Auf der Suche nach Gilbert

Die größte Handelsstadt Celcias besitzt auch den größten Hafen. Es liegen immer ein paar Handelsschiffe vor Anker und überall wimmelt es von Matrosen oder Fischern. Wer hier auf einem Schiff anheuern will, hat eine große Auswahl.
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Auf der Suche nach Gilbert

Beitrag von Erzähler » Freitag 21. September 2007, 20:07

Frederick führte keine Pferde aus dem Stall, als er zurück zum Innenhof kam. Die Soldaten waren inzwischen verschwunden. Doch er schien ziemlich aufgeregt.
„Sie haben unsere Pferde! Wir müssen uns so auf die Suche machen!“
In seinen Augen lagen große Sorgen. Entweder hatten die Soldaten die Pferde mitgenommen oder jemand anderes...
„Vielleicht war auch Kelfas inzwischen... nein... nein, das kann nicht sein“, er schüttelte den Kopf.
„Gilbert und die Wirtstochter haben sie bestimmt nur auf einen kleinen nächtlichen Ausritt mitgenommen und sind nun eingeschlafen...“
Er nickte bekräftigend. Dass ein Ausritt nachts, bei diesen Temperaturen eigentlich undenkbar war, ließ er außer Acht.

„Am besten wir gehen zum Hafen, dort gibt es viele kleinere Tavernen, Wohnungen, kleine Schiffe...“
Und schon lief er los, Nerika hinter ihm. Er war so besorgt, dass er ganz außer Acht ließ, dass die Leute Nerika mustern würden. Er lief zielstrebig durch Gassen und Straßen, wich Kutschen und Reitern gekonnt aus und kam wie es schien nie vom weg ab. Doch Nerika schien er vergessen zu haben. Erst als sie von einer Wache angegiftet wurde: „He, Ihr da! Verhaltet Euch ja anständig! Bei dem kleinsten Missgeschick ist euch der Kerker sicher!“
Erst dann sagte er zu ihr abwesend:
„Zieh lieber deine Kapuze über.“

Die Sonne schien, doch es war trotzdem kalt. Schmutziger Schnee säumte die Straßen. Am Hafen war nicht so viel los wie sonst, doch es tummelten sich trotzdem einige Matrosen, Kapitäne, Söldner und Schaulustige hier. Das Meer war ruhig und jetzt in dieser Jahreszeit eine einzige graue Masse.
Und der Hafen war leider unüberschaubar.
„Am besten ist es, wenn wir uns jetzt erst einmal für trennen.“
Er blickte hoch zur Sonne.
„In zwei Stunden wieder hier, ich gehe dort hinunter und dort den Hafen hinauf. Frag am besten jeden den du siehst nach einem großen, blonden Krieger.“
Er nahm ganz kurz ihre Hand und drückte sie, erschrocken von sich selbst wandte er sich schnell ab und lief los.
Und dann war er weg – und ließ Nerika allein.
Jetzt musste sie also, als eine Dunkelelfe, wildfremde Menschen ansprechen...

Sie hörte für einen Moment nichts anderes als das leise Klatschen des Meeres an der Kaimauer. Trotz des nicht gerade regen Betriebs, war er immerhin der größte Hafen Celcias und das wurde Nerika erst jetzt bewusst.
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Re: Auf der Suche nach Gilbert

Beitrag von Nerika » Sonntag 23. September 2007, 15:24

"Wer hat unsere Pferde? Soldaten, Gilbert? Kelfas? Der Wirt? Wer?", Nerika wollte gerade einen wütenden Wortschwall loswerden, doch Frederick beachtete sie einfach nicht, sondern begann sie ohne Umschweife zum Hafen zu verschleppen. Die Leute, die an der Dunkelelfe vorbeieilten sahen sie eigentlümlich, mal misstrauisch, mal erstaunt, oder auchg einfach feindselig an.

Erst als eine Wache sie anschnautze, sie sollten sich ja anständig verhalten und sonst würden sie in den Kerker geschmissen, hielt der Jäger für ein paar Sekunden an und wies Nerika an, sich unter einer Kapuze zu verstecken. Empört wollte sie antworten, wenn sie sich verberge würden die Menschen ja erstrechtmisstrauisch, aber da eilte er schon weiter und sie verbiss sich die wütenden Worte, sondern klam seiner Aufforderung nach und lief dann wieder Frederick hinterher.

Am Hafen anggekommen öffnete Nerika den Mund und schloss ihn gleich wieder. Der Geruch nach Fisch war überwältigend, doch dass, was ihr die Sprche verschlug war das Meer. bis zum Horizont erstreckte es sich und fesselte ihren Blick mit seinem tiefen grünblau. Unendlich groß und weit schien es unvorstellbar mächtig und doch so,...so... einfach so, dass man sich, wenn man hineinsah, sofort darin verlor und nichts einen aufregen konnte fast nichts.

Als sie bemerkte, dass Frederick den Mund bewegte, als ob er etwas sagte, konzentrierte sie sich auf ihn und bekam gerade noch soviel mit, dass sie seine ungefäre Absicht verstand.

<i>"... zwei Stunden wieder hier, ich gehe dort hinunter und dort den Hafen hinauf. Frag am besten jeden den du siehst nach einem großen, blonden Krieger.“
</i>

Abwesend nickte Nerika und sah frederick hinterher, der in der Menge verschwand und dann wurde ihr schlagartig klar, dass sie jetzt ganz allein an diesem riesigen Hafenbecken stand und auf sich gestellt war. Der Lärm, den die Leute veranstalteten drang erst jetzt richtig zu ihr durch und zwar so stark, dass sie urplötzlich zusammenzuckte.

