Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Auf dem Marktplatz tummeln sich fast ebenso viele Händler wie Kaufwillige. Manches ehemalige Wohnhaus an diesem Platz wurde schon zum zweistöckigen Laden umfunktioniert. Jorsans Markt bildet einen wichtigen Treffpunkt in der Stadt.
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Janay
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Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Janay » Mittwoch 16. Juli 2008, 15:01

Janay kehrte allmählich aus den Tiefen des Traumlandes zurück.
Seufzend drehte sie sich in ihrem Bett zur Seite und wollte am liebsten noch einmal in die alles verschlingende Dunkelheit. Aber dazu kam es nicht mehr, das spürte sie und öffnete schließlich die Augen.
Die Sonne stand schon im Westen, sonst hätte sie noch durch ihr trübes Fenster, das man einfach nicht mehr richtig sauber bekam, geschienen.
Erneut seufzte sie auf und schlug die dünne Decke zurück. Langsam setzte sie sich auf und fuhr sich durch das kurze Haar.
Danach stand sie auf und streckte sich erst einmal ausgiebig. Bisher schien die Schenke unten nicht sonderlich gefüllt zu sein, denn sonst hätte man sie schon holen lassen. Also hatte sie noch etwas Zeit, um sich frisch zu machen.
Wasser stand in dem bescheidenen Raum in einem hohen Krug bereit. Sie hatte nur ein altes Nachtkästchen aus dunklem Holz zur Verfügung, auf der dieses Geschirr sowie die kleine Schüssel Platz hatten.
Darin goss sie nun auch das lauwarme Nass. Janay wusch sich Gesicht und Arme, danach noch Beine und intimere Stellen.
Die Kleidung von dem letzten Abend würde sie dem Stubenmädchen zur Reinigung geben, es stank nach dem verschütteten Bier ihres Kunden.
Also öffnete sie den schmalen, stets knarrenden Schrank, aus dem noch immer der Gestank von Motten vertreibenden Pflanzen leicht an ihre Nase drang. Inzwischen hatte sie sich daran gewöhnt, aber anfangs hatte ihre Geruchssinn sich dagegen gesträubt und sie es vermieden, lange in der Auswahl ihrer Kleidung herum zu stöbern. Zwar waren die Teile selbst selten sehr unterschiedlich, dennoch wollte sie diese bewusst aussuchen, nicht nur hektisch.
Diesmal entschied sich Janay für eine dunkelrote Variante ihres bevorzugten Stils und zog sich gemächlich an. Dazu passten ihre Stiefeletten mit dem eher spitzen Absatz, der dafür sorgte, dass sich ihre Hüfte ganz natürlich wiegte. Etwas, was die Männer gerne hatten und sie erfüllte ihnen bereitwillig diesen unausgesprochenen Wunsch.
Als der Stoff wie ein zärtlicher Liebhaber ihren Körper umschmiegte und allmählich ihre Temperatur annahm, kümmerte sie sich zuerst um ihre Haare.
Den Krug und die Schüssel stellte sie neben das Nachtkästchen, um so Platz für ihre Utensilien zu haben.
Mit Hilfe des kleinen, schmutzigen Spiegels frisierte sie sich und legte ihre kurzgeschnittene Haarpracht so, dass die Spitzen ihrer dunkelelfischen Ohren gut verborgen waren.
Dann griff sie zu einigen Dingen. Die Handgriffe waren ihr seit langem schon in Fleisch und Blut übergegangen, sodass es lediglich Minuten dauerte, sie ihrem trüben Spiegelbild zufrieden zu nickte. Nun waren ihre Augen schwarz eingerahmt, was deren hellgraue Farbe besonders hervor hob. Ihre Lippen waren rötlich geschminkt und ihre blassen Wangen hatten ebenfalls einen Hauch von Rot bekommen.
Mit wenigen Bewegungen räumte sie ihre Utensilien wieder weg und verließ dann das Zimmer, welches im Übrigen im ersten Stock lag.
Auf dem Gang gab es weitere Räumlichkeiten für Gäste, egal, ob sie dabei allein schlafen wollten oder nicht. Ein Stockwerk darüber wohnten der Besitzer der Herberge und seine Familie. Unter ihr befand sich der Schankraum, die Küche und die Zimmer des Personals, das sich nicht den selben Nebenerwerb hatte wie Janay.
Durch die Küche konnte man in den Innenhof gelangen. Dort befand sich neben dem Zugang zu dem Vorratskeller auch der Abort. Zu diesem führte sie der Weg nun auch, nachdem sie eines der Mädchen zuvor geschnappt und ihr den Auftrag für ihre Kleidung gegeben hatte, und nicht zum ersten Mal stellte sie mit leisem Ekel fest, dass es stank. Da half auch nicht die Luft, wobei sie wusste, dass es in stickigen Räumen noch erheblich schlimmer war. Leider!
Der Himmel über ihr war ein Gemisch aus Wolken und freiem Blau.
Regen würde es heute wohl keinen mehr geben, was ein wenig schade war. Denn je schlechter das Wetter war, desto eher suchten die Leute auf Reisen Unterschlupf, selbst, wenn es lediglich ein paar Stunden sein würde.
Trotzdem würde sie den ein oder anderen Kunden heute wieder haben, dessen war sie sich sicher.
Und dafür ging sie jetzt rein, denn es konnte auch gut sein, dass der Wirt sie als Servierin erstmal haben wollte. Was zusätzlich natürlich die Gäste für sie animieren sollte.
Darum ließ sie ihren Blick suchend durch die Küche schweifen, denn dass er in der Nähe war, konnte sie, wie nicht selten, an der lautstarken Stimme hören.
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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Erzähler » Freitag 18. Juli 2008, 18:58

„Ja, nimm das Fett von letzter Woche und wirf das Fleisch rein.“
„Aber-“
„Nichts aber, ich will den neuen Fettblock erst morgen aufmachen müssen und jetzt mach dich an die Arbeit!“
„Wenn aber jemand umkommt wegen der ganzen Sache darin…“
„Umkommen! Pah! Die Leute hier fressen schlimmere Sachen als das. Und jetzt verschwinde sonst kriegst du noch eine Pfanne gegen deine Strohbirne!“
Mit diesen Androhungen verschwand der neue Kochgeselle und begann den alten Kessel mit dem alten Fett heiß zu machen, dabei schüttelte er immer noch den Kopf und schwor sich, so vielen Menschen wie möglich abzuraten, hier zu essen. Andererseits wäre damit auch sein Arbeitsplatz gefährdet… nein, so wichtig war ihm die Gesundheit der hier Speisenden dann auch wieder nicht. <b>Egal, sie zahlen sowieso wenig.</b> Damit schlug er mit dem Löffel gezielt eine Küchenschabe platt, danach tauchte er ihn in das flüssig werdende Fett.

Der Koch und zugleich Wirt und Inhaber der „Zur Schwarzen Katze“ wandte sich zufrieden ab und wischte sich die Finger an seiner Schürze ab. Da fiel sein Blick auf Janay, die gerade in die Küche getreten war. Er ging zu ihr.
„Janay, Kunden sind zwar noch nicht viele da, aber einer von ihnen hat einen ziemlich teuer aussehenden Lodenmantel an und sieht recht stattlich aus. Passt irgendwie nicht in die Gegend hier. Vielleicht solltest du ihn dir einmal genauer ansehen.“ Mit einem vielsagenden Blick scheuchte er Janay aus der Küche in den Schankraum und sagte ihr, sie solle sich um die Getränke des soeben genannten Mannes kümmern.

Dieser saß an einem Tisch in der Nähe der Theke und ließ seinen Blick gelangweilt und zugleich etwas gereizt durch die Gegend schweifen. Seine Laune war nicht gerade die Beste und wenn er daran dachte, was ihm noch bevor stand… Worauf hatte er sich nur eingelassen?! Dieses ganze schmutzige Geld sollte verbrannt werden, nicht in seiner Hosentasche landen. Andererseits war er darauf angewiesen, sein Name, sein Rang und seine Ehre standen auf dem Spiel! Nicht zuletzt sein ganzes Vermögen, das drohte in Schulden zu versinken. Er kratzte sich an dem sauber gestutzten, schwarzen Bart und ließ die dunklen Augen über den Schankraum schweifen. Wie der Wirt schon gesagt hatte, dieser Mann passte ganz und gar nicht zu den Menschen, die sich sonst hier tummelten. Sein schwarzes, glänzendes Haar hing ihm ins Gesicht Nacken und sein Gesicht war ausdrucksvoll und markant. Gerade eben wollte er losdonnern, was den Angestellten denn einfiele ihn als durstigen Gast solange sitzen zu lassen, als er schon eine Gestalt in einem dunkelroten Gewand erblickte, die gerade aus der Küche trat. Sofort verschwendete er all seine Aufmerksamkeit auf sie, auch wenn er immer noch nervös genug war um der Eingangstür ab und an einen schnellen Blick zuzuwerfen. Na, immerhin besaß die Schenke schöne Weiber, wenn schon schlechtes Essen, morsche Einrichtung und nicht gerade den besten Geruch. Jener, der gerade aus der Küche kam, überlagerte nur jenen, der noch vom letzten Abend herstammte, nur leider nicht gerade positiv, nur eindringlicher.
Seine Finger trommelten auf der Tischplatte, während er darauf wartete, seine Bestellung abgeben zu können.

