Das Haus der Heilkunst

Weit im Gebirge versteckt liegt die Stadt, die zum fast gänzlich vergessenen Mythos wurde. Doch es herrscht wieder Leben im Reich von Drache und Humanoid. Drachma ist wieder erwacht.
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Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 27. Juni 2018, 09:45

(Eilmana kommt von: Äpfel, Rüben und Kartoffeln)

Sie waren durch verlassene Gärten gewandert und an ein paar allein stehenden kleinen Häusern in den treppenförmig angelegten Hainen vorbei gekommen. Einige waren scheinbar noch so jung uns frisch, wie vor hunderten von Jahren, andere hatten vielleicht nicht ganz unter dem schützenden Staub gelegen und man sah die Spuren der Zeit auf ihnen. Yran hatte einen verschlungenen Pfad gewählt, so dass sie sich nach einigen Minuten dem Haus des Heilers von hinten durch die Gärten näherten.

Der hintere Teil des zum Haus gehörigen Gartens bestand aus kleinen Beeten und einem gläsernen Gewächshaus, dass dringend geputzt werden musste. Die Scheiben waren so milchig, dass kein Sonnenstrahl nach innen gelangen konnte. Die Verstrebungen zwischen den unegalen Scheiben waren wie aus einem Stück Baum gewachsen, sicher ein Werk von Yran. Als sie sich das wilde Kunstwerk ansah und zu ihm auf schaute, zuckte er nur schmunzelnd mit den Schulterspitzen.
Das Haus des Heilers lag dahinter fast unsichtbar verborgen unter einem Hügel, auf der eine Wiese blühte. Birken und andere Bäume aus denen man Medizin her stellten konnte, standen rings umher und Sträucher mit Beeren, Heilpflanzen, Kräuter und seltene Blumen, die sie noch nie gesehen hatte wuchsen hier und überdeckten alles mit ihren bunten Farben. An einer Seite des Hügels fanden sie einen halbmondförmigen Abhang mit Stufen zu beiden Seiten, die den Hang hinab führten. Unten angekommen erblickte Eilmana eine kreisrunde Tür und runde Fenster die in den Berg hinein führten. Unweit dieser Stelle, zu beiden Seiten des „Haupthauses“ lagen weitere unterschiedlich große Eingänge in den Berg. Aber dieses hier musste das Haus des Heilers sein, wo dieser einst seine Kunst vollführt hatte.

Als sie hinter sich blickte, sah Eilmana den breiten Weg, der mit einigen flachen Stufen hinab in Richtung Marktplatz führte. Die Ränder des Weges waren verwildert, aber immernoch so breit, dass selbst einer der größten Drachen hier hinauf gebracht werden konnte, wenn nötig.
„Willst du hinein gehen?“
, fragte Yran und hielt Eilmana einen kleinen goldenen Schlüssel hin. Als sie ihn ergriff, da zog sie ihm auch einen Anhänger aus der Hand und ihr Drachenritter lächelte. Etwas fragend schaute er sie an. Ihr Blick wanderte auf das kleine Schmuckstück, dass einen filigran gearbeiteten Baum formte, umschlossen in einem ebenfalls goldenen Kreis. Nachdem sie dann an die Tür getreten war, hielt sie Yran noch einmal kurz auf und wies auf den Kranz hin, der den Rahmen eines kleinen Fensters in der Tür umrankte. Ein Kranz aus immer blühenden und immer Frucht tragenden Blaubeeren umschloss das kleine Fenster. Die Wurzeln zogen sich fast über die ganze Oberfläche und bildeten filigrane feine Muster. Yran hatte sich mit seiner Überraschung wirklich Mühe gegeben. Er pflückte zwei Blaubeeren mit einer Hand und sofort wuchsen an anderer Stelle neue nach. Lächelnd hielt er sie Eli entgegen. Sehr viel Liebe lag in seinem Blick und auch ein klein bisschen Furcht, dass es ihr vielleicht nicht gefallen könnte. Das ein so großer, , starker, selbstbewusster, schöner Mann so empfinden könnte, das war schon erstaunlich.
„Ich war selbst nur ganz kurz drin um den Schlüssel zu holen... Aber hier draußen... das war ich. Gefällt es dir?“
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Eilmana Silva » Samstag 22. September 2018, 22:40

Eilmana hoffte das sie Yran die Last nehmen konnte die auf Yrans Herzen zu liegen schien. Sie konnte nur erahnen welche Gedanken und Gefühle ihn plagten und was er alles erlebt haben musste in der Zeit bevor diese Stand in ihren langen Schlaf verfiel. Wie es für ihn sein musste nach so langer Zeit zu erwachen und die eigene Heimat verlassen und leer vorzufinden und ohne seine Freunde die man damals hatte da zu stehen. Doch Yran schien sich nicht beirren zu lassen, Eli freute sich das ihre Gegenwart ihn immerzu wieder fröhlich stimmte und auch sie Strahlte von innen heraus wenn Yran bei ihr war. Doch Eilmana hatte eine Eigenschaft die bei ihr immerzu die Oberhand gewann, ihre Neugier. Sie wollte doch diese Stadt erkunden am liebsten jeden Winkel genaustens begutachten und jedes Buch lesen welches ihr in die Hände käme. Und dabei hoffte sie das auch Yran ihr zunehmend mehr erzählte von sich, seinem Leben vor dem Schlaf aber auch von dieser Stadt.

Doch jetzt galt es erst mal sich einzurichten und zu sichten, was für Möglichkeiten sie hier hatten.
„Ich glaube, es wäre am besten, ich zeige dir das Haus des alten Heilers. Vielleicht gefällt es dir ja...“
Yran grinste verhalten und führte Eli durch die erwachte, aber doch seltsam leere Stadt.

Eli blieb ständig stehen und wollte sich jede Kleinigkeit genausten ansehen, blühende Blumen, eine hübsche kleine Mauer die einen Garten abgrenzte, eine edel verzierte Türe, ein Vogel in einem Baum...Eli fand einfach an jeder Ecke etwas was ihr gefiel oder ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Wenn das Licht der Sonne durch eine Baumkrone schien und es aussah als würden die Blätter glitzern wie ein See, oder die Äste eines anderen Baumes wunderschön verschlungen waren. Eli lief immer wieder voller Freude auf etwas zu was sie entdeckte und blieb an jeder gefühlten Kleinigkeit stehen um sie zu bestaunte,.....ab und an sah sie Yran etwas verunsichert an ob es ihn auch nicht störte das sie sich alles ansah....

Yran wählte einen verschlungenen Pfad der sie von hinten zum Haus des Heilers führte, Auch dieser Pfad gefiel der kleinen Elfe außerordentlich gut, und sie hüpfte vor Freude in leichten schritten über den Weg.

„Oh Schau nur das Moos hier sieht besonders weich aus, und diese kleinen Blüten, die sind doch wirklich wunderschön findest du nicht? Und wie der Weg verschlungen ist, es sieht wundervoll aus...fast wie in einem meiner Bücher die ich früher gerne gelesen habe.“


Der hintere Teil des zum Haus gehörigen Gartens bestand aus kleinen Beeten und einem gläsernen Gewächshaus, dass dringend geputzt werden musste. Die Scheiben waren so milchig, dass kein Sonnenstrahl nach innen gelangen konnte. Die Verstrebungen zwischen den unegalen Scheiben waren wie aus einem Stück Baum gewachsen, sicher ein Werk von Yran. Als sie sich das wilde Kunstwerk ansah und zu ihm auf schaute, zuckte er nur schmunzelnd mit den Schulterspitzen.  Eli grinste ihn Breit an und stupste ihm mit ihrem Zeigefinger auf die Nase. Dann ging sie ohne ein Wort zum Gewächshaus und sah es sich genau an. „Yran das ist Fantastisch....am liebsten würde ich in einem Haus wohnen wollen was so aus einem Baum gewachsen ist wie dieses hier....natürlich etwas größer....“ Sie lächelte ihn verlegen an.

Dann ging sie weiter mit Yran......
Das Haus des Heilers lag dahinter, fast unsichtbar verborgen unter einem Hügel, auf der eine Wiese blühte. Birken und andere Bäume aus denen man Medizin her stellten konnte, standen rings umher und Sträucher mit Beeren, Heilpflanzen, Kräuter und seltene Blumen, die sie noch nie gesehen hatte wuchsen hier und überdeckten alles mit ihren bunten Farben. An einer Seite des Hügels fanden sie einen halbmondförmigen Abhang mit Stufen zu beiden Seiten, die den Hang hinab führten. Eilmana kam aus dem staunen nicht mehr raus....
Unten angekommen erblickte Eilmana eine kreisrunde Tür und runde Fenster die in den Berg hinein führten. Unweit dieser Stelle, zu beiden Seiten des „Haupthauses“ lagen weitere unterschiedlich große Eingänge in den Berg. Aber dieses hier musste das Haus des Heilers sein, wo dieser einst seine Kunst vollführt hatte.

Als sie hinter sich blickte, sah Eilmana den breiten Weg, der mit einigen flachen Stufen hinab in Richtung Marktplatz führte. Die Ränder des Weges waren verwildert, aber immer noch so breit, dass selbst einer der größten Drachen hier hinauf gebracht werden konnte, wenn nötig. 
„Willst du hinein gehen?“
, fragte Yran und hielt Eilmana einen kleinen goldenen Schlüssel hin. Als sie ihn ergriff, da zog sie ihm auch einen Anhänger aus der Hand und ihr Drachenritter lächelte. Etwas fragend schaute er sie an. Ihr Blick wanderte auf das kleine Schmuckstück, dass einen filigran gearbeiteten Baum formte, umschlossen in einem ebenfalls goldenen Kreis. Nachdem sie dann an die Tür getreten war, hielt sie Yran noch einmal kurz auf und wies auf den Kranz hin, der den Rahmen eines kleinen Fensters in der Tür umrankte. Ein Kranz aus immer blühenden und immer Frucht tragenden Blaubeeren umschloss das kleine Fenster. Die Wurzeln zogen sich fast über die ganze Oberfläche und bildeten filigrane feine Muster. Yran hatte sich mit seiner Überraschung wirklich Mühe gegeben. Er pflückte zwei Blaubeeren mit einer Hand und sofort wuchsen an anderer Stelle neue nach. Lächelnd hielt er sie Eli entgegen. Sehr viel Liebe lag in seinem Blick und auch ein klein bisschen Furcht, dass es ihr vielleicht nicht gefallen könnte. Das ein so großer, , starker, selbstbewusster, schöner Mann so empfinden könnte, das war schon erstaunlich. 
„Ich war selbst nur ganz kurz drin um den Schlüssel zu holen... Aber hier draußen... das war ich. Gefällt es dir?“

Eli stand mit offenem Mund vor Yran und sah ihn aus feucht glitzernden Augen an. Ihr Blick wanderte zum Blaubeerkranz, dann auf den Anhänger, dann auf die zwei Blaubeeren in Yrans Hand....dann ganz langsam wanderten Ihre Augen über seine Brust nach oben bis sie erneut seinen Blick trafen. Sie schloss langsam den Mund und schluckte langsam, ihr Mund öffnete sich wieder leicht und sie sah Yran eine ganze Weile einfach schweigend an, ihre Wangen glühten in einem zarten Rosa und ihre Augen wurden immer feuchte bis die Tränen einfach überquollen und ihre Wangen hinunter liefen.
Nach einer gefühlten Ewigkeit fand sie endlich ihre Stimme wieder.... die aber nur mit mühe den Weg aus ihrer kehle nach draußen fand.

„Yran.....ich.....ist es das was ich denke.....willst du mich.....für immer?
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Sonntag 23. September 2018, 09:20

Das Haus war plötzlich Nebensache. Da war der Kranz, da der Mann! Ein Drachenritter! Konnte das Leben perfekter sein?

Hintergrundmusik

Eli stand mit offenem Mund vor Yran und sah ihn aus feucht glitzernden Augen an. Ihr Blick wanderte zum Blaubeerkranz, dann auf den Anhänger, dann auf die zwei Blaubeeren in Yrans Hand....dann ganz langsam wanderten Ihre Augen über seine Brust nach oben bis sie erneut seinen Blick trafen. Sie schloss langsam den Mund und schluckte langsam, ihr Mund öffnete sich wieder leicht und sie sah Yran eine ganze Weile einfach schweigend an, ihre Wangen glühten in einem zarten Rosa und ihre Augen wurden immer feuchter bis die Tränen einfach überquollen und ihre Wangen hinunter liefen. Nach einer gefühlten Ewigkeit fand sie endlich ihre Stimme wieder.... die aber nur mit Mühe den Weg aus ihrer Kehle nach draußen fand.
„Yran.....ich.....ist es das was ich denke.....willst du mich.....für immer?"
Die Furcht in seinem Gesicht, dass ihr seine Überraschung nicht gefallen könnte schwand und wich einem ernsthaften Gesichtsausdruck. Voller Überzeugung und Wärme sah er sie an, trat einen Schritt näher und nahm ihr Gesicht in beide Hände. Seine Stärke umgab sie und zeigte wie sanft der mächtige Jäger sein konnte. Seine Lippen schwebten über ihren und ein Kuss hing in der Luft. Sein Atem kitzelte ihre Haut als er leise flüsterte:
„...für immer!“
und er seine Aussage auf ihren Lippen besiegeln wollte. Plötzlich brach das Chaos los und ein heftiger Windschlag zerrte an Elis Kleidern. Er ließ die Blüten um sie herum aufstöbern und Funken aus Licht und Blütenstaub wirbelte um sie herum. Doch von alle dem bekamen die beiden nichts mit. Dieser Moment gehörte ihnen! Ein Augenblick, ein Versprechen, ein Schwur, ein Kuss!
Nichts auf der Welt konnte sie erreichen, nicht sie berühren außer ihrer beider Herzen, die im Einklang schlugen.
„Wenn du nur ahnen könntest, wie sehr ich dich liebe!“
Seine Worte waren nur gehaucht, nur für sie bestimmt, aber Eilmana liebte ihren Klang, ihre Bedeutung, ihre Wahrheit. Gab es Liebe auf den ersten Blick? Gab es diesen einen Moment, wo die Zeit stehen blieb, weil der Mann den man liebte einem das Gefühl gab, das absolut wichtigste in seinem Leben zu sein? Gab es diese epischen Augenblicke, wo zwei Herzen sich fanden und für die Ewigkeit verbanden? Sanfte Schauer rannen über über ihre Haut und umhüllten ihre Sinne. Die Wärme des Augenblicks ummantelte und strahlte aus ihnen heraus. Jeder Herzschlag dehnte sich in eine kleine Unendlichkeit, als ihre Lippen endlich zueinander fanden. Magie lag in diesem Kuss und etwas ging von Yran auf sie über, hüllte ihr Herz in wohliges Kribbeln. Seine alte Seelen die lange gewartet hatten das Glück zu finden, sie versprachen sich ihr. Seine weichen und doch fordernden Lippen kosteten ihre und die Welt war für einen Moment in Ordnung. Er schenkte ihr sein Herz.

War es zu früh? Kannten sie sich lange genug für so einen Schritt? Wo war der Kopf, wenn das Herz regierte? Es war egal. Eilmanas Hände ruhten auf seiner Brust und sie konnte sein starkes Herz unter ihren Fingern spüren. Es schlug für sie, für sie allein.
Und hatte Eli auch ihr Herz an ihn gebunden? Fühlte sie das Band, das er zu schmieden suchte?