Hatte sie vorher das Meer beeindruckt, so war es jetzt der Hafen. Menschen, die mit den verschiedensten Sprachen herumspielten und sie durch die Menge warfen, als wären sie waren. Unzählige Seemänner schoben sich an ihr vorbei und trugen geschäftig wie Ameisen ihre Lasten zu und von den Schiffen. Männer in Uniformen stolzierten auf den Decks auf und ab und ein paar Menschen boten lautstark Überfahrten in die unbekannten und auch bekannten Gewässer an und nerika war fast versucht hier alles hinter sich zu lassen und Gilbert fRederick, Marius, Kelfas und dieses magische schwert einfach zu vergessen und wegzuselgeln um neue Länder zusehen und vielleicht auch ihre mutter zu finden, die sich irgendwo aufhielt, wenn sich nicht sowieso schon tot war.

Endlich bessan sich die Dunbkelelfe, dass sie jetzt Gilbert suchen wollte und nicht irgendwelche verschollenen Angehörigen, die nicht mehr lebten. Hilflos sah sie sich um und ließ sich in der Menge treiben. Dann blieb sie wieder stehen und sellte erschrocken fest, dass sie die Stelle, an derr Frederick gegangen war wahrscheinlioch nicht wieder finden würde. Aber das war jetzt gerade nicht ihr Problem und so fragte sich den erstbesten Menschen, der an ihr vorbeitrieb, um nicht den Mut zu verlieren und gleich aufzu geben.

"Entschuldigung, haben sie zufällig...", doch der Rest ihres Satzes wurde vom Lärm verschluckt und der Mann guing einfach, ohne sie zu beachten weiter und drehte sich nicht einmal um. Wieder versuchte sie es. "Entschuldigen sie bitte, ich habe eine Frage..." Niemand gng auf sie ein und schließlich lehnte sich die Dunkelelfe an eine Mauer und atmete tief durch. So brachte das ganze nichts. sie musste Leute fragen, die den ganzen Tag hier herumstanden und nichts besseres zu tun hatten, als die Menschen zu beobachten. Suchend sah sie sich um und entdeckte zu ihrer Freude auch schon den ersten Bettler an einer Hauswand sitzen, einen schmutzigen Hut vor sich aufgestellt, in der Hoffnung, dass sich irgendjemand erbarmte und ihm etweas Geld gab.

Entschlossen steuerte Nerika auf ihn zu und beugte sich hinunter. "Wissen sie zu fällig, ob hier ein.. großer und.. äh blonder Krieger vorbeigekommen ist? "

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Re: Auf der Suche nach Gilbert

Beitrag von Erzähler » Dienstag 25. September 2007, 17:35

Der Bettler war dreckig. Seine Hände, sein Gesicht, seine nackten Füße alles schien dreckig. Selbst in seinen zotteligen, braunen Haaren schien Unrat zu hängen. Gegen die Kälte hatte er zusätzlich zu seinen Lumpen noch Stofffetzen an nackte Stellen gebunden, damit er nicht so fror, trotzdem zitterte er.
Ja, er schien tatsächlich schon eine Weile hier zu sein. Doch seine hellbraunen Augen blickten apathisch an Nerika vorbei.
Erst als sie zu ihm sprach blickte er auf. Sein trüber Blick wurde wieder klarer und er strich sich nachdenklich eine Strähne seines schulterlangen Haares zurück.
Anscheinend schien er auch keine Angst vor Nerika zu haben, obwohl sie sich so verhüllt hatte.
„Ich habe keinen blonden Krieger gesehen“, antwortete er kurz angebunden. Für einen Moment blickte er wieder hinaus auf das Meer.
„Aber ich weiß wo sich einer befindet“, meinte er schließlich und blickte wieder zu Nerika hinauf.
„Doch Ihr müsst mir fünf Goldmünzen auszahlen, damit ich euch sage, wo er ist. Zahlt Ihr weitere 5 Goldmünzen bringe ich Euch sogar zu ihm.“
Er grinste, doch Nerika ekelte sich. Die Hälfte seiner Zähne faulte bereits.

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Re: Auf der Suche nach Gilbert

Beitrag von Nerika » Freitag 28. September 2007, 23:53

"Fünf...", ihr blieb fast die Luft weg. Soviel für eine einzige Auskunft. Ja, er war ein Bettler und sichtlich arm, aber fünf Goldmünzen? Sie konnte sich ja nicht einmal sicher sein, ob er vielleicht log, ober die wahrheit sprach. Woher sollte er außerdem wissen, wo Gilbert war, wenn er ihn nicht einmal gesehen hatte? Und überhaupt, vielleicht war er einfach nur verrückt, immerhin schien er sich fast etwas abzufrieren, hier in der...

<b>Moment mal, das warjetzt fies, woher soll er denn bitteschön wissen, dass ich nicht spinne, oder enfach nur einen Bettler quälen will. Außerdem... ja, fünf Goldmünzen sind fünf Goldmünzen und für eine Auskunft verdammt viel, aber wenn er wirklich weiß, wo Gibert ist, dann ist das vielleicht sogar ein Leben wert. Hm... vielleicht kann ich ja...</b>

"Sind sie sich sicher, dass Sie wissen, wo Gi..., äh, der Blonde ist?, Können sie ihn auch näöher beschreiben? Vielleicht meinen wir ja einen anderen...War jemand bei ihm?" Sie sah den Bettler an. Er machte keinen allzu vertrauenswürdigen Eindruck, aber wer machte das schon, der nur von der eventuellen Hife anderer lebte. Ob er es wirklich wusste?

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Re: Auf der Suche nach Gilbert

Beitrag von Erzähler » Sonntag 30. September 2007, 12:21

Der Bettler grinste wieder sein hässliches Grinsen.
„Also so viel wert scheint Euch euer Freund nicht zu sein?“
Für einen Moment grinste er richtig fies.
„Aber ich verstehe Eure Bedenken. Geld ist so kostbar geworden. Geld bedeutet die Welt. Ohne Geld versinkt man in den Gossen, so wie ich. Und was, wenn ich lüge? Nur um mir einen schönen Abend in einer Taverne zu machen? Und euch dann einfach hier stehen lasse oder noch besser in die Irre führe?“
Er lachte.
„Aber nein, Ihr könnt Euch sicher sein, dass ich weiß, wo er ist. Er hatte ein Mädchen bei sich. Schön war sie. Rotes, langes Haar, blasse Haut. Einfach eine Augenweide. Doch sie wurden von schwarz gekleideten Männern geführt. Ich weiß zu wem sie gehören. Ich glaube der Krieger hieß Gilbert und das Mädchen Amra.“
Nerika blieb der Atem weg. Das mussten sie sein!
„Und ich weiß wohin sie gebracht wurden“, betonte der Bettler noch einmal.
„Aber ohne mich kommt Ihr nie bis dorthin. Und wenn doch könnte es zu spät sein.“
Wieder grinste er auf eine äußerst abstoßende Weise.

