Eine neue Welt - Ein neues Jagdrevier

Obwohl Sarma eine Wüstenstadt ist, besitzt sie einen florierenden Hafen. Reisende und Händler aus Andunie laufen hier mit ihren Schiffen ein und aus. Selten ist im Hafen nichts los.
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Eine neue Welt - Ein neues Jagdrevier

Beitrag von Erzähler » Freitag 22. Oktober 2010, 15:47

Sie brauchten keine Hilfe und bereits nach wenige Stunden befanden sich Erasmus und Famina auf der Reise nach Samar - Überraschenderweise war die See ruhig und so konnte das Gespann nach einem halben Tag die Küste der Wüstenperle sehen. Die Wellen brachen sich am Bug und streuten die Gischt über den jungen Mann. Normalerweise war der Jäger es gewohnt, Wasser mit Kälte in Verbindung zu bringen, aber das klare blaue Meer, war durch die Sonne gewärmt und kühlte die erhitzte Haut nur etwas ab. "Samar! Endlich!", jauchzte Famina laut und deutete auf die Küste ihrer Heimat. Bereits von hier konnte man das geschäftige Treiben am Pier erkennen - Bunte Fahnen wehten im Wind und große Handelsschiffe, mit prallen Bäuchen, strichen die Segel um zu entladen. Allerdings zerstreute das junge Mädchen dieses Bild. "Seit die Dunkelelfen die Stadt überrannt haben, gibt es keinen Handel mehr ... die Schiffe dort werden festgehalten und ausgebeutet.", sie seufzte merklich, aber gewann schnell das süßliche Lächeln wieder. "Wir legen nicht direkt im Hafen an ... man würde uns sofort kontrollieren und glaub' mir, Erasmus, dass würde dir nicht gefallen.", meinte sie und begann damit die Segel des Schiffes entsprechend auszurichten. Sofort ruckte es und das kleine Boot änderte die Richtung. Sie nährten sich einem dunklen, kleinen Lagerhaus mit einer Öffnung in di ein Schiff gerade so hinein passte. Es erinnerte an die selbe Konstruktion, wie Erasmus sie schon im kleinen Fischerdorf gesehen hatte.

Beide tauchten in die Dunkelheit ein und bereits nach wenigen Sekunden, hörte man die Sehne eines Bogens der sich spannte und wahrscheinlich nur den Tod bedeute. Famina legte beruhigend die Hand auf die Schulter des Jägers und hob an zu Rufen: "Ich bin es! Famina, legt die Bögen weg und gebt den Weg frei!" Es schallte einige Male und jemand entzündete Licht. Sofort erkannte man, dass es sich nicht um ein einfaches LAgerhaus handelte. Hier sah man eine halbe Festung. Waffegetelle, gerüstete änner und seltsame Kapuzenträger warteten auf die Neuankömmlinge. Als Famina auf den Pier sprang, neigte jeder für den Bruchteil einer Sekunde den Kopf. Erasmus hingegen wurde mit den leichen, dunklen Blicken belegt wie schon im Lager der Sklavenhändler. Famina drehte sich um und reichte dem Jäger ihre Hand. Mit einer ihr nicht wirklich zumutbaren Kraft, zog sie den stämmigen Jüngling zu sich. Sie lächelte ihn an und nickte, bevor sich das Mädchenzu den anderen Männern umdrehte. "Sagt meiner Mutter, dass ich wieder da bin und der Auftrag erfllt ist. Ich werde später zu ihr kommen.", ihr Stimme hatte etwas bestimmendes und jemand entfernte sich sofort aus dme Sichtfeld der Beiden. Famina hingegen nahm Erasmus bei der Hand und führte ihn zu einer großen Tür am Ende des Raumes. "Pass auf ... Menschen dürfen kein Waffen trage, es sei den, sie gehören zu den Dienern der Elfen. Lass den Bogen hier ... er wird nicht verloren gehen, ich verspreche es dir. Die Klingen hälst du versteckst unter deinem Mantel. Wir gehen ein Stück.", mit einem kleinen Schwung stieß sie dieTür auf und trat hinaus ins Licht. Ein erlechtertes Seufzen drang aus ihrem Mund und sie streckte die Arme in die Luft. "Endlich, Heimat!", freute sie sich und wedelte mit der Hand, dass Erasmus ihr folgte.