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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Janay » Samstag 19. Juli 2008, 14:47

Selbst wenn die junge Frau sich gegen diesen Auftrag hätte sträuben wollen, sie konnte dem entschlossenen Wegscheuchen nichts entgegen setzen.
Und warum sollte sie auch? Ein Kunde brachte ihr Geld ein, während hingegen das Nichtstun ihr absolut keinen materiellen Vorteil verschaffte.
Außerdem war auch noch ihre Neugier geweckt worden.
Ein Fremder, der vielleicht sogar vermögend war? Wunderbar! Wie er wohl aussah?
Erleichtert atmete sie innerlich auf, als ihr Blick auf ihn fallen konnte.
Wenigstens kein Fettsack! Nicht, dass sie so jemanden abgelehnt hätte, wie manch anderer ihrer Kolleginnen, aber lieber war es ihr, wenn ihr Kunde nicht allein schon ins Schwitzen geriet, wenn er sich lediglich auszog.
Janay lächelte zweideutug und verlockend, während ihre Augen herausfordernd funkelten.
Gemütlich kam sie mit schwingenden Hüften zu ihm und musterte ihn währenddessen unauffällig.
Er hatte kein übles Aussehen, wie sie bereits festgestellt hatte. Noch dazu hatte sein Gesicht einen gewissen Reiz und er wirkte eindeutig gut situiert.
Vom Körperbau konnte sie nicht sonderlich viel auf seine Kondition schließen, jedoch bekam sie tatsächlich Lust, das auszutesten. Ein gutes Zeichen, denn wenn sich diese spezielle Neugier einstellte, war es einfacher, die Männer dermaßen zu bezaubern, dass sie wieder kamen.
Ob ihr das bei diesem hier auch gelang? Sie würde es gerne auf einen Versuch ankommen lassen.
Lächelnd stützte sie sich mit beiden Armen auf die Tischkante und beugte sich vor, um ihrem Gegenüber einen verheißungsvollen Anblick auf ihre weiblichen Vorzüge bieten zu können. Dazu war dieses Oberteil auch bestens geeignet!
"Na, du siehst mir aber durstig aus! Was darf ich dir denn bringen? Wir haben Dunkles, Helles und auch..." Die junge Frau warf einen flüchtigen, bezeichnenden Blick über seine gesamte Erscheinung. "... Wein. Sehr guter Jahrgang, versteht sich!" Sie zwinkerte ihm schelmisch zu. "Oder willst du vielleicht auch noch was essen? Da kann ich für dich gerne nachfragen, was der Chefkoch empfiehlt!" Glockenlach lachte sie leise auf und presste leicht ihre Oberarme noch mehr zusammen, damit ihre Brust noch mehr seiner Aufmerksamkeit erhielt. "Es sei denn, du hast etwas mehr Zeit. Mir würde noch anderes einfallen, was du hier kennen lernen könntest!"
Ein eindeutiges Angebot, zwar möglicherweise ein wenig verfrüht, aber Janay hatte gelernt, dass Angriff die beste Verteidigung war. Warum sollte es hier also nicht auch funktionieren?
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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Erzähler » Dienstag 22. Juli 2008, 19:50

Die dunklen Augen hefteten sich auf die schwingenden Hüften und schon jetzt war er ihr vollkommen verfallen. Gut, dass war bei ihm nicht besonders schwer, denn er war für seine Schwäche für Frauen sogar in der eigenen Familie bekannt, aber was solls?! Ein wenig hob sich seine Laune, dennoch warf er der Tür wieder einen Blick zu. Verdammt, wo blieb er denn? Er sah der bezaubernden Schankmaid wieder entgegen, als diese sich auf den Tisch stützte und ihn geradezu zwang, seinen Blick auf ihre Brüste zu heften. Nur schwer konnte er seinen Blick von eben jenen lenken. Zerstreut fuhr er sich durch das Haar und musste alle Kraft aufwenden den Kopf etwas mehr zu heben um der Sprecherin ins Gesicht blicken zu können. Kurz senkten sich seine Augenbrauen ein Stück weiter nach unten, dann hoben sie sich wieder. Er brauchte eine Weile um seine Stimme wiederzufinden.
„Bier, dunkles.“
Wieder ein gieriger Blick über die Konturen ihres Körpers und ein Zucken in den Mundwinkeln, dann rief er sich zur Besinnung. Verdammt, er durfte sich jetzt nicht ablenken lassen! Er musste ernsthaften Geschäften nachgehen, es ging hier um seine verdammte Zukunft! Seinen Zügen konnte man die Abweisung ansehen, auch wenn seine Augen immer noch von derselben Gier sprachen. Er rutschte ein wenig auf seinem Stuhl zurück um gerade sitzen zu können und schüttelte etwas widerwillig den Kopf. „Nein, ich warte hier auf jemanden.“
Sein innerer Trieb schäumte vor Wut und ließ ihn kochen, was vor allem an ganz bestimmten Körperstellen spürbar war, aber der Verstand behielt die Oberhand. Ein so offenkundiges Angebot durfte man doch nicht abschlagen – oh doch, wenn Wichtigeres im Spiel war! Oder? Wie lange würde es dauern mit ihr in ein Zimmer zu verschwinden? Bei seiner schon abzeichnenden Erregung sicherlich nicht sehr lange… nein, jetzt sollte sie erst einmal aus seinem Blickfeld verschwinden, damit er wieder klar denken könne. Das Bier würde sicherlich Erfrischung und Klarheit mit sich bringen. Hoffentlich wäre es auch kühl genug um sein Gemüt zu besänftigen!

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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Janay » Dienstag 22. Juli 2008, 20:36

Sie lächelte ihn offenherzig an und schürzte flüchtig die Lippen, als wolle sie ihn küssen.
Dann zwinkerte sie ihm zu und meinte:"Kommt sofort!" Und sie trat nach seiner zweiten Bemerkung ganz nah an ihn heran, sodass er ihren Duft riechen konnte.
Beinahe berührten ihre Lippen sein Ohr, als sie wisperte:"Wenn dein Freund da ist... mein Bett bietet genügend Platz!" Sie lachte leise, aber erneut glockenhell, während sie sich aufrichtete.
Janay drehte sich um und streifte wie zufällig sacht mir ihrer Hüfte seinen Oberarm.
Danach ging sie mit federndem Gang zur Theke zurück.
Die junge Frau war zufrieden mit sich selbst. Den gierigen Blick und die deutlichen körperlichen Kennzeichen hatte sie wahrgenommen und sie war sich sicher, dass sie zumindest diesen Mann als Kunden gewonnen hatte. Selbst, wenn es mit dieser Nacht nichts mehr wurde, aber demnächst würde er wohl wieder kommen.
Der Junge, der stets das Bier auszuschenken hatte, sah sie mit roten Wangen an, als sie ihn anlächelte.
Er war niedlich, der Kleine, jedoch erst mit einem dünnen Flaum am Kinn und weit weg von ihrer Preisklasse. Trotzdem behandelte sie ihn freundlich und tat jedes Mal so, als würde sie auch ihn becircen wollen.
"Gib mir einen Krug Dunkles.", meinte sie hauchend, zwinkerte ihn an und lehnte sich auf die Theke aus hellem, knarrenden Holz bestehend, um zu warten.
Außerdem konnte sie so sicher sein, dass ihr Hinterteil die Blicke auf sich ziehen konnte, da sie es bewusst ein wenig weg streckte.
Zu ihrer Linken befanden sich zwei Kerle, die sie mit offenen Mündern anglotzten.
Die junge Frau schenkte auch ihnen einen flüchtigen Blick, doch diesmal ohne Lächeln und eher abschätzig.
Sie waren beide schmutzig und sahen nicht so aus, als würden sie die Getränke vor ihnen überhaupt bezahlen können. Nein, diese würde sie keine Aufmerksamkeit schenken wollen, sollte sich eine der anderen Mädchen um sie kümmern! Irgendwo hatte sie trotz allem ihre Grenzen.
Janay bekam den gefüllten Krug und zauberte erneut ein Lächeln auf ihre Lippen, als sie dem Jungen zunickte.
Dann drehte sie sich um und kehrte zu dem Tisch zurück.
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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Erzähler » Dienstag 22. Juli 2008, 22:09

„Gold muss man haben, sach ich dir. Viel. Dann kommen auch die Weiber.“
„Ja, vor allem die Weiber. Jung und vermögend, das wärs ja!“
„Ach, halts Maul. Jung waren wir und Gold werden wir nie haben. Hör auf davon zu träumen, bringt ja eh nischt.“
Ein zustimmendes Gemurmel, dann wieder Stille.
Die beiden Männer starrten ihr Bier an und tranken es mit Bedacht, denn es waren die einzigen, die sie sich leisten konnten. Aber immerhin war der Blick auf die Schankmaid umsonst.

