Xerxes Anwesen-Dienstbotentrackt

Die Gebäude hier zeigen deutlich den Stand eines Bürgers in Morgeria. Niedere leben in heruntergekommen Barracken, Krieger & Söldner in bunkerartigen Unterkünften oder Zelten. Mächtige Familien leben in finsteren Anwesen, die kleinen Schlössern gleichen.
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Das dunkle Volk
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Xerxes Anwesen-Dienstbotentrackt

Beitrag von Das dunkle Volk » Dienstag 23. September 2014, 09:51

Maruka kommt von: Xerxes Anwesen-Gladiatoren Keller
Maruka begegnete tatsächliche noch zwei, drei Gestalten, die sich zu dieser Stunde im Flur aufhielten. Doch die Anderen schenkten ihr weniger Beachtung, als man vermuten könnte, eigentlich war sie ja die Neue hier, aber irgendwie schien das hier keinen zu interessieren. Wenn die Hybridin freundlich grüßte wurde sie skeptisch beäugt und umgehend gemieden, keiner wollte anscheinend etwas mit ihr zu tun haben. Hatte sie was im Gesicht oder roch sie etwa? Apropos Geruch, der feine Geruchssinn der Katzenartigen lockte sie unterbewusst zu einem ganz speziellen Zimmer am ende des Flures. Die Tür war leicht angelehnt und so linste Maruka durch den Türspalt um zu sehen, was sich wohl hinter der Tür befand. Was sie dort erblickte war ein ganz normale Gesindeküche, aus der aber ein herrlicher Duft kam. Die ehemalige Mantronerin wollte gerade ihre Position wechseln um noch besser durch den Spalt zu spionieren, als ihr etwas Schwarzes durchs Bild lief und dir Tür aufriss.
„Willst du was fressen oder nur glotzen?!“ Die schrille und kratzige Stimme kam von einer zu klein geratenen schwarzen Goblin-Frau. Die rote Iris der kleinen Furie funkelte Maruka förmlich an. „Man nennt mich Krana! Willst du Fleisch?“
Ohne eine Antwort von der immer noch perplexen Hybridin abzuwarten, watschelte die kleine schwarze krumme Gestalt, mit den spitzen Ohren und den blonden langen Haaren zum Ofen. Maruka blieb nichts anderes übrig als zu dem großen rustikalen Esstisch zu gehen, der das Zentrum der Gesindeküche war und platz zu nehmen.
Kaum als sie sich hingesetzt hatte, klatschte ihr die Goblin-Frau auch gleich einen Teller auf den Tisch auf dem diverse Fleischstücken in unterschiedlichen Formen und Garzuständen lagen. „Ich hab keine Ahnung, was du so frisst? Also sags mir lieber gleich was dir besser bekommt dann kann ich mich darauf einstellen. Dieser räudige Sohn einer Oger Nachgeburt die die Ausgeburt von Faldors Rotze Namens Varos ist, hat es ja für nicht wichtige empfunden mir zu sagen was du so frisst. Ich sag dir eins Klene, nimm dich vor diesen klein Bestückten schleimerich kriecherischen Wurm, der aus einem Haufen Menschenkacke gekrochen ist, in acht. Der hat hier schon so einige Mädels für seine Intrigen missbraucht und dann fallen gelassen und ich durfte mich dann um sie kümmern! Wie heißt du eigentlich?“
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Re: Xerxes Anwesen-Dienstbotentrackt

Beitrag von Maruka » Freitag 26. September 2014, 11:10

Maruka hatte überraschender kaum dreinblicken können, als die kleine Goblinfrau die Tür aufriss. Mit einem Satz war sie zurück gewichen und kauerte an der gegenüber liegenden Wand. Doch die schimpfende Ausgeburt des Harax, so dachte die Hybridin zumindest auf den ersten Eindruck hin, lud sie mit ihrem Redeschwall anscheinend zum Essen ein. Sie folgte diesem nur zu gern und schnell landete klatschend ein Sortiment feinster Köstlichkeiten mehr oder weniger roh vor ihr auf dem Teller. Krana war anscheinend die Gesindeköchin und verstand etwas von ihrem Handwerk. Was genau Maruka da nun aß war ihre ziemlich egal, es war Fleisch und sie hatte eigentlich fast immer Hunger. Wenn Zuneigung durch den Magen ging, so hatte die kleine Goblinfrau jetzt eine neue, treue Freundin gefunden. Was sie jedoch verbal von sich gab, ließ die Ohren der Hybridin klingen und zucken.
Ogernachgeburt? Faldors Rotze? Ich sag dir einst Klene, ... schleimerich kriecherischen ... Haufen Menschenkacke...so einige Mädels... und dann fallen gelassen ...
Was hatte das mit Varos zu tun? Sie schüttelte sich leicht und steckte sich ein großes Stück Fleisch in den Mund. Schmausend lauschte sie den weiteren Ergüssen und musterte das schnatternde Wesen. Die Warnung kam durch die ganzen Beschimpfungen und die Kau-Geräusche etwas falsch an und als sie nach ihrem Namen gefragt wurde, schluckte sie geräuschvoll und antwortete:
„Man nennt mich Katze.
Da sie persönlich mit „Du“ angesprochen war, fuhr sie einfach ebenso persönlich fort:
„Darf ich dich etwas fragen, Krana?“
Nebenbei spießte sie mit einer Kralle den nächsten Brocken von ihrem Teller auf.
„Varos wirft Mädchen irgendwo runter??? Und was meinst du für Intrigen? Ich versteh das nicht. Muss ich mich vor irgendwas in Acht nehmen?“
Mit aufmerksamen großen Augen sah sie die kleine Frau an, musterte ihre Kleidung und erneut landete ein Fleischstückchen in ihrem Mund. Sie ließ es sich schmecken.
„ ...*schmatz*... Kannst du mir was über diesen Xerxes erzählen? Hast du eine Ahnung was jemand wie ich hier für ihn tun soll?“
Und noch ein Brocken fand den Weg in ihren Mund. Die kleine Frau, so schmutzig ihr Mundwerk auch war, gefiel ihr irgendwie. Das zeigte auch ihre entspannt herunter hängende Schwanzspitze, die munter hin und her pendelte.
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Re: Xerxes Anwesen-Dienstbotentrackt

Beitrag von Erzähler » Dienstag 30. September 2014, 20:56

Uriel mit Valas(NSC) kommt von Der Harax mag ähnlich düster sein...