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Re: Auf der Suche nach Gilbert

Beitrag von Nerika » Montag 1. Oktober 2007, 22:27

<b>Woher weiß er das? Hat er sie belauscht? Hat er mir und Fredeick gerade zugehört? Das kann nicht sein, wir standen irgendwo da.... drüben, oder so, aber dieser Bettler war garantietrt noch nicht hö... Moment mal, ist das Überhaupt ein Bettler? Vielleicht gehört er ja zu diesen... diesen Leuten von Kelfas.... Ich wusste nicht, dass er noch mehr davon hat, vielleicht sollte ich Frederick fragen, ob... Nein, der kommt ja erst in zwei Stunden wieder und bis dahin... Soll ich alleine los? Aber dann könnte vielleicht etwas passieren und... Vielleicht findet ja Frederick Gilbert und dieses Mädchen selbst... Nein, anscheinend wurden sie ja irgendwie entführt, oder auch "nur" abgeführt... Aber... Nein, ich warte ganz bestrimmt auf Frederick und dann gehen wir mit diesem Bettler mit und finden heraus, ob er gelogen hat... Ich bleibe erstmal hier und dann seh'n wir schon weiter...</b>

Sie setzte eine abweisenste Miene auf, auch wenn man diese schwer unzter der Kapuze erkennen konnte. Vielleicht konnte sie den Preis etwas runterdrücken und außerdem mussten sie ja nicht mit dem Bettler mitgehen, sondern konnten ihnb einfach fragen, wo Gilbert und dies Wirtstochter waren und dann würden sie sie schon irgendwie finden, aber auch das war sehr riskant...

"Sagen wir, Ihr sagt mir zum Preis von ...zwei Goldmünzen sagt ihr mir, wo die beiden stecken und Vielleicht führt ihr uns für das Gleiche nochmal hin, vielleicht... "

<b>Moment mal, hat er gesagt, er weiß, woher diese... schwarzen Männer kommen?... Naja, das weiß ich auch, aber er hat... müsste eigentlich keine ahnung haben. Offensichtlich weiß er ja mehr als ich... gleub ich... Ich sollte sowieso mal ein ernstes Wörtchen mit den beiden reden. Ich hab keine Lust im Dunkeln herumzutappen, sie sollten endlich mal Licht in die Sache bringen...</b>

Wieso wussten eigentlich alle etwas davon war das Zufall, dass immer die Leute ihr über den weg liefen, die etwas damit zu tun hatten? Irgendiwe wurde Nerika wütend. Wie kam sie eigentlich dazu, denen zu helfen, wo sie sich dann doch in irgendwelche sachen hineinritt und kam jemand der ihr Hilfe versprach, stieß er sie am Ende doch noch weiter hienen. Nerika wusste genau, dass sie gerade gewaltig übertrieb, aber es regte sie doch auf.

So leise, dass man es nur schwer hören konnte zischte sie:
<span style="color:1A365E;">"Diese verdammten... Warum können diese Menschen nicht ein einziges Mal vernünmftig sein, manchmal hätte ich wirklich Lust, sie an der Gurgel zu pa... ach verdammt!"</span>
Jetzt kam es auch noch soweit dass sie noch wie die "Anderen" wurde, die den Vorurteilen der Menschen gerecht wurden und zwar mit voller Absicht, aber manchmal, wollte sie einfach gerne...
<span style="color:1A365E;">"Nein, dazu wird es nicht kommen, ich setze mich nicht auf gleiche Stufe wie.. die!"</span>

Entschlossen biss die Dunkelelfe die Zähne zusammen und starrte den grinsenden Bettler wütend unter der Kapuze hervor an. wenn er nicht bald nachgab, dann... Nein, sioe durfte nicht die Beherrschung verlieren, sonst würde dieser seltsame Bettler noch die wachen rufen und dann wäre das eher unvorteilhaft.

"Also", fragte sie gereizt, "Habt ihr jetzt vor uns zu sagen, wo er steckt, oder nicht?"

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Re: Auf der Suche nach Gilbert

Beitrag von Erzähler » Freitag 5. Oktober 2007, 21:45

„2 Goldmünzen?“
Der Bettler spuckte aus.
„Wisst Ihr was ich mir davon kaufen kann? Ein Glas Wasser!“
Er rieb sich die offensichtlich kalten Hände und blickte wieder an Nerika vorbei.
„Ein alter Freund hat mir von ihnen erzählt.“ Er sprach von Gilbert und Amra.
Plötzlich stand er auf. Er war die ganze Zeit so ruhig und apathisch dagesessen, dass die Aktion ziemlich überraschend kam.
Nerika musste feststellen, dass er sie noch um einen Kopf überragte. Er klopfte sich auf die Oberschenkel und dehnte sich langsam, dann gähnte er. Er ging ein paar Mal auf und abwärts, ehe er sich wieder Nerika zuwandte.
„Zehn Goldmünzen und ihr seid bei Eurem Freund. Pfand kann ich Euch als Bettler wahrlich schlecht geben. Naja es ist Eure Entscheidung, ansonsten ziehe ich einfach dort den Hafen entlang hinunter und bettle dort.“
‚Dort’ war für den Bettler das Gebiet, in dem Frederick nach Gilbert suchte.
Jetzt saß Nerika in der Zwickmühle: Entweder sie ließ ihn ziehen, dann würde Frederick sicherlich darauf herein fallen, sie ging mit und brachte sich vielleicht selbst in Gefahr und verlor Geld oder sie bedrohte ihn, was hier an der überfüllten Hafenstraße sicherlich einen Kerkeraufenthalt mit sich ziehen würde.

