“ Warum, warum? Nein, wir verstehen es nicht.“ „WEIL ICH EIN DÄMON BIN! GESCHAFFEN AUS DEM CHAOS DER WELT! GENÄHRT DURCH DAS LEID DER LEBENDEN! Haahahahrhrrhahah!“[/i]

“ Wo ist deine Liebe? Vielleicht sollten wir dir davon etwas geben." „NEIIIIIINRHRH!!! VERSCHONT MICH DAMIT!“ Zischte er böse. Liebe war jetzt wirklich noch das letzte was er brauchte. Schon Mallahall nervte ihn ständig damit. „Liebe… ist eine Lüge! Eine Illusion!“
"Willst du ihn etwa verzaubern, dass er sich in die verliebt, Aymi? Dieser Großling?" „MACH DOCH! ES WIRD DICH TÖTEN! Dämonische Liebe ist Chaos! CHAAAAAAAAAOOOOOSSS HRHARHAHRAHRAHH!“

Asmodi war gerade mit seinen eigenen Gedanken abgelenkt und trieb sich selbst in immer düstere Fantasien. Oh wie sehr er sie doch liebte! Wenn sie doch nur wahr wären! Er merkte daher nicht wie die schwatzhafteste aller Feen begann um ihn herum zu schwirren.

"Schaffst du das allein?" „HWAHRÄRHRRH?“ Jetzt wurde er auf diese kleinen Mistviecher aufmerksam. Die frechste aller Feen begann damit um ihn herum zu wuseln. „Hör auf damit!“ Knurrte der Dämon unruhig. Diese kleine Flatterhure machte ihn allmählich nervös zumal sie ständig eklig glitzernden Staub fallen liess. Auf ihn. Plötzlich ging ein Ruck durch seinen Körper und die Welt um ihn herum wandelte sich. Nein, nicht die Welt wie er einige Sekunden später empört feststellen musste – sondern er. Er schrumpfte! Seine ganze, mächtige Natur schrumpfte auf wenige Centimeter zusammen! Aurelius bot seinem Dämon einen grossen, stämmigen Körper an doch was nützte diese Grösse wenn sie auf einen anderen Massstab gemünzt wurde? Jetzt war er einfach nur noch eine grosse… Fee… ohne Flügel. „WAS?! WIE KANNST DU ES WAGEN!! AHRAHRRHRH!“ Seine Stimme klang genau so piepsig wie jene der Feen. „ARHRHRHRH! RAHRHRHR!“ Asmodi schnappte in seiner irritiertheit nach seinem bereits angegriffenen Arm und vergrösserte das Loch darin um ein gutes Stück fleisch . Nervös kaute er darauf herum.

"Wenn du groß werden willst, solltest du uns und vor allem Aymi am besten nichts tun. Sie ist die einzige, die den Zauber rückgängig machen kann", „RAHRHRRH!“ Sein düsteres Seelenfeuer dass in seinen Augen loderte flammte auf. Endlich wurde ihm bewusst dass er sich wieder rühren konnte, dies hatte ihm eifer seiner Selbstverletzung gar nicht realisiert doch nun stierte er den Feen knurrend entgegen. Er würde sie schon zwingen ihren Zauber rückgängig zu machen beim Harax!

Asmodi ging in die Hocke. Du kannst doch keine Fee angreifen! Empörte sich Aurelius panisch, doch der Dämon war ja nicht wirklich dafür bekannt dass er auf solche ungeschriebenen Regeln Rücksicht nahm.

"Bist du jetzt immer noch so ein Miesepeter?" „DIR ZEIG ICH GLEICH WAS ICH BIN!“ Brüllte der Dämon und fiel den Feenjungen an. Er sprang wütend auf ihn los und setzte im blinden Zerstörungswahn seine Krallen gegen den Körper des Feenjungen ein. „STIIIRRRBBB STIRIRRRRBRBRRBRB!“ Grollte er rasend und schickte sein Seelenfeuer durch den Feenleib.

Selbst für Feen war es wohl nicht ungefährlich mit einem Dämon „zu spielen“.
OB die Dunkelelfe merkte welch „kleinkrieg“ in ihrer Nähe gerade herrschte?

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