Notfalltransport

Nicht zu verwechseln mit der Heil und Irrenanstalt, ist das große Reichshospital von Pelgar, welches hauptsächlich für die Streitkräfte bestimmt ist, jedoch in einem eigens angebauten Siechenhaus auch Zivilisten aufnimmt.
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Notfalltransport

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 5. Dezember 2007, 21:42

<b>@Roxas</b>
Der Löwenhybrid konnte verschwommen zwei Sanitäter erkennen die immer wieder von einem Patienten zum anderen gingen. Da einen Verband anlegten, dort eine Pastille verabreichten, hier einen Puls massen. Sie kamen auch regelmässig zu ihm. Fühlten seinen Puls. Tätschelten ihn, versuchten ihn wach zu behalten. Einer hob seine Augenlider an und leuchtete mit einem seltsamen, mit Lichtmagie gefüllten Stift in seine Augen. Kontrollierte seine Pupillenreflexe, auch jene einer Katze funktionierten gleich wie die eines Menschen. Sie verengten sich bei Licht… und weiteten sich bei Dunkelheit. „Könnt ihr mich hören?“ Fragte eine verzerrt wirkende Stimme. Roxas wusste eigentlich, dass diese Stimme bestimmt vom Sanitäter stammte, doch er konnte ihn kaum erkennen, so verschwommen sah er inzwischen. Er sah nur wie sich der Kopf bewegte. Mehr nicht. „Habt ihr Schmerzen?“ Der Kopf wandte sich ab als sein Kollege sich kurz mit ihm über einen anderen Patienten beriet.
„Ich kann ihre Blutung nicht stoppen, soll ich abbinden oder gleich amputieren?“ „Versuche es erst mit Abbinden. Solange sie wach bleibt.“ „Gut.“ Der eine sah wieder zu Roxas. Er begann ihn zu Untersuchen. Roxas spürte wie er seine Wange abtastete, dann seinen Kiefer, schliesslich seine Schulter, Arme, Brustkorb, Bauch, Leisten, Beine, Füsse. Überall wurde er angetatscht und gerüttelt, gedrückt. Der Sanitäter verschaffte sich so einen schnellen Überblick über die Verletzungen seines Patienten. Unabhängig davon ob dieser es mochte oder nicht…


<b>@Shantih</b>

Pulsierender Schmerz machte sich in ihrem linken Fuss breit und kroch langsam nach oben. Es tat höllisch weh und sie musste entsetzt feststellen, dass sich weder Zeh noch Knöchel bewegen liess. Der Pein betäubte ihre Sinne, sorgte dafür, dass sie Stimmen nur noch verzerrt wahrnahm und langsam begann verschwommen zu sehen. Gesichter wurden zu undeutlichen Maskenähnlichen Flächen, die kaum noch einen Blick auf Emotionen zuliessen. Sie wusste nur, dass sie angestarrt wurde. „W…a…ch….b.lei…ben…!“ Hörte sie eine entfernte Stimme auf sie Einreden. Es war der Medicus. Ihre Wange wurde getätschelt, oh ja sie konnte es spüren. Es… störte, denn eigentlich gierte ihr Körper danach einfach einzuschlummern. Schlaf. Ja sie war müde. Sehr müde. Nur ein kleines Nickerchen vielleicht? Plötzlich wurde es eisig kalt um ihren Fuss. Man packte Schnee darauf, kühlte. Mehr tat man nicht – konnte man nicht tun. Nicht hier. Fremde Stimmen riefen sich gegenseitig etwas zu. Sie konnte es nicht mehr verstehen. Ihre Augen fielen ihr ungewollt immer wieder zu.

Ein Ruck folgte. Sie wurde angehoben. Sie sah wie sich die Umwelt bewegte. Schwebte sie? Sie tat nichts und dennoch bewegte sie sich… wurde getragen. Sie spürte jeden Schritt denn sie selbst doch gar nicht tätigte an ihrem Körper. Ein leichtes Holpern. Man eilte.

Sie hörte gequältes Aufstöhnen und sie roch, roch den süsssaueren Geruch von verbranntem Fleisch… und den eigentümlichen Duft verbrannten Haares…Blut… schlechter Atem… Rauch… viel Rauch. Feuer. Sie wurde in diese Wolke aus unangenehmen Gerüchen herein getragen. Man legte sie ab. Sie spürte harten Grund unter sich. Ihre Hand streifte einen kalten Körper. Es war Roxas Arm, der direkt neben ihr Lag.

„Wir….mü….ss….en…..das….Bein….abbinden.“ Hörte sie entfernt. „Die Blutung ist zu stark… ich kann es nicht verbinden….“ Ein Band legte sich um ihr Schienbein. Man zog es stark an. Sehr stark. Es tat weh. Ihr Fuss wurde taub. So lag sie da. Zwischen fremder Schwerverletzten, die von zwei Sanitäter betreut wurden, welche immer wieder nach allen Patienten sahen. Immer wieder kam einer zu ihr und tätschelte sie, rieb seine Faustknöchel schmerzhaft an ihrem Brustbein um sie wach zu halten.

