Das Vorführobjekt

Im Frauenhaus halten sich nicht nur schwangere Amazonen und junge Mütter auf, sondern auch der Frauenrat von Xytras: die drei weisen Jungfern
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Darak Luthrokar
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Das Vorführobjekt

Beitrag von Darak Luthrokar » Freitag 14. August 2009, 13:48

"Du hast deine Aufgabe wenigstens recht gut gemacht. Er besitzt Kraft und Muskeln. Aus seinen Lenden werden produktive Güter springen, die unsere Töchter stark werden lassen werden." Darak lächelte verlegen. „Danke.“ Es war immerhin ein tolles Kompliment für einen Mann gewesen. Auch wenn es sich lediglich auf äussere Werte bezog.

Seinen Klöten zuliebe fügte sich Darak dem Befehl der Amazone und kniete sich hin. Er war froh dass wenigstens Lilith es sein würde die ihm das Folterinstrument umlegte. Unsicher und sichtlich nervös kraulte er die ebenfalls angespannte Cattie. Es war ein seltsames Bild. Der kniende Gehörnte mit einem Hühnchen in der Hand und dem Haupt gesenkt. Lilith mochte wohl stillschweigend Wissen dass Darak zu heftigem Widerstand in der Lage gewesen wäre – selbst wenn er auch so keine Chance gehabt hätte er hätte es getan wenn für ihn das Anlegen des Halsbandes völlig inakzeptabel gewesen war. Er gehorchte ihr und dem Frieden zuliebe.

Na ja und eben seiner Klöten willen. Er spürte wie sich das Leder um sich legte und die einzelnen, kühlen Metallkontakte durch welche im Ernstfall die Energie strömte. Darak schluckte leer. Einer dieser Kontakte befand sich an seiner Halsschlagader, ein anderer an seinem Kehlkopf und ein weiterer direkt im Nacken. Ein grässlich unbehagliches Gefühl der Unterdrückung beschlich ihn und es stellte sich eine permanente Unruhe in ihm ein. Er wollte nicht geschockt werden. "Dann benimm dich und es wird nichts geschehen!" Er nickte nur und fragte sich insgeheim was denn bei DIESEM Weib alles unter Nicht-Benehmen ging.
Er schloss die Augen während Constanze den Aktivierungsspruch vorlas. Er hörte das Klicken. Nun war es also geschehen. Nun lag sein Leben in den Händen dieser Männerfresserin. Ihm schauderte einen Moment. Still blieb er knien. Er wusste wann es angebracht war absoluten Gehorsam zu leisten.

"Wir bringen ihn ins Frauenhaus und vor die Jungfern. Dann dürfte deine Mission als beendet erklärt sein, Schwester und du kannst dich deinem alten Beruf widmen." Darak blickte irritiert auf. Erstens störte es ihn dass Liliths „Mission“ beendet sein würde. Hiess dies er würde den Kontakt zu ihr verlieren? Oh diese Stadt war ganz und gar nicht so wie in seinen Träumen – ausser die Frauenkörper vielleicht. Er lauschte der erotischen und feinen Stimme Constanzes die ihm gegenüber so kalt und vernichtend war.
"Ich weiß, dass ich deine abendlichen Gesänge in der Amazone genießen werde. Ich freue mich schon darauf." Oh ja… Liliths Gesang. Er seufzte sehnsüchtig. Er wollte sie auch singen hören! Doch erst hatte er wohl ein anderes Treffen vor sich. Das Frauenhaus.

"Hoch mit dir, Männchen! Und dann im Gleichschritt zwischen Lilith und mir gehen. Es wird Zeit, dass wir dich vorführen!" Darak rappelte sich auf und folgte den beiden Amazonen durch die Stadt. Er spürte die stechenden Blicken der Frauen in seinem Nacken. Sie belächelten ihn, beschimpften ihn manchmal gar. Er verstand nicht weshalb. Ihnen hatte er nichts getan. Obwohl… ihm wurde es ganz flau im Magen. Vielleicht gab es im Volk der Amazonen tatsächlich die eine oder andere Frau welche er einmal als Sklavin nach Sarma deportiert hatte. Nicht selten gelang Frauen dort die Flucht, denn ihre Besitzer waren meistens Fett und Träge und so vermögend dass sie ohnehin schnell Ersatz beschaffen konnten. Er musterte die Stadt, schöne Architektur und selbst die Burg machte einen stabilen Eindruck. Die Frauen verstanden etwas von ihrem Handwerk. Es war erstaunlich, auf den Plätzen und Strassen tummelten sich Frauen verschiedensten Rassen. Sie schienen allesamt friedlich miteinander zu leben. Offenbar schweisste ihr gemeinsames Feindbild – der Mann – sie zusammen.

Sie erreichten ein unscheinbar wirkendes Haus, es war etwas grösser als die anderen aber ansonsten nicht wirklich speziell. Darak legte den Kopf schief und musterte das so harmlos wirkende Gemäuer. Er ahnte ja nicht wie es im Innern aussah und was hier Männchen widerfuhr. Brav und schweigend folgte er den beiden Amazonen ins Haus hinein. Noch immer hielt er Cattie in seinen Armen und streichelte sie.

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Re: Das Vorführobjekt

Beitrag von Erzähler » Montag 17. August 2009, 13:16

Während Constanze, Lilith und Darak den Strand verließen und sich auf den Weg zum Frauenhaus machten, bekam der Gehörnte einen ersten Eindruck von Xytras und der amazonischen Kultur, aber auch vom Verhalten der Frauen einem Männchen gegenüber zu spüren.
Die Stadt selbst war lieblich gestaltet. Sie besaß eine Mauer, die wohl selbst ein kleiner Trupp aus Sarma oder Pelgar hätte bezwingen können. Allerdings gab es Wachtürme, allesamt besetzt und Darak konnte das Metall von großen Warnglocken im Sonnenlicht aufblitzen sehen. Die Amazonen würden immer rechtzeitig gewarnt sein, sollte jemand versuchen ihr Heim zu erobern. Aber wer wollte einen so friedvollen Ort zerstören? Es schien zumindest so, dass die Frauen wenigstens untereinander mehr als umgänglich waren. Darak kam an gleichgeschlechtlichen Paaren vorbei, die sich auf offener Straße streichelten oder heiß und innig küssten. Er sah Frauen im Garten arbeiten oder vor einer Bäckerei mit köstlich duftenden Keksen Kundinnen in den Laden locken. Er bekam Unterhaltungen mit. Die Amazonen lachten viel und waren sehr herzlich. Nur wenn Darak ihren Weg kreuzte, verfielen sie teilweise in giftiges Schweigen, warfen ihm tötlich verachtende Blicke zu oder gaben ihm mit Beschimpfungen offenkundig die Schuld am Rest der Gesellschaft.
Männer galten als das allgemeine Feindbild einer typischen Amazone. Ansonsten zeigte sich Xytras als sehr tolerante Stadt. Es gab Vertreterinnen von fast jeder Rasse. Darak sah Menschen verschiedenster Heimatstädte, was sich vor allem durch Größe, Statur und Haarfarbe bemerkbar machte. Zugleich erhielt er auch Einblick auf die verschiedenen Elfenrassen. Ja, selbst Dunkel- und Nachtelfinnen schlenderten hier ungezwungen durch die Gassen. Die Amazonen lebten in Eintracht. Interessant war nur, dass ihre Stadt ein wenig unterbevölkert auszufallen schien, oder verbargen sich viele Frauen in ihren Häusern? Sie war belebt, aber trotzdem schienen nicht alle Bewohnerinnen anwesend zu sein.

Das Frauenhaus kam in Sichtweite. Es unterschied sich kaum von den anderen Häusern der Stadt. Ein zweistöckiges Fachwerkhaus war es mit einem kleinen Seitenturm, der noch über das Dach hinaus ragte. Einen Garten besaß es, dessen Zaun hüfthohe Hecken bildeten. Im Garten spielten kleine Kinder. Darak entdeckte unter ihnen sogar zwei Knaben. Sie kletterten einen Apfelbaum empor, um den Mädchen die süßen Früchte zu pflücken. Betreut und beobachtet wurde die Kinderschar von mehreren dicken Ammen, die auf Bänken oder direkt im Gras saßen und sich unterhielten. Ein Frau stillte einen Säugling und strich dem Kind immer wieder liebevoll über das Köpfchen. Es war ein so friedlicher Anblick. Er ließ alles Schlechte wie Hungersnöte, Krankheiten oder Kriege vergessen. Der Garten des Frauenhauses war ein kleines Paradies, von Göttinnen gesegnet.
Vor dem Haus selbst und als einziger erkennbarer Unterschied zu üblichen Gebäuden reckten zwei steinerne, weibliche Statuen breite Schalen gen Himmel, als wollten sie Regen und Sonnenlicht einfangen. Die Frauenstatuen trugen einfache Gewänder und Schürzen, doch an ihren steinernen Gürteln hingen neben Nudelholz und Bratpfanne auch Schwert und Dolch. Genauso sah es im Innern aus, als Darak und seine beiden Amazonen das Haus betraten.

"Benimm dich", zischte ihm Constanze zu und führte ihn und Lilith durch einen großen Eingangssaal, von dem viele Türen in andere Bereiche des Hauses führten. Aus der Ferne hörten man einen Sprechchor. Kinder wiederholten lehrende Worte einer Lehrerin, die ihnen etwas über die Rechte und Pflichten einer Amazone vorsagte.
Statuen und Säulen säumten den Weg bis zur Halle der drei weisen Jungfern, auf die Constanze zusteuerte. Jede in Stein gehauene Statue zeigte eine Amazone bei ihren Fähigkeiten. Man sah Bogenschützinnen, Jägerinnen, Kämpferinnen, zwei nackte Frauenfiguren in waffenloser Ringerpose, aber auch eine Köchin, eine Schneiderin und noch viele mehr.

Schließlich betrat man eine weitere Halle. Sie war nicht so groß wie die Eingangshalle, aber dafür gab es reichlich Sitzmöglichkeiten. Auf einer gepolsterten Bank hockte gar eine Amazone und nähte einen Rock um. In einer anderen Ecke, in der kleine Weinregale und eine Theke standen, unterhielten sich zwei Frauen gedämpft.
Am Ende der Halle war ein Podest aufgebaut. Auf drei hölzernen Stühlen mit hoher Rückenlehne saßen drei wild aussehende Frauen.

Bild Bild Bild

Da gab es zum einen eine blasse Elfe, die sich im Schatten hielt und deren Haut leicht violett schimmerte. Ihr weißes, verfilztes Haar war zu einem dicken Zopf gebunden und sie hatte ihren Körper mit wilden Mustern aus grüner Farbe verziert. Sie trug Gewänder aus einem seltsamen schwarzen Stoff, der das Licht zu verschlucken schien. Des Weiteren zierten Tierzähne und kleine Ketten aus Knochen ihren Körper. Die gelben, schräg stehenden Augen musterten die Ankömmlinge. Dann huschte ihr Blick zur zweiten Frau, ebenfalls eine Elfe. Die spitzen Ohren, die unter einer wallenden braunen Mähne hervorlugten, verrieten es. Diese Elfe hatte sich Blüten ins Haar geflochten, trug einen hautengen Lederbikini und war barfuß. Ihre Augen leuchteten grün wie Waldblätter, durch die abendliches Sonnenlicht hindurch schimmerte. Auch sie hatte ihre braungebrannte Haut mit grünen Malereien verziert. Sie nickte.
Die dritte im Bunde war eindeutig eine Menschenfrau und sie besaß harte Züge. Gekleidet war sie in helles Leder, das ihre Figur betonte, für amazonische Verhältnisse aber eine Menge bedeckte. Auf ihrem Haupt ruhte eine Art Krone mit Pelzbesatz, die einem wild wuchernden Geweih gleich kam. Es verlieh ihr zusätzliche Größe und schüchterte leicht den Gegenüber ein. Diese Frau war es auch, die als erste sprach, nachdem Constanze vor den dreien auf ein Knie gefallen war.

"Schwester, erhebe dich und sprich, was ein Männchen in diesen Hallen zu suchen hat!"
"Das will ich Euch gern sagen, Panthra, oh weise Jungfer." Constanze erhob sich. Mit einem Nicken deutete sie an, dass Darak vortreten sollte. "Knie dich hin", knurrte sie ihm leise zu. Es war eine Warnung, die vermutlich bei Verweigerung wieder seine Kronjuwelen mit einbeziehen würde. "Das hier ist ein mögliches Spendermännchen, das uns unsere Schwester Lilith Blütentau vom Festland mitgebracht hat. Wie ihr sehen könnt, weise Schwestern, ist das Männlein gut gebaut und reichlich bestückt. Er wird und gute Töchter zeugen."

Die Nachtelfe verließ ihren Platz, wich einem durch ein Fenster eintreffenden Sonnenstrahl aus und näherte sich Darak. Sie beugte sich zu ihm herab, musterte ihn schweigend. Dann zog sie Lilith in eine Umarmung. "Ich habe dich vermisst, liebe Schwester. Warum hast du dieses Männchen gewählt. Und warum hat er ein Huhn bei sich?"
Cattie, die Henne, hielt ganz still, gackerte nur ab und an auf Daraks Arm.
"Nun, äh ..." Lilith druckste herum und verbarg ihr Gesicht, indem sie sich schüchtern zur Seite drehte. So zerbrechlich zart hatte Darak sie noch nicht erlebt.
"Das Männchen soll für sich selbst sprechen", rief plötzlich Panthra. "Ich will wissen, ob es etwas im Kopf hat. Sprich, Manneswesen, woher kommst du? Was sind deine Stärken und besitzt du außer deinem verdorbenem Manneserbe sonstige Schwächen? Ich will keinen Idioten als Erzeuger unserer nächsten Frauengeneration wissen."