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Re: Auf der Suche nach Gilbert

Beitrag von Nerika » Freitag 5. Oktober 2007, 22:25

Dieser... Bettler, manchmal waren diese Menschen einfach unerträglich und besonders dieser. Die Leute wurden immer frecher. Tief atmete sie ein 8und aus. Dieser verdammte elende, dreckige...

<b>Nein, wenn ich mich jetzt aufrege, dann endet das garnichnt gut und auf eine kostenlose Übernachtung in einer Kerkerzelle habe ich nicht wirklich Lust. Verdammt, warum mussten wir überhaupt getrennt suchen. Gilbert vermasselt mir hier noch alles. Den ganzen Aufenthalt in dieser Stadt, aber das ist jetzt auch nicht zu ändern... Ich könnte natürlich immernoch... ach Blödsinn, ich hab mich da reinziehen lassen, jetzt muss ich es schaffen da auch irgendwie wieder herauszukommen, bloß wie?</b>

"Genaugenommen <i>zwei</i> Glas Wasser", meinte sie spitz. Schief sah sie ihn an. "Was für ein Freund?"
Als er urplötzlich aufstand, ragte er ihr auf einmal über den Kopf. ja, Nerika war mit ihren stolzen 1, 50m nicht wirklich groß, aber der war auch nicht gerade das, was man als klein bezeichnete. Sie vermied es, zu ihm hochzuschauen, sondern trat zwei, drei Schritte zurück um ihn auch weiterhin im Blick zu haben.

"Ich gebe euch... vier Goldmünzen für die Antwort auf meine Frage, wo <i>er</i> steckt und keine Münze mehr!...Immerhinb könnt ihr euch dafür einen Braten leisten", fügte sie noch hinzu und wippte ungeduldig auf den Füßen auf und ab. Konnte dieses elende Menschlein vielleicht irgendwwann mal zur Vernunft kommen? Hoffentlich, den fünf Goldmünzen... das war nicht wenig für eine einzige Auskunft.

<span style="color:1A365E;">"...Und beeilt euch, ich habe nicht ewig Zeit, Mensch! Entscheidet euch für ja, oder nein, aber kommt mir nicht noch einmal mit euren fünf Goldmünzen!"</span>, zischte sie wieder in ihrer Heimatsprache.

<b>Praktisch wäre es natürlich, wenn einer dieser Heimlichtuer mal auftauchen würde, meinetwegen auch einer dioeser "schwarzen Männer", wenn sie mich nur mal aufklären könnten. Verdammter! ...</b>

Es hätte sie nicht verwundert, wenn gleich rauch ausd ihren Ohren zog, manchmal lies sie sich einfach zu schnell aufregen, aber diese ...diese..Menschen...

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Re: Auf der Suche nach Gilbert

Beitrag von Erzähler » Sonntag 7. Oktober 2007, 13:59

„Ich mache Euch einen Vorschlag“, setzte der Bettler jetzt an und grinste, wieder entblößte er dabei seine verfaulten Zähne.
„Ihr gebt mir drei Münzen und wir vergessen den Freund.“
Noch immer dehnte er seine halb eingefrorenen Glieder.
„Und ich bringe Euch für ebenfalls drei zu ihnen. Aber lasst uns sehen. Wahrscheinlich glaubt Ihr vielleicht den Ort zu kennen.“
Er lachte.
„Obwohl... <i>das</i> würde mich wirklich sehr erstaunen.“
Zuletzt geändert von Erzähler am Sonntag 7. Oktober 2007, 13:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Auf der Suche nach Gilbert

Beitrag von Nerika » Sonntag 7. Oktober 2007, 22:32

Dieser abstoßende... mensch eckelte Nerika inzwischen. Fast ware sie noch weiter zurückgesprungen, als er ihr noch ein weiteres Mal seine fauligen Zähne zeihgte, aber sie beherrschte sich.

<b>Drei Goldmünzen wären immerhin eine kleine verbesserung zu dem vorherigen Angebot, aber... mit diesem Freund... offensichtlich will er mich nicht weiter über den aufklären, allerdings wer weiß, ob er ihn nicht absichtlich erwähnt hat, damit ich im wasweißichwieviel Geld dafür gebe, was für einen ...Informanten er hat... Ach, das ist zu kompliziert ...aber es könnte doch sein... hm...ich könnte natürlich mit der Entscheidung auf Frederick warten, aber irgendwie... möglich, dass Gilbert schnel Hilfe braucht...
Überhaupt habe ich die ganze Zeit das Gefühl, dass ich hier gleich gründlichst hereingelegt werde... aber wenn er Recht hat... Ach was weiß ich... Ich könnte natürlich darauf eingehen...</b>

Zum ersten Mal zog Nerika diese Möglichkeit wirklcih in Betracht. Ja, sie hatte vorher um den Preis gefeilscht, aber sie war zuerst einfach nur entrüstet gewesen, dass ihr so ein lächerliches Angebot gemacht worden war. Dass sie vielleicht Gilbert finden würde war ihr einfach so unwahrscheinlich vorgekommen, dass irgendewas getan hatte bis sich ihr eventuell im Falle eines Falles die Unwahrscheinlichkeit eröffnen könnte, Guilberts Spur aufzunehmen.
Sie legte den Kopf schief.