Trotz Schmerzpastille… tats unendlich weh, es war zum schreien… zum verrücktwerden… und dann noch diese Kälte…. Man deckte sie zwar zu… doch ihr Fuss lag noch immer auf Eis.

<b>@Luziver</b>

Übelkeit war noch gar kein Ausdruck für das, was Luziver gerade empfand, doch es dauerte nicht all zu lange bis das Mittel wirkte und sie sich von dem pechschwarzen Gebräu, bestehend aus ihrem Mittagessen und Russ trennen konnte. Schnell war die Nierenschale weggestellt – bei diesem Tumult würde sie wohl auch vergessen gehen. Der Sanitäter wischte ihr den Mund ab und massierte ihren Rücken. „Gut so… geht’s besser?“ Fragte er und spritzte ihr etwas Kräuterhaltiges in den Mund um den grässlichen Geschmack zu vertreiben. Sie fühlte sich wahrlich wohler. Der Magen grummelte zwar noch immer und es war ihr auch nach wie vor übel, aber zumindest konnte sie etwas besser Atmen.

Man legte sie seitlich auf die Trage und schnallte sie fest damit sie nicht runter fiel. Der Söldner welcher mit ihr gesprochen hatte packte mit an und trug sie ebenfalls zur Rettungskutsche.
Sie hörte gequältes Aufstöhnen und sie roch, roch den süsssaueren Geruch von verbranntem Fleisch… und den eigentümlichen Duft verbrannten Haares…Blut… schlechter Atem… Rauch… viel Rauch. Feuer. Sie wurde in diese Wolke aus unangenehmen Gerüchen herein getragen. Schreckliche Gerüche… doch Luziver verstand vermutlich nicht was es hiess, wenn es nach Tod und Zerstörung roch. Was dies für die Menschen die dort lagen Bedeutete… welch gottlosigkeit hier geschehen war. Sie wusste dass es böse war, schlecht, doch vermutlich verwirrte es sie, dass der eine Mann geweint hatte. Sie um Verzeihung gebeten hatte. Verwirrende Geschehnisse zu einer verwirrenden Zeit. Denn eigentlich herrschte in der Stadt gerade prinzipiell eine vorfreudige Stimmung, man freute sich auf das Turnier… die Zusammenkunft der Völker sagte man sich. Doch es gab Gruppierungen und Organisationen in der Stadt, die dafür sorgten, dass die dunklen Völker davon ausgeschlossen werden würden. Nicht wegen dem Turnier… oh nein. Deren Hass ging tiefer und sie selbst, unschuldig wie sie war, war in eine gewaltige Mühle reingeraten.

Man legte sie ab. Sie spürte harten Grund unter sich. Sie lag zwischen Shantih und einem fremden Mann mit pechrabenschwarzem Gesicht. Die Wunde sah grässlich aus und man konnte nur noch etwa erahnen, dass selbst dieser Mensch mal so etwas wie ein Gesicht gehabt hatte. Er rührte sich nicht. Der eine Sanitäter machte die Runde. Fühlte den Puls des Mannes. Blieb einige Zeit bei ihm und versorgte die Wunde. Ehe er sich an Luziver wandte. „Geht es?“

Der Söldner blieb vor der Kutsche stehen. „Hör nie auf zu lächeln.“ Gab er ihr mit auf dem Weg… dann rannte er zurück zu den anderen um zu Helfen.

Wieder war es ein wildfremder Mann der sie berührte. Er tastete bei ihrem Handgelenk nach dem Puls und zählte unauffällig ihre Atemzüge die sie nahm. Er schaute ihr in die Augen. „Hast du Schmerzen?“ Fragte dieser namenlose Helfer. Er hatte grüne Augen, schwarzes Haar und einen blutbesudelten Kittel. War schlank und klein. Doch er hatte zarte Hände, die des Söldners waren grober gewesen.

<b>@Niniane</b>
Man hielt sie an mit ihnen mitzugehen als sie Shantih zum Wagen trugen. Sie war nicht so benebelt wie Shantih und nahm daher die rein optischen Eindrücke der Kutsche viel klarer und intensiver wahr als ihre Freundinnen es konnten dazu gesellten sich die Gerüche. Sie selbst roch auch danach. Nach Rauch. Verbranntem. Sie sah Blut und all die grässlichen Wunden welche die sich teilweise windenden Opfer entstellten. Es sah grässlich aus. Vielleicht waren dies, Mütter, Väter, Grossmütter, Grossväter, Ehemänner, Ehefrauen… man wusste es nicht, es waren nur Namenlose Opfer die schrieen und vermutlich nicht verstehen konnten, warum dies hatte geschehen müssen. Verstand dies überhaupt jemand? Gab es eine Erklärung für solch eine Tat?