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Re: Das Vorführobjekt

Beitrag von Darak Luthrokar » Montag 17. August 2009, 21:10

Darak Luthrokars Blick war darauf geschult unregelmässigkeiten an fremden Orten zu erkennen, die spielenden Jungen im Garten vor dem Frauenhaus waren eine solche Unregelmässigkeit. Ausser sich selbst und eben jenen Jungs hatte er bisher noch keinen einzigen anderen Mann auf der Insel gesehen. Weder einen Erwachsenen wie ihn noch einen jugendlichen Recken oder gar ein Geselle. Selbst Darak dem man nicht unbedingt ein ausgeprägtes Wissen bezüglich Familienplanung und Geburtenwahrscheinlichkeit nachsprach, war sich bewusst dass die Frauen nicht in der Lage waren zu steuern welches Geschlecht ihre schwangeren Genossinnen in ihrem Leib trugen. Was geschah mit den Jungen? Der Gehörnte merkte sich diese Frage, doch er stellte sie nicht. Im Moment war definitiv nicht der Richtige Zeitpunkt für solche Fragen. Er würde sie Lilith stellen sofern sie beide nochmals die Gelegenheit bekamen sich ungestört und alleine zu unterhalten. Ihm graute davor dass dies eventuell eben nicht mehr der Fall sein würde. Er schielte zu Constanze hinüber.

Sie war der Ausdrück süssester und verruchtester Männerträume. Stark, wunderschön und unnahbar, die Ideale Trophäe für einen Mann mit ausgeprägtem Jagdinstinkt. Er sie flachlegte konnte sich ein König nennen. Mit Lilith war ihm da technisch geschehen bereits ein Meisterwerk gelungen, doch die Verbindung mit ihr war nichts womit er gerne prahlen würde, weil sie ihm zu wichtig erschien, ähnlich wie es bei Elena war.
Elena…
Ein trüber Schauer legte sich um sein Gesicht. Ihr hätte es hier gefallen. Ein Ort den sie sicherlich gerne gesehen hätte. Darak seufzte und kraulte trübsinnig Cattie im schmalen Nacken, er wusste dass das Huhn diese Massage liebte.

"Benimm dich" „Ja Herrin.“ Brummte er leicht sarkastisch. Es war nicht so dass Darak in seinen jungen und deutlich kriminelleren Jahren ständig Herumgehurt hatte, aber es war auch nicht so dass er es NICHT manchmal getan hatte. Der Besuch im Bordell war für einen Sklaventreiber mit anständigem Ruf schliesslich eine gewisse Pflicht gewesen und in Sarma gab es teilweise sehr spezielle Etablissements. Eines davon war ihm noch immer sehr gut in Erinnerung. Es hiess „zur schwarzen Witwe.“ Dort hatte er die Damen ebenfalls „Herrin“ genannt. Dort hatte er auch gelernt dass Peitschen nicht ausschliesslich zur Folter verwendet werden konnten. Ihm stellte es bei den Erinnerungen an dieses Haus die Nackenhaare auf.

Sie betraten das Haus. In der Vorhalle war eine Art Museum eingerichtet. Zumindest empfand Darak den Anblick der Statuen so. Er nahm sich die Zeit sie etwas genauer in Augenschein zu nehmen und hatte auch sofort ein Lieblingsmotiv gefunden. Erstaunlich wie viel Wert die Künstlerinnen auf Details legten…
Sie betraten eine weitere Halle. Darak sah sich um. Das Frauenhaus wirkte auf ihn wie ein Ratshaus, die Halle sah so aus als wäre sie Ratshaus, Gericht und Herrscherssitz in einem. So falsch lag er in seiner Annahme nicht. Er wurde vorangeführt bis zu dem Podest wo drei beeindruckende Weibsbilder sassen.
Darak musterte die drei Weisen Jungfern skeptisch. Weise vielleicht, Jungfern? Nie und nimmer! Nicht bei DIESEN Körpern. Obwohl der letzten, jene mit dem Geweih als Helm und der einzigen Menschin traute er es zu dass sie auf Männer dermassen einschüchternd wirken konnte dass sie ihre Grabbscher von ihr liessen. Auch die streng anmutende Stimme der Amazone ergänzte ihr Aussehen perfekt. Ihm wurde etwas mulmig als er merkte dass sich Lilith und Constanze hinknieten. Er war der einzige der noch stand. Sollte er sich auch hinknien? Nun, nicht solange er nicht dazu aufgefordert wurde und sofern auch nichts auf seine Kronjuwelen zielte. Also blieb er stehen und hielt anstandsgemäss seine Klappe.

"Schwester, erhebe dich und sprich, was ein Männchen in diesen Hallen zu suchen hat!"
Darak runzelte die Stirn. Eigentlich suchte er hier ja überhaupt nichts, eher war er es der gefunden worden war. Er verzichtete darauf seinen Gedankengang zu veröffentlichen, denn er bezweifelte dass irgendjemand sich dafür interessierte noch dass er gutgeheissen wurde.
"Das will ich Euch gern sagen, Panthra, oh weise Jungfer." Panthra. Passender Name. Dachte sich Darak während er den grazilen Körper der wilden Frau musterte. Gucken würde ja wohl kaum verboten sein, sonst hätten sie ihm ja auch eine Augenbinde anziehen können.
Darak trat auf das Zeichen Concstanzes vor und kniete sich hin. Er war nicht einer der das Gefühl hatte sich einen Zacken aus der Krone zu schlagen wenn er sich ab und an mal gefügig zeigte. Ausserdem hing er wirklich sehr an seinen Kronjuwelen – und sie an ihm.

"Das hier ist ein mögliches Spendermännchen, das uns unsere Schwester Lilith Blütentau vom Festland mitgebracht hat. Wie ihr sehen könnt, weise Schwestern, ist das Männlein gut gebaut und reichlich bestückt. Er wird und gute Töchter zeugen." Endlich kamen sie zum angenehmen Teil des Aufenthalts. Die Begrüssung war etwas kühl ausgefallen aber der Sex funktionierte wohl überall auf Celcia gleich. Selbst ein Luthrokar konnte sich manchmal gewaltig irren…
Er freute sich auf sein Harem und war gespannt auf die zu bespringenden Mädels. Moralische Bedenken hatte er dabei keine, er sicherte den Fortbestand eines ganzen Volkes und brauchte sich nicht um die Kinder zu kümmern. Ein Vergnügen ohne Risiko also.

Darak beobachtete wie die Nachtelfe auf ihn zugeschlendert kam. Er erwiderte ihren Blick und schmunzelte leicht. Sie gefiel ihm. Er hielt sein Haupt emporgereckt als stünde sein gehörnter Helm für seine männlichen Qualitäten.
"Ich habe dich vermisst, liebe Schwester. Warum hast du dieses Männchen gewählt. Und warum hat er ein Huhn bei sich?" Dies war eine Frage die er sich selbst auch stellte – freilich die erste nicht die wegen dem Huhn. Warum hatte Lilith ihn auserwählt? Die Antwort würde sie nach wie vor für sich behalten denn Panthra war der Ansicht das „männchen“ solle doch für sich selbst sprechen. Wie nett. „Erstmals nennt man mich nicht „Männchen“, sondern Darak Luthrokar. Selbst einem Köter gibt man einen Namen.“ Meinte er selbstbewusst.

Er sah Panthra direkt an. „Dieses Huhn hier heisst Cattie, sie ist mein Haushuhn. Meine treue Begleiterin, sie ist Handzahm und mag mich.“ Er kraulte das Tier demonstrativ. „Ursprünglich stamme ich aus der Reichshauptstadt Pelgar…“ Etwas was bestimmt gegen ihn sprach. „Ich habe aber einen grossen Teil meines Lebens in Sarma verbracht.“ Das machte es auch nicht besser, Darak stammte ausgerechnet aus den zwei Frauenfeindlichsten Ortschaften von ganz Celcia – wenn man von Morgeria einmal absah.

„Ich war Minensträfling, Foltermeister und zum Schluss Sklaventreiber.“ Darak hatte keine Probleme damit zu seiner Vergangenheit zu stehen. Nun zumindest nicht zu seiner kriminellen Vergangenheit. Selten stellte er sich nämlich als Priester vor. Um Frauen zu schwängern bedurfte es sowieso keinem Beruf. Man konnte es Lilith hoch anrechnen dass es ihr gelungen war das Männchen so zahm zu kriegen. Schliesslich war er ja ein ausserordentlich kriminelles Modell. Piraten waren da im vergleich geradezu Kuschelbären.
Darak ging ohnehin davon aus dass böse, kriegerische Männer mehr feuchte Frauenträume heimsuchten als weiche und sensible. Eine Frau wollte doch von einem richtigen Stück Mannesfleisch erobert werden und genau dies hatte er zu bieten.

Er grinste ab seinen eigenen Gedanken. „Meine Stärken, ich bin sehr Kräftig, lange und harte Arbeit gewohnt, geschickt im Umgang mit Waffen und Tieren sowie praktisch nicht tot zu kriegen, sprich unglaublich zäh.“
Attribute die sich durchaus sehen lassen konnten. „Meine Schwächen…mhm… na ja ausser dass ich ziemlich viel kriminelle Energien habe wohl kaum etwas. Ausser vielleicht meine Schwäche zu Tieren, ich mag sie wirklich sehr.“
Vielleicht hatte sich Darak Luthrokar mit seiner Selbstdarstellung gerade den Grabstein gesetzt.

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Re: Das Vorführobjekt

Beitrag von Erzähler » Dienstag 18. August 2009, 18:09

Daraks wenn auch sarkastisch gemeintes "Ja, Herrin" ließ Constanze in ihrem Gang stoppen und zu ihm herüber schielen. Sie nickte, dann schritt sie weiter. "Wenigstens lernt er schneller als andere Exemplare", meinte sie im Vorbeigehen an Dutzenden von amazonischen Statuen.
"Darak ist begabt", antwortete Lilith. Sie lächelte ihm zu. Sie unterstützte ihn und dafür erntete sie ein Augenrollen von Seiten der anderen Amazone. "Lass das ja nicht die drei Jungfern hören, sonst glauben sie noch, du hättest dich auf die Seite der Männchen gestellt - und mir gefällt es auch nicht, Schwester."
Bis in die Jungfernhalle ging es nun schweigend voran. Ihre Schritte hallten vom Steinboden wider, aber kaum eine Frau schaute. Es war wohl üblich, dass Amazonen hier ein- und ausgingen. Das gab es in Städten auf dem Festland wie beispielsweise Pelgar nicht. Dort hatte niemand Zugang zum Gebäudekomplex des Hohen Rates, wenn es dafür keinen wohldefinierten Grund gab. In Xytras schien so vieles anders zu sein.

Während Darak die drei Jungfern - auch wenn er ihre Unschuld bezweifelte - musterte, erklärte Constanze seine Anwesenheit. Erst auf ihr Zeichen hin, er solle sich hinknien, folgte er der Aufforderung. Darak gab sich überaus anständig und brav. Lilith freute sich darüber. Er würde einen prächtigen Spender ... und mehr ... abgeben.
Sofort wurde Darak auch ob seiner Fähigkeiten gemustert. Die Nachtelfe schaute ihn sich von oben bis unten an. Aus dem Hintergrund meldete sich die Menschin herablassend: "Demütig den Kopf zu senken, wenn eine Frau vor ihm steht, hat er aber noch nicht gelernt. Typisch Dreibein! Sie werden sich nie ändern."
"Lasst uns erst einmal sehen, ob er für unsere Zwecke überhaupt dienlich ist", erwiderte die andere Elfe. Sie musste aus irgendwelchen Wäldern stammen, betrachtete man ihr Erscheinungsbild genauer. Sie legte offenkundig viel Wert auf die Natur und erhob sich nun ebenfalls, um zu Darak zu gehen. Panthra verlangte unterdessen von ihm, seine Stärken und Schwächen aufzuzählen. Die Jungfern, aber auch Lilith und Constanze lauschten gespannt.

"Erstmal nennt man mich nicht 'Männchen', sondern Darak Luthrokar. Selbst einem Köter gibt man einen Namen."
"Ein Köter ist auf Xytras auch mehr wert als ein Männlein, also hüte deine Zunge!" Constanze sprach aus, was sämtliche Frauen hier dachten. Selbst die Elfe Lilith wusste dies. Männer zählten auf Xytras fast weniger als Luft. Lediglich wenn es um die Fortpflanzung ging, gab man einem oder seltener auch mehr speziell Auserwählten das Privilig, sich zu Abschaum zu entwickeln. Ganz so viel Toleranz brachten die Frauen dem übrigen Celcia also auch nicht entgegen, wenn es sich nicht um andere Frauen handelte.
Darak stellte seine Henne vor, die fast wie zum Gruß zu gackern begann, als sie ihren Namen erhaschte. Sie schlug ein wenig mit den weißen Flügeln und verlor dabei eine flaumige Feder. Sie schwebte durch den Raum, leicht und unbeschwert.
"Cattie, das Huhn? Vielleicht gar wie die furchtlose Cattie, der sich einige unserer tapferen Kämpferinnen angeschlossen haben?" Die Jungfern blickten erst einander und dann alle noch einmal das Huhn an. Die gelben Augen der Nachtelfe wanderten schließlich weiter zu Darak. "Das spricht fast für ihn", hauchte sie in einem Anflug geheimnisvoller Sympathie.
"Es spricht noch viel mehr für ihn, Schwester Alcyone", stimmte Lilith zu. Sie zeigte offen ihre Begeisterung für das heimgekehrte Spendermännchen. Wer konnte es ihr verübeln? Sie hatte mit Darak schon so viel durchgemacht, Gutes wie Schlechtes. Sie mochte ihn, das hatte sie auf ihrer gemeinsamen Reise mehrmals angedeutet. Er war mehr als nur ein Auftrag für die Elfe, aber würde ihre Freundschaft Xytras und die männerfeindlichen Amazonen überstehen?