<b>Aber offensichtlich waren das mehrere Männer, die Gilbert verschleppt... moment mal, hat der Bettler irgendwie angedeutet, dass Gilbert verschleppt wurde? Hatb er nicht etwas von... geführt?...gesagt... Was heißt da, dass er und dieses Mädchen gewaltsam entführt wurden und sowieso, Gilbert ist wahrscheinlich kein schlechter Kämpfer und es würde sicherlich auffallen, wenn sie hier irgendwo gekämpft hätten und... nein, auch falasch der Bettler hat behauptet, er habe keinen gesehen, wüsste aber dennoch, wo sich Gilbert befindet... Das müsste eigentlcih automatisch bedeuten, dass er Gilbert irgendwoher... kennen? muss, uimmerhin weiß er seinen Namen... Außerdem... woher soll er bitteschön wissen, wie die beiden aussehen, wenn er sie nicht gesehen hat... unwahrscheinlich, dass irgendwo steckbriefe mit den beiden hängen. .</b>

"Ich gebe euch zuerst ...sagen wir zwei Goldmünzen, ihr sagt mir, wo er sich aufhält und dann gebe ich euch den Rest... falls ich nicht weiß, wo dieser... Ort sein soll, gebe ich euch drei Goldmünzen und ihr führt mich hin..."

Hoffentlich wusste sie, oder wenigstens Fresderick, wo das war, denn Nerksa war zum ersten mal hier und kannte sich nicht wirklich aus. Wahscheinlich hatte der Jäger mehr Ahnung, denn er hatte sie ja schon verher sicher durch die Stadt geführt.

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Re: Auf der Suche nach Gilbert

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 10. Oktober 2007, 19:44

Der Bettler lachte.
„2 Goldmünzen? Ich bin für euch schon genug herunter gegangen! Pah, dann soll eurer Freund doch verkümmern!“
Auf einmal legte sich Ärger in die Miene des Bettlers. Er schnürte sich einige Bänder fester, strich sich das ungepflegte Haar zurück und meinte:
„Dann lassen wir das Ganze.“
Er drehte sich herum und schritt den Hafen entlang hinunter, genau in die Richtung, in der Frederick suchte.
„Auf Wiedersehen!“
Jetzt hatte Nerika zwei Möglichkeiten: den gierigen Bettler zu vergessen und weiter zu suchen oder ihn einzuholen und ihm das geforderte Gold opfern. Beides klang nicht sehr einladend.

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Re: Auf der Suche nach Gilbert

Beitrag von Nerika » Donnerstag 11. Oktober 2007, 21:39

MIt ihren erheblich kürzeren Beinen hatte Nerika Müphe diesen langen Kerl einzuholen und deswegen beeilte sie scih auch, hinter ihm herzukommen.

"Ich galube, Ihr habt mir nicht richtig zugehört", zischte sie, nun schon wieder wütender. "Ich sagte, ich gebe euch zuerst die zwei Goldmünzen und DANN die restkliche Goldmünze und WENN ich diesen ort nicht kenne, DANN bekommt ihr nochmal drei Goldmünzen, immerhin habe ich nur Euer Wort, dass ihr nicht lügt!"
Hastig schritt sie hinter ihm her.
"Ich kann es euch auch fünfmal sagen, wenn ihr wollt, aber verstehen könntet Ihr es wenigstens..."

<b>Der sollte sich vielleicht mal die Ohren säubern, ich denke nicht, dass ich nicht klar und deutlich geredet habe... habe ichb etwa einen Akzent wegen meinem Dunkelelfisch? Ich denke nicht, immerhin haben mich die anderen gut genug verstanden und ich die anderen auch, da kann das kein so großes Problem sein...Habe ich mich nichtb deutlich genug ausgedrückt?... Offensichtlich nicht... Wieso eigentlich ist dieser Frederick-Mensch nicht hier? Und ... ach was weiß ich, das regt mich einfach nur so auf, hoffentlich hats deser bettler endlich mal kapiert...</b>

<span style="color:1A365E;">"Ich kan es euinfach nicht fassen, dass ich hier mitten in irgendeiner mir wildfremden Stadt irgendwelchen Bettlern nachlaufen muss um irgendein Menschlein zu finden, das ich weder kenne, noch besonders mag, wenn dashier vorbei ist, lasse ich mich nicht nocheinmal mit irgendwelchen unschuldig wirkenden Wanderern ein. Verdammt, wenn ich einfach in Morgeria gebklieben wäre, dan hätte ich... hätte ich... hätte ich meine, meine schwertkampfkunst verbessern können. Was musste ich auch so überstürzt aufberchen, ohne wenigstens... wenigstens dafür gesort hätte, dass man die ... Leiche wegschafft..."</span>

Auf einmal, ohne Vorwarnung plagten sie Gewissensbisse. Jetzt, wo sie sich doch mitten im Treiben vom Hafen von Andunie befand und gerade einem verrückten Bettler folgte.
Sie blieb stehen und versank völlig in Gedanken. Alles verschamm vor ihern Augen und sie wollte das nicht mehr; was hatte sie bloß angestellt, einfach ohne irgendeinen gedanken an den Rest der Welt aufzubrechen und...

<b>Ach verdammt, wiso jetzt, das mach überhaupt keinen Sinn, ich darf einfach nicht daran denken... Später...</b>

Mit aller macht schob sie die Erinnerungen an früher beiseite und konzentrierte sich wieder auf das hier und jetzt. Ihr Blick wurde wieder klarer und sie wurde sich gewahr, dass sie stehen geblieben war. Sie schüttelte den Kopf, waswar nur gerade passiert?
Zuletzt geändert von Nerika am Donnerstag 11. Oktober 2007, 22:02, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Auf der Suche nach Gilbert

Beitrag von Erzähler » Donnerstag 18. Oktober 2007, 19:42

Der Bettler lachte. Er schien auf einen Gefühlsausbruch Nerikas gewartet zu haben.
Jetzt blieb er jedoch ungerührt von ihrer dunkelelfischen Sprache. Als wäre das nicht Grund genug misstrauisch zu werden lachte er auf einmal. Er trank seelenruhig einen Schluck Wasser und spuckte aus. Es war schwarz. Angewidert sah Nerika weg.
„Sieh mich ruhig an“, meinte der Bettler ruhig. Und als er jetzt grinste waren seine Zähne weiß.
Er ließ Nerika keine Zeit sich von ihrem Schrecken zu erholen und lehnte sich zu ihr vor und flüsterte in ihr Ohr:
„Kelfas und Marius sind schnell. Gilbert haben sie längst. Er ist in Kelfas’ Keller hier im Hafen. Vielleict erwischt Marius Frederick ja noch. Tja, für die Auskunft verlang ich nicht einmal Geld, doch wenn Ihr Gilbert wieder haben wollt solltet ihr mit mir kommen. Ansonsten...“, grinsend fuhr er sich mit dem Finger über den Hals.
„Nun wie sieht es aus? Ach, und solltet Ihr die Wachen alarmieren wollen, bedenkt, wem sie mehr trauen würden, einem armen Bettler aus der Stadt oder einer Dunkelelfe?“
Gehässig lachte er.