Nun… im Wachturm von Burgstein, stand ein Mann der seelenruhig seinen Tee trank und davon überzeugt war, das Richtige getan zu haben. Er sah im Gegensatz zu Niniane den Wahnsinn nicht so überdeutlich in Form des Leides und Leidens welches verursacht worden war. Er hörte die Schreie nicht und konnte auch nicht in die Augen dieser Opfer sehen. Eine junge Frau, deren Brustkorb völlig verschmort war, sah Niniane an. Starrte sie regelrecht an. Tränenbahnen verrieten, dass sie weinte. Sie hatte Angst. „Hilfe.“ Hauchte sie.

Wahrlich hier hatte man nur die am schwersten Verletzten aufgebahrt. Es schien so als wären die beiden Mädchen beinahe noch am besten dran. Man half ihr auf den Wagen. Sie fand eine kleine Ecke direkt neben Shantih wo sie sich einigermassen hinkauern konnte, ohne dass sie auf jemanden trat. Noch immer wurde sie von der Fremden beobachtet. „Hilfe.“ Keuchte sie wieder. Einer der beiden Sanitäter wandte sich ihr zu und gab ihr eine Pastille. Danach schlief die Frau. Schaute sie nicht mehr an.

Sein Kollege kümmerte sich gerade um Shantih. Er winkte Niniane zu. „Du da. Du musst mir helfen. Tätschle ihre Wange damit sie wach bleibt, sollte dies nicht ausreichen, dann kneif sie biss es weh tut. Sie muss wach bleiben… kannst du dies tun? “ Er sah sie eindringlich an und legte seine blutigen Hände auf ihre Schultern. „Kannst du dies für mich und für sie tun?“

<b>@alle</b>

Endlich setzte sich die Kutsche langsam in Bewegung. Obwohl die Zeit bei vielen Patienten drängte raste man nicht durch die Pflastersteinstrassen, das Holpern würde die Verletzungen nur noch verschlimmern. So versuchte man möglichst schonend zu fahren. Es war bitterkalt und auch die Notdecken welche man eilig über die Patienten legte, verschafften nur wenig Abhilfe.

Ruhig fuhr die Kutsche durch das nächtliche Pelgar. Einige Menschen schauten aufgeschreckt durch den Rauch und den entstandenen Lärm aus ihren Fenstern. Sie hatten Schlafmützen an und waren in ihre Nachthemden gekleidet. Stumm verfolgten ihre Augen die Kutsche. Entsetzen stand darin geschrieben. Eine unruhige Zeit stand bevor. Die Zeichen waren deutlich. Erst Faldors Horden… und nun der Brand. Brachte die Dunkelheit der Jahreszeit… auch jene der Gemüter über die Stadt?

Haus reihte sich an Haus und es entstand dadurch diese steinige Landschaft. Etwas abseits konnte man der grosse Klinikkomplex bereits erkennen.

Der Sanitäter ging wieder zu dem Mann neben Luziver. Fühlte den Puls. Seufzte und zog dem Mann die Decke über den Kopf. Ehe er sich wieder Luziver zuwandte. Es war keine Zeit für Trauer. Für die Toten blieb hier keine Zeit, denn Leben mussten gerettet werden. Die Fahrt dauerte an.

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Re: Notfalltransport

Beitrag von Luziver » Donnerstag 6. Dezember 2007, 17:33

Ab dem Moment, wo es Luziver schlecht wurde, ging für sie alles ziemlich schnell.
Erst kam Ninane zu ihr hin, danach Shantih, mit einem verletztem Fuß. Erschrocken sah sie ihre Freundin an, kam aber nicht dazu irgendwas zu ihnen zu sagen, denn schon wurde ihr erst eine andere Flüssigkeit unter die Nase gehalten und wurde dazu gebracht, das widerliche Zeug noch zu trinken.

Eigentlich hätte dies nicht nötig sein müssen, denn sie hätte sich auch so schon fast übergeben.
Ihr Pechschwarzer Haarschopf versperrte sozusagen dieses Geschehn.
Kaum hatte das Mädchen diese Flüssigkeit geschluckt, schon übergab sie sich.
Jemand wischte ihr den Mund ab, gab ihr etwas, damit der ekelhafte Geschmack nicht mehr zu schmecken war.

Nin und Shantih wurde inzwischen zur Kutsche gebracht, Luziver wurde auf eine Trage gelegt, der blonde Soldat lief mit den Sanitätern mit, blieb bis sie an der Kutsche waren bei ihr.