Nahm sie seinen Antrag an?

Es fehlten die Worte, doch das Gefühl war echt. Die Magie war da. Die Funken ihrer verbundenen Magie schimmerten in seinen Augen, als er sich wieder von ihr löste und tief einatmete. Der Tanz aus Licht und Blüten umkreiste sie. Konzentriert, ja fast ein bisschen zu ernst für den sonst so schalkhaften Drachenritter, so sah er ihr in ihre Seele und hoffte die gleiche Intensität zu finden. Seine Lippen bebten als er leis die Worte fand:

„Eli... Willst du mein sein? ...für immer?“

Warum hatte sie ausgerechnet jetzt den dicksten Klos den es gab im Halse stecken?!? Kein Ton kam über ihre Lippen, wo sie ihm doch sicher antworten wollte. Yran nahm die Pause, um seinen Gedanken Raum zu geben:
„Unser beider Leben ist sehr unterschiedlich verlaufen. Es wird bestimmt nicht immer einfach mit mir und wir wissen noch nicht einmal, ob, wann oder mit welchem Drachen du gesegnet werden wirst... ob wir für unsere Verbindung den Seegen des großen Alten erhalten... Ich weiß, ich bin vielleicht zu schnell... zu forsch... aber ich will dich! Ich will, dass du weißt, dass ich von diesem Tage an nur noch dir gehöre. Es ist mir egal, ob die Welt da draußen sich verändert hat. Du bist meine Verbindung in die Gegenwart! Ich weiß was mein Herz will. Ich will dich und nur dich! Es ist, als hätte ich mein ganzes Leben lang auf dich gewartet. Ich habe dich gesehen und wusste es sofort. Ich kann dich nur bitten mich zu lieben, wieder gegen jede Vernunft! Ich möchte meine Zukunft mit dir verbringen, möchte immer zu dir zurückkehren, will jeden Tag mit dir beginnen. Alles was hinter mir liegt hat mich zu diesem Moment geführt, aller Verfehlungen, alle Kriege, alles Leid ist nun vorbei. Wenn du mich lässt, werde ich meinen Lebenszweck darauf ausrichten dich glücklich zu machen.“
Er atmete noch einmal tief durch.
„Was sagst du?“

Der Klos war durch seine Worte sicher nicht verschwunden, aber Eilmana konnte nun versuchen zu antworten.
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Eilmana Silva » Freitag 5. Oktober 2018, 23:03

Eilmna konnte nicht mehr wirklich denken, sie lies ihre Gefühle durch ihren Körper fliesen und als Yran ihre Unsicherheit mit zwei kleinen Worten davon fegte geschah etwas das weder sie noch er kommen sahen. Es war als würden sich die Natur und das Licht um sie herum verbinden und ihre Liebe mit all ihrer Magischen Kraft segnen. Elis Magie brodelte und kochte innerlich fast über, aber diesmal suchte sie sich nicht schlagartig und zerstörerisch ihren Weg nach draußen. Im Gegenteil, die Magie schien erst in ihren Körper auf und ab zu tanzen, wie warme Wellen gefolgt von einer leichten schönen Gänsehaut durchströmten sie ihren Körper bis sie sich in Form von kleinen leuchtenden Funken ihren Weg in die Freiheit suchten und sich im wirbelten Wind um sie herum mit den Blütenblättern verbanden und diesen Moment zu einem unvergesslichen Bild machten. Ein Bild welches Eli nur Schemen Haft wahrnahm da sie mehr auf ihr empfinden und auf die Wundervollen und unendlich tiefen grünen Augen vor ihr konzentriert war.

Sie schlang sich um Yrans Nacken, zog sich ein Stück zu ihm hoch und küsste ihn mit all der Leidenschaft und Hingabe die sie in ihrem überschwänglichem Herzen trug.
Erst nach einer ganzen Weile liesen sie von einander und Eli sank sachte zurück auf ihre Füße, ihre blauen Augen sahen tief in seine und sie legte eine Hand auf seine Wange um sie sachte mit ihrem Daumen zu streicheln.

Es fehlten die Worte, doch das Gefühl war echt. Die Magie war da. Die Funken ihrer verbundenen Magie schimmerten in seinen Augen, als er sich wieder von ihr löste und tief einatmete. Der Tanz aus Licht und Blüten umkreiste sie. Konzentriert, ja fast ein bisschen zu ernst für den sonst so schalkhaften Drachenritter, so sah er ihr in ihre Seele und hoffte die gleiche Intensität zu finden. Seine Lippen bebten als er leis die Worte fand:

„Eli... Willst du mein sein? ...für immer?“

Warum hatte sie ausgerechnet jetzt den dicksten Klos den es gab im Halse stecken?!? Kein Ton kam über ihre Lippen, wo sie ihm doch sicher antworten wollte. Yran nahm die Pause, um seinen Gedanken Raum zu geben:
„Unser beider Leben ist sehr unterschiedlich verlaufen. Es wird bestimmt nicht immer einfach mit mir und wir wissen noch nicht einmal, ob, wann oder mit welchem Drachen du gesegnet werden wirst... ob wir für unsere Verbindung den Seegen des großen Alten erhalten... Ich weiß, ich bin vielleicht zu schnell... zu forsch... aber ich will dich! Ich will, dass du weißt, dass ich von diesem Tage an nur noch dir gehöre. Es ist mir egal, ob die Welt da draußen sich verändert hat. Du bist meine Verbindung in die Gegenwart! Ich weiß was mein Herz will. Ich will dich und nur dich! Es ist, als hätte ich mein ganzes Leben lang auf dich gewartet. Ich habe dich gesehen und wusste es sofort. Ich kann dich nur bitten mich zu lieben, wieder gegen jede Vernunft! Ich möchte meine Zukunft mit dir verbringen, möchte immer zu dir zurückkehren, will jeden Tag mit dir beginnen. Alles was hinter mir liegt hat mich zu diesem Moment geführt, aller Verfehlungen, alle Kriege, alles Leid ist nun vorbei. Wenn du mich lässt, werde ich meinen Lebenszweck darauf ausrichten dich glücklich zu machen.“
Er atmete noch einmal tief durch.
„Was sagst du?“

Der Klos war durch seine Worte sicher nicht verschwunden, aber Eilmana konnte nun versuchen zu antworten.

Eilmana sah ihren Drachenritter an und musste bei seinen letzten Worten vor Freude schmunzeln, ihre Wangen waren nun knall rot vor Freude und Freudentränen standen in ihren Augen.
Sie grinste ihn an wischte sich mit einer Hand die Tränen Weg und fand endlich die Worte die sie brauchte.

„Yran...nichts auf dieser Welt könnte mich glücklicher machen als das,....ich möchte immer mit dir zusammen sein, ganz gleich wo uns der Weg hin führt, ich möchte mit dir diese Welt entdecken und neben dir erwachen. Alleine deine Liebe zu mir macht mich schon unendlich glücklich. Ich kann es kaum glauben das jemand wie du, eine wie mich so sehr lieben kann. Das du sogar die Ewigkeit mit mir verbringen möchtest. „
„ich habe immer noch große Angst vor all dem Ungewissem was vor uns liegt aber auch ich möchte dir gehören und auf ewig an deiner Seite sein.“

sie schob ihre Hände langsam unter seine Arme, umarmte ihn und drückte sich fest an seine Brust.
Auch die Umgebung um sie herum schien sich ganz langsam zu beruhigen. Eli löste die Umarmung ein kleines Stück um Yran anzuschauen.
„Oh Yran ich habe so viele Fragen, dieses Haus, es ist wunder schön, ich würde mich hier gerne mit deiner Hilfe einrichten....aber du wohnst unten bei den Rittern...Einerseits habe ich große Angst vor der Endscheidung des Drachen Königs, und auch vor der Endscheidung welches Drachenjunge ich wohl bekomme...aber die Ungewissheit quält mich nur noch mehr....“

trotz dieser Worte lächelte sie Yran an und drückte sich erneut an ihn.

Was würde nur als nächstes geschehen....Eli würde mit Yran über all hin gehen, sie mochte diesen Ort, diese ganze Stadt und die wenigen Leute die hier lebten hatten schon nach kurzer Zeit einen Platz in ihrem Herzen gefunden....
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Montag 8. Oktober 2018, 21:44

Eilmana sah ihren Drachenritter an und musste bei seinen letzten Worten vor Freude schmunzeln. Ihre Wangen waren nun knall rot vor Freude und Freudentränen standen in ihren Augen.
Sie grinste ihn an, wischte sich mit einer Hand die Tränen weg und fand endlich die Worte die sie brauchte:
„Yran...nichts auf dieser Welt könnte mich glücklicher machen als das,....ich möchte immer mit dir zusammen sein, ganz gleich wo uns der Weg hin führt, ich möchte mit dir diese Welt entdecken und neben dir erwachen. Alleine deine Liebe zu mir macht mich schon unendlich glücklich. Ich kann es kaum glauben das jemand wie du, eine wie mich so sehr lieben kann. Das du sogar die Ewigkeit mit mir verbringen möchtest... Ich habe immer noch große Angst vor all dem Ungewissem was vor uns liegt aber auch ich möchte dir gehören und auf ewig an deiner Seite sein.“
Sie schob ihre Hände langsam unter seine Arme, umarmte ihn und drückte sich fest an seine Brust. Der Druck seiner Arme erwiderte ihre liebevolle Geste.
„Oh Yran ich habe so viele Fragen, dieses Haus, es ist wunder schön, ich würde mich hier gerne mit deiner Hilfe einrichten....aber du wohnst unten bei den Rittern...“
Seine Stirn runzelte sich eine Zehntel Sekunde lang, als ob er nicht gleich verstand, was sie meinte, dann lächelte er aber schon wieder und nickte. Er ließ sie weiter sprechen.
„Einerseits habe ich große Angst vor der Endscheidung des Drachen Königs, und auch vor der Endscheidung welches Drachenjunge ich wohl bekomme...aber die Ungewissheit quält mich nur noch mehr....“
Trotz der Worte lächelte sie Yran an und drückte sich erneut an ihn. Seine Hände strichen warm und tröstend über ihren Rücken, wanderten wieder zu ihren Schulten, den Nacken hinauf und hoben ihr Kinn zu einem erneuten kleinen Kuss an. Noch einmal raubte er ihr den Atem, nahm ihr so jede Angst. Dann sah er ihr tief in die Augen und sprach:
„Eli, Drachma ist groß. Du ...wir..“
Er schmunzelte bei diesem kleinen Wort, dass so viel bedeuten konnte. Sie waren verbunden, selbst wenn von nun an alles gegen sie arbeiten würde, DAS konnte ihnen niemand mehr nehmen!
„... Wir können wohnen wo wir wollen. Du kannst zu mir ziehen, oder weiter in der Taverne schlafen. Du kannst dich hier einrichten, ganz oder nur zum arbeiten. Alles wie du möchtest.“
Er küsste ihre Stirn.
„Ich werde sobald es geht zum Drachenkönig gehen und um seinen Segen bitten. Dabei kannst du mich leider noch nicht begleiten, da du noch kein Drachenritter bist. Aber er ist gut gelaunt, seid sein Kind wieder hier ist und DU hast ihn hier her gebracht. Das muss auch etwas wert sein. Um den Seegen mach ich mir nicht so viel Gedanken.“
Er grinste schelmisch und küsste ihre Nasenspitze.
„Welcher Drache dich erwählt, ist das einzige, was ...vielleicht noch Probleme mit sich bringen könnte.“
Er küsste aber beruhigend noch einmal ihre weichen Lippen und schob sie dann entschlossen eine Armlänge von sich, als ob er sich davon sonst nicht abhalten könnte, sie nie wieder los zu lassen. Er dachte nach, wie es am besten erklären konnte.
„Es könnte... Stell dir vor, der Reiter eines Feuerdrachen würde sich in den Reiter eines Eisdrachen verlieben. Es wäre sicher eine Explosive Verbindung, von kurzer Intensität, aber nicht für die Ewigkeit geschaffen, da sich die Drachen niemals ebenso wie ihre Reiter verbinden könnten. Der Andersartigkeit der Drachen würde unweigerlich irgendwann die Reiter entfremden. Wahre Paarungen gibt es nur unter Artgenossen bei den Drachen. Feuer mit Feuer, Eis mit Eis, Schatten mit Schatten. Die einzige Ausnahme ist der Drachenkönig. Egal mit welchem Drachenweibchen er sich paart, es kommt immer nur ein Junges heraus und immer ist es seiner Art. Diese Verbindung besteht aus reinster Energie und er kann jede Form annehmen. Seine letzte Königin war eine sanfte, gütige goldene Drachin. Ihr Verlust hat uns schwer getroffen. Aber...“
Yran streichelte eine ihrer goldblonden Haarsträhnen und ließ sie sich durch die Finger gleiten.
„...aber ich würde dich nicht aufgeben. Egal was kommt. Wir finden einen Weg. Und manche Drachenarten akzeptieren die Bindung ihrer Reiter untereinander eher als andere. Wir müssen einfach abwarten, was das Schicksal uns bringt.“
Er wartete ihre zustimmendes Nicken ab, küsste dann abwechselnd ihren einen, dann den anderen Handrücken und hielt ihre Hände.
„Sorge dich nicht. Ich glaube einfach daran, dass es für alles einen Grund gibt. Und du … du bist mein Grund zu leben. Da wird alles andere Nebensache.“
Er sah zum alten Haus des Heilers und dann wieder seine Verlobte an.
„Willst du nicht mal rein gehen?“
, fragte er lächelnd, nahm sie am Arm und öffnete ihr die Tür. Die Luft die ihr entgegen schlug, war zwar nicht abgestanden, da Yran ja schon einmal vorher drinnen gewesen war, aber es roch doch etwas muffig, nach altem Laub, trockenen Kräutern und irgendetwas undefinierbarem. Yran kam hinter ihr herein und schloss die Tür. Der Flur war geräumig und ein altes sehr großes verstaubtes Sofa aus einer einzigen Wurzel geformt stand gleich zur linken an der Wand. Auf dem Sitzmobiliar fanden bestimmt fünf Elfen, oder drei Orks Platz. Zu beiden Seiten standen kleine Tische, wo man vermutlich Getränke für die Wartezeit hin stellen konnte. An der Gegenüber liegenden wand war eine Korkplatte befestigt in der noch ein paar Nadeln steckten. Die vergilbten Zettel waren bekritzelt. Die Anordnung schien auf eine Art Tagesplan hinzuweisen und Eli konnte sie sich bei Zeiten vielleicht noch genauer ansehen. Gerade zu ging eine Treppe ein halbes Stockwerk jeweils nach oben und nach unten. Davor gingen links und rechts Türen ab. Zur Rechten ging es in die „Praxisräume“ wo als erstes eine Ecke mit zwei Stühlen und ein ausladender Behandlungstisch ins Auge fiel. Viele Regale zierten die voll gestellten Wände und in ihnen standen diverse Gläser, Flakons, Tontöpfe, Tiegel und Kessel. Hier roch es am strengsten und vielleicht hatten nicht alle Zutaten, die der alte Heiler hier gesammelt hatte, die angehaltene Zeit des Schlafs überstanden. In einer Ecke roch es scharf und säuerlich, sehr unangenehm und schmutzig war es auch überall. Hier wartete einiges an Arbeit auf Eli, wenn sie sich daran austoben wollte. Das Gegenüber liegende Zimmer stellte sich im Laufe der Besichtigung als zweites Behandlungszimmer heraus, nur dass hier anscheinend andere Krankheiten behandelt wurden. Hier fand sie verstaubtes Nahtmaterial, Schienen für Knochenbrüche und andere leicht gruselig anmutende Werkzeuge, die sie noch nie gesehen hatte. Der Behandlungstisch war hier mit einem vergilbten Vorhang vom Rest des Raumes abgeteilt und es gab eine Wasserquelle wie oben in der Taverne, die aber noch trocken lag. Yran führte sie als nächstes die halbe Treppe hinunter, die in einen Keller mit mehreren Lagerräumen führte. Hier standen allerlei seltsame Gegenstände herum. Als erstes fiel ihr ein alter Korbstuhl, mit hoher Lehne, mit großen Rädern an der Seite auf. Ein anderer Stuhl, mit ebenfalls kleinen Rädern an den Beinen hatte ein Loch in der Sitzfläche und ein Kupfereimer hing darunter. Der alte Heiler war anscheinend gut ausgerüstet und erfindungsreich. Wenn er die Krankheiten seiner Mitmenschen nicht heilen konnte, so machte er das beste daraus. Man konnte sich allerdings fragen, ob er wohl der Lichtmagie fähig gewesen war? Er schien doch eher ein echter Medikus gewesen zu sein, als ein magischer Heiler. Den Kräutern war er sehr zugetan, das sah man sofort. Hier unten gab es einen Raum, der allein dafür gestalten worden war. Hier konnten sie kühl und trocken lagern. Nachdem die beiden Liebenden auch hier unten überall einmal hinein geschaut hatten, gingen sie nach oben. Eine kleine, aber gemütliche Wohnung schloss hier an. Es gab ein winziges Bad mit Abbort, eine kleine Küche mit Wasserquelle und ein Wohn-Schlafzimmer. Das Bett war nur für eine Person gemacht und eher kurz. Yran hätte seine Probleme darin zu liegen, aber für Eli würde es ausreichen. Ein Schreibtisch und einige Bücher standen ebenfalls im Raum. Tagebücher ließ sich vermuten, wenn man hinein schaute. Sie waren jedoch in einer fremdartigen Sprache verfasst. Yran erklärte, dass es sich um Terkin handelte, die Sprache der Goblins und Trolle.
„Der letzte Heiler in Drachma war ein Goblin. Sehr erfindungsreich. Manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem ein guter Kerl. Hat am längsten ausgehalten und wäre fast mit uns hier geblieben. Aber wir wollten nicht, dass seine Kunst verloren geht, deswegen schickten wir ihn fort, als abzusehen war, dass der lange Schlaf kommen würde. Er wird vermutlich nicht mehr leben...“
Kurz bildete sich eine kleine Falte auf Yrans Stirn. Viele von den Bewohnern die einst Drachma bevölkerten würden wohl heute nicht mehr am Leben sein. Viele bekannte Gesichter und Freunde, Kampfgefährten und Familien die er einst kannte, gab es schlicht einfach nicht mehr. Ob er sie vermisste? Yran sah Eli an und begann sofort zu lächeln.
„Du bist unsere Zukunft... du bist meine Zukunft. Das ist alles was zählt.“
Er nahm sie in den Arm und hielt lang und fest umschlungen. So viele Jahre war er allein gewesen. So lange gefangen in einem endlosen Schlaf ohne Hoffnung gewesen und nun war sie da; seine Elfe.
Einfach so.
Einfach so, wie für ihn gemacht, einfach so erdacht.
Einfach so.
Yran seufzte und seine breite Brust rieb an Eilmanas Wange. Sein würziger Duft überdeckte den Geruch nach Staub und überlagerten Kräutern. Seine Wärme hüllte sie in Geborgenheit. Ihr Drachenritter küsste ihren Scheitel, schob sie sanft weg und meinte dann:
„Ich muss bald wieder patrouillieren, aber ich kann dir noch ...gut eine Stunde helfen..zum Beispiel beim Putzen... Oder hast du vorher noch einen anderen Wunsch? Ansonsten würde ich dich eine Weile hier allein lassen. Dann kannst du dich umschauen oder einrichten. Wie du willst. Du ...könntest auch erst einmal bei mir wohnen... wenn dir das nicht schon zu viel ist...“
Sein linker Mundwinkel zuckte leicht bei der Anspielung. Allein seine Stimme malte schon wieder Bilder von ihnen beiden zusammen, bloß dieses mal in seinem Bett.
„Oder du bleibst noch ein bisschen bei deiner Freundin. Marga vermisst dich ja vielleicht. Oder auch nicht... Sie wollte ja bald aufbrechen um ihren Verlobten zu finden und einer der anderen wollte sie begleiten. Lyn kümmert sich derzeit um sie.“
Woher Yran das wusste? Da gab es wohl eine Verbindung, eine Art Kommunikation zwischen den Reitern und ihren Drachen, von denen andere nichts mitbekamen.