Es schien kein Ende zu nehmen. Rechts und dann wieder links. Aufwärts und abwärts. Treppen, ein wenig Licht aus Spalten. Gedämpfter Lärm und Geräusche von Gespräche. Hätte ihn Valas nicht an der Hand geführt und ihn immer wieder vor Stolpersteine oder niedrigen Decken gewarnt, so wäre der Elf gestolpert und hätte sich die Kopf mehr als einmal gestoßen. Es schien kein Ende zu nehmen, doch der Elf wurde geführt. Valas sprach meist ruhig, erklärte, dass sie an Kerkerzellen oder Gesinde Behausungen vorbei kamen. Er kannte die Gemäuer schon lange, hatte sie einst als Kind erforscht, wenn er sich vor seiner Familie geflüchtet war.
„jetzt werden wir eine Freundin aufsuchen…Man kann ihr vertrauen. Sie weiß bestimmt, wo unser Mädchen ist“ Erklärte er zwischendurch. Das Valas hier auch sich mit seinem ersten Liebsten getroffen hatte, erzählte er nicht. Das interessierte den Jungen sowieso nicht.
Und dann endlich….der Geruch von Essen nahm mehr und mehr den Gang ein. Der Dunkelelf drückte sich an die Wand, lugte durch ein kleines Loch.
“bei Manthala….das gibt es doch nicht“ sprach er lauter als beabsichtigt. Eiligst drückte er eine Reihenfolge von Steinen und…es schwang eine verborgende Geheimtür auf.
Valas war zuerst hindurch, blieb mit großen Augen stehen, als er eine ihm bekannte Gestalt sah.
„Mädchen!....Das muß Schicksal sein“ Uriel sah eine Gnomin und eine schwarze Katzenhybridin. Mit sowas hatte Valas nicht gerechnet.
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Re: Xerxes Anwesen-Dienstbotentrackt

Beitrag von Maruka » Mittwoch 1. Oktober 2014, 20:15

Noch bevor das lose Mundwerk der kleinen Frau etwas erwidern konnte, zuckten Marukas Ohren und ihr Kopf ruckte zu einer Wand herum.
“Bei Manthala….das gibt es doch nicht!“
, sprach eine gedämpfte Stimme hinter der Wand. Wenn Katze etwas gut konnte, dann war es lauschen. Ihre proportional zu großen Ohren fingen jede noch so kleine, verirrte Schallwelle auf und bündelten sie zu einem dichten Informationsstrang. Erstarrt in ihrer Haltung betrachtete sie mit schräg gelegtem Kopf die Wand und die Bewegungen, die dort vor nun vor sich gingen. Sie spannte ihren Körper an. Dann schwang eine verborgene Geheimtür auf und Valas trat zuerst hindurch, blieb mit großen Augen stehen, als er eine ihm bekannte Gestalt sah.
„Mädchen!....Das muss Schicksal sein!“
Ob er wohl den schwarzen Schatten auf sich zu fliegen sah? Maruka war reflexartig los gesprungen, hatte dabei den Hocker locker zur Seite umgeworfen und flog im nächsten Moment auf Valas Hals zu. Mit ganzer Wucht traf ihr Leichtgewicht auf seinen Brustkorb und riss den Elfen um. Da die Wand hinter ihm nicht all zu weit weg war, endete der überschwängliche Begrüßungsangriff damit, dass Valas an der Wand auf seinem Hosenboden saß, Maruka rittlings auf ihm und seinen Hals fest umschlungen hielt. Mit so was hatte Valas nicht gerechnet. Ihr heiseres Keuchen, den Tränen nahe, drang an sein Ohr:
„Valas .. du lebst!“
Ihrem Körper entrang sich ein tiefes sonores Brummen, während ihre tierische Seite siegte und ihm vor lauter sinnlicher Wiedersehensfreude, einige Male schnell und feucht über die Wange und sein spitzes Ohr leckte. Ob er mit einer solchen, fast wolfsähnlichen Begrüßung gerechnet hatte? Katze in der Vergangenheit schon mit solchen Verhaltensweisen reagiert, gab sich nun ganz und gar ihren Instinkten hin und schnurrte dabei, dass es in den Töpfen der Küche nur so wieder hallte.
„*brrrrrr*...Ich hatte mir solche Vorwürfe gemacht! *brrrr*...dich da allein gelassen! ...Sorgen, dass sie dich noch mehr foltern!“
Man konnte teilweise die Worte nicht verstehen, da ihre Vibrationen die Laute schluckten. Dann zuckte sie plötzlich in eine aufrechte Sitzposition und sah Valas, ganz auf ihn fixiert, in die Augen.
„Was machst du hier?“

Uriel sah aus den Schatten des Geheimganges hinaus eine Gnomin und die schwarze, kleine Katzenhybridin, wie sie auf Valas hockte. Ihr Fell war wie gebündelter Schatten, auf dem die Lichter des Herdfeuers wie Funken tanzten und ihre Mähne wie schwarzes Wasser, aus denen zwei sehr große, spitz zulaufende Ohren hervor lugten. Trotz ihrer Wildheit und der starken Verwandlung, war ihr Gesicht, doch noch das eines Menschen mit vollen, weichen Lippen und einer kleinen, spitzen Nase. Ihre geschlitzten Augen waren von einer Farbe die irgendwo zwischen hellem Bernstein und Gold liegen musste. Auch wenn vermutlich ihr ganzer Körper von dieser nächtlichen Seide bedeckt war, so trug sie doch normale Kleidung, sowie eine metallene Peitsche, die sich locker um ihre Hüften schwang. Ihre Brust lag hinter einem ledernen, seitlich geschnürten Harnisch verborgen und ihre schlanken Beine waren von einer seidenen Wickelhose umhüllt, die an den Seiten offen war. In ihrer knienden Position war der Stoff geöffnet und man konnte gut von der Mitte der Oberschenkel bis hin zu den schmalen Fesseln jeden angespannten Muskelstrang unter dem glatten Fell erkennen. Hinter ihrem Rücken zuckte ein langer, eleganter Schwanz hervor, dessen Spitze erregt auf dem steinernen Boden hin und her rutschte. Hätte sie sich anders verhalten, so könnte man ihr durchaus die tödliche Eleganz einer Raubkatze zuschreiben, doch so wie sie sich um Valas bemühte war ihr ganzes Wesen wohl als *GUT* zu bezeichnen. Zutraulich, naive, liebevoll, natürlich, unverfälscht, offen, ehrlich, gradlinig und ...gut. Das wäre der erste Eindruck, den Katze auf ihren Betrachter machen würde. Darüber konnte weder ihr finsteres Fell noch die scharfen Krallen und Eckzähne hinweg täuschen … und am wenigsten sie selbst.
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Re: Xerxes Anwesen-Dienstbotentrackt