Darak erzählte weiter. Er berichtete von seinem Herkunftsort, seiner Heimat und seiner beruflichen ... Karriere. Die Frauen starrten ihn an. Alcyone klappte gar die Kinnlade herunter. Es wurde plötzlich sehr still in der Jungfernhalle. Und dann lachte Constanze. "Minensträfling, Foltermeister und Sklaventreiber, ha! Das ist gar nicht mal so schlecht. Minenarbeiter besitzen Kraft und Zähigkeit, als Foltermeister weiß er von Leid und Schmerz, von Tapferkeit und der harten Seite des Lebens. Nur mit dem Sklaventreiber kann ich mich persönlich nicht anfreunden." Sie stolzierte direkt vor Darak und piekte ihm gegen die Brust. Cattie gackerte ungehalten. "Sicher hast du Dutzende Frauen als Huren an fette, feiste Männer verkauft, die sie Tag und Nacht vergewaltigten, bis nur noch der Tod selbst sie erlösen konnte." Ihre Augen blitzten und ein weiteres Wort lag der Amazone auf den Lippen. Sie formte es nur, sprach es nicht aus und das bewahrte den Gehörnten vor einem Schock aus dem Halsband.
Anschließend wurde Constanze von der Waldelfe beiseite geschoben. Darak sollte schließlich noch mehr erzählen und das tat er. Stärken, die Constanze bereits vorher als solche ausgelegt hatte, fanden nun auch wieder Einzug in Daraks Selbsteinschätzung. Er war stark und zäh, er konnte einiges aushalten. Die Jungfern hörten aufmerksam bis zum Ende zu. Danach sammelten sie sich im kleinen Kreis und berieten sich. Es wurde getuschelt und gemurmelt. Weder Darak noch Lilith oder Constanze bekamen Genaueres von dem Gespräch mit. Sie hatten zu warten.

"Du hast keine schlechte Wahl getroffen, Lilith Blütentau", meinte schließlich Alcyone. Sie klopfte er Elfe anerkennend auf die Schulter. In ihrem Blick lag Zärtlichkeit. Die Waldelfe trat vor Darak. "Sein Samen wird uns starke Mädchen schenken. Doch prüfen wir einmal seine Männlichkeit, ehe wir ihn zu unseren Empfängerinnen schicken lassen." Mit diesen Worten griff die Waldelfe beherzt an Daraks Hose, löste den Gürtel und ließ das Beinkleid zu Boden sinken. Die Unterwäsche folgte. Es war interessant, wie hemmungslos die Frauen doch mit so viel Männlichkeit umgehen konnten, wo sie das mutmaßlich starke Geschlecht doch so verabscheuten. Nun stand Darak nackt vor den Frauen. Einzig Lilith hatte schon vorher gesehen und sich überzeugen können, was Darak zu bieten hatte. Die anderen Amazonen glotzten. Darak war schließlich recht üppig bestückt.
"Dein ... Erfahrungsbericht, Lilith."
Die Elfe trat vor und sprach: "Bevor ich diesen abgebe, weise Jungfern, möchte ich euch um etwas Anderes bitten. Gewährt mir, Darak Luthrokar nach seiner Spende als Hausmännchen zu behalten. Er wird den Amazonen keinen Ärger machen." Starrende Augen richteten sich auf die Elfe, deren Amethyst-Augen verheißungsvoll funkelten.

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Re: Das Vorführobjekt

Beitrag von Darak Luthrokar » Mittwoch 19. August 2009, 00:55

Das verhalten Constanzes Lilith gegenüber machte den Gehörnten nachdenklich. Trotz aller scheinbaren Eintracht in der sie zu leben schienen, war es unter den Amazonen wohl so, dass einige Gedankengänge unerwünscht bis gar verpönt waren. Eigentlich nichts aussergewöhnliches doch sie taten dies dermassen Strikt, dass sie nicht davor zurückschreckten eine Kameradin unter Druck zu setzen. Dies war dann doch eher bedenklich. Gleichzeitig schmeichelte ihm selbstverständlich der Grund warum Lilith indirekt etwas bedroht wurde. Sie machte ihre offensichtliche Wertschätzung ihm gegenüber nach Hausen ihin bekannt und lobte ihn. Diese Tatsache wärmte sein Herz und erfüllte es mit Freude. Er lächelte kurz.
Dann wurde es amtlich. Er wurde vor die drei weisen Jungfern geführt und lernte erst einmal sich hinzuknien. Brav tat er wie ihm geheissen erntete aber gleich den ersten Rüffel weil er seinen Kopf nicht genug tief hielt. Dabei war es wichtig für ihn die Damen anzusehen weil es ihm Half sie zu verstehen. Auch wenn sich Darak dessen nicht bewusst war, so las er dennoch von Lippen um sein geschädigtes Gehör zu kompensieren.

Bisher hatte sich noch keiner daran gestossen, doch bisher war er ja auch noch nie zum Köter degradiert worden.
"Demütig den Kopf zu senken, wenn eine Frau vor ihm steht, hat er aber noch nicht gelernt. Typisch Dreibein! Sie werden sich nie ändern." Darak legte den Kopf schief. Dreibein…Dreibein…AHH…mein Schwanz! Der Gehörnte grinste als er endlich den Sinn des Begriffes Dreibein erraten hatte und schmunzelte breit. Es war durchaus eine amüsante Bezeichnung für einen Mann. Er lächelte der Jungfer wissend zu und nahm den Scherz offensichtlich sportlich.

"Lasst uns erst einmal sehen, ob er für unsere Zwecke überhaupt dienlich ist" Darak wurde es doch langsam etwas warm ums Zentrum als sich nun auch noch die andere Elfe ihm näherte. Er war umgeben von so viel halbnackter Weibershaut dass ihm ganz anders wurde. Neben ihm eine Amazonenkriegerin sondergleichen die einen Sexappeal ausstrahlte in ähnlichen Dimensionen wie Almas Körpermasse. Vor ihm zwei wunderschöne Elfen die offenbar Jungfrauen waren und bei Darak die Lust erweckten eben dies zu ändern, hinter ihm schliesslich noch Lilith deren Liebreizende Gestalt so geschickt übe ihr wahres Können als Meisterin des Geschlechtsaktes hinwegtäuschte. Er gab ein seltsam sehnsüchtiges seufzen von sich. Er schien der Erfüllung seiner Männerträume etwas näher gerückt zu sein.
Doch ein Umstand störte ihn und dies war jener dass er ständig „Männlein“ genannt wurde. „Männlein“ war kein Begriff den ein Mann beim Akt schliesslich hören wollte. Da war Köter noch besser – zumindest in Daraks Augen. "Ein Köter ist auf Xytras auch mehr wert als ein Männlein, also hüte deine Zunge!" „Wirklich… ich hätte schwören können dass eher eine Hündin mehr wert ist.“ Gab er leicht bissig zurück, hütete dann aber gleich seine Zunge und senkte entschuldigend sein Haupt. „Tut mir Leid edle, hochgeborene, weise Jungfern… ich bin mir das nicht gewohnt. Aber wenn es in eurem Lande so Brauch ist werde ich mich natürlich eurem Gesetz beugen und mich nicht mehr über die mangelnde Namensgebung beschweren.“ Die Art und Weise wie er seinen Satz aussprach war eine gekonnte Mischung zwischen Sarkasmus und beinahe schon süssen Ernsthaftigkeit. Seine Aussage würde keinesfalls als Spott wirken aber auch nicht für Todernst empfunden werden. Sie war leicht, und anerkennend und doch war die Kritik daran und die eigene Meinung deutlich herauszuhören, wenn aber auch nicht im provokativem Sinne.

Dann wurde Cattie vorgestellt. Wie zuvor bei Constanze erbte die Henne auch hier jede Menge Sympathie. "Cattie, das Huhn? Vielleicht gar wie die furchtlose Cattie, der sich einige unserer tapferen Kämpferinnen angeschlossen haben?" Daraks Mine hellte sich auf. „Genau Herrin, ich nenne sie so weil sie genau so furchtlos auf jeden Mann oder auch Frau losgeht die sie oder ihre Freunde bedroht. Gleichzeitig fordert sie aber auch ihre Zuwendung und ist ein unglaublich Loyales Tier.“ Offenbar hatte Darak Luthrokar eine hohe Meinung von der Piratin der er nie in seinem Leben begegnet war.

"Es spricht noch viel mehr für ihn, Schwester Alcyone" Darak errötete. So viel Lob hätte er nun wirklich nicht erwartet. Verlegen schielte er zu Lilith hinüber und lächelte ihr entgegen. Er machte seine Sache gut, fand er, denn auch die Elfe stand entspannt da. Schliesslich wollte er Lilith nicht vor ihren eigenen Kameradinnen in Verlegenheit bringen, sowas hätte er sich nie verziehen schliesslich war er der Amazone einiges Schuldig.

Dann kam der unangenehmere Part. Darak musste von seiner Biographie erzählen und erstaunlicherweise zeigte er sich dabei gnadenlos ehrlich. Er erntete grosses Schweigen und eindringliche, ungläubige Blicke. Die plötzliche Stille machte ihn nervös. Natürlich war es ihm selbst bewusst dass er sich mit seinen Aussage praktisch auf ein Pulverfass gesetzt hatte. Doch was hätte eine Lüge gebracht? Lilith wusste von seiner Vergangenheit, sie hätte ihn ohnehin gleich entlarven können. Ausserdem war er das ständige Lügen satt geworden. Es brachte meist nur noch mehr ärger mit sich als gleich mit der Wahrheit herauszurücken. Es war Constanze die als erste ihre Sprache wiederfand und sie reagierte erstaunlich locker. Sie lachte. Darak blieb brav knien, sah aber irritiert zu ihr hoch.

"Minensträfling, Foltermeister und Sklaventreiber, ha! Das ist gar nicht mal so schlecht.“ Darak runzelte die Stirn. Er verstand nicht ganz, denn er fand sein Lebenslauf eigentlich so RICHTIG schlecht. Doch Constanze betrachtete ihn ja auch aus einem völlig anderen Blickwinkel wie ihm gleich bewusst werden würde.
“Minenarbeiter besitzen Kraft und Zähigkeit, als Foltermeister weiß er von Leid und Schmerz, von Tapferkeit und der harten Seite des Lebens. Nur mit dem Sklaventreiber kann ich mich persönlich nicht anfreunden."
Darak schluckte Leer als Constanze auf ihn zutrat und ihm mit ihrem Schwer t in die Brust piekte. Wieder drängte sich in Darak das Bedürfnis auf von Constanze bestraft zu werden.

"Sicher hast du Dutzende Frauen als Huren an fette, feiste Männer verkauft, die sie Tag und Nacht vergewaltigten, bis nur noch der Tod selbst sie erlösen konnte." Darak Luthrokar senkte betreten sein Haupt und seufzte schwer. Er war schliesslich nicht gerade Stolz auf seine Vergangenheit und ja, er war sich damals sehr wohl bewusst gewesen was mit den meisten seiner Mädchen geschehen würde sobald sie verkauft waren. Vielleicht hatte er sein schlechtes Gewissen damit zu beruhigen versucht indem er selbst nie eines Angerührt hatte – mal abgesehen davon dass sie Jungfräulich teurer zu verkaufen gewesen waren.

„Ja… „ Hauchte er leise und beschämt. „Darauf bin ich auch nicht stolz.“ Fügte er hinzu und wusste dass er sich damit wohl einiges in der Sympathieskala nach unten gearbeitet hatte. Er sah wie die Amazone das fatalste aller Wörter formte und er spannte sich bereits an, petzte gar seine Augen zu. Doch nichts geschah. So dass er weiter von sich erzählen konnte – wenn auch mit stark klopfendem Herzen. Dann berieten sich die Weisen Jungfern – die Darak übrigens recht sympathisch waren. Schliesslich hatte er in seinem Leben schon vor sehr viel schlimmeren Herrschern, Richtern und anderem gesessen. Schliesslich drehten sie sich um. Darak hielt gespannt den Atem an.
"Du hast keine schlechte Wahl getroffen, Lilith Blütentau" Er lächelte erleichtert. Ein Glücksgefühl stellte sich ein. Die Tore zu seinem persönlichen Harem standen nun offen. Er brauchte nur noch hineingeführt zu werden.
"Sein Samen wird uns starke Mädchen schenken. Doch prüfen wir einmal seine Männlichkeit, ehe wir ihn zu unseren Empfängerinnen schicken lassen." Noch ehe Darak irgendwie reagieren konnte hatte er bereits die Hand der Elfe am Hosenbund. Er wurde knallrot als sie ihm eben jene und seine Unterbekleidung von den Lenden zog. Nackt kniete er da und das dritte Bein zeigte zum Boden hin. „II.c..hm…:“ Mehr brachte er nicht heraus. Er schob Catties Federkleid vor seine Männlichkeit hin, doch da war es ohnehin schon zu spät. Jede Frau in diesem Raum wusste nun über seine Bestückung bescheid. Es war unfair, schliesslich boten sie ihm keinen weiteren Einblick in ihre Weiblichkeit. Cattie diente so lange als weisser Zensurbalken bis Darak nervös seine Hose wieder gerichtet hatte. Sowas war ihm also noch nie passiert. Er wusste ja dass das was er hatte sich sehen liess, aber er prahlte damit nicht unbedingt gerade herum.

