Vor den Toren Pelgars

Eigentlich bräuchte Pelgar keine Wächter vor den Toren, denn kaum einer könnte das Fallgitter, die schweren Flügeltüren oder gar die hohen Mauern überwinden. Doch die Hauptstadt legt viel Wert auf Sicherheit, weshalb das Tor sogar nachts bewacht wird.
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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Stadtwache » Sonntag 18. November 2007, 19:43

Von weitem hatte er schon die beiden Fremden beobachtet, fielen sie doch etwas aus dem Rahmen, den er gewohnt war. Nun, aber seit das Turnier in Pelgar begonnen hat, tummelten sich lauter schräger Gestalten in der Gegend rum und es gefiel ihm gar nicht ansehen zu müssen, wie sie in der Stadt herumlungerten und aussahen, als wären sie alle auf Ärger aus.
Er stieß sich von der Torwand, dabei klirrte seine metallische Rüstung und das Schwert schlug gegen seinen Oberschenkel. Noch während er etwas sagen konnte, stellte die weißhaarige Frau den Grund ihrer Reise vor.
Ach, noch so eine.
Er hatte es gewusst.
Eigentlich hätte er sie nur gelangweilit durchwinken können, aber stattdessen ruhten seine finsteren Züge auf den beiden Fremden, taxierte sie geradezu. Dabei ruhte sein Blick etwas länger auf den elfischen Kerl, aber schließlich tat er das, was er auch ohne 'Den bösen Blick' getan hätte.
Er winkte sie durch.
"Das Ihr ja keine Dummheiten anstellt. Ihr seid nur Gäste."
Somit lagen vor den beiden reisenden die helle Stadt Pelgar, gehauen in das östliche Drachengebirge, ein Haufen voller Leben.

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Erzähler » Sonntag 18. November 2007, 19:50

Sie hatte keine freundlichen Worte oder dergleichen erwartet, immerhin kannte Arrdes diesen unfreundlichen und vor allem unzuverlässigen Kerl.
Ausdruckslos wartete sie nur darauf, dass er sie durchließ.
Natürlich genoss er es, sie beide zappeln zu lassen, aber letztendlich ließ er sie doch durch.
Ohne ein dankendes Wort oder dergleichen schritt sie durch das Tor und lauschte Salfalurs Schritten, um sich zu vergewissern, dass er ihr auch folgte.

<i>Weiter in -> Turnierplatz -> Turnieranmeldung</i>

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Wanya » Samstag 24. November 2007, 11:57

<b>Meine Güte, dieses Schaf ist ja wirklich schnell.</b> Dachte wanya während sie sich mit einer Hand in die Wolle des SChafes krallte und mit der anderen Cosimo festhielt. Ihren Bogen hatte sie auf ihren Rücken geschnallt, genau wie die Pfeile. Vor ungefähr einer Halben Stunde hatte sie das Tor Pelgars das erste Mal gesehen. Jetzt rückte es mit Rasender Geschwindigkeit auf sie zu.

Als sie schließlich drei Schritte vor dem Tor waren bremste das Schaf so schnell ab, dass Wanya sich nicht mehr rechtzeitig fest genug festhalten konnte und somit wurde sie über den Kopf des SChafes geschleudert und landete direkt vor dem Tor. Noch während sie so durch die Luft flog hörte sie zwei schreckliche Katzenschreie. einer war Von ihr ausgegangen. Der andere, so vermutete Wanya kam von Cosimo.

Ihr Rücken schmerzte und sie war schrecklich auf ihren Hintern gefallen. Wanya stand auf und musste sich erstmal an etwas festhalten. Im dem Moment war ihr völlig egal was das war. Sie musste ersteinmal ihren Schwindel überwinden. dann sah sie auf und merkte,dass es der Wachmann war, Andem Sie sich festhielt.

"Entschuldigt mich." sagte Wanya zu dem Mann und ging zum Wegrand, wo sie sich erstmal heftig übergab. "Jetzt geht´s mir besser." Sagte sie, während sie sich den Mund an ihrem Hemd abwischte. Dann ging sie zu Cosimo, der ebenfalls total gestresst auf dem Boden lag. Sie hob ihn auf und blickte zu dem Schaf, welches sie aus unschuldigen Augen musterte.

Dann blickte sie zu Dem Wächter."Na gut... Also erstmal Guten tag. Ich würde gern in die Stadt, um an dem Turnier teilzunehmen. ich hoffe das geht in Ordnung. ich Nehme diese beiden Tiere mit wenn es ihnen nichts ausmacht."

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Erzähler » Samstag 24. November 2007, 12:27

Der Wachmann staunte nicht schlecht, als die junge Katzenhybridin Kopfüber vor dem Tor landete und sah sie etwas unbeholfen an. ,,Oh, ähm... geht es euch-", doch ehe er aussprechen konnte, taumelte Wanya schon zum Wegrand und so viel der Wachmann erkennen konnte, war ihr wohl mehr als schlecht.
Als Wanya zurückkam, blinzelte er etwas verwirrt, lies den Blick zum Schaf schweifen und hüstelte leise, um seine Fassung wieder zu bekommen.
Er richtete sich wieder zu seiner vollen Größe auf, sah mit strengem Blick auf Wanya herab und musterte sie skeptisch, auch den Kater und das Schaf.