Beitrag von Uriel Schwarzschwinge » Mittwoch 22. Oktober 2014, 16:02

Es ging eine ganze Weile durch die Dunkelheit. Nicht zum ersten Mal war uriel froh, Valas mitgenommen zu haben. Natürlich, er war ein Dunkelelf und Vertrauen war nicht gerade die vordergründigste Eigenschaft seiner Rasse, doch konnte man davon ausgehen, dass er nicht viel Liebe für Sademos hegte. Außer er genoss das Auspeitschen, was nicht unmöglich war, doch gab es nicht viele Personen die diesen Fetisch so weit treiben würden, dass sie danach Hinterstes vom Boden aufsammeln konnten. So oder so halfen sie sich nun einander. Während sie durch die Dunkelheit schlichen, berichtete ihm Valas nebenbei wie er diese geheimen Wege als Kind erschlossen hatte, wenn er mal von Zuhause ausgerissen war. Uriel nahm zur Kenntnis wie entspannt der Alte war, als würden sie einen kleinen Abensparziergang machen. Nur mit dem Unterschied, dass ein wütender Dämon hinter ihnen her war und sie sich in der finstersten Stadt der Welt befanden. Entweder war sich Valas seiner Sache sicher oder ihn kümmerte nicht, was aus ihnen wurde. Womöglich sogar beides.
Nach einer Menge Biegungen, Auf und Abs und einer kontinuierlich niedrigen Decke, kamen sie endlich an ihrem Ziel an. Kurz spähte der Dunkelelf durch einen Loch in der Wand, dann flüsterte er atemlos was auf Lerium und drückte die Geheimtür auf. Uriel wollte ihm schon folgen, als plötzlich wie aus dem Nichts ein schwarzer Schatten in ihre Richtung schnellte und Valas zu Boden riss. Mit einem Satz sprang Uriel zurück und zog sein Schwert, bereit den Angreifer abzuwehren oder abzuhauen - er war sich da noch nicht ganz sicher.

Wie sich herausstellte war seine Vorsicht ungerechtfertigt. Das Wesen war glücklicherweise nicht dabei Valas in Stücke zureissen. Ganz im Gegenteil, sie - ja, es war ein Weibchen - schmiegte sich stattdessen an ihn und schnurrte wie verrückt. Moment. Schnurren? Langsam trat Uriel aus der Dunkelheit den Ganges und sah sich den vermeintlichen Angreifer genauer an. Was da auf Valas Brust hockte war eine Katze. Eine große Hybridenkatze. Und von Valas Mimik aus zu schließen, war sie ihr Ziel.
"Bei dem Götterpaar. Wollt ihr mich verarschen!?", sagte Uriel und schlug die Hand vors Gesicht. Warum? Warum, bei allen Dämonen des Harax, Iaszars und der Flammen Meresins musste es eine Hybridin sein? Uriel war selbst ein Hybrid, auch wenn das gerade nicht sichtbar war, was bedeutete, dass seine Wut einen anderen Grund hatte, als Fremdenfeindlichkeit. Nein, eben weil er ein Hybrid war wusste er auch, was für Probleme auf ihn zu kommen würden, wenn er dieses "Mädchen" hier rausbringen wollte. Er wusste nicht wie alt sie war, aber wenn er schätzen müsste, müsste sie noch recht jung sein. Im schlimmsten Falle war sie noch nicht lange in diesem Zustand und hatte wenig bis gar keine Kontrolle über ihre Instinkte. Warum es mir auch mal einfach machen, he?, dachte Uriel verdrossen.
Nachdem er ein, zwei Atemzüge getan hatte, beschloss er sich vorerst mit der Situation abzufinden. Es würde seinen Plan sowieso nicht groß beeinflussen. Also wandte er sich an die Hybridin. "Ich will ja nun wirklich nicht....ach was, natürlich will ich dass ihr euer Wiedersehen unterbecht. Wir kriegen eher früher als später Besuch und ich möchte mindestens fünf Meilen zwischen uns und die Stadt bringen, bevor uns dieser auf die Spur kommt.", sagte er nicht gerade freundlich und tappte ungeduldig mit dem Fuß.

Wenn Maruka nun ihre Augen kurz von Valas abwenden und nach sie nach links richten würde, würde sie einen mürrischen Elfen sehen. Seine Haare waren rostbraun und er trug neben einer einfachen Lederhose, noch eine schwarze, runenverzierte Lederrüstung, mit Arm - und Beinschienen, darunter eine dunkle Lederweste und Handschuhe, die sogar seine Unterarme bedeckten. Zusammen mit dem dunklen Nachtelfenumhang gab ihm dies einen düsteren Eindruck, der durch seinen finsteren Gesichtsausdruck noch bestärkt wurde, der so gar nicht zu seinem jugendlich, ja fast, kindlichen Äußeren passte. Das machte ihn einschüchternd, aber auch, merkwürdigerweise, anziehend. Ein Gefühl, dass sie auch bei Sademos verspürt hatte. Doch wo dieser Gefahr und Schmerz ausstrahlte, war es bei diesem Elfen etwas anderes. Vielleicht lag es an seiner wachsamen Haltung und seinem sehnigen Körperbau. Oder es lag an den Augen. Den roten Augen, die wie zwei warme Funken Wärme, Wut und Misstrauen ausstrahlten. Wie ein Feuer in der Dunkelheit.

Uriel indes blickte sich im Raum um. Es war ein Küche, in der sie sich befanden und ihm gegenüber stand ein alte Goblinfrau, deren Gesichtsausdruck ein feuriges Gemüt und ein lautes Mundwerk abzulesen war. Uriel verbeugte sich leicht, wobei er das Schwert nicht versteckte und stellte sich vor. "Mein Name ist Uriel Schwarzschwinge. Um unser aller Vorteil bitte ich Sie ihre nächsten Worte in einer angemessenen Lauststärke hervorzubringen.", sagte er. Dann drehte er sich zu Valas. "Deine Freundin?"