Derweil wurde wieder mit den Fingern auf der Tischplatte getrommelt und die Tür angestarrt, als hinge Leben und Tod davon ab, ob sie sich nun öffne oder nicht. Wenn der Wartende nur wüsste, wie falsch er damit gelegen hatte…
Das Bier vor ihm brachte ihn wieder auf andere Gedanken und die Bedienung erst recht. Seine Konzentration glitt allmählich davon, ihre Anwesenheit warf all seine Maßregelungen über Bord. Es war gut, dass er nicht verheiratet war und hatte es eigentlich auch nicht vor, aber ihm blieb bald nicht anderes übrig, wenn er sein Erbe sichern wollte. Wenn es da überhaupt noch etwas zu retten gab… Egal wie hübsch eine Ehefrau auch sein mochte: Keiner, aber wirklich kein normaler Mann könnte dieses Angebot abschlagen! Alles andere war einfach widernatürlich, unnormal!
Er nahm einen langen und kräftigen Schluck seines Bieres und blinzelte einige Male, aber die Schönheit stand immer noch da. Er konnte sie sich nicht einfach wegblinzeln oder wünschen, auch wenn er es wirklich wollen würde.
Tat er aber nicht.
„Ich fürchte, meine Verabredung kommt nicht… Vielleicht kannst du mich für das Warten entschädigen, mh?“
Er nahm noch einen Schluck und bei der Geschwindigkeit stieg ihm das dunkle Gesöff auch recht schnell in den Kopf und vertrieb die letzten Hemmschwellen. Wieder musterte er sie mit dem gierigen Blick und hätte sie am liebsten jetzt und sofort an sich gerissen. Seine Manneskraft in der Hose drückt auch schon gewaltig und forderte seinen Freiraum.

Der Wirt indes beobachtete das alles aus seiner Küche heraus und hörte die Kasse schon klingeln.

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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Janay » Dienstag 22. Juli 2008, 22:37

Diesmal stützte sie sich mit den Ellbogen auf den Tisch und legte ihr Kinn in die Handflächen. Sie tat bewusst unschuldig mit ihrem Augenaufschlag und achtete dabei erneut darauf, dass er wieder tief in ihr Dekolleté starren konnte. "Wie könnte ich das wohl schaffen?"
Janay lächelte und fuhr mit dem Zeigefinger ihrer Rechten seine Wange entlang bis zu seinem Hals. Ihre Augen verfolgten die eigene Bewegung, verharrten flüchtig an der Stelle und erwiderten dann wieder den Blick.
"Nach was steht dir denn der Sinn, mein Lieber?" Sie nickte in Richtung des Kruges. "Ich kann dir gerne noch ein Bier bringen. Oder was kann ich sonst für dich tun?"
Die junge Frau wusste genau, was er wollte, denn seine Körpersprache war eindeutig. Doch sie wollte es von ihm erfahren.
Sie ließ sich neben ihm auf der Bank nieder und wollte bereits näher rücken, als von der anderen Seite des Raumes jemand nach ihr rief.
Fast schon ärgerlich sah sie auf und erkannte einen weiteren ihrer Kunden, die hin und wieder neben dem Bier auch ihre Dienste bestellte. Ein entschuldigendes Lächeln und ein dementsprechender Augenaufschlag begleitete ihre Worte:"Überlege es dir, ich komme gleich wieder!"
Dem folgte eine weitere, scheinbar zufällige Berührung, diesmal ihre Hand auf seinem Oberschenkel. Kurz nur, beinahe wie ein Moment des Schlafes, aber trotzdem lange genug, dass er es verstand.
Hoffte sie zumindest, wenn er überhaupt noch an etwas anderes als seine Lust dachte und derartige Zeichen aufnahm!
Janay stand auf und ging zu dem anderen Mann, ein etwas älterer, jedoch überaus freundlicher und sympathischer Kerl, der auch oft das Gespräch mit ihr suchte, nicht nur den Spaß. Sie mochte ihn und er war wirklich ein angenehmer Kunde, ohne ausgefallenen Wünschen, beinahe wie ein väterlicher Freund.
Lächelnd ließ sie sich ohne Umschweife neben ihm auf der Bank nieder. "Hey, Faran, na, wie geht's dir? Ich habe dich am letzten Mittwoch vermisst!" Dabei klang sie nicht nur ehrlich, sondern hatte dieses Gefühl tatsächlich ein klein wenig verspürt.
Faran kam meistens zweimal in der Woche und Mittwoch war stets der Tag, wo er auch ihre Gesellschaft in ihrem Zimmer gerne hatte.
Er lächelte entschuldigend und zuckte mit den Schultern. "Konnte nicht, musste abwarten, was der Arzt sagt. Du weißt ja, meine Tochter ist krank."
Die junge Frau nickte und meinte mitfühlend, während sie ihm eine Hand auf den Unterarm legte:"Ich wünsche dir, dass sie bald wieder gesund wird. Was kann ich denn für dich tun?"
"Bring mir etwas von eurem Wein. Ich kann leider nicht lange bleiben.", erwiderte er.
Also hatte sie wirklich Zeit für diesen neuen Kunden, was sie für einige Momente schon bezweifelt hatte. Denn Faran würde sie nicht ablehnen, dazu war er bereits zu oft bei ihr gewesen und von ihm wusste sie, dass er neben seiner Freundlichkeit auch tatsächlich Geld hatte.
Darum hauchte sie ihm ein Küsschen auf die Wange und stand auf. "Natürlich, bring ich dir sofort!"
Sie wollte sich abwenden, als er nach ihrem Handgelenk griff.
Fragend sah sie ihn an.
Er schielte und deutete knapp zu dem Neuen hin. Eindringlich sprach er in Flüsterton, sodass sie ein wenig Mühe hatte, ihn zu verstehen:"Mir kommt der Typ irgendwie bekannt vor. Ich mag ihn nicht. Pass auf dich auf!"
Unwillkürlich lachte sie und löste sanft seine Finger von ihr. "Keine Sorge, ich bin schon ein großes Mädchen!" Dennoch blieb sein Blick warnend und um Vorsicht bittend, bis sie schließlich nickte und ernst meinte:"Okay, ich verspreche dir, dass ich Acht gebe. Ja?"
Ein feines, erleichtertes Lächeln kräuselte seine Lippen. "Dann bitte jetzt den Wein."
Janay lachte leise und küsste ihn noch einmal auf die Wange. "Du bist lieb, Faran!"
Danach drehte sie sich leichtfüßig um und schwang zur Theke.
Mit dem bestellten Getränk in einem größeren Krug und einem Holzbecher kehrte sie zu ihrem Stammkunden zurück.
Dann kümmerte sie sich wieder um den Neuen und ging langsam auf ihn zu. Dabei lächelte sie, obwohl sie sich insgeheim fragte, ob Farans Sorge berechtigt war oder nicht.
Er hatte sie wahrhaftig verunsichert...
Trotzdem ließ sie sich nichts anmerken, als sie auf der anderen Seite des Tisches stand und den Neuen anlächelte. "Tut mir leid, dass du warten musstest, aber jetzt stehe ich dir wieder voll und ganz zur Verfügung! Also, was möchtest du denn tun?", flötete sie.
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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 23. Juli 2008, 11:53

Ein Schauder lief über seinen gesamten Körper, als die Schönheit ihre Finger über seinen Hals strich. Er schnaufte belustigt, als sie ihm anbot, noch ein Krug Bier zu bringen. „Den Alkohol kann ich mir überall einflößen, meine Liebe.“ Da setzte sie sich schon neben ihn auf die Bank und gerade, als er seine Hand um ihre Hüfte legen wollte um sie näher an sich heran zu ziehen, rief jemand nach ihr. Somit kannte er zumindest ihren Namen. Janay.
Den Ärger in ihrer Miene meinte er flüchtig zu erkennen, war sich aber nicht sicher. Dann stand sie auf und entzog sich seiner Reichweite. Verdammt! <b>Sterben soll der, der mir meine Beute für diesen Abend streitig macht!</b> Seine Augenbrauen sanken schlagartig nach unten und sein Blick nahm einen harten Ausdruck an. Missgelaunt sah er Janay hinterher und beobachtete sie, wie sich einem anderen Mann zuwandte. Dieser war älter als er, aber man sah sofort, dass er kein Unbekannter war.
Sie redeten miteinander und mit Argwohn beobachtete der ungeduldige Gast, wie sie den anderen näher rückte und ihm einen Kuss auf die Wange hauchte. Schnell griff er nach seinem eigenen Bierkrug und leerte ihn gänzlich. Einen halben Liter in so kurzer Zeit war eine Leistung, die er noch nicht einmal bei Feierlichkeiten wagte auf sich zu nehmen. Was soll’s. Grummelnd wagte er einen Blick Richtung Tür und begann wieder mit den Fingern auf dem Tisch zu trommeln. Die alte Unruhe erfasste ihn wieder und sein Verstand flüsterte ihm zu, er solle verschwinden, jetzt sofort. Vielleicht war das seine Chance? Vielleicht war dies so etwas wie ein göttlicher Wink, ein Zeichen, dass die Idee mit dem Blutgeld keine gute Idee war? Dass er jetzt noch die Gelegenheit hatte zu verschwinden und eine andere Möglichkeit ergreifen sollte?