Nach Ablauf der Stunde würde Yran von einem Trompeten zu seiner Patrouille abberufen werden. Bis dahin hatten sie noch freie Zeit zusammen.

((ooc: Eli, du kannst mit Yrans Hilfe das Haus des Heilers im Innenraum komplett neu gestalten. Vielleicht hast du ja noch ein paar lustige Ideen oder Wünsche. Ich lass dir da freie Hand und vertrau dir. Es ist als neue „Praxis“ gedacht. Der bisher erforschte Teil des Hauses, offenbart auch Bücher die sich sich mit der Heilung von allen humanoiden Rassen Valencias befassen. Es gab da aber noch den anderen nahen Eingang in den Berg, wo die Drachen hin gebracht werden könnten. Da war Eli noch nicht. Falls ihre Neugierde sie dort allein hin treibt, wird sie leider feststellen, dass dieser Bereich durch einen großen Felsen versperrt ist. ...später ;-) ))
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Eilmana Silva » Sonntag 14. Oktober 2018, 14:29

Eli genoss die zärtlichen Berührungen, von oben konnte Yran sehen wie Elis Ohren sich ab und an leicht bewegten während er mit ihr Sprach: „Eli, Drachma ist groß. Du ...wir..“ „... Wir können wohnen wo wir wollen. Du kannst zu mir ziehen, oder weiter in der Taverne schlafen. Du kannst dich hier einrichten, ganz oder nur zum arbeiten. Alles wie du möchtest.“
Er küsste ihre Stirn, Sie sah ihn an, das fahle Sonnenlicht welches auf sie viel brachte ihre Augen zum leuchten, ein bläulich violettes Funkeln lag darin. Diese Augen sahen nur ihn...nur ihren geliebten Drachenritter.
Yran Sprach weiter: „Ich werde sobald es geht zum Drachenkönig gehen und um seinen Segen bitten. Dabei kannst du mich leider noch nicht begleiten, da du noch kein Drachenritter bist. Aber er ist gut gelaunt, seid sein Kind wieder hier ist und DU hast ihn hier her gebracht. Das muss auch etwas wert sein. Um den Seegen mach ich mir nicht so viel Gedanken.“
Er grinste schelmisch und küsste ihre Nasenspitze und Eli wurde erneut ganz rot um die Nase. Sie lächelte verlegen. „Ich bin wirklich unfassbar froh das ich dem König sein Ei wieder bringen konnte. Ich hoffe das Kind des Drachenkönigs schlüpft bald, ich würde es gerne mal von Angesicht zu Angesicht sehen.“
Sie lächelte und Yran sah sie an:
„Welcher Drache dich erwählt, ist das einzige, was ...vielleicht noch Probleme mit sich bringen könnte.“
Er küsste aber beruhigend noch einmal ihre weichen Lippen und schob sie dann entschlossen eine Armlänge von sich, als ob er sich davon sonst nicht abhalten könnte, sie nie wieder los zu lassen. Er dachte nach, wie er es am besten erklären konnte.
Etwas neugierig und erstaunt sah Eli ihn aus großen Augen an.
Yran erklärte ihr sehr genau was es mit dem Drachen und ihren Rassen auf sich hatte und auch wie dies bei dem Drachenkönig funktionierte. Eli dachte drüber nach, für ihre Liebe zu Yran wäre wohl ein Gründrache das beste....einen Drachenkönig konnte man ja nicht reiten...das hatte Yran ihr schon einmal erklärt. Sie sah in Yrans Augen und sah in seinem Blick Hoffnung und Zuversicht, das nahm ihr die Angst und sie nickte ihm voller Mut zu.
Yrans nächste Worte berührten ihr Herz nur um so mehr, sie war sein Grund zu leben....Sie hatte sich vieles von ihrer Reise erhofft, aber diese Worte zu hören und solch ein Glück zu finden, damit hatte sie nicht gerechnet.
Eli wollte Yran erst sagen das es für sie ebenso ist, doch sie schwieg und küsste stattdessen seine Wange und hackte sich lächelnd in seiner Armbeuge ein. Gemeinsam gingen sie in das Haus des Heilers. Eli wollte für Yran bald ebenfalls eine schöne Überraschung vorbereiten, das hatte sie sich fest vorgenommen. Bei dem Gedanken daran kicherte sie kurz zufrieden.
Als sie die Türschwelle überschritten hatte lies Eli, Yran los und ging im Raum umher, sie sah sich alles an und war völlig fasziniert. Sie rannte zu dem Sofa welches aus wurzeln gewachsen hier stand und strich mit ihren Händen die Kräftigen wurzeln nach. „WOOOW Yran...das hast doch sicher du für den alten Heiler gemacht oder?“ Es ist wunderschön geworden.“
Sie ging weiter und hustete ein zwei mal da der Staub ihr in die Nase und den Mund flog. Das erste Behandlungszimmer roch sehr streng, Eli hielt sich ihre feine Nase zu.
„Puh, hier riecht es aber streng...ich glaube hier muss einiges entsorgt werden. Euer alter heiler hat wohl weniger mit Magie gearbeitet oder?“
Im zweiten Behandlungsraum schien er wohl ernste Verletzungen behandelt zu haben, offene Wunden und Knochenbrüche. Über die Klassische Heilkunst hatte Eli auch ein paar Bücher gelesen, wenn man wunden mit Magie heilen konnte war es dennoch nicht unnütz sich mit den Verletzungen und anderen Heilmethoden etwas auszukennen. Aber so würde sie gewiss nicht arbeiten. Wenn man allerdings bedachte das sie ihre Magie schnell erschöpfte wenn viele Patienten kämen, war es doch nicht unbedeutend kleinere Verletzungen oder solche die nicht zwingend der Magie bedürfen auf Herkömmliche Weise zu heilen. Gerade die Kräuterkunde für einfache Behandlungen fand Eli immer sehr interessant. Zumal sie fand das Tees nicht nur wohltuend waren sondern auch gut schmeckten.
Unten Angekommen sah Eli sich ebenfalls genau um und dachte nach.
„Hmmmmmm....“
„Ja das ist gut......Praktisch....“
Sie ging weiter....
„Das ist auch nicht schlecht.........“
Sie weihte Yran nicht in ihre vollen Gedanken ein, wenn er wollte konnte er sie ja danach fragen.
Auch die Wohnung des alten Heilers sah sie sich genau an.
„Mhm....ja....“
„interessant.....eventuell.....na mal sehen.....“
„Oh ja......das wäre.....“

Yran sah ihr wohl neugierig und verwundert zu wie sie alles genau unter die Lupe nahm, als sie sich die alten Tagebücher ansah kam er zu ihr. Sie sah Yran fragend an.
Yran erklärte, dass es sich um Terkin handelte, die Sprache der Goblins und Trolle. 
„Der letzte Heiler in Drachma war ein Goblin. Sehr erfindungsreich. Manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem ein guter Kerl. Hat am längsten ausgehalten und wäre fast mit uns hier geblieben. Aber wir wollten nicht, dass seine Kunst verloren geht, deswegen schickten wir ihn fort, als abzusehen war, dass der lange Schlaf kommen würde. Er wird vermutlich nicht mehr leben...“
Kurz bildete sich eine kleine Falte auf Yrans Stirn.
Eilmana sah Yran traurig an, sie legte ihre Hand auf seine Wange und streichelte ihn.
„Yran.....es tut mir unfassbar leid das du.....“
Yran sah Eli an und begann sofort zu lächeln.
„Du bist unsere Zukunft... du bist meine Zukunft. Das ist alles was zählt.“
Sie lächelte wieder, sie spürte das er traurig aber auch glücklich zu gleich war. Sie spürte wie sehr er sie liebte und sie wusste, wäre er nicht in diesem Schlaf gefangen gewesen, hätten sie sich vermutlich niemals kennengelernt.
Er nahm sie in den Arm und hielt sie lang und fest umschlungen. So viele Jahre war er allein gewesen. So lange gefangen in einem endlosen Schlaf ohne Hoffnung gewesen und nun war sie da; seine Elfe. 
Einfach so. 
Einfach so, wie für ihn gemacht, einfach so erdacht. 
Einfach so.
Yran seufzte und seine breite Brust rieb an Eilmanas Wange. Sein würziger Duft überdeckte den Geruch nach Staub und überlagerten Kräutern. Seine Wärme hüllte sie in Geborgenheit.
Eli erwiderte diese Zärtlichkeit und seufzte tief.
Ihr Drachenritter küsste ihren Scheitel, schob sie sanft weg und meinte dann:
„Ich muss bald wieder patrouillieren, aber ich kann dir noch ...gut eine Stunde helfen..zum Beispiel beim Putzen... Oder hast du vorher noch einen anderen Wunsch? Ansonsten würde ich dich eine Weile hier allein lassen. Dann kannst du dich umschauen oder einrichten. Wie du willst. Du ...könntest auch erst einmal bei mir wohnen... wenn dir das nicht schon zu viel ist...“
Sein linker Mundwinkel zuckte leicht bei der Anspielung. Allein seine Stimme malte schon wieder Bilder von ihnen beiden zusammen, bloß dieses mal in seinem Bett.
„Oder du bleibst noch ein bisschen bei deiner Freundin. Marga vermisst dich ja vielleicht. Oder auch nicht... Sie wollte ja bald aufbrechen um ihren Verlobten zu finden und einer der anderen wollte sie begleiten. Lyn kümmert sich derzeit um sie.“
Woher Yran das wusste? Da gab es wohl eine Verbindung, eine Art Kommunikation zwischen den Reitern und ihren Drachen, von denen andere nichts mitbekamen. 

