Adel Grandessa (genehmigt)

Habt ihr Vorschläge und Ideen zu Celcia? Hier könnt ihr sie nennen. Bitte postet jeden Vorschlag als eigenes Thema. Jeder darf dazu seine (konstruktive) Meinung abgeben und diskutieren. Was am Ende herauskommt, entscheidet das Celcia-Team.
Antworten
Benutzeravatar
Darna von Eibenau
Moderator
Moderator
Beiträge: 493
Registriert: Donnerstag 4. September 2014, 16:18
Moderator des Spielers: Maruka
Aufenthaltsort: Schloss, Jorsa
Steckbrief: Zum Steckbrief
Rasse: Mensch (Jorsan)
Sprachen: Garmisch
Beruf: Knappin
Fähigkeiten: *
Rapier: gut
Rapier & Buckler: überdurchschnittlich
Langschwert & Metallschild: überdurchschnittlich
Jagdbogen: durchschnittlich
Lebensenergie: [le]unverletzt[/le]
Lebensenergie:

Geld: 0D, 10L, 100F
Ausrüstung: *
* umfassende Winterkleidung
* feine schwarze Schaftstiefel mit hervor ragenden Nähten und Zierrunen am Schaft
* Reiseausrüstung
* Kettenhemd & Rapier
* Ring mit Familienwappen
* handgeknüpftes Armband (von Mil Bromer)
* kl. Tiegel mit Perlmuttdeckel (Hautcreme)
* Kinderholzschwert von Elli
* Diplomatenring und -schreiben Jorsans
Tierische Begleiter: (Keiner. Eigentlich.)
Zum Vorzeigen: Badass Darna (by Zanfar)

Adel Grandessa (genehmigt)

Beitrag von Darna von Eibenau » Freitag 16. Oktober 2015, 15:49

Die hier beschriebenen Informationen wurden im Modbereich vor ein paar Monaten gemeinsam ausgearbeitet und dürfen als "abgesegnet" gelten. Bis sie auf die neue HP kommen, kann es aber noch dauern, so dass wir sie hier zumindest schon mal in einem öffentlichen Bereich einsehbar machen. :)

Adelssystem Grandessa
(Anmerkung: Ich spar mir das Gender/-ing.)

Geld ist Macht – oder: der sogenannte "Adelszensus"
In Grandessa ist derjenige adelig, der über einen gewissen Reichtum verfügt. Meistens wird dies zu dem Zeitpunkt geprüft, wo ein reicher Grandessaner heiraten will; man rechnet zusammen, welchen (notariell beglaubigten) Reichtum beide Partner in die Ehe mitbringen. Es wird der Name desjenigen angenommen, der mehr in die Ehe "einzahlt".
Wenn man verarmt, bleibt man so lange adelig, wie man nicht in Ungnade vor dem König fällt.


Ränge
König
Anrede: Majestät
Wer wird nächster König? - Das älteste Kind ("Primogenitur"), wobei einzig männliche Nachfolger gelten. Gibt es keinen Sohn, beraten die Vorsteher der Grandenfamilien abgeschieden und geheim, bis sich alle auf einen Nachfolger aus den Reihen der Granden geeinigt haben.
Die Königswürde gilt auf Lebenszeit, es gibt kein Abdanken vor dem Tod.

Wer darf den Titel benutzen? - Ausschließlich der König selber ist König und "Majestät". Gatte und legitime Kinder sind Granden.

Grande
Anrede: Erhabener
Wer wird Grande? - Es gibt neun sehr alte Familien, die als Granden gelten. Der Rang und der Familienname werden durch die Heiratspolitik bewahrt (siehe "Adelszensus"). Der Familienvorstand bestimmt notariell seinen Nachfolger. Dabei hat er völlig freie Hand, er kann sogar ein am selben Tag adoptiertes "Kind" bestimmen.
Droht eine Linie trotzdem auszusterben, bestimmt der König einen neuen Granden.