Als er wieder aufsah, ergriff der andere Gast Janay am Handgelenk und in seinen Knien war der Schwung schon dagewesen, sich zu erheben und sie aus seinen Händen zu reißen. Es folgte ein flüsterndes Gespräch, was ganz eindeutig ihm galt. Hier wurde doch ein falsches Spiel getrieben! Seine Kiefermuskeln arbeiteten und zermalmten unsichtbares Essen, am liebsten die Knochen des fremden Gastes.
Als Janay sich wieder ihm zuwandte, sah man ihm den Argwohn ganz eindeutig an, schlechte Laune bis zum Keller. Die geballte Faust entspannte sich allerdings wieder, soweit hatte er sich noch unter Kontrolle. „Arbeitest du für jemanden? Wer ist der Typ, bezahlt er dich? Mh?“ Zuerst könne man vielleicht meinen, es war Eifersucht, die da zu hören war, aber daher rührten seine Fragen nicht. Nein, der junge Weiberheld fürchtete um eine Verschwörung.

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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Janay » Mittwoch 23. Juli 2008, 13:25

Für einen Moment war sie ernsthaft irritiert.
Was sollte dieser Schwachsinn jetzt?
Aber dann lachte sie, um das Schweigen zwischen ihnen nicht drückend werden zu lassen. Es war nicht echt, jedoch ließ sie sich das nicht anmerken.
Dieser Kerl war wirklich merkwürdig und sie verstand nun besser, warum sich Faran um sie Sorgen machte.
Lächelnd kam sie um den Tisch herum und setzte sich nahe neben ihn, allerdings gleichzeitig weit genug entfernt, um sich rechtzeitig seinen Griffeln entziehen zu können, sollte dies notwendig sein.
"Was denn, was denn! Wer wird denn da etwa eifersüchtig werden?", kokettierte sie, geschickt ihre eigene Stimmung verbergend. Lächelnd und den Kopf ein wenig seitlich legend sah sie ihm offen ins Gesicht. "Ich arbeite für den Wirt der Schwarzen Katze und ja, der Mann drüben bezahlt mich." Sie lachte ein weiteres Mal auf. "Natürlich tut er das! Immerhin sind meine Dienste nicht kostenlos!" Ein ernster, fast schon warnender Unterton schwang absichtlich in ihrer Stimme mit.
Ihr Gegenüber sollte es nur probieren, sie zu irgendetwas zwingen zu wollen, wofür er nicht bezahlen oder was gegen ihren ausdrücklichen Willen sein würde. Es hatte schon einige Kerle gegeben, die geglaubt hatten, Prostituierte zu sein hieß gleichzeitig auch Freiwild zu sein. Die waren schneller aus der Schenke geflogen, als sie bis drei hatten zählen können.
Trotzdem blieb sie vorsichtig. Darum rückte sie auch nicht näher und berührte ihn ebenfalls nicht mehr.
Die junge Frau wartete ab, was der andere tun, ob er sich wieder beruhigen würde. Noch dazu wollte sie ihn ablenken, denn Geld wollte sie trotz allem an diesem Abend verdienen.
Aus diesem Grunde nickte sie mit dem Kopf zum Krug und lächelte, als würden sie lediglich ein heiteres Gespräch unter Freunden führen. "Also, was ist? Soll ich dir noch ein Dunkles bringen oder willst du was anderes?" Innerlich lobte sie sich selbst, ob ihrer guten schauspielerischen Fähigkeiten, denn man hörte ihrer Stimme überhaupt nicht an, dass ihr der andere nicht mehr ganz geheuer war. "Ich meine, wir wollen ja nicht, dass dir das Bier zu Kopf steigt! Und dagegen hilft immer ein wenig zu essen!" Wenn er noch nicht zu betrunken war, würde er diese Anspielung bestimmt verstehen.
Außerdem hätte sie so die Möglichkeit, ihn noch etwas Zeit beobachten und seine Launen einschätzen zu können. Immerhin wäre er nicht der einzige Kerl, der ihr heute Abend Geld einbringen könnte!
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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 23. Juli 2008, 22:07

Ihre Worte konnte er nicht richtig ernst nehmen, denn dafür hatten die Zweifel zu sehr schon Besitz von ihm ergriffen. Natürlich, er hätte sich die verstohlenen Blicke auch nur einbilden können, aber … war es nicht viel wahrscheinlicher, dass man ihn ausspionierte? Es war gemeinhin bekannt, dass er mit Mädchen gut anzulocken war, aber nein, dieses Mal würde er nicht darauf reinfallen! Wie als suche er den Schankraum nach einen geheimen Spion ab, ließ er den Blick über die Anwesenden und die Möbel gleiten.
Fand aber nichts, was sein Misstrauen schüren konnte.
Also sah er wieder zu Janay, die sich ihm nun deutlich vorsichtiger näherte als zuvor, und schnaubte abfällig, als sie hören ließ, dass sie bezahlt werden wollte, wenn man sie denn in Anspruch nahm. Als wenn er das nicht wüsste! Ein taxierender Blick über ihre Miene, nach Anzeichen suchend, dass sie ihn anlügen könnte, dann sagte er sich, dass er überreagierte. Was sollte eine Schankmaid denn schon mit seinen Machenschaften zu tun haben? Die Wogen glätteten sich, und er begann sich wieder etwas zu beruhigen.
<b>Keine Panik. Mein Kontaktmann ist nicht gekommen, er wird es auch nicht tun. Das macht mir wenigstens kein schlechtes Gewissen und ich wäre nicht auf ihn angewiesen. Besser so.</b> Mit diesen Gedanken huschte ein erleichtertes Lächeln über seine aristokratischen Züge und er entschloss sich dazu, sich wieder Janay zuzuwenden.
„Nein, lieber verhungere ich, als von dieser Küche zu essen! Aber ich wäre anderen Dingen nicht ganz abgeneigt… wie viel verlangst du?“
Gut, überging er eben das ganze Geplänkel und Gespiele, kam er gleich zum Geschäft. Denn das konnte er; Geschäfte machen. Und in Verbindung mit Frauen, war es wohl das Beste, was er in seinem Leben geleistet hatte.
Tragisch.

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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Janay » Mittwoch 23. Juli 2008, 22:26

Ein weiteres Mal lachte die junge Frau, und wieder war es, um ihre eigenen Gefühle zu verbergen. Dieser Typ war eindeutig seltsam, aber solange er sie gut bezahlte und ihr nicht mit merkwürdigen Gelüsten kam, sollte es sie nicht stören.
Lächelnd rückte sie ein Stück näher und stützte sich mit dem linken Ellbogen auf dem Tisch.
Scheinbar plötzlich gelangweilt spielte sie mit einer kurzen Haarsträhne, die ihr oft ins Gesicht hing. "Weißt du,..." Sie seufzte theatralisch und setzte eine Unschuldsmiene auf. "... wir leben in teuren Zeiten und ich muss mich da leider anpassen." Janay sprach langsam, ein wenig gedehnt, um ihren potenziellen Kunden etwas auf die Folter zu spannen. Schlagartig sah sie ihm erneut direkt ins Gesicht und lächelte freundlich, wobei jedoch ihre Augen fixierend blieben. "Zwanzig Goldmünzen, zehn jetzt auf die Hand und die restlichen nach dem..." Sie schürzte die Lippen und strich sich vielsagend mit den Fingern über ihr Dekolleté. "... Vergnügen!" Bewusst betonte sie dieses Wort hauchend und schickte dem einen leisen, stöhnend klingenden Ton nach. Allerdings war dieser in der lauter werdenden Schenke kaum zu hören, sodass er ebenfalls den Typen vor ihr noch mehr anstachelte. Zumindest war das ihre Absicht.
Innerlich wartete sie gespannt wie eine Bogensehne kurz vor dem Abschuss des Pfeiles auf seine Reaktion.
Ob er wohl annehmen würde? Zwanzig Goldmünzen waren schließlich nicht wenig!
Gut, ein paar davon würde sie dem Wirten abgeben müssen, wie immer, aber wenn er sich tatsächlich damit einverstanden erklärte, könnte sie jetzt schon das Zimmer und das Essen für die nächsten zwei Wochen auf alle Fälle im Voraus bezahlen.
Sofern sie noch so lange hier bleiben wollte. Zur Zeit lief das Geschäft gut, doch konnte sie sich aus einer Laune heraus entscheiden, mal wieder weiter zu ziehen. Wäre schließlich nicht das erste Mal!
Die junge Frau nahm erneut das Spiel mit der Haarsträhne auf und tat, als würde sie bedauernd seufzen. "Außer, der Preis ist dir zu hoch, dann kann ich dir gerne eine andere..." Sie nickte beiläufig in die Richtung von zwei Mädchen, die an diesem frühen Abend erst damit anfingen, die Gäste zu bedienen. "... schicken. Ich bin sicher, sie würden dir mit Freuden zu willen sein, allerdings,..." Spitzbübisch wurde ihr Lächeln und sie beugte sich ein wenig vor, während sie ihre Stimme senkte. "... leider fehlt ihnen noch die Erfahrung, weißt du!"
Zufrieden mit sich selbst lehnte sie sich ein weiteres Mal zurück und kümmerte sich um ihre Strähne.
Na, ob er da wohl anbeißen würde? Oder war ihm das Geld wichtiger? Selbst wenn, es gäbe genügend andere, da brauchte sie sich keine Sorgen zu machen!
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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Erzähler » Montag 28. Juli 2008, 21:08