Eilmana sah Yran an, dann lies sie ihren Blick noch einmal durch den Raum schweifen.
„Hm....ich würde mich hier schon gerne etwas einrichten...aber hier schlafen....ich weiß noch nicht so recht Ich glaube das entscheide ich Später....“ „Marga wird sicher bald aufbrechen...und ich bin nicht sicher was sie vielleicht in Zukunft vor hat, ob sie hier leben möchte...ich weiß es nicht. Aber ich glaube sie genisst es auch etwas ruhe von mir zu haben...ich hatte manchmal das Gefühl das ich ihre nerven etwas strapaziere...“
Sie lächelte verlegen, sie wusste noch nicht so recht was sie wollte, bei Yran zu übernachten schien ihr etwas übereilt, aber hier so alleine war es ihr auch sehr unbehaglich...es wäre das erste mal für sie das sie mal ganz alleine, weit weg von jeglichen Gefährten schlafen würde. Sie hatte immer zumindest Tür an Tür mit ihrer Familie oder anderen Reisegefährten übernachtet. So weit weg von allen ohne ihren Raben Naif....fühlte sie sich sehr unbehaglich aber das traute sie sich noch nicht zu sagen...sie wollte Yran gegenüber nicht wie ein feiges Kind rüber kommen.
Sie sah sich um, um von ihrer Unsicherheit abzulenken.
„hilfst du mir die ganzen alten Kräuter weg zu bringen? Ich würde schon gerne aufräumen.“
Gemeinsam machten sie Sauber, Eli suchte nach einem Besen und fegte einmal alles richtig durch. Einige Stellen wirkten so dreckig...da hatte der Goblin wohl schon zu Lebzeiten nur selten bis gar nicht geputzt....aber naja...Goblins waren nun auch nicht gerade für ihre Sauberkeit bekannt.
Eli zauberte schnell noch ein paar Lichtkugeln die sich im ganzen Haus verteilten und jeden Winkel ausleuchteten. Sie fand ein altes Putztuch und Yran hatte ihr einen Eimer mit frischem Wasser und ein paar Waschnüsse gebracht. Mit dem lappen und dem Putzwasser wischte Eli erst die Fenster und dann die Regale und das Sofa welches ihr wirklich gut gefiel.
Dann nach dem der gröbste Dreck weg war und sie noch ein bisschen Zeit hatten grinste sie Yran an.
„Yran....könntest du mir noch ein paar stufen förmige Angeordneten Regale gegenüber vom Sofa an der Wand zaubern?, außerdem noch einen Kleinen Tisch direkt hier vor dem Sofa. Dann grinste sie und ging mit ihm nach oben.
„Und hier hätte ich einen besonderen Wunsch...ich hätte hier oben gerne einen Sessel, ein Bücherregal und einen großen Balkon mit zwei Stühlen und einem Tisch.....“

Das Haus hatte alles was sie brauchte, eine kleine Kochstelle war unten bei den Behandlungsräumen, vermutlich um Kräuter zu kochen und einen Sud herzustellen. So konnte sie auch Tee zubereiten und servieren wenn hier jemand wartete. Eli dachte darüber nach wie sie hier den Leuten helfen konnte, für sie bestand Heilung nicht nur darin körperliches Leid zu heilen, sondern auch der Seele etwas gutes zu tun. Manchmal musste jemand auch einfach über sein Leid sprechen...da half selbst Lichtmagie nicht. Zuhören konnte Eli ganz gut und sie wollte immer allen Helfen so gut es ging.
Sie richtete auch eine Art Korb ein, bewachsen mit weichem Moos und groß genug für einen Warg oder kleinere Tiere. Ebenso lies sie Yran einige kleine Nester an der Wand auf herausspriesenden Ästen Wachsen. Dort konnten verschiedene Vögel, aber auch Eichkater und andere kletter fähige Tiere sich einen Platz suchen. Sie wollte allen Helfen die ihre Hilfe brauchten. Und wenn doch einmal nichts zu tun wäre könnte sie oben in ihrem Sessel oder auf dem Balkon sitzen, bei einer Tasse Tee ein Buch lesen und einen großen teil der Stadt beobachten. Auch Am Balkon wollte sie gerne einen Ast haben der aus der Wand heraus Wuchs, an diesem Brachte sie einen Laterne an die immer zu mit einer Lichtkugel leuchten sollte. Sie dachte nach, der Vordergarten war groß genug um einen großen Drachen her zu bringen und zu versorgen....
„Hm....es wäre sehr Praktisch wenn auf dem Dach oben noch eine Terasse wäre, die groß genug wäre das ein mittelgroßer Drache darauf landen könnte....“
Um so mehr sie sich mit dem Haus beschäftigte um so mehr Ideen kamen der kleinen Elfe.

Als die Stunde rum war sah Eli sich zu Frieden um. Alles war so Hell und freundlich, wenn auch noch lange nicht fertig. Sie wollte gerne noch einige bunte blühende Blumen am und im Haus haben und das Gewächshaus war noch nicht fertig, aber es gefiel ihr schon unheimlich gut. Das Kleine Bett hatte sie von Yran erst einmal weg zaubern lassen, dort stand nun der Sessel und die unteren Räume hatte Eli noch so gelassen wie sie waren. Irgendwie fühlte sie sich dort unten etwas unwohl. Sie mochte es gerne hell und freundlich, dort unten wirkte alles irgendwie so düster und gruselig.
Sie drehte sich einmal überglücklich unten im Eingangsraum und strahlte Yran an.
„Vielen Dank Yran....“
Dann war es auch schon so weit, die Stunde war um und er musste aufbrechen.
„Ähm...Pass auf dich auf Yran....“ Sie wurde wieder einmal rot um die Nase.
Sie wollte allerdings ungern alleine hier bleiben....
„Ich glaube während du auf Partulie bist werde ich mich noch etwas umschauen...wäre das Inordnung?
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Montag 15. Oktober 2018, 19:07

„Ich bin wirklich unfassbar froh das ich dem König sein Ei wieder bringen konnte. Ich hoffe das Kind des Drachenkönigs schlüpft bald, ich würde es gerne mal von Angesicht zu Angesicht sehen.“
Yran hatte Eilmana schon gesagt, dass es nicht üblich war den Drachenkönig in seinem Hort zu besuchen. Manche Bürger Drachmas hatten ihr ganze Leben lang nichts von ihrem Herrscher gesehen und somit würde sie wahrscheinlich das Junge wohl auch nicht zu Gesicht bekommen, wie er annahm, aber er wollte auch ihre gute Laune nicht schmälern und so schwieg er dazu erst einmal. Außerdem konnte er auch nicht wissen was die Zukunft noch für Überraschungen für sie bereit hielt. Also setzten sie ihre Führung durch das Haus des Heilers fort und Eilmana sah Yran an, dann lies sie ihren Blick noch einmal durch den Raum schweifen.
„Hm....ich würde mich hier schon gerne etwas einrichten...aber hier schlafen....ich weiß noch nicht so recht Ich glaube das entscheide ich später... Marga wird sicher bald aufbrechen...und ich bin nicht sicher was sie vielleicht in Zukunft vor hat, ob sie hier leben möchte...ich weiß es nicht. Aber ich glaube sie genießest es auch etwas Ruhe von mir zu haben...ich hatte manchmal das Gefühl das ich ihre Nerven etwas strapaziere...“
Sie lächelte verlegen, sie wusste noch nicht so recht was sie wollte, bei Yran zu übernachten schien ihr etwas übereilt, aber hier so alleine war es ihr auch sehr unbehaglich. Es wäre das erste Mal für sie das sie mal ganz alleine, weit weg von jeglichen Gefährten schlafen würde. Sie sah sich um, um von ihrer Unsicherheit abzulenken.
„Hilfst du mir die ganzen alten Kräuter weg zu bringen? Ich würde schon gerne aufräumen.“
Gemeinsam machten sie Sauber, Eli suchte nach einem Besen und fegte einmal alles richtig durch. Eli zauberte schnell noch ein paar Lichtkugeln und mit Putztuch und Eimer ging es dem gröbsten Dreck an den Kragen.
„Yran....könntest du mir noch ein paar stufenförmig angeordnete Regale gegenüber vom Sofa an der Wand zaubern? Außerdem noch einen kleinen Tisch direkt hier vor dem Sofa.“
Yran nickte nur gelassen. Dann grinste sie und ging mit ihm nach oben.
„Und hier hätte ich einen besonderen Wunsch... Ich hätte hier oben gerne einen Sessel, ein Bücherregal und einen großen Balkon mit zwei Stühlen und einem Tisch.....“
So langsam begann er zu ahnen, dass seine Verlobte durchaus viele Wünsche entwickeln konnte, aber es bereitete ihm größte Freude sie in ihrer Kreativität zu beobachten. Langsam nahm das Heilhaus Form an.
„Hm....es wäre sehr praktisch wenn auf dem Dach oben noch eine Terrasse wäre, die groß genug wäre das ein mittelgroßer Drache darauf landen könnte....“
„Die gibt es schon auf der anderen Seite. Ich zeig es dir später.“
Als die Stunde herum war sah Eli sich zufrieden um. Alles war so Hell und freundlich, wenn auch noch lange nicht fertig. Sie wollte gerne noch einige bunte blühende Blumen am und im Haus haben und das Gewächshaus war noch nicht fertig, aber es gefiel ihr schon unheimlich gut. Das kleine Bett hatte sie von Yran erst einmal weg zaubern lassen. Eigentlich trug er es raus auf den Vorplatz und sie konnte dabei das Spiel seiner Muskeln wunderbar beobachten.
„Ähm...Pass auf dich auf Yran....“
Sie wurde wieder einmal rot um die Nase. Sie wollte allerdings ungern alleine hier bleiben....
„Ich glaube während du auf Patrouille bist werde ich mich noch etwas umschauen...wäre das in Ordnung?“
Yran dachte kurz nach und bekam einen etwas besorgten Gesichtsausdruck.
„Es gibt gefährliche Orte hier und ich würde mir es nicht verzeihen, wenn du irgendwo in ein bodenloses Loch fällst.“
Er streichelte ihre Wange mit der Rückseite seiner Finger.
„Es wäre mir lieber, wenn du hier oder an anderen dir schon bekannten Orten bleiben würdest, solange ich nicht da bin. … Den geheimen Gang von der Therme zum Drakonerorden kennst du ja schon...“
Er grinste verschlagen und in seinen grünen Augen funkelte es.
„...also kannst du auch in meinen privaten Sachen wühlen und mich später dazu ausquetschen.“
Er lachte verschlagen, hob sie in seine Arme, wirbelte sie einmal herum und setzte sie wieder auf den Füßen ab. Sie lachten gemeinsam.
„Dass man nicht in fremde Zimmer geht, die jemand anderem gehören, das muss ich nicht sagen, oder?“
Ihr Gesichtsausdruck schien ihm als Antwort zu genügen. Dann nahm er sie noch einmal so fest in die Arme, dass sie den Boden unter den Füßen verlor und küsste sie, als ob es kein Morgen gäbe. Atemlos ließen sie dann voneinander ab und er rannte quasi fast davon.
Eli blieb allein vorm Heilerhaus zurück. Sie hörte noch den Flügelschlag von Malagen und sah einen dunklen Schatten über sich hinweg jagen.
Einen Moment lang stand sie einfach nur da, ließ den Blick über die Hänge der Stadt streifen. Der Krater und seine stufenförmig angeordneten Gärten, der weiße Drache, der das Tor bildete, die Taverne, der große zentrale Landeplatz, die Stadthalle, der Drakonerorden, alles war gut von jedem Ort der Stadt aus zu sehen.

Das war nun ihre Heimat.

Der Himmel war klar und nur wenige Wolken zogen wie Schafe über die Himmelswiese.
Es war kalt und ein Hauch von Winter lag in der Luft. Bewegte man sich nicht, so begann man im Freien schnell zu frieren, also ging sie erst einmal wieder hinein. Als sie sich umwandte, konnte sie in aller Ruhe die ersten magischen Veränderungen von Yran an dem Haus begutachten. Zwei Bäume sollten die tragenden Säulen des Balkons über dem Eingang bilden, der so ein Vordach bekommen hatte. Wurzelwerk hatte sich darüber noch weiter ausgebreitet und man konnte den Anbau schon erahnen. Der Wind schnitt ihr kalt ins Gesicht und trieb sie hinein.
Es gab hier noch unendlich viel zu tun. Allein die beiden Behandlungsräume würden je einen Tag zum gründlichen Säubern und Sichten aller Gegenstände benötigen, aber nun war das Haus wenigstens so sauber, dass man nicht am Staub erstickte. Im Vordergarten hatte Yran einen Haufen begonnen aufzuschichten, mit Dingen, die nicht mehr zu retten waren: Müll. Andere Sachen, die Eli nicht benötigen würde, standen vor der Kellertreppe, damit er sie später hinunter bringen konnte. Ihre Heilkunst, ihre Jahrzehnte lange Erfahrung mit ihrer Magie würde einiges unnötig machen. Andere Utensilien waren sicher noch nützlich und gerade die Gegenstände die für die Kräuterverarbeitung gemacht waren, warteten auf ihre Pflege. Wenn sie ordentlich ran klotzte, fleißig und ohne Pause arbeiten, dann konnte vielleicht in drei oder vier Tagen dieses kleine Juwel zu etwas wirklich schönen erwachsen. Wenn sie sich jedoch Zeit zum Kuscheln und für Ausflüge in die weitere Stadt frei halten wollten, so würde es erheblich länger dauern und womöglich nicht fertig, wenn es gebraucht würde. Eilmanas Verantwortungsbewusstsein stand nun ihrer Neugierde gegenüber. Was würde siegen?

Am späten Abend kehrte Yran sichtlich erschöpft von seinem Dienst zurück. Er zeigte es nicht, doch seine Haltung war nicht ganz so lässig wie sonst. Seine Schultern waren verspannt und er witzelte nicht sofort los. Vielleicht brauchte er als erster etwas von Eilmanas Zuwendung?
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Eilmana Silva
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Eilmana Silva » Sonntag 21. Oktober 2018, 17:01

Er grinste verschlagen und in seinen grünen Augen funkelte es.
„...also kannst du auch in meinen privaten Sachen wühlen und mich später dazu ausquetschen.“
Er lachte verschlagen, hob sie in seine Arme, wirbelte sie einmal herum und setzte sie wieder auf den Füßen ab. Sie lachten gemeinsam.
„Dass man nicht in fremde Zimmer geht, die jemand anderem gehören, das muss ich nicht sagen, oder?“
Ihr Gesichtsausdruck schien ihm als Antwort zu genügen. Dann nahm er sie noch einmal so fest in die Arme, dass sie den Boden unter den Füßen verlor und küsste sie, als ob es kein Morgen gäbe. Atemlos ließen sie dann voneinander ab und er rannte quasi fast davon. 
Eli blieb allein vorm Heilerhaus zurück. Sie hörte noch den Flügelschlag von Malagen und sah einen dunklen Schatten über sich hinweg jagen. 
Einen Moment lang stand sie einfach nur da, ließ den Blick über die Hänge der Stadt streifen. Der Krater und seine stufenförmig angeordneten Gärten, der weiße Drache, der das Tor bildete, die Taverne, der große zentrale Landeplatz, die Stadthalle, der Drakonerorden, alles war gut von jedem Ort der Stadt aus zu sehen.

Eli Atmete einmal tief ein, lies ihre Brust anschwellen und lächelte Breit übers ganze Gesicht. Dieser Ort war traumhaft, das Wetter war wundervoll und dieser Tag...war der bisher schönste ihres Lebens.
Ihr stand nun alles offen...sie lies ihren Blick noch eine Weile über Drachma schweifen und überlegte. Sie wollte Yran keine Sorgen bereiten und gewiss wollte sie sich nicht in Gefahr bringen. In seine Gemächer zu gehen klang sehr verlocken aber andererseits war das Wetter so wundervoll da wäre es doch schade diese Zeit weiterhin drinnen zu verbringen.
Doch noch bevor sie diese Gedanken in ruhe zu ende denken konnte wehte ein sehr kalter Wind an ihr vorbei, wirbelten ihr Haar auf und liesen ihr einen eiskalten aber auch schönen Schauer über den Rücken laufen. Sie rieb sich die Oberarme und ging schnell wieder hinein. So ohne ihren Mantel den sie von Yran bekommen hatte war es doch zu kalt draußen, auch wenn das Wetter so schön war.
Drinnen sah sich erst einmal um, das Haus des Heilers war nun wirklich hübsch und schon nach ihrem Geschmack. Als sie sich ansah was Yran für sie alles verändert hatte wurde sie ganz verlegen. Sie hoffte das sie nicht zu gierig rüber gekommen war....die Wünsche waren etwas mit ihr durchgegangen....