Sie wurde neben Shantih und einem fremden, durch das Feuer, völlig entstellten Mann gelegt.
Sie richtete sich etwas auf, sah zu dem Soldaten der sich soweit um sie gekümmert hatte, er sagte noch zu ihr, dass sie nie aufhören solle zu lächeln, sie lächelte ihn an. Er drehte sich um und rannte wieder zurück.
Keine Zeit mehr, um Antworten auf noch offene Fragen zu bekommen, wo sich sicherlich wieder neue Fragen auftun würden, aber, sie konnte ja auch noch etwas später Fragen stellen...

Luziver legte sich wieder hin, drehte sich zu Shantih. Diese wurde schon behandelt, Ninane wurde herbei gewunken. Luziver beobachtete es kurz, erblickte dann Roxas, der neben Shantih lag.

Dann wurde sie von einem Sanitäter abgelenkt, der den Mann neben ihr untersuchte.
Langsam setzte sich das Mädchen auf, sah zu, was der Sanitäter machte.
Konnte aber kaum was erkennen, da er ihr die Sicht versperrte, so sah sich kurz um.

Dann wandte er sich an das Mädchen. Er untersuchte sie kurz.
Er fragte sie, ob sie Schmerzen hätte. "Luzivers Bein tut ein bisschen weh... Aber es geht wieder... Tut nicht mehr so weh wie vorhin...
Duuu.. Sag mal, wie kann Luziver denn eine Rauchvergiftung bekommen? Luziver war doch vor der Schenke..." Ja, das wunderte sie sehr.
Sie war doch draußen gewesen, aber dennoch ziemlich nahe an der Schenke, gefährlich nahe.

Sie sah den blutbeschmierten Kittel. "Hast du dir wehgetan? Der Kittel ist voller rotes Zeug!"

Es ging gerade alles ziemlich schnell, Luziver selber kam kaum noch mit, was alles um sie herum geschah, wandte sich wieder an den Mann, der noch immer bei ihr war.
Dann sah sie zu dem verbrannten Fremden.
Shantih und die anderen wollte sie jetzt in Ruhe lassen, sie hatten momentan genug Stress.

Die Kutsche fuhr los. Der Sanitäter ging weiter zu anderen Patienten.
Irgendwann kam er wieder, ging zu dem Fremden hin, fühlte seinen Puls, seufzte leise und deckte diesen völlig zu, wandte sich dann wieder an das Mädchen.
"Was ist mit ihm los?" Sie deutete auf dem Mann, der während der Fahrt gestorben war. "Warum hast du ihm komplett zugedeckt?"
Sie sah ihn fragend an.
Gerade jetzt, wurde sie mit dem Tod konfrontiert. Sterbende lagen hier um sie herum, vielleicht waren auch noch andere getsorben und nicht nur dieser Mann.
Es stank fürchterlich auf der Kutsche, dennoch nahm das Mädchen diese Gerüche nicht wirklich wahr.
Was würde der Sanitäter ihr jetzt sagen? Würde er auch sagen, dass sie es noch nicht wissen müsse... Würde er versuchen es ihr zu erklären? Aber, würde er es so erklären, wie es Shantih einst versucht hatte, würde er sicherlich ertsmals nicht weiter kommen. Dem Mädchen zu sagen, er wäre weg, würde nichts helfen, denn sie würde ihm widersürechen, dass der Mann doch hier wäre!
So wie damals im Neldoreth, als Shantih shcon versuchte es ihr auf diese Weise klar zu machen.
Würde man versuchen es Luziver zu erklären, müsste man es schon anders versuchen.

Aber dies wusste der Sanitäter ja nicht.
Fragend sah sie ihn an. Wartend auf dies, was er ihr nun sagen würde...

<i>[Sorry.... Ist etwas durheinander geraten... Verzeiht mir ^^°]</i>

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Re: Notfalltransport

Beitrag von Luziver » Mittwoch 12. Dezember 2007, 12:28

Fragend sah das Mädchen den Sanitäter an.
Dieser schien noch nach einer Antwort zu suchen, überlegte, was er sagen sollte.
Da ertönte die Stimme von Ninane, die noch mmer bei Sahntih war.

<i>"Er hat ihn ganz zugedeckt, weil er gestorben ist. Es gab keine Rettung mehr. Seine Seele ist zu den Göttern aufgestiegen und hier liegt nur noch eine leblose Hülle. Darum hat der Sanitäter ihn zugedeckt." </i>

Luziver legte ihren Kopf schief. Starrte das Mädchen an. Regte sich nicht, nur ihre Haare wehten leicht im Wind.
Nach eienr Weile blinzelte sie, öffnete den Mund um was zu sagen.
"Wenn du sagen willst, dass der Mann weg ist, dann muss Luziver dich enttäuschen!" Sagte sie in einem normalen Tonfall und wandte sich an den Verstorbenen. Seine Hand lugte auf der Decke heraus.

Luziver nahm die kalte Hand, sah zu Ninane. "Siehst du, er ist noch da. Also kann er nicht weg sein."
Diese leblose Hand zu halten, fühlte sich komisch an. Das Mädchen spürte schon, dass etwas fehlte, aber sie wusste nicht was... Dabei war es ganz einfach das Leben was fehlte.

