Schriftrolle Schwertkampf

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Schriftrolle Schwertkampf

Beitrag von Feder » Mittwoch 9. Januar 2013, 17:34

Hallo und zwar wollte ich mal fragen, was ihr von folgender Schriftrolle zum Schwertkampf haltet. Ich weiß, dass da jede Menge Fehler drin sind, habe aber im Moment kein Rechtschreibprogramm hier und hübsche Bilder sind auch keine dabei, mir geht es eher darum, ob sowas überhaupt nutzlich/interessant wäre. So als zusätzliche Information auf der Homepage vielleicht. Vielleicht ist es aber auch einfach nur Quark.^^


[center]Vom Rechten Umgang mit dem langen Schwerte

Hallo Schüler der stolzen Kunst des Schwertkampfes, in den folgenden Zeilen zeige ich dir die theoretischen Grundlagen für den Umgang mit dem Langschwert auf, damit du nicht bei deiner ersten Auseinandersetzung den Kopf verlierst. Das Langschwert hat Tradition bei uns in Pelgar, also sei stolz eines führen zu dürfen und zeige dich geschickt und behänden, damit du deinem Volk zu noch mehr Ehre verhilfst. Aber warum hat sich das Langschwert überhaupt bei uns durchgesetzt? Ganz einfach! Mit der überragenden Panzerung, die unsere großartigen Soldaten und Ritter tragen, ist der Bedarf für ein Schild in erheblichem Maße gesunken. Dadurch wurde die zweite Hand frei und kann nun eine neue Aufgabe ausführe. Die Schlagkraft durch Hebelwirkung erhöhen! Aber dies ist nicht der einzige Vorteil, sher wichtig ist die vergrößerte Reichweite, die euch ein Langschwert bringt. Viele Feinde unserer Großartigen Nation werden schon fallen, bevor sie überhaupt zu einem Schlag ausholen können. Aber jetzt genug von dem Gerede, du möchtest ja schließlich etwas Praxis bezogenes lernen.


Die Grundlegenden Schlag und Paradetechniken

Der Schulterschlag
Dies ist ein Schwertstreich, der von schräg oben „diagonal spaltend“ auf die gegenüberliegende untere Seite geführt wird. Er zielt auf das Schlüsselbein und hat eine angenommene Austrittsstelle bei der gegenüberliegenden untersten Rippe. Der Streich wird über dem Kopfe ausgeholt. Dabei sollte das Schwert nicht nach hinten fallen. Es wird wieder mit gestreckten Armen geschlagen

Parade des Schulterschlags
Das eigene Schwert sollte das gegnerisch Schwert in einem 90° Winkel treffen. Die Schwertspitze muß erheblich höher gehalten werden als der Griff, damit eine Neigung entsteht, auf der das Schwert des Angreifers bis auf die Parierstange abgleiten kann. Dies erhöht die Kontrolle über das Schwert des Angreifers

Der Knieschlag
Der Knieschlag ist die gegenläufige Bewegung zum Schulterschlag. Eintritts- und Austrittsstelle sind gedanklich vertauscht. Der Knieschlag kann aber auch tiefer gezogen werden. Bei diesem Schlag wird zu vorsicht geraten, vor allem Anfänger unterschätzen schnell, das Gewicht des eigenen Schwertes und überschätzen den Zeitrahmen, den sie für einen solchen Angriff haben. Man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass ein Schwert viel schneller unten als wieder oben ist.

Parade des Knieschlags
Das eigene Schwert sollte das gegnerische Schwert in 90° abwehren. Mit einem Schritt zurück sichert man die angegriffene Seite. Gestreckte Arme sind wichtig um die nötige Reichweite zu erzeugen!