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Re: Auf der Suche nach Gilbert

Beitrag von Nerika » Donnerstag 18. Oktober 2007, 23:04

Tief holte Nerika Luft um nicht die Fassung zu verlieren. Das war doch die Höhe, jetzt drohte er ihr auch noch, aber Unrecht hatte er ja nicht, selbst wenn dieser Mensch nur ein Bettler war, und inzwischen bezweifelte Nerika diese Behauptung stark, dann würde man ihm bestimmt trotzdem noch eher glauben, als irgendeiner dahergelaufenen Dunkelelfe, die Behauptete, von einem Elf bedroht zu werden, immerhin sollte Kelfas einer sein... wenn man davon ausging, dass Frederick die Wahrheit gesagt hatte und auch dass war nun nicht sonderlich wahrscheinlich. Nerika änderte ihr Meinung zu der Glaubwürdigkeiut, der Leute. Es war mal wieder typisch, dass ihr das passierte. Dabei hatte sie doch sonstr nichts mit irgendwelchen Spinnern am Hut, doch seit neuestem geriet sie ständihg an irgendwelche.

<b>Dieser verdammte... Ich wusste doch, dass das kein irgendwer sien kann, ich wusste, es, verdammt noch mal, ich... ich... ach weiß ich was, aber... ja, ich würde mir wahrscheinlich auch nicht glauben, wenn ich so ein soldat wäre. Nach den Grüchten, die über mein Voilk verbreitet werden...</b>

<span style="color:1A365E;">"Du verdammter elender Mistkerl. Ich bin nicht blöd, natürlich ist das irgend so eine Falle und ioch bin reingetappt, aber ich weiß auch, dass du ein elender Schwindler bist uind weißt du was, deine hässliche Visage merke ich mir und falls wir uns wieder begegnen wirst du kein bläödes grinsen mehr im Gersicht mehr haben, weil cih es dir dann rausschneide und ich hoffe, dass du diese Sprache jetzt verstehst, damit du hören kannst, was ich dir sage und ich hoffe für dich, dass du es nicht vergisst..."</span>

Wenn das vorher ein Gefühlsausbruch gewesen war, dann waren diese wüsten Beschimpfungen ein Sturm, wen auch einleiser, denn Nerika hielt sich noch genug zurück nicht zu schreien, denn das hätte die Aufmerktsamkleit der passanten auf sich gezogen und dfas hätte keine sonderlich guten Folgen gehabt.

Mit vor Wut funkelnden Augen starrte sie diesen bettler, obder wer auch immer dieser mensch wart an. Wen Blicke töten konnten, dann Läge dieser mensch schon längst als Aschehäufchen auf dem schmutzigen Pflaster, aber zu nerikas Enttäuschung war dem nicht so. Also starrte sie einfach weiter in das nun nicht mehr ganz so dreckige Grinsen, dieses falschen... verachtenswerten Menschen. Nicht einmal verachtenswet, eher... nicht verachtenswert, oder unverachteswert.

Fast trozig reckte sie das Kinn und blickte den Bettler herausfordernd an. "Und wenn nicht?", fragte sie giftig "Du weißt ja nicht andeutunbgsweise, wie egal mir die ganze Sache ist, du und dein Magier, ihr könnt mir gestohlen bleiben. Und erstrecht dieser Gibert, ober noch besser der jäger!"

Nerika war erstaunt, wieviel Hass sie in diesen Satz gelegt hatte. Mochte sie die beiden denn wirklich so wenig? Oder schauspielerte sie nur so verdammt gut, dass sie sich selbst hereinlegte? Ganz sicher nicht, oder doch. Das war jetzt zu viel. Wütend wandte sie ich ab und tat einen schritt in die gegenrichtung und wartete die Reaktion ab.

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Re: Auf der Suche nach Gilbert

Beitrag von Erzähler » Sonntag 21. Oktober 2007, 16:23

Ja, das Grinsen des angeblichen Bettlers war blasser geworden, doch nur um einer nachdenklichen Miene Platz zu machen. Er zuckte mit den Schultern.
Er nickte seltsamerweise kurz darauf. Und noch eher Nerika sich irgendwie überlegen konnte, was das nun wieder zu bedeuten hatte spürte sie wie drei Schwerter ihren Rücken berührten.
„Im Namen der Stadtwache Anduines: Ihr seid festgenommen!“
Als Nerika herum fuhr sah sie eine ganze Wachen Patrouille, von zehn Männern, hinter sich stehen. Alle starrten sie feindselig an und hatten ihre Waffen gezogen, die Leute blieben nun stehen und bildeten einen Ring um sie, um nach zu sehen, was sich bei ihnen abspielte. Einer der Männer spuckte aus.
„Schmutzige Dunkelelfe!“
Nerika schien in eine Verschwörung hinein geraten zu sein – oder Kelfas hatte die Wachen Anduines auf seiner Seite. Aber was war besser?

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Re: Auf der Suche nach Gilbert

Beitrag von Nerika » Sonntag 21. Oktober 2007, 21:28

Nerika wollte gerade Luft holen , um sich wortreich und wütend zu verabschieden, da spürte sie plötzlich zwei.. nein, drei stechende Irgendwas, die sich gegen ihren Rücken drückten. Lanzen? Dolche? Schwerter? Sie wirbelte herum.