Sie waren nun ein paar Schritte über den bunten Hafen gewandert und hatten bereits einige Dunkelelfenpatrouillen gesehen. Mehr als einige unschöne Blicke ernteten sie nicht. Glücklicherweise. Plötzich fragte Famina, den Jäger: "Sag Erasmus, was hast du jetzt vor? Du wolltest die Welt bereisen ... wenn ich dich richtig verstanden haben - Es wird schwer aus dem Hafen zu kommen, ohne die Hilfe von Freunden.", meinte sie kleinlaut.
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Re: Eine neue Welt - Ein neues Jagdrevier

Beitrag von Erasmus Weidenfels » Freitag 22. Oktober 2010, 23:23

Die überfahrt war ruhiger als erwartet und während die Fahrt nach Süden ging wurde es immer Wärmer, also hatte Erasmus inzwischen nur noch sein einfaches Hemd und seine Lederweste an, die Felle hatte er nun neben sich liegen. „Sarma! Endlich! jauchzte die junge Samaerin und Erasmus konnte die Stadt am Horizont sehen und staunte, aus der Ferne sah er bunte Flaggen an den , für ihn, riesigen Handelsschiffe. Auch die Bewegung die am Pier und im gesamten Hafen war.
Aber er kam schnell aus dem Staunen wieder raus als Famina ihm erzählte, dass es Dunkelelfen waren die die Hafenstadt überrannt hatten und nun alle Schiffe genauestens Kontrollierten.
Sie kam immer näher, drehten aber recht früh ab und fuhren zu einer Art Lagerhalle. Dort öffnete sich, wie in Uruia bereits, die Seite die zum Wasser gebaut war und das Segelschiff fuhr hinein.
Dann war Finsternis, Erasmus hörte nun wie sich die Sehnen mehrerer Bögen spannten und er stellte sich innerlich bereits auf die Schmerzen ein.
Doch Famina hob die stimme aber Erasmus konnte es nicht verstehen, es war wahrscheinlich Sendli, die Sprache der Wüste. Sie klang verführerisch und rau zu gleich. Es war dem Jäger unheimlich.

Dann entzündeten überall Lichter im Raum und es waren Bewaffnete und mit Kapuzen verdekten Männer standen ums Boot herum. Famina sprang raus und alle senkten leicht ihr Haupt.
Sie scheint wirklich eine wichtige Person zu sein
Das dachte er, als sie ihn dann aus dem Boot raus zog. Dann führte sie ihn zu einer Tür und sagte
Pass auf ... Menschen dürfen kein Waffen trage, es sei den, sie gehören zu den Dienern der Elfen. Lass den Bogen hier ... er wird nicht verloren gehen, ich verspreche es dir. Die Klingen hältst du versteckst unter deinem Mantel. Wir gehen ein Stück. .

Der Jäger packte den Bogen an die Seite und richtete seinen Mantel so, dass man das Kurzschwert nicht länger sehen konnte. Dann stieß sie Tür auf und trat heraus, sie schien erleichtert und innerlich freute sich Erasmus. Sie ist zufrieden
Er lächelte und folgte ihr dann. Nach einer kurzen Zeit und einigen unschönen blicken, fragte Famina „Sag Erasmus, was hast du jetzt vor? Du wolltest die Welt bereisen ... wenn ich dich richtig verstanden haben - Es wird schwer aus dem Hafen zu kommen, ohne die Hilfe von Freunden „

Erasmus sah sie an und antwortete prompt „ Wirklich darüber nachgedacht habe ich noch nicht, aber es wird sich sicherlich eine Möglichkeit finden mit einem Schiff zum Festland zu kommen.
Und wenn es nur ein Fischerboot sein wird, ich lasse mich von einem Krieg nicht aufhalten.
Auch wenn es schade für das Sarmaerische Volk ist und ich hoffe das dieser Krieg schnell beendet wird.“ Er schaute wieder auf Famina und sie schaut leicht betrübt auf den Boden.
„Aber ich werde alles mir mögliche tun dir hier zu helfen.“

Erasmus schaute sich um und wieder kam ihnen eine Dunkelelfische Patrouille entgegen, diese schaute nur auf Famina und beachteten den jungen Pelgarer nicht wirklich.
Wie soll das nur weitergehen... Wenn ich nicht aufpasse, werde ich sterben bevor ich überhaupt das Festland wieder gesehen habe
Über eines wunderte er sich jedoch, warum selbst die Männer hier ihre Augen geschminkt hatten.

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Re: Eine neue Welt - Ein neues Jagdrevier

Beitrag von Erzähler » Dienstag 26. Oktober 2010, 17:03

Bevor Famina das Wort ergriff, ließ sie die Spitzohren schweigend an sich vorbei in der Menge des Hafens verschwinden. Niemand in Sarma wagte es frei zu sprechen, wenn sich Elfen in der Nähe aufhielten - Sie verfuhren grausamer mit frei denkenden Menschen als mit gemeinen Verbrechern. Die meisten Bewohner der Stadt schworen darauf zu wissen, dass die Besatzer von Zeit zu Zeit sogar Kriminelle in die Straßen entließen, damit das Wüstenvolk von seinesgleichen gepeinigt werden sollte. Famina zog ihren Speichel hoch und spie aus. Ihre Mimik zeugte von Hass und Verachtung gegenüber den Dunklen, welche die Samaer seit dem Überfall unterdrückten. Erst als sich die junge Kämpferin vergewissert hatte, dass Erasmus und sie alleine waren, wandte Famina ihr Gesicht dem jungen Mann zu. Trotz der deutlichen Ablehnung zeigte sich nun ein breites Grinsen auf den vollen Lippen seiner Begleitung.

"Weißt du, Erasmus ...", begann sie und hakte sich bei dem Jäger unter um weniger Aufmerksamkeit zu erzeugen, " ... meine Mutter hat einige gute Freunde in der Stadt und ich denke, sie würde sehr gerne den Mann kennenlernen, der den Schänder von Bashi' Arrus mit einem Pfeil pfählte!"

Geschickt führte Famina den aus der Wildnis stammenden Jägersmann durch die aufgebrachten Massen der Stadt. Für Erasmus musste dies eine vollkommen neue Welt sein. Soviele Menschen auf einem Fleck und jeder hatte etwas zu tun - Nichts stand still. Unter der brennenden Sonne der Wüste gingen unzählige Kaufleute, Handwerker und Hausfrauen ihren Geschäften nach. An jeder Ecke gab es etwas zu sehen. Fischverkäufer priesen lautstark die neusten Fänge an, während eine Gasse weiter der Schlachter hackend an einem Schweinekadaver arbeitete. Das unbeschreiblich schöne Mädchen lenkte in eine der vielen Straßen ein und von Zeit zu Zeit, kaum zu bemerken, nickte sie vorbeigehenden Leuten in Roben zu, die sich, als Erasmus sich noch einmal umwenden wollte, plötzlich verschwunden waren.

"Meine Mutter kann dir sicher auch mit deinem Problem helfen. Das hoffe ich zumindest.", lässig gab sie dem Insulaner einen Kuss auf die Wange, als sich eine weitere Elfenpatrouille durch die enger werdende Gasse schob.

Grob stießen die Dunklen Passanten zur Seite und auch Erasmus wurde wirbelnd in den Dreck geschleudert. Eines der Spitzohren blieb stehen und wandte sich dem seltsam gekleidteten Mann zu. Laut rief er nach seinem Artgenossen und schon entbrannte eine kleine Diskussion in Lerium. Famina hatte sich scheinbar versteckt, denn egal wohin Erasmus blickte, er konnt sie nicht sehen. Wind kam auf und blies den lockeren Wütensand durch die Passage. Viele Samaer hielte sich ihre Kopftücher vor den Mund, um dem bekannten Problem der in der Region vorherrschenden Stürme entgegen zu wirken. Da ihre Rasse solch' harte Witterun nicht gewöhnt war, zogen sich auch die Dunkelelfen zurück. Allerdings nutzte eines der Spitzohren die Gelegenheit und verpasste Erasmus einen harten Tritt in die Seite. Lachend entschwanden die beiden im Nichts.

"Diese dreckigen Elfen werden ihren Frevel an den Menschen büßen ...", hörte man Famina sagen. Wutentbrannt tauchte da Wüstenmädchen neben Erasmus auf und hielt ihm die Hand hin, welche der Jäger dankend ergriff. Ohne ein Ächzen zog sie den jungen Mann empor und wies in die Straße hinunter.
"Gehen wir weiter - Die Straße runter befindet sich ein Gasthaus, dort trinken wir etwas und warten bis ein Freund uns abholt!", schrie Famina gegen den Wind und zog Erasmus mit sich in den körnigen Sturm.
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Re: Eine neue Welt - Ein neues Jagdrevier

Beitrag von Erasmus Weidenfels » Mittwoch 27. Oktober 2010, 22:16

Famina ließ die dunkle Patrouille vorbei ziehen, dann sprach sie erst wieder zu dem Jäger.
Weißt du, Erasmus, meine Mutter hat einige gute Freunde in der Stadt und ich denke, sie würde sehr gerne den Mann kennenlernen, der den Schänder von Bashi' Arrus mit einem Pfeil pfählte!
Den Schänder von was ??? dachte Erasmus nur, wollte aber nichts sagen da er zeitgleich versuchte sich den Weg den sie gegangen sind einzuprägen. Er wusste ja nicht was er noch alles in der Stadt der ewigen Sonne erleben würde.
Überall in der Stadt war das Leben im vollen Gange, hier und da standen Händler mit ihren Ständen und versuchten sich durch gegenseitiges Anbrüllen die Kunden weg zu schnappen.
Das nächste was die Samaerin zu ihm sagte war Meine Mutter kann dir sicher auch mit deinem Problem helfen. Das hoffe ich zumindest. dann küsste sie ihm leicht auf die Wange.

Erasmus wusste nicht genau wie er reagieren sollte, denn so nahe stand er noch keiner Frau bevor.
Er hatte sich stets für sich gehalten und plötzlich taucht Famina in seinem Leben auf und verzauberte seine Sinne. Leider vergaß er seine Umwelt und ein heftiger Stoß, der ihn zu Boden führte, holte ihn wieder ins Jetzt. Es war eine Dunkelelfen Patrouille und einer der Elfen stand nun vor ihm und rief in einer fremden Sprachen seine Begleiter.
Verdammt... Sie haben mich doch bevor die Elfen ihm irgendetwas antaten, wehte ein Windstoß losen Sand durch die Stadt und die Elfen wichen zurück. Sie waren das Phänomen der Wüste genau so wenig gewohnt wie der Jäger. Doch verpasste einer der Spitzohren ihm noch einen harten Tritt in die Seite, der den Balarer zusammen zucken ließ. Dann verschwanden sie und Famina tauchte wieder auf.
Sie half ihm, ohne auch nur ein Anzeichen auf Anstrengung, auf und zeigte dann in die Richtung in die sie schon unterwegs waren.
Gehen wir weiter - Die Straße runter befindet sich ein Gasthaus, dort trinken wir etwas und warten bis ein Freund uns abholt!

Dort kann ich sie auch fragen, wer genau der Kerl war den ich im Wald getötet habe...
war der erste Gedanke des jungen Jägers. Der Wind wehte immer mehr Sand auf und Erasmus hielt sich seinen Arm vors Gesicht um sich etwas gegen den Sand zu schützen, der wie kleine Stiche aus der Haut anfühlten.
Sie gingen also weiter die Straße entlang und kamen auch bald schon an dem Gasthaus an. Es war über drei Etagen, was in dieser Stadt nichts unnormales war, und hinter den verglasten Fenstern sah er das einige von ihnen mit Stoff auf der Innenseite behängt waren. Famina ging hinein und Erasmus folgte ihr, drinnen war es mit einigen Kerzen beleuchtet, doch die Sonne die durch die Fesnter kam, reichte fast aus den ganzen Schankraum aus zu leuchten. In dem Gasthaus war zwar etwas los, aber am Abend würde es hier wohl voller sein wird. Der Jäger zählte zwölf Personen, wer hier arbeitete und wer Gast war, konnte der Mann aus Balar nicht erkennen, denn sie waren alle gleich gekleidet. Ganz anders als er es von Barnor gewohnt ist.

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Re: Eine neue Welt - Ein neues Jagdrevier

Beitrag von Erzähler » Sonntag 21. November 2010, 12:08

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