Sie ging noch ein mal die Treppe hinaus auf den Balkon....ihre Hände strichen über das Holz des Geländers und Ihr Blick voller Glück wanderte über die Wundervolle Stadt. Sie zog den Kragen des Mantels höher weil ihr hier oben der Wind nur noch mehr um die Nase fegte.
Sie ging wieder hinein, schloss die Türe hinter sich, legte den Mantel ab und seufzte zufrieden.

„So und nun....wenn ich mich hier beeilen würden, wäre ich sicher in einigen Tagen fertig in diesem Haus...Aber die Stadt......es gibt noch so vieles was ich nicht gesehen habe.....“
Eli war früher viel alleine gewesen und hatte wenn überhaupt nur einen Raben als Begleitung, daher war sie es gewohnt mit sich selbst oder eben ihrem Raben zu sprechen, auch wenn sie keine Antwort bekam.

„Es wäre sicher lustiger wenn einer der Drachenritter hier wäre....alleine fühle ich mich hier doch etwas unwohl....aber naja....es hilft wohl nichts...ich kann ja erst einmal etwas sauber machen und mich dann später noch umsehen.....es ist... ohne hin.... zu kalt um lange draußen rumzu laufen...“
Sie seufzte erneut und ging dann in die Behandlungsräume um dort dem Kaos den Kampf anzusagen....Was würde sie da unten bloß finden....

Nach einer ganzen Weile Fand sie vor allem eines......DRECK.......und davon eine ganze Menge....Sie hatte sich ihre Ärmel hochgekrempelt und in den Ecken Sauber gemacht. Sie schon regale von der Wand, wischte Schränke aus und brachte allerlei Kram den sie nicht brauchte, oder der einfach Kaputt gegangen war über die Zeit nach draußen.
Als sie wiedereinmal einen großen Korb voll Staub, vertrockneter Kräuter, zerfallener Pergament Blätter und zerbrochener Gläser auf den Haufen brachte, wischte sie sich den Schweiß von der Stirn und stemmte die Hände in die Hüfte.
„Puh...dieser Berg wird immer größer....wo soll dieser ganze Schutt bloß hin.....ob sie hier ni Drachma einen Platz für so was haben....“
„Hm....naja mal schauen....“

So ging wieder rein und machte Weiter. Nach einer weile packte sie doch ihre Neugier und besiegte ihre Angst, so das sie mal in die unteren Räume ging und sich dort in den alten Büchern umsah und auch dort weiter sauber machte. Sie schaute sich die Bücher an und suchte nach Büchern oder Zeilen die sie lesen konnte....Ob sie dort wohl etwas interessantes finden würde.....Leicht mulmig war es ihr hier unten ja doch.....sie musste an die Spinnen und die Goblins denken denen sie in den Unterirdischen Gängen begegnet war.
„Kein wunder das der alte Heiler sich hier unten wohl gefühlt hat....“
Dabei verzog Eli die Mundwinkel.





Als Yran zurück kam, fand er Eli erstmal nicht, sie war vertieft in einem Buch oder hing mit dem Kopf unter irgendeinem Schrank um dort Sauber zu machen...sie war sehr Gründlich......sie selbst sah inzwischen vermutlich aus wie ein kleines schwarzes Russmoster.....
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Dienstag 23. Oktober 2018, 08:56

So ging sie wieder rein und machte weiter. Nach einer Weile packte sie ihre Neugier und besiegte ihre Angst, so das sie mal in die unteren Räume ging und sich dort in den alten Büchern umsah und auch dort weiter sauber machte. Sie suchte nach Büchern oder Zeilen die sie lesen konnte, doch wenn sie Aufzeichnungen fand, dann waren sie in Terkin verfasst. In den Kellern lagerten vor allem die privaten Sachen des Goblins und seine Erfindungen. Schriften in Celcianisch oder elfischer Sprache fand sie leider nicht. ...was nicht hieß, dass es sie nicht gab, aber eben nicht hier. Zu lange wollte sie aber doch nicht hier unten bleiben, denn schnell vermisste sie das Licht und den Himmel. Leicht mulmig war es ihr hier unten ja auch noch. Ständig musste sie an die Spinnen und die Goblins auf dem Weg hier her denken, denen sie in den unterirdischen Gängen begegnet war. Ping und Pong hätten hier sicher ihre wahre Freude gehabt.
„Kein Wunder das der alte Heiler sich hier unten wohl gefühlt hat....“
Dabei verzog Eli die Mundwinkel. Das Haus eines Goblins in das einer Elfin zu verwandelt kostete nun mal einiges an Mühe, aber Eilmana hatte dem Dreck den Kampf an gesagt, von dem sie bald vermutete, dass er nicht ausschließlich aus dem Jahrhundertschlaf stammte.

Als Yran zurück kam, fand er Eli erst einmal nicht. Er lief durch das Haus und sah sich um. Als er sie dann doch entdeckte, hing seine kleine Elfe mit dem Kopf unter einem Schrank um dort sauber zu machen...sie war sehr gründlich...und ihr süßer Hintern wackelte einladend mit jedem Wisch den sie tat. Zu gern hätte er ihr noch länger zugesehen, doch die Verheißung ihrer Lippen ließen ihn dann doch sich räuspern. Prompt stieß sie sich den Kopf, als sie sich durch das unerwartete Geräusch erschreckte und sofort war er bei ihr.
„Entschuldige, ich wollte dich nicht erschrecken...“
Er hielt sie an seinen ausgestreckten Armen von sich und betrachtete die kleine gerötete Stelle an ihrer Stirn. Es tat nicht mal wirklich weh und war innerhalb von Minuten verschwunden. Sein Blick wanderte ihren Körper hinab und er grinste.
„Du warst fleißig, mein Sonnenschein, ...auch wenn du inzwischen eher aussiehst wie ein kleines schwarzes Russmoster.“
Eli war wirklich fleißig gewesen. Sie hatte ihre Neugierde besiegt, sich dem Pflichtbewusstsein ergeben und sich nun wirklich eine Belohnung verdient. Yrans Kuss war da ein guter Auftakt für. Überschwänglich eroberte er ihre Lippen. Als er sich von ihr löste, war seine Nasenspitze ebnenso schwarz wie ihre.
„Ich sollte dich baden.“
Sofort kamen einige Erinnerungen an ihr letztes gemeinsames Bad hoch und Yran strich versonnen eine Haarsträhne aus ihrem Gesicht und an den Kanten ihrer geröteten Ohren entlang. Es schien ihm Spaß zu machen, seine Verlobte zum erröten zu bringen. Er warf sie kurzerhand über seine Schulter, versetzte ihrem Hintern einen kleinen Klaps und trug sie mit den Worten:
„Du kannst morgen weiter machen. Jetzt will ich dich für mich!“
, hinaus. Sein bestimmter Ton jagte ihr einige wohlige Schauer über den Rücken und sein hungriger Blick hatte keinen Zweifel daran gelassen, was er meinte. Doch als sie draußen ankam, landete gerade Protho mit Ignizor auf dem Vorplatz des Hauses. Der Wind, den die beiden verursachten wehte ihnen warm um die Nasen. Yran setzte seine Elfe leise stöhnend ab und sah zu dem Feuerdrachenreiter hinauf.
„Du störst.“
„Oh, ich weiß.“
Protho grinste.
„Geht nur, ich hab nur gesehen, dass hier jemand aus müllt und wollte meine Hilfe anbieten.“
Er deutete mit einer Hand abwesend auf den Haufen an aussortierten Gerümpel, das am Rand des Vorplatzes aufgetürmt war. Eilmana hatte sich ja schon gefragt, wie eine Stadt wie Drachma ihre Abfälle entsorgte. Yran nickte nur und warf sich seine Verlobte wieder über die Schulter. Als er sich dann mit ihr umdrehte und die Treppen seitlich am Haus hinauf auf die obere Ebene ging, da konnte Eilmana eindrucksvoll beobachten, wie ein einzelner Flammenstoß von Ignizor die ausrangierte Vergangenheit eines Lebens in Asche verwandelte. Die Hitze schlug ihr sogar noch aus dieser Entfernung ins Gesicht und zurück blieb nur ein kleiner konzentrierter Klumpen schwarzen Glases, den Protho mit bloßen Fingern aufnahm. Das Ding musste noch glühend heiß sein, aber er zuckte nicht einmal. Er winkte ihr nur grinsend und bestieg wieder seinen Drachen. Die leuchtenden roten Schwingen erhoben sich schon wieder über dem Heilerhaus, als Yran mit ihr bei Malagen ankam. Wie auch beim ersten Mal platzierte er seine Elfe vor sich im Sattel und sie flogen zu den Thermen, nahe der Taverne.

(weiter bei: Der Drachenzahn und seine ersten Gäste)
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Montag 12. November 2018, 16:41

(Eilmana kommt von: Der Drachenzahn und seine ersten Gäste)

In Gedanken versunken hatte sie den Weg zurück zum Haus bewältigt und erschrak fast ein wenig, als sie auf schaute und Tarmas groß und breitschultrig wie der Riese, der er war vor dem für ihn zu kleinen Eingang stand. Als ihr Blick sich traf, fröstelte es ihr leicht, aber das lag an seiner Magie, dass wusste sie. Trotz der kalten Ausstrahlung war er ein guter 'Mensch'... oder was auch immer er vor Jahrhunderten gewesen war. Er lächelte nicht. Vor allem nicht so häufig wie Yran oder Protho. Aber er hatte ein gutes Herz, dass wusste Eilmana einfach. Nicht umsonst hatte er ihr den geheimen Weg in die Quartiere des Drachenordens verraten um Yran zu überraschen. Man sah es ihm nicht an, aber er hatte es auch Faust dick hinter den Ohren. Als sie näher kam nickte er und sagte:
„Lyn schickt mich, dich im Auge zu behalten.“
...und er war so schön gerade raus ehrlich...
„Dabei habe ich mir gedacht, ich könnte dir hier... helfen. Protho hat sich ja um den Müll gekümmert und ich möchte ihm in nichts nachstehen. Sonst wirft er mir mangelnde Gastfreundschaft vor.“
Dabei klang er todernst und auch wenn er flüssig und recht viel redete, so klang alles durch und durch sachlich.
„Also ...soweit ich mich erinnere gab es da drinnen irgendwo einen Kühlraum im Keller. Du müsstest nur den Zulauf öffnen, dann könnte ich ihn von Plau'Ren wieder in Betrieb nehmen lassen. Der alte Heiler hat dort mit den Körpern der Verstorbenen experimentiert. Ich weiß nur nicht mehr wo der Durchgang war. Er hatte ihn vor den offiziellen Augen versteckt, da das für manche hier nicht ganz ...schicklich war. Soll ich dir dabei also helfen?“
Er sah zu der kleinen Tür und hoffte anscheinend, dass Eilmana ihn nicht bitten würde sie zu begleiten um diesen besagten Kellerteil zu suchen. Aber er würde es sicher tun, wenn sie ihn bat. Plau'Ren hob just in diesem Moment den Kopf, der damit über dem neu gewachsenen Balkon auftauchte. Sie hatte es sich auf der oberen Wiese bequem gemacht. Das Eli zugewandte blaue Auge zog etwas die Pupille zusammen und musterte die Elfe fragend, auf ihre Antwort wartend.
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Eilmana Silva » Sonntag 2. Dezember 2018, 17:45

„Das bedeutet dir viel, oder?... Oder hat das noch eine andere Bedeutung? Auf jeden Fall... Danke.“
Die Worte kamen rau aus Yrans Kehle und Eli sah ihren Ritter liebevoll wenn auch etwas traurig an und nickte.
„Es bedeutete mir sehr viel, aber es hat keine andere Bedeutung als die, die ich dir genannt habe.“
Auf seine Aussage bezüglich Kindern wurde sie rot, aber sie nickte als er meinte das sie sich dieses Gespräch für später aufhoben.
„Einen Ring..?, Sie nickte wieder deutlich und mehrfach so das Yran einfach wusste das sie sich über jedes Geschenk das von ihm kam freuen würde.
Er Küsste sie überall liebevoll und Sinnlich bis er sich an ihrem Hals festsaugte und das Kribbeln beherrschte Eli eine Gänsehaut am ganzen Körper.
Aber dann ließ er abrupt von ihr ab, schnaufte einmal schwer und schielte kurz schmunzelnd auf ihren Hals. Das was Yran dort hinterlassen hatte, würde Eli erst Später bemerken, sie wusste nicht das sie nun eine Spur von ihm auf ihren Hals mit sich trug.
„Ich werde auf mich Acht geben, meine Schönste! Vielleicht bring ich dir auch etwas mit, wenn gleich ich dafür ...“
Er machte eine übertrieben theatralische Geste, in der er weit mit einem Arm ausholte.
„...etliche Abenteuer und Gefahren bestehen müsste. Die Welt da draußen ist gefährlich und ...tatsächlich etwas 'fremd' für mich.“
Letzteres war wieder etwas ernsthafter gesprochen und zwischen seinen Brauen hatte sich eine kleine senkrechte Falte gebildet. 
„Aber Malagen und ich sind ein gutes Team.“
Eli kicherte und lächelte Verlegen, aber auch in ihren Blick lag immer noch ein hauch von Sorgen.
Er zwinkerte ihr zu und trat noch einmal an sie heran. Seine Hände an ihren Schultern, gaben ihr das Gefühl, dass es nun soweit war. Er begann sich zu verabschieden.
„Halte ein bisschen deine Neugierde im Zaum. Ich wünsche mir, dieses neue Leben mit dir gemeinsam zu entdecken, aber kann auch verstehen, wenn du allein auf Erkundung gehen möchtest. Diese Stadt hat viel zu bieten. Sei dabei aber vorsichtig oder lass dich von Lyn begleiten. Sie kann dir viel zeigen und erklären. Ihr...du und Marga, ihr seid etwas besonderes für uns. Ihr habt uns geweckt und gehört auch ohne Drachen zur ...Familie. Deshalb dürft ihr auch überall hin... bis auf... die Königshöhle, versteht sich, aber da wart ihr ja schon, also kennst die ja auch... und das Gelege. Aber das würdest du ohnehin nicht finden.“
Für eine neugierige Seele war der letzte Satz fast wie eine Herausforderung. Geh nicht in das Gelege! Es ist verboten! Denke nicht an kleine grüne Katzenbabys! Mist! Schon liefen überall kleine grüne Katzenbabys herum! 
...Also nicht das Gelege suchen! 
...nicht das Gelege suchen!
...das Gelege suchen“
...Gelege suchen!
...suchen!
„Eli?“
Mist! Sie war ganz in Gedanken und hatte sich ganz in seinen schönen grünen Augen verloren. 
„Ich muss los. Auf Wiedersehen, meine kleine Elfe!“
Ein letzter heißer Kuss folgte, der sie Atemlos zurück ließ und er riss sich los, rannte fast zu seinem Drachen, der schon unruhig mit den Klauen in der Erde scharrte.

Traurig folgte ihr Blick ihm, sie blieb noch eine ganze weile Stehen bis er und Malagen nicht mehr am Himmel zu sehen waren.
Dann wandte sie ihren Blick seufzten ab.