Der Rippenschlag
Der Rippenschlag ist ein horizontaler Hau (Schlag, Schwertstreich). Von der Körpermitte aus wird er 90° bis 130° weit ausgeholt und entsprechend weit bis auf die andere Seite horizontal geführt. Dabei sollten die Arme gestreckt sein, um die Reichweite zu erhöhen. bedenke, dies ist dein größter vorteil mit einem Langschwert, die Höhere Reichweite einem normalen Schwert gegenüber.

Parade des Rippenschlags
Man wehrt das gegnerische Schwert mit der Schmalseite der Klinge ab. Dabei sollte die eigene Klingenspizet etwas nach vorne zeigen, damit sie bei einem kräftigen Schlag nicht bis auf den Kopf des Verteidigers zurückschlagen kann. Die Arme sind auch hier wieder gestreckt. Ein tiefer Stand ist bei allen Paraden und Angriffen gut für die eigene Stabilität. Manche Ausbilder lehren auch, dass man durch ein in die Knie gehen, diesen Angriff sicherer abwehrt, ich rate jedoch davon ab, da es selbst falls es stimmen sollte, euch zu viel Zeit kosten wird.

Der Kopfschlag
Beim Kopfschlag wird das Schwert über dem Kopf ausgeholt und sollte, wie beimSchulterschlag, nicht zu weit nach hinten geführt werden. Die Trefferregion ist das Schädeldach und soll den Gegner spalten. Deshalb nennt man diesen Schlag auch den Schädelspalter.

Die Parade des Kopfschlags
Die Dachparade gleicht weitgehend der Schulter. Es ist verstärkt darauf zu achten, daß die Klinge Kopf und Schulterbereich deckt.


Für all diese Schläge und Paraden gibt es natürlich Variationen. ein schwertkampf besteht aus fließenden bewegungen und nicht aus einzelnen Manövern. So könnte man einen Kopfschlag so abwehren, dass die Klinge des Gegners bis zur Parierstange abrutscht. Wenn man dann die Klinge beiseite schlägt, hat man eine optimale Position für einen Schulterschlag, der kaum pariert werden kann.

Es gibt über diese Grundelemente hinaus auch noch weitere Techniken, aber ich spüre schon das Alter nach meinen taub werdenden Fingern greißen, so schreibe ich nur noch ein paar davon auf.

Die Durchgänige Parade des Kopfschlags
Einen gegnerischen Kopfschlag abgleiten lassen: Es ist nur entscheidend, nicht getroffen zu werden. Bei dieser Parade geht man einen Schritt zur Seite hinaus und schützt sich gegen den Schlag mit der zur Seite gehaltenen Klinge, an der das gegnerische Schwert abgleitet. Im optimalen Fall müßte man sich nicht einmal durch das Schwert decken – der Streich soll ins Leere gehen. Nun steht man in einer Position, die man leicht in einen Schulterschlag überführen kann. Der Konter ist extrem schnell.

Beidhändige Parade des Rippenschlags
EinRippenschlag wird pariert, indem man die Parade beidhändig durchführt. Die rechte Hand bleibt am Schwertgriff; die linke Hand faßt das Schwert an der Spitze. Kommt die gegnerische Klinge von links, wird wie gesagt beidhändig pariert. Anschließend wird die gegnerische Klinge mit Hilfe der eigenen Parierstange nach oben geführt mit dem Ende des eigenen Schwertgriffes über den eigenen Kopf hinweggeführt. Nun steht die eigene Schwertspitze in einer optimalen Position für einen Stich oder einen Riß. Kommt der Schwertstreich von der rechten Seite, führt man die gegnerische Klinge wiederum über das eigene Haupt. Nun steht der eigene Schwertknauf in einer optimalen Position, einen Knaufschlag ausführen zu können.

Beidhändige Parade des Kopfschlags
Der gegnerische Kopfschlag wird beidhändig pariert. Die gegnerische Klinge kann nun zur Seite weggeschlagen werden. Hierbei führt man mit der Parierstange. Auch hier kann man jetzt einen Knaufschlag anschließen.