In ihren Augen erkannte er den ernsten Ausdruck, vielleicht ein wenig verschlagen? Nein, diese Frau war nicht dumm. Im Gegenteil, sie wollte ganze 20 Goldmünzen von ihm! Kritisch verzog er das Gesicht und hob eine Augenbraue. „Soso, 20 Münzen also… 10 im Voraus. Du redest von hohen Preisen, nur komisch, dass ich schon andere gesehen habe. Geringere.“ Seine braunen Augen folgten gierig ihrem Finger, der über ihr Dekolletee strich. „Du magst vielleicht deine Vorzüge haben… aber sind die 20 Goldmünzen wert?“
Er lehnte sich auf einmal zurück und faltete die Hände hinter seinem Kopf zusammen, sodass er ihn dagegen lehnen konnte. Ein amüsierter Ausdruck trat auf seine Züge, die Zweifel waren verschwunden. „Wie gefällt dir der Vorschlag: Ich zahle dir die 10 Münzen im Voraus und wenn wir fertig sind, entscheiden wir, wie viel deine Mühen wert waren. 5 Münzen sichere ich dir jetzt schon zu, ob du die restlichen 5 erhalten wirst, werden wir sehen.“
Sie machte ihre Sache wirklich gut. Tat so, als sei sie auf sein Gold nicht angewiesen, aber das war sie, bestimmt. Ein kurzer Blick zu den anderen beiden Frauen, dann wieder zu Janay. Nein, er hatte seine Entscheidung getroffen. Sie und keine Andere.
„Ich sichere dir also 15 zu, die restlichen 5 werden Verhandlungssache sein.“ Er griff in seine Hosentasche und holte genau 10 Münzen heraus. „Die gehören schon einmal jetzt dir.“
Das amüsierte Funkeln blieb in den Augen, man sah ihm an, dass er gerne feilschte und spielte.

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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Janay » Montag 28. Juli 2008, 21:23

Leise lachte sie und beugte sich ein wenig zu ihm vor.
Von unten herauf grinste sie ihn an. "So, so, fünfzehn Goldmünzen bietest du mir!", imitierte sie seinen Tonfall absichtlich nach und hauchte einen Kuss auf seine Wange.
Ihr Haar streifte dabei über seine Lippen.
Dann lehnte sie sich zurück, während sie gleichzeitig die Münzen wie beiläufig in ihre versteckte Börse gleiten ließ.
Offen und direkt frech grinste sie ihn an und setzte sich so auf die Bank, dass sie auf jeweils einer Seite ein Bein und er eine gute Aussicht hatte. "Du spielst gefährlich, weißt du das?"
Ein ehrlich amüsiertes Lachen entlockte sein Verhalten ihr.
Danach legte sie ihre Hände auf die Bank vor sich und beugte sich ein weiteres Mal ein Stück weit nach vorn. Zwar war sie noch immer auf der Hut vor diesem Typen, aber bisher hatte er ihren Verdacht wieder entkräftet.
"Ich kann dir zwei Dinge voraussagen. Erstens, wirst du nach einer Nacht mit mir nach deiner eigenen Auffassung mehr als weitere zehn Goldmünzen zahlen, denn ich kann dir versichern, ich weiß, was ich tue!" Sie zwinkerte ihm neckisch zu. "Und zweitens muss ich dich warnen! Ich habe schon erlebt, dass Männer nach mich süchtig werden können!" Und ein weiteres Mal lachte Janay, sie war tatsächlich heiterer Stimmung.
Ein so gutes und einfaches Geschäft hatte sie schon lange nicht mehr erlebt!
Nun, so wie sie ihr Gegenüber einschätzte, würde er wohl nicht sonderlich lang durchhalten, dermaßen begierig, wie er sie stets im Auge behielt. Andererseits saß ihm das Geld auf eine Art locker für ihre Dienste, dass sie nicht die erste Käufliche sein konnte, die sich seiner Aufmerksamkeit <i>erfreute</i>.
"Aber wieso erzähle ich dir das und zeige es dir nicht lieber?", flüsterte sie verlockend und bewusst auffordernd. "Oder möchtest du vorher noch ein wenig... Bier?"
<i>Mut</i> wäre das richtige Wort gewesen, das sie gerne gesagt hätte, aber sie vermied es bewusst.
Warum ihren willig zahlenden Kunden verärgern? Wäre doch nur ihr Nachteil!
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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 30. Juli 2008, 16:51

Der aufgehauchte Kuss reichte schon aus um seine Nerven bis an die Grenzen zu strapazieren. Er wollte sie. Jetzt. Wie sie da auf der Bank saß, sich vorlehnte… lange hatte er keine Frau mehr genommen, die ihn dermaßen reizte. Sie war etwas Neues, ein Abenteuer. Dazu war sie äußerlich sowie charakterlich anziehend.
Ein gefährliches Spiel, wohl wahr.
Aber sicherlich nicht für sie, sondern eher für ihn. Er verlor eine Stange Gold und dazu noch seine Selbstbeherrschung.
„Das glaube ich dir auf’s Wort, hoffe aber, dass die Sucht mir nicht anheim fällt, sonst werde ich noch arm wie eine Kirchenmaus!“
Ihr klares Lachen klang wie Musik in seinen Ohren und er ärgerte sich, dass er nicht schon einmal vorher hier gewesen war in diesem Wirtshaus. Wenn er seine Geldsorgen bald nicht getilgt haben würde, könne er sich nicht mehr lange an seinen Vergnügungen erfreuen. Erst recht nicht, wenn er sich so wie jetzt so dermaßen über den Tisch ziehen ließ. Normalerweise konnte er gut verhandeln und kam dabei immer günstig weg. Aber Frauen und Geld waren eine gefährliche Mischung und dann noch eine, die ihn so dermaßen den Kopf verdrehte, dass er alle Sorgen zur Seite schob.
Kurz glitt sein Blick über den Bierkrug, als sie ihm vorschlug, noch eines zu nehmen. Er grinste. „Glaubst du etwa, ein Bierkrug könne mich so glücklich machen wie du es könntest? Demzufolge… ich folge dir, wohin auch immer du mich entführen magst.“
Lange würde er dieses Spiel nicht mehr mitmachen können, sonst wäre im Bett nicht mehr viel drin. Und er war selbstbewusst genug um zu behaupten, dass nicht nur ihm das Leid täte, sondern auch ihr. Ganz sicher.

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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Janay » Mittwoch 30. Juli 2008, 20:10

Sie grinste ihn an. "Nie im Leben könnte ein Bierkrug mit mir mithalten!", erwiderte sie lachend und zwinkerte ihm im Scherz zu.
Dann rückte sie ein Stückchen näher, wobei ihre Fingerspitzen wie aus Zufall seinen Oberschenkel ganz leicht berührten.
Vorbeugend wisperte sie direkt in sein Ohr, sodass er ihren Atem deutlich spüren musste:"Also, mein Bett stünde zur Zeit frei. Die Frage ist nur,..." Breit und herausfordernd grinsend erhob sie sich plötzlich und wich einen Schritt zurück. "... ob deine Beine wohl so schnell sein werden wie die meinen?"
Mit einem hellen Auflachen wirbelte sie auf der Stelle herum und ging flott davon in Richtung Treppe.
Bewusst rannte sie nicht und wand sich durch die besetzten Tische, obwohl sie es durchaus gekonnt hätte. Stattdessen gab sie ihrem spendablen Kunden die Chance, knapp zu ihr aufschließen zu können, ohne sie allerdings tatsächlich zu erreichen.
Janay warf einen Blick zurück und lächelte honigsüß, während ihre Augen verlockend aufblitzten.
Danach wandte sie sich um und schritt, scheinbar ungerührt, die Treppe hinauf. Dabei schwang sie ihre Hüfte noch mehr und bot jeder Person, die sich hinter aufgehalten hätte, einen äußerst provozierenden, aber gleichzeitig anregenden Anblick.
Innerlich war sie zwar fröhlich, wenngleich auch in gewisser Hinsicht berechnend. Gut, diesen Kunden hatte sie vor, vieles zu bieten, dass er tatsächlich nach ihr süchtig werden würde. Das würde eine Menge Geld bringen!
Das Grinsen auf ihren Lippen, das niemand zur Zeit sehen konnte, da sich keiner vor ihr befand, nahm für einen Moment einen kalten, triumphierenden Zug an.
Ihr Kunde war so begierig auf sie, da würde sie nicht viel zu tun haben. Andererseits bezahlte er gut. Was wollte sie also mehr?
Und sollte er irgendeine Vorliebe haben, die über den Rahmen des Gewöhnlichen hinaus ging, nun... das würde noch einmal einige Goldmünzen mehr bringen!
Fast hätte sie vor Freude aufgelacht, aber sie beherrschte sich im letzten Moment.
Inzwischen hatte sie die geschlossene Tür zu ihrem Zimmer erreicht und drehte sich um.
Abwartend, fast schon gelangweilt wirkend, was natürlich in ihrer Absicht lag, lehnte sie sich mit den Rücken gegen das dunkle Holz und musterte ihre Fingernägel. Ein feines, verführerisches Lächeln kräuselte dabei ihre Lippen, das Einzige, was davon zeugte, dass ihr Kunde noch in ihrer Gunst lag.
Alles gehörte zu ihrem Spiel und sie war gespannt darauf, wie der Neue auf diese Situation reagierte.
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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 30. Juli 2008, 20:45

