Die Straßen der Stadt

Sämtliche Straßen Andunies sind gepflastert und von schönen kleinen Häusern gesäumt. Meist Fachwerkhäuser, aber auch mal eine prächtige kleine Villa. Nur die ärmeren Bezirke der Bettler und Halunken sollte man meiden.
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Elwin Fock
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Die Straßen der Stadt

Beitrag von Elwin Fock » Mittwoch 11. April 2007, 22:52

Elwin schritt durch das große Stadttor von Andunie und kam auf die lange gerade Straße, die auf einen großen Platz führte. Entschlossen ihre Drohung gegenüber Hauptmann Zitter in die Tat umzusetzen schlug sie ihren Weg zum Rathaus ein. Sie kam an unzähligen Häusern vorbei, während ihre Gewänder bei dem leicht brausenden Wind heftigst flatterten. Wing saß weiterhin auf ihrer Schulter und betrachtete die ganze Szenerie in der Stadt.

<b>Zitter kann was erleben. Hilft er einfach einem Verbrecher, der seine Schandtaten auch noch gestanden hat und dann verhilft er ihm auch noch zur Flucht! </b>

Plötzlich hatte die junge Magierin ein seltsames Gefühl, gerade so als ob sie einen Blick im Nacken spüren würde. Sie wandte sich um, sah aber nichts außer einigen Bewohnern der Stadt, die ihrem Treiben nachgingen. Verwundert wandte sich Elwin wieder der Straße zu und ließ weiter. Sie kreuzte den Marktplatz, nahm einen Weg daran vorbei und verschwand in einer kleinen Seitengasse. Wing hörte man zwischendurch immer mal wieder leise aufkrächzen.

<b>Ich weiß nicht, ich habe so das Gefühl… aber es ist keiner da. Seltsam, als ob… aber nein. Es sind nur die Bewohner der Stadt da, die ihren Tätigkeiten nachgehen. </b>

Dann endlich, es kam Elwin wie eine Ewigkeit vor, erreichte sie das große und stattliche Gebäude, welches das Rathaus von Andunie darstellte. Sie stand vor den Treppen, die zum Eingangsportal führten. Noch einmal schaute sich die junge Wassermagierin um, fasst dann ihren Entschluss erneut und begann langsam die Stufen empor zu steigen.

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Elwin Fock
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Re: Die Straßen der Stadt

Beitrag von Elwin Fock » Donnerstag 12. April 2007, 23:28

Hin und wieder wandte sich Elwin um und erhaschte einen kurzen Blick auf einen jungen Mann, der bei einem Alten stand und sich angeregt mit ihm unterhielt. Es war nichts Ungewöhnliches an dem Bild was sich ihr dort bot, viele junge Männer unterhielten sich mit den älteren ihres Geschlechts. Sei es über Frauen, die Zukunft oder sonstige Pläne oder gar über einen Heiratsantrag oder einfach nur die neusten Geschehnisse.

<b>Beneidenswert solch eine Bindung zwischen Menschen. Vielleicht ist es der Sohn des Alten oder vielleicht auch nur der Schwiegersohn. Was geht es mich an, aber dennoch ist solch ein glückliches… nein… verständnisvolles Verhältnis etwas schönes… denke ich jedenfalls…</b>

Zögerlich wandte sich die junge Wassermagierin wieder von den Beiden ab und stieg die Stufen zum Rathaus Andunies empor. Sie bemerkte nicht, dass der junge Mann unten Viktor, der Barde, war. Dieser folgte ihr nun in einigem Abstand. Elwin verschwand in dem großen offenen Flügeltor und ihre Schritte hallten aus der beeindruckenden Eingangshalle wieder. Der Raum war groß und an den Wänden hingen Gemälde, welche mit kleinen Verschnörkelungen an den Bilderrahmen verziert waren. Die Decke wurde von mächtigen Feilern getragen, die aus einem mit wild umherwirbelnden Mustern versetzten Stein bestanden. Auf dem Boden waren Teppiche ausgelegt. Diese führten von der Eingangstür zu einer Art Tresen, die sich an der gegenüberliegenden Wand befand. Links daneben erstreckte sich eine prächtige Marmortreppe in den zweiten Stock hinauf. Hinter dem Empfangstresen saß ein Wohlgekleideter Mann. Elwin schritt entschlossenen Fußes direkt auf den zu und sprach ihn an.

„Seit erneut gegrüßt Medion Liarpa.“, sagte sie freundlich aber bestimmt. „Ich hätte eine Bitte. Könnt ihr mir vielleicht ein kurzes Gespräch mit dem Bürgermeister gewähren, werter Stadtschreiber?“

<b>Wenn Liarpa mir das jetzt verweigert, kann er was erleben! Ich habe nicht wirklich Zeit mich mit Absagen herum zu schlagen. Sollte dieser Fall jetzt wirklich eintreten, werde ich einfach an ihm vorbei stürmen und selbst zum Bürgermeister gehen! Zitter soll seiner Strafe nicht entgehen! </b>

Wing saß derweil noch immer auf ihrer Schulter und legte den Kopf in eine Schräglage, als er den Stadtschreiber beobachtete. Kein Laut kam über seinen Schnabel, nicht das leiseste Fiepen. Geduld hatte der Vogel schon immer gehabt und nun stellte er diese, wie schon so oft zuvor, unter Beweis.