Ein letztes noch, bevor ich meine alten Knochen in mein Bett packe, die Finten. ein Thema, welches immer wieder aufgegriffen wird.
Beim Hiebfechten ist das es schon wenig sinnvol mit Finten zu agieren. Um mit einem Hieb eine Reaktion zu erzwingen, muss der Hieb schnell und gezielt ausgeführt werden, bloßes Andeuten eines Hiebes bewirkt bei einem auch nur halbwegs erfahrenen Gegner gar nichts. Wird nun ein Hieb jedoch schnell und gezielt ausgeführt, ergibt es keinen Sinn, diesen abstoppen zu wollen, um den Gegner an anderer Stelle treffen zu wollen - dies würde aus einer schnellen, gezielten Aktion eine langsame Aktion machen, die dem Gegner zudem die Möglichkeit gäbe, mit einer Zwischenaktion seinerseits zu treffen.
Je schwerer die Hiebwaffe ist, umso unsinniger sind Hiebfinten. Bei einem leichten Säbel sind Hiebfinten in eingeschränktem Maße gerade noch dann und wann praktikabel, aber bereits beim Pauksäbel werden Hiebfinten kaum noch ausgeführt. Beim Schwertkampf sind Hiebfinten gar nicht mehr sinnvoll.

Machbar sind jedoch Finten, die dem Hieb vorausgehen. Wenn wir etwa zur Vorhand ausholen und eine Rückhand schlagen. Aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der Gegner anstatt auf die Aufzugsfinte reinzufallen viel eher in die Ausholbewegung schlägt.

Finten sind beim Hiebfechten, speziell mit schweren Waffen dem Langschwert von eher geringer Wichtigkeit. Sehr viel wichtiger ist es, seinen Angriff gut vorzubereiten und dann entschlossen und zielgenau zuzuschlagen.

Die einzige Finte, die ich persönlich ab und an nützlich fand, ist die sogenannte Unsitte. Dabei wird ein Schlag beispielsweise in Schulterhöhe angesetzt und dann im letzten Moment durch Drehung des Handgelenkes unter die Gürtellinie fallen gelassen. Dies wird aber nur funktionieren, wenn ihr ein sehr leichtes Schwert führt. Aber das soll es von Mir gewesen sein. Viel Erfolg bei deinem Training.[/center]
Schriftrolle Fuss

Quellen:

http://www.swff.alfahosting.org/schwert ... hniken.hml
home.arcor.de/glanlaender/kaserne/schwertkampf/schwert_grundkurs.htm
forum.neuesfechten.de/viewtopic.php?f=18&t=58

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Re: Schriftrolle Schwertkampf

Beitrag von Yavanna Yalanílûe Ni'Tessin » Mittwoch 9. Januar 2013, 19:35

vielend ank für deinen vorschlag.
ich verlinke ihr zur besprechungsecke und melde mich dann wieder, wenn es etwas neues dies bezüglich gibt.
dass kann aber dauern, da es sich nicht um einen nicht wichtigen vorschlag handelt.
bitte entschuldige die wartezeit.

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Re: Schriftrolle Schwertkampf

Beitrag von Feder » Mittwoch 9. Januar 2013, 21:14

Das ist absolut kein Problem mit der Wartezeit. Ich habe dafür auch niht wirklich lange gebraucht, da es mehr oder weniger nur eine Informationssammlung bisher ist. Wollte das ganze nicht großartig ausarbeiten, falls es dann doch abgelehnt wird. ;)
Sollte interesse daran bestehen, kann ich das ganze ordentlich ausarbeiten. Aber wie schon erwähnt von dir, es ist nicht dringlich. :)

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Re: Schriftrolle Schwertkampf