,,Ebenfalls einen angenehmen Tag.", meinte er erstmal, mit tiefer, brummender Stimme. ,,Soso, zum Tunier also?", erneut glitt der Blick über die Gestalt der Hybridin.
,,Nun, dann wünsche ich euch mal viel Glück",er sprach zwar nicht unbedingt freundlicher, doch das er Wanya durch lies, sollte ihr schon genug sein. Der Wachmann wandte sich um, blickte zum Tor hinauf und der Ruf ,,Öffnet das Tor!", hallte schallend wieder.
Kurz darauf war gepoltere und knirschen der Räder, welche das Tor öffneten, zu hören und nach einigen Augenblicken konnte Wanya den Blick auf Pelgars Straßen erhaschen. ,,Sichere Wege", wünschte ihnen noch der Wachmann, was Wanya wohl kaum hörte, da sie sich bereits auf den Weg zum Anmeldestand machte.

[weiter in -> Der Turnierplatz -> Tunier - Anmeldung -> Auf zum Tunier (Thema erstellst du <img src="http://images.rapidforum.com/images/i23.gif" border="0"> )]
Zuletzt geändert von Erzähler am Samstag 24. November 2007, 12:30, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Stadtwache » Montag 24. Dezember 2007, 14:55

[ komme aus. Wald Eldoras-Dorf Eldar- Wohnviertel-Niras Heim]

@ Sarion


Er machte seinen Posten gerade erst seit ein paar Minuten, seit der letzten Wachablösung und träumte noch etwas vor sich hin.
Da konnte er einen großen Punkt durch die Schluchten des Gebirges fliegen sehen. Er wurde immer größer und deutlicher erkennbar.

<b> Was bei allen Göttern ist denn das???...Ist das ein Drache???...Tatsächlich…oh, er hat Reiter. Mal lieber vorsichtig sein.</b>

Der Wächter löste schon mal vorsichtshalber sein Schwert aus der Scheide. Doch als das Tier zur Landung ansetzte, merkte er schnell, dass er damit nichts ausrichten könnte. Zu gigantisch war das Tier. Er steckte die Waffe weg, doch lies er seine Hand auf der Waffe ruhen.

„Wer seit ihr? Und was wollt ihr hier?“

„Wir sind wegen dem Turnier hier. Bitte habt keine Furcht“ Hörte er eine weiche und sanfte Stimme, dann sah er Ariana. Sie half gerade Nira und Sarion aus den Sitzen. Drago beugte seinen Kopf zum Gruße und sprach.

„Wir bringen einen erstklassigen Geschichtenerzähler. Seine Geschichten sind sehr unterhaltsam. Und eine begabte Talismanherstellerin, nicht zu vergessen“

Der Wächter konnte sich nur schwer beherrschen um nicht zurückzuspringen.

„ Na dann, es sollen sich hier dann alle vorstellen. Die Teilnehmer zuerst, dann der Anhang. Wer sie sind, woher sie kommen, warum sie hier sind und wie lange sie bleiben wollen.“

Sagte der Wächter mit militärischem Befehlston, als sich alle vor ihm versammelt hatten.

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Sarion » Montag 24. Dezember 2007, 22:43

Als der Drache sich in die Luft stieß, entstand eine Staubwolke, die Sarion in seiner Nase kitzelte und ihn stark niesen ließ. Zwischen den Flügelschlägen, die einen in die Ohren hämmerten hörte er kurz Ariana etwas sagen, was er nicht verstand. Es war so laut, dass man kein Wort verstand, er wusste nicht einmal, ob er bei diesem Lärm seine Geschichte erzählen könnte. Aber schließlich hatte der Drache eine Höhe erreicht, in der er einfach die Flügel ausgestreckt hatte und glitt. Ab und zu schlug diesen etwas nach, um die Höhe konstant zu halten. Die Gefühle des Goblins überschnitten sich ein bisschen. Auf der einen Seite bekam er Angst, auf der anderen Seite wusste er, was Nira gemeint hatte. Das Fliegen war großartig, man fühlte sich frei.
Beflügelt davon erzählte er seine Geschichte mit einem erstaunlichen Elan. Es war fast so, als ob sie mit den Drachen über dem Meer flogen und dass sich unter ihnen das Schiff mit den Kissen und das andere mit den Seeräubern befand. Kurz konnte er auch die salzige Seeluft riechen, auch wenn er wusste, dass es zwischen Eldar und Pelgar kein Meer gab, er war diesen Weg - wenn auch nur unfreiwillig - gelaufen und ein Meer wäre selbst einem Blinden aufgefallen.
Würde er es schaffen, diese Gefühle zu fokusieren und kontrolliert zu benutzen, dann würde er wahrscheinlich der beste Geschichtenerzähler der Welt werden. Was für ein Traum... Unrealistisch, aber doch schön. Auf jeden Fall fasste Sarion den Entschluss, bei dem Tunier ein bisschen von dem Gefühl zu erhalten, um es einzusetzen. Denn so wie der Drache sie vom Boden entfernte hatte, war Sarions Phantasie auch gewisser Maßen befreit worden.
Der Flug war eigentlich sehr kurz. Sarions Geschichte hatte fast die komplette Zeit ausgefüllt, auch wenn sie alles andere als lang gewesen war. Sie landeten, ein bisschen wurde Sarion beim Aufsetzen auf den Boden geschüttelt, aber nicht besonders. Er hörte schon dann eine Stimme, die ihnen die zwei Fragen stellten, die eine Gruppe von Menschen gerne stellten: Wächter. Nicht, dass Sarion sie nicht mochte, aber er hegte keine besondere Symphatien für sie - schlechte Erinnerungen eben, die mit seinem Ohr zu tun hatten.
Ariana half ihnen aus den Sitzen, Sarion packte seinen Stock, der noch immer unter dem Tisch war und zusammen kletterten die drei von dem Drachen herunter.
Der Wächter forderte mit einem harten, militärischen Ton auf, sich zu erklären. Trotz der Härte konnte Sarion auch noch eine gewisse Angst in dessen Stime erkennen, so ähnlich wie auch bei ihm, als er das erste Mal Drago begegnet war.
"Einer muss ja den Anfang machen...", murmelte er zu den anderen, trat einen Schritt nach vorne und fang an: "Ich heiße Sarion und bin der besagte Geschichtenerzähler." Er machte eine kurze Pause und fuhr dann fort: "Ich komme gerade aus Eldar, aber eine feste Heimat besitze ich nicht. Meine Beweggründe hier zu sein sind - wie auch schon gesagt - das Tunier. Bleiben werde ich wahrscheinlich bis zu dessen Ende, vielleicht früher, vielleicht später, das weiß man leider nie so genau."
Zuletzt geändert von Sarion am Montag 24. Dezember 2007, 22:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Stadtwache » Donnerstag 27. Dezember 2007, 15:02

