Der Zwergenhafen

Zu erreichen über die steinerne Treppe des Handels- und Marktviertels gelangt man zum unterirdisch gelegenen, schwimmenden Zwergenhafen. Die Schiffe sind nogroter Eigenbau und finden ihren Weg allein aus dem Berg. Wo genau sich dieser Ausgang befindet, wissen nur die Zwerge. Fest steht, dass ihre Schiffe meist im Blut- oder Mondmeer zuerst gesichtet werden.
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Yann Adamm-Ra
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Der Zwergenhafen

Beitrag von Yann Adamm-Ra » Montag 30. April 2007, 22:09

Yann wurde von Miriel zu ihrer Kabine geführt, in der Hoffnung dass sich dort Lyrien ebenfalls nieder gelassen hatte. So war es dann auch, als Miriel die Tür öffnete und sie und der Junge den kleinen Raum betraten, lag die Menschenfrau in ihrem Bett und schien seelenruhig zu schlafen. Sie sah sehr erschöpft aus, stellte Yann fest. Miriel sagte, sie würde wieder gehen und den Dunkelelfen im Auge behalten. Der Schelm nickte nur und setzte sich dann, als die rothaarige Frau die Kabine wieder verlassen hatte, auf das von Lyrien gegenüberliegende Bett. Er wusste nicht direkt was er jetzt machen sollte oder wollte. Er ließ seine Beine etwas baumeln und blickte sich in dem kargen Raum um.

<b>Sieht genauso aus, wie die Kajüte, in der ich geschlafen habe. Genauso klein, eng und sperrig. Aber das scheint auf einem Schiff wohl so üblich zu sein. Naja Hauptsache man kann sich mal zurückziehen wenn man will. </b>

Yann beobachtete seine Freundin, im Bett gegenüber, eine ganze Weile. Sie lag friedlich da und atmete ruhig und regelmäßig ein und aus. Hin und wieder bewegte sich der Körper von Lyrien und schließlich erwachte sie aus ihrem Schlaf. Zunächst wirkte sie erschrocken, aber schnell hatte sie sich wieder gefasst. Dann fiel ihr Blick auf Yann, der noch immer auf Miriels Bett saß und mit seinen Beinen baumelte.

„Woher weißt du das mit dem Traum?“, fragte der Schelm mit einem Grinsen auf dem Gesicht. „Ja, ich hatte einen… naja Alptraum kann man es nicht nennen.“ Das Grinsen wurde breiter. „Miriel ist oben und bewacht den Eingang zu den Kajüten. Du hast einiges verpasst. Es ist ein Dunkelelf auf dem Schiff! Vielleicht, wir wissen es nicht genau, gehört er auch zu den Leuten, die für den komischen Kerl vom Fischerdorf gekämpft haben. Du weißt noch, der den wir mit den Kristallen angegriffen haben. Oben der Dunkelelf, sagt nicht viel und wenn dann ist es ziemlich patzig, was er von sich gibt. Ich mag ihn nicht und hab Angst, dass wieder so etwas passiert wie im Dorf.“

Yann begann leicht zu zittern, während er von den Erlebnissen der letzten Nacht berichtete. Sehr viel hatte er ja auch nicht mitbekommen, aber das was er wusste erzählte er seiner Freundin.

Ganz plötzlich wurde es noch dunkler in dem kleinen Raum. Das wenige Licht, dass durch das Bullauge gekommen war, verlosch und nun waren die beiden umhüllt von fast vollständiger Dunkelheit. Ein ängstliches Seufzen entfuhr dem kleinen Schelm und verwirrt hörte man den Kleinen sagen:

„Lyrien? Was ist jetzt los? ... Lyrien?“

Zwar hatte die Reise endlich ihr Ziel gefunden in der Zwergenstadt Norgrot, aber noch wusste weder der kleine Schelm, noch die Menschenfrau Lyrien das dies der fall war und so machte sich erneut Furcht in dem kleinen Jungen breit.
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Miriel Lefay
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Re: Der Zwergenhafen

Beitrag von Miriel Lefay » Montag 7. Mai 2007, 16:27

Earane erwiderte auf Miriels Frage nichts weiter, sondern widmete sich ihrer Aufgabe. Anscheinend hatte sie auch noch kein genaues Urteil über diesen sonderbaren Dunkelelfen gefällt. So wechselten sie sich den Rest der Fahrt damit ab, diesen zu beobachten, was recht einfach war, da er nicht vom Ausguck herunter kam. Als sie schließlich dem Gebirge immer näher kamen, dorthin wo der Iridul entsprang, öffneten die Zwerge mit ihrer Runenmagie den Berg und das kleine Schiff glitt in diesen hinein und setzte seinen Weg nun unterirdisch fort.
Wenig später sahen sie viele Lichter und erreichten schließlich den kleinen unterirdischen Hafen der Zwergenstadt.
<b>Endlich. Ich dachte schon, die Fahrt nimmt kein Ende. Hoffentlich bekommen wir den Kristall ohne größere Probleme. Seit Elena mit dem Feuerkristall und den Anderen nach Andunie aufgebrochen ist, bin ich total unruhig, so als würde etwas furchtbar schief laufen. Mit Sicherheit ist es nur die Ungewissheit und meine Nerven, aber es lässt mir keine Ruhe. Und dann noch dieser Dunkelelf. Hoffentlich gibt das keine Probleme. Ich hab da ein ganz mieses Gefühl bei der Sache.</b>
Als die Zwerge plötzlich hektisch herumliefen und damit begannen das Schiff zu vertäuen, schrak Miriel aus ihren Gedanken und lief schnell zu Lyrien und Yann in die Kajüte. Dort steckte sie ihren Kopf durch die Spaltbreit geöffnete Tür und rief:
„Hey, schwingt auch auf die Beine, wir sind angekommen. Wir sind soeben in den unterirdischen Hafen von Nogrot eingelaufen.“

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Erzähler
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Re: Der Zwergenhafen

Beitrag von Erzähler » Sonntag 13. Mai 2007, 21:41

Langsam fuhr das Schiff in den Hafen ein, bis es schließlich stoppte. Schnell machten einige der Zwerge das SChiff fest und liesen einen Art steg herab, um das Schiff zu verlassen.

Die Stadt war herlich, sie sah etwas düster aus hier in dem Untergrund und doch hatte sie einen freundlichen charm. DEr Zwergenkapitän rief mit tiefer bassiger Stimme.

"WIR SIND ANGEKOMMEN! VERLASSEN WIR DAS SCHIFF, DIE ZEREMONIE WIRD BALD BEGINNEN!"

Danach verlies er das Schiff unten warteten schon einige ungeduldige Zwerge und begrüßten sie herzlichst, auch wenn sie im inneren tiefe Trauer um ihren Freund hatten!

"Nun kommt, nun kommt, die Zeit drängt, si ebeginnen bald, wir dachten schon ihr kommt nicht mehr rechtzeitig" sprach ein Zwerg zu dem Kapitän, dieser nickte nur und erz#ählte nichts von den Vorfällen welche unterwegs geschehen waren.

"Nun los, lasst uns gehen!Wir müssen zum Tempel!"

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Yann Adamm-Ra
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Re: Der Zwergenhafen

Beitrag von Yann Adamm-Ra » Dienstag 15. Mai 2007, 20:39

Auch Lyrien konnte Yann nicht wirklich beruhigen, aber sie schlug vor zusammen mit dem jungen Schelm an Deck zu gehen und nachzuschauen, was passiert sei. Noch bevor die Frau die Tür zu der Kajüte öffnen konnte, waren schnelle und hektische Schritte von außerhalb des Zimmers zu hören und kurze Zeit später zeigte sich schon der Kopf von Miriel in der einen spaltbreit geöffneten Tür. Sie verkündete dass sie endlich in der Zwergenstadt Nogrot angekommen seien. Lyrien zögerte nicht lange und streckte Yann ihre Hand entgegen. Er begriff und nahm die Einladung freudig an indem er die Hand der Menschfrau packte. Sie gingen zusammen an Deck und der Schelm stellte fest, dass der Zwergenkapitän und schon ein Grossteil der Mannschaft von Bord gegangen waren.

Yann blickte sich um. Er kam gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Die wundervoll und kunstvoll aus dem Stein gehauene Stadt nahm fast das ganze Sichtfeld des Jungen ein. Sein Blick wanderte von links nach rechts und wieder zurück. Überall waren Fackeln entzündet worden und hier und dort leuchteten ein paar sonderbare Pilze von den Wänden wider. Er kam gar nicht mehr aus seiner Begeisterung heraus, bis ihm einfiel warum sie eigentlich hier waren.

<b>Die Stadt ist ja wunderschöne!! Es ist unglaublich, dass man so etwas Wundervolles bauen, erschaffen oder sonst was kann! Wahnsinn! Das ist also Pecews Heimat. Ich kann gar nicht verstehen warum er sie verlassen hat. Und… und jetzt ist er wieder hier… nur zu was für einem Anlass… Pecew, du fehlst mir! </b>

Von jetzt auf gleich war die Stimmung des Schelms von einem Hochpunkt auf einen Tiefpunkt gefallen. Lyrien schaute ihn verwundert an, konnte sich aber wohl schon denken, an was er denken musste, denn nun richtete sie wieder das Wort an der Kleinen. Dieser schaute auf, direkt in ihr Gesicht und als er ihre Frage hörte kam ihm plötzlich eine Erinnerung.

„Der Traum…“, murmelte er leise vor sich hin. „Ich soll nicht mehr traurig sein, seinetwegen. Ich werde es versuchen, mein Freund!“

Schon versuchte er alles in seiner typischen Schelmenstimmung zu sehen und anscheinend hatte er damit Erfolg. Die Welt kam ihm nicht mehr so trübsinnig vor. Er war nicht allein und würde nun gebührend Abschied von seinem Freund nehmen können. Er blickte das Ufer auf und ab und entdeckte dann den Kapitän des Schiffes, welcher ihn und seine Freunde so großzügig eingeladen hatte mitzukommen. Nun zog er kurz an Lyriens Hand, sodass sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf ihn richtete.

„Du Lyrien, da ist der Kapitän. Ich glaube du hast Recht, wir sollten uns erstmal an ihn wenden, bevor wir hier allein und dumm herum irren. Komm lass uns zu ihm gehen!“, meinte Yann nun mit einer weitaus glücklicheren Stimme als noch vor kurzem.

Die Menschenfrau nickte und auch Miriel hatte das alles mitbekommen, denn sie hatte die Beiden ja von ihrer Kajüte aus nach oben begleitet. Was Miriel für eine Geste machte konnte der Junge nicht sehen, denn sie stand hinter ihm und Lyrien. So ging der Junge zusammen mit der Menschenfrau, welche ihn noch immer an der Hand hatte zu der Planke und verließ das Schiff mit ihm. Yann ging zielstrebig auf den Zwerg zu, der das Kommando auf dem Seefahrzeug hatte und als sie ihn erreichten, tippte ihm der Junge auf die Schulter. Der Kapitän wandte sich um und schon begann Yann zu sprechen.

„Danke Kapitän! Ich meine für das Mitnehmen auf Pecews Schiff. Wie geht es jetzt weiter? Wann wird denn die Beerdigung stattfinden? Und wo? Können wir noch etwas unternehmen oder sollen wir gleich mitkommen? Na, nun sag doch und schau nicht so betröpfelt.“

Yann musste unwillkürlich grinsen bei seinen eigenen Worten. Ja so war ihm das Leben wesentlich lieber, als die ganze Zeit traurig zu sein.

„Na, na, na?“

Es klang nicht unhöflich, aber doch neugierig und drängend. Dies war eben Yanns Art, wie Lyrien wohl wusste. Sie erinnerte sich noch genau an den Tag, wo sie und ihre Gruppe den Schelm das erste Mal getroffen hatten.

Ungeduldig wartete Yann auf eine Antwort des Zwerges vor ihm und seine Neugier war ihm förmlich anzusehen, während er dort stand und den Kapitän aus großen Augen anschaute.
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fremder Mann
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Re: Der Zwergenhafen

Beitrag von fremder Mann » Dienstag 15. Mai 2007, 23:27

Der Zwerg blickte Yann an und schmunzelte ein Wenig, denn er fand es witzig wie der kleine Junge ihm Fragen über Fragen stellte. Sein blickte schweifte jedoch zuerst wieder zum Schiff und beaobachtete wie auch die letzten Passagiere das Schiff verliesen.

Danach bickte er wieder Yann an. "Keine Ursache, ihr seit Freunde Pecews, also auch unsere Freunde. Nun eure Erkundungstour müsst ihr auf später verschieben, denn alle treffen sich bereits im Tempel Brocknars, dort wird die Zeremonie stattfinden und Pecew seine Ruhe finden. Und danach gibt es ihm zu Ehren ein Fest, wenn man es so nennen will, am Hauptplatz unserer Stadt. Nun lasst uns aber los, wir können von Glück reden, dass wir gerade noch rechtzeitig angekommen sind" sein BLick schweifte grimmig zu dem Dunkelelfen, welchen er noch lange nicht vergessen hatte. Er wird ein Auge auf ihn werfen, doch er wusste weit würde er ind er STadt nicht kommen, vorallem nicht ohne Hilfe der Zwerge würde er diese Stadt verlassen können.

So nickte der leicht grimmig Zwerg den anderen zu und stapfte los!

[nun wer will kann hier noch posten, alle die gleich zum Tempel marschieren, posten weiter im Tempel!]

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Re: Der Zwergenhafen

Beitrag von Yann Adamm-Ra » Samstag 19. Mai 2007, 21:49

Yann war sehr ungeduldig, was man deutlich darin merkte, dass er eine Frage nach der Anderen stellte. Der Zwergen-Kapitän musste unwillkürlich schmunzeln, gab aber, nachdem er seinen Blick noch einmal über die letzten Passagiere und den Dunkelelfen hatte schweifen lassen, dem Junge eine Antwort, welche alle Fragen des Schelms auf einmal beantworteten. Die Beerdigung würde in dem Tempel stattfinden und das, so wie der Zwerg gesagt hatte, schon in kurzer Zeit. Als er sich umwandte und langsam davon stapfte, blickte Yann seine Freundin Lyrien an, die noch immer neben ihm stand. Auch Miriel, Earane und Wolf waren mittlerweile vom Schiff gegangen und hatten sich zu dem Jungen und Lyrien gesellt. Yanns Blick wanderte von einem zum anderen.

„Ihr habt das ja alle nicht mitbekommen, außer du Lyrien.“, Yann grinste fröhlich, denn nun konnte er seinen Freunden etwas offenbaren was sie noch nicht wussten. Seine Augen funkelten. „Die Beerdigung von Pecew findet gleich in dem Tempel von… ähm… ja… also… von dem Gott der Zwerge statt. Danach soll es noch eine Feier für Pecew geben, hat der Kapitän eben gesagt. Stimmt doch Lyrien, oder?“

<b>Verdammt, warum habe ich mir den Namen des Kerls, für den der Tempel gebaut wurde, gemerkt? Ach naja, das ist jetzt auch egal. Hauptsache wir wissen wo wir uns von Pecew verabschieden können. </b>

„Aber… wir wissen ja gar nicht wo der Tempel ist. Mist! Und jetzt?“ Yann war von seinen Gedanken direkt in ein Selbstgespräch gewandert, ohne es wirklich zu merken. Erst als er seinen Kopf hob und seine verwirrten, aber doch belustigt aussehenden Begleiter erblickte wurde ihm bewusst, dass er das letzte gesagt und nicht gedacht hatte.

Schon setzte er eines seiner vielen verschiedenen Grinsen auf und begann über sich selbst zu lachen. Als er damit fertig war, blickte er sich nach dem Zwerg um, der schon ein gutes Stück entfernt war und wandte sich nun schnell wieder an seine Kameraden.

„Was machen wir jetzt? Folgen wir dem Zwerg in diesen Tempel? Würde ich fast sagen, denn sonst verpassen wir noch die Beerdigung von Pecew und da will ich auf keinen Fall dabei sein!“

Die letzten Worte von Yann klangen sehr selbstbewusst und fordernd, gerade so als ob er ein kleines verwöhntes Einzelkind wäre. Nun ja, als Einzelkind mag er wohl aufgewachsen sein, aber verwöhnt wurde er im Wald Neldoreth bei den Kobolden wohl nicht wirklich.

Als die Gruppe geschlossen nickte, machte der Schelm einen Luftsprung vor Freude und stieß ein: „JUCHHU!!“ aus. Schon wandte er sich in die Richtung um, in der er gerade noch den Zwerg davon stapfen sah und machte sich auf dem Schiffskapitän zu folgen.


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