Was würde wohl alles mit ihr hier passieren, sie wusste nur eines, sie wollte hier bleiben und den Drachmar helfen...dann kam ihr ein Gedanke wieder in den Sinn.
Das Gelege....
„Hm....Yran meinte ich würde es sowieso nicht finden....das klang fast wie eine Herausforderung....aber ich kann mich hier nicht einfach den Regeln widersetzen...“
Einen Augenblick zögerte sie, entschloss sich aber dann zum Haus des Heilers zu gehen.
Immer noch trauig, nahm sie etwas Essen und eine Strähne von Yrans Haar und begab sich auf den Weg zur Heilerhütte.

Völlig in Gedanken erschrank Eli als sie Tarmas fast in die Arme lief.
„OH Hallo Tarmas...“
Sie hörte ihm aufmerksam zu und blinzelte ab und zu verwundert.
Seine Sachlichkeit mochte sie sehr, nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten konnte sie ihn nun gut einschätzen da sie wusste das er alles was er sagte rein Sachlich meinte....wobei sie sich dabei nie so ganz sicher war.

Als Tarmas von dem Kühlraum begann zu sprechen wurde Eli Kreide weis im Gesicht...Ihr Blick wanderte langsam zum Haus und dann wieder zu Tarmas....

„K....Körper....die Leichen der verstorb...enen....“
Sie schluckte....
„Ähm....diesen Raum werde ich gewiss nicht brauchen....ich mache keine Komischen Dinge mit den Sterblichen Überresten....“
Sie sprach langsam und immer noch schockiert...
„Aber...du würdest mir einen gefallen tun wenn du mit helfen würdest diesen Raum zu finden....ich möchte nicht alleine auf die Reste eines verstorbenen stoßen......“

Sie war nun selber sehr direkt, in Tarmas Gegenwart viel es ihr wesentlich leichter ihre direkten Gedanken oder Wünsche auszusprechen.
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Montag 3. Dezember 2018, 18:26

Völlig in Gedanken war Eli Tarmas fast in die Arme gelaufen.
„OH Hallo Tarmas...“
Sie hörte ihm aufmerksam zu und blinzelte ab und zu verwundert. Seine Sachlichkeit mochte sie sehr, nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten konnte sie ihn nun gut einschätzen. Als Tarmas von dem Kühlraum begann zu sprechen wurde Eli weiß wie Kreide im Gesicht. Ihr Blick wanderte langsam zum Haus und dann wieder zu Tarmas.
„K....Körper....die Leichen der verstorb...enen....“
Sie schluckte.
„Ähm....diesen Raum werde ich gewiss nicht brauchen....ich mache keine komischen Dinge mit den sterblichen Überresten....“
Sie sprach langsam und immer noch schockiert.
„Aber...du würdest mir einen gefallen tun wenn du mit helfen würdest diesen Raum zu finden....ich möchte nicht alleine auf die Reste eines Verstorbenen stoßen......“
Der Eisdrachenritter nickte. Beim Betreten des kleinen Hauses, bückte er sich, aber als er sich im Flur wieder aufrichtete, stieß er sich prompt am Deckenleuchter den Kopf. Für den 2,20m Hühnen war einfach alles ein bisschen klein. Vielleicht waren deswegen die meisten 'öffentlichen' Gebäude größer gebaut. Hier im vorderen Teil des Hauses ging es sogar noch, aber als sie dann gemeinsam in den Keller gingen, verstand Eli Tarmas Abneigung: sie war rein pragmatischer Natur, denn alle Nase lang blieb er irgendwo hängen, oder stieß sich. Es machte ihm nichts aus und er muckte nicht einmal auf, als er sich gebückt einen schmalen Flur entlang schieben musste um ihr zu folgen. Protho hätte sich sicher wortstark zu jeder winzigen Tür oder jedem tief hängenden Balken geäußert. Der Gnom hatte hier unten sein eigenes Reich erschaffen, das eben für große Männer nicht passend war. Aber Tarmas, der größte Mann den Eli je gesehen hatte, er begleitete sie still, soweit er konnte. Sie suchten gemeinsam die Keller noch einmal gründlich ab und tatsächlich fanden sie in einem recht voll gestellten Bereich ein Regal, dass sich verschieben ließ. Dahinter fanden sie einen NOCH kleineren Durchgang. Tarmas betrachtete den Rahmen nachdenklich und zog eilig ein paar Teile seiner Rüstung aus. Er stapelte sie sorgsam auf einem verstaubten Tisch und zwängte sich als erster in die kleine Lücke. Von drinnen erklang dann sein tiefer Bass:
"Kannst kommen."
Eli trat ohne Schwierigkeiten ein und sah sich um.
Eine Art Rutsche kam zu ihrer Linken aus der Wand und ließ vermuten, dass es oben irgendwo auch einen versteckten Schacht geben musste um dort die Leichen hinein zu lassen. Pritschen mit Rollen an den Füßen standen herum und allerlei merkwürdig anmutendes Werkzeug lag in Schränken und Regalen. Eigentlich sah es fast wie ein Operationssaal aus, nur eben für Tote. In einem Schrank fanden sie sogar Gläser mit präparierten Organen. Tarmas sagte:
"Sieht so aus, als hätte er aufgeräumt, bevor er weg ist...keine Leichen."
Es sollte vermutlich beruhigend klingen, aber hier unten roch es irgendwie scharf und immernoch nach Blut...selbst nach all der Zeit. Oder spielte Elis Sinne ihr hier unten einen Streich? Manchmal wenn man etwas erwartete, dann glaubte man es auch wahrzunehmen, selbst wenn es nicht wirklich da war. Tarmas tiefe Stimme war hier unten ihr beruhigender Anker:
"In den letzten Wochen, bevor wir einschliefen... Ich glaube mich zu erinnern, dass es da keine Toten gab. Niemand ist gestorben, also gab vermutlich nichts für ihn zu tun."
Eli sah Tarmas fragend an.
"Unser Heiler ist auch für die Vorbereitung der Toten zuständig gewesen. Oder wenn jemand innerhalb der Stadt starb und es nicht ganz klar war, woran, dann hat er sie untersucht."
Tarmas sah Eilmana einen Moment lang fragend an. Unwillkürlich fragte sie sich, ob das nun auch von ihr erwartet wurde. Zum Leben eines Heilers gehörte auch der Umgang mit dem Tod. Stellte sich nur die Frage: Konnte sie das auch? Es waren die Heiler und Ärzte die den Angehörigen sagen mussten, wenn trotz aller Bemühungen ihre Liebsten doch vom Tod geholt waren worden. Es waren Ärzte die die sterblichen Überreste begutachteten, wenn ein Mord geschehen war und manchmal waren es sogar die Heiler, die mit sanften Giften ein unerträgliches Leiden beendeten. Das waren die Schattenseiten ihre Zunft. Wo Licht war, da war auch Schatten. Es ging nicht immer nur darum Leben zu retten und sich hinterher an den glücklichen Gesichtern zu erfreuen oder das herzliche "Danke" zu hören, nein... es gab auch Momente, in denen man von Hinterbliebenen hasserfüllt angesehen wurde, Schuld zugewiesen bekam, weil Gevatter Tod einfach doch einmal schneller gewesen war. Das alles sah Eilmana nun in Tarmas fragendem Blick. Hatte sie die Stärke auch diesen Part in Drachma zu übernehmen?
Der Vorbesitzer dieses Hauses war ein Heiler gewesen, aber er war auch ein Leichenbeschauer. - kein Nekromant, wie sie vielleicht vermutet hatte. Er hatte sich vielleicht an den Körpern fortgebildet, mit ihnen experimentiert, aber es hatte sie keine wandelnde Mumie begrüßt und auch kein Schädel sprach zu ihnen. Trotzdem war es gruselig hin unten.
Nachdem sie sich noch eine Weile umgesehen hatten, begleitete Tarmas Eli wieder nach oben. Sobald er die Hütte verlassen hatte, machte er ein paar Dehnübungen und legte die Rüstung wieder an, was auch notwendig war, denn der Wind hatte aufgefrischt und am Himmel zogen inzwischen dunkle Wolken auf. Tarmas blickte etwas sorgenvoll zu den schnell ziehenden Wolken. Irgendetwas gefiel im daran nicht und Eli konnte ihm dieses Gefühl sicher nachempfinden. Yran war da draußen mit Malagen unterwegs. Ein kleiner Sorgenstich fuhr in ihr Herz.
"Ein Sturm zieht auf."
, waren Tarmas einfachen Worte. Er sah wieder zu ihr und meinte:
"Du solltest wieder hinein gehen. Der Krater schützt uns hier, aber es kann trotzdem empfindlich kalt werden in der Nacht. Mach dir auf jeden Fall ein Feuer. Hast du dafür alles da?"
Als Eli gedanklich die Räume absuchte und dann nickte fuhr er fort:
"Ich schau nach Lyn. Sie will, dass ich zu ihr komme."
Etwas unsicher wanderten seine Blicke auf dem Boden hin und her. Anscheinend versuchte er gerade Worte für etwas bestimmtes zu finden.
"Soll ich später auch zu dir kommen..."
Für was genau? Was meinte er? Das gleiche wie Lyn, und wenn ja, was war das?
"...falls du nicht allein sein willst?"
Eli konnte sich gerade sehr gut Protho vorstellen, der diese verbale Vorlage sicher ausgenutzt hätte um Tarmas mal wieder so richtig die Worte zu verdrehen. Aber es war Tarmas. Er bot ihr hier nichts unanständiges an, er bot ihr nur seine Gesellschaft an, dass sie sich nicht alleine fühlen musste und das war doch eigentlich sehr nett. Aber Eli war ein großes Mädchen und brauchte keinen 2,20m Drachenritter. Ein knapp 1,90m großer mit intensiv grünen Augen, verwuschelten dunklen Haarsträhnen und einem frechen Lächeln würde ihr schon reichen, aber der war halt gerade nicht greifbar. Die beiden letzten vor Ort verbleibenden Wächter Drachmas hatten gewiss genug zu tun, also winkte sie ab und schüttelte nur leicht den Kopf. Tarmas nickte und hielt die höfliche kleine Verbeugung etwa zwei Sekunden lang.
"Danke."
Danke, dass er gehen konnte? Danke, dass sie ihn verstand? Danke, dass Eli einfach nur da war? Bei Tarmas bedeutete ein Wort oft sehr viel und das spürte sie. Er lächelte nicht so viel wie Yran, noch sehr viel weniger als Protho, eigentlich fast gar nicht, aber dieser Riese hatte eine sanfte Seite. Ein kleines Nicken, ein minimales Zucken eines Mundwinkels, eine gehobene Braue, das waren die Zeichen, die man bei ihm lesen lernen musste, aber dann verstand man ihn bestens. Tarmas wandte sich um und begann mit weit ausgebreiteten Armen den Weg in Richtung Zentrum hinunter zu laufen, was sehr merkwürdig aussah, aber dann Sinn machte, als Plau'Ren heran geflogen kam, ihn von oben vom Boden Pflückte, ihn dabei zwischen zwei Krallen klemmte und ihn dann einige Hundert Schritt weiter hinten auf dem Zentralplatz wieder fallen ließ. Die beiden waren wirklich ein eingespieltes Team... mehr sogar: eine Symbiose, wenn man solche Manöver vollführte, ohne das Tarmas auch nur ins Straucheln geriet. Plau'Ren flog weiter und landete auf einem der Felsnasen in den Gärten und genoss die kalte Luft sichtlich. Sie spreizte die Flügel und ließ die Lederschwingen im Eiswind flattern. Aus der Ferne sah Eilmana noch, dass Lyn von der Stadthalle her Tarmas zuwinkte und er auf sie zu lief. Dann wurde ihr zu kalt.

Eilmana zog sich in ihr neues gemütliches Häuschen zurück. Ob sie hier auf Dauer wohnen würde, oder doch irgendwann wo anderes ein Heim einrichten würde, war noch nicht entschieden, aber das musste auch jetzt noch nicht sein. Wie Yran gesagt hatte, Drachma war groß und es gab viel zu viel Platz. Jetzt brauchte sie erst einmal ein wärmendes Feuer in der obersten Etage unter der Wiese, damit sie nicht erfror. Eilig sammelte sie noch ein paar Holzscheite zusammen, die sie aus dem Müllhaufen zurück behalten hatten. Überreste eines kaputten Tisches und ein paar Stuhlbeine mit Drachenpfoten am Ende. Der kleine Kamin zog gut und schnell entwickelte sich eine wohlige wärme in dem kleinen Raum. Draußen heulte der Wind immer lauter und erste Schneeflocken malten Eisblumen auf das Fenster. Binnen weniger Minuten hatte das Wetter so stark umgeschlagen, dass die Balustrade des neu gebauten Balkons nicht mehr zu sehen war. So einsam und allein in einem Sturm fühlte sich Eilmana sicher auch nicht ganz wohl, aber sie lenkte sich mit allerlei Literatur ab, die sie beim Vorbesitzer gefunden hatte. Die Tagebücher waren einfach nicht zu lesen, aber es gab andere Themen, mit denen sich der Gnom anscheinend beschäftigt hatte. Sie fand eine Rolle mit Skizzen, die er unter dem Bett versteckt hatte. Nein, keine Zeichnungen von nackten Frauen! Es waren Skizzen von Drachen... und zwar solchen, die aus Stöcken und Papier oder Seide hergestellt wurden und man an einer langen Schnur im Wind fliegen lassen konnte. Die Skizzen waren so gut, dass man sie sich richtig am Himmel vorstellen konnte. Mit langen Schwänzen und in den unterschiedlichsten Formen flogen sie dahin...

Und irgendwie war Eilmana über den Bildern eingeschlafen. Wie viel Zeit genau vergangen war, wusste sie nicht, aber es war sicher ein paar Stunden später. Als sie erwachte war es stockfinster in dem kleinen Raum und unangenehm kalt. Das Feuer war erloschen und sie meinte ein Klopfen gehört zu haben. Da war es wieder, diesmal näher und lauter, dringlicher!
„ELI? BIST DU HIER?“
Yrans Stimme erklang von unten und sie hörte ihn schon die Treppe hinauf kommen. Schnell stand sie auf und lief ihm entgegen, noch etwas steif von Schlaf. Er lächelte, als er sie sah, aber es war erstaunlich kurz.
„Meine Elfe...“
Er nahm sie kurz in die Arme, küsste sie fast flüchtig und Eli bemerkte, wie KALT seine Haut war. Doch er ließ sich nichts anmerken.
„Wir haben neue Gäste im Drachenzahn. Beil dich. Es ist ein Schwerverletzter dabei. Brauchst du was? Verbände oder so was? Sag mir, was ich machen soll. ...“
Yran schon wirklich neben der Spur zu sein und seine Stimmung wechselte zwischen Sorgenvoll, Freude sie zu sehen und tatsächlich Wut so schnell hin und her, dass einem schwindlig werden konnte. Irgendetwas schien ihn an der Situation zu ärgeren. Er drehte sich um und ging schon wieder die Treppe hinunter um im Krankenzimmer wahllos irgendwelche Schubladen aufzuziehen und Sachen heraus zu nehmen. Dabei murmelte er leise, da er vermutlich nicht gesehen hatte, dass Eli ihm gefolgt war, oder ihre spitzen Ohren einmal mehr vergessen hatte:
„... ihn gleich hier her bringen können. Wir hätten ihn auch liegen lassen können! Er ist ja eh schon tot. Würde ihm nicht schaden...“
Eilmana verstand vielleicht nicht richtig. Gab es nun einen Schwerverletzten oder einen Toten?
Da wandte sich Yran um und sah sie an.
„Brauchst du hiervon irgendetwas?“
Er hielt eine Urinflasche in der einen und eine Knochensäge in der anderen Hand. Die Kombination aus beiden könnte eine Kastrationsabsicht unterstellen, aber Yran war im Moment sicher nicht zum Scherzen aufgelegt. Mit flatternden Lidern sah er sie an und natürlich brannte die Neugierde in ihr. Einerseits wollte sie sicher ihren Verlobten beruhigen und dazu befragen was passiert war, aber wenn es nun doch einen Verletzten gab, dann sollte man den nicht all zu lange warten lassen...außer man nahm seinen Tot in Kauf. Neugier gegen Pflichtgefühl...ja, dass passierte Eli hier öfter.