"Dein ... Erfahrungsbericht, Lilith." Darak horchte auf. Hatte sie ihn etwa während ihrer Freundschaft studiert und analysiert? Er war ja gespannt um was es der Elfe eigentlich wirklich gegangen war. Bisher hatte er ihre Freundschaft nie in Frage gestellt weil sie ihm ehrlich erschien… würde sie ihn jetzt mit ihrem Bericht abservieren? Ihm schauderte vor diesem Gedanken, doch er wollte nicht an ihn glauben. Zweifel kamen ihm immer wieder mal auf aber er hatte gelernt diese zu ignorieren.

"Bevor ich diesen abgebe, weise Jungfern, möchte ich euch um etwas Anderes bitten. Gewährt mir, Darak Luthrokar nach seiner Spende als Hausmännchen zu behalten. Er wird den Amazonen keinen Ärger machen." Darak starrte zu Lilith hin. „Hausmännchen?“ Hauchte er fragend. Er hatte keine Ahnung was dies zu bedeuten hatte.

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Re: Das Vorführobjekt

Beitrag von Stadtwache Amazonen » Freitag 21. August 2009, 14:09

Darak konterte und er erntete giftige Blicke - von den drei Jungfern und von Constanze. Lilith schaute nur zur Seite, aber man sah ihr an, dass sie sich wünschte, er mochte den Mund halten und nicht alles vermasseln. Die Amazonen galten als streng, vor allem in der Auswahl eines passenden Spenders. Wenn er sich zu viel erlaubte, würden sie ihn einfach auf dem Festland aussetzen. Aber Lilith hatte doch ihre eigenen Pläne! Sie wollte Darak hierbehalten und in ihrer Nähe wissen. Er sollte ihr helfen.

"...ich bin mir das nicht gewohnt. Aber wenn es in eurem Lande so Brauch ist, werde ich mich natürlich dem Gesetz beugen und mich nicht mehr über die mangelnde Namensgebung beschweren."
"Wenn Ihr Eure Mannsteile behalten wollt, seid Ihr gut daran, unsere Gesetze zu achten", gab die Jungfer Panthra bissig zurück. Sie duldete keinen Ungehorsam. Und sie hasste Männer. Dass diese gebraucht wurden, um Nachkommen zu zeugen, missfiel ihr und sie hätte alles gegeben, diese Notwendigkeit durch männerlose Mittel ersetzen zu können. Wenigstens gelang es Darak, Sympathien über sein Huhn zu angeln, auch wenn Cattie zum Zentrum der Aufmerksamkeit wurde. Seine Cattie! Das furchtlose Huhn, das sogar auf einem Greifenrücken mitflog! Darak musste einfach über sie plaudern. Sicherlich tat es auch gut, denn die Frauen hörten schweigend und deutlich interessiert zu. Hühnern gegenüber zeigten sie keine Feindseligkeiten. Die Nachtelfe kraulte die Henne sogar, welche sich augenblicklich ganz still und friedlich verhielt. "Schwester Landyriel, streichelt sie auch. Es ist so ein liebes Federtierchen." Nun wusste Darak endlich wie alle drei Jungfern hießen. Panthra, die Menschin. Alcyone die Nachtelfe und Landyriel die Waldelfe.
Lilith lächelte ihm zu. Er schien die Kurve wieder zu kriegen. Sie nickte anerkennend. Weiter so!, riefen ihre Augen. Aber schon wurde ihre Freude getrübt, denn die Hauptfrau der Amazonenburg gab zu verstehen, dass sie von Sklaventreibern keineswegs begeistert war, aber Darak gab ihr seufzend Recht. Mit gesenktem Haupt zeigte er seine Reue. Lilith kannte ihn gut genug, um das zu erkennen, und so meldete sie sich zu Wort: "Auch Männchen können sich ändern. Darak bereut es. Er will ein neues Leben anfangen, das hat er mir einmal selbst gesagt." "Ha!", lachte Constanze. "Ich dachte immer, deine Naivität hielt sich in Grenzen, Schwester. Männchen ändern sich nicht. Das einzige, was neu in seinem Leben sein wird, ist zunächst das Halsband der Züchtigung, dann die Spende und schließlich der Anfang auf irgendeinem Stückchen Festland." Constanze gab somit bekannt, was aus Darak werden würde. Die Amazonen wollten ihn nach getaner "Arbeit" einfach irgendwo auf Celcia aussetzen. Lilith war dagegen. Und daher trat sie vor die drei Jungfern, ehe diese Darak für seine Aufgabe fortbringen lassen konnten und erbat, ihn als Hausmännchen behalten zu dürfen.

Stille herrschte, nur kurz vom Hauchen des Gehörnten unterbrochen. Auch er wirkte verwirrt. Die Amazonen aber glotzten Lilith ungläubig an. Ihnen fielen fast die Augen aus den Höhlen. "Erkläre, welcher Dämon dich geritten hat, eine solche Bitte zu stellen!", verlangte Alcyone zu wissen. Panthra jedoch schleuderte ihr wie eine Furie entgegen: "Was fällt dir eigentlich ein, Schwester?! Bist du abtrünnig geworden, dass du es jetzt mit widerlichen Männchen treiben willst?! Du nimmst ihn in Schutz, du gibst ihm einen Namen und du willst ihn ... BEHALTEN?!"
"Ja", antwortete Lilith. Sie kam ganz dicht an Darak heran und legte ihm eine Hand auf den Helm. "Ihr kennt mein Problem, weise Frauen. Vor allem du, Schwester Alcyone. Ohne dich hätte ich mir damals das Leben genommen. Aber ihr alle wisst, dass ich niemals richtig glücklich war. Ich bin keine ... richtige ... Amazone. Ihr wusstet, dass eines Tages die Zeit kommen würde, da es mich zu den Männern Celcias zurückzieht."
Panthra schnaubte. Alcyone schnappte nach Luft und Constanze baute sich vor Lilith auf. "Schwester, was soll das heißen?"
"Ich will Lust empfinden, wenn ich mit einem von euch oder mit einem Mann schlafe. Ich will frei von Angst sein, wenn Männerhände mich berühren wollen. Ich möchte nicht länger, dass meine Vergangenheit mich so schmerzvoll heimsucht." Die Elfe schob Constanze beiseite und sah die Jungfern flehentlich an. "Ich möchte doch nur endlich Frieden finden und leben, wie es einer Frau zusteht. Ich weiß, dass Darak mir dabei helfen könnte. Er tut alles für eine Frau, wenn er sie liebt ... und ich glaube, er mag mich ein bisschen." Bei ihren letzten Worten hatte sie den Kopf gedreht und schaute nun Darak sanft lächelnd an. Ihre Hand ruhte immer noch auf seinem Helm wie ein zusätzlicher Schutzschild.

Wieder herrschte einen Moment lang Schweigen. Schließlich sprach die Waldelfe Landyriel: "Wir beraten uns. Inzwischen lasst dieses Männchen - Darak nennst du es, Schwester - lasst es die Spende hinter sich bringen. Vielleicht erledigt sich unsere Entscheidung anschließend von selbst."
"Ich danke euch." Lilith gab sich mit dieser Aussage zufrieden. Sie drehte sich um und ging vor Darak in die Hocke. Sie duftete nach einer salzigen Brise. Sandkrümel glitzerten an ihrem Haaransatz. Alles noch von der Landung am Strand. "Wir sehen uns wieder. Constanze wird dich nach der Spende in die Taverne Zur Amazone bringen. Zu Alma und Carath. Ich werde auch dort sein." Sie wagte es nicht, ihn zu umarmen, aber ihr Blick ruhte eine ganze Weile auf ihm. Dann erhob sich die Elfe und verließ mit einem Abschiedswort an die Jungfern und Constanze gerichtet die Halle.

Die Amazonen-Hauptfrau schaute zu ihren Anführerinnen. Ihr Blick war fragend. Panthra nickte. "Bring ihn jetzt zu unseren Empfängerinnen." Constanze gab Darak einen Klaps gegen den Helm und forderte ihn auf, aufzustehen. Sie führte ihn nun ebenfalls aus der Halle, aber die beiden verließen das Frauenhaus nicht. Stattdessen wandte sich die Amazone nach links und öffnete eine Tür. "Ich bringe dich jetzt in die Spendenkammer. Wir werden dich an die Wand ketten, damit du unseren Empfängerinnen nichts zu Leide tun kannst ... eigentlich brauchst du so gut wie garnichts tun, nur geben. Den Rest erledigen meine Schwestern und ich." Sie grinste. "Wir bezeichnen eine solche Spende übrigens sehr gern als ... ausmelken."
Scheinbar gut gelaunt betrat Constanze einen Raum, der eine Mischung aus Kerkerverlies und Liebeshöhle darstellte. An steinernen Mauerwänden hingen Ketten für Hand und Fußfesseln. Ein Hocker stand bereit. Auf diesen würde sich Darak setzen müssen. Die Fenster waren mit roten Seidenvorhängen verkleidet und auf einem bequemen, runden, riesigen Bett hockten mehrere Frauen. Sie waren unbekleidet, aber um Hand- und Fußgelenke schlangen sich wunderschöner Goldschmuck, Ketten und Reife. Alles klimperte, wenn sie sich bewegten. Offensichtlich handelte es sich um Erkennungszeichen.
Neben dem Hocker wartete eine in Lederrüstung gepackte Amazone. Auch sie trug ein Schwert am Gürtel. Sie gehörte zur Wachgarde und grüßte Constanze, indem sie salutierte.
"Steh bequem, Schwester", grüßte die Hauptfrau zurück. "Männchen, setz dich!", befahl sie kalt. Anscheinend entpuppte sich das Frauenparadies nicht so wie es sich der Gehörnte vorgestellt hatte.

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Re: Das Vorführobjekt

Beitrag von Darak Luthrokar » Freitag 21. August 2009, 15:12

Darak Luthrokar stand unter gewaltigem Druck und dieser hatte definitiv nichts mehr mit seinem Lendenbereich zu tun. Es war beängstigend und durchaus SEHR beunruhigend dass bei jeglicher Art von Drohung Seitens der Amazonen immer seine Männlichkeit im Mittelpunkt stand. Ein Umstand der durchaus für Angst sorgen konnte. Aus diesem Grunde gab sich der Gehönrte ungewohnt still und angepasst. Selbst auf seine kleinen Seitenhiebe verzichtete er alsbald. Dafür musste sich Lilith mehr denn je auf seiner Seite positionieren – und sie tat es tapfer, obwohl sie genau wusste wie die weisen Jungfern zu ihren Ansichten standen. Ein heikler Moment war jener bei dem es um Daraks frühere Berufsausübung ging. Er zeigte offensichtliche Reue doch diese Beeindruckte die Damen kaum so dass Lilith wieder für ihn einstehen musste um seine Aussage zu bekräftigen.

"Auch Männchen können sich ändern. Darak bereut es. Er will ein neues Leben anfangen, das hat er mir einmal selbst gesagt." „Ja.“ Hauchte Darak leise. Strenggenommen war er ja fleissig daran sich darin zu üben. Dummerweise gab es in seinem „neuen“ Leben ähnlich viele Tote und Gewalt wie in seinem Alten. Nur dass es diesmal besonders Freunde von ihm traf… oder Geliebte. Er wurde von seinen bitteren Gedanken die in ihm hochkommen drohten abgelenkt als Constanze auflachte und über Liliths äusserung spottete.
"Ich dachte immer, deine Naivität hielt sich in Grenzen, Schwester. Männchen ändern sich nicht. Darak legte seinen Kopf schief und musterte Constanze zweifelnd. Was wusste sie schon von Männern? Sie war ja offensichtlich nicht eine die oft in ihrer Gesellschaft war…

Das einzige, was neu in seinem Leben sein wird, ist zunächst das Halsband der Züchtigung, dann die Spende und schließlich der Anfang auf irgendeinem Stückchen Festland." Er senkte sein Haupt. Irgendwie entpupptes sich sein wunderschön erträumtes Harem mehr als Gefängnis denn ein Paradies. Doch dann kam es zu einer überraschenden Wende in dem Gespräch. Lilith stellte einen Besitzanspruch um Darak. Er starrte die Elfe an. Besser er gehörte ihr als Haustierchen als dass er einfach von der Insel geworfen wurde.
"Erkläre, welcher Dämon dich geritten hat, eine solche Bitte zu stellen!" Bei dieser Aussage drängte sich in Darak für einen kurzen Moment eine kleine versaute erotische Fantasie auf die ihn dazu bewegte es sich bildlich vorzustellen wie Lilith von einem Dämon „geritten“ wurde. Unter anderen Umständen hätte er es gewagt zu kichern, schmunzeln oder eine ähnliche Geste zu tun. Doch im Moment beherrschte er sich. Zumal in Liliths Fall eher sie die Reiterin gewesen wäre. Während er gerade von seinem kurzen Tagtraum zurückkehrte war Lilith schon längst ins Kreuzfeuer der drei Weisen geraten.
"Was fällt dir eigentlich ein, Schwester?! Bist du abtrünnig geworden, dass du es jetzt mit widerlichen Männchen treiben willst?! Du nimmst ihn in Schutz, du gibst ihm einen Namen und du willst ihn ... BEHALTEN?!" Darak guckte unschuldig. Langsam bekam er eine Ahnung davon wie sich die Sklaven haben fühlen müssen die in Sarma verkauft wurden. Es war schmerzlich zu ertragen wie einfach über seinen Kopf hinweg sein Schicksal ausgehandelt wurde. Er gab sich wie ein zutrauliches Viech als Lilith an ihn herantrat und ihre weiche Hand auf seinen kühlen Helm legte.
"Ihr kennt mein Problem, weise Frauen. Vor allem du, Schwester Alcyone. Ohne dich hätte ich mir damals das Leben genommen.“ Darak sah besorgt zu ihr auf. Er ahnte ja schon seit längerem dass mit der Elfe irgendwas nicht ganz stimmte, aber dass es so gravierend war wie sie es nun schilderte hätte er nicht für möglich gehalten. In ihren Liedern strahlte sie schliesslich so unglaublich viel Lebensfreude aus, dass es ihm nun im nachhinein wie eine Schreckliche Illusion vorkam. Was war nur ihr Geheimnis dass sie so streng behütete und er doch scheinbar in der Lage sein sollte ihr zu helfen?
"Ich will Lust empfinden, wenn ich mit einem von euch oder mit einem Mann schlafe. Ich will frei von Angst sein, wenn Männerhände mich berühren wollen. Ich möchte nicht länger, dass meine Vergangenheit mich so schmerzvoll heimsucht." Darak starrte sie an. Sie log! Sie log die weisen Jungfern dreist an. Er grinste, für so dreist hätte er sie nicht gehalten. Natürlich empfand sie Lust beim Akt! SO wie sie jeweils gestöhnt hatte… musste es ihr doch auch gefallen haben

...
. … oder?
Sie hat mir alles nur vorgetäuscht? Nein! Das kann nicht sein! NEIN! Niemand mochte es betrogen zu werden und ein Männchen wie Darak mochte es gar nicht wenn er ausgerechnet in seiner Königsdisziplin wurde.