Wieder wurde Elwin von diesem eigentümlichen Gefühl gepackt und noch während sie auf die Antwort von Medion Liarpa wartete, wandte sie sich kurz zur großen Eingangstür um. Kurz erhaschte sie einen Blick auf einen Schatten, aber im selben Moment, es dauerte nicht länger als einen Wimpernschlag, war er auch schon wieder verschwunden. Leicht den Kopf schüttelnd dreht sich Elwin wieder zu dem Stadtschreiber um.

<b>Langsam glaube ich, dass ich an Verfolgungswahn leide. Schon auf dem Weg hier her hatte ich das Gefühl beobachtete zu werden. Aber es war doch niemand da! Ich hab zumindest niemanden entdeckt. Eigenartig! Werde ich verfolgt? Vielleicht von dem Barden? Aber warum sollte er mir nachstellen? Ach… das sind doch alles Völlige Toll-Exkremente… Ich sollte mich auch Liarpa konzentrieren und mich auf das Gespräch mit dem Bürgermeister vorbereiten! </b>


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Erzähler
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Re: Die Straßen der Stadt

Beitrag von Erzähler » Freitag 13. April 2007, 15:29

[OT: Es geht weiter im Thread: Die Eingangshalle, ich schreibe euch einen Post <img src="http://images.rapidforum.com/images/i25.gif" border="0"> ]

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Nilrea
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Re: Die Straßen der Stadt

Beitrag von Nilrea » Sonntag 8. Juli 2007, 14:18

[komme von --> an den Docks]

Nilrea ging gemächlich die Straße weiter. Es waren nur wenige Menschen hier, darunter einige, mit denen sie nicht einmal tot überm Zaun hängen wollte und ihr war ein wenig mulmig zumute. Wenn Sam nicht dagewesen wäre, wäre sie wohl sofort wieder auf die belebte Straße gegangen, von der sie kam, aber so fand sie es immer noch besser, als sie wieder ins Getümmel zu stürzen.

<b>Mal sehen, was sich hier in den Seitenstraßen verbirgt. Sind hier auch Geschäfte, oder nur Wohnungen?</b>

Sie wollte sich nur mal umsehen. Vielleicht fand sie ja auch einen Platz, an dem sie Lilane lassen konnte, und von dem sie sich sicher sein konnte, dass es ihr dort gut ging. Man konnte ja nie wissen. Sam schnüffelte nervös in der Luft. Auch ihm gefiel es hier nicht sonderlich.

"Komm Sam, machen wir, dass wir von hier weg kommen."

Sie beschleunigte ihren Schritt ein wenig, doch passte auf, dass es niemand bemerkte.

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Erzähler
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Re: Die Straßen der Stadt

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 11. Juli 2007, 20:28

Während Nilrea durch die Straßen schlenderte wunderte sie sich immer wieder über die Menschen die hier wohnte. Kurz darauf kam sie an einem kleinen Haus vorbei. Dort saß eine alte Frau und lächelte Nilrea freundlich an.

„Hallo mein Kind, du wirkst sehr verloren hier. Kann dir eine alte Frau vielleicht helfen bei deiner Suche?!“

Sie schaute Sam an und lächelte auch ihn an.

„Das dich die Wachen mit einem Wolf hier hinein ließen zeigt nur das sie keine Ahnung haben. Hast du Hunger mein Kleiner. Komm nur her!“

Sie nahm ein großes Stück Fleisch und gab es Sam der es dankbar nahm und sich zu der Alten an den Tisch lag.

„Möchtest du dich auch setzen mein Kind? Ich könnte uns Tee machen und etwas zu essen. Und dann kannst du mir vielleicht sagen was du suchst!“

Sie lächelte wieder, ging ins Haus und kam mit Tee und Kuchen wieder.

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Nilrea
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Re: Die Straßen der Stadt

Beitrag von Nilrea » Freitag 13. Juli 2007, 18:14

Nilrea setzte sich auf einen Stuhl, der ein einer Hauswand lehnte und wartete ab, bis die Frau wiederkam. Zuerst fand sie es noch ein wenig bedenklich, sich einfach so zu einer Fremden zu setzen, aber da sie Sam nett behandelte und auch sonst recht freundlich wirkte, schob sie erst einmal alle bedenken zur Seite. Die Frau hockte sich neben sie auf einen Stuhl und stellte den Kuchen auf einen kleinen Tisch. Nilrea sprach einfach drauf los.

"Ihr habt schon gemeint, dass ich etwas suche. Da habt ihr schon recht. Aber ehrlich gesagt wollte ich mich auch hier etwas umsehen. Ich war noch nie zuvor in Andunie und morgen fahre ich schon wieder weg. Das ist also eine gute Gelegenheit."