"Was ist de...", Nerika verschlug es einfach die Sprache. Was sollte denn das schon wieder heißen?<i>„Im Namen der Stadtwache Anduines: Ihr seid festgenommen!“
</i> Was hatte sie denn jetz schon wieder getan, außer Streit mit einem fremden Bettler anzufangen, der anscheinend Teil einer Gruppe war, die es darauf anlegten, sie zu ärgern.
Aus welchen Gründen standen ganze zehn Soldaten hinter ihr, die mit gefählrlich scharf aussehenden sdchwertern vor ihrer Nase herumwedelten und verkündeten ihr, dass sie festgenommen sein sollte?

Auch das Publikum, dass sich inzwischen um die Dunkelelfe, den falschen Bettler und die Soldaten gesammelt hatte, gab seinen einfallsreichen Beitrag dazu. Menschen mit ihren Vorurteilen. Die waren doch selber auch nicht viel besser, als die "böse" dunkle Rasse.

<b>Was soll ich...wer...wo... Was mache ich eigentlich hier?</b>, lautete der erste vollständige satz, den sie in gedanken zusammen bekam, dann <b>Woher kommen denn die schon wieder und... was soll uich angestellt haben? Idch habe mich mit einem Bwettler... gekabbelt... naja, vielleicht etwas mehr, aber das kann man mir doch nicht vorwerfen und dieses Nicken von diesem... Verachtenswerten... das muss heißen, dass sie das von Anfang an geplant hatten. Bloß weshalb haben sie vorrausgeahnt, dass ich ausgerechnet den da ansprechen würde und... hat der Bettler überhaupt etwas mit Kelfas zu tun, siond sie gekauft?... Bestimmt, aber ... eigentlich können sie mir ja nichts vorwerfen, ich habe mich ganz normal verhalten, aber mit mir kann mans ja machen, verdammt...</b>

Endlich fand die Dunkelelfe Worte. Vielleicht nicht die Richtigen, aber irgendetwas musste sie ja sagen. "Was ...was soll ich denn getan haben? Ist es vielleicht meine ASnwesenheit?" Sie nahm sich zurück. Sie durfte jetz nicht aus der Fassung geraten, sondern ganz einfach das... Missverständnis aus der Welt schaffen, immerhin hatte sie Zeugen... die nicht auf ihrer Seite standen. Wäre sie ein normaler mensch, vielleicht sogar eine Elfe gewesen, ja dann hätten ihr bestimmt alle möglichen menschlichen bewohner hier in Andunie geglaubt, aber so...

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Re: Auf der Suche nach Gilbert

Beitrag von Erzähler » Freitag 2. November 2007, 22:10

Egal was es war, egal ob Kelfas nun die Wachen auf seiner Seite hatte, oder Nerika einfach in eine Verschwörung geraten war, sie saß definitiv in der Patsche. Selbst wenn sie versuchte die Fassung zu behalten, die Wachen schienen schon von ihren jetzigen Worten überrascht. Wahrscheinlich hatten sie solche Worte, einer kleinen Dunkelelfe erst gar nicht zugetraut. Allerdings, was gab es, was man diesen Dunkelelfen nicht zutrauen konnte?
Einer der Wachen, der die Patrouille, oder ähnliches, anzuführen schien erhob nun seine kräftige tiefe Stimme, während er Nerika erniedrigend von oben herab anblickte.
„Eure Anwesenheit? Mh, vielleicht gar kein so schlechter Grund, nett von euch, mich daran zu erinnern.“
Er stoppte plötzlich. Er musterte Nerika ganz genau. Dann grinste er hämisch und fuhr fort:
„Vielleicht solltet ihr erstmal nicht so frech werden, wir wollen hier doch nicht noch mehr Ärger machen, als wir sowieso schon haben, nicht wahr? Erstmal kommt ihr mit, dann wird alles weitere geklärt. Achja, habt ihr vielleicht Waffen bei euch? Wenn ja, habt ihr sie uns auszuhändigen, wenn nicht bereitet es meinen Männern sicherlich Vergnügen euch zu durchsuchen.“
Der Mann, der soeben gesprochen hatte, wendete sich von Nerika ab. Er war der größte von den drei. Wahrscheinlich war er auch der Intelligenteste, zumindest schaffte er es doch irgendwie spöttisch und einigermaßen höflich zugleich zu sein. Die anderen waren anders. Sie waren ungefähr gleich groß und trotzdem noch größer als Nerika. Die beiden hielten ihr weiterhin das Schwert in den Rücken, während der andere nun vor sie lief und eine Hand, mit offener Handfläche, ausstreckte. Er wartete darauf, dass Nerika ihm die Waffen aushändigen würde, so, wie er es eben verlangt hatte.
Das Lächeln des Großen wurde breiter. Anscheinend machte es ihm irgendwie Spaß, der Dunkelelfe den Grund ihrer Verhaftung vorerst zu verschweigen. Er hatte ja auch die Übermacht, Nerika hatte keine Chance gegen die drei stark bewaffneten Männer. Am Besten würde sie ihnen erstmal gehorchen und überhaupt auf den Grund ihrer Anklage warten, erst dann könnte sie sich richtig verteidigen. Oder bestand doch die Chance, dass Nerika zwischen ihnen hindurchschlüpfen und entkommen könnte? Nerika musste auf jeden Fall schnell handeln, sonst würden die Wachen sie nach Waffen durchsuchen.

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Re: Auf der Suche nach Gilbert

Beitrag von Nerika » Freitag 2. November 2007, 23:09

Was, dieser Soldat wollte ihr nicht den Grund ihrer Festnahme verraten? Empört stützte Nerika ihre hände in die Hüften. Konnte ja sein, dass man ihr misstraute und nicht, dass man keinen Grund dazu hatte, das nicht zu tun, denn ihr Volk hatte andere Rassen ja nicht gerade mit Samthandschuen angefasst, aber es war doch einfach eine Unhhöfligkeit darüber nichts auszusagen. Wo würde man denn da hinkommen, wenn alle nur noch Geheimnisse hatten, die für andere sehr wichtig waren?