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Re: Xerxes Anwesen-Dienstbotentrackt

Beitrag von Das dunkle Volk » Freitag 31. Oktober 2014, 08:42

"Mein Name ist Uriel Schwarzschwinge. Um unser aller Vorteil bitte ich Sie ihre nächsten Worte in einer angemessenen Lauststärke hervorzubringen."
„WAS????“ Die Goblin Frau explodierte förmlich und ging mit einer Suppenkelle bewaffnet auf Uriel zu. Ihre roten Augen funkelten den Hybriden zornig an und irgendwie wirkte die kleine Goblinfrau nicht mehr so klein. Sie hatte gerade eher die Ausstrahlung eines schwarzen Ritters auf dem Schlachtfeld, der mit seinen Streitkolben einen Gegner nach den anderen tötete.
Sie setzte übrigens auch ihre Suppenkelle wie einen Streitkolben ein, denn kaum als Uriel das Wort an Varas gerichtet hatte bekam er einen kräftigen Schlag gegen die Kniekehle und knickte ein und kaum als das passierte, bekam er noch einen Schlag gegen den Kopf und ging zu Boden. Doch Zeit um sich zu sammeln hatte er nicht, denn die kleine Frau hatte sich sofort auf ihn geschmissen und ihn am Kragen gepackt, ihre riesige Nase berührte dabei sein und sie fixierte mit ihrem Blick den von Uriel.
„Pass uff Klener! Wenn du Hosenscheißer mir noch einmal sagst, was ich in MEINER KÜCHE zu tun und zu lassen habe dann werde ich dir...“ Sie gab den Hybriden noch einmal einen leichten Schlag mit der Kelle auf den Kopf. „... diese Suppenkelle quer dort reinschieben, wo die Sonne nicht scheint!“ Sie lockerte den Griff um Uriels Kragen und sprang dann von ihm runter und stolzierte in die Mitte des Raumes zurück.
„Und jetzt zu dir Spitzohr! Was bei Faldors aufgeplatztem Furunkel denkst du dir dabei hier einfach unangekündigt vorbei zu kommen?“ Diese Frage ging eindeutig an Valas, nur wahrscheinlich wusste dieser im Gegensatz zu Uriel besser bescheid, wie man mit der Göttin dieser Küche umging, als der Hybrid.
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Re: Xerxes Anwesen-Dienstbotentrackt

Beitrag von Erzähler » Freitag 7. November 2014, 20:52

Ooc: soo, ausnahmsweise, ein Erzähler-Doppel-Post

Da flog ihm doch direkt was felliges Schwarzes entgegen. Valas wurde mit so einer Kraft umgerissen, dass er nicht mal eine Möglichkeit hatte sich darauf vorzubereiten. Das Klappern des Hockers war fast zeitgleich mit dem Aufprall des alten Dunkelelfen. Überraschung war sowieso in seinem Gesicht und sie wurde nur umso freudiger als er Katze in die Arme schloss. Dem Mädchen ging es gut. Zumindest so weit er es beurteilen konnte. Laut schnurrte sie und er strich ihr wie ein Vater über den Kopf und Rücken. Ihre raue Zunge leckte über seine Wange und er lachte auf. Doch als sie an seinem Ohr leckte, schnellte eine Hand hoch. Hielt sie davor weg. Bei den Ohren war er schon immer sehr empfindlich gewesen.
„ist ja gut…alles in Ordnung, Kind. Mir geht es gut“ Log er etwas um sie zu beruhigen. Sein Glück, dass man keine Wunden bei ihm sah. Wieder und wieder musste er lachen und es war Uriel dem das Ganze zu reichen schien. Was ja auch verständlich war. Das Wiedersehen hatte ja auch einen Grund.
„Der Junge hat recht. Ja, ich kenne dieses Mädchen und die Dame vor dir….“ Valas verzog das Gesicht, schob Katze ein Stück von sich runter und hievte sich auf die Beine. Autsch, die Kopfnuss schien gesessen zu haben. Da hatte er gerade noch Uriel ermahnen wollen, da war es schon zu spät.
„Mädchen, dieser Mann sucht nach dir…Krana, lass den Jungen doch den Kopf heil“ gab Valas etwas tadelnd weiter. Doch Krana wusste, dass Valas sie nie bevormunden würde. Sie war eine alte Freundin, die ihn kannte als er nicht magisch gealtert war. Wie lange hatte er sie nicht mehr gesehen. Sie war die erste Person, die er wegen seiner Flucht aus Morgeria informiert hatte...das war Mondläufe bevor Maruka Valas getroffen hatte
„und mein Junge, bevormunde nie eine Frau in ihren heiligen vier Wänden…schon garnicht, wenn sie so, wie diese Frau sind“. Der alte Dunkelelf schätzte die Gnomin, wenn er doch etwas mühe mit ihrer Fäkalsprache hatte.
„Verzeih meine Gute“ Valas trag zu der Gnomin, legte nur sachte seine Hand auf die Schulter der Gnomin. Wie schon früher immer ein Schmunzeln in seinen Zügen.
„…ich hätte das Signal klopfen müssen. Doch die kleine dort, nun, ich war so überrascht sie zu sehen. Darf ich vorstellen, dies ist Krana, ihr Mund spricht so, wie sie denkt und sie ist eine gute Freundin von mir. Dir scheint es gut zu gehen.“ Stets war Valas freundlich, wenn er auch gut fluchen konnte oder zynisch wurde. Wie ein Vater strahlte er zu Maruka rüber, strich ihr über das Fell. Er war so froh, dass es ihr gutging. Wenn er natürlich gehofft hatte, dass sie schon längst aus Morgeria geflohen war.
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Re: Xerxes Anwesen-Dienstbotentrackt

Beitrag von Maruka » Montag 10. November 2014, 19:49

„Ist ja gut…alles in Ordnung, Kind. Mir geht es gut“
, log Valas und es funktionierte. Maruka beruhigte sich sofort.
"Bei dem Götterpaar. Wollt ihr mich verarschen!?"
, sagte Uriel und schlug die Hand vors Gesicht. Was die Hybridin zu dem neuen Eingang in der Küche aufschauen ließ.
"Ich will ja nun wirklich nicht....ach was, natürlich will ich dass ihr euer Wiedersehen unterbrecht. Wir kriegen eher früher als später Besuch und ich möchte mindestens fünf Meilen zwischen uns und die Stadt bringen, bevor uns dieser auf die Spur kommt."
, sagte er nicht gerade freundlich und tappte ungeduldig mit dem Fuß.
Als Maruka ihre Augen kurz von Valas abwandte und nach sie links richtete, sah sie einen mürrischen Elfen, aber keinen von jenen Spitzohren die sie bisher kennen und fürchten gelernt hatte. Seine Haare waren rostbraun, seine Haut hell und er trug neben einer einfachen Lederhose, noch eine schwarze, verzierte Lederrüstung, mit Arm - und Beinschienen, darunter eine dunkle Lederweste und Handschuhe, die sogar seine Unterarme bedeckten. Zusammen mit dem dunklen Umhang gab ihm dies einen düsteren Eindruck, der durch seinen finsteren Gesichtsausdruck noch bestärkt wurde, der so gar nicht zu seinem jugendlich, ja fast, kindlichen Äußeren passte. Er war irgendwie schön, auf eine elegante Weise, nicht so wie die Männer Mantrons, aber auch sehr interessant. Marukas Schnurrhaare zuckten und sie nahm seine Witterung auf. Er strahlte … Wärme aus und roch leicht nach Asche. Faszinierend fand sie vor allem seine Augen. Die roten Augen, die wie zwei warme Funken Wärme, Wut und Misstrauen ausstrahlten. Wie ein Feuer in der Dunkelheit. Sie wagte nichts zu sagen und ließ sich von Valas beiseite schieben. Der fremde Elf wandte sich an die Köchin:
"Mein Name ist Uriel Schwarzschwinge...“
Uriel Schwarzschwinge also … schwarze Schwingen sehe ich keine … Womit er sich wohl diesen Namen verdient hat? Vielleicht züchtet er Raben?
„Um unser aller Vorteil bitte ich Sie ihre nächsten Worte in einer angemessenen Lautstärke hervorzubringen."
„WAS????“