"Das ist genauso, wie im Dorf im Neldoreth... Da waren auch überall Menshcen... Überall rotes zeug... Shantih hat gesagt, sie wären an einem besseren Ort, aber es kann nicht sein... Sie können nicht weg sein, wenn sie doch dort lagen."
Es war zwecklos Luziver es so zu sagen, wie es Shantih getan hatte oder wie es Ninane getan hatte.

Der Sanitäter sah das mädchen leicht verwundert an, auch Ninane starrte sie an, als Luziver von dem Dorf und den Menshcen im Neldoreth erzählte.
Wieder legte das Mädchen ihren Kopf schief.
"Ihr seit doch alle komisch!" Begann sie dann, nach einer Weile des Schweigens zwischen der kleinen Gruppe.
"Ihr sagt, die Menschen wären ganz woanders... An einem besseren Ort... Bei diesen komischen Göttern oder wie die auch heißen... Dabei liegen sie doch hier... Sie sind hier und nirgendwo anders. Oder siehst du den Mann hier nicht mehr?"

Luzi hielt noch imemr die Hand des Verstorbenen, legte diese dann vorsichtig hin, deckte sie zu.
"Die war ganz kalt... Er muss doch frieren!" Murmelte sie und achtete dadrauf, dass er auch komplett zugedeckt war.

Luziver wusste nicht was der Tod war, auch wenn sie sehr oft mit solchen Situationen konfrontiert wurde. Töten war für sie ein anderes Wort für foltern. Sie kannte es nicht, wusste es nicht.
Nur Lucy wusste es... Und zwar seit diesem Moment, als Kazel sich in den Tod gestürzt hatte. Als er völlig außer Kontrolle auf die Dunklen Reiter los ist und er von einen dieser Wesen getötet wurde.
Aber dann kam Víramyl, half der kleinen Gruppe... Vernichtete diese Wesen, holte den Mischling wieder zurück ins Leben.
Luziver selber bekam davon nichts mit, nicht von dem Tod Kazels, auch nicht von dem Wunder seiner Wiederbelebung.

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Re: Notfalltransport

Beitrag von Shantih » Mittwoch 12. Dezember 2007, 13:58

Schmerz. Schmerz benebelte Shantihs Sicht, Schmerz, während sie in den Wagen getragen wurde, Schmerz, während der Fahrt. In den wenigen Momenten in denen ihre Verletzung noch andere Empfindungen zuließ, stachen Gerüche auf sie ein, es roch nach verbrannten Haaren, verbrannten Körpern. Shantih war Heilerin, sie musste ihre Augen nicht öffnen um festzustellen, wie schmerzhaft diese Wunden waren, dennoch tat sie es, allein schon um wach zu bleiben. Sie musste. Sie musste einfach.

Immer wieder schlug eine Hand an ihre Wange oder jemand lenkte die Gedanken der jungen Frau wieder in die Realität zurück, in dem er sie mit kräftigen Berührungen dazu brachte, ihre Empfindungen auf einen bestimmten Punkt zu konzentrieren. Es war das erste Mal in Shantihs Leben, dass sie sich leer fühlte. Das Bedürfnis nach Schlaf war immens, so sanft. Es flüsterte ihr zu, dass die Taubheit die sie inzwischen wahrnahm und die Gewissheit, dass um sie nur Verletzung und Tod zu finden waren, gehen würden, wenn sie ihm nachgab... Es war so verlockend.

Als sie einmal die Augen aufschlug, erkannte sie Niniane. Irgendetwas in ihrem Kopf ließ Shantih sich bemühen, einen klaren Gedanken zu erfassen, etwas sinnvolles, eine Frage vielleicht, die sie ihrer Freundin stellen konnte, stattdessen sahen die rehbraunen Augen dem Mädchen, dass sich um sie kümmerte, still entgegen.

Shantihs Wahrnehmung verlor sich, fand sich wieder. Der Wagen holperte. Es stank. Wieder spürte sie eine rohe Berührung an ihrer Wange, die sie an ihre Umgebung band. Manchmal meinte sie eine bekannte Stimme zu vernehmen. Luziver? Diese Vertrautheit gab ihr Kraft, einen Gedanken bis zu Ende zu verfolgen. Dass der Schmerz in ihrem Fuß einem stumpfen, dunklen Pochen gewichen war, ließ ihre Sinne klarer arbeiten.

"Tasche..", murmelte sie und hob eine Hand, um mit angestrengter Geste auf die dunkle Tasche aus Wildleder zu deuten, die sie selten ablegte und daher noch an ihrer Seite ruhte. Shantih konnte nur hoffen, dass Niniane sie verstand, ihre Stimmung verklang leise unter den Geräuschen des Transports. "Salbe für Brand..", sagte sie und wiederholte ihre Worte. Etwas tun zu können, half Shantih ihr Denken zu fokussieren. Wenn sie nur wach blieb!