Beitrag von Yavanna Yalanílûe Ni'Tessin » Sonntag 13. Januar 2013, 21:52

hallo feder,

wir sind zu einer entscheidung gekommen.
du kannst das wissen über den schwertkampf gerne verfassen.
allerdings, geht das nur für einen sonderband, für die bibliothek. hintergrund ist, dass wir daraus weder etwas 'magisches' machen wollen, noch das es zur pflichtlektüre wird, sei es für spieler und oder mods.
daher denke dir bitte auch einen verfasser aus und wenn du fertig bist, kannst du es hier komplett posten. dann wird das 'buch' noch mal auf logik, rechstchreibung, usw. kontrolliert und dann kann es auf die website.
dann mal auf ans werk ;)

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Re: Schriftrolle Schwertkampf

Beitrag von Feder » Dienstag 15. Januar 2013, 22:38

Ui, nachdem ich gerade eine PDF mit 44 Seiten zu dem Thema gefunden habe ( ist bereits eine Zusammenfassung :D), könnte das Ganze ein wenig dauern. Mal schauen wie ich das runterbrechen und kürzen kann. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass es so komplex ist. Alleine die Fremdwort Zahl reicht für ein Buch. :D Aber ich habe ja Zeit, eilt ja nicht. ;)

Ja, ich habe auch höchstens an eine Implementierung in der Bibliothek gedacht. Bei Magie oder so würde es ja wenig Sinn machen.^^

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Re: Schriftrolle Schwertkampf

Beitrag von Yavanna Yalanílûe Ni'Tessin » Dienstag 15. Januar 2013, 23:50

ich glaube, die verwirrung bezüglioch der magie kam auf, weil du es schriftrolle genannt hast ;)
aber kein ding, tu dir keinen zwang an.
du kannst das ganze auch schon absatzweise hier herein stellen. das lässt sich leichter korrigieren udn besprechen.
wenn dud ann fertig bist, wird alles zsuammengefügt, um es als buch erscheinen zu lassen.
ich würde dir auch empfehlen, kürz die texte so gut es geht ... vlt auch nur beschränkt auf die wichtigsten stile...so als vorschlag. je länger der text, desto 'abschreckender' wirkt es. :)

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Re: Schriftrolle Schwertkampf

Beitrag von Feder » Mittwoch 16. Januar 2013, 13:53

So, ich habe mich durch das komplette PDF Dokument gelesen und glaube ehrlich gesagt nicht, dass es für den gedachten Zweck taugt. Ich wollte eher für Menschen die sich unsicher sind, wie sie einen Schwertkampf beschreiben sollten, eine Hilfestellung geben und nicht durch 7 Seiten "Wie halte ich ein Schwert" abschrecken. Deswegen denke ich, dass die erste Materialsammlung fast ausreicht, oder?
Ich stelle noch den Link zu dem PDF rein, falls jemand Zeit hat und etwas findet, was er unbedingt drinnen habe möchte, soll er es sagen. Ich finde, das reicht eigentlich.

http://www.trenck-dragoner.de/userfiles ... dlagen.pdf

Als Hintergrund habe ich einen Pelgarischen Soldaten genommen, der voller Stolz auf seine Nation, in der der Kampf mit dem Langschwert ja weit verbreitet ist, für Rekruten eine theoretischen Einführung schreibt. Sollte ich da etwas durcheinander gebracht haben, tut es mir leid. Das ganze wurde natürlich vor dem Fall Pelgars verfasst.

Und ein letztes noch, ich akzeptiere, dass ich zu dumm für die BB-Codes bin. Wenn mir jemand mit den Bildern helfen könnte oder sogar noch ein paar im Kopf hat, die passen würden, wäre ich sehr dankbar. Sind die Bilder vielleicht zu groß? Dann würde ich sie runterladen und auf die passende Größe reduzieren, wenn mir jemand diese nennen könnte? Falls die Bilder überhaupt als passend empfunden werden.
Oh, und für Zeichensetzung bin ich wohl auch nicht geeignet. :drop:

Das ganze eilt aber nicht, wenn es lange dauert, bis Jemandem mal langweilig ist und er sich das hier durchliest, ist das schon ok. Es ist entstanden, weil ich schon von einem Twink träume ( ja lasst mich ok :D) und ich mich dafür mal in den Schwertkampf eingelesen habe. Wäre ja schade, wenn das für umsonst gewesen wäre. ;)




[center]http://arcturian627.deviantart.com/art/ ... -200948344

Vom Rechten Umgang mit dem langen Schwerte



Hallo Leser dieser Schriftrolle, ich bin Kalder ein stolzer Soldat Pelgars. Da ich leider zugeben muss, dass mein praktisches Talent sehr begrenzt ist, suchte ich auf einer anderen Weise der Armee zu dienen. In Jahrelangen Studien und Gesprächen mit den großen Schwertkämpfern, habe ich vieles an Wissen angesammelt, um es nun für die neuen Rekruten als Pflichtlektüre niederzuschreiben. Wer jetzt behauptet man könne den Kampf nur in der Praxis lernen, der liegt falsch! Es erspart dem Ausbilder viel Mühe und euch viel Frust, wenn ihr euch schon die theoretischen Grundlagen eingeprägt habt, bevor ihr das erste Mal den Staub des Übungsplatzes schluckt. Und wer weiß, vielleicht ergänzt ihr eines Tages diese Schriften und so wird sichergestellt, dass unser Wissen nicht verloren geht. Der Kampf mit dem Langschwert ist eine Kunst, die gemeistert werden will und vielleicht wirst du der größte von allen. Dann erinnere dich zurück an deine Anfänge und wessen Rat dir geholfen hat, die ersten Jahre zu überstehen. Aber genug von mir, schließlich liest du um etwas wichtiges zu lernen.



Warum hat sich das Langschwert überhaupt bei uns durchgesetzt? Ganz einfach! Mit der überragenden Panzerung, die unsere großartigen Soldaten und Ritter tragen, ist der Bedarf für ein Schild in erheblichem Maße gesunken. Dadurch wurde die zweite Hand frei und kann nun eine neue Aufgabe ausführe. Die Schlagkraft durch Hebelwirkung erhöhen oder aber die Klinge geschickt zu manövrieren, wie es zuvor nie möglich war. Aber dies ist nicht der einzige Vorteil, sehr wichtig ist die vergrößerte Reichweite, die euch ein Langschwert bringt. Viele Feinde unserer glanzvollen Nation werden schon fallen, bevor sie überhaupt zu einem Schlag ausholen können. Darüber hinaus gelingt es dir auch nur mit einer solch gewaltigen Waffe, die wirklich dicken Plattenrüstungen zu durchdringen. Ein normales Schwert wird an den meisten Stellen harmlos abprallen und nicht mehr als eine Delle hinterlassen. Du siehst also, dies ist eine überlegene Waffe für ein Überlegenes Volk.


[img]
http://oission.deviantart.com/art/Left- ... -100059102[/img]


Die Grundlegenden Schlag und Paradetechniken

Als Erstes führe ich hier die Techniken auf, mit denen ihr die ersten Jahre eurer Übung verbringen werdet. Sie soweit zu beherrschen, dass sie euch irgendwann instinktiv von der Hand gehen ist unerlässlich um ein guter Schwertkämpfer zu werden. Trainiert sie fleißig und macht Pelgar stolz.

Der Schulterschlag
Dies ist ein Schwertstreich, der von schräg oben diagonal spaltend auf die gegenüberliegende, untere Seite geführt wird. Er zielt auf das Schlüsselbein und hat eine angenommene Austrittsstelle bei der gegenüberliegenden untersten Rippe. Der Streich wird über dem Kopfe ausgeholt. Dabei sollte das Schwert nicht nach hinten fallen. Darüber hinaus sollte man darauf achten mit gestreckten Armen zu schlagen.