"Ich möchte doch nur endlich Frieden finden und leben, wie es einer Frau zusteht. Ich weiß, dass Darak mir dabei helfen könnte. Er tut alles für eine Frau, wenn er sie liebt ... und ich glaube, er mag mich ein bisschen."

„Ich mag dich sogar sehr.“ Hauchte er leise und lächelte ihr Aufmunternd zu. Sie hatte ihm viel zu erzählen, soviel stand schon mal fest. Gespannt sah er zu den weisen Jungfern hin. Ausserdem wunderte es ihn wie ausgerechnet die so streng anmutende Alcyone dazu gekommen war ihr in dieser Sache zu helfen.
"Wir beraten uns. Inzwischen lasst dieses Männchen - Darak nennst du es, Schwester - lasst es die Spende hinter sich bringen. Vielleicht erledigt sich unsere Entscheidung anschließend von selbst."Endlich ging es zum angenehmen Teil der ganzen Sache. Er lächelte und entspannte sich einwenig. Seine Knie schmerzen bereits leicht denn sie waren es sich nicht gewohnt so lang auf dem Boden aufzuliegen. Was die Elfe jedoch mit ihrem letzten Satz genau meinte war für Darak unverständlich.

Dass sich Darak bei Constanze nicht gerade beliebt machte war offensichtlich. Ihr schien es ja deutlich zu missfallen dass Lilith einen Freund in ihm gefunden hatte. Der Gehörnte entschloss sich jener Amazone gegenüber vorsichtig zu sein. Was in seiner Position jedoch ziemlich schwierig war. Er war sozusagen Sklave und sie Hauptfrau der amazonischen Stadtwache, Streitmacht und was die alles sonst noch für militärische Dienste hatten.

Er legte seinen Kopf schief als Lilith sich vor ihn hinkauerte. Irgendwie war es sehr beunruhigend für ihn so ganz allein mit diesen Killerweibern gelassen zu werden. Vielleicht war ja seine Begleitung der einzige Grund gewesen warum sie ihn einigermassen human behandelt hatten.
"Wir sehen uns wieder. Constanze wird dich nach der Spende in die Taverne Zur Amazone bringen. Zu Alma und Carath. Ich werde auch dort sein." „Ja…“ Hauchte er etwas kleinlaut. Er war nervös, dies merkte man ihm an. Er sah Lilith nach. So lange dass Constanze sich schliesslich genötigt sah ihm einen Klaps gegen den Helm zu geben um seine Aufmerksamkeit auf sie zu lenken. Er erhob sich wie befohlen und folgte ihr. Irgendwie hatte er bei der Sache ein mulmiges Gefühl. Bei DER vernichtenden Einstellung der Frauen gegenüber Männer konnte er sich fast nicht mehr vorstellen dass er hier ein tolles Schäferstündchen erleben würde. ¨

Seine Befürchtungen sollten sich bewahrheiten und sich ihm in solch einem Ausmass offenbaren wie er es sich nicht mal in den schlimmsten erotischen Albträumen hätte vorstellen können. Das Übel begann schon bevor er die Zelle sah. Constanze schien es zu geniessen ihm Angst zu machen und dies gelang ihr sehr wohl.
"Ich bringe dich jetzt in die Spendenkammer. Wir werden dich an die Wand ketten, damit du unseren Empfängerinnen nichts zu Leide tun kannst ... eigentlich brauchst du so gut wie garnichts tun, nur geben.“ Nichts mit Harem. „Aha…“ Meinte er kleinlaut. “Den Rest erledigen meine Schwestern und ich." „Irgendwie find ich das jetzt nicht gerade sehr beruhigend.“ Constanze hatte sicher raue Hände und vielleicht sogar eine Liebesgrotte die Beissen konnte. Ihm schauderte es. Er kannte die Geschichten von den Schenken und Spelunken in denen es hiess dass amazonische Frauen während ihres Zyklus manchmal ne übelgelaunte Liebesgrotte entwickelte die einem armen Kerl seine Männlichkeit brechen konnte. Er schauderte. Er hatte ja nie an diese Schauermärchen geglaubt… doch nun…
"Wir bezeichnen eine solche Spende übrigens sehr gern als ... ausmelken."

Darak schluckte leer. Er war doch keine Kuh! Er besass ja sozusagen nur eine Zitze… ihm schauderte. Langsam ahnte er was da drinnen kommen könnte und dies hatte bis zu einem gewissen Grad kaum noch etwas mit Lust zu tun. Ihm wurde bewusst dass man wenig für sein wohl tun würde.
Dann erreichten sie die Liebesgrotte. Ein Masochist hätte wohl seine Freude daran gehabt. Nicht dass Darak diese Neigung nicht auch etwas in sich trug, doch es war definitiv die falsche Besetzung dafür. Seine Ecke sah sehr karg aus. Ein Hocker und dicke Eisenfesseln die davon zeugten dass es nicht unbedingt Spass machen würde.
Darak Luthrokar wurde blass und sein Zentrum hatte plötzlich so gar keine Lust mehr sich irgendwie zu präsentieren. Selbst die reizenden jungen Amazonen vermochten es nicht ihn in irgend einer Form durch ihre Nacktheit zu erregen.

Hoffentlich würden wenigstens diese Mädchen Handanlegen und nicht diese Mannsweiber. Darak hatte ernsthafte Angst um die Gesundheit seines Geschlechts. „..i..ch….k..önnen..wir..nicht.. über die Methode… verhandeln…“ Stammelte er kleinlaut. Er wollte sich nicht hinsetzen. Bei den Göttern und wie er das nicht wollte!
Er drehte sich um. „V..vielleicht.. rede…ich …mit…Lilith..nochmals …darüber…“

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Re: Das Vorführobjekt

Beitrag von Stadtwache Amazonen » Sonntag 23. August 2009, 18:14

Lilith schaute Darak nicht an, als sie sprach, aber er sie umso mehr. Sie hatte sich das Leben nehmen wollen? Sorge breitete sich in Darak aus. Der Elfe musste irgendetwas Schlimmes passiert sein, dass die drohenden Folgen so gravierend gewesen sein mussten. Gut, hatte die weise Jungfer sie von ihren Selbstmordgedanken abgehalten. Aber Darak sollte derjenige sein, der ihr jetzt half? Indem er ihr Hausmännchen spielte?! Er, der Foltermeister und Sklaventreiber, von dem Lilith wusste, dass er sogar seine eigene Geliebte Elena in den Tod gerissen hatte?
Und dann kam das vor allem für Darak - für einen Mann - Erschreckende: Sie hatte bei ihrem Liebesspiel keine Lust empfunden? Sie hatte ihm alles nur vorgetäuscht?! Aber sie war so talentiert gewesen, diese kleine Elfensängerin ... und Schauspielerin. Was hatte sie Darak möglicherweise noch alles vorgetäuscht? Er würde noch einmal mit der Elfe sprechen müssen, wenn es überhaupt dazu kommen sollte. Sie bestätigte ihm das, versprach ein Wiedersehen in der Taverne, in die man auch Alma und Carath gebracht hatte. Dann musste sie gehen. Ob Darak wirklich ihr Hausmännchen würde, sollte sich entscheiden.

Darak Luthrokar brachte man schließlich in einen von mehreren Spendenräumen. Dieser Ort besaß eine zweigeteilte Atmosphäre: auf der einen Seite war da die Mauer mit dem Hocker und den Eisenketten, welche Darak doch sehr an einen Folterkeller erinnern mochten. Auf der anderen Seite gab es da dieses gewaltig große, samtrote Bett mit den vielen nackten Schönheiten, die sich darauf tummelten. Elfen und Menschenfrauen waren es, allesamt auf ihre Weise lieblich. Nur eine schien älter und besaß ein gutes Maß an Hüftspeck. Ihre Kurven waren besonders rund - nicht aber mit jenen wulstigen Ringen von Alma zu vergleichen.

Doch Darak konnte sich im Augenblick wohl wenig Gedanken über die Empfängerinnen seiner Spende noch um den Raum selbst machen. Constanze hatte dafür gesorgt, dass er schon vor Erblicken des Zimmers nervös war.
"Irgendwie find ich das jetzt nicht gerade sehr beruhigend." "Oh, das ist doch erst der Anfang, Männchen. Wage es nicht, dich zu sträuben und meine Schwester Lilith Blütentau in Schande zu bringen, weil sie ihre Mission zur allgemeinen Unzufriedenheit erfüllt hat!" In diesen Worten steckte ein warnender Unterton, der sich wieder persönlich an Darak Männlichkeit richtete. Wenn das so weiterging, würde Darak die Amazonenstadt mit glockenheller Eunuchenstimme verlassen. Als er aber schließlich seinen hergerichteten Platz entdeckte, der dem eines Gefängnisinsassen auf Folterbasis gleich kam, brach die Panik in Darak aus. Er verlor jegliche Farbe. Constanze grinste darüber. Sie genoss es, ein Männchen so verschüchtert zu sehen und sie freute sich bereits darauf, den Leben spendenden Saft aus ihm herauszupressen wie aus einer reifen Frucht.

"... i...ch ... k...önnen ... wir ... nicht ... über die Methode ... verhandeln ..." Schon, als Darak sich umdrehte, denn dieser Fluchtweg stand ihm ja noch offen, packte Constanze ihn am Arm. Ihr Griff war überraschend fest, sogar für eine Frau. Es gab einem das Gefühl, in einen Schraubstock geraten zu sein. Wenn diese Frau ihn später auch beim Spenden so anpacken würde ... Es gab kein Entrinnen. "V...vielleicht ... rede ... ich ... mit ... Lilith ... nochmals ... darüber ..." Darak hörte hinter sich ein tiefes Schnauben. Er spürte Constanzes kalten Hauch im Rücken. Ihre Fingernägel fraßen sich in seinen Arm. "Keine Verhandlungen, kein Gerede! Du hast hier ohnehin kein Wort mitzureden, du minderwertiger, dreckiger Abschaum von einer Mannsbrut!" Sie zerrte an Darak. "Rein da, mit dir! Und wehe du kannst nicht genug geben, um alle unsere Empfängerinnen zu versorgen. Dann wirst du nie wieder auch nur einen Tropfen spenden können!"

Eine zweite Amazone, jene in Kriegerinnenrüstung, verließ die Kammer. "Traut er sich nicht?", spottete sie und verschränkte die Arme vor der Brust. Sie trat an Darak heran und schaute ihm direkt in die Augen. Ihre musterten ihn abwertend und kalt. Verachtung stand darin so groß geschrieben, dass man es selbst in Pelgar hätte lesen können. "Wehrst du dich, Männlein? Vielleicht sollte ich dir zeigen, wie man mich früher behandelt hat, wenn ich mich wehrte." Sie hob drohend ihre Fäuste, bereit zum Zuschlagen.

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Re: Das Vorführobjekt

Beitrag von Darak Luthrokar » Montag 24. August 2009, 19:37

Männerträume waren nicht dafür da so brutal durch die Realität zerstört zu werden. Das war unfair! Und die Behandlung die sie ihm zukommen liess war ebenfalls nicht gerade angepasster. Er kannte diese beiden Frauen doch gar nicht und hatte ihnen nie etwas angetan, dennoch war er Sündenbock, Gefahr und Feindsbild in einem. Ein Feind den sie in ihrer Gewalt hatten und sich ihnen nur schlecht erwehren können würde. Selbst ein Kämpfer wie Darak käme niemals Lebendig aus dieser Stadt heraus wenn er jetzt den Weg der Gewalt einschlagen würde.