Ein Schauder ging durch seinen Körper, als er Janays Atem auf seiner Haut spürte. Der warme Atem fühlte sich im Vergleich zu seiner noch wärmern Haut schon wieder kühl an und ließ ihn leicht erschaudern und die Vorfreude schüren.
Dann sprang sie aber auf einmal auf und rannte lachend los. Er brauchte erst einige Augenblicke, ehe er sich fangen konnte und nur halb so geschickt wie sie aufstand. Das lag einerseits an dem Bier, was ihm jetzt beim Stehen deutlich wurde, und daran, dass er ja auch schon ziemlich lange auf der Bank gesessen hatte. Einige Schritte weiter und schon fand er seinen Rhythmus wieder. Er dachte nicht daran, was die Gäste dachten, sondern nur noch an das, was ihm in ihrem Zimmer erwartete. Als er den Treppenabsatz erreicht machte er einen großen Satz und hätte beinahe nach Janays Kleid greifen können, aber dann entglitt sie ihm wieder.
Die kleine sportliche Betätigung tat ihm gerade ganz gut, da er den ganzen Tag zuvor auch schon gesessen hatte. Sollte man ihn doch wegen all seiner Liebschaften kritisieren – er betrieb ja auch nur Sport. Seine Art von Sport.
Die letzten Stufen nahm er großzügig, zwei Stück auf einmal, dann stand er auf einem schmalen Korridor und vor einer Tür lehnte Janay, als stände sie dort schon seit Stunden. „Jag mir doch nicht solch einen Schrecken ein! Ein alter Mann kann dabei schnell zugrunde gehen.“ Lachend kam er vor ihr zum Stehen und stemmte beide Hände links und rechts neben ihren Kopf gegen die Zimmertür, sodass sie mehr oder weniger von ihm eingepfercht wurde. Seine Brust hob und senkte sich etwas schneller als sonst, aber ansonsten hatte ihm der kleine Sprint nichts ausgemacht. Sonst hätte er wahrlich an seinem Alter gezweifelt und sich zehn Jahre älter geschätzt.
Er grinste zu ihr hinunter, dann löste er eine Hand, legte sie unter ihr Kinn und hob es zugleich an, und hauchte ihr schneller als sie hätte reagieren können, einen Kuss auf ihre Lippen. „Ich war schneller.“

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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Janay » Mittwoch 30. Juli 2008, 21:10

Die junge Frau hatte mit so etwas schon gerechnet, darum wunderte sie sich nicht über den flüchtigen Kuss.
So grinste sie lediglich herausfordernd. "So, warst du das? Na, ich hoffe, du bist nicht immer schneller als ich!", flötete sie und tätschelte ihm die Wange. "Aber du armer, armer alter Mann! Das ist wirklich schade, dass du nicht mehr der Jüngste bist. Wenn ich dran denke, was ich sonst alles mit dir gemacht hätte!" Damit schlang sie ein Bein um seine Hüfte und drückte ihn so an sich.
Beide Hände legte sie auf seinen Rücken und strich dort beinahe schon liebevoll über seine Kleidung.
Mit aufforderndem Ausdruck in den Augen sah sie ihn direkt an.
"Jedoch, wenn das so ist, dass du schon zu alt für ein bisschen... Bewegung bist..." Bewusst ließ sie ihn noch einige wenige Atemzüge lang ihre Nähe und Wärme spüren, ehe sie ihn abrupt losließ und sich umdrehte. Dabei seufzte sie theatralisch und warf ihm einen spitzbübischen Blick zu. "Dann muss ich wohl alleine in mein Zimmer gehen!" Janay machte ihre Bemerkung sofort wahr, öffnete ohne weiteres die Tür und trat ein.
Wie unbeabsichtigt blieb sie direkt vor ihrem Bett stehen und bückte sich, als müsste sie bei ihren Stiefeletten etwas überprüfen. Aber sie ging nicht in die Hocke, sondern streckte bewusst ihre Beine und zeigte ihm so nicht nur, dass sie beweglich war.
Ein feines Grinsen lag auf ihren Lippen und innerlich zählte sie gespannt, wie lange es bis zu seinem "Überfall" dauern würde!
Oder würde er lediglich die Tür schließen und sich versuchen, mit Zwang zurück zu halten? Womöglich wollte er lieber, dass sie sich vor ihm auszog, sich selbst Lust verschaffte oder sonst irgendetwas. Da hatte sie schließlich schon einiges erlebt!
'Komm schon, <i>alter</i> Mann, zeig mir, was du willst!', schoss es ihr durch den Kopf, als sie aus den Augenwinkeln zur Tür schielte.
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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 30. Juli 2008, 22:07

„SO alt bin ich nun auch wieder nicht. Immerhin würde ich nicht so viel zahlen, wenn ich wüsste, dass ich nach wenigen Minuten schon neben dem Bett und nicht mehr auf dir liegen würde.“ Weiße Zähne blitzten ihr bei seinem breiten Grinsen entgegen, als sie ihr Bein um ihn schlang und somit den Abstand zwischen sich und ihm reduzierte. Er senkte den Kopf um ihn in ihrer Halsbeuge zu vergraben, aber da ließ sie schon abrupt von ihm ab und öffnete die Tür. Da er sich mit einem Arm noch dagegen gelehnt hatte, fiel er ihr mehr oder weniger gleich hinterher und landete in ihrem Zimmer.
Kurz wanderte sein Blick über die Räumlichkeit, dann beobachtete er Janay, wie sie sich streckte und dehnte. Nun, gegenüber dieser Beweglichkeit konnte er nichts aufbringen. Mit einem leisen Klick schloss er die Tür hinter seinem Rücken und verharrte dort noch einige Momente. Aus den braunen Augen blickte er sie unergründlich an und man wusste nicht, ob er sich einfach nur an ihrem Anblick gütlich tat oder ernsthaft nachdachte. War sein Gehirn hinter den schwarzen Locken überhaupt noch in der Lage zu denken oder war das alles schon nach unten gewandert? Schwer zu sagen, aber der Größte Teil war sicherlich schon verschwunden.
Dann löste er sich aus seiner beinahe schon lethargischen Stimmung und ging auf Janay zu. Langsam, bedächtig. Wie ein Jäger, der seine Beute nicht aufscheuchen wollte.
„Willst du immer noch flüchten?“
In seinen Augen war die bekannte Gier wieder eingetreten, der lodernde Blick und das Verlangen, mit welchem er ihre dargebotenen Beine und den Ansatz ihrer Unterwäsche sehen konnte. Er trat an sie heran –genauer gesagt, hinter sie- und seine Hand glitt über ihren Po und dann zu ihrer Hüfte. Als Janay sich aufrichtete und mit dem Rücken zu ihm stand, behielt er beide Hände um ihre Taille liegen und hielt sie fest, dabei lehnte er sich etwas weiter nach vorne und legte sein Kinn auf ihre Schulter.
Endlich würde er mal zum Zuge kommen und könnte sich vielleicht auch ein wenig beweisen – wenn er denn Lust dazu hatte sich selbst anzustrengen. Aber merkwürdigerweise lag ihm im Moment viel daran.
Seine Hände begannen zu wandern und glitten über ihren Bauch bis hoch zu ihren Brüsten, wobei er dabei unter ihr Oberteil griff. Dort blieben sie eine Weile, dann zog er sie zurück und begann sich an ihrem Rock zu schaffen zu machen. Es dauerte einige Momente, bis er die zwei kleinen Knöpfe gefunden hatte um den Rock zu öffnen, dass er ihr von den Hüften fallen würde. Dabei konnte sie seinen Atem auf ihrem Rücken spüren, der schneller geworden war – oder immer noch, wenn man an die kleine Anstrengung vom Sprint zurückdachte.
Zuletzt geändert von Erzähler am Mittwoch 30. Juli 2008, 22:36, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Janay » Mittwoch 30. Juli 2008, 23:02