(ooc: Eli, je nach dem wie du dich entscheidest kannst du dann hier antworten und wir agieren noch einen Moment allein, bevor ich dann im nächsten Post eine Verlinkung setze, ...oder du schreibst die Situation hier bis zum passenden Punkt, schreibst dann drüben weiter und ich füge den Link für dich nachträglich ein, falls du nicht weißt wie das geht. Ganz wie du magst. Hab Spaß! - Yran kommt so oder so mit.)
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Eilmana Silva » Mittwoch 5. Dezember 2018, 22:46

Eilmana war mehr als froh und Dankbar das Tarmas sie ins innere des Hauses begleitete um ihr zu helfen den besagten Raum zu finden.

Sie hatte sich nie intensiv damit beschäftigt was herkömmliche Heilkunde so beinhaltete, das war in ihrer Heimat aber auch nicht wirklich nötig gewesen, bei ihrem Volk gab es so viele die der Magie kundig waren und sich auf das heilen mit Magie spezialisierten, einzig und alleine die Kunde der Kräuter war ihr recht gut bekannt. Das lag vor allem daran das die Elfen ihrer Heimat die Positiven Eigenschaften von Kräutern sehr schätzten, sei es als Tee oder Tinktur. Tinkturen und Salben hatten auch den Vorteil das man sie Elfen ohne Heilkraft die auf Wanderung gingen mitgeben konnte für kleinere Verletzungen. So eine Tinktur wollte sie bald für Yran herstellen wenn er wieder einmal... gehen müsste, sie dachte darüber nach...es wäre sicher von Vorteil solche Dinge in einem gewissen Vorrat hier zu haben.

So hing sie ihren Gedanken nach während sie Tarmas dabei beobachtete wie er vor ging um den „Leichenkeller“ zu finden.
Als Tarmas dann auch noch seine Rüstung ablegen musste um durch die engen Gänge zu passen bekam sie ein äußerst schlechtes gewissen...sie sah ihn mitleidig an und schämte sich dafür selber so feige zu sein. Sie wusste zwar das Tarmas ihr niemals einen Vorwurf dafür machen würde, dennoch empfand Eli es als eine große Geste von Tarmas ihr gegenüber, vermutlich war es das nicht wirklich da Tarmas als Ritter und Bewohner von Drachmar Höflichkeit und Gastfreundschaft als Selbstverständlich erachtete aber für Eli war es das dennoch.

Schon bald erreichten sie den Raum nach dem sie suchten und Tarmas gab ihr Endwarnung:

"Sieht so aus, als hätte er aufgeräumt, bevor er weg ist...keine Leichen."
Es sollte vermutlich beruhigend klingen, aber hier unten roch es irgendwie scharf und immernoch nach Blut...selbst nach all der Zeit. Oder spielte Elis Sinne ihr hier unten einen Streich?
Manchmal wenn man etwas erwartete, dann glaubte man es auch wahrzunehmen, selbst wenn es nicht wirklich da war. Tarmas tiefe Stimme war hier unten ihr beruhigender Anker:
"In den letzten Wochen, bevor wir einschliefen... Ich glaube mich zu erinnern, dass es da keine Toten gab. Niemand ist gestorben, also gab vermutlich nichts für ihn zu tun."
Eli sah Tarmas fragend an.
"Unser Heiler ist auch für die Vorbereitung der Toten zuständig gewesen. Oder wenn jemand innerhalb der Stadt starb und es nicht ganz klar war, woran, dann hat er sie untersucht."
Tarmas sah Eilmana einen Moment lang fragend an. Unwillkürlich fragte sie sich, ob das nun auch von ihr erwartet wurde. Zum Leben eines Heilers gehörte auch der Umgang mit dem Tod. Stellte sich nur die Frage: Konnte sie das auch? Es waren die Heiler und Ärzte die den Angehörigen sagen mussten, wenn trotz aller Bemühungen ihre Liebsten doch vom Tod geholt waren worden. Es waren Ärzte die die sterblichen Überreste begutachteten, wenn ein Mord geschehen war und manchmal waren es sogar die Heiler, die mit sanften Giften ein unerträgliches Leiden beendeten. Das waren die Schattenseiten ihre Zunft. Wo Licht war, da war auch Schatten

Sie zweifelte tatsächlich einen Moment lang an ihrer Endscheidung, natürlich wusste sie das man auch mit heilender Magie nicht jeden retten konnte, auch sie hatte schon Weggefährten verloren. Aber für sie, als ein so Emotionales Wesen war diese Tatsache schrecklich und sie hatte immer Schwierigkeiten mit solchen Dingen umzugehen. Doch jetzt und hier war nicht der Zeitpunkt darüber lange nachzudenken oder gar mit Tarmas darüber zu sprechen...sie atmete tief durch und beschloss innerlich diese Gedanken vorerst bei Seite zu schieben. Es würde sich noch zeigen welchen Platz sie wirklich in dieser Stadt einnehmen konnte, vielleicht würden auch noch andere heiler hier ihr heim finden die ihr dabei unter die Arme greifen könnten, aber sie wusste eines ganz sicher, sie würde niemals einen verletzten abweisen, sie würde immer alles in ihrer Macht stehende tun um jedem verletzten oder Kranken zu helfen so gut sie nur irgend konnte. Das bedeutete auch das sie ihre eigene Kraft und Gesundheit dabei sehr strapazierte, vor allem wenn es für sie Emotional wurde. Aber in ihr schlummerten große Kräfte die sie langsam zu erkennen begann...

Nachdem sie sich noch eine Weile umgesehen hatten, begleitete Tarmas Eli wieder nach oben.
Eli hatte alles so stehen lassen wie es war, Tarmas brauchte diesen Raum auch nicht wieder in „Betrieb“ zu nehmen, zumindest vorerst nicht. Sie würde bei Zeiten mit Yrans Hilfe hier aufräumen und überlegen was sie mit diesem Raum anstellen konnte.

Sobald Tarmas die Hütte verlassen hatte, machte er ein paar Dehnübungen und legte die Rüstung wieder an, was auch notwendig war, denn der Wind hatte aufgefrischt und am Himmel zogen inzwischen dunkle Wolken auf. Tarmas blickte etwas sorgenvoll zu den schnell ziehenden Wolken. Irgendetwas gefiel im daran nicht und Eli konnte ihm dieses Gefühl sicher nachempfinden. Yran war da draußen mit Malagen unterwegs. Ein kleiner Sorgenstich fuhr in ihr Herz.
"Ein Sturm zieht auf."
, waren Tarmas einfachen Worte. Er sah wieder zu ihr und meinte:
"Du solltest wieder hinein gehen. Der Krater schützt uns hier, aber es kann trotzdem empfindlich kalt werden in der Nacht. Mach dir auf jeden Fall ein Feuer. Hast du dafür alles da?"
Als Eli gedanklich die Räume absuchte und dann nickte fuhr er fort:
"Ich schau nach Lyn. Sie will, dass ich zu ihr komme."
Etwas unsicher wanderten seine Blicke auf dem Boden hin und her. Anscheinend versuchte er gerade Worte für etwas bestimmtes zu finden.
"Soll ich später auch zu dir kommen..."
"...falls du nicht allein sein willst?"
Eilmana stutzte bei der Aussage, konnte sich aber relativ schnell denken das Tarmas das auch wieder rein höflich meinte, Eli hatte eh zwischenzeitlich das Gefühl das Tarmas die größte Liebe für seine Drachendame empfand, auch wenn sie bei dem Gedanken immerzu schmunzeln musste.
Aber Tarmas war nicht die Gesellschaft die sich Eli gewünscht hätte, und außerdem wollte sie auch nicht schon wieder zu schwächlich wirken...sie hatte immer noch ein schlechtes gewissen das Tarmas diese Strapazen in der kleinen Hütten auf sich genommen hatte. Also schüttelte Eli kurz den Kopf und bedankte sich Höflich bei Tarmas.
Auch Tarmas bedankte sich und sie spürte das dieses kleine Wort bei ihm so vieles bedeutete, er war nicht nur Herzensgut, in Elis Gedanken verglich sie Tarmas mit einem wunderschönen Eiskristall klar, rein und ohne jegliche Trübung des Herzens, auch wenn dieses Herz etwas Kalt wirkte, so war es eben doch ein Herz welches gerade Heraus und ehrlich war.
Tarmas Verabschiedetet sich und lies sich von Plau´ren in einem Eleganten Manöver mal eben zu Lyn hinüber tragen.
Eli sah ihm nach und musste erneut schmunzeln,....ja er und sein Drachen waren wirklich eine schöne Einheit ….
Dann ereilte sie aber eine neue Windböe und sie ging schnell zitternd hinein.
Mit dem kleinem Feuer machte sie es sich oben in ihrem Lieblingsraum in dem Sessel mit ein paar Schriften Gemütlich. Doch sie las nicht al zu lange, sie blickte aus dem Fenster, verfolgte mit den Augen die Schneeflocken bis diese vor ihrem Innere Augen verschwammen.... Sie überlegte wie sie sich bei Tarmas bedanken konnte und wo Yran jetzt wohl steckte und über all diese Gedanken hinweg, schlief sie ein....


Erst als das Feuer schon erloschen war und es an ihre Türe Klopfte wurde sie wach...es war sehr kalt in dem Raum geworden, das zweite klopfen war sehr Laut und deutlich und dann vernahm sie Yrans Stimme...sie schreckte in ihrem Sessel hoch, stand auf und ging ihm so schnell ihre steifen Glieder es zuließen entgegen. Sie freute sich ungemein ihn wieder zu sehen, er schien nicht verletzt, aber sie spürte das er innerlich sehr aufgebracht war.
Er Sah sie an, ein Augenblick von unfassbarer Sehnsucht lag in seinem Blick, den sie erwiderte....“meine Elfe“ raunte er....und Eli wurde mal wieder rot wie jedes mal wenn er ihr solche Dinge sagte.
Doch dann erzählte er,... neue Gäste im Drachenzahn....schwerverletzt....Verbände....
Dabei begann Yran auch schon nach Verbänden und anderen Dingen zu suchen...

Eli sah ihn verwirrt an, als er die Schubladen durchsuchte und dabei vor sich hin murmelte. Als er dann plötzlich völlig Planlos mit einer Urinflasche und einer Knochensäge vor ihr Stand starrte sie ihn mit aufgerissenen Augen an. Sie legte ihre Hände auf seinen Kräftigen Unterarm und schüttelte den Kopf.
„Yran bring mich einfach schnell dort hin..was auch immer dort los ist, alles was ich vorerst brauche ist entweder dort oder ich habe es eh schon bei mir“ Damit deutete sie auf ihre Magie und lächelte ihn an um ihn zu beruhigen.
Sie hoffte innerlich das nicht wirklich ein Verstorbener dort auf sie wartete und sie wirklich noch helfen konnte aber wenn er so schwer verletzt war wie er sagte, dann zählte jeder Augenblick. Also rannte sie mit ihm zur Türe, warf sich ihren Mantel über und wollte in Richtung Taverne laufen als Malagen vor ihr Auftauchte. Yran schwang sich in den Sattel, half ihr auf und mit Malagen waren sie in wenigen Flügelschlägen an der Taverne angekommen.

(weiter bei: Der Drachenzahn und seine ersten Gäste)
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Donnerstag 8. August 2019, 10:01

(Eli kommt von: Der Drachenzahn und seine ersten Gäste)

Der Weg war zu Fuß deutlich länger, als mit dem Drachen, aber auch lustig, denn Delilahs Staunen über die Gärten, die Eilmana schon kannte, versetzte die drei in Hochstimmung. Yran war stolz auf sein Werk und Eli hatte bildlich vor Augen wie schön die Bäume waren, wenn sie gleichzeitig Früchte und Blüten trieben. Der ein oder andere Apfel hatte auch in ihre Hand gefunden.

Als sie dann bei der Hütte ankamen, lag es an Eilmana einen kleinen Bericht abzugeben und von ihren Wünschen und Hoffnungen für diese Stadt zu schwärmen.
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Eilmana Silva » Freitag 9. August 2019, 21:44

Eli hatte ihren Satz noch nicht ganz beendet da spürte sie wie sich ein Arm um sie legte...sie stockte im ersten Augenblick, spürte dann aber sofort das es Yran war. Und noch bevor Darna auf die lange und umständliche Aussage der Elfe eingehen konnte ergriff Yran das Wort und nahm Eilmana Verbal in Schutz.
„Mein Herz trägt ihre Gefühle auf der Zunge. Bitte entschuldigt ihre direkte Art. Sie kennt die Menschen noch nicht gut und weiß nichts von deren Adel, Etikette und gutem Ton. Meine kleine Elfe will helfen, wo Hilfe oft garnicht nötig und ...manchmal auch nicht erwünscht ist.“
Er strich ihr mit der Rückseite seiner Finger sanft über die Wange, ergriff dann ihre Hand und hob sie zu einem hauchzarten Kuss an seine Lippen.
Als Yran ihre Hand wieder senkte fühlte sie einen Klos in der Magengegend...irgendwas lag ihr schwer im Magen und es war nicht die Blindheit...

Sie gingen Weiter und brachten Darna bis zur Taverne.

Auf dem gesamten Weg zur Heilerhütte kam von Eilmana nur ein verdächtiges Schweigen. Sie hatte mitbekommen wie Delilah sich bei Yran eingehackt hatte....sie hatte das Gefühl das er sich stolz fühlte mit 2 Frauen am Arm....als würde er noch etwas aufrechter mit ihnen diesen Weg entlang schreiten.

Delilah freute sich über all die schönen Dinge die man auf diesen Weg finden konnte...Eigentlich hätte Eilmana sich sehr über diese Reaktionen gefreut da sie in Delilah endlich jemanden gefunden hatte der ihr offenbar ähnlich war....doch jetzt gerade freute sie sich nicht ….sie brachte nur ein müde seichtes Lächeln zu Stande und war auch sonst sehr matt.

Warum verhielt Yran sich so seltsam...oder kam es Eilmana nur so vor weil sie gerade nichts sehen konnte?
Sie verspürte seltsame Gefühle, Gefühle die sie noch nie zuvor gefühlt hatte...war das etwa das Gefühl welches man Eifersucht nannte?
Sie wusste es nicht so genau aber es fühlte sich nicht gut an und sie wollte solche Gefühle nicht empfinden.

