Erste Schritte vor weißen Klauen

Drachma besitzt kein Stadttor, ebensowenig Wächter, abgesehen von einer gewaltigen, weißen Drachenstatue. Durch ihre Beine hindurch gelangt man in die Stadt. Jeder kann hier scheinbar ein- und ausgehen, doch Vorsicht! Der Statue wohnt Leben inne.

Erste Schritte vor weißen Klauen

Beitragvon Erzähler » Montag 22. August 2016, 19:38

(Marga und Eilmana kommen von: Geheimnisse in der Dunkelheit)

Das Ende kam fast überraschend und stellte eine offene Wand dar, die in eine gewaltige Höhle führte, auf die weitere offene Gänge zu führten. Es schien eine Art Vorplatz zu sein, wo viele dieser Gänge sich fanden und gemeinsam auf ein Ziel zeigten. Geradeaus fiel Licht durch ein große Öffnung und Eilmana konnte das Ei kaum noch halten. Kein Tor, keine Gitter versperrten hier den Weg, nur links und rechts ragten gewaltige Klauen aus dem Fels, die zu einer gigantischen weißen Drachenstatue gehörten, durch dessen Beine man gehen konnte. Keine Wächter waren zu sehen und es war unnatürlich still. Nur der Wind und der hinter der Statur offen liegende Himmel zeugte davon, dass das hier wirklich und wahrhaftig echt war.
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Re: Erste Schritte vor weißen Klauen

Beitragvon Eilmana Silva » Montag 29. August 2016, 20:52

Während Eilmana durch die Gänge ging fragte Marga sie ob sie das Rätsel von Huhn und Ei kenne, Eilmana überlegte.

„hm …. ich Habe diese Frage schon mal gehört aber eine Antwort habe ich nicht darauf, Was die Drachen und diesen Ort angeht ist es auch schwierig,...es wäre beides möglich. Vielleicht finden wir es ja heraus.“

Voller Zuversicht lächelte Eilmana, Marga an und ging weiter.

Nach dem sie schon eine Weile durch die Gänge gegangen waren und die Kristalle bewunderten machten sie Rast an einer kleinen Biegung.

„Ich frage mich ob diese Kristalle auch ihr leuchten behalten wenn man sie aus der Höhle mit raus nimmt, was meinst du Marga?“
„Wenn wäre es eine tolle Unterstützung, ich könnte mit dessen Hilfe ohne Magie Nachts etwas Zeichnen und es wäre ein Licht was nicht ausgeht auch wenn wir schlafen. Als Anhänger wäre es auch ein schönes Andenken...“

Eilmana spinnte Ideen über diese Kristalle, sie traute sich nicht so recht einen mitzunehmen, sie wusste auch noch nicht wie sie einen aus den wänden oder Böden hätte lösen sollen. Aber sie gefielen ihr sehr.

Eilmana streifte mit dem Finger diesen Staub von den Wänden und rieb in zwischen zwei fingern und begutachtete ihn genau.

„dieser Staub scheint aus winzigen spuren der Kristalle zu sein, ich könnte von ihm etwas versuchen mitzunehmen, er wäre sicher noch brauchbar vielleicht für ein Magisches Bild...“

Eilmana hatte nun schon länger nichts mehr gezeichnet wonach ihr der Sinn Stand, doch diese Umgebung mit ihrer Schönheit förderte ihre Kreativität, die Ideen spuckten immer mehr in ihren Kopf und sorgten dafür das sorgen immer mehr verdrängt wurden.

„Ich könnte ein Bild von dem Drachenei zeichnen und es mit diesem Staub verzieren das würde seine Besonderheit noch mehr hervor heben....“

Sie betrachtete wieder das Ei und lächelte, das Ei sah aus als würde es in diese Höhlen hinein gehören.

Eilmana spürte wie sehr es wackelte und legte es ab, es rollte in die Richtung in die es wollte, also lies Eilmana das Ei rollen, als allerdings Ragnar sich das Ei einmal schnappte war Eilaman weniger erfreut. Sie schimpfte mit Ragnar Aber Eilmana und Marga konnte sowohl Ei wie auch Warg schnell wieder einholen und Eilmana Trug das Ei wieder ein Stück. Bis sie in eine gewaltige Höhle kamen, in ihr ragte eine gigantische weiße Drachenfigur empor deren Beine eine Art Durchgang bildeten.