Vor den Wächter trat dann eine elfische Frau mit silbrigen hüftlangen Haaren und verbeugte sich dann kurz.

Mein Name ist Ariana Bachkind, Erfinderin und Heilerin. Das hier ist Faldor, mein kleiner Begleiter.“ Sie zeigte auf den kleinen Drachen, der frech kicherte.
„Wir stammen aus Eldar und begleiten Sarion und diese junge Dame.
Der Drache dort ist Drago, er war unsere Hilfe hierher zu gelangen. Doch wird er nicht bleiben. Wir wollten zum Turnier.“

Mit diesen Worten kam die junge Gnomin hinter Ariana zum Vorschein. Freundlich lächelnd stellte auch sie sich vor.

„Ich bin Nira. Komme auch aus Eldar und möchte zum Tunier….Ich fertige Talismane an und würde sie dort gerne verkaufen und Sarion anfeuern…“

<b> Seltsame Gruppe. Doch sie sehen nicht besonders gefährlich aus, außer dem Drachen vielleicht.</b>

Der Soldat ließ seinen ernsten Blick über alle wandern. Er schien alle genau zu mustern.

„ Dann dürft ihr eintreten. Willkommen in der Hauptstadt Pelgar. Wer beim Turnier teilnimmt, muss sich bei der Anmeldestelle melden. Und wehe ihr macht Ärger…“ Drohte er ihnen noch.
Wo Ariana ein leises, „das gilt besonders für dich, Faldor“ flüsterte.

„ Geht einfach die Strasse runter, dann folgt den Schildern und dem Lärm. Ihr kommt dann genau zum Anmeldestand. Das Turnier ist nämlich schon in Gange.“

Er machte den Weg frei, doch folgte sein Blick jeder ihrer Bewegungen. Schnell wurde alles vom Drachen geholt und dann gingen alle gemeinsam durch das Tor.
Der Drache wartete noch ab bis sie nicht mehr zu sehen war, dann erhob er sich und ließ den Wachmann hustend, wegen dem aufgewirbelten Staub, zurück.


(Offtopic: Du kannst jetzt den nächsten Post eröffnen, schreibe mir nur wo)

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Sarion » Mittwoch 2. Januar 2008, 14:43

Nachdem sie sich vorgestellt hatten, sagte die Wache, sie sollten den Schildern folgen. Etwas ironisch fand er das schon, dass er das zu einer Gruppe sagten, in der sich zwei Blinde befanden. Das mit dem Lärm hingegen war schon eher zutreffend. Als sie alles von dem Drachen abgeladen hatten, traten sie durch das geöffnete Stadttor und kamen in die Stadt. Hinter ihnen hörte Sarion noch leise ein Husten und dachte sich nicht viel dabei.
Er erinnerte sich an die Sinneseindrücke, als er das letzte Mal in der Stadt war: Das harte Kopfsteinpflaster, das er durch seine dünnen Schuhsohlen spürte, der Gestank von großen Mietshäusern und allerlei Geräusche. Das meißte war so wie beim letzten Mal, nur waren viel mehr Menschen hier. Während sie durch die Stadt Richtung Turnierplatz liefen - Ariana führte sie, auch wenn Sarion schon durch die Geräusche den richtigen Weg gefunden hätte - hörte Sarion so allerhand Sprachen, die er nicht kannte. Scheinbar waren viele Menschen aus anderen Gegenden Celcias hergekommen nur für das Turnier und alle liefen Richtung Turnierplatz

->Turnierplatz-Anmeldestand-AufGauklersPfaden

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Stadtwache » Samstag 12. Januar 2008, 08:52