Die Goblin Frau explodierte förmlich und ging mit einer Suppenkelle bewaffnet auf Uriel zu.
Oh ooooh! Pass auf Schwarzschwinge! Das endet nicht gut.
Ihre roten Augen funkelten den Hybriden zornig an und irgendwie wirkte die kleine Goblinfrau nicht mehr so klein. Katze verkroch sich halb hinter Valas. Sie kannte derartige Anwandlungen von den Frauen ihrer Heimat und da war es besser in Deckung zu gehen.
Kaum als Uriel das Wort an Valas gerichtet hatte bekam er einen kräftigen Schlag mit der Kelle gegen die Kniekehle und knickte ein und kaum als das passierte, bekam er noch einen Schlag gegen den Kopf und ging zu Boden.
Au, das tat sicher weh … der Arme!
Schon saß sie auf ihm und Maruka hielt den Atem an. Zu viel war in viel zu kurzer Zeit passiert das sie verwirrte, also hielt sie sich an Valas, der die kleine Frau auch nicht aufhielt.
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Sie gab dem Elfen noch einmal einen leichten Schlag mit der Kelle auf den Kopf.
„... diese Suppenkelle quer dort rein schieben, wo die Sonne nicht scheint!“
Valas Stimme schaltete sich dazwischen.
„Mädchen, dieser Mann sucht nach dir…“
Wie bitte?
„Krana, lass den Jungen doch den Kopf heil ... und mein Junge, bevormunde nie eine Frau in ihren heiligen vier Wänden…schon gar nicht, wenn sie so, wie diese Frau sind. Verzeih meine Gute“
Sie lockerte den Griff um Uriels Kragen und sprang dann von ihm runter und stolzierte in die Mitte des Raumes zurück, während Uriel Zeit hatte sich aufzurappeln. Mehr als ein paar blaue Flecke würde die Kelle sicher nicht hinterlassen haben und der Elf war sicher nicht so zerbrechlich wie er auf den ersten Moment wirkte. Er war sehnig und konnte sicher ein paar Schläge einstecken. Sie fragte sich nur, ob es auch sein Ego konnte? Maruka war wachsam.
Ganz wie meine Mutt… ! … Moment! Der Kerl sucht nach mir? Wieso das denn?
„Und jetzt zu dir Spitzohr! Was bei Faldors aufgeplatztem Furunkel denkst du dir dabei hier einfach unangekündigt vorbei zu kommen?“
Oh oh! Ich geh besser in Deckung …
Diese Frage ging eindeutig an Valas und Maruka betete, dass dieser im Gegensatz zu dem Anderen besser bescheid wusste, wie man mit der Göttin dieser Küche umging. Sie wollte die Kelle nicht auch zu spüren bekommen. Nicht mal aus Versehen, wenn sie sie nach ihm werfen würde, doch Valas trat zu der Gnomin, legte nur sachte schmunzelnd seine Hand auf die Schulter.
„Ich hätte das Signal klopfen müssen. Doch die Kleine dort, nun, ich war so überrascht sie zu sehen. Darf ich vorstellen, dies ist Krana, ihr Mund spricht so, wie sie denkt und sie ist eine gute Freundin von mir. Dir scheint es gut zu gehen.“
Stets war Valas freundlich, das liebte sie an ihm. Er war ihre Sonne in all der Dunkelheit gewesen. Wie ein Vater strahlte er zu Maruka rüber, strich ihr über das Fell, worauf sie wieder in heftiges, unwillkürliches Schnurren verfiel und auf seine Äußerung verträumt nickte. Mit einem leisen Räuspern und blinzelnd löste sie sich dann von ihm, da sie sonst kaum sprechen konnte und stellte den Hocker wieder hin, den sie in ihrem Übermut umgeworfen hatte. Ein kurzer entschuldigender Blick huschte dabei zu Krana und trat wieder an Valas heran. Wenigstens hatte sie nach ihrem Verständnis das Hoheitsgebiet der Gnomin nach Kräften verteidigt. Ein Gast musste schließlich für seine Rechte kämpfen.Warum sollte es hier anders sein, als bei ihr zu Hause. Valas musterte ihr Tun, dann stellte sie sich auf die Zehenspitzen um sein Ohr zu erreichen und fragte leise flüsternd in der Sprache des dunklen Volkes:
„Er gehört Rudel?“
und wies mit einem leichten Nicken in seine Richtung. Da Uriel hellhäutiger war als alle Anderen bisher, nahm sie an, dass er Lerium nicht verstand, so wie Menschen aus unterschiedlichen Städten einander manchmal auch nicht verstanden. Ihr eigenes Lerium war furchtbar schlecht und gebrochen, aber für einfachste Sätze reichte es gerade so. Valas kannte Katze gut genug um zu wissen was „Rudel“ für sie bedeutete und dass viel von seiner Antwort abhing. ER war ihr Rudel. Bejahte er, so würde sie ihn mit ihrem Leben beschützen. Verneinte er, … wer weiß was sie tun würde. Wenigstens hatte sie gelernt, nicht jeden sofort in ihr riesen großes Herz zu schließen. Ein leichtes Nicken oder Kopfschütteln würde reichen. Dann fiel ihr plötzlich etwas ein.
„Warum sucht ihr mich?“
Die Frage war an Uriel gerichtet und ihre glitzernden Augen suchten nach den kleinsten Regungen in seiner Mimik. Ihr Nase kostete seinen Duft und suchte nach verräterischen Hormonen, wie ihre großen Ohren seinen Herzschlag wahrnahmen.
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Re: Xerxes Anwesen-Dienstbotentrackt

Beitrag von Uriel Schwarzschwinge » Samstag 29. November 2014, 13:52

Heute war wirklich nicht Uriels Tag. Na ja, eigentlich war das ein Zustand der sich schon über die vergangenen drei Wochen gehalten hatte, also müsste er sich doch schon langsam daran gewöhnen. Doch selbst mit seiner jetzigen Pechsträhne hätte sich nicht vorstellen können von einer irren Weib, halb seiner Größe, verprügelt zu werden. Ihm dröhnte immer noch der Schädel, während diese - verfluchte, blödsinnige, soll sie doch in einem Kessel verbraten! - "exzentrische" Goblinfrau nun Valas anfauchte. Natürlich schob Uriel jegliche gewalttätigen Gedanken beiseite, wie zum Beispiel die Frage ob sie die Zeit hatten Goblinbraten alá Schmerzen zuzubereiten. Er war niemand, der lange einen Groll hegte. Nein, der war er nicht.....