Sie schwieg einen Moment vor sich hin und betrachtete Gedankenverloren die Straßen, wärend sie an ihrem Tee nippte.

"Nun, wie gesagt, ich fahre morgen mit einem Schiff nach Sarma und suche noch einen Platz, wo ich mein Pferd unterstellen kann, ohne Angst haben zu müssen, dass ich es nachher als Braten wieder bekomme."

Sie lächelte matt und streichelte Sam über das Fell. Der Wolf biss kräftig ein Stück Fleisch ab und verschlang es auf nicht sehr apetitliche Weise.

<b>Stimmt. Ich habe mich bisher noch gar nicht darüber gewundert, dass die Wachen Sam eingelassen haben. Solchen Wachmännern würde ich meine Stadt nicht anvertrauen, wer weiß, was hier alles reinkommt...</b>

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Re: Die Straßen der Stadt

Beitrag von Erzähler » Freitag 20. Juli 2007, 21:39

Die Alte lächelte Nilrea freundlich an und stellte ihr ein Stück Kuchen vor die Nase. Nilrea begann zu essen und unterhielt sich mit der Frau weiter. Nachdem ersten Stück folgte auch das zweite, was Nilrea höflich auf aß.

Sam lag unter dem Tisch und schlummerte ruhig. Doch etwas störte Nilrea an diesem Anblick, es wirkte fast schon so als wäre der Wolf mitten im fressen eingeschlafen. Das Fleisch noch zwischen den Kiefern schlief er tief. Nilrea schaute die Frau fragend an dann spürte auch sie die Müdigkeit in sich aufsteigen. Sie versuchte dagegen anzukämpfen doch es gelang ihr nicht. Sie schlief ein, ihr Kopf fiel auf den Tisch.

Von den beiden Männern die sie und Sam weg brachten zu einem schiff bekam sie nichts mehr mit.

[weiter im Hafen--> Thema eröffne ich jetzt gleich noch]

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Riikily
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Re: Die Straßen der Stadt

Beitrag von Riikily » Sonntag 26. August 2007, 15:45

(Tut mir leid, dass das so lange gedauert hat... die letzten Tage waren recht turbulent)


Riikily führte Tante Maudie mit irgendwie gemischt fröhliches und boshafter Miene durch die Menge. Nach und nach ließen sie den Markt hinter sich und kamen in die ruhigere Wohngegend. Saubere Häuserfassaden und ab und an ein Kübel voller Blumen bestimmten das Straßenbild. Zur rechten lag eine faule Katze auf einer Mauer und schlug apathisch mit dem Schwanz.

Die Häuser schienen sich aneinander vorbei zu drängeln, so eng standen sie, bildeten in diesem Teil der Stad durchgehende Mauern.

Riikily hielt einen gesunden Abstand zu David und Goliath. Und als zweiterer die Katze erblickte und begeistert das Maul aufklappte um ein wenig auf den Boden zu sabbern, meinte sie schnell. "Also... da drüben ist es dann!"

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Re: Die Straßen der Stadt

Beitrag von Gestalt » Sonntag 26. August 2007, 18:44

(Kein Ding <img src="http://images.rapidforum.com/images/i25.gif" border="0"> Ich hab Zeit.)

Schweigend lief Maureen neben ihr her. Neugierig nahm sie jedes Detail um sich herum in sich auf. Nicht einen Moment lang, betrachtete sie die dichte Häuserreihe abwertend. Eher angenehm überrascht. Ab und an sah sie zu der ebenfalls schweigsamen Elfe auf. Dann lächelte sie jene meistens beruhigend und doch gleichzeitig mit einem mutwilligen Blitzen in den klaren, grünen Augen an.

David und Goliath verhielten sich nahezu vorbildlich und liefen mit lockeren Leinen neben ihrem zierlichen Frauchen her. Nur bei der Katze ging ein Ruck durch beide, denn sie jedoch schnell –nach einem mahnenden Blick der alten Dame- wieder unterdrückten. Der Kleine eben ein bisschen besser als der Große.

Als Riikily ankündigte, dass ihr Ziel erreicht sei, blieb Maureen stehen. Mütterlich legte sie einen Arm um jene und rieb mit der anderen Hand über den Arm der Elfe. „Das wird schon, nur keine Bange.“ Wieder dieses verschmitzte Grinsen, das den Schalk in ihren Augen nur so tanzen ließ. „Das sollten eher sie sein.“

Dann tauschte sie einen verschwörerischen Blick mit den Hunden, hakte sich wieder bei Riikily ein und schritt majestätisch, ebenso wie ihre Hunde, auf das Haus zu.

[falls wir das Haus betreten, bitte gleich einen zweiten Post unter dem neuen Thema erstellen]
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Riikily
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Re: Die Straßen der Stadt

Beitrag von Riikily » Montag 3. September 2007, 14:57

(Wie genau meinst du das mit dem zweiten Post?

-> weiter in "Das Haus der Familie von Riikily"

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