Eilmana staunte mit aufgerissenen Augen und aufstehendem Mund.

„WOOOW....hast du so etwas schon einmal gesehen Marga?“

Eilmana sah auf das Ei und legte es erneut ab um zu sehen in welche Richtung es rollte. Wollte es durch das Tor nach draußen...?
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Re: Erste Schritte vor weißen Klauen

Beitragvon Marga » Mittwoch 31. August 2016, 22:39

„Habe ich nicht gesagt? Der Ort ist so magisch, dass sogar der Staub magisch ist.“

Obwohl der Weg einmalig schön war, lenkte das Marga nicht davon ab, dass ihnen der Rückweg versperrt blieb. Sie trottete nervös hinter Eilmana her. Es gab nur den Weg nach vorne. Sie lenkte sich ein bisschen damit ab, über die leuchtenden Steine zu spekulieren:

„Wenn wir rauskommen und der Staub leuchten weiter, dann wird es auch mit Steinen klappen.“. Mittlerweile hatten ihre Kleider, ihre Haare und Ragnas Fell etwas Staub aufgenommen und sie alle glitzerten leicht. Marga schniefte und der Ausstoß in ihrem Taschentuch glänzte zauberhaft.

„Man könnte Vermögen machen mit leuchtenden Schmuck und Glitzerstoff für reiche Leute. Nur ein paar Bergmänner, ein paar Spitzhacken und einen Karren und wir hätten ausgesorgt.“

Marga hielt inne und meinte: „Mich haben schon ein Naturwunder zerstört in meinen Leben und das ist genug, vermute ich.“, wobei sie sich auf die Kristallscheibe bei den Spinnen bezog. Aber die Idee behielt sie im Hinterkopf.

Endlich erreichten sie den Tunnelausgang. Eine riesige Statue eines Drachens erwartete sie. Margas Augen weiteten sich. Sie zeigte erst auf das Ei und dann auf die Skulptur. „Ich hoffe, dass das da niemals so groß wie das da wird.“

Ragna stand das Fell zu Berge. Das Tier mochte etwas wahrnehmen, was den Zweibeinern verborgen blieb. Marga bemerkte das und schaute die steinerne Riesenechse mit zusammengekniffenen Augen an. Sie bemerkte nichts, aber sie tat Ragna den Gefallen, mit ihr so schnell wie möglich zwischen den Beinen durchzugehen. Dabei hielt sie eine Handfläche beruhigend auf die Stelle in Ragnas pelzigen Nacken, wo sie einmal ihre orkischen Reißzähne angelegt hatte.

Obwohl sie immer noch von allen Seiten von Fels umgeben waren, konnte Marga wenigstens den Himmel sehen. Es gab mehrere weitere Gänge so ähnlich wie der, aus dem sie gekommen waren. Das Drachenei würde ihnen schon zeigen, wo es weiterging.
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Re: Erste Schritte vor weißen Klauen