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Re: Notfalltransport

Beitrag von Erzähler » Sonntag 16. Dezember 2007, 13:07

<b>@alle</b>

Der Wagen holperte unentwegt über die Strassen. Die Zugpferde schnaubten und stiessen ihren kalten Atem in die Nacht. Ihre Hufen traten hart auf den Pflastersteinen auf. Der Wagen knarzte. Die Sanitäter wischten sich müde den Schweiss von der Stirn. Sahen weiter. Versuchten zu helfen. Doch nicht immer waren sie erfolgreich. Die junge Frau, welche um Hilfe gerufen hatte… wurde auch bis über den Kopf hinweg zugedeckt. Die kalten Hände darunter verborgen. Die Mannen seufzten. Es war keine gute Nacht.

<i>„Ich bin etwas enttäuscht.“ Meinte der Inquisitor nachdenklich. Er stand noch immer, mit verschränkten Armen im Turm der Heilanstalt. Musterte den entfernten Rauch der immer weniger wurde. Für einen Mann seines Ranges war es ein leichtes in jedes Gebäude der Stadt zutritt zu erhalten. Er hob eine seiner Hände an, stützte das Kinn darauf ab. Dachte nach.

Hinter ihm, stand einer der Kuttenträger, schnaubend, schwer atmend. Er hatte einen langen und beschwerlichen Lauf hinter sich und die Luft war so bitterkalt. Sein Hals schmerzte. Er kniete nieder. Rammte seine Faust in den Boden. Senkte sein Haupt. „Wir haben versagt Herr.“ Hauchte er bitte. „Natürlich habt ihr dies!“ Knurrte der Inquisitor. Er drehte sich um. Ging zu einer Obstschale. Nahm sich eine Mandarine daraus. „Ich sagte ja, ich bin etwas enttäuscht.“ Er zedrückte die Mandarine. Der Saft spritzte hinaus. Er warf sie dem Kuttenträger vor die Füsse. Zückte dann ein Tuch aus seiner Tasche und wusch sich die Hände.

Der Kniende hatte Angst. Sie war ihm deutlich anzusehen – hatte er auch nur schlechtes zu berichten. „Herr… ich muss euch gestehen… es gibt da eine Zeugin. Ein kleines Mädchen. Sie… hat uns gesehen. Sie war nicht in der Schenke.“

Brachte er mühsam über die Lippen.

„Warum habt ihr es nicht getötet?!“
„Aber Herr…“
Der Inquisitor fuhr herum. Stapfte auf den Mann los, trat ihm mit seinem Stiefel unter das Kinn, so dass es den Mann auf den Rücken schleuderte. Er stand ihm auf die Kehle. Drückte zu.

„ICH WILL VON EUCH KEIN ABER MEHR HÖREN!“ Zischte er bedrohlich. „Mir scheint, ihr wisst nicht mehr in wessen Auftrag ihr dient! Wollt ihr Lysanthor eine solche Schande bieten?!“

„N-nein Herr!“
„Wollt ihr bei ihm in Ungnade fallen und der Ketzerei bezichtigt?!“
„N-n-nein Herr!“
Der Mann bebte vor Angst… und der Inquisitor vor Wut. Doch die liess augenblicklich nach. Er lächelte. „Gut… du weisst, nichts ist Lysanthor wertvoller als ein Diener, der seine Schwächen eingesteht… und sie versucht zu verbessern.“ Er sah ihn eindringlich an. „Ihr wisst, was ich meine?“

Der Kuttenmann nickte schweigend. „Ja Herr…“ Hauchte er betrübt. Stand auf, verneigte sich nochmals… und ging.

Für den Inquisitor jedoch war klar, dass solche Aktionen zu unsicher und viel zu wenig griffig waren. Ausserdem würde das Unverständnis des Volkes zu gross werden für seine Mission, wenn es zu viele unschuldige Opfer gab. Er wusste, dass er den Rat einberufen musste, damit sie sich in dieser Sache und über das weitere Vorgehen beraten konnten…</i>

Der Wagen erreichte die Reichsklinik Pelgars, sie passierten ein Tor wovor zwei Wachen standen. Stattliche Mannen in der offiziellen pelgarischen Uniform. Natürlich- es war ja ein Militärkrankenhaus. Der Wagen durchquerte die nunmehr verschneite Parkanlage des Hospitals. Der Springbrunnen in der Mitte war erstarrt, der Wasserkessel der Marmorfigur welche sonst in wärmeren Tagen immer wieder das kostbare Nass –Wasser symbolisch als der Lebensfluss – ins grosse Becken leerte. War erstarrt. Kein Leben floss. Starre, hiess tot.