Der Hybrid schüttelte den Kopf. Sie hatten nur wenig Zeit und verrückte Köchin hin oder her, sie mussten sich beeilen. Die Katze, ihren Namen hatte sie noch nicht preisgegeben, flüsterte etwas zu Valas, was nach Lerium klang, dann richtete sie ihren Blick auf Uriel. „Warum sucht ihr mich?“ Der Kurier antwortete nicht sofort. Wie viel konnte er ihr verraten? Ihr zu sagen, dass ein Dämon nach ihr suchte, um ihren Körper oder ihre Seele oder was auch immer für seien Befreiung zu verwenden, hielt er für keine gute Idee. "Sademos sucht nach dir und mein Gefühl sagt mir, dass er, wenn er dich findet, dich nicht zu Tee und Gebäck einladen will." Nicht die ganze Wahrheit, aber auch keine Lüge. "Ich bin hier, um dich aus Morgeria rauszubringen und der gute Valas war so freundlich mir zu helfen." Während er sprach, blickte er sich wachsam um. Die Küche war bis auf Krana leer, aber es schien nicht mehr als den Geheimgang und die Tür zum Rest des Hauses zu geben. Wenn sie hier wegwollten, mussten sie einen anderen Weg nehmen, als den auf den sie gekommen waren, und die Vorstellung sich durch einen Dunkelelfen-Anwesen zu schleichen behagte ihm nicht, selbst ohne Flügel. Geistesabwesend strich er sich über die Schultern, wo vorher noch seine gefiederten Extremitäten waren. Merkwürdig, er begann diese nutzlosen Dinger zu vermissen. Es fühlte sich an, als würde etwas fehlen. Als hätte man ihm den Arm abgehackt. Nur halt ohne Schmerzen. Dankenswerterweise.
Und dann war da noch das Problem mit Cass. Sobald die Libelle zurückkam, würde er nach ihr suchen, so viel war sicher. Uriel hatte kein Problem das Hybridenmädchen in Valas Obhut zu lassen, ihm schien sie zu vertrauen, dennoch würde es knapp werden. Er wandte sich an Valas, wobei er gebürtigen Abstand zu Krana hielt, die immer noch ihre Suppenkelle in der Hand hielt. "Ich denke, wir sollten jetzt gehen. Wenn die anderen den Geheimgang finden, wäre es sehr ungünstig für deine Freundin hier. Egal wie viele Suppenkellen sie hat.", meinte er.

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Re: Xerxes Anwesen-Dienstbotentrackt

Beitrag von Erzähler » Dienstag 27. Januar 2015, 07:52

„Er gehört Rudel?“
Valas nickte auf die Frage Maruka zu.
"Ich denke, wir sollten jetzt gehen. Wenn die anderen den Geheimgang finden, wäre es sehr ungünstig für deine Freundin hier. Egal wie viele Suppenkellen sie hat."
Krana bemerkte wie auch nicht den zynischen Unterton in Uriels Stimme und drohte mit der Kelle als Valas dazwischen ging kurz auf die Knie ging, die Hand der Goblinfrau nahm und ihr einen Handkuss gab.
„Entschuldige noch mal die Störung aber wir müssen los!“ Die Goblinfrau nickte nur und sah irgendwie peinlich berührt aus als Valas sich wieder erhob.
„Du schuldest mir was Valas und jetzt verschwinde!“ Sie drehte sich noch kurz zu Maruka. „Viel Glück und pass auf dich auf!“ Danach ging sie zurück zu ihren Platz und kochte. Der Elf deutete auf den Geheimgang und Uriel und Maruka verschwanden in diesen, am Schluss folgte Valas und schloss hinter sich die Geheimtür.
Im dunklen Gang übernahm er die Führung und eine Zeit lang liefen sie ohne ein Wort zu sagen die dunklen Gänge entlang.
An einer Kreuzung, die er zusammen mit Uriel nicht passiert hatte, blieb der Elf stehen.
„Es wird nicht lange dauern und halb Morgeria wird auf der Suche nach euch sein.
Sademos ist schon ein ziemlich übler Verfolger aber auch Xerxes sieht es nicht gern, wenn ihn seine Spielsachen weggenommen werden!“ Dabei deutete er auf Maruka.
„Die Frage ist wie gehen wir weiter vor?“
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Re: Xerxes Anwesen-Dienstbotentrackt