Beitragvon Erzähler » Donnerstag 1. September 2016, 19:58

„WOOOW....hast du so etwas schon einmal gesehen Marga?“
Eilmana und Marga traten auf den gewaltigen Vorplatz. Wie eine halbe Sonne, deren Strahlen die Tunnel bildeten, führte hier alles zusammen und die Drachenstatue blickte auf alles herab. Sie richteten ihren Blick zu dem riesigen Schädel hinauf.
„Ich hoffe, dass das da niemals so groß wie das da wird.“
Margas Einwand, bezogen auf das Drachenei, war durchaus berechtigt. Die Größe war schlicht übernatürlich und bei mannshohen Krallen und Zähnen waren die Proportionen einfach nur gewaltig. Zwischen den Hörnern auf dem Haupt des Drachen könnte man eine kleine Hütte bauen und die Anzahl der Dornen vom Kopf bis zum pfeilförmigen Schwanz wäre mühsam zu zählen und würde eine kleine Ewigkeit brauchen. Der Leib der Statue nahm die gesamte hintere Wand ein und wäre selbst aus der Sicht eines Drachen so groß, dass man gemütlich unter seinem Bauch hindurch laufen könnte. Die zwei mannshohen Kristallbrocken, die seine geschlitzten Augen zierten leuchteten sanft von innen und man fühlte sich unwillkürlich bemessen, bewogen und bewertet. Welche Wesen hatten wohl dieses Wunderwerk geschaffen? Eilmanas Haare sträubten sich so sehr, als hätte neben ihr ein Blitz eingeschlagen, den sie nicht bemerkt hatte, was aber eher an der intensiven Ausstrahlung und dem Vibrieren des Eies lag. Auch Ragna stand das Fell steil ab und sie hielt ihren Schwanz fest zwischen die Hinterbeine geklemmt. Eilmana ging mit dem Ei voran und Marga folgte mit Ragna der Hand im Fell.
Vorsichtig durchschritten sie die Drachenstatue und blieben dann erst einmal mit offenen Mündern stehen. Auf der anderen Seite wuchs ein Art Balkon aus dem Gebirge, der genauso geformt war wie die Vorhalle auf der anderen Seite und somit den Kreis schloss. Sternförmig führten, wie die Strahlen der Sonne, einige Treppen nach unten und zur Seite, doch es war auch klar, dass dies hier ein beliebter Landeplatz für Drachen gewesen sein musste. Die Krallenspuren im Boden, in denen sich der Wind fing und den Staub hinein drückte, waren nicht zu übersehen. Ein eisiger Luftzug erfasste sie und ließ sie alle frösteln, während sie in den gewaltigen, inmitten des Drachengebirges eingebetteten Krater blickten. Eine der Treppen reichte von einem Rand zum anderen und führte direkt von ihrem Standpunkt aus quer durch den gesamten Krater. Folgte man ihren Stufen, so führten sie den Besucher erst durch die terrassenförmig angelegten Gärten, die es auf jeder Ebene in der ganzen Stadt gab. Hier auf dieser Seite, wo das Tor anschloss, waren sie besonders schön anzusehen, auch wenn alles unter diesem glitzernden Staub wie erstarrt war. Dort konnte man schon aus der Ferne die wunderschönen Pflanzen und Bäume erkennen, die sich in ihrem Schlaf zu funkelnden Kunstwerken gewandelt hatten. Folgte man jedoch der Treppe und wich nicht vom Weg ab kam man sehr bald in das tief gelegene Zentrum der Stadt, einem geräumiger Platz auf dem einst das Leben getobt haben musste. Von dort aus ging es weiter gerade aus zu dem größten Gebäude. Die Drachenhalle lag dem weißen Tor genau gegenüber und bettete sich in seiner Macht genauso in den Fels. Sie war von erhabener Schönheit und alles wirkte schon aus der Ferne so hoch und geräumig gebaut, sogar über mehrere Ebenen, dass Drachen wie auch jedes andere Wesen darin Platz finden würden. Links davon am Kraterrand lag ein weiteres Gebäude mit Landeplatz und vielen kleineren, verspielten Treppen und Gärten, dass auch einen gewaltigen Brunnen zwischen zwei großen Aufgängen offenbarte, wo auch jetzt noch kristallklares Wasser sprudelte. Dieser wirkte ein bisschen wie eine Tränke und das ganze Gebäude strahlte „Taverne“ aus. Dieser gegenüber, am anderen Kraterrand, lag ein recht schmuckloses Tor, dunkel und martialisch von mehreren steinernen Drachenköpfen umsäumt. Dieser Teil wirkte sehr militärisch. Der Grundriss der Drachenstadt ähnelte also einem Kreis, den man durchkreuzt hatte und von zwei Seiten noch jeweils einen Halbkreis hindurch gezogen hatte. Und mittendurch führten überall die kleinen Wege der Gärten. Wohin wollten sie sich also wenden?
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Re: Erste Schritte vor weißen Klauen

Beitragvon Eilmana Silva » Sonntag 25. September 2016, 07:53

Eilmana lauschte Margas Worten und nickte.

„Du hast recht, man darf diesen Ort nicht seiner Schönheit berauben“

Völlig überwältigt von der Drachenstatur ging Eilmana ohne den Blick von ihr abzuwenden ganz langsam auf den Durchgang zu.
Die Luft war Elektrisiert und lies ihr langes Haar in alle Richtungen abstehen.
Doch was sie hinter dem Durchgang erblickte erstaunte sie noch mehr. Eine ganze Stadt lag hier verborgen, geschützt in Mitten der Berge.
Eilmana konnte es kaum fassen welches unglaubliche Bauwerk sie hier vor Augen hatte. Sie Prägte sich alles genaustens ein und lies ihren Blick ganz langsam diesen gesamten Ausblick erkunden. Sie nahm sich fest vor diese Aussicht Bildlich festzuhalten. Es war einfach Unglaublich. Die Krallen spuren zeugten davon das in dieser Stadt einst Drachen lebten, vermutlich gemeinsam mit einem anderem Volk.
Eilmana fragte sich ob ein altes Elfenvolk oder gar Menschen hier mit Drachen gemeinsam gelebt haben konnten.
Aber sie hatte noch nie von so einer Stadt gehört,....
Sie Sah auf das Ei welches sich scheinbar nicht mehr bewegte, wollte es die weitere Wegeführung Ihnen überlassen?

Eilmana sah sich noch einmal um und blieb im Stadtkern und am Brunnen hängen.

„Marga ich würde vorschlagen wir gehen in den Stadtkern, ich würde gerne nach einer Bibliothek Ausschau halten und vielleicht kann man das Wasser des Brunnens noch Trinken. Er sieht zumindest sehr Klar aus von hier oben!?“

Eilmana ging die ersten Stufen hinunter, sie konnte ihre Neugier nun kaum noch zügeln.
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Re: Erste Schritte vor weißen Klauen

Beitragvon Marga » Mittwoch 28. September 2016, 13:18

Marga hatte vieles erwartet, nur keine Stadt mitten im Gebirge. Und wohin man nur blickte, musste man an Drachen denken. Ein Landeplatz, Gebäude mit riesigen Pforten, Krallenspuren soweit das Auge reichte und um den ganzen noch die Krone aufzusetzen: Statuen und Verzierungen, die Drachen abbildeten.

Marga klopfte sich den Glitzerstaub von der Kleidung, während sich Ragna etwas im Dreck wälzte. Dabei versuchte sie, sich die wichtigsten Orte der Stadt einzuprägen, damit sie sich nicht im erstbesten Augenblick verlief.

„Hier ist nicht viel los.“, stellte Marga fest. Keine echten Drachen, aber auch keine Leute.

Eilmana schlug vor, im Stadtkern nach einer Bibliothek zu suchen. Marga zuckte mit den Achseln, der Plan war so gut wie jeder andere. Die Halborkin lief die Treppenstufen zu den Gärten hinab. Es fühlte sich gut an, selbst die Richtung vorzugeben und nicht den Launen eines Dracheneis folgen zu müssen.

„Sieht so aus, als ob niemand bei der Arbeit.“, meinte Marga, „Wenn also überhaupt jemand irgendwo sein, dann ich tippe auf Schenke.“ Sie lachte kurz. „In der Stadt du suchen nach deiner Bibliothek und ich nach einem Wirtshaus.“

Die Halborkin schätzte durchaus den Wert von Büchern. Sie war einmal stolze Besitzerin von zwei Schmökern gewesen. Aber ein großer Becher voll mit einem starken Getränk würde ihren Lebensgeistern wohl tun – das hatte sie bei den Orks gelernt. Und wenn die Nacht einbrach, würden sie froh sein, ein Zimmer mit echten Betten zu haben.
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Re: Erste Schritte vor weißen Klauen

Beitragvon Erzähler » Dienstag 4. Oktober 2016, 12:21

Sie hatten das Drachentor durchschritten und ließen die Umgebung von dem erhöhten Punkt auf dem sie standen auf sich wirken.

Blickte man hinauf, über den Kraterrand, so konnte man in der Ferne rings herum die Ausläufer des das westliche Drachengebirges sehen, das allgemein als noch stark unerforscht galt. Sicher war jedoch, dass die Berge hier höher waren als im östlichen Teil, dafür weniger gezackt. Es existierten deutlich mehr abgerundete, kuppelartige Gipfel und viele Hochplateaus und sogar ganze Nadelwälder konnte man in der Ferne erahnen. Die kalten Winde, die vom noch weiter westlich gelegenen Schattengebirge herbei strömten, sorgten dafür, dass es hier viele verschneite Gipfel gab, was diese Seite der Gebirgskette noch unapssierbarer machte als es im Osten der Fall wäre. Das westliche Drachengebirge schaffte es eine nahezu unüberwindbare Grenze zwischen dem Wald Arus und der Toten Ebene – zumindest an der Oberfläche. Denn dort, wo sprunghaft begabte Bergtiere sich zwischen Schluchten und zerklüfteten Felswänden ihre Pfade suchten, sollte es im Gebirge selbst unzählige Höhlen geben. Eine davon hatten sie über den Wald Arus erreicht.
Wer sich in der Geschichte oder in den Legenden nur ein wenig auskannte, den Erzählern am Lagerfeuer gelauscht als Kind hatte, der wusste auch, dass leider fast überall eine überaus große Einsturzgefahr oder die Tunnelzugänge bewohnt waren. Weniger von Bären als vielmehr gar von kleineren Vertretern der Drachen oder anderen Schrecken, die eigentlich noch tiefer im Untergrund des Gebirges hausen sollten. Legenden berichteten, dass es hier vor mehreren Jahrtausenden die ersten Zwerge gegeben haben soll und dass sämtliche Nogroter ursprünglich aus dem westlichen Drachengebirge stammten. Wieviel Wahrheit dahinter steckt wissen wohl nicht einmal die Zwerge zu sagen. Doch eines erzählten sie allgemein gern, wenn man sie fragte: Sie haben einst auch das westliche Drachengebirge untergraben. Der Beweis lag nun offensichtlich vor Margas und Eilmanas Augen, aber vor allem die Spuren von größeren Wesenheiten, die sich in ihren ehemaligen Gängen breitgemacht haben müssten und das waren nicht nur die Drachen. Es gab noch Wesen, die noch älter waren als die Zwerge und nur flüsternd als die "Ulakav" benannt wurden. Diese Wesen waren eher aus den Märchen, die man unartigen Kindern erzählte, aber hier standen sie und schauten auf ein wahres Märchen. Da fragte man sich doch, war alles andere auch wahr?
Kurzum, es war wohl wesentlich gefährlicher im westlichen Abschnitt der Gebirgskette. Dabei lud ein Blick auf die Gipfel zum Träumen ein und weckte das Fernweh. Üppig und grün war das Gestein in den niederen Lagen bewachsen, nicht nur von Bergwiesen und Auen, sondern auch von dichten Nadelwäldern. Kiefern und Wacholderbäumen teilten sich den Lebensraum, ragten manchmal als kahle Stämme weit in den Himmel, nur um knapp unterhalb der Spitze erst mit Nadeln und Zweigen einen prachtvollen Schirm über Celcia zu bilden. So wundersam zeigte sich der Blick über den Kraterrand der Stadt hinaus und verzauberte den Betrachter. Eilmana und Marga sogen die Eindrücke in sich ein und beschlossen dann ihre nähere Umgebung zu erkunden.
„Marga ich würde vorschlagen wir gehen in den Stadtkern, ich würde gerne nach einer Bibliothek Ausschau halten und vielleicht kann man das Wasser des Brunnens noch Trinken. Er sieht zumindest sehr klar aus von hier oben!?“
Eilmana ging die ersten Stufen hinunter, sie konnte ihre Neugier nun kaum noch zügeln.
„Hier ist nicht viel los.“
, stellte Marga fest. Keine echten Drachen, aber auch keine Leute. Die Halborkin lief die Treppenstufen zu den Gärten hinab. Es fühlte sich gut an, selbst die Richtung vorzugeben und nicht den Launen eines Dracheneis folgen zu müssen.
„Sieht so aus, als ob niemand bei der Arbeit... Wenn also überhaupt jemand irgendwo sein, dann ich tippe auf Schenke.“
Sie lachte kurz.
„In der Stadt du suchen nach deiner Bibliothek und ich nach einem Wirtshaus.“
Der sprudelnde Brunnen befand sich vor der Schenke, nicht auf dem großen, flach geschliffenen Landeplatz in der Mitte der Stadt.

(weiter bei: Der Drachenzahn und seine ersten Gäste)
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