Am Auge der Statue hin ein langer Eiszapfen herunter- als weinte sie.
Die steinernen Fische die aus dem Becken ragten, hatten ebenfalls durch die Eizapfen ihre Mäuler verzogen, als schrieen sie. Ein gespenstiger Brunnen – zumindest in dieser Nacht. Die Fackeln welche die ganze Parkanlage erhellten, knisterten in die Nacht herein und warfen ihr flackerndes Licht.

Sie erreichten einen Vorplatz. „Hoooooo!“ Brummte der Reiter und drosselte die Pferde. Der Wagen hielt an. Sofort eilten aus dem Hospital Sanitäter herbei. Sie trugen auch eine Uniform, jedoch waren diese nicht bewaffnet, wie die anderen die wenigstens einen Dolch oder etwas vergleichbares bei sich trugen. Ausserdem hatten diese auch eine Schürze an. Noch waren sie weiss, nicht mit Blut befleckt. Dies würde sich wohl gleich ändern. „Die Schwerverletzten zuerst! Los! Alle die selbstständig stehen oder Laufen können mögen sich jetzt aus dem Wagen begeben und sich vor der Tür des Hospitals sammeln! Blutspender bitte sofort mit reinkommen!“ Wies einer der Sanitäter an. Er schien die Führung zu haben.

@Shantih
Shantih wurde auf eine Trage gehievt und sofort hinein gebracht. Man eilte. Sie konnte nur noch verschwommen die Gesichter der Sanitäter über sich sehen, die sie immer wieder kurz musterten. „Wach bleiben, hört ihr?“ „Wie viel Blut hat sie verloren?“ „Schwer Einzuschätzen Herr, ich habe den Stiefel nicht angerührt, es sieht hässlich aus darunter.“ „Ja ja… ich sehe… das Operationsteam ist bereits eingerichtet. Wir können die Betäubung einleiten..“ Der andere nickte. Man brachte sie in einen separaten Raum. Es war hell darin. Ziemlich hell – beinahe zu hell. Sie wurde auf eine harte liege gelegt. Jemand schlitzte ihr mit einem Dolch das Hosenbein auf. „Verdammt, das sieht wirklich nicht gut aus!“ Knurrte jemand. Es öffnete sich eine Tür. „Der Professor kommt gleich!“ Meinte eine junge Stimme… sie klang so entfernt für Shantih. „Hee….wa…ch…b…l…e…iben.“ Shantihs Augen verdrehte sich. Die Stimmen waren immer weiter Weg. „V…er…dammt….wir…ver…li…er…en…s…ie..“ Hörte sie noch… bevor sie gänzlich in die Bewusstlosigkeit versank… oder war es gar das Ende?

<i> für Shantih weiter in Krankenzimmer C12</i>

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Re: Notfalltransport

Beitrag von Erzähler » Sonntag 16. Dezember 2007, 18:45

<b>@ Roxas</b>

Roxas konnte den Transportwagen nicht von selbst verlassen. Sicher, er hätte wohl versuchen können aufzustehen, auch wenn ihm der Kopf dröhnte. Wieder wurde sein Körper von einem Hustenanfall geschüttelt, aber die Sanitäter waren sofort zur Stelle. Auch ihn manövrierte man auf eine Trage und schon wurde Roxas ins Innere der Reichsklinik gebracht.
Ein Medicus marschierte an seiner Seite, zu erkennen an der typischen Gewandung. Er war nicht uniformiert wie die Männer, die seine Bare hielten. Dafür führte der Medicus einen kleinen Block und Kohlestift bei sich. Im Gehen erstellte er seine Diagnose.
"Name unbekannt, na, den werden wir noch erfahren. Er scheint ein Leonid zu sein, wenn ich mir die Ohren ansehe. Ich trage Leonid ein. Mein Kollege berichtete von einer Rauchvergiftung. Also noch eines dieser armen Opfer. Bringt ihn in den dafür vorgesehenen Flügel und gebt ihm sofort eine Tasse des speziellen Tees. Der Qualm muss sich von den Lungen absetzen. Und einen Eimer zum Spucken." Der Medicus schrieb unbeirrt weiter, wandte sich dann aber endlich direkt an Roxas: "Ihr habt Tapferkeit bewiesen. Ich hörte, Ihr habt eine Frau aus dem brennenden Gebäude gerettet. Man wird Euch helfen."
Die Sanitäter der Reichsklinik brachten Roxas fort. Wieder war er von Luziver getrennt.