Ein leises, viel versprechendes Stöhnen entrang sich ihrer Kehle, als sie sich bereitwillig an seinen Körper lehnte. "Ich und flüchten? Als ob ich jemals solche Gedanken hegen würde!", hauchte sie.
Den linken Arm hob sie und schlang ihn um seinen Nacken. Dort kraulten ihre Finger seinen Haaransatz, während sie mit sich machen ließ, was er wollte.
Es war ihr schließlich nicht unangenehm. Auch nicht, als er sich an ihrem Rock zu schaffen machte.
Als er ihn geöffnet hatte, ergriff sie jedoch seine Hände und hielt sie für einen Moment fest. Währenddessen beugte sie sich wieder nach vorne und drückte dabei ihr Hinterteil bewusst gegen seine gebeulte Hose.
Sie verlagerte ihr Gewicht zuerst langsam auf das rechte, danach auf das linke und zum Schluss wieder auf das rechte Bein.
Erst jetzt ließ sie seine Hände los, indem sie diese auf ihren Rücken legte.
Daraufhin griff sie nach dem Bund ihres Rockes und rollte den Stoff langsam von ihrem Körper.
Als sie damit ungefähr die Mitte ihrer Oberschenkel erreicht hatte, öffnete sie plötzlich die Finger und das Kleidungsstück fiel mit einem leisen Laut zu Boden. Zum Vorschein kam ein roter Hauch von Nichts, das mehr von ihr preisgab, als er verhüllen konnte.
Prüde Personen hätten dieses Bisschen allerhöchstens als breites Band bezeichnet, sie gab sich damit als Unterwäsche zufrieden. Und bisher hatte es ihren Kunden immer gefallen.
Die junge Frau gab dem Neuen noch einige Sekunden, um ihre nackte, straffe Haut betrachten zu können.
Dann richtete sie sich langsam, einer Schlange ähnlich, auf und stieg aus ihrem Rock. Dabei drehte sie sich um und spürte nun wirklich das Bett an ihren Waden.
Ein leichter Schubs und sie würde nicht anders können, als auf der Matratze zu landen.
Lächend verbreiterte sie ein wenig ihren Stand und stemmte die Hände in die Hüfte. Wie eine Kämpferin wirkte sie auf diese Weise und zeigte ihm, dass das Bisschen ihrer Unterwäsche durchsichtig war, wirklich <b>alles</b> von ihrem gepflegten Körper zeigte.
Nachdem sie sich sicher war, dass er sie ausreichend bewundert hätte, griff sie nach seinem Hemd.
Allmählich, mit einem süffisanten Grinsen auf den Lippen und einem genüsslichen Funkeln in den Augen, zog sie die beiden Enden des Fadens aus den Ösen. Aufmerksam beobachtete sie dabei seine Reaktion auf ihr Handeln, gefasst darauf, jeden Moment gepackt und nach hinten geworfen zu werden.
Absichtlich kümmerte sie sich zuert um seine Oberbekleidung, obwohl er mit seinem Tun deutlich gemacht hatte, dass er ungeduldig war. Ansonsten hätte er zuerst ihr eigenes Oberteil ausziehen wollen und nicht den Rock.
Schließlich, als sie die Schnur achtlos fallen ließ und ihm das Hemd über den Kopf hätte ziehen können, hielt sie inne und blickte ihn an.
An seinen Atem, der nach Bier roch, hatte sie sich bereits gewöhnt, darum machte es ihr auch nichts aus, als sie ihn nun ihrerseits leidenschaftlich und Innigkeit sowie Zuneigung vortäuschend küsste. Mit den Fingernägel fuhr sie dabei sanft über seine Haut.
Nach einer halben Minute oder mehr des anregenden Zungenspiels, das auch bei ihr ein leises Pochen hervor rief, worauf sie es angelegt hatte, löste sie sich um wenige Millimeter von ihm.
Grinsend auf seine Lippen starrend wisperte sie:"Und was willst du jetzt tun?" Und sah ihm auffordernd in die Augen.
Natürlich wusste sie, <b>was</b> er wollte, aber noch nicht <b>wie</b>. Mit einem inneren Lachen fragte sie sich, ob er diese Anspielung überhaupt verstanden hatte, und wartete in seine Nähe ab.
Noch immer strichen ihre Nägel über seinen Nacken.
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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Erzähler » Donnerstag 31. Juli 2008, 20:28

Zischend sog er die Luft ein und ließ sie langsam wieder entfahren, als Janay seinen Nacken kraulte. Er wollte gerade seine Hände nach unten gleiten lassen um den Stoff ihres Rockes nach unten zu schieben, da hielt sie diese aber fest und beugte sich stattdessen nach vorne, dass er sie ganz deutlich spüren konnte. Ein leises Stöhnen war seinerseits zu hören und die Augen schlossen sich für einen Augenblick der Genugtuung. Als er sie wieder öffnete, war sie unterhalb vollkommen entkleidet bis auf dieses bisschen Stoff, was durchsichtig war und zudem reichlich nutzlos, aber es zierte ihren Körper durchaus.
Dann strich er mit der Hand über ihre Hand, den Po und ihre Oberschenkel. Schließlich wandte sie sich ihm wieder zu und präsentierte sich. Nicht lange glitt sein Blick über ihren Körper, weil es ihn nun arg in der Hose drückte und er nicht mehr allzu viel Geduld aufbringen konnte. Glücklicherweise wendete sie dann seiner Kleidung ihre Aufmerksamkeit zu und während sie sein Hemd auszog und er es sich mit einer letzten unwirschen Bewegung über den Kopf riss, fanden seine Hände schon wieder den Weg zu ihren Oberschenkel und fuhren über deren Oberseite. Den innigen Kuss erwiderte er fordernd und drückte sie nach hinten, sodass sie endgültig auf das Bett fiel.
Und er gleich hinterher.
Er stützte seine Arme links und rechts neben ihren Kopf und grinste zu ihr herunter. „Was jetzt? Ach, erwartest du etwas Besonderes? Einen Mann darfst du beglücken.“
Er senkte seinen Kopf und küsste sie wieder, dabei wanderte seine Hand zwischen ihre Schenkel und berührten mit den Fingern jene luststeigernde Stellen. Nachdem er sich jenen eine Weile gewidmet hatte, begann er an seiner Hose zu handwerkeln um endlich das zu befreien, was schon eine ganze Weile darauf drängte.

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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Janay » Donnerstag 31. Juli 2008, 21:08

Bereitwillig ließ sie es mit sich geschehen, dass er schließlich auf ihr lag. Innerlich war sie für einen flüchtigen Atemzug lang überrascht, da er leichter erschien, als er gewirkt hatte.
Seinen Worten lauschte sie zufrieden nach und genoss erst einmal seine Streicheleinheiten mit geschlossenen Augen.
Es tat gut, nicht gleich stürmisch genommen zu werden, obwohl dieses Vorspiel zu ihrem Bedauern nicht lange anhielt.
Als sie spürte, dass er an seiner Hose herum werkelte, öffnete sie die Augenen einen Spalt breit und musterte ihn.
Ein Grinsen, das für ihn auffordernd wirkte, aber in Wirklichkeit ein wenig spöttisch gemeint war, umspielte ihre Lippen. Männer waren doch alle gleich! Man musste nur wissen, wie man mit ihnen umzugehen hatte!
Mit einer geschickten, kleinen Bewegung zog sie ihr Oberteil über den Kopf, sodass er ungestört ihre Brüste betrachten konnte.
Janay rückte ein Stück weit zurück und stellte die Fuße ihrer gespreizten Beine auf, sodass er mit dem Gesicht direkt auf ihrem weiblichen Vorbau liegen könnte, wenn er seinen Kopf senkte.
Ein amüsiertes Schmunzeln lag auf ihren Lippen, während sie scheinbar gedankenverloren mit den Fingerspitzen die Haut zwischen ihren Brüsten streichelte. "Hm... solange mein alter Mann nicht mein Bett zum Zusammenbruch bringt, darf er sich austoben!", wisperte sie und schlang beide Beine erneut um seine Hüfte. Dabei übte sie jedoch absichtlich keinen Druck aus, um ihm jeden Bewegungsraum zu ermöglichen, den haben wollte, vor allem, sollte er daran denken, ihr auch noch das letzte Bisschen Stoff vom Körper zu ziehen.
Obwohl... da fiel ihr etwas auf und ließ sie noch mehr schmunzeln, als sie ganz leicht trotz ihres Vorhabens kurz Druck auf seinen Rücken ausübte. "Sollen meine Schuhe an meinen Beinen bleiben und willst du sie mir ausziehen?"
Bei letzterem würde sie ihn mit einem herausfordernden, frechen Grinsen vor sich knien lassen, um die Schnüre zu lösen. Dabei würde er zwischen ihren Beinen sein, ganz nahe und immer im Blickkontakt mit ihrer intimsten Stelle, aber dennoch momentan unnerreichbar.
Der Gedanke gefiel ihr, stachelte sie an, weil sie schon an ihr weiteres Vorhaben dachte, und sie legte ihre Rechte auf seine Brust.
Schalk blitzte in ihren Augen, als sie sanft dagegen drückte. "Komm, zieh mir meine Stiefeletten aus und zeig mir, was du alles für mich tun würdest!"
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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 6. August 2008, 12:36