Nun stand die junge Elfe vor den mächtigen und ehrfürchtigen Stadttoren und hinter diesen Toran ragte die Stadt Pelgar.
Man merkte, dass nun die Zeit des Erwachens kommt, dennoch war es noch kalt.
Mit stolzen Schritt und frohen Mutes schritt sie in Begleitung ihres treuen Freundes und Begleiters Dämen der Wolf.
Sie ging auf einen Mann mit braunen Haaren zu.
Nachdem dieser erstmal einen fahrenden Händler durchließ, wandte er sich Luianna.
Nun sah er sich die beiden erst mal an und hob dabei eine Augenbraue:
<b>Eine Elfe und ihr....Hündchen.....</b>
dachte er sich während er die beiden begutachtete.
Luianna wirkte in den Augen des Stadtwächter ziemlich zierlich, wie alle Elfen, und schien ansonsten nicht gefährlich zu sein.
Nacch ihrer Kleidung zu Urteilen war sie anscheinend, so sah es der
Stadtwächter jedenfalls, wohl eine Tänzerin.
Er seufzte, als sie versuchte ihm mit ihren Hundeblick für sich zu gewinnen
<i>„Ich würde gerne in die Stadt Pelgar, und ich suche auch noch eine schöne Unterkunft die nicht zu teuer ist, können sie mir da behilflich sein?“</i>
Auf ihre Frage antwortete er mit einem kurzen "hhmmm..."
ihm interessiertem ihre Wohnungsprobleme nicht.
Nun fing der Mann an in ganzen Sätzen zu sprechen, wobei er einfach nur lieblos und emotionslos seine normalen Alltagssätze aufsagte:
"Willkommen in Pelgar! Dürfte ich euren Namen erfahren und den Grund für euren Besuch?"
Er warf einen kurzen Blick auf Dämen und fragte:
"Ist euer Hund irgendwie gefährlich?"

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Stadtwache » Samstag 12. Januar 2008, 14:13

Der Wächter bekam seine antworten und jedem der in der Nähe war, merkte sofort, dass Luianna eine große Abneigung gegenüber dem Wächter hatte:
<i>"Er ist nicht gefährlicher als ich!"</i>
Der Wächter sah ihr in die Augen und tat so als müsste er darüber lachen, sein Ton wurde dann so finster wie sein Gesicht:
"Ha ha ha! Ihr müsst wohl eine Schelmin sein! Also, der Wolf ist dann wohl nicht gefährlich....und wie ist es mit euren Namen und den Grund eures Aufenthalts?"
<i>"Ich heiß Luianna und was ich in Pelgar will ist wohl meine Sache, oder?"</i>
"Nicht solange es ärger für mich und diese Stadt bedeutet"
Erwiderte er und langsam verlor er die wenige Geduld, die er sowieso für seine Arbeit aufbringt.

Dieser Wächter würde seine Arbeit im nächsten Augenblick mehr zu verfluchen, denn hinter Luianna tauchten zwei Männer auf die auf einen Karren saßen, der von zwei Pferden gezogen wurden. Der eine war um etwas 20 Jahre zu schätzen und hatte blonde Haare und blaue Augen. Der andere Mann war um die 35 und hatte braune Haare zu braunen Augen.
Der Junge Mann rief dem Stadtwächter zu:
"Können sie sich mal beeilen? wir müssen dringend durch"
Nun war Luianna für den Stadtwächter Nebensache, denn nun musste den Karren der beiden Männer durchsuchen. Man sah ihm wieder eine Ungeduld in den Augen an.
Der Junge Mann rief dem Stadtwächter wieder zu und diesmal viel
ernergischer:
"Jetzt beeilen sie sich sofort, wir sind fahrende Händler und wollen in Pelgar unsere Ware verkaufen!!"
Der Wächter schubste Luianna nun zur seite und sagte ihr dabei:
"Jetzt verschwindet schon in die Stadt, ich habe nun wichtigeres zu tun."
Also konnte sie nun in die Stadt eintreten

OOC: Wenn du oder dein Wolf in der Tiersprache sprechen, dann schreib den Text in der passenden Farbe.
Du kannst alles darüber auf der Homepage lesen.
also das nächste mal bitte beachten

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Erzähler » Dienstag 26. Februar 2008, 21:14

Am Tor von Pelgar waren zwei Wachen zu sehen. Der eine lief wild gestikulierend auf und ab. Der andere, etwas ältere, hatte sich an die Wand gelehnt und schüttelte den Kopf. Beide machten nicht gerade den Eindruck ihre Aufgabe besonders ernst zu nehmen.
Zwei Meter entfernt war ein kleiner Tisch, auf dem eine Flasche mit undefiniertem Inhalt, zwei Becher standen und 4 Würfel lagen. Zwei schäbige und verwitterte Stühle standen daneben, sowie ein Schild mit dem Wappen von Pelgar. Schwarz auf Gold prangte der celcianische Reichsadler als Sinnbild der regierenden Hauptstadt.


„….das gibt es doch nicht, strafversetzt ans Tor. Was war denn so schlimm daran? Als würde unser Kommandant nie einen trinken“

„Reg dich ab, den kriegen wir schon dran. Komm, lass uns noch was trinken, die Flasche muß noch geleert werden. Seh es so, dann können wir hier dösen oder würfeln…. Oh, wir haben Besuch“

Die beiden Wachen blickten zu der Gestalt, die scheinbar vor sich hin murmelte. Sie schauten sich beide an. Der eine tippte sich mit dem Zeigefinger an die Stirn. Darauf konnte sich der andere kaum ein Lachen verkneifen.