<i>Für Roxas geht es weiter in <a href="http://69169.rapidforum.com/topic=137970217153" target="_blank">Notfallraum für Rauchvergiftungen</a></i>

<b>@ Niniane</b>

Kaum hatte Niniane aus Shantihs Tasche eine kleine Dose hervor geholt, von der sie hoffte, dass es sich um die Brandsalbe handelte, wurde sie von einem uniformierten Mann aufgehalten, der dennoch den Eindruck machte, dass es sich um einen Heiler handeln konnte. "Das wird nicht nötig sein, Fräulein. Diese Frau hier ist in besten Händen und mit Brandsalbe wird ihrem Fuß kaum mehr geholfen sein. Das muss operiert werden."
Der Sanitäter selbst blieb jedoch bei Niniane sitzen. Andere brachten Shantih fort. Er aber betrachtete sich die junge Frau vor ihm – mit dem Blick eines Heilers. Er untersuchte Niniane flüchtig. "Ihr seid nicht ernst verletzt, Ihr hattet Glück." Auf einen kleinen Kratzer an ihrem Unterarm drückte der Mann schon ein feuchtes Tuch. Kurz brannte die Haut, beruhigte sich aber schnell.
"Desinfektionsmittel, besteht zum größten Teil aus Alkohol. Deshalb brennt es", gab der Sanitäter zur Erklärung ab.

Da drangen Rufe zu ihnen herüber. <i>"Blutspender bitte sofort mit reinkommen!"</i> Der Sanitäter schaute auf. "Ihr seht gesund und kräftig aus. Wollt Ihr den Menschen, die weniger Glück hatten, nicht vielleicht mit etwas Blut aushelfen? Eine Spende wäre wirklich eine große Hilfe. Folgt mir, wenn Ihr Euch dazu bereit erklärt." Der Sanitäter verließ den Transportwagen und ging auf den Eingang zu Reichsklinik zu.


<b>@ Luziver</b>

Dass Luziver mit den Toten "spielte", ihre bleichen und kalten Hände berührte, sahen die Heiler und Sanitäter nicht unbedingt gern. Aber auf ihr Gebrabbel hin, verstanden sie schnell, dass das Mädchen anscheinend mit dem Tod nichts anfangen konnte. Sie begriff noch nicht, was Tote waren – obwohl sie direkt einen vor sich liegen hatte.

Als der Transportwagen hielt, halt man Luziver schnell heraus. Einer der Heiler wollte ihren Kopf tätscheln – ein liebreizendes Mädchen wie sie lud irgendwie zu dieser Tätigkeit ein – doch als er ihr Haar berührte und feststellte, dass es noch immer nass vom Brandöl war, unterließ er es. "Kindchen, du musst gewaschen werden. Du bist voller Öl." Vorsichtig schob er Luziver vor sich her. "Hab keine Angst, in der Reichsklinik wirst du versorgt."

Man brachte Luziver bis zum Eingang, war sie doch eine der wenigen, die eigenständig laufen konnten. Am Haupteingang stand ein weiterer uniformierter Heiler der Reichsklinik, der nach und nach die Eintreffenden den einzelnen Krankenflügeln und Abteilungen zuwies. Als er Luziver entdeckte und sie kurz in Augenschein nahm, entschied er: "Du scheinst nur ein Bad und etwas Ruhe zu brauchen. Da, geh mal mit unserer Schwester Philia mit. Die bringt dich in ein schönes, heißes Bad und wäscht dich von dem Öl rein."
Eine Frau in weißem Kleid, mit Schürze und einer Haube, unter der sie ihr grau gelocktes Haar versteckte, schaute Luziver freundlich an und hielt ihr eine asugestreckte, leicht runzlige Hand entgegen. Sie sah aus wie eine nette alte, aber immer noch rüstige Dame. "Komm nur mit mir, Liebes. Auf dich wartet ein großer Zuber." Sie lächelte.


<i>Für Luziver geht es weiter bei <a href="http://69169.rapidforum.com/topic=137970216975" target="_blank">Ein heißes Bad</a></i>
Zuletzt geändert von Erzähler am Sonntag 16. Dezember 2007, 19:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Notfalltransport

Beitrag von Kazel Tenebrée » Dienstag 18. Dezember 2007, 09:46

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Shantih
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Re: Notfalltransport

Beitrag von Shantih » Sonntag 27. Januar 2008, 17:04

<i>[kommt von Krankenzimmer C 12]</i>

Eigentlich war sie doch wach gewesen.. oder nicht? Ohne die Augen aufzuschlagen, ohne überhaupt etwas von der Außenwelt wahrzunehmen, brachen ein paar lose Gedankenstränge in Shantihs Kopf, die sie aber nicht klar erkennen konnte. Es waren einfach nur ein paar lose Fetzen an Erinnerungen, die einen besuchten, wenn man nicht Herr über sein Bewusstsein war.

Dass man sie verlagert hatte, aus ihrem Krankenzimmer geholt hatte, war Shantih verborgen geblieben, ebenso die Sanitäter, die versuchten an ihrem ungewissen, bewusstlosen Zustand etwas zu ändern.

Sie schlief und schlief...

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Erzähler
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Re: Notfalltransport

Beitrag von Erzähler » Dienstag 29. Januar 2008, 22:51

<i>weiter in Krankenzimmer C12</i>

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