Daher versuchte er wenigstens seinen Aufenthalt hier in diesem Folterraum etwas angenehmer zu gestalten, doch dabei stiess er auf bissigen Granit. Allein schon die Frage und die Äusserung seiner unsicherheit sorgte dafür dass er härter angegangten wurde. Als er dann sogar sich drehen wollte wurde er von Constanze packt die einen erstaunlich festen Griff hatte. Darak schnaubte und zuck erst kurz seinen Arm zurück bis er merkte dass die Nägel der Amazone nicht locker liessen und ihm in die Haut schnitten. Hier würde es kein Entkommen geben, soviel stand fest.

Constanze drückte ihre Finger fies in Daraks Muskel hinein so dass es schmerzte. „Auhh ist ja gut!“ Was für ein Kampfweib! Fürchterlich! So wunderschön und dann so ein Biest. Eine Frau wie Constanze hätte allein mit ihrem Aussehen jeden haben können der sie sich nur wünschte. Aber nein sie musste sich ja zur männerverachtenden Killerbiene entwickeln. Warum wurden nicht nur hässliche Frauen Amazonen, dann wäre es ihm egal gewesen, doch um Constanzes Körper war es schade. Auf ihren Charakter hingegen konnte er getrost verzichten. Doch dieser spielte bei dem was er am liebsten mit Constanze getan hätte eh keine Rolle.

"Keine Verhandlungen, kein Gerede! Du hast hier ohnehin kein Wort mitzureden, du minderwertiger, dreckiger Abschaum von einer Mannsbrut!" „Ist ja schon guuut beruhig dich mal!“ Knurrte Darak sichtlich gestresst. Das abwertende Verhalten der Amazonen hinterliessen erste Spuren die sich bei Darak aus einem Gemisch von Angst und aufkeimender Wut zeigten.
"Rein da, mit dir! Und wehe du kannst nicht genug geben, um alle unsere Empfängerinnen zu versorgen. Dann wirst du nie wieder auch nur einen Tropfen spenden können!" Unwillig liess sich Darak zum Hocker hin schieben. Er riskierte kurz einen Blick zu den Mädchen. Es waren ziemlich viele um sie alle zu „bedienen.“ Er keuchte als er auf den Hocker gezwungen wurde und starrte die soeben hinzugetretene Amazone fassungslos an. „VERDAMMT NOCHMAL ICH HAB DOCH ÜBERHAUPT NICHTS GENMACHT!“ Entfuhr es ihm Zornig.

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Re: Das Vorführobjekt

Beitrag von Stadtwache Amazonen » Freitag 28. August 2009, 20:48

Das Feindbild der Amazone lautete: Mann. Und wenn sich Amazonen dazu entschieden, einen Mann zu suchen, um für Nachkommenschaft zu sorgen, so würde dies mit Sicherheit kein Zuckerschlecken. Endlich ging auch Darak Luthrokar hierbei ein Licht auf. Man behandelte ihn keineswegs mit Samthandschuhen, im Gegenteil. Die Frauen zerrten und zogen an ihm, um ihn in den Raum zu bekommen. Sie nahmen keinerlei Rücksicht.
"Auhh ist ja gut!" Er erkannte, dass er im Grunde keine Wahl besaß und die Möglichkeit auf Flucht ebenso wenig bestand. Man hatte ihn von seinen Freunden getrennt und bis er den Hafen erreichte, hätte ein Dutzend Amazonenwaffen ihn bestimmt schon durchbohrt. Für Darak gab es nur noch einen Ausweg: das ganze so gut es ging mitspielen.

Er ließ es, wenn auch etwas widerwillig, zu, dass die Frauen ihn auf den Hocker bugsierten. Keuchend kam er darauf zu sitzen. "VERDAMMT NOCHMAL, ICH HAB DOCH ÜBERHAUPT NICHTS GEMACHT!" "Und ich rate dir, dass du es dabei belässt, Männchen!", drohte Constanze. Sie packte nach einer Eisenkette und befestigte diese an Daraks Handgelenk. Er war nun gezwungen, den Arm in einer doch eher unbequemten Haltung, leicht hängend, zu halten. Die Kette war nicht einmal lang genug, dass er sich hätte in der Nase bohren können. Aber die Hauptfrau ließ nicht locker. "Berührst du auch nur eines der Mädchen unsittlich, dann schwöre ich beim ungestümen Temperament Venthas, beiße ich dir persönlich alles ab, was ein Männchen ansatzweise ausmacht! Haben wir uns verstanden?!"
Ihre amazonische Partnerin packte nach Daraks Bein, um ihn mit einem Lederstrick an das Bein des Hockers zu fesseln. Das gleiche sollte auch dem anderen Bein passieren. So würde Darak schließlich sehr offenherzig zeigen, was der Unterschied zwischen Mann und Frau war. Constanze nickte ihrer Partnerin anerkennend zu. "Danke, Imone." Die andere erwiderte das Nicken. Dann klatschte sie in die Hände.

Die Mädchen auf dem übergroßen Bett hoben neugierig die Köpfe. Sie waren allesamt recht gut aussehend und mittleren Alters. Ein blondes, dürres Ding konnte aber kaum mehr als 17 Sommer erlebt haben, wohingegen eine ziemlich ... massige Amazone vermutlich schon die 30 überschritten hatte. Sie grinste Darak zu und leckte sich die Lippen. Ihre Speckringe waren zwar nicht mit Almas zu vergleichen, aber sie maß doch eine nennenswerte Breite.
Constanze atmete tief durch. "Bringen wir es hinter uns. Imone, du rufst die Frauen herbei und ich kümmere mich um ... ihn." Die braunen Augen wanderten zu Darak. Sie funkelte ihn an. Sie würde keinen Fehler seinerseits dulden. Dann senkten sich die zarten Hände Constanzes zwischen Daraks muskulöse Schenkel. Kein Mann konnte einem solchen Griff widerstehen. Wie konnten Amazonen - die Männer für alles Schlechte Celcias hielten - nur so gut mit ihnen umgehen?! Constanze blickte nicht einmal angewidert, vielmehr schien sie hoch konzentriert. Ihre massierenden Hände vollführten eine Meisterleistung, die wirklich nur noch in einer Spende von Seiten Daraks enden konnte. Es war wie eine beeinflussende Magie, der sich niemand zu entziehen vermochte.

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Re: Das Vorführobjekt

Beitrag von Darak Luthrokar » Samstag 29. August 2009, 10:12

Darak keuchte als er endlich auf dem Hocker zu sitzen kam, seine Hose wurde ihm so schnell runter gerissen dass er sich gar nicht mehr entsinnen konnte wer das gewesen war. So hockte er da und musste unfreiwillig das präsentieren was wohl den Ausschlag gegeben hat, dass Lilith ihn für „spendenfähig“ eingestuft hatte. Er war ja auch freiwillig mitgekommen, Lilith und seinen durchaus schlüpfrigen Fantasien zu liebe. Doch nun war weder das eine noch das andere da. Die Realität offenbarte sich ihm kühl, feindselig und seiner Existenz als Mann bedrohend.

Dass ihm letzteres allmählich zu viel wurde äusserte er deutlich und laut. Die Ernte jedoch fiel erbärmlich aus, im Gegenteil die Drohungen gingen einfach weiter. "Und ich rate dir, dass du es dabei belässt, Männchen!" Darak keuchte und starrte Constanze entgegen die soeben seinen Arm packte und unwirsch in eine Eisenfessel legte. Die Fessel war kalt, massiv und ohne Zweifel nicht mit Muskelkraft zu sprengen. Seine Arme wurden hochgehoben und angekettet wie die Flügel eines nun doch recht unglücklichen Vogels. Er atmete schwer, denn seiner Aufregung mengte sich immer mehr Angst ein. Er bewegte sich keinen Deut, starrte Constanze nur entgegen doch die Amazonen mussten wohl wissen dass praktisch jedes Männchen zu hektischen Bewegungen neigte wenn es denn mal an einen gewissen Höhepunkt kam. Besonders dann wenn es schon der fünfte oder sechste ist.

"Berührst du auch nur eines der Mädchen unsittlich, dann schwöre ich beim ungestümen Temperament Venthas, beiße ich dir persönlich alles ab, was ein Männchen ansatzweise ausmacht! Haben wir uns verstanden?!" Darak keuchte und schluckte leer. „S..schon gut.“ Hauchte er nervös. Er hatte panische Angst hier nicht mehr als Mann rauszukommen. Während Constanze ihrem männchenopfer munter Angst einjagte packte ihre Kameradine Imone nach Daraks Bein und drückte es zur Seite so dass Darak schliesslich ziemlich offenherzig auf dem Hocker sass. Sein Geschlecht stach so hervor wie eine überreife Frucht und er spürte dass praktisch jeder Blick der Amazonen kurz oder länger auf eben jenem ruhte. Er ruckte leicht an den Fesseln und merkte dass er sich kaum bewegen können würde. Darak wusste nichts besseres zu tun als ständig Constanze anzustarren. Er fürchtete sich davor was gleich passieren mochte. Ein saftiger Tritt gegen sein Heiligtum und er wäre definitiv nicht mehr der gleiche Mann wie vorher. Ihm gefiel es ganz und gar nicht mehr, dass sein intimstes und verletzlichstes Organ ausgerechnet männchenzerstörenden Weibern vorgesetzt wurde. Wenn wenigstens Lilith da wäre um auf ihn aufzupassen…

Die Hauptfrau klatschte in ihre Hände und jene ausserwählten Mädchen hoben ihre Köpfe. Auch Darak drehte den seinigen zu ihnen herüber und musterte die eine oder andere interessante Persönlichkeit mit denen er bald wohl nähere Bekanntschaft machen würde als ihm selbst lieb war. Anspannung machte sich in ihm breit, nur zwischen seinen Schenkel blieb es ruhig. Vorerst. Für einen Moment verharrte seinen Blick bei der etwas fülligeren Amazone. Sie war hübsch, hatte ein sehr weibliches Gesicht und erschien gepflegt. Es war nicht ihr Aussehen was ihn beängstigte – schliesslich war er in Sarma nicht selten auch in einschlägigen Lokalen gewesen welche Beispielsweise „Das Haus der grossen Mutter Chiara“ hiess. Nein, es war der gierige nach Fleisch fordernde Blick in den Augen der Amazone die ihm die Nackenhaare zu Berge stehen liessen.

Warum musste er überhaupt sitzen. Er war es sich nicht gewohnt im Sitzen zu… spenden. Lieber wäre er auch auf dem Bett gelegen doch diesen luxus schienen die Amazonen ihm nicht gewähren zu wollen. Vielleicht sollten die Fesseln und die unbequeme Haltung dafür sorgen dass er weit weniger Spass empfand als er sich vorgestellt hatte.

"Bringen wir es hinter uns. Imone, du rufst die Frauen herbei und ich kümmere mich um ... ihn." Darak schluckte leer, er dachte schon ängstlich die Amazone würde ihm nun die Haut vom Geschlecht schälen doch es kam anders als erwartet. Ihre zarten Händen umfassten sein Geschlecht in einer Zärtlichkeit und mit einer Geschicktheit dass es ihm ein kehliges Seufzen entlockte. Er spannte seine Schenkel etwas an, versuchte sie noch weiter auseinander zu drücken. Ungläubig starrte er auf Constanzes Hände die begannen ein wahres Wunder der Luststimulation zu bewirken. Darak wurde zusehends unruhiger und seine Angst wich irgendwann der Lust. Schlussendlich war es ihm sogar egal wem die Hand gehörte die ihn da gerade in Ekstase versetzte solange sie nur nicht damit aufhörte. Das Männchen legte den Kopf in den Nacken, schnaufte heftig und begann zu stöhnen während auch sein Spenderorgan sich deutlich vergnügt zeigte. Schliesslich steigerten sich seine lustvollen Gebärden so drastisch dass Constanze wohl merken musste dass es mit der ersten Spende nicht mehr weit war. Darak ballte lustvoll seine Hände zu Fäusten und bewegte sein Becken unruhig auf dem Hocker während seine Atmung immer schneller und gepresster wurde. Schliesslich begann er sogar lustvoll die Augen zu verdrehen und er begann tatsächlich doch noch zu geniessen. Endlich war doch noch eingetreten was er sich insgeheim gewünscht hatte, er war der Gockel in einem Hühnerstall und um seine Pflichten zu erfüllen halfen ihm die Hennen.

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Re: Das Vorführobjekt

Beitrag von Stadtwache Amazonen » Sonntag 30. August 2009, 12:33

Darak Luthrokar war hilflos. Selbst, wenn er sich jetzt dazu entschlossen hätte, Widerstand zu leisten, wäre es ihm nicht mehr gelungen. Die Beine an den Hocker gefesselt, die Hände an die Wand gekettet. Er war den Amazonen vollkommen ausgeliefert und präsentierte sich wie ein ein eingeschüchterte Hure auf dem sarma'schen Sklavenmarkt. Er hatte ihnen nicht entgegenzusetzen. Und er hatte hier nichts zu melden. Das machte ihm Constanze erneut mit einer bösartigen Drohung klar. Ihr war zuzutrauen, dass sie ihre Aussagen in die Tat umsetzte und wenn dies geschah, würde Darak Rotz und Wasser heulen.
S...schon gut", brachte er demnach nervös hervor. Dann begann das Spektakel. Inzwischen lief es wohl anders ab, als Darak es sich vorgestellt hatte. Es wurde ... angenehm. Constanze verstand etwas von ihrer Arbeit als, ja wie nannte man dies bei den Frauen wohl? Spenderhilfe? Schließlich ging sie Darak deutlich zur Hand. Und was für Hände sie besaß! Er seufzte und stöhnte zufrieden. Daraks Kopf legte sich zurück. Es war eine genussvolle Massage, mit der ihn dieses Biest beglückte, das noch gedroht hatte, ihn zu kastrieren. Jetzt bewies sie, dass sie auch zum Gegenteil in der Lage war und es dauerte gar nicht lange, bis Darak seinem genießerischen Höhepunkt nahe kam - welcher Mann konnte einer derartigen Behandlung auch widerstehen?