Aber die Art wie Yran über Eilmana gesprochen hatte in der Terme das hatte ihr nicht gefallen. Sie fühlte sich bei seinen Worten Dumm und schlecht. Es hatte sich ganz und gar unangenehm angefühlt wie er sie gegenüber Darna „Verteidigt“ hatte. Sie kannte die Gepflogenheiten der Menschen und des Adels nicht....Natürlich kannte sie diese Gepflogenheiten nicht...woher den auch?

Delilah bestaunte die Bäume...und Eilmana versetzte es einen weiteren Stich ins Herz. All das hatte er ihr gezeigt...aber Yran hatte ihr auch erzählt wie sehr er sich früher von den Frauen angezogen gefühlt hatte...er hatte ihr zwar in dieser kurzen Zeit die Treue geschworen doch konnte das wirklich alles war sein?
Hinzu kam das sie immer noch keine Antwort auf viele Fragen hatte und Lyn auch mit ihr noch nicht sprechen würde. Am liebsten hätte Eli jetzt gerade wirklich mit Tarmas gesprochen...sie würde ihn gerne fragen was er dazu sagen würde...ob er davon überzeugt wäre das Yran all das was er gesagt hat, ernst gemeint hatte.

Eigentlich war Eilmana sich von Anfang an Sicher gewesen bei ihm...doch in den letzten Stunden ist so vieles passiert was sie im großen und kleinen erschütterte und verunsichert hatte das sie wohl auch in ihren Gefühlen keinen klaren Weg mehr erkennen konnte.
Und das belastete sie noch mehr als ihre Blinden Augen.

Doch nach einer Weile waren sie an der Hütte angelangt und gingen hinein.
Eilmana strich mit ihren Fingern über das Holz der Türe und Atmete einmal schwer, aber tief ein und wieder aus.

Dann betrat sie den Raum und ging ihn Gedanken durch.
Hier waren Regale....ein warmer Raum der einen willkommen hies...Platz für Bücher....eine Sitzmöglichkeit mit einem Tisch...all das hatte sie mit Yrans Hilfe erschaffen.

Doch was sollte sie nun Delilah erzählen? Eilmana ging gerade vieles durch den Kopf...doch ihr stand gerade nicht der Sinn danach zu schwärmen oder gar in Fröhlichkeit auszubrechen.
Doch sie spürte das es wohl an ihr war etwas zu sagen also versuchte sie es.

„Ähm....ja also...das ist die Heilerhütte....vermutlich mein zukünftiges Heim....Was möchtest du wissen? Oben habe ich mir mit Yrans Hilfe einen Privaten Raum eingerichtet und unten gibt es ein seltsames keller Gewölbe in dem der alte Heiler wohl vieles ausprobiert hat. Ich fand es jedenfals recht gruselig dort unten...“

Eilmana hatte in der zwischen zeit auch Yrans Hand losgelassen und ging langsam und sehr vorsichtig durch den Raum, sie versuchte wohl in Richtung der Treppe zu gehen bei der es Berg auf ging zu ihren Räumlichkeiten.
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Freitag 16. August 2019, 22:35

Auf dem Weg durch die Gärten war Eli leise geworden und Yran und Delilah unterhielten sich über die Pflanzen die Yran noch vor hatte auszusäen. Die junge Lichtmagi machte auch ein paar Vorschläge, die der Naturmagier auf seine „Wunschliste“ übernahm. So abgelenkt bemerkte er nicht wirklich die Veränderung, die durch Eilmana ging. Wie auch, er war nicht blind und sein Herz war nicht erfüllt von Zweifel und Eifersucht. Er genoss den Tag, seine Liebe an seiner Seite und auch seine Aufgabe den neuen Gästen ihre Stadt zu präsentieren. Er war kein Kind von Traurigkeit und hatte in seiner Vergangenheit sicher manches getan, was Eli nicht gefallen hätte, aber das war vorbei und nun war er bei ihr, erfüllte ihr jeden Wunsch, liebte sie, half und ja beschützte sie auch. Wollte sie nicht beschützt werden? Warum verteidigte sie sich dann nicht selbst? Warum hatte sie nichts gesagt? Von ihren Gefühlen konnte er nichts wissen und so führte er die beiden Frauen weiter bis zur Hütte unter den Wiesen. Der grüne Ritter war sich keiner Schuld bewusst und lachte, streichelte immer wieder ihren Handballen wenn seine in ihrer lag. Er genoss es wach zu sein, nach seinem langen Schlaf und er liebte das Leben, doch die Sorge um seine kleine Elfe schwang immer in seiner Stimme mit, wenn er sie ansah, aber er versuchte es ihr leicht zu machen und Hoffnung zu geben... unwissend, dass sein Verhalten etwas anderes in ihr erweckte. Ja, sie kannten einander erst kurz und vielleicht kannten sie sich noch nicht gut, aber fühlte sie denn nicht, wie sehr er sie liebte?
Eilmana versank derweil weiter in ihrer unfreiwilligen Dunkelheit und ließ sie tiefer in ihr Herz vordringen. Die Blindheit machte ihr zu schaffen und auch das fröhliche Verhalten ihres Liebsten. Delilahs ausgelassene Stimmung machte es vielleicht auch nicht gerade besser. Eifersucht begann an ihr zu nagen und so wurde sie leise und leiser, bis sie angekommen waren und es dann an ihr war ihr neues Heim zu präsentieren:
„Ähm....ja also...das ist die Heilerhütte....vermutlich mein zukünftiges Heim...Was möchtest du wissen? Oben habe ich mir mit Yrans Hilfe einen privaten Raum eingerichtet und unten gibt es ein seltsames Kellergewölbe in dem der alte Heiler wohl vieles ausprobiert hat. Ich fand es jedenfalls recht gruselig dort unten...“
Eilmana hatte in der Zwischenzeit auch Yrans Hand losgelassen und ging langsam und sehr vorsichtig durch den Raum, sie versuchte wohl in Richtung der Treppe zu gehen bei der es Berg auf ging zu ihren Räumlichkeiten. Sie erinnerte sich, dass der Aufgang links neben dem Regal war und tastete sich langsam vorwärts. Ihre Finger fanden etwas das nach gab, nach hinten rutschte und klirrend zu Boden ging.
Langsam begann sie diesen Zustand wirklich zu hassen! Yran war sofort da um sie aus den Scherben zu führen, aber sie wollte doch keine Hilfe! Sie wollte wieder sehen! Ungeduld, Frust und andere dunkle Gefühle ließen die Berührung seiner Hand ungewollt werden und da Eilmana nichts sah, angespannt war und sowieso gerade alles zu viel, war es nicht verwunderlich, dass sie zusammen zuckte und der so ausgelöste und sicher ungewollte Reflex seinen Arm weg schlug.
Ein Moment der absoluten Stille trat ein.
Wie sah sein Gesicht jetzt aus?
Sah er sie an?
War er verletzt?
War sie verletzt?
Eilmana hörte ihn atmen und in einiger Entfernung hörte sie Delilah etwas abstellen, was sie wohl begutachtet hatte. Die junge Frau meinte:
„So ein Kolben wie den hier hab ich noch nie gesehen! In Jorsa kochen wir die Kräuter und Fette für die Salben eher in Gefäßen die flacher sind. Eli, du sprachst von einem alten Heiler, der hier gewirkt hat... und einem Kellergewölbe? Das würde ich mir auch gerne mal ansehen.“
Eli hörte wie Yran die Scherben einsammelte, ...Scherben... von etwas das sie gerade zerstört hatte... vielleicht Bruchstücke ihrer jungen Liebe? Oder war das zu sinnbildlich und zu übertrieben?... aber die Ablenkung durch das Mädchen, allein, dass sie etwas sagte, war sicher willkommen um sie auf andere Gedanken zu bringen. Yran erhob sich neben der Elfe und sprach:
„Der alte Heiler war ein Gnom, sehr geschickt, aber nicht in der Lichtmagie bewandert. So jemanden wie euch hatten wir lange nicht mehr hier. Lichtmagie war in den alten Tagen vielleicht noch seltener, als heute. Gleich drei von euch hier zu haben würde Protho vielleicht sogar als schlechtes Zeichen deuten....“
„Wer war noch mal Protho?“
fragte Delilah und Yran antwortete:
„Er ist unser Feuerdrachenreiter. Mein Mentor in den alten Tagen und...manchmal etwas abergläubisch. Er würde euer Hiersein vielleicht als Omen betrachten, dass blutige Zeiten bevorstehen, in denen viel geheilt werden muss... aber ich glaube, dass würde ihm sogar ganz recht sein. Er ist ein Krieger durch und durch und prügelt sich auch mal ganz gern... auch ohne Grund. Aber keine Sorge, er ist ein herzensguter Ritter! Rau, bissig und brutal, aber auch gerecht, fürsorglich, loyal und freundlich. ...und eben auch ein bisschen abergläubisch.“
Man hörte die Zuneigung in seiner Stimme und Delilah brachte es auf den Punkt:
„... also brutal gut. Ich freue mich ihn kennen zu lernen.“
„Das wird noch ein bisschen dauern. Er ist unterwegs. Aber ich … also ich meine, da du Plau Ren ..“behandelt“ hast... und wohl auch Fiddatan schon irgendwie... ähm... Du scheinst einen gewissen Hang zu Drachen zu haben?!... Vielleicht...“
Yran räusperte sich und schien kurz in Gedanken verloren zu sein. Vielleicht kommunizierte er gerade wieder einmal mental mit Malagen? Dann sprach er weiter:
„Vielleicht passt du ja ganz gut hier her. Wird sich noch zeigen.“
Eilmana hörte seine eben noch unruhigen Schritte neben sich enden. Ihre Gegenwart gab ihm Halt und halft ihm, selbst wenn sie selbst nicht daran glaubte. Er lehnte sich ein bisschen in Elis Richtung und sie spürte seine Schulter an ihrem Rücken. Er brauchte ihre Berührungen wie die Luft zum atmen und das unabhängig davon, ob sie blind war oder nicht. Es waren kaum mehr als vielleicht fünf Stunden seit dem Ritual auf dem Zentralplatz vergangen und so lange sie nicht ruhten, brauchten ihre Seelen, ihre Magie und auch ihre Körper Zeit um zu regenerieren. Für Eilmana verging die Zeit schleppend langsam, da sie nicht mal den Stand der Sonne sehen konnte. Für alle anderen rannte die Zeit vielleicht nur so dahin, da sie von so viel neuem erfüllt war. Und schon wieder bahnte sich hier etwas neues an... Yran sprach mit Delilah:
„Ich habe den Auftrag erhalten dir etwas zu zeigen. Der König möchte wissen, ob du in der Lage bist, deine Magie für die Drachen zu verändern. Dafür müsste ich dich an einen speziellen Ort bringen, wo du allein wärst und eine Aufgabe bekommen würdest. Wärst du damit einverstanden?“
Delilah antwortete sofort mit einem klaren:
„Ja, natürlich.“
Eilmana spürte das Echo einer leichten Bewegung an Yrans Körper. Wahrscheinlich nickte er.
„Eli, kann ich dich kurz hier allein lassen. Es dauert nur ein paar Minuten. Ich bring dich nach oben, da ist es sicherer und vielleicht fühlst du dich da besser.“
Er nahm sanft ihren Arm und stieg mit ihr die Treppen hinauf.
„Ich öffne die Tür zum Balkon, wenn du magst. Die Luft ist heute mild und du kannst ...“
Er führte sie zu dem kleinen gemütlichen Sessel, der nach am Balkon stand und der Wind streichelte ihre Haut.
„... dem Atem der Stadt zu hören. Ich liebe dich... Ich beeil mich.“
Und dann ging er.

Da war sie nun. Allein...
Allein, aber in einer Umgebung die in vielen kleinen Dingen zu ihr sprach. Vielleicht waren es Yrans Worte, die sie lauschen ließen, aber sie hörte tatsächlich den Atem der Stadt. Vielleicht war es auch der Atem des Drachenkönigs unter der Stadt und sie hörte ihn auch nur, weil der Rest der Stadt immernoch so leer war. Trotzdem war es ein tröstliches Geräusch, dass sich zwischen dem Wind und dem leisen Rascheln der Gräser über ihr auf der Wiese versteckte. Sie hörte das leise Zirpen einer Zikade. Auch die Insekten erwachten langsam wieder zum Leben und irgendwo sehr weit entfernt glaubte sie einen Adler schreien zu hören. Sie hörte auch das ferne Trompeten der Drachen... Vermutlich Plau Ren, die wieder kam... Flügelschlagen und Rauschen von großen Schwingen. Sie hörte auch das Knirschen von Stein, das Plätschern von Wasser und sogar ihren eigenen Herzschlag, der langsam wieder ruhiger wurde.
Ja, sie war gerade allein, aber manchmal war das gut um die Gedanken neu zu ordnen. Ihre eigene Gefühlswelt war gehörig durcheinander geraten und sie war in eine Lage geraten, in der sie abhängig war. Ein schlechtes Gefühl, aber würde sie deswegen nicht immer wieder genauso handeln? Sie hatte einem Mann das Leben geschenkt, sich verausgabt und nun musste sie den Preis dafür so lange aushalten, bis einer der anderen Lichtmagier soweit wieder hergestellt war, dass er sie heilen konnte. Das war nämlich auch so ein Problem bei Heilern... sie konnten sich nicht selbst heilen. Das alles mochte frustrierend sein, aber weder sie noch Yran waren schuld daran.

Es dauerte wirklich nicht lange, da hörte sie unten wieder Schritte über den Weg laufen und die Tür gehen. Dann kamen sie die Stufen zu ihr hinauf geilt und Yrans etwas gehetzte Stimme erklang:
„Hallo meine Sonne, da bin ich wieder. Hast du mich vermisst?“
Sein Lächeln war deutlich zu hören und er kam näher, warf anscheinend seinen Mantel ab und kniete sich neben ihren Sessel.
„Und jetzt sag mir bitte was los ist. Etwas treibt dich um...“
sprach er ernst und legte seine Hand auf ihre Armlehne. Sie fühlte wie das Polster nahe an ihren Fingern einsank.
„... und ich fühle, dass du dich entfernst. Wenn ich es falsch gemacht hast, kannst du mich gern bestrafen...“
Grinste er jetzt?
„... Ich würde ja vorschlagen, wir verschieben die Bestrafung noch ein bisschen, aber es wäre mir eine Freude mich von dir … zum Beispiel ans Bett fesseln zu lassen und dann kannst du mit mir machen, was du willst!“
Seine leichte Art half vielleicht ihr Herz ein bisschen aus der Dunkelheit zu holen. Vielleicht wollte sie ihn wirklich ein bisschen hauen? Ein bisschen bestrafen? Ein bisschen necken? Einfach nur, damit es wieder normal zwischen ihnen wurde und sie nicht ständig daran dachte, dass sie blind war? War es denn nicht gut, dass er sie normal behandelte? Und trotzdem war er für sie da. Was konnte er noch tun?
Jetzt hatte sie zumindest die Gelegenheit ihm Fragen zu stellen. Sie waren allein und die Gäste beschäftigt. Fragen gab es sicher hunderte, aber manchmal war es auch genug, einfach nur im Arm gehalten zu werden.
Aber sie musste mit ihm reden, ihm sagen, was sie dachte und wollte, wenn entgegen so manch einem Eindruck, waren Drachenritter nicht in der Lage Gedanken zu lesen.... auch wenn es temporäre Ausnahmen gab, die dann aber mit dem König etwas zu tun hatten. Hier jedoch waren sie allein und Zweisamkeit war auch etwas schönes.
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