<i> "Seid gegrüßt, werte Wachen! Ich bitte um Einlass, wenn's keine Umstände macht. Ich bin auf dem Weg zum Turnier. "Seid gegrüßt, werte Wachen! Ich bitte um Einlass, wenn's keine Umstände macht. Ich bin auf dem Weg zum Turnier. </i>

„Pass auf, mit dem haben wir jetzt unseren Spaß.“ Flüsterte er seinem Kameraden zu.

Er stellte sich respektvoll in Pose und blickte ernst Access an.

„ Seid auch gegrüsst. Es macht Umstände. Ich dürft nicht eintreten, erst wenn ihr die Parolle gesagt habt. Also wie lautet sie…Ihr habt ein Tier? Tiere in die Stadt nehmen ist auch untersagt. Das ist eine neue Anordnung. Immerhin könnten sie Krankheiten verbreiten. Es seih denn, ihr habt eine Genehmigung vom pelgarischen Tiergenehmigungsrat. Also, wie sieht es aus?“

Die andere Wache hatte erst noch ernst gewirkt, drehte sich aber plötzlich um, um seine Waffe zu kontrollieren.
Tjy, was würde Access tun? Das andere Male war diese Kontrolle nicht. Hatte sich so viel verändert?

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Erzähler » Sonntag 2. März 2008, 20:24

Die Wachen sahen sich beide an. Die schlagfertige Antwort des jungen Mannes gefiel ihnen. Es war wenigstens etwas Ablenkung. Vielleicht würde der Wachdienst doch noch interessant werden. Der junge Mann schien jedenfalls den Eindruck zu machen.

„So so, Ihr meint, Ihr könnt uns schlagen? Eigentlich ist es uns ja verboten, jemanden durchzulassen, der die Parole nicht kennt …“

Er grinste seinen Kollegen an. Dieser hatte sich inzwischen von seiner Position erhoben und begab sich zum Tisch, wo die Würfel lagen.
Der kleine Drache, der sich hinter dem Schild versteckt hatte, wurde scheinbar nicht bemerkt. Wenn Access es nicht mitbekommen hätte, wo sich Rayek aufhielt, so hätte auch er ihn übersehen können. Nur sein kleiner schuppiger Schwanz war zu sehen.
Die Wache vor Access strich sich nachdenklich über’s Kinn, nickte einmal und zeigte dann auf den Tisch.

„Wir sind mal nicht so. Ihr scheint ein aufrichtiger junger Mann zu sein. Kein Tagelöhner, wie sie sonst hier rumlaufen. Ihr gefallt mir. Dann lasst es uns versuchen. Mögen die Götter Euch hold sein.“

Er trat zu seinem Kollegen an den Tisch, schenkte sich von dem undefinierbaren Getränk etwas ein. Der Geruch von Alkohol wehte Access entgegen. Der Kollege wischte den anderen Becher kurz aus und packte die Würfel dort hinein. Er reichte diesen Access entgegen.

„Nun, dass Euch das Glück hold ist!“

So hatte Access sich das nicht gedacht. Wie sollte sein kleiner Drache das Blatt für ihn günstig wenden, wenn er als erstes würfeln müsste? Er konnte förmlich Rayeks fragenden Blick spüren.

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Erzähler » Sonntag 23. März 2008, 16:48

" 18!...das ist wahrlich nicht schlecht."

Sichlich erstaunt sah der Wächter seinen Kollegen an, der sich neugierig ebenfalls zu dem Geschehen gewandt hatte.

Etwas schadenfroh grinste er seinen Kameraden an. Wie wollte er sich aus dieser Sache befreien?

Der Wächter kratzte sich am Kopf, grummelte etwas, nahm nochmals einen Schluck aus der Flasche und schob die Würfel in den Becher. Er schüttelte den becher kräftig. Seine Rüstung klapperte bei jedem Schütteln. dann lie? er die Würfel aus dem Becher kullern. Der erste zeigte 5 Augen, der zweite 6, der nächste wieder 5 und der letzte küllerte und als er zum stehen kam eine 1. Also 17, verdammt knapp.

" Ja verdammt noch mal...so ein Mist. Das lag am unebenen Tisch...Du bist dran." Der Wächter fegte die Wüfel in seinen Becher stellte sie seinem Kollegen hin. Der zuckte nur mit den Schultern.
" Wenn du meinst, als hätte ich bis jetzt jäh gewonnen." Damit schüttelte er den Becher und ließ die Würfel entscheiden. Sie rollten. Eine 2, eine 4, eine 3 und zuletzt eine 1.

"Zehn! Naja, war wohl nichts." Entschuldigend sah er zu seinem Kollegen. Sein Blick sagte nur, na ich habe es dir doch gesagt.

Der Kollege setzte sich schnaubend auf einen der Stühle und murrte, sie wollten mit dem jungen Mann Spaß haben und ihn nicht einfach hindurch lassen. Er überlegte. Hätte man das Denken sehen können, so hätte Access Wolken über dessen Kopf aufsteigen sehen können. Die Stirn in Falten gelegt, grummelte der Wächter vor sich ihn.
Der Andere klopfte seinem Kollegen auf die Schulter und reichte Access die Hand.

"Habt gewonnen, Glückwunsch. Natürlich dürft ihr jetzt eintreten. Ich wünsche euch viel Spass in Pelgar- unseren schönen Hauptstadt. Doch lasst euch nichts zu schulden kommen, die Gesetze sind hart. Eine Gute Reise."