Als Darak erneut die Beinmuskulatur anspannte, aufstöhnte und Constanze das heiße Pulsieren unter ihren Fingern spürte, nickte sie Imone vielsagend zu. Die andere Amazone ging zum Bett und holte eine der Frauen. Sie fing mit der Jüngsten an, dem vielleicht 17-jährigen Mädchen mit den braunen Locken und einem furchtsamen Blick. Sie starrte Darak entgegen. Über ihre Lippen drang ein fragendes: "Wird er mir wehtun?"
Constanze schüttelte den Kopf. "Wenn er es tut, wird er nicht einmal mehr in der Lage sein, seine Tat zu bereuen." Sie drohte gar, wenn sie sein Geschlecht griffsicher in der Hand hielt. Nun achtete sie darauf, dass Darak still hielt. Das Mädchen näherte sich ihm und ließ sich auf seinem Schoß nieder. Constanze half, dass sie sich mit Darak vereinigte. Es würde kaum mehr nötig sein, dass sich die junge Amazone bewegte und Darak bis zum Höhepunkt trieb, obgleich sie dazu in der Lage gewesen wäre. Constanzes weitere Fingerbewegungen gaben dem Männchen den Rest. "Sieh zu, dass du spendest, es warten noch mehr Frauen!" Sie würde ihm keine große Pause gönnen. Ein paar Minuten vielleicht, in denen er würde Luft schnappen können, dann ging es weiter. Eben so lange, bis Darak nichts mehr zu geben hatte. Er war wie eine Milchkuh - wurde diese zu alt für die Milchproduktion, kam sie zum Schlachter. Was würden die Frauen mit Darak anstellen? Es blieb ein Moment der Unsicherheit.

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Re: Das Vorführobjekt

Beitrag von Darak Luthrokar » Dienstag 1. September 2009, 09:56

Darak versuchte immer wieder seine Beine noch etwas mehr abzuspreizen als vorhin. So beschämend die Situation irgendwie auch war, zeigte er dennoch wenig Hemmungen. Die Frauen schienen kaum notiz von seinen Reaktionen zu nehmen oder sahen es zumindest als natürlichen Nebenwirkungen der Massage an dass die Männchen jeweils dabei stöhnten. Doch besonders bei Imone und einigen anderen Frauen sah er ein funkeln in den Augen welches mehr nach Zerstörung lechzten als nach Befriedigung. Das war sehr unheimlich. Doch die Hände von Constanze liessen ihn schnell vergessen und er driftete in seine Lust ab. Darak schloss die Augen, machte sich seine eigenen Bilder bis er begann immer fester zu schnaufen und zu stöhnen. Der Höhepunkt war nicht mehr weit entfernt und dies merkte die Amazone offenbar. Sie winkte eine ihrer Freundinnen herbei. Es war die junge Frau die wohl noch nicht mehr als 17 Sommer alt sein mochte. Darak stierte ihr entgegen und legte dann wieder den Kopf in den Nacken. Nun er hatte sich den Sex definitiv anders vorgestellt aber soooooooooooooooooooooooo schlimm war es nun auch wieder nicht.

Es gab ja diverse Horrorgeschichten über Amazonen die man sich in einschlägigen Kneipen und Lokalen gegenseitig erzählte. Einer behauptete sogar dass manche der Biester in der Lage waren einen Knoten ins Gemächt eines Mannes zu Binden…

Er öffnete ein Auge und musterte die junge Frau. Erst allmählich wurde ihm bewusst dass die zukünftigen Amazonen grösstenteils Luthrokars sein würden. Ihm schauderte bei dem Gedanken so viele Weiber DIESEN Schlages zu zeugen. Er würde scharenweise Kinder haben und doch kein Vater sein.

"Wird er mir wehtun?" „Wieeehhahrhh denn… ich kaahhhn ja gar nichts maahhchen!“ Versuchte er das Mädchen zu beruhigen mit dem er sich gleich vereinigen würde. Seltsam… wahrlich, so ganz ohne Liebe. Gut dies war bei leichten Mädchen auch nicht anders doch dort war nicht die Absicht dahinter Kinder in die Welt zu stellen.

„Wenn er es tut, wird er nicht einmal mehr in der Lage sein, seine Tat zu bereuen." Darak keuchte auf und starrte Constanze unruhig entgegen. Langsam befürchtete er dass sie ohnehin noch einen Grund finden würde um ihn zu kastrieren, sie schien richtig verbissen darin zu sein es zu tun. Schliesslich sprach sie im Schnitte alle fünf Minuten davon. Die Amazonenhauptfrau wusste genau wo sie drücken und quetschen musste damit dass Männchen stillhielt. Darak petzte seine Augen zusammen, spannte sich an und verzog das Gesicht, es war nicht nett kurz vor dem Höhepunkt stillhalten zu müssen und die Amazone verzögerte so seinen Erguss geschickt um genügend Zeit für ihre Kollegin zu lassen die sich daran machte sich auf Darak draufzuhocken. Der Gehörnte seufzte genüsslich auf. Jeder Schoss einer Frau war doch wundervoll wenn er sich auf das eigene Becken schob. Das Mädchen hingegen schien wenig lustvolle Gedanken gehabt zu haben, ihr Körper zumindest schien weit weniger bereit als Daraks. Es dauerte jedoch nicht lange bis Darak seine erste Spende platzierte. Schnaubend entspannte er sich nach einem brünstigen Brüllen und sank im Hocker zurück. Viel Zeit zur Erholung blieb ihm aber nicht denn Constanze legte schon nach wenigen Minuten gleich wieder Hand an. So folgte Frau um Frau und irgendwann begann die ständige Reibung und Stimulation doch ihre Schmerzhafte Spuren zu hinterlassen. Zudem dauerte es immer länger bis Darak den gewünschten Höhepunkt erreichte. Sein anfänglich noch lustvolles Stöhnen wandelte sich eher zu einem angestrengten Ächzten. „Arhghgh.“ Unruhig begann er sich in den Fesseln zu winden. Darak erreichte den Punkt wo ihm die Lust keine Freude mehr bereitete sondern eher brennende Schmerzen. „RHRHARHRHH!“ Dabei hatte er noch immer ein paar Frauen vor sich die auf ihre Spende warteten. Constanze musste wohl die Abnutzung spüren und vorallem auch anhand der Hautfarbe von Daraks bestem Stück erkennen.

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Re: Das Vorführobjekt

Beitrag von Stadtwache Amazonen » Dienstag 8. September 2009, 01:16

Die meisten der anwesenden Amazonen zeigten sich zwar neu im Geschäft und wurden zum ersten Mal überhaupt als "Empfängerinnen" für eine männliche Spende aufgerufen, aber das hieß nicht, dass sie vollkommen unerfahren waren - zumindest nicht die meisten unter ihnen. Die jüngste Frau, welche sich soeben auf Darak Schoß niederließ, zählte zu den glücklichen, in Xytras geborenen Amazonen. Sie war kein entflohenes, junges Ding, das den brutalen Händen eines Freiers hatte entkommen können. Sie war auch keine geschlagene Ehefrau, entlaufene Sklavin oder vom eigenen Vater vergewaltigte Schicksalsträgerin. Nein, es gab auch einfache Mädchen und Frauen in Xytras ohne harte Erlebnisse. Die körperliche Verbindung mit Darak hier würde wohl ihre bisher schwierigste sein. Vor allem änderte es ihr gesamtes Leben. Sie würde nach dieser Aktion zwar den Spender Darak vergessen, denn er war ja nur ein Männchen, eine Hülle für kostbares Erbgut. Aber neun Monate lang würde diese Frau die Erinnerung an jenen Moment der Gefühlsüberreizung unter ihrem Herzen tragen und anschließend würde eine neue kleine Amazone geboren - oder ein Junge und die Strapazen der Amazone wären umsonst gewesen.

Darak würde davon nichts erfahren. Das war bei den tapferen Frauen nicht vorgesehen. Niemals! Der Spender würde nach seinem Nutzen die Heimatstadt der Amazonen verlassen und vermutlich niemals wieder zurückkehren. Wenn da nicht Liliths Bitte wäre. Ob sich Darak im Augenblick Gedanken um die amazonische Sängerin machte? Bestimmt nicht. Er war mit anderen Frauen beschäftigt. Genauer gesagt wurde er von ihnen ziemlich benutzt.
Bei Männern sprach niemand von Vergewaltigung, konnte sich schließlich keiner so wirklich vorstellen. Besonders dann nicht, wenn man Daraks Gesichtsausdruck sah. Er hatte etwas ... Genießerisches. Darak Luthrokar gab sich der "Folter" hin. Ja, anfangs war es sicherlich noch angenehm, doch schon nach der zweiten und dritten Frau wandelte sich lüsternes Pulsieren in Schmerz. Darak brauchte außerdem plötzlich viel länger, bis die Spende die Kundin erreichte. Er konnte nicht mehr, aber das bedeutete nichts. Constanze zeigte sich vollkommen streng und fachte im Gehörnten immer wieder neues Feuer an. Ihre Hände konnten zart sein, aber genauso tödlich. Es gab keine gefährlichere Waffe auf Celcia als die flinken Finger einer Frau.

Erst als Constanzes durchaus geübter Blick erkannte, dass sich mit Daraks bestem Stück nicht einmal mehr ein Blumentopf begießen ließ, zog sie sich von ihm zurück. Zwei Frauen waren noch übrig. Zwei Frauen, die kein Erzeugnis von diesem Männchen erhalten würden.
"Gar nicht mal so schlecht", murmelte die Amazonenhauptfrau. Konnte man ihre Worte etwa als Lob interpretieren? Sie war auf jeden Fall recht zufrieden. Imona Anweisungen gebend, die unberührten Frauen nach Hause zu bringen, wandte sich Constanze erneut Darak zu. Sie musterte ihn. Schweiß stand auf seiner Stirn. Typisch! Männchen hielten ja so wenig aus!
Sie beugte sich über ihn. Wenn Darak überhaupt noch hinschauen wollte, so erhielt er nun tiefe Einblicke in die Hügellandschaft innerhalb des Lederharnischs. Constanze kümmerte sich nicht darum. Sie hielt das Männlein ohnehin für körperlich erschöpft. Der würde sie schon nicht anfallen, nicht nach dieser intensiven Nutzung seines Geschlechts. Vermutlich würde Darak nicht einmal anständig laufen können! Oh, sie hatte schon so viele Männchen auf diese Weise gesehen.

Constanze nahm Darak die Fesseln ab. Sie löste auch die Stricke um seine Beine und befreite jene auf diese Weise vom Hocker. "Steh auf", schnarrte sie ihm einen rauen Befehl entgegen. Mit Darak hatte die Amazone kein Mitleid. Ein leichter Tritt gegen sein Schienbein unterstrich ihre Worte. "Hoch mit dir! Wir gehen zu den Jungfern zurück und anschließend entweder in die Amazone oder zum Hafen. Je nachdem, wie sich unsere drei Weisen entschieden haben." Sie öffnete die Tür. In der Halle des Frauenhauses war es nun deutlich ruhiger. Das Kinderlachen aus dem Garten war verschwunden, ebenso das milde Licht der Sonne. Es war Kerzen in Kandelabern und Halterungen gewichen. Die Nacht brach herein. Darak hatte sich wahrlich den ganzen Tag lang abgeplagt.
"Komm schon! Verdammt, du dreckiges Männchen! Wenn es nach mir ginge, säßest du bereits jetzt schon auf einem Schiff, das dich zum Festland zurückbringt. Beeilung, du nach Schweiß stinkender Faulpelz!" Das war nicht das Einzige, wonach Darak roch. Constanze wartete kaum auf ihn, sondern marschierte direkt auf die Doppeltür zu, die in den Saal des Jungfernrates führte.

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Re: Das Vorführobjekt

Beitrag von Darak Luthrokar » Montag 14. September 2009, 14:36

Männerträume waren eine Welt für sich. Einerseits war das „dauerspenden“ durchaus schon in Daraks kühnsten und schmutzigsten Träumen vorgekommen doch dort hatte es keine Nebenwirkungen gegeben. Die Vorstellung des omnipotenten Männchens erwies sich in der Realität als unmöglich. Schlussendlich war auch sein bestes Stück nur ein mit Haut überzogenes Organ und wo immer Haut eine zu intensive und zu lange Reibung erfährt gibt es früher oder später Reizung. Doch bei Daraks Juwel war es nicht bei der „einfachen“ Reizung geblieben oh nein, dies hatte Constanze noch lange nicht dazu veranlasst mit ihrem Treiben aufzuhören – im Gegenteil. Der Gehörnte spürte bei seinem eigenen Horn nur noch ein gleissendes Pulsieren welches ihm den Schmerz bis ins Ohrläppchen stiess. Ihm war übel, schwindlig, sein Unterleib schmerzte und es trieb ihm ständig Tränen in die Augen. Dazu gesellte sich sein rasender Herzschlag, noch immer nicht beruhigt von den Strapazen. Er wollte nicht mehr dass sie ihn berührte. Darak winselte als Constanze endlich von seinem, sich inzwischen schon abpellenden Geschlecht entzog. Er krümmte sich alsbald zusammen. Selber wusste er gar nicht mehr wie viele Frauen er gehabt hatte denn schon nach der Dritten war der Schmerz so gross geworden dass er die Augen geschlossen gehalten hatte.