Parade des Schulterschlags

Um den Schulterschlag zu parieren sollte euer eigenes Schwert das gegnerische in einem 90° Winkel treffen. Die Schwertspitze muss erheblich höher gehalten werden als der Griff, damit eine Neigung entsteht, auf der das Schwert des Angreifers bis auf die Parierstange abgleiten kann. Dies erhöht die Kontrolle über das Schwert des Angreifers. Dies gilt natürlich nur, falls ihr eines mit Parierstange führt. Falls ihr meint ihr wäret gut genug um auf so etwas zu verzichten, dann werdet ihr spezielle Techniken benötigen, die ich euch nicht erläutern kann.

Der Knieschlag
Der Knieschlag ist die gegenläufige Bewegung zum Schulterschlag. Eintritts- und Austrittsstelle sind gedanklich vertauscht. Der Knieschlag kann aber auch tiefer gezogen werden. Bei diesem Schlag wird zu Vorsicht geraten, da man vor allem zu beginn schnell das Gewicht des eigenen Schwertes unterschätzt und die Zeit die man für einen solchen Schlag hat überschätzt. Man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass ein Schwert viel schneller unten als wieder oben ist. Ihr werdet diesen Schlag also deutlich seltener nutzen können, als den Schulterschlag.

Parade des Knieschlags

Das eigene Schwert sollte das gegnerische Schwert in 90° abwehren, die Spitze zeigt dabei zu Boden. Mit einem Schritt zurück sichert man die angegriffene Seite. Streckt dabei ebenfalls die Arme, um euren Körper in sicherer Ferne zur gegnerischen Klinge zu wissen.

http://mzag.deviantart.com/art/Fight-98105340

Der Rippenschlag
Der Rippenschlag ist ein horizontaler Schwertstreich. Von der Körpermitte aus wird er 90° bis 130° weit ausgeholt und entsprechend weit bis auf die andere Seite horizontal geführt. Dabei sollten eure Arme gestreckt sein, um die Reichweite zu erhöhen. bedenke, dies ist euer größter Vorteil mit einem Langschwert, die Höhere Reichweite einem normalen Schwert gegenüber.

Parade des Rippenschlags
Den Rippenschlag zu parieren wird euch am längsten Mühe bereiten. Man braucht viel Erfahrung um zu wissen, wie genau man das eigene Schwert halten muss. Idealerweise wehrt man das gegnerische Schwert mit der Schmalseite der Klinge ab. Dabei sollte die eigene Klingenspitze etwas nach vorne zeigen, damit sie bei einem kräftigen Schlag nicht bis auf den Kopf des Verteidigers zurückschlagen kann. Die Arme sind auch hier wieder gestreckt. Ein tiefer Stand ist bei allen Paraden und Angriffen gut für die eigene Stabilität. Manche Ausbilder lehren auch, dass man durch ein in die Knie gehen, diesen Angriff sicherer abwehrt, ich rate jedoch davon ab, da es selbst falls es stimmen sollte, euch zu viel Zeit kosten wird.

Der Kopfschlag
Beim Kopfschlag wird das Schwert über dem Kopf ausgeholt und sollte, wie beim Schulterschlag, nicht zu weit nach hinten geführt werden. Die Trefferregion ist das Schädeldach und soll den Gegner spalten. Deshalb nennt man diesen Schlag auch den Schädelspalter.

Die Parade des Kopfschlags
Die Parade des Kopfschlages ist jener des Schulterschlages ähnlich. Es ist nur verstärkt darauf zu achten, dass die Klinge Kopf und Schulterbereich deckt.


Für all diese Schläge und Paraden gibt es natürlich Variationen. ein Schwertkampf besteht aus fließenden Bewegungen und nicht aus einzelnen Manövern. So könnte man einen Kopfschlag so abwehren, dass die Klinge des Gegners bis zur Parierstange abrutscht. Wenn man dann die Klinge beiseite schlägt, hat man eine optimale Position für einen Schulterschlag, der kaum pariert werden kann.

http://www.fantom-xp.com/de_12_~_After_the_Battle.html

Es gibt über diese Grundelemente hinaus auch noch weitere Techniken, aber ich schreibe nur die mir bekannten auf. Leider sind Schwertkämpfer schlimmer als so manche Magier und hüten eifersüchtig ihre besten Techniken.