Damit wurde Access das Tor geöffnet und der Weg freigemacht. Seinem Ziel stand also nichts mehr im Wege.




<b> Offtopic: Konnst weiterschreiben wo du möchtest, gebe mir aber Bescheid wo du geschrieben hast</b>

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Darak Luthrokar » Montag 24. März 2008, 23:55

[kommt von Weg des Schmerzes aus der Stillen Ebene]

„AUhrrrrrrrrrrrrrrrrrrffffffffff“ Schrie der Verdammte in den Stoff als der Stoff in seine Mundwinkel schnitt. Das tat arg weh! Ausserdem bekam er so nur noch weniger Luft. Seine Augen waren weit aufgerissen und zeigten nun doch die Angst die er durchaus spürte. Vorallem als der eine auch noch seine Tätowierung entdeckte und zu allem Überdruss auch noch wusste was dieses zu bedeuten hatte. Damit hatte er definitiv bei den Pelgarern… verschissen. Anders konnte man dies kaum noch ausdrücken. Darak versuchte seinen Kopf verzweifelt freizukriegen, doch der Söldner hielt ihn als wäre er ein zu Fleisch gewordener Schraubstock. Seine Hände fühlten sich langsam Taub an weil das Gewicht des Mannes über ihm seine Arme abdrückte. Tränen liefen ihm aus den Augenwinkeln – nicht weil Darak heulte, nein, es tat einfach weh!

Er zitterte. Versuchte noch immer mühevoll nach Luft zu schnappen. Das Gefühl ersticken zu müssen nagte am meisten an seinen Nerven. Die Ohrfeigen steckte er hingegen ziemlich glimpflich weg, da war der Tritt in die Flanke eher empfindlicher. Er krümmte sich zusammen drehte sich schnaubend zur Seite und keuche vor sich her. Seine Situation war wahrlich ärgerlich.

Er merkte zu gut, dass dies hier keine Andunier sonder Pelgarerbastarde waren!

Endlich liessen sie von ihm ab. Nicht ohne dass der junge Kerl ihn auch nochmals anspucken musste. Der Speichel rann ihm über den linken Nasenflügel. Er schnaubte angewidert. Vereinzelte Blutstropfen rannen über sein Kinn. Sein Bein brannte und blutete noch immer, der zweite Schnitt war deutlich gravierender gewesen als der erste, auch wenn dieser ebenfalls nicht gefährlich werden würde. Höchstens vielleicht aufgrund einer Wundbeschmutzung die bei dem dreckigen Gitterboden durchaus wahrscheinlich einzufangen war. Er rollte sich in seiner Ecke zusammen. Spürte das kalte Gitter unter sich und fror nun deutlich stärker als vorhin – zumal auch die Nacht einzog. Er wusste dass er Schlaf brauchte um nicht schon völlig ausgezerrt vor Valrock zu landen. So versuchte er zumindest ein paar Stunden ruhe zu kriegen. Erschöpft schloss der Verbrecher die Augen und hielt ruhig. Ohnehin war es seid der Knebelung SEHR ruhig geworden.

Dem Brüller war ein Maulkorb verpasst worden – für Darak eine schlimme Art der Folter, war seine Stimme doch ein gern benutztes Werkzeug. Der Gehörnte hatte über zwei Tage lang nichts mehr zu Essen oder zu Trinken bekommen, seine Fastenzeit zog sich damit. Dies merkte er deutlich, seid der Knebelung hatte er sich auch nicht mehr erhoben. Zudem ging seine Nase zu da er sich wahrlich eine üble Erkältung eingefangen hatte, das Atmen wurde dadurch immer beschwerlicher. Er begann immer öfters zu würgen. Seine Fingerspitzen waren blau angelaufen vor Kälte. Er starrte nach draussen. Doch wirklich wahrnehmen tat er seine Umgebung nicht mehr, sie zog einfach an ihm vorbei wie ein unendlich grünlich brauner und blauer Streifen. Der Durst quälte ihn in seinen Gedanken. Er drehte sich mühsam auf die andere Seite, so dass die Söldner sein Gesicht sehen konnten. An seinen Ohren hatten sich üble Druckstellen gebildet, die Haut pellte sich förmlich ab.

Seine Glieder schmerzten aufgrund der wenigen Bewegung und der Kälte. Er war nicht mal mehr in der Lage um Wasser zu beten, doch hatte er dies als von Lysanthor Verstossener wohl auch kaum verdient. Darak erkannte die Stadttore Pelgars schon gar nicht mehr da er just in jenem Moment begann die Augen zu verdrehen als sich sein Kreislauf langsam begann von ihm zu verabschieden. Die Erschöpfung übermannte ihn. Er wurde benommen. Die Stimmen um ihn herum verzerrten sich und sein Blickfeld engte sich ein – wurde verschwommen.

Da er es kaum noch vermochte richtig durchzuatmen blieb sein Kopf stetig rot, während der Rest seines Körpers aschfahl aussah. Seine Haut war Heiss und seine Augen fiebrig. Die Wunde an seinem Bein brach ab und an wieder auf wenn er sich ungeschickt bewegte. War aber noch erstaunlich sauber.

Alma hatte offensichtlich wieder genügend Arbeit – aber sie durfte ihm ja nicht helfen.