Er schnaubte verzweifelt und ächzte ein erstes Schluchzen weg. ER wollte vor der Amazone nicht heulen. Oh nein! In seinen Ohren sauste es und vor seinen Augen tanzten schwarze und rote Punkte als er sie öffnete. Er sah wie sich Constanze zu ihm beugte und befürchtete bereits sie würde ihm nun gleich die Kehle oder sonst was durchschneiden. Vermutlich hätte diese Weibsbestie damit auch keinerlei Probleme gehabt doch es kam anders. Sie löste seine Fesseln und befreite ihn von dem Hocker des Grauens. Darak krümmte sich nach vorn zusammen und stöhnte gequält auf. Er war sich sogar sicher dass bei seiner letzten Spende Blut beigemengt gewesen war. Ihm schauderte bei dem Gedanke.
"Steh auf“ Erklang die kühle Stimme Constanzes. Darak blickte verzweifelt auf nicht daran glaubend dass er überhaupt würde gehen können, doch der leichte Tritt gegen sein Schienbein verriet ihm dass es wohl besser wäre er täte es.

"Hoch mit dir! Wir gehen zu den Jungfern zurück und anschließend entweder in die Amazone oder zum Hafen. Je nachdem, wie sich unsere drei Weisen entschieden haben." Darak blickte zu ihr auf. Seine Augen flackerten nervös, seine Haut war aschfahl geworden und der Schweiss stand noch immer auf seiner Stirn. Er nickte nur und erhobt sich ächzend. Langsam mit breiten Schritten und seine Hände gegen sein Geschlecht pressend folgte er der Amazonenkriegerin. Er ging langsam und nach vorn hin gekrümmt. Wie würde er sich nur DAVON erholen können?
"Komm schon! Verdammt, du dreckiges Männchen! Wenn es nach mir ginge, säßest du bereits jetzt schon auf einem Schiff, das dich zum Festland zurückbringt. Beeilung, du nach Schweiß stinkender Faulpelz!" „ACH HALT DIE KLAPPE!“ Jammerte Darak aus verzweifeltem Zorn. Er mochte ihre Beleidigungen nicht mehr hören. Er hatte andere Probleme! Zentralere! Schnaubend konzentrierte er sich auf die peinigenden Schritte. Er folgte ihr wie eine Schnecke einer Kutsche – langsam. Er wollte nur noch seine Ruhe haben, besonders vor Constanze!

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Re: Das Vorführobjekt

Beitrag von Stadtwache Amazonen » Freitag 18. September 2009, 17:53

Die Amazonen hatten ihn benutzt und zwar so lange, bis es nicht mehr ging. Männer nutzten sich eben auch einmal ab und Darak spürte wohl mit jeder Faser seines Körpers das Pochen zwischen seinen Beinen. Hier hatten wilde Frauen gewütet, aber nicht mit der liebevollen und lüsternen Art und Weise, wie es sich Romantiker vorstellten. Nein, Darak hatte die Realität erleben dürfen, respektive müssen. Und die Realität war schmerzhaft. Ob Alma das würde heilen können? Sie hatte ja schon so viel für ihn getan, dass er es ihr nie wieder würde vergelten können, aber ob sie ein derart wund geriebenes Organ wieder hinbekam? Der Schmerz tauchte in Wellen auf, war mal stärker mal schwächer - je nachdem, wie Darak sich bewegte und am besten wäre es wohl gewesen, er hätte sich mit einem Beutel Eiswürfel ins nächste Bett gelegt - ohne Frauen!

Doch Darak befand sich auf Xytras, der wohl größten Männerfolter Celcias. Vor allem wurde man mit wundervoll klingenden Angeboten gelockt, nur um dann in höchste Gefilde der Pein getrieben zu werden. Wie hatten sie ihm das antun können? Wenn sich Darak Constanzes Verhalten genauer ins Gedächtnis rief, fand er vielleicht eine Antwort darauf. Sie war selbst jetzt noch eine eiskalte Bestie, in deren Wortschatz der Mitleidsbegriff nicht vorhanden zu sein schien.
Sie gab Darak knappe, aber strenge Befehle und machte sich mit ihm im Schlepptau dann auf den Weg zu den drei weisen Jungfern. Wenn Alcyone, Landyriel und Panthra nur halbwegs so weise waren wie man ihnen nachsagte, so würden sie Darak wohl so schnell als möglich zu einer Heilerin bringen. Er brauchte ... Balsam.

Die Amazone ließ nicht locker. "Schneller, ich möchte heute noch ankommen!"
"ACH, HALT DIE KLAPPE!" Constanze blieb stehen. Sie sog die Luft hörbar ein und ihr Blick durchbohrte Darak. "Du wagst es, SO mit mir zu sprechen?! Ich sollte dich hier und jetzt sofort umbringen." Aber sie tat es nicht, sie war ausgebildete Kämpferin und wusste, was Selbstbeherrschung und Disziplin waren. Sie hatte einen Auftrag zu erfüllen und dieser lautete, das Männchen zu den Jungfern zu bringen. Die Anführerinnen der Amazonen würden über ihn entscheiden. So packte Constanze lediglich nach Daraks Arm - ihr Griff war wie ein Schraubstock - und zog ihn mit sich. "Ich dulde nicht, dass ein Männlein so mit mir spricht. Das wirst du noch büßen ..." Sie würde ihre Drohung wahr machen.

Zuvor aber hieß es, bei den Jungfern vorzutreten. Constanze sorgte dafür, dass dies geschah. Sie zerrte bereits wie eine Furie an Darak, bis sie ihn wieder vor dem Podest stehen hatte. Die Amazonen waren nicht alle anwesend. Genauer gesagt befand sich nur die Nachtelfe Alcyone im Raum. Sie saß in der Nähe auf einem Diwan und schmökerte in einem Buch. Allerdings beendete sie ihre Recherschen, als Constanze sich räusperte. Mit einer fließenden Bewegung legte sie das Buch beiseite und erhob sich.
"Liebe Schwester, wie du sehen kannst, sind Panthra und Landyriel nicht hier." Ihr forschender Blick fiel auf Darak. Mit wenigen Schritten war sie bei ihrem Holzthron und ließ sich darauf nieder. "Wir haben allerdings bereits besprochen, was mit dem Männchen geschehen soll. Deshalb kann ich auch allein das Urteil verkünden."
"Ich bitte darum", gab Constanze zurück. Sie rechnete damit, dass Darak nicht mehr gebraucht würde und somit schnell zum Hafen gebracht und auf ein Schiff verfrachtet werden konnte. Sie konnte es kaum noch erwarten, ihn auf dem Festland auszusetzen wie einen räudigen Köter. Doch es kam anders als es sich die Hauptfrau gedacht hatte.

"Wir haben uns für Liliths Wunsch entschieden. Ich selbst kenne ihre Beweggründe und vermute, es könnte ihr gut tun, wenn sie eine Weile mit einem Männchen zusammen lebt. Es wird ihr aufzeigen, dass sie allesamt gleich und nur zum Spenden gut genug sind. Diese Erfahrung muss sie machen."
Constanze starrte zur Nachtelfe auf. Ihr fielen fast die Augen aus dem Schädel. Sie öffnete den Mund, um zu widersprechen, aber kein Wort drang aus ihrer Kehle. Alcyone fuhr fort: "Wir fürchten allerdings, dass Lilith bereits zu sehr von dem Männchen eingenommen sein könnte und nachlässig handelt, was die Sicherheit unserer Stadt betrifft. Deshalb muss eine selbstsichere Frau auf das Männlein achten. Wir haben dich dazu auserkoren, Constanze. Du hast ihm bereits ein Halsband der Züchtigung angelegt und auf dich geprägt. Du bist die beste Besetzung."

Erstmals zitterten die Hände der Amazone. Sie ballte diese zu Fäusten, um sich nichts anmerken zu lassen, aber die geröteten Wangen wiesen deutlich darauf hin, was sie von der Entscheidung ihrer ach so weisen Jungfern hielt. Trotzdem kannte sie ihren Platz in dieser Frauenwelt und widersprach nicht.
"Wie ihr wünscht. Ich halte mich daran." Sie verbeugte sich ehrerbietig und glotzte Darak dann mit so viel Hass an, wie man es sonst vielleicht von einem Pelgarer erwartete, der einem Dunkelelfen gegenüber stand. "Mitkommen. Wir gehen in die Taverne." Ihre Stimme sprach Bände. Würde Darak auch nur den kleinsten Fehler in ihren Augen begehen, stünde es schlecht um ihn.

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Re: Das Vorführobjekt

Beitrag von Darak Luthrokar » Sonntag 20. September 2009, 17:57

Darak verlor die Nerven und machte ausgerechnet bei Constanze seinem ärger Luft. Dass dies seiner Gesundheit nicht unbedingt dienlich war schien ihm in jenem Moment egal zu sein. Doch Constanze war es ganz und gar nicht gleich was das Männchen ihr gegenüber sagte. Sie blieb stehen und wirbelte zu ihm um dass es Darak beinahe den Schrecken in den Nacken trieb. Ihr böser Blick sprach Bände. "Du wagst es, SO mit mir zu sprechen?! Ich sollte dich hier und jetzt sofort umbringen." Das Männchen keucht e nur und senkte wütend sein Haupt. Er biss sich auf die Lippen, durfte nichts mehr sagen auch wenn er ihr gern seine Meinung an den Kopf geschrien hätte. Stattdessen reagierte die Amazone indem sie Daraks Arm packte und ihn grob mit sich riss. „ARHRHGHGH!“ Brüllte dieser Schmerzerfüllt auf und versuchte sich irgendwie zusammen zu krümmen.

"Ich dulde nicht, dass ein Männlein so mit mir spricht. Das wirst du noch büßen ..." Er büsste gewissermassen schon jetzt denn die Art und Weise wie sie ihn durch die Gänge zerrte tat seinem wundgeriebenen Geschlecht nicht gerade gut. „ARHAURHGH!“ Ein Schmerz der für einen Mann kaum auszuhalten war. Verständlich… Darak ging im Saal der Jungfern freiwillig in die Knie. So konnte er sich zusammenkrümmen und seinen Leib ruhig halten. Er beugte sich nach vorn und keuchte angestrengt. Er sah nur kurz auf und musterte einen Moment lang die wunderschöne Nachtelfe die soeben über seine nahe Zukunft entscheiden würde. Vielleicht wäre es gar nicht so schlecht für ihn wenn sie ihn von der Insel verbannen würden, dachte er inzwischen.

Ächzend versuchte er so still wie möglich zu sein und sich auf das zu Konzentrieren was die Weise Jungfer zu sagen hatte, auch wenn es ihm schwer viel zuzuhören angesichts seiner pochenden Schmerzen zwischen den Lenden.
"Wir haben uns für Liliths Wunsch entschieden.“ Darak blickte auf. Er war sich nicht mehr sicher ob dies nun ein gutes oder schlechtes Urteil für ihn war. Doch zumindest beruhigte es ihn dass er bald würde zu Lilith gehen können, denn dort wo Lilith war dort weilte auch Alma. Wie lange Carath würde „Gast“ bei den Amazonen sein dürfen blieb wohl noch offen.

“Ich selbst kenne ihre Beweggründe und vermute, es könnte ihr gut tun, wenn sie eine Weile mit einem Männchen zusammen lebt.“ Darak wusste nicht recht was die Nachtelfe damit meinte. Aber ganz offensichtlich war Lilith selbst unter den Amazonen etwas besonderes. Was ihn jedoch störte war, dass sie Constanze zu ihren Freundinnen zählte. Dies stand für ihn zumindest seit dieser beinahe schon lesbisch anmutenden Begrüssung fest.

“Es wird ihr aufzeigen, dass sie allesamt gleich und nur zum Spenden gut genug sind. Diese Erfahrung muss sie machen." Wieder lag es an ihm jegliche Bemerkung die in ihm hochkam runterzuschlucken. Langsam bildete sich ein regelrechter Kloss in seinem Hals.
"Wir fürchten allerdings, dass Lilith bereits zu sehr von dem Männchen eingenommen sein könnte und nachlässig handelt, was die Sicherheit unserer Stadt betrifft.“ War er eine Seuche? Es klang zumindest so. „I.c.h.. bin keine Gefahr für euch.“ Keuchte er. Na ja. Er war Mörder, Sklaventreiber und Foltermeister… nicht unbedingt vertrauenserweckende Tätigkeiten wenn es um die Einschätzung des Gewaltrisikos ging.

“Deshalb muss eine selbstsichere Frau auf das Männlein achten. Wir haben dich dazu auserkoren, Constanze.“ „WAS?!“ Platze ihm heraus. Das war sein Tod! Die würde ihn doch mit Freude zerfleischen!
“Du hast ihm bereits ein Halsband der Züchtigung angelegt und auf dich geprägt. Du bist die beste Besetzung." Darak keuchte nervös. Das konnte doch nicht deren ernst sein! Es war aber so. Darak musste sich so schnell wie möglich damit abfinden und sich neue Überlebensstrategien überlegen.
Der Gehörnte zwang sich auf die Beine und versuchte mit Constanze Schritt zu halten, doch schon bald fiel er wieder hinter ihr zurück.

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Re: Das Vorführobjekt

Beitrag von Erzähler » Montag 21. September 2009, 19:52

weiter in Die Taverne "Zur Amazone" -> Der Schankraum

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