<b>So etwa wie das Frederick und Gilbert getan haben... und Dank ihnen stehe ich jetz hier inmitten von Soldaten und Volk, die alle nicht gerade glücklich über meine Anwesenheit sind. Was heißt glücklich, das 9st eina maßlose Untertreibung. das habe ich jetz davon. Ich hätte abhauen sollen, als es noch Zeot war, aber jetz ist es wieder zu spät und ich stecke knietief im Schlamassel... Wie soll ich denn da wieder rauskommen? </b>

Nein, sie durfte jetz nichts sagen, sie durfte nichts sagen, sie..."Was zum Teufel wird mir vorgeworfen. Alles was ich hier gemacht habe ist, in irgendeinem Wirtshaus zu übernachten und mich aufregen, dass einer meiner Reisegefährten spurlos verschwunden ist und unsere Pferde offensichtlich auch! Ich hätte mal gerne Klarheit in dieser Sache!"

Ohne den Soldaten zu beachten, der seine Hand nach ihrem Schwert ausstreckte, oder den, der ihr seines in den Rücken drückte schaute sie den Anführer der Truppe wütend an und versuchte nicht irgendetwas vollkommen Blödes zu machen, auch wenn sie das dummerweise schon geschafft hatte.

<b>Verdammt, bin ich blöd, jetzt habe ich bestimmt keine Aussicht darauf, denb Grund zu erfahren, was die da anstellen. Wie kann ich nur so bescheuert sein... ich *piiiiiep* nochmal...</b>

Obwohl nerika keinen einzigen Schritt machte und so tat, als wäre sie sich ganz sicher, wäre sie am liebsten auf der Stelle herumgewirbelt und wäre hals über Kopf geflohen, oder besser einfach ganz woanders, wo sie nicht als Außenseiter betrachtet wurde, odere grundlos festgenommen wurde. es waar auch scho zu spät, abzuhauen. Auch wenn sie sofort reagiert hätte, und versucht hätte abzuhauen. Was sollte sioe schon gegen zehn bewaffntete Soldaten und ein gereiztres Volk tun? Alle mutig bekämpfen? Das ginge bestimmtr nicht leicht.
Also blieb die Dunkelelfe trotzig stehen und bölickte zu den viel größeren Sildaten hoch.

(eigentlcih stimmt alles, bis darauf, dass es zehn Soldaten sind ^^)
Zuletzt geändert von Nerika am Freitag 2. November 2007, 23:09, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Auf der Suche nach Gilbert

Beitrag von Erzähler » Freitag 2. November 2007, 23:44

(Na, das lassen wir doch nochmal so durchgehen, oder ^^?)

Empört starrte sie der Hauptmann der kleinen Truppe an. Er nahm seine Hand zurück und rief seinen Kameraden laut zu:
„Männer, sie wollte es nicht anders, los, nehmt ihr alles ab was Wert hat!“
Die zwei Soldaten, die Nerika gerade noch ihre Schwerte in den Rücken gehalten hatten, machten sich nun daran sie zu durchsuchen. Wehren konnte sie sich nicht, denn zwei weitere hielten sie fest und wiederum andere bedrohten sie mit ihren Waffen. Ohne Rücksicht auf Intimsphäre, nahmen die Soldaten das Kurzschwert und den Beutel mit den Goldmünzen ab. Der Hauptmann drehte sich um und schrie seinen Soldaten zu, sie sollen ihm folgen. Die Soldaten umringten Nerika eng und jeder von ihnen war bewaffnet. Nerika konnte nichts tun, sie musste ihnen folgen, oder es könnte übel enden, denn der Hauptmann schien keinen Spaß zu verstehen.
Die letzten Worte von Nerika hatte er nicht einmal beachtet, doch nun fragte einer der Soldaten seinen Vorgesetzten:
„Wo bringen wir sie überhaupt hin? Ich meine… Etwa gleich? Wirklich? Oh… das hätte ich nicht gedacht…“
Nerika bekam nur einige Fetzen des Gespräches mit, also nichts wirklich informatives, allerdings schienen die Truppen in Richtung Rathaus zu marschieren, gefolgt von einigen Leuten, die sich einen Spaß daraus machten, Nerika zu bebuhen, zu bespucken und mit faulen Eiern und Obst zu bewerfen.
„Wir bringen dich ins Rathaus, dort werden wir dich verhören. Morgen. Heute ist es zu spät. Aber keine Angst, wir wissen bereits wo du schlafen kannst, es wird kein Problem sein.“
Rief der Hauptmann ihr mit einem spöttischen Unterton nach hinten. Er wollte Nerika eigentlich nur ärgern. Bald schon kam der kleine Zug beim Rathaus an und der Hauptmann drängte sich noch einmal zu Nerika durch. Er nahm seine dreckige und schweißige Hand und packte sie so, dass er ihr beide Backen zudrückte. Er drückte vielleicht etwas zu stark, ignorierte dies aber.
„Ich möchte, dass du dich da drin benimmst. Eine falsche Bewegung und es fällt schneller ein Urteil als du Galgen sagen kannst“
, knurrte er sie an, hob sie noch ein kleines Stückchen hoch und ließ sie dann wieder fallen. Ohne auf Antwort zu warten, bahnte er sich wieder zurück und der Pulk, ausgenommen das Volk, das ihnen gefolgt war, betraten das Rathaus. Sie liefen allerdings nicht in Richtung Saal oder sonst etwas, nein, der gesamte Pulk ging hinab, in die Kerker der Stadt. Eine Zelle wurde geöffnet und Nerika wurde unsanft hinein gestoßen. Nachdem der Anführer abgeschlossen hatte ging die Patrouille wieder hinaus. Ein letzter Nachzügler spuckte in ihre Richtung und knirschte etwas von
„Dreckige Dunkelelfe, hoffentlich verfaulst du.“

[vergiftetes Kurzschwert, sowie Goldbeutel aus Inventar und Profil entfernen]
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