Der Adlige hielt in seinen Bewegungen inne, als er gerade die Gürtelschnalle seiner Hose geöffnet hatte. Mit gierigem Blick verfolgte er die Bewegungen ihrer Fingerspitzen, wie sie über ihre nun entblößten Brüste fuhren. „Dazu müsste ich mir wohl noch mehr Pfunde anfressen um das Bett zusammenbrechen zu lassen. Außer es ist morbide und war zu oft in Gebrauch, dann kann ich für nichts garantieren!“ Dann schlang sie ihre Beine um seine Hüfte, woraufhin er sich wieder hinunter beugte und ihre Brüste mit Lippen und Zunge liebkoste. Sein erregter, heißer Atem schlug ihr dabei gegen die freie Haut und seine linke Haut wanderte wieder nach unten um jenen Stoff zu entfernen, der sie noch kleidete. Das sie noch ihre Stiefel trug, wurde ihm beinahe im gleichen Moment bewusst, wo sie es erwähnte.
Er sah auf und erkannte ihren amüsierten Ausdruck.
„Ich frage mich bald, ob <b>du</b>mir nicht Geld schuldest und nicht andersrum.“ Bei anderen Frauen, die ihn weniger reizen wie Janay, hätte er längst nicht so viel getan. Weder das Vorspiel, noch überhaupt ein Wort über die Lippen gebracht. Erst recht nicht ihre Schuhe ausgezogen!
Aber er tat es.
In einer geschmeidigen Bewegung erhob er sich und packte beide ihre Beine, die sich noch um seine Hüfte befanden, sich aber lösten, als er sich vom Bett schieben und niederknien musste. Zuerst widmete er sich ihrem linken Bein und strich –vom Oberschenkel beginnend- bis zum Saum ihres Stiefels und begann die endlosen Schnüre zu öffnen. Trotz seiner inneren Ungeduld, arbeiteten seine Finger sicher und schnell, fliegend. Dann war er auch schon mit dem ersten Schuh fertig, zog ihn vom Fuß und warf ihn achtlos zur Seite.
Das gleiche Spiel trieb er noch mal mit dem zweiten Schuh, wobei er immer wieder einen Blick in ihren Intimbereich werfen konnte. „Du folterst mich, weißt du das eigentlich?“

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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Janay » Mittwoch 6. August 2008, 13:34

Seine Geschmeidigkeit trotz der Situation und des getrunkenen Biers gefiel ihr. So hatte sie die berechtigte Hoffnung, nicht nur einen schweren, schnaufenden Klotz in wenigen Minuten auf sich liegen zu haben.
Dass er sich ihrem Willen beugte, mochte sie noch mehr. Da störte es sie auch nicht, dass sie in die rechte Stellung von ihm gebracht wurde.
Während er nun mit dem Aufbinden beschäftigt war, richtete sie ihren Oberkörper auf und nahm sich die Freiheit, ihm mit ihrer Linken in die Haare zu fassen.
Dort spielten ihre Finger wie automatisch mit seinen Strähnen und brachten sie vollkommen durcheinander.
Auf ihren Lippen lag ein zufriedenes Grinsen.
Mit der zweiten Hand strich sie sich selbst über den Körper, um ihn zu reizen. Vorerst leise, selbst für ihn nur schwer hörbar, stöhnte sie, wenn sie sich selbst ein klein wenig an empfindlichen Stellen zwickte. Allmählich wanderten ihre Finger von ihren Brüsten über ihren Bauch bis zu ihrer intimsten Stelle.
Etwas schob sie ihr Becken vor, sodass er durch den durchsichtigen Stoff besser sehen konnte, was sie mit sich selbst machte und auf welche Art sie sich die Zeit vertrieb, bis er fertig war.
Als er seine Bemerkung fallen ließ, schloss sie die Augen und stöhnte merklich auf. Teilweise aus Berechnung, aber auch, weil sie sich nicht immer selbst Lust verschaffte.
Mit einem leicht glasigen Blick, den sie bei solchen Dingen rasch bekam und bisher nur positiven Widerhall deswegen bekommen hatte, sah sie ihn an und ließ es bewusst so wirken, als könnte sie ihn nicht mehr erwarten. Und bis zu einem gewissen Grad stimmte das sogar. Janay fühlte, dass ihr Körper allmählich nach Ausfüllung verlangte.
"Was denn?", hauchte sie rau und lächelte. "Sag bloß, dir gefällt nicht, was ich tue!"
Zwar zog sie flüchtig einen Schmollmund, legte dann aber ihren Kopf in den Nacken und schloss erneut die Augen. Dabei ließ sie ihre Finger weiterhin das tun, was sie vorhin gemacht hatten.
Innerlich war sie gespannt wie ein Bogen darauf, wie ihr Kunde darauf reagieren würde. Inzwischen konnte sie auch beinahe aus der zweiten Stiefelette rutschen und es war somit nur noch eine Frage von Sekunden, bis er über sie "herfallen" würde.
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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Erzähler » Samstag 9. August 2008, 14:44

Ihre Finger glitten unter das bisschen Stoff, was sie noch kleidete und nicht im Entferntesten als deckend bezeichnet werden konnte. Ihr Stöhnen trieb ihm die Gänsehaut über den gesamten Körper und er konnte ein lustvolles Schaudern nur schwer unterbinden. Nachdem er den zweiten Schuh ebenfalls auf den Boden fallen ließ, strich er mit den Händen ihre Beine entlang und richtete sich wieder auf, zumal er zuvor ja kniend die Stiefel ausziehen musste.
Es beinhaltete irgendwie das Bild eines Sklaven, der seine Herrin unterhielt.
Auf ihre Frage antwortete er nicht, er brauchte es gar nicht.
Außerdem wollte er jetzt nicht mehr sprechen.
Stattdessen beugte er zu ihr rüber und ließ seine Hände bis zu ihrer Hüfte gleiten, wo er die Finger unter dem Stoff schob um diesen somit nach unten zu ziehen. Dazu müsste Janay allerdings ihr Becken anheben, wozu er ihr im ersten Moment gar keine Zeit gab, weil er sie mit der anderen Hand teils sanft, teils fordernd, nach hinten drückte. Kurz unterließ er es mit dem Unterfangen, ihr Höschen weiter nach unten zu ziehen und öffnete stattdessen seine Hose, nachdem er den Gürtel schon einst gelöst hatte, welche zu Boden glitt. Er stieg aus dem Stoff, entkleidete sich selbst noch von seiner Unterwäsche und widmete sich wieder Janay zu, die nun auf dem Bett lag. Jetzt, da der Schwerpunkt ihres Körpergewichtes auch nicht mehr auf dem Becken lag, konnte er ihr auch mit ein bisschen gröberer Zerrerei ihre noch verbliebene Unterwäsche gänzlich abstreifen.
Nachdem dies geschehen war, beugte er sich schließlich über sie rüber, stützte sich dabei wieder links und rechts neben ihren Schultern ab, und küsste nochmals ihre Brüste. Ihr glasiger Blick war ein Gegensatz zu dem Funkelnden, welcher seinen Augen innewohnte. Kurz spannte er sich selbst noch auf die Folter, dann drang er in sie ein, genoss einen Augenblick jenes Gefühl und verharrte regungslos, dann bewegte er sich in ihr und fortan begann sein Blick sich ebenfalls zu verklären und ein tiefes Stöhnen entrann seiner Kehle.
Sollte er noch daran gezweifelt haben, ob sich die Goldmünzen lohnen würden; Nun, jetzt war er sich sicher, dass sie es taten.

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Re: Schenke/Herberge "Zur Schwarzen Katze"

Beitrag von Janay » Samstag 9. August 2008, 15:34

Während seine Laute tief und deutlich zu vernehmen waren, stöhnte Janay spitzer sowie etwas leiser.
Er füllte ihren Körper aus und dieser war bereit dazu, sehnte sich richtig danach. Das war nicht immer so, aber dieses Mal hatte sie die Gelegenheit zur eigenen Vorbereitung gehabt.
Es überraschte sie, dass ihr Kunde relativ sanft mit ihr umging, denn sie hatte sich auf eine Art Überfall eingestellt. Nun erlebte sie eine positive Enttäuschung ihrer eigenen Gedanken und genoss sichtlich seine Bewegungen.
Aber ihr Körper wollte mehr, wollte selbst das Tempo bestimmen.
Somit schlang sie ihre Arme um seinen Oberkörper und küsste ihn leidenschaftlich, um ihn ein wenig abzulenken. Diesen Moment nützte sie und setzte sanfte Gewalt ein, um ihn auf seinen Rücken zu drehen. Dabei ließ sie ihn nicht los und es konnte ohne Unterbrechung weiter gehen.
Nun saß sie auf ihm und reckte ihren Oberkörper in die Höhe.
Wie eine Schlange bewegte sie sich und spürte, dass es bei ihr selbst nicht mehr lange dauern würde.
Ihr Stöhnen intensivierte sich und mit den Händen stützte sie sich auf seinem Bauch ab.
Die Augen hielt sie meistens geschlossen, nur hin und wieder warf sie einen absichernden Blick auf ihren Kunden, ob es ihm noch immer gefiel, was sie tat.
Allmählich wurden ihre Bewegungen schneller, fordernder. Auf diese Weise trieb sie beide Körper langsam, aber unaufhaltsam zu der größten Erfüllung, wobei sie sich bemühte, dass diese sogar gleichzeitig eintraf.
In ihr schien sich alles zusammen zu ziehen, um sich dann mit einem erlösenden Schrei aus ihrer Kehle in einer scheinbaren Explosion zu entladen. Ihr gesamter Unterleib zuckte und in ihr machte sich eine wohlige Erschöpfung breit.
Keuchend sank sie nach vorne und blieb auf seinem Oberkörper für die nächsten Momente liegen. Ein zufriedenes Grinsen lag dabei auf ihren Lippen.
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