Beitrag von Maruka » Dienstag 27. Januar 2015, 18:04

Valas nickte auf die Frage, ob Uriel zum Rudel gehören würde. Damit war alles klar. Maruka würde Uriel beschützen, sofern es in ihrer Macht lag.
Nur vor der Suppenkelle vielleicht nicht, hihi ...
"Ich denke, wir sollten jetzt gehen. Wenn die anderen den Geheimgang finden, wäre es sehr ungünstig für deine Freundin hier. Egal wie viele Suppenkellen sie hat."
Krana bemerkte den zynischen Unterton in Uriels Stimme und drohte mit der Kelle, während Maruka sich zusammen reißen musste um nicht los zu prusten. Zu ihrer Überraschung ging Valas kurz auf die Knie, nahm die Hand der Goblinfrau und gab ihr einen Handkuss.
„Entschuldige noch mal die Störung aber wir müssen los!“
Die Goblinfrau nickte nur und sah irgendwie peinlich berührt aus, als Valas sich wieder erhob. Die Augen der Hybridin weiteten sich vor Verwunderung. Sie blinzelte und konnte kaum glauben, was sie da sah. Die kleine Frau und der Dunkelelf schäkerten, ganz so wie ihre Mutter es immer mit ihrem Vater getan hatte. Ihr Blick wanderte zu Valas. Sie hatte ihn niemals wirklich als Mann gesehen und plötzlich musste sie an ein paar sehr nahe Momente denken, die sie gehabt hatten. Valas war ihr Beschützer, ihr Lehrer, ihr Freund, ein Bruder, ein Vater und ein Vorbild gewesen, aber niemals ein Mann. Von alleine wäre sie niemals auf solch einen Gedanken gekommen. Seit sie ihn voller Leid seinen Geliebten betrauern hatte sehen, war ihr niemals in den Sinn gekommen, dass Valas irgendeine Wirkung auf eine Frau haben könnte, sei sie noch so klein.
„Du schuldest mir was Valas und jetzt verschwinde!“
Sie drehte sich noch kurz zu der Katze.
„Viel Glück und pass auf dich auf!“
Maruka zuckte leicht zusammen, als hätte man sie bei einem unanständigen Gedanken ertappt und steckte sich. Krana ging sie zurück zu ihren Platz und kochte weiter.
„Krana? … danke!“
Katze lächelte, sodass ihre spitzen Eckzähne über ihrer Unterlippe wie glitzernde Diamanten auf rotem Samt erstrahlten. Dank der kleinen Frau musste sie nun wenigstens nicht hungrig die Flucht beginnen und ein voller Bauch war in manchen Gegenden überlebenswichtiger als in anderen. Valas deutete auf den Geheimgang und Uriel und Maruka verschwanden in diesem, am Schluss folgte er selbst und schloss hinter sich die Geheimtür. Im Gang übernahm er die Führung, dicht gefolgt von der Katze und eine Zeit lang liefen sie ohne ein Wort zu sagen die dunklen Gänge entlang. Marukas Hybrid-Augen gewöhnten sich schnell an die Finsternis, doch sie war viel zu aufgeregt um all die Sinneseindrücke auf einmal verarbeiten zu können. All diese Gerüche, die beiden Männer vor und hinter ihr machten sie mehr als nur nervös. Besonders der der hinter ihr lief und sie immernoch über seinen Namen nachdachte.
Uriel Schwarzschwinge … Ich würde zu gern seine Namensgeschichte hören! Ob ich ihn frage? Im Moment besser nicht … aber später … wenn es ein später gibt … Soll ich doch?
Sie drehte sich beim Laufen immer wieder nach ihm um und überlegte wie sie anfangen sollte. Gerade als sie ihn fragen wollte, stieß sie mit dem Kopf gegen einen Bogen und fauchte den bösen Stein an. Sie taumelte, stolperte, fing sich und schüttelte die schwarze Mähne. Wütend über ihre eigene Unachtsamkeit rieb sie sich den Schädel und starrte zu Boden. Danach schämte sie sich erst einmal zu sehr um einen erneuten Versuch zu starten Uriel anzusprechen. So folgte sie schweigend weiter Valas. An einer Kreuzung, die Uriel nicht kannte, blieb er stehen.
„Es wird nicht lange dauern und halb Morgeria wird auf der Suche nach euch sein. Sademos ist schon ein ziemlich übler Verfolger aber auch Xerxes sieht es nicht gern, wenn ihn seine Spielsachen weggenommen werden!“
Dabei deutete er auf Maruka, die verlegen die Hände in einander schlang.
„Die Frage ist wie gehen wir weiter vor?“
Maruka sah von Valas zu Uriel, den sie kaum kannte, aber als ihr Rudel akzeptiert hatte. In Mantron ging jeder Mann und jeder Wolf mit seinen Landsleuten und mit seinem Rudel auch auf die Jagd, selbst wenn man sie nicht kannte. Man vertraute einander das Leben an, man kämpfte gemeinsam gegen jede Unwägbarkeit, also war es selbstverständlich, dass sie es in diesem kleinen Rudel auch tat.
„Darf ich einen Vorschlag machen?“
Sie wartete, bis Valas sie wieder ansah.
„Du bist ein Dunkelelf. Ich bin eine Sklavin und Uriel … könnte auch einer sein, wenn ihr die Kleidung tauscht.“
Dabei sah sie Valas zerrissene Sachen an und Uriels gepflegte Gewandung.
„Wenn du uns wie welche behandelst, müssten wir ziemlich weit kommen. Ich kenne mich in der Stadt nicht aus. Da müsstest du uns führen. Ich weiß nur nicht, wie bekannt mein Gesicht … meine Erscheinung inzwischen ist und ob das ein Problem sein könnte. Den Kampf in der Arena haben schon einige gesehen und bei der letzten großen Hatz war ich auch schon dabei. Das ich zu Sademos gehörte und nun anscheinend für Xerxes kämpfe, könnte bekannt sein. Sonst bin ich nie auf der Straße gewesen … Könnte es sein, dass Sademos vielleicht sauer auf Xerxes ist, weil er mich ja nicht zurück gegeben hat? Könntest du daraus eine … eine Lüge spinnen, für den Fall, dass man uns anhält? Ist nur so eine Idee.“
Erwartungsvoll sah sie von einem zum anderen. Ihre Schwanzspitze zuckte gleichmäßig hin und her, streife ein paar Spinnweben und rollte sich dann um ihr linkes Fußgelenk.
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Re: Xerxes Anwesen-Dienstbotentrackt

Beitrag von Uriel Schwarzschwinge » Montag 2. Februar 2015, 21:28

Endlich verließen sie die Küche. Uriel war nicht unglücklich die Goblinfrau hinter sich zu lassen, sein pochender Schädel und sein finsterer Blick machten das deutlich. Außerdem hatten sie wirklich keine Zeit. Wenn er Glück hatte, dann hatte sein kleiner Trick mit dem Pferd Meresin und Sademos für ein Weile abgelenkt, aber angesichts der Tendenzen die sein Schicksal in letzter Zeit hatte, Richtung Abgrund zu führen, wollte er sich darauf lieber nicht verlassen. Immerhin konnte Meresin ihn nicht spüren, nicht solange Valas bei ihm war und seine Magie unterdrückte. Oder absorbierte, so genau verstand er das nicht. Dennoch war der Mann ein gewaltiger Vorteil und vermutlich das Einzige, dass sie alle momentan am Leben erhielt. Uriel konnte nicht verstehen, warum man jemanden wie ihn als Peitschenopfer missbrauchte. Na ja, er war kein Sadist, dementsprechend sollte er froh sein. Aber die Fähigkeit magische Energien auszulöschen war äußerst nützlich. War sich der Dunkelelf bewusst wie mächtig er war? Jeder Magier wäre seinen Berührungen schutzlos ausgeliefert, machtlos oder sehr geschwächt. Es verriet einiges über Sademos Mangel an Weitsicht oder seinen persönlichen Hass auf Valas, dass er dies nicht begriffen hatte. Umso erstaunlicher, dass Valas dies nicht ausgenutzt hatte. Aber er schien auch eher durch sein Talent beschämt.