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Stadtwache » Dienstag 25. März 2008, 09:27

Ruhe. Ruhe konnte so ... friedlich sein. Nun gut, es war nicht vollkommen ruhig. Darak leistete zwar seit geraumer Zeit keinerlei Widerstand mehr, doch auf Celcia gab es keinen Ort, an dem vollkommene Ruhe herrschte. Dieses Phänomen existierte wohl nur für die Toten, die tief unter der Erde verscharrt wurden und selbst dort stritten sich die Philosophen, ob nicht Würmer und in der Erde lebende Insekten etwas wie Lärm erzeugen konnten.

Aber für luthrokar'sche Verhältnisse war es ruhig. Hatte Darak aufgegeben? Alma schaute immer wieder besorgt über ihre fette Schulter zurück. Für jemanden mit ihren Ausmaßen war es erstaunlich, dass sie zu solchen Verrenkungen überhaupt in der Lage war.
Da lag er, eingerollt am Käfigkboden und rührte sich kaum. Die Fingerspitzen zeigte eine ungesunde Bläue, der Rest des Darak Luthrokar hingegen wies starke Blässe auf. Nur um die Nasenspitze herum war er gerötet, was auf die Erkältung schließen ließ, die sich bereits tief in seinem Körper eingenistet hatte und ihn in der Nase kitzelte. Selbige fühlte sich wie ausgestopft an und der Knebel im Mund erschwerte das Atmen. Der Speichel des Soldaten Robin war inzwischen an Daraks Nase angetrocknet und bildete einen klebrig festen Streifen, parallel zum Nasenflügel. Neben dem Gefangenen lag sein Helm. Auf dem Metall hatte sich eine dünne Schicht Reif niedergelassen. Es war kalt. Selbst Alma bibberte leicht.

Darak schaute ganz und gar nicht gut aus. Dies bemerkte auch der Wächter am Tor, als der Gefängniswagen vor Pelgar eintraf. "Sieht aus als sei Euer Verbrecher kurz vorm Verrecken."
"Er erfriert und verdurstet", meldete sich Alma ungewohnt ruhig zu Wort. "Ihr solltet ihm wenigstens etwas Wasser geben."
"Ach, halt den Rand, Fettklops!", gab Eric zurück, während sein Kamerad mit dem Torwächter die Formalitäten für den Einlass in die Stadt besprach. Eric trat an Alma heran. Ihm reichte es gehörig, dass sich diese Tonne immer wieder einmischte. Auch ihr würde er nun das Maul stopfen. Eric packte einen zweiten Stofflappen heraus, um ihn als Knebel zu verwenden. Als Alma dies sah, petzte sie ihre kleinen Schweinsäuglein zusammen und murrte: "Pass ja auf, ich spreche hier nicht als seine Komplizin, sondern als HEILERIN. Und ich sage, Darak verreckt euch da hinten tatsächlich. Dem geht's nicht gut, ganz und gar nicht. Er braucht Wasser und Wärme. Willst du etwa riskieren, dass Valrock dich als nächstes auf die Folterbank holt, weil ihm sein Lieblingsobjekt wegen einer Erkältung und schlechter Behandlung zu früh das Zeitliche segnet?"

Das hatte gesessen. Eric steckte den Knebel weg, ging zum Käfig. Er betrachtete sich Darak einen Moment. Musterte ihn eingehend. Dann rief er Martin und den Torwächter herbei. "Schaut euch den Kerl hier mal an. Sieht er krank aus?" Die beiden Soldaten begutachteten Darak nun auch. Er wurde beäugt wie ein Tier auf dem Viehmarkt – wie ein verkrüppeltes, altes und lahmes Tier, bei dem man nachdachte, es vielleicht besser tot zu prügeln.

"Er ist verletzt", stellte der Torwächter fest. "Aber von dem kleinen Schnitt wird er nicht verbluten."
"Ihm ist KALT und er hat seit TAGEN weder Nahrung noch Wasser bekommen!", knurrte Alma von ihrem Platz aus. Dieses Mal wies niemand sie in die Schranken.
"Ihr seid Heilerin?", fragte Martin nach, ohne eine Antwort zu erwarten. Er wusste es ja. "Dann heilt ihn", befahl er harsch.
"Wie denn OHNE meine Dro– Medikamente?! Ich hab meine Tasche in Eldar gelassen, ich brauch Zutaten und Kräuter und Materialien zum Verbinden."

Die Wachen tauschten wortlose Blicke aus. Hin und wieder wurde etwas Leises gebrummt, das weder Alma noch der inzwischen bewusstlose Darak verstanden. Schließlich ließ der Torwächter selbiges öffnen und meinte: "Bringt ihn einfach in die Kaserne. Ich lasse einen Apotheker kommen. Der kann dieser ... Frau dort die nötigen Medikamente mitbringen."
Die anderen Soldaten nickten. Martin ging zum Käfig hinüber. Die drei fürchteten tatsächlich Valrocks Zorn, wenn ihm sein Lieblingsopfer aufgrund zu großer Misshandlung durch die Lappen ging. Nur aus diesem Grund packte Martin seine Feldflasche aus und griff durch das Gitter. Er löste den Knebel, hob Daraks Kopf an und verpasste ihm ein paar Ohrfeigen, bis er aus seiner Ohnmacht erwachen würde. Dann würde er ihm die Feldflasche hinhalten und trinken lassen.
Anschließend sollte es weitergehen zur Kaserne.


