Auf Abwegen

Hier findet man die Dragoner und ihre Drachengefährten, falls diese nicht gerade zum Tempel der Drachen geflogen sind. Eine lange Passage, gesäumt von schwarzen steinernen Drachenköpfen, führt zum Orden.
Antworten
Benutzeravatar
Erzähler
Nicht-Spieler-Charakter
Nicht-Spieler-Charakter
Beiträge: 4273
Registriert: Montag 4. Januar 2010, 20:11
Lebensenergie:

Auf Abwegen

Beitrag von Erzähler » Donnerstag 1. Februar 2018, 15:30

(Eilmana kommt von: Der Drachenzahn und seine ersten Gäste)

Als die Elfe den schmalen Durchgang erreichte, lauschte sie ob einer der Männer evtl. auch schon auf dem Weg sein könnte. Sie konnte nichts hören und ging davon aus das sie ähnlich wie Lyn und Marga noch im Wasser entspannten. Dann wollte sie sich schnell auf den Weg in den Trockenraum machen. Sie zögerte, sollte sie vielleicht doch mal lauschen was die Männer so mit einander sprachen? Sie fasste ihren Mut zusammen und schlich so leise sie konnte auf ihren kleinen Füßen in Richtung des Sees der Männer. Als sie fast am See angekommen war versteckte sie sich in einer dunklen Ecke hinter einem Felsvorsprung und lauschte. Sie wagte auch einen Blick auf den See.

Auf der von ihren Lichtern erhellten und glitzernden Oberfläche erkannte sie schnell zwei Körper die sich dort entspannt treiben ließen. Der eine war schnell als der von Tarmas zu erkennen und das was sie von ihm sah, denn er trieb wie sie zuvor auf dem Rücken, ließ sie bestimmt ein wenig erröten. Auch Protho schwamm, jedoch bäuchlings, mit langsamen Zügen durch das Wasser und auch sein Muskelspiel war eine Augenweide, doch was, bzw. wen Eilmana suchte, den sah sie nicht sofort. Es dauerte einen Moment, bis sie Yran am anderen Ende des Sees ausmachte. Er stand dort, nackt wie ihn sich nur die Götter erdacht haben konnten, und schäumte gerade seinen Körper gründlich ein. Dann griff er zu einem Eimer und goss ihn sich schwungvoll den Inhalt über. Sein schwarzes Haar klebte ihm lang und glatt am Rücken und umspielte die harten Konturen seines durchtrainierten Körpers. Der helle Schaum auf seiner Haut malte interessante Formen und zerfloss im Strom des Wassers. Selbst aus der Entfernung konnte die Elfe ein dunkles Muster auf seiner Haut erkennen, dass sich von seinen Schultern über seine Seite bis nach vorne zog. Eilmanas Blick wurde zu seinem knackigen Hintern gelockt und rann dann mit dem Schaum seine schlanken Schenkel hinab. Die Form seines Körpers war perfekt für ...ja wofür eigentlich? Er hatte breite Schultern und ein schmales Becken. Er drehte sich zur Seite und seine Hände griffen nach einem Tuch, was er sich dann um die Lenden schlang. Eilmana hatte es nicht sehen können, aber vermutlich hatte er auch so ein Ding wie Tarmas zwischen seinen Beinen. Ob es auch so lustig hin und her wackelte, wenn es im Wasser schwamm? Yran streckte sich und drehte sich zu seinen „Brüdern“ um. Eilmana drückte sich tiefer in ihr Versteck.
„Ich will noch was besorgen...“
Protho unterbrach ihn prompt:
„Ja, ja...irgendein Geschenk für die Kleine.“
Yran grinste und drehte sich wieder weg. Hinter ihm lag ein Gang in dem er verschwand.
„Tarmas, ich geh noch ins heiße Becken.“
„Ich werde mich noch abkühlen und dann Plau Ren die Schuppen abbürsten. Sie ist der Meinung dass noch immer Staub dazwischen klemmt.“
„Das ist doch Unsinn.“
„Ich weiß, aber ich tu ihr den Gefallen.“
„Tarmas?“
„Ja?“
„Ich verrate es keinem, aber du hast doch ein warmes Herz!“
„Ach verschwinde!“
Lachend erhob sich Protho und verschwand links von Eilmana in einem Gang. Kurz darauf seufzte auch Tarmas einmal etwas geräuschvoller und meinte leise, so dass nur Elfenohren es hören konnten:
„Wenn du dich beeilst, kannst du Yran noch einholen. Der Gang, den er genommen hat führt zu unseren Privatunterkünften. Wenn du am dritten Kristall dich links hältst, kannst du ihn nicht verfehlen.“
Damit schwamm er dann einen kleinen Seitenkanal davon, der in eine andere Grotte führte und Eilmana war allein.

Neugierig wie sie nun mal war und sicher weil sie auch Yran einholen wollte, beeilte sich Eilmana Yran in den gewiesenen Gang zu folgen. Tatsächlich gab es auch einige Abzweigungen, aber beim dritten hielt sie sich links und kurz darauf hörte sie Schritte vor sich. Vorsichtig lugte sie um die Ecke und sah, dass der kleine Gang hinter einem Wandteppich endete und in einen deutlich größeren mündete. Eine lange Passage öffnete sich hier, gesäumt von schwarzen steinernen Drachen, führte der Weg tief in den Berg hinein. Hier konnte mühelos auch ein Drache hindurch laufen und zu Eilmanas Linken sah sie die geschlossene Rückseite des gewaltigen Portals, das sie von außen schon gesehen hatte. Sie befand sich im Dragoner-Orden. Zur ihrer Rechten sah sie in einiger Entfernung Yran laufen. Dann verschwand er unvermittelt zwischen zwei Drachenstatuen und Eilmana rannte hinterher, um ihn nicht entwischen zu lassen. Ihre nackten Füße patschen leise über den Boden und ihr Tunika flatterte noch immer lose vor ihrer Brust, als sie schlitternd zum Stehen kam, sie in Yrans erstauntes Gesicht schaute, der gerade die Tür vor ihr hatte schließen wollen. Im Hintergrund, über seine linke Schulter hinweg, konnte sie ein mit dunkelgrüner Seide bezogenes Bett erahnen, dass mit ebenso dunklen Schals umhüllt war. Wilder Efeu wand sich an den Wänden und Säulen empor und ein würziger Duft hin in der Luft. Ja, das war Yrans Zimmer! Verwechslung ausgeschlossen! Waffen und Rüstungsständer zierten die gegenüberliegende Seite.
„Ei...“
Weiter kam er nicht, denn sein Blick wanderte zu ihren nackten Schultern und dem Rest ihres nun mehr als nur notdürftig bedeckten Körper. Sein Kehlkopf hüpfte seinen Hals empor und seine Lippen standen einladend offen. Die Hand, die die Türklinke hielt, wirkte ein wenig verkrampft. Stock steif stand er da. Eine Statur, schön und reglos, bekleidet mit einem verflucht tief sitzendem Handtuch über den schmalen Hüften. Einzig seine Augen wanderten träge über die Elfe und eine halb sichtbar gewordene Rundung, über helle Haut und noch mehr Haut und noch mehr... mehr...
Bild

Benutzeravatar
Eilmana Silva
Moderator
Moderator
Beiträge: 260
Registriert: Mittwoch 2. Mai 2012, 19:41
Moderator des Spielers: Maruka
Steckbrief: Zum Steckbrief
Rasse: Shyáner Elfe
Sprachen: Lyrintha
und vereinzelte Worte anderer Sprachen die Sie aufschnapen konnte.
Beruf: Künstlerin/Magierin
Fähigkeiten: Malen
Zeichnen
Lichtmagie Überdurchschnittlich
Kann kleinere Wunden heilen Licht erzeugen (schwebende Lichtkugel z.B.)
Kann kleinere Dinge schweben lassen und bewegen.
Lebensenergie:

Geld: 1D, 4L, 28F
Ausrüstung: [br]nur die Kleidung die Sie am Leib trägt[/br]

Re: Auf Abwegen

Beitrag von Eilmana Silva » Donnerstag 1. Februar 2018, 20:00

Als Ihr Blick auf dem See die nackten Körper von Tarmas und Protho erblickte, lief sie schon ein wenig rot an und wurde verlegen, aber sie war gerade zu neugierig um ihren Blick abzuwenden.
Dann erhaschte sie auch einen Blick auf Yran und dieser Blick lies ihr die Knie weich werden. In ihrem Bauch kribbelte es noch stärker als zu vor und sie konnte ihren Blick kaum mehr von ihm abwenden. Sein Körper war wunderschön,... sie fühlte sich zu ihm hingezogen und ihr Blick konzentrierte sich nur auf Yran, was Protho und Tarmas machten entglitt völlig ihrer Wahrnehmung. So etwas hatte sie noch nie getan, Männer beim Baden beobachtet,... der Anblick war für sie Aufregend und faszinierend, sie wollte Ihn berühren, sein Haar durch ihre Hände gleiten lassen und wissen wie sich sein Körper anfühlte. Von Ihren Gedanken fühlte sie sich selbst überrumpelt, was wollte sie da eigentlich...? Sie schluckte leise und lauschte....Ein Geschenk für die kleine.....was könnte Protho damit meinen. Eilmana vermutete das sie gemeint war da Lyn und Marga größer waren als sie, aber ein wenig unsicher war sie schon.
Yrans grinsen lies ihr Herz wieder aufschlagen und ihr wurde ganz warm.
Dann Verschwand er in einem Gang, Eilmana wollte ihm am liebsten nach, aber sie wusste nicht wo der Gang hinführte und Protho und Tarmas hätten sie gesehen also lauschte sie ihrer Unterhaltung.
Sie lächelte als Protho wieder einmal Tarmas aufzog, aber irgendwie hatte Protho recht, Tarmas schien wirklich ein sehr gutes Herz zu haben. Das Sollte sich auch gleich erneut zeigen.
Als Protho weg war hörte sie Tarmas seufzen und er erklärte ihr mehr oder minder beiläufig wo sie hin musste um Yran zu folgen. Sie grinste übers ganze Gesicht, sie hielt sich die Tunika etwas breiter vor ihren Körper so das sie die Vorderansicht ihres Körper verdeckte und sprintete aus ihren Versteck.
Noch bevor Tarmas ganz davon schwimmen konnte sah sie ihn an und sagte leise.
„Danke...“
Um dann auch gleich weiter zu rennen. Ihre Füße trugen sie recht leise und flink durch die Tunnel und sie bog an der richtigen Stelle ab. Sie war verblüfft was hier alles zu sehen war, sie hatte eine grobe Ahnung wo sie war, doch ihr Orientierungssinn war nicht immer der beste aber sie hatte gerade nur ein Ziel, Yran erwischen. Aber was wollte sie eigentlich machen wenn sie ihn erwischte, sie war nackt....und er auch fast.....aber sie hatte keine Zeit mehr sich darüber Gedanken zu machen den plötzlich kam sie vor ihm abrupt ins stehen und starte in diese Wunderschönen Smaragd grünen Augen die sie so gern hatte.
Sie selbst riss ihre Augen leicht erschrocken auf und stand mit offenem Mund einen Augenblick sprachlos vor Yran. Sie bemerkte wie sein Blick über ihre Schulter und ihren Körper wanderte, sie schluckte und zog die Tunika verlegen etwas höher.
Dann ergriff sie das Wort und versuchte sich irgendwie aus der Lage herauszureden, sie Sprach schnell und Yran blieb wohl nicht unbemerkt wie nervös und aufgeregt sie gerade sein musste.

„Ähm,....ich wollte eigentlich meine Sachen holen....also ich meine ich wollte nachsehen ob sie trocken sind“

Sie lächelte verlegen und wusste beim besten willen nicht wie sie wieder aus dieser Lage heraus kommen sollte, sie hatte sich noch nie Nackt mit einem anderen Mann unterhalten, oder gar anderes Getan.
Ihre Gedanken rasten und ihren Augen erweckten auf Yran vielleicht den Eindruck als würden sie immer größer werden.
Eilmana sah Yrans schöne Lippen und schluckte erneut. Sie mochte ihn sehr, aber sie bekam nun doch etwas Angst, sie hatte noch nie einen Mann geküsst.

„Achja, ich wollte dich noch fragen wegen dem Pergament, also ich wollte dich gerne mal Zeichnen, ….ähm also nur wenn es dir recht ist meine ich......“
Unsicher strich sie sich mit einer Hand ihre Haare von Links nach rechts, so das ihr einige Strähnen ins Gesichts vielen und hielt die Tunika mit ihren anderem Arm quer über ihren Oberkörper fest.
„Und wegen der Drachen,...ich würde mir wirklich sehr gerne den Ort ansehen wo die Dracheneier sind,.....also wenn du mich begleiten würdest...., „
Ihre Augen wechselten nun unruhig vom Boden zu seinem Gesicht, dann zur Decke, wieder zu ihm und so weiter.
„Ach ja, Marga braucht Hilfe bei dem Fluchtplan für Orok, ich sollte in der Bücherei nach einer Karte schauen wo diese Spinnen evtl. ihre Höhlen haben, ich dachte vielleicht kannst du mir dabei helfen die Bücher raus zu suchen du kennst dich hier ja besser aus als ich....“

Ihr Blick wanderte Weiter unruhig hin und her und blieb hinter ihm hängen, sie betrachtete sein Bett, alles war so schön grün, der Efeu sah wunderschön aus und alles wirkte so einladen.
Dann sah sie ihn wieder an, und redete weiter schnell und nervös.

„du hast es echt schön hier, es sieht unglaublich gemütlich aus.....“

Sie lächelte verlegen und sah ihn an.
Was sollte sie nur tun, sie konnte ja schlecht wieder wegrennen......
Bild

Benutzeravatar
Erzähler
Nicht-Spieler-Charakter
Nicht-Spieler-Charakter
Beiträge: 4273
Registriert: Montag 4. Januar 2010, 20:11
Lebensenergie:

Re: Auf Abwegen

Beitrag von Erzähler » Donnerstag 1. Februar 2018, 21:30

(andernorts:)
Tarmas schwamm noch einige Züge, als die kleine Elfe schon lange hinter ihm in dem Gang verschwunden war, der zu ihren Quartieren führte. Ein winziges und überaus schmales Lächeln huschte über seine vereisten Wangen, als er an ihr leises „Danke“ dachte.
„Nun wir werden sehen, ob du es mir wirklich danken wirst, Kind der Wälder.“
flüsterte er zu sich selbst und tauchte unter. Den Ort, den er nun aufsuchen würde, den konnte außer ihm kaum ein anderes Wesen betreten. Eis war sein Element und Kälte ließ oft auch sein Herz gefrieren, doch heute hatte er sich viel zu sehr der Wärme des Lebens hingegeben. Nun dürstete es ihn nach Frieden, nach Kälte und nach der Stille des Eises.

Indes kam Eilmana schlitternd vor dem Mann sehen, der ihre Knie dazu brachte sich wie Pudding anzufühlen. Fast wäre sie gestolpert. Sie schluckte und zog die Tunika verlegen etwas höher, da sein Blick förmlich auf ihrer Haut brannte. Einige Sekunden voller Spannung vergingen. Dann ergriff sie das Wort und versuchte sich irgendwie aus der Lage herauszureden, sie sprach schnell und Yran blieb wohl nicht unbemerkt wie nervös und aufgeregt sie gerade sein musste. Das zarte rot ihrer Wangen war schon verdächtig genug, auch die glühenden Spitzen ihrer süßen Ohren verrieten ihm, was in der jungen Frau vor ging. Aber am Herz aller liebsten war dieses nun einsetzende Geplapper:
„Ähm,....ich wollte eigentlich meine Sachen holen....also ich meine ich wollte nachsehen ob sie trocken sind“
Sie lächelte verlegen. Ihre Gedanken rasten und ihren Augen wurden immer größer. Yran verlor sich nur zu gern ihn ihren Seelenspiegeln, die aber auch absolut nichts verbergen konnten.
Eilmana sah Yrans schöne Lippen und schluckte erneut. Auch sein Blick fiel auf ihre Lippen und saugte sich dort fest.
„Achja, ich wollte dich noch fragen wegen dem Pergament, also ich wollte dich gerne mal Zeichnen, ….ähm also nur wenn es dir recht ist meine ich......“
Ungläubig wanderten seine Brauen höher, ohne dass er sich von ihrem Anblick hätte losreißen können. Unsicher strich sie sich mit einer Hand ihre Haare von Links nach rechts, so das ihr einige Strähnen ins Gesichts vielen und hielt die Tunika mit ihren anderem Arm quer über ihren Oberkörper fest. Die Bewegung ließ Yrans Augen sich von ihren köstlichen Lippen los reißen und ihrer Hand folgen, um dann etwas oberhalb ihrer Brüste den Rand des Handtuchs eingehend zu betrachten. Er sah sie wieder an und nahm auch wahr, dass sich ihre Lippen bewegte, aber irgendwie kam der Inhalt nicht richtig bei ihm an. Yran fühlte sich wie in Watte gepackt, süße, verführerische Zuckerwatte.
„Und wegen der Drachen,...ich würde mir wirklich sehr gerne den Ort ansehen wo die Dracheneier sind,.....also wenn du mich begleiten würdest...., „
Konzentration! Ihre Augen wechselten nun unruhig vom Boden zu seinem Gesicht, dann zur Decke, wieder zu ihm und so weiter. Seine Kiefermuskulatur war angespannt, seine Nasen- und Mundpartie zuckten leicht. Es war einfach zu köstlich, wie sie da vor sich hin brabbelte.
„Ach ja, Marga braucht Hilfe bei dem Fluchtplan für Orok, ich sollte in der Bücherei nach einer Karte schauen wo diese Spinnen evtl. ihre Höhlen haben, ich dachte vielleicht kannst du mir dabei helfen die Bücher raus zu suchen du kennst dich hier ja besser aus als ich....“
Ihr Blick wanderte Weiter unruhig hin und her und blieb hinter ihm hängen, sie betrachtete sein Bett, alles war so schön grün, der Efeu sah wunderschön aus und alles wirkte so einladend. Yran wandte seinen Kopf etwas zur Seite. Sein Blick folgte dem ihren und er sah sein Bett an. Eine Braue hob sich und ein Mundwinkel zuckte leicht. Dann sahen sie sich wieder an, und Eilmana redete unglaublich schnell und nervös weiter:
„Du hast es echt schön hier, es sieht unglaublich gemütlich aus.....“
Sie lächelte verlegen und sah ihn an. Was sollte sie nur tun, sie konnte ja schlecht wieder wegrennen. Und wenn sie es getan hätte, dann hätte er zumindest eine hinreißende Aussicht auf ihren kleinen runden Hintern gehabt. So aber stand sie aufgewühlt vor dem Drachenritter und wusste nicht wohin mit sich. Ihren Herzschlag musste er doch eigentlich nun wirklich hören, so laut wie es schon die ganze Zeit in ihrer Brust klopfte. Sie hatte gerade ihre letzten Worte so halb heraus gebracht, da nahm er ihr Gesicht in beide Hände und küsste sie!
Und was das für ein erster Kuss war!
Sanft und doch bestimmend näherte er sich, doch ohne Zögern. Dann berührten sie seine erstaunlich weichen Lippen und strichen leicht über ihre darüber hinweg, bevor er sie mit seinen teilte. Ein Hauch Feuchtigkeit ließ ihre erhitzte Haut erschaudern. Er roch so gut, nach Yran! Und er schmeckte noch viel besser! Gleichzeitig atmete er ihren frischen Duft tief ein und seufzte dann schwer, ohne von ihr abzulassen. Endlich schwieg sie einen Moment und der Moment hätte ewig wären können, wenn Yran nicht ein wohl erzogener Mann von Ehre gewesen wäre. So stahl er sich nur diesen einen fast scheuen Kuss, löste sich leise stöhnend von ihr. Seine Lieder flogen flattern auf und er sah ihr dann fest in die Augen. In seinen tanzten grüne Funken und seine Pupillen waren so weit, dass man von dem Grün nur noch einen schmalen Ring erkennen konnte. Seine Hände strichen unglaublich sanft ihre Wangen hinab, als wollte er sie nicht verletzte. Sie fuhren weiter den schlanken Hals hinunter und umfassten ihre blanken Schultern stützend... sonst hätten ihr ihre weichen Knie vermutlich den Dienst versagt.
„Eilmana... „
Seine Stimme klang so dunkel und rau, das sie sich fast ein wenig fremd anhörte. Er schluckte und schien einen inneren Kampf auszufechten. Während er seine Augen zwang nur in ihr Gesicht zu sehen. Sie waren sich so nah – zu nah und er hoffte für ihr beider Seelenheil, dass sie irgendwie die Tunika weiter fest gehalten hatte.
„Ei... Ich... Ich werde dir gerne bei allem helfen was du möchtest, aber bitte...“
Er presste kurz die Lieder zu und holte tief Luft, wobei sich die bronzefarbene Haut auf seinem Oberkörper so schön spannte. Seine Brust war blank und glatt und schimmerte noch leicht feucht vom Baden.
„Bitte! ...warte kurz hier!“
Damit ließ er sie vorsichtig los, sah sie kaum an und wies mit einer Hand grob in Richtung des Bettes oder einem breiten Sofa dort ebenfalls stand. Eilmana konnte sich aussuchen, wo sie sich hinsetzen würde. Yran wandte sich von ihr ab und hielt sein Handtuch vorne mit einer Hand krampfhaft fest und ging kurz in ein anders Zimmer, was an das große angrenzte. Eilmanas feine Ohren vernahmen ein dumpfes Geräusch, als wäre er umgefallen. Fast wäre sie aufgestanden um nach ihm zu sehen, doch seine Stimme erklang etwas gedämpft:
„Bin gleich da...“
Hatte er irgendetwas im Mund? Sie hörte Rascheln und ein unterdrücktes Fluchen, gefolgt von einem Stöhnen. Dann erschien Yran in einer festen Lederhose und einem weiten Hemd, dass er gerade vorne herunter zog. Er wirkte etwas gequält, als hätte er Schmerzen und eine Ader pochte an seiner linken Schläfe. Je nach dem ob Eilmana sich gesetzt hatte, wohin und ob sie in seiner kurzen Abwesenheit sich angezogen hatte oder nicht fiel wohl dann seine nächste Reaktion aus. Was Eilmana vielleicht ebenfalls in seinem Zimmer entdeckt hatte, war der Schreibtisch, auf dem sich einige Rollen Pergament, eine kleine offenstehende Schatulle mit Zeichenkohle, hellgelbes Seidenpapier und ein Blaues Band befand. Das musste wohl das Geschenk sein, dass er hatte holen wollen.
Bild

Benutzeravatar
Eilmana Silva
Moderator
Moderator
Beiträge: 260
Registriert: Mittwoch 2. Mai 2012, 19:41
Moderator des Spielers: Maruka
Steckbrief: Zum Steckbrief
Rasse: Shyáner Elfe
Sprachen: Lyrintha
und vereinzelte Worte anderer Sprachen die Sie aufschnapen konnte.
Beruf: Künstlerin/Magierin
Fähigkeiten: Malen
Zeichnen
Lichtmagie Überdurchschnittlich
Kann kleinere Wunden heilen Licht erzeugen (schwebende Lichtkugel z.B.)
Kann kleinere Dinge schweben lassen und bewegen.
Lebensenergie:

Geld: 1D, 4L, 28F
Ausrüstung: [br]nur die Kleidung die Sie am Leib trägt[/br]

Re: Auf Abwegen

Beitrag von Eilmana Silva » Freitag 2. Februar 2018, 18:50

Das Herz schlug ihr bis zum Hals, zumindest fühlte es sich für Eilmana so an, sie wusste nun wirklich nicht wohin mit sich und was sie tun sollte. In Gedanken verpasste sie sich eine Ohrfeige für die teils Zusammenhangs losen Dinge die sie ohne nachzudenken aus plapperte. Doch noch bevor sie sich weitere Gedanken machen konnte Spürte sie wie seine Hände sanft an ihren Wangen entlang strichen, ihren Kopf ein Stück zu ihm zog und seine Lippen auf ihre trafen. Reflexartig schloss sie ihre Augen,...Ihr Kopf war leer,...völlige Leere war für einen kurzen Augenblick in ihr und ihr Herz stockte einen Moment um im nächsten Moment nur noch kräftiger aber langsam zu schlagen. Sie hatte das Gefühl man könnte ihren Herzschlag regelrecht sehen wenn man auf ihre Brust sah. Sie genoss seinen Geruch und seine nähe und spürte ein starkes Kribbeln im ganzen Körper. Ihre Beine wurden immer weicher und ihre Knie begannen zu zittern.
Verkrampft hielt sie die Tunika fest und als Yrans Lippen sich wieder entfernten öffnete sie die Augen und sah in sein Gesicht. Ihres war gerötet, ihre Lippen waren feucht und glänzten von seinem Kuss und ihre Augen wirkten leicht Glasig.

Seine Hände hielten immer noch ihr Gesicht und glitten dann über ihren Hals hinab zu ihren Schultern um sie dort festzuhalten. Jeden Zentimeter den seine Hände auf ihrer Haut wanderten wurde ihr Wärmer und ihre Knie weicher.
Sein leicht kräftiger Griff um ihre Schultern half ihr auf den Beinen zu bleiben....
Dann hörte sie wie er ihren Namen sagte, sie blinzelte und ihr Blick wurde wieder etwas wacher, so sah sie in seine Augen und ihre Pupillen weiteten sich ein wenig als sie in seine Augen sah.
So hatte sie seine Augen noch nie gesehen, sie waren so Schwarz das sie sich selbst in seinen Augen sehen konnte.
Seine Stimme klang anders als sonst, sie Spürte, das auch er nervös sein musste und das diese ganze Situation auch für ihn sehr komisch sein muss. Aber dieser tief wohlige Klang seiner Stimme beruhigte Eilmana etwas und lies ihren Puls wieder etwas sinken.

Sie lauschte seinen Worten und schluckte selbst als er seine Augen schloss um einmal Tief Luft zu holen. Ihr Blick klebte auf seiner schönen Brust die sich spannte, doch dann drehte er sich ab und bat sie zu warten. Er zeigte auf den Bereich wo das Bett und ein Sofa standen, dann ging er ins Zimmer nebenan.

Eilmana war kurz alleine, sie schüttelte kurz ihren Kopf und begriff das sie immer noch Nackt da stand, also nahm sie die Tunika völlig hastig und warf sie sich über. Das sie falsch herum war bemerkte Eilmana nicht, dazu war sie gerade zu nervös und aufgeregt.
Sie sah sich um und setzte sich auf das Sofa. Das Bett war zwar wunderschön, aber sie ging davon aus das er das Sofa meinte, schließlich setzte man sich nicht einfach auf das Bett eines anderen.
Zumindest war das Eilmanas anstand den sie beigebracht bekommen hatte.
Als sie sich setzte, spürte sie wie weich ihre Beine geworden waren, jetzt wo sie einmal sahs hatte sie das Gefühl nicht wieder aufstehen zu können, ihre Beine fühlten sich an als hätte sie einen gigantischen Marsch hinter sich. Zumal sie auch immer noch Muskelkater von der langen Reise und dem tragen des Ei´s hatte.

Dann wurde ihr Blick wieder glasig und sie fuhr sich mit den Fingern über ihre Lippen, er hatte sie Geküsst......
leise Sprach sich vor sich hin....
„Das war mein erster Kuss.....“ Bei diesen Worten wurde sie erneut ganz rot im Gesicht.
Dann hörte sie ein dumpfes Geräusch und sie wollte schon nachsehen ob bei Yran alles in Ordnung war als er rief „ Bin gleich da...“
Was sie hörte klang verwirrend und sie konnte nicht ganz nachvollziehen was er da trieb.
Sie sah sich um und entdeckte seinen Schreibtisch und auf diesem auch Pergament, Zeichenkohle und ein hübsches Band, doch noch bevor sie sich weiter Gedanken dazu machen konnte kam er zurück ins Zimmer, mit einer Lederhose bekleidet und einem Hemd welches er sich gerade über seine strafen Bauchmuskel runter zog.
Sie schluckte erneut und bemerkte das er leicht gequält aussah.
Ihre Naivität kannte gelegentlich keine Grenzen, daher sorgte sie sich gleich wieder.
„Hast du dich verletzt? Es klang als wärst du gestürzt?“
Als sie in sein Gesicht sah wurde sie erneut ganz verlegen weil sie an seinen Kuss denken musste und sah schnell zur Seite weg. Die rechte Hand hielt sie verkrampft vor ihre Brust und mit der anderen strich sie sich ein paar Haarsträhnen hinter ihr linkes Ohr.
Sie konnte ihn in diesem Moment nicht ansehen, sie bekam Angst, hatte sie mal wieder etwas überstürzt? war sie wiedereinmal zu direkt mit ihrer Art gewesen?....sie hatte früher so oft andere vor den Kopf gestoßen mit ihrer Offenherzigen und übereilten Art, ihre Gedanken überschlugen sich und Yran konnte sehen wie sie nun verkrampft auf seinem Sofa sahs und ihre Augen Gedankenverloren über den Boden wanderten.
Ich habe ihn bestimmt zu sehr bedrängt, wieso renne ich ihm auch hinter her, Verdammt, er denkt sicher das ich verrückt bin....er hätte ja recht...bin ich ja auch......ich hab ihn total überrumpelt...
Bild

Benutzeravatar
Erzähler
Nicht-Spieler-Charakter
Nicht-Spieler-Charakter
Beiträge: 4273
Registriert: Montag 4. Januar 2010, 20:11
Lebensenergie:

Re: Auf Abwegen

Beitrag von Erzähler » Samstag 3. Februar 2018, 12:21

Eilmana war kurz alleine, sie schüttelte ihren Kopf und begriff das sie immer noch nackt da stand, also nahm sie die Tunika völlig hastig und warf sie sich über. Das sie falsch herum war bemerkte Eilmana nicht, dazu war sie gerade zu nervös und aufgeregt.
Sie sah sich um und setzte sich auf das Sofa. Ihre Beine fühlten sich an als hätte sie einen gigantischen Marsch hinter sich. Zumal sie auch immer noch Muskelkater von der langen Reise und dem Tragen des Ei´s hatte. Dann wurde ihr Blick wieder glasig und sie fuhr sich mit den Fingern über ihre Lippen, er hatte sie geküsst......
Leise sprach sich vor sich hin....
„Das war mein erster Kuss.....“
Bei diesen Worten wurde sie erneut ganz rot im Gesicht. Dann hörte sie ein dumpfes Geräusch und sie wollte schon nachsehen ob bei Yran alles in Ordnung war als er rief
„ Bin gleich da...“
Was sie hörte klang verwirrend und sie konnte nicht ganz nachvollziehen was er da trieb.
Sie sah sich um und entdeckte seinen Schreibtisch und auf diesem auch Pergament, Zeichenkohle und ein hübsches Band, doch noch bevor sie sich weiter Gedanken dazu machen konnte kam er zurück ins Zimmer, mit einer Lederhose bekleidet und einem Hemd welches er sich gerade über seine strafen Bauchmuskel runter zog. Sie schluckte erneut und bemerkte das er leicht gequält aussah. Ihre Naivität kannte gelegentlich keine Grenzen, daher sorgte sie sich gleich wieder.
„Hast du dich verletzt? Es klang als wärst du gestürzt?“
Yran starrte Eilmana an und dachte nach:
Verletzt?...Ja! Fürchterlich! Ich hab da so eine Schwellung...Es tut höllisch weh und drückt, wäre schön, wenn du es dir mal ansehen... AUS! Yran! Sie ist unerfahren! Das kannst du doch nicht ausnutzen!
Aber mal drüber nachdenken, war ja nicht verboten. Als Eilmana in seinen nachdenklichen Gesichtsausdruck sah wurde sie erneut ganz verlegen weil sie an seinen Kuss denken musste und sah schnell zur Seite weg.
Oh jeh, irgendwas hab ich wohl falsch gemacht... und ihr Hemd hat sie auch so schnell wieder angezogen, dass die Nähte außen sind...
Die rechte Hand hielt sie verkrampft vor ihre Brust und mit der anderen strich sie sich ein paar Haarsträhnen hinter ihr linkes Ohr.
Ihr ist das ganze peinlich. Himmel, was hab ich mir nur gedacht! Gar nichts hast du gedacht du Trottel!
Die wunderschöne Elfe konnte ihn in diesem Moment nicht einmal ansehen und er spürte, dass sie Angst hatte.
Eilmana hatte ebenso ihre Befürchtungen. Hatte sie mal wieder etwas überstürzt? war sie zu direkt mit ihrer Art gewesen? Sie hatte früher so oft andere vor den Kopf gestoßen mit ihrer offenherzigen und übereilten Art. Ihre Gedanken überschlugen sich.
Yran sah wie sie verkrampft auf seinem Sofa saß und ihre Augen gedankenverloren über den Boden wanderten.
Sie kann mich noch nicht einmal mehr ansehen! Du riesiger Vollidiot hast alles kaputt gemacht, bevor wir überhaupt eine Chance hatten...
Eilmana grübelte ebenso nach:
Ich habe ihn bestimmt zu sehr bedrängt, wieso renne ich ihm auch hinter her, Verdammt, er denkt sicher das ich verrückt bin....er hätte ja recht...bin ich ja auch......ich hab ihn total überrumpelt...
Unsicherheit lag greifbar in der Luft, bis Yran sich leise räusperte und auf Eilmanas Frage nach seinem Befinden, nicht ganz wahrheitsgemäß, aber für sie beide schonender antwortete:
„Es geht. Nichts, was deiner Behandlung bedürfte.“
WAS für eine Lüge!
Yran wandte sich ab und ging mit leicht schaukelndem Gang zu seinem Schreibtisch. Er biss sich auf die Unterlippe und genoss den Schmerz, der seine Sinne durchflutete und andere Bereiche seines Empfindens dämpfte. Er stand etwas ratlos da und meinte dann leise:
„Ich wollte es eigentlich noch einpacken...ähm...“
Er nahm die Schatulle und das Pergament und wandte sich wieder Eilmana zu.
„Das ist für dich.“
Jetzt sah er ihr nicht in die Augen, sondern etwas betreten zur Seite. Die Papierrollen, die er ihr übergab, waren von guter Qualität, jedoch leicht brüchig, denn sie hatten viele Jahre unter dem Staub des Königsdrachen verbracht. Es war weniger schlimm als erwartet, wenn man davon aus ging, dass sie Jahrhunderte geschlafen hatte. Es zerfiel nicht, aber um neue Zeichnungen herzustellen, wäre es von Vorteil das Material zu behandeln. Eilmana kannte sich aus. Eine Lösung mit Wasserdampf und Baumharz sollte die nötige Flexibilität wieder herstellen. Vielleicht konnte Yran ihr auch helfen ein paar Farben herzustellen? Er war Naturmagier und konnte ihr vielleicht Pflanzen die Pigmente enthielten wachsen lassen. Wie sie so über die Möglichkeiten einer intensiven Zusammenarbeit nachdachte, ertappte sie ihn, wie er ihre Lippen beobachtete und dann schnell weg sah. Sie ihrerseits hatte seine Unterlippe gesehen und einen dunkelroten Rand entdeckt. Einige winzige purpurne Perlen waren dort ausgetreten. Es war keine schlimme Verletzung.
„Ähm... was hattest du vorhin gesagt? Es war so viel... Entschuldige. Was möchtest du jetzt als nächstes tun?“
Bild

Benutzeravatar
Eilmana Silva
Moderator
Moderator
Beiträge: 260
Registriert: Mittwoch 2. Mai 2012, 19:41
Moderator des Spielers: Maruka
Steckbrief: Zum Steckbrief
Rasse: Shyáner Elfe
Sprachen: Lyrintha
und vereinzelte Worte anderer Sprachen die Sie aufschnapen konnte.
Beruf: Künstlerin/Magierin
Fähigkeiten: Malen
Zeichnen
Lichtmagie Überdurchschnittlich
Kann kleinere Wunden heilen Licht erzeugen (schwebende Lichtkugel z.B.)
Kann kleinere Dinge schweben lassen und bewegen.
Lebensenergie:

Geld: 1D, 4L, 28F
Ausrüstung: [br]nur die Kleidung die Sie am Leib trägt[/br]

Re: Auf Abwegen

Beitrag von Eilmana Silva » Samstag 3. Februar 2018, 16:53

Er sah sie lange an und irgendwas schien in seinem Kopf vorzugehen, aber was das sein könnte, davon hatte Eilmana keinen blassen Schimmer. Sie war viel mehr mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt.
Wenn ich ihn verärgert habe,...warum hat er mich dann geküsst....? das ergibt keinen Sinn,....ich bin ihm einfach hinterher gelaufen und habe ihn bis in seine Privaten Räume verfolgt, er müsste stocksauer auf mich sein....
Aber sie war erleichtert als er die Stille durchbrach und ihr antwortete: „Nichts was deiner Behandlung bedarf“,....sie sah ihn etwas verwirrt an weil sie diesen Satz nicht so ganz verstand. Dann räusperte er sich und ging zu seinem Schreibtisch.
Sie blickte auf und sah ihm hinterher, die Anspannung viel ein wenig von ihr ab da er doch normal mit ihr sprach und scheinbar wirklich nicht verärgert zu sein schien.

Dann drehte er sich mit dem Pergament in der einen Hand und der Schatulle in der anderen zu ihr um. Als er da vor ihr stand und meinte er wollte ihr das Schenken, es eigentlich sogar noch einpacken schaute sie ihn etwas fassungslos an. Ihre Wangen waren immer noch gerötet, aber ihre Augen funkelten nun vor Freude.
Sie Stand ganz langsam auf, ihre Beine hatten sich ein wenig beruhigt und ging auf ihn zu.
"Du wolltest es mir schenken...? Wow, ich..ich weis nicht was ich sagen soll, das ist so ...Vielen Dank....!" Sie sah ihm Kurz mit Funkelnden Augen an,
dann nahm sie das Pergament vorsichtig in ihre Hände und sah es an, sie strich mit den Fingern darüber und befühlte es.
„Yran, das ist sehr gutes Pergament, aber wie alt ist das...? wie lange habt ihr noch mal geschlafen? Das muss viele Hundert Jahre alt sein.“
Sie lachte leise...“gegen dieses Pergament bin ich ja noch ein Küken mit meinem 180 Jahren“
„Aber ich hab eine Idee wie ich das Pergament wieder etwas flexibler bekommen könnte, mit Wasserdampf und etwas Harz sollte das im Handumdrehen gehen.“
Sie hatte die meiste Nervosität vergessen und war für diesen Augenblick ganz und gar auf das Pergament konzentriert. Bei ihren letzten Worten sah sie Yran wieder an und merkte wie sein Blick von ihren Lippen schnell zur Seite ging. Sie wurde erneut rot und sah sich seine Lippen an.
Sie sah das seine Lippe eine kleine Verletzung hatte die wohl von seinen eigenen Zähnen stammte.
Dann sah er sie an und sagte: „Ähm....was hattest du vorhin gesagt? Es war so viel....Endschuldinge. Was möchtest du jetzt als nächstes tun?“

Sie sah ihn an und schluckte. Sie hatte zuvor wirklich sehr viel gesagt, ja was hatte sie eigentlich alles da vor sich hin geplappert...?
„Ich ...also.....“ Yran blieb nicht verborgen das ihr gerade etwas auf der Seele zu brennen schien. Sie grübelte und strich sich etwas nervös mit der Hand durch ihr Haar.
Sie holte tief Luft, legte ihre Hand sanft auf seine und sah ihm in die Augen.

„Yran, ich,....ich möchte mich vor allem bei dir Entschuldigen es tut mir leid das ich dich hier einfach so überfallen habe, ich wollte dich nicht so.....so überrumpeln ehrlich gesagt weis ich nicht genau was ich mir dabei gedacht habe....ich wollte einfach....naja einfach....zu ...zu dir......“ Bei diesen Worten kribbelte es in ihrem Bauch und sie sprach schnell weite rum den letzten Worten keine all zu große Beachtung zu schenken.
„Weist du,...in meiner Heimat habe ich mit meiner Art sehr Oft die die mir Nahe standen verletzt. Ich denke oft zu Spät über das nach was ich tue oder sage....“
Dann sah sie doch zur Seite und sagte ganz leise aber doch verständlich...“Danke.....für.....“

Sie unterbrach sich selbst und biss sich mit einem Eckzahn auf die Unterlippe weil es ihr zu Peinlich war das Wort Kuss auszusprechen. Sie versuchte sich dann wieder etwas zu fangen und lockerer zu werden, was aber trotz allem eher aufgesetzt wirkte da sie nicht gut darin war ihre Gefühle zu überspielen.

„Also ähm, naja eigentlich würde ich mir gerne meine Sachen anziehen gehen und dann würde ich mich gerne um dieses Pergament kümmern. Ich würde dich und Malagen sehr gerne malen....meinst du, du könntest mir ein paar Blumen wachsen lassen aus denen man Farben herstellen kann? Ich bräuchte vor allem Grün....“
Sie lachte verlegen und strich sich mit der gesamten Hand ihr Haar nach hinten.

Das Marga Hilfe brauchte bei den Karten hatte sie nach dieser ganzen Situation erst mal vergessen und sie war immer noch von Yrans Nähe fasziniert. Während sie nun da stand und eben versuchte lockerer rüber zu kommen schweifte ihr Blick über seinen Körper und sie dachte an seinen nackten Oberkörper, wie er mit Schaum bedeckt am See stand. Ihr Blick ging weiter hinunter und sie betrachtete seine Lederhose die wirklich sehr Eng war. Sie fragte sich wie er da unten wohl aussah und spürte wie ihr die Hitze erneut zu Kopf stieg. Sie sah wieder nach oben und blieb auf seinem Haar mit ihren Blick hängen. Es glänze, war immer noch leicht feucht und er wirkte auf die kleine Elfe mehr als Anziehend. Sie schluckte erneut und spürte wie ihr Körper sich ein wenig selbstständig machte. Was fühlte sie da nur …..
Bild

Benutzeravatar
Erzähler
Nicht-Spieler-Charakter
Nicht-Spieler-Charakter
Beiträge: 4273
Registriert: Montag 4. Januar 2010, 20:11
Lebensenergie:

Re: Auf Abwegen

Beitrag von Erzähler » Montag 5. Februar 2018, 20:30

"Du wolltest es mir schenken...? Wow, ich..ich weiß nicht was ich sagen soll, das ist so ...Vielen Dank....!"
Sie sah ihm kurz mit funkelnden Augen an, dann nahm sie das Pergament vorsichtig in ihre Hände und sah es an, sie strich mit den Fingern darüber und befühlte es.
„Yran, das ist sehr gutes Pergament, aber wie alt ist das...? wie lange habt ihr noch mal geschlafen? Das muss viele Hundert Jahre alt sein.“
Sie lachte leise und er zuckte nur mit den Schultern. Die Drachenritter waren erst so kurz erwacht, dass sie noch nicht wirklich wussten, wie lange sie nun genau geschlafen hatten, aber vor allem war es Yran gerade nicht so wichtig. Im Moment gab es nur eines auf das er sich konzentrieren wollte und das stand direkt vor ihm.
“Gegen dieses Pergament bin ich ja noch ein Küken mit meinem 180 Jahren...Aber ich hab eine Idee wie ich das Pergament wieder etwas flexibler bekommen könnte, mit Wasserdampf und etwas Harz sollte das im Handumdrehen gehen.“
Bei ihren letzten Worten sah sie Yran wieder an und merkte wie sein Blick von ihren Lippen schnell zur Seite ging. Sie sah das seine Lippe eine kleine Verletzung hatte die wohl von seinen eigenen Zähnen stammte. Dann sagte er:
„Ähm....was hattest du vorhin gesagt? Es war so viel....Endschuldinge. Was möchtest du jetzt als nächstes tun?“
„Ich ...also.....“