Die Durchgänige Parade des Kopfschlags
Ziel dieser Parade ist es einen gegnerischen Kopfschlag abgleiten zu lassen. Es ist nur entscheidend, nicht getroffen zu werden. Bei dieser Parade geht man einen Schritt zur Seite hinaus und schützt sich gegen den Schlag mit der zur Seite gehaltenen Klinge, an der das gegnerische Schwert abgleitet. Im besten Fall müsste man sich nicht einmal durch das Schwert decken , da der Streich ins Leere gehen soll. Nun steht ihr in einer Position, die leicht in einen Schulterschlag überführt werden kann. Der Konter kommt dabei ist extrem schnell und wird euren Gegner vermutlich unvorbereitet treffen.

Beidhändige Parade des Rippenschlags

Hierbei wird die Parade des Rippenschlags beidhändig durchgeführt.. Die rechte Hand bleibt am Schwertgriff und die linke Hand fasst das Schwert an der Spitze. Kommt die gegnerische Klinge von links, wird wie gesagt beidhändig pariert. Anschließend wird die gegnerische Klinge mit Hilfe der eigenen Parierstange nach oben geführt und mit dem Ende des eigenen Schwertgriffes über den eigenen Kopf hinweggeführt. Nun steht die eigene Schwertspitze in einer optimalen Position für einen Stich oder einen Riss. Kommt der Schwertstreich von der rechten Seite, führt man die gegnerische Klinge wiederum über das eigene Haupt. Nun steht der eigene Schwertknauf in einer optimalen Position, einen Knaufschlag ausführen zu können.

Beidhändige Parade des Kopfschlags

Der gegnerische Kopfschlag wird beidhändig pariert. Die gegnerische Klinge kann nun zur Seite weg geschlagen werden. Hierbei führt man mit der Parierstange. Auch hier kann man jetzt einen Knaufschlag anschließen.

http://browse.deviantart.com/?q=paladin ... 2#/d1t60mk

Ein letztes noch, bevor ich die Feder beiseite lege. Die kunstvollste Schwertführung und die beste Beinarbeit hilft euch nichts, wenn ihr euch demoralisieren lasst. Konzentriert euch nur auf euren Kampf, blendet alles andere aus. Dadurch gelingt es euch die Initiative zu behalten. Drängt den Gegner in die Defensive und ihr habt schon so gut wie gewonnen. Wenn er nur noch reagieren kann, wird er euch niemals besiegen. Denkt aber daran, dass euer eigener Angriff niemals die eigene Verteidigung gefährden oder gar unmöglich machen darf. Und versucht euch mit dem Langschwert nicht an Spielereien wie Finten. Finten sind beim Hiebfechten, speziell mit schweren Waffen wie dem Langschwert unwichtig. Sehr viel wichtiger ist es, seinen Angriff gut vorzubereiten und dann entschlossen und zielgenau zuzuschlagen.[/center]
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Re: Schriftrolle Schwertkampf

Beitrag von Feder » Dienstag 9. April 2013, 23:21

So...ich bin auch mal wieder da. Egal darum gehts hier nicht.
Ähm und zwar habe ich das ganze angefangen als ich sehr viel Zeit hatte, was nun nicht mehr der Fall ist. Ich hatte mich aus anderen Gründen in das Thema eingelesen und dachte man könnte das Wissen hier ebenfalls benutzen.

Aber abgesehen davon, dass ich momentan sehr viel zu tun habe galube ich nicht mehr, dass es den Zweck erfüllen würde, von dem ich dachte es könnte ihn erfülle.

Lange Rede kurzer Sinn: das ganze ist unnötig und der Thread kann geschlossen/gelöscht werden.

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