Wer darf den Titel benutzen? - Alle, die den Namen der Familie tragen. Der Familienvorstand wird manchmal mit inoffiziellen Zusätzen wie "mächtigster", "ältester" oder "höchster" Erhabener hervorgehoben.
bekannte Grandenfamilien:
del Màre (Königsgemahlin Augusta)
...


Patrizier
Anrede: Ehrwürdiger
(nicht verwechseln mit dem kirchlichen "Ehrwürden"!)
Wer wird Patrizier? - Siehe "Adelszensus". Die Heirat ist ein entscheidender Zeitpunkt, und es sind schon junge Eheleute vor dem Altar in Tränen ausgebrochen: nicht, weil der Ehepartner so fürchterlich war, sondern weil sie erst in diesem Moment durch den Notar erfuhren, dass sie aus ihrer Familie unerwartet ausgestoßen wurden oder gar ihrer beider Mitgift so gering war, dass es zum Patrizierstatus nicht reicht.
Wer darf den Titel benutzen? - Alle, die den Namen der Familie tragen. Der Familienvorstand wird manchmal mit inoffiziellen Zusätzen wie "mächtigster", "ältester" oder "höchster" Ehrwürdiger hervorgehoben.

Optimat
Anrede: Exzellenz
Wer wird Optimat? - Die Optimaten haben wichtige Ämter inne wie zum Beispiel der oberste General oder der Leiter der Akademie für Ritualmagie. Somit werden die Optimaten häufig vom König eingesetzt, aber nicht immer.
Wer darf den Titel benutzen? - Nur der Optimat selber. Der Titel gilt auf Amtszeit und hat höchstens durch das Amt an sich besondere Privilegien.

Ritter
Anrede: hoher Herr (inoffiziell)
Ritter gehören wie Optimaten eigentlich nicht zum Adel.
Wer wird Ritter? - Ritter sind lediglich privilegierte Krieger, die sich ein Adeliger leistet und die als seine "private Garde" gelten. Sie haben anders als Soldaten keine Befugnisse gegenüber der einfachen Bevölkerung, dürfen jedoch gerüstet den Innenring betreten und repräsentieren mit möglichst viel Prunk den Reichtum ihres Herren. Sie gelten als Statussymbol und nehmen an diversen Festen und Turnieren teil, wo sie oft auch ihre Waffenkünste demonstrieren müssen.
(Knappen sind Diener, die sich wiederum der Ritter leisten kann, um nicht seine Rüstung selber putzen zu müssen. Eine Schulung an den Waffen oder in Etikette findet eher selten statt, trotzdem sind diese Posten oft begehrt, um Kontakte zum Adel zu knüpfen.)


  • landestypische Eigenheiten des Adels
  • Notar ist ein ungemein angesehener Beruf und Urkundenfälschung wird höher bestraft als Mord.
  • Der Reichtum des Königs basiert zum Gutteil darauf, dass er den Adelszensus festlegt und davon bei jeder Heirat einen Zehnt erhält.
  • Da die Patrizier zum einen ihren kostbaren Namen und Status (meistens) weitergeben, aber sich ja nicht "arm heiraten" wollen, ist das Aushandeln der Mitgiften ein heilloses Geschacher. In den notariellen Urkunden steht dann oft, dass der eine nur ein oder zwei Fuchsmünzen weniger in die Ehe einbringt als der andere, und beides zusammen reicht gerade so, um den Adelszensus zu erfüllen.
  • Ist der König gegen die Ehe, erhöht sich ausgerechnet am Hochzeitstag zufällig der Adelszensus...
  • Dadurch, dass der Familienvorstand ganz nach Belieben seinen Nachfolger bestimmen kann, wird er von seiner Familie oft entsetzlich hofiert und umsorgt. Zumindest, solange sich genügend Personen Chancen auf die Nachfolge ausrechnen und niemand weiß, ob es ein Testament gibt oder wo es sich befindet.

Antworten

Zurück zu „Vorschlags-Ecke“