Sie grübelte und strich sich etwas nervös mit der Hand durch ihr Haar. Sie holte tief Luft, legte ihre Hand sanft auf seine und sah ihm in die Augen. Er war kurz der Bewegung gefolgt, hatte ihre ineinander verschlungenen Hände beobachtet und schluckte.
„Yran, ich,....ich möchte mich vor allem bei dir Entschuldigen es tut mir leid das ich dich hier einfach so überfallen habe...“
Er sah wieder auf und Eilmana fiel auf, dass seine Pupillen immernoch sehr groß waren.
„... Ich wollte dich nicht so.....so überrumpeln ehrlich gesagt weiß ich nicht genau was ich mir dabei gedacht habe....ich wollte einfach....naja einfach....zu ...zu dir......“
Bei diesen Worten kribbelte es in ihrem Bauch und sie sprach schnell weiter um den letzten Worten keine all zu große Beachtung zu schenken. In Yrans Kopf ratterte es und die Zahnräder griffen nur langsam ineinander. Seine Lider senkten sich einmal zäh über das Grün seiner Augen und als er sie wider öffnete lag ein hintergründiges Funkeln darin.
„Weist du,...in meiner Heimat habe ich mit meiner Art sehr Oft die die mir Nahe standen verletzt. Ich denke oft zu Spät über das nach was ich tue oder sage....“
Dann sah sie doch zur Seite und sagte ganz leise aber doch verständlich...
“Danke.....für.....“
Er hielt ihre Hand und sein Daumen malte kleine Kreise auf ihren Handrücken. Sie unterbrach sich selbst und biss sich mit einem Eckzahn auf die Unterlippe weil es ihr zu peinlich war das Wort Kuss auszusprechen und vielleicht weil seine sanfte Berührung sie wieder etwas aus dem Konzept brachte. Yran verstand anscheinend nicht, was sie meinte und hob fragend die Brauen. Eilmana wechselte schnell das Thema:
„Also ähm, naja eigentlich würde ich mir gerne meine Sachen anziehen gehen und dann würde ich mich gerne um dieses Pergament kümmern. Ich würde dich und Malagen sehr gerne malen....meinst du, du könntest mir ein paar Blumen wachsen lassen aus denen man Farben herstellen kann? Ich bräuchte vor allem Grün....“
„Du würdest mich gerne malen...?“
, wiederholte er ihre Bitte und sah sie etwas ungläubig an. Dann schmunzelte er wieder so unverschämt charmant und zuckte mit den Schultern. Dabei hob er ihre noch immer ineinander verschränkten Hände an seine Lippen und hauchte einen Kuss darauf. Sein heißer Atem bescherte der Elfe sogleich ein wohliges Kribbeln auf der Haut. Yran hielt weiter sanft ihre Hand fest und kleine kribbelnde Wellen gingen von seiner Berührung aus. Seine gebeugten Finger langen ruhig in ihrer Handfläche, während sein Daumen auf ihrem Handrücken seine Kreise malte. Dann hielt der Daumen still und er streckte seinen Zeigefinger um ihn sanft über ihren galoppierenden Puls fahren zu lassen. Wohlige Schauer rannen durch ihre Adern und auch Yran schien in dem Moment gefangen zu sein. Er hielt einfach nur ihre Hand und doch war da so viel mehr.
Eilmana lachte verlegen, entzog ihre Finger und strich sich mit beiden Händen ihr Haar nach hinten. Das Marga Hilfe brauchte bei den Karten hatte sie nach dieser ganzen Situation erst mal vergessen und sie war immer noch von Yrans Nähe fasziniert. Während sie nun da stand und eben versuchte lockerer rüber zu kommen schweifte ihr Blick über seinen Körper und sie dachte an seinen nackten Oberkörper, wie er mit Schaum bedeckt am See stand. Ihr Blick ging weiter hinunter und sie betrachtete seine Lederhose die wirklich sehr eng war und unter ihrem forschenden Blick noch enger wurde. Sie fragte sich wie er da unten wohl aussah und spürte wie ihr die Hitze erneut zu Kopf stieg. Sie sah wieder nach oben und blieb auf seinem Haar mit ihren Blick hängen. Es glänze, war immer noch leicht feucht und er wirkte auf die kleine Elfe mehr als anziehend. Wie es sich wohl anfühlen würde, wenn sie mit ihren Fingern hindurch streichen würde? Sie schluckte erneut und spürte wie ihr Körper sich ein wenig selbstständig machte. Was fühlte sie da nur? Wenn sie Yran gefragt hätte, hätte er es ihr sicher gerne erklärt, vielleicht sogar veranschaulicht anhand von einfachen Übungen... Atemübungen, zur Pulskontrolle! Als Jäger hatte er sich recht gut im Griff, da er ja auch beim Anpirschen an seine Beute nicht verraten durfte. Warum versagte er also jetzt bei dieser Beute auf ganzer Linie? Mit einem tiefen Seufzer machte er einen Schritt rückwärts, hinaus aus ihrer körperlichen Anziehungskraft, dem Magnetismus den er tief in seinem Innern spüren konnte und nickte einige male leicht, wie um sich zu überzeugen, dass es besser war, diese „Abwege“ zu verlassen. Sehr viel länger könnte er dieser Verführung nicht mehr widerstehen. Abstand musste her! Und Zeugen! Auch wenn keiner seiner „Brüder“ ihn wohl ernsthaft abhalten würde, wenn er Eilmana verführen würde, aber allein die Anwesenheit eines anderen Wesens könnte im Moment kühlend auf seine Gedanken wirken. Wieder einmal bewunderte er Tarmas und Plau Ren, den die mussten sich mit solchen Dingen nicht herum schlagen. Liebe war für sie kein Thema... Liebe? War es das was er fühlte? Yrans Gedanken gerieten ins stocken und sein Verstand versuchte wieder die Oberhand über sein Herz zu gewinnen.
Ich kenne sie doch kaum und sie mich genauso wenig... was sich ja ändern ließe... Was hatte sie mich eben gefragt? Farben… und sie wollte sich anziehen... - was - wirklich – überaus - schade ist!
Sein Blick war von ihren Augen auf eine Naht auf ihrer Schulter gefallen und heftete sich von dort an ihre schmale Silhouette. Das Eilmana ihre Tunika links herum und auch den Rücken vorne trug, war ihr anscheinend noch nicht aufgefallen. Sollte er sie darauf ansprechen? Nein. Viel lieber wollte er noch einen kleinen Moment mehr die Aussicht genießen und vor allem die Vorstellung, dass unter diesem Tuch weiter nichts, als reine helle Haut...
Verdammt, die Hose ist aber auch eng!
Um auf andere Gedanken zu kommen lächelte er sie an und meinte:
„Dann sollten wir als erstes deine Sachen holen.“
Er griff sich noch eine Tasche und eine Jacke und bot dann Eilmana mit einer formvollendeten Verbeugung seinen Arm an. Sobald sie auf dem Gang waren und er seine Tür geschlossen hatte neigte er verschwörerisch seinen Kopf nah an ihre Wange:
„Eigentlich solltest du wirklich nicht hier sein. Dieser Bereich ist alleine den Dragonern und ihren Drachen vorbehalten. Aber ich denke, bei euch ist das eh etwas anderes. Ihr gehört schließlich schon irgendwie zu uns. Wie bist du überhaupt...? Ach egal. ...Es ist schon erstaunlich, dass du mir überhaupt folgen konntest. Ich bin sonst nicht so unaufmerksam. Bin wohl etwas eingerostet. Nun gut.“
Er sah von ihren Augen auf und schaute den Gang hinunter.
„Lass uns gehen und wenn du magst, dann würde ich mich freuen, wenn du mir ein bisschen was von deinem Leben erzählst. Wer du bist, woher du kommst, wie du bisher so gelebt hast? Ich würde dich gerne besser kennen lernen... wäre das für dich in Ordnung?“
Sein Blick war vorsichtig, fast zögernd, aber doch lag ein stummes Flehen darin, das Eilmana bat, sich ihm anzuvertrauen. An seinem Arm ging sie wieder zurück zu dem Durchgang hinter dem Wandteppich und er führte sie zielsicher zurück in die Kavernen der Badehöhlen, wo sie ihre Kleidung einsammeln und sich unbeobachtet von ihm umziehen konnte. Yran wartete höflich draußen und geleitete sie dann zurück in die Gärten.

(weiter bei: Äpfel, Rüben und Kartoffeln)
Bild

Antworten

Zurück zu „Der Dragoner-Orden“