Geistesabwesend strich sich Uriel über die Schultern. Jedenfalls werde ich diesen Fehler nicht machen..., dachte er. Es tat ihm Grunde schon ein wenig Leid, aber letzten Endes hatte er nicht viele Möglichkeiten. Außerdem war er nicht wegen ihm gekommen.
Die glühenden Augen des Hybriden glitten rüber zur Katze, die vor ihm lief. Die Hybriden drehte immer wieder neugierig ihren Kopf in seine Richtung, aber Uriel tat ihr den Gefallen nicht, drauf einzugehen. Sie war letzten Endes auch nicht sein Ziel. Er würde sie aus Morgeria schaffen, keine Frage. Aber er würde es nicht aus Nächstenliebe tun, sondern um Meresin eins auszuwischen. Nein, die einzige Person, weshalb Uriel sich den ganzen Mist hier antat, war Cass. Sie war die einzige Überlebende der Ereignisse, die er ausgelöst hatte. Und auch wenn er es nicht mochte, er schuldete es ihr zumindest sie aus diesem Drecksloch zu holen. Sie war ein Kind. Sie hatte diesen ganzen Horror nicht verdient, den Uriel und ihre Schwester losgelassen hatten.
Für einen kurzen Moment schmunzelte Uriel verwundert. Normalerweise war er sonst nicht so rücksichtsvoll. Er hatte schon früher leidende Kinder gesehen und keinen Finger gerührt. Warum hatte sich das bei Cass geändert? Eine gute Frage, auf die er momentan keine zufriedenstellende Antwort hatte. Vielleicht wenn sie all das hinter sich gelassen hatten. Falls sie das schafften. Im Moment konnte noch eine ganze Menge schief gehen. Zumindest das war sicher.

Valas hielt an einer Kreuzzung an. Vorher war die noch nicht da gewesen, fiel Uriel auf. Wann hatte Valas den Kurs geändert? Doch Zeit zum wundern hatte er nicht, der Dunkelelf verlangte einen Plan. Das Mädchen machten einen Versuch, doch Uriel schüttelte den Kopf. "Abgesehen davon, dass deine beiden Herren keine Unbekannten sind, bin ich mir ziemlich sicher, dass zumindest Sademos seine Schergen inzwischen schon über die Stadt verteilt hat um nach dir, mir oder Valas zu suchen. Kleidertausch bringt nicht viel, mit dir im Schlepptau. Ich käme vielleicht durch für einen Tag, dann würde mich aber ein anderer kriegen.", sagte er.
Kurz hielt er inne und wandte sich dann um. Nach einer kurzen Weile nickte. Führte nichts daran vorbei. Der Plan war vornerein nicht risikofrei gewesen und er war sowieso besser im improvisieren. Er drehte sich zum Dunekelfen. "Wir gehen folgendermaßen vor. Valas, du nimmst unser Mietzekätzchen und begibst dich an einen sicheren Ort, wo sie euch vorerst nicht finden können. Muss nicht für lange sein, nur lange genug. Ich sorg dafür, dass uns Meresin nicht zu dicht auf den Fersen ist. Wenn ich wieder zu euch stoße, müsst ihr euch in der Nähe der Stadtmauern befinden. Am besten in östlicher Richtung. Wenn ich innerhalb eines Tages nicht schaffe, versucht mit diesem Siegel euch durchzuschmuggeln." Er reichte Valas die immer noch versieglte Nachricht, die ihn in die Stadt gebracht hatte und die Sademos nie entgegenommen hatte. Dann atmete er tief durch und trat ein dutzend Schritte beiseite. Erst als er sich sicher war, dass aus dem Radius von Valas Absorption war, hob er die Hand zum Kopf und rupfte sich mit einem Rucken ein Haar aus. Dann schloss er es in beide Hände und flüsterte: "Gebunden an mich, getragen von dir. Glut die nicht erlischt." Für einen kurzen Moment glühte das Haar zwischen seinen Händen auf, dann war es wieder normal. Er reichte es dem Mädchen. "Das müsste reichen euch zu finden. Stell sicher, Valas nicht zu berühren, sonst erlischt der Zauber. Bleib aber immer nah bei ihm. Nun beeilt ihr euch besser! Ich hab versucht so vorsichtig wie möglich zu sein, aber für ihn war das wahrscheinlich ein Leuchtfeuer! Lauft so schnell ihr könnt, sie werden mir folgen!" Mit diesen Worten ging er in den rechten der abzweigenden Gänge.

Er drehte sich nicht um und blieb auch nicht stehen. Jetzt musste alles schnell gehen. Sobald er genügend Abstand hatte, hob er die rechte Hand und beschwor eine kleine Leuchtflamme, die neben ihm herschwebte. Er war sicher, dass Meresin ihn nur spüren würde. Vielleicht würde er Verdacht schöpfen, weshalb Uriel sich ausgerechnet jetzt offenbarte, aber er würde ihm trotzdem folgen. Da war sich der Hybrid sicher. Der Dämon wurde ungeduldig und auch wenn er eine Falle witterte, hätte er keine andere Wahl als ihn zu verfolgen. Schließlich würde Valas dafür sorgen, dass er und die Katze nicht aufzufinden wären.
Allerdings wäre er nicht der Einzige, der von Uriels Magie angezogen werden würde. Und sobald die Libelle wieder bei ihm war, würde der Bote seinen nächsten Schritt einleiten...

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Re: Xerxes Anwesen-Dienstbotentrackt

Beitrag von Gestalt » Freitag 13. Februar 2015, 08:40

Valas wollte Uriel hinterherrufen das er diesen Weg nicht nehmen sollte aber da war der Hybrid auch schon verschwunden. „Bei den Göttern ich hoffe er weiß, was er tut!“ Resigniert schüttelte er den Kopf und drehte sich dann zu Maruka um. „Dann müssen wir uns wohl beide verstecken!“ Er lächelte die junge Frau an, wie ein Vater seine Tochter anlächelte um ihr Sicherheit zu geben.
„Ich kenne ein Versteck eines sagen wir bekannten adligen Auftragsmörder, wo wir einige Zeit unterkommen können. Wenn wir Glück haben, kommt dieser nicht vorbei, während wir uns dort verstecken, andernfalls wird uns der Aufenthalt dort teuer zu stehen kommen!“ Der Elf machte den ersten Schritt zu der linken Abzweigung. „Komm wir sollten uns beeilen!“ Vals ging über in einen leichten Ausdauerlauf und tauchte mit Maruka tiefer in die Kanalisation Morgerias ab.
Maruka geht nach: viewtopic.php?f=54&t=3290&p=60901#p60901

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