<i>Hier noch ein Post, dann weiter in der Kaserne</i>

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Darak Luthrokar
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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Darak Luthrokar » Dienstag 25. März 2008, 20:23

Fieberträume waren dafür bekannt eine sehr eigenwillige Natur zu haben. Darak, der gerade zwischen Bewusstlosigkeit und Benommenheit schwebte begann plötzlich seltsame Dinge vor Augen zu sehen. Rote Pünktchen tänzelten munter vor ihm herum und verwandelten sich schliesslich in gelbe Schmetterlinge die jedoch ein Horn auf der Stirn trugen. An ihren zierlichen Beinchen hielten sie riesige Wasserfässer. „Amfff.“ <b>Wasser</b> Rief er im Traum und versuchte danach zu greifen, doch seine Hand hob sich nur so unendlich schwerfällig. Er starrte sie an und sah anstatt Finger nur Peitschenstränge die leblos nach unten hingen. Er runzelte die Stirn. „Hfm?!“ Er bewegte seine Hand hin und her und sah mit an wie sie sich einfach in einen fleischfarbenen Streifen verwandelte. „Arhhhhhhhhh!“ Schrie er in sein Tuch. Er hatte gerade seine Hand… naja… verschüttelt?!

Er verdrehte kurz seine Augen als seine Nase für einige Sekunden effektiv keine Luft mehr durchdringen liess. Erst ein beherztes Hochrotzen – so eklig es klingen mochte war es in dieser Situation lebenserhaltend – sorgte diese Aktion schliesslich endlich für etwas Erleichterung. Der Sauerstoff fand wieder sein Ziel und wurde durch die Alveolen der Lungen in den geschwächten Kreislauf des Foltermeisters aufgenommen, obwohl sich seine Lungenflügel nur schwer und träge aufblähten. Waren sie schliesslich beide entzündet und schmerzten so beim Atmen. Ausserdem schmierte der eigens produzierte Schleim seinen ausgetrockneten Hals obwohl dieser nur sehr schwer seinen Schlund herunterrutschte.

<b>Er ist ein Rüpelhafter Kerl…. Eine Schande so etwas… über ihn wird Gerichtet… Weisung des Lysanthor… Lysanthor…. Lysanthor…. Fettbacke… verrecken.</b> Diese Worte kreisen verzerrt in seinen Gedanken herum.

Er bewegt sich nicht mehr. Liegt reglos in seiner Ecke. Die Gitterstreifen zeichnen sich violett-blau auf seiner Haut ab. Es war schrecklich wie der bullige Mann hilflos direkt neben seinem Helm lag und sich nicht mehr rührte, wo man doch wusste dass der Kerl für gewöhnlich Himmel und Hölle in Bewegung setzte um dieses büchsenförmige Stück Metall auf seinen Schädel zu bekommen.

<i> HEILERIN.</i> Drang sich etwas laut an sein Ohr. <b>Jayna</b> Dachte er benommen und betrübt. Hatte sie ihm sein Verhalten doch nicht wirklich verziehen. Noch immer schien dies an seinem Gewissen zu nagen. Ausgerechnet sie, die Retterin seines Beines, welches nun schon wieder aufgeschnitten worden war! Welch undankbare Arbeitsmühe ein Darak Luthrokar doch darstellte, kaum zusammengeflickt schon wieder halb zu Tode misshandelt.

Plötzlich türmte sich eine riesige Gestalt vor ihm auf mit gleissenden Augen, so grell wie die Sonne selbst – in Wirklichkeit war es auch die Sonne welche sich träg durch die Wolken zwängte , als sein erschlaffender Körper sich auf den Rücken drehte und so den Blick auf den Himmelsstern freigab. Das Ungetüm hob einen Hammer, wie jener des Mönchschmieds den ihm einst den Schädel eingeschlagen hatte. Der Hammer sauste auf ihn nieder. Schwärze. Die nur von glühend roten Augen durchdrungen wurde welche ihn anstarrten. Im Schatten deuteten sich einige grässliche Fratzen ab die bös lachten und nach seinem Leben lechzten.

Darak kriegte gar nicht mit wie man ihm endlich den Knebel löste. Sein Kiefer war ohnehin über dermassen lange Zeit überdehnt worden, dass sich eine Kiefersperre eingestellt hatte, also eine natürliche, schmerzhafte starre die auch noch anhielt nachdem das Tuch entfernt wurde.

Er röchelt. Sein Atem riecht nicht gerade angenehm. Ein deutliches Zeichen der Lungenentzündung. „Arhhhhghhh.“ Keucht er und verzieht matt sein Gesicht als er merkt, dass er seinen Mund nicht schliessen kann. Seine Stirn ist Kaltschweissig, glüht dennoch förmlich.

Plötzlich drosch etwas auf seine Wangen ein. Es gab ein wüstes Geräusch als Muskeln übereinander rieben und sich die starre löste. Der Kiefer einklackte. „Arouhhhhhhhrhhhhh.“ Darak zitterte, tränen Schossen ihm in die Augen. Es tat höllisch weh, doch schon wurde sein Mund wieder aufgedrückt und dann leerte man ihm das heiss ersehnte Nass in den Rachen. Er verschluckte sich, hustete, spuckte einiges wieder raus, trank dann schliesslich gierig und schnaubend als er den dreh wieder raus hatte. Das Wasser erwies sich als wahrer Segen. Er trank so eilig und dürstend, dass er sich immer wieder verschluckte. Er öffnete seine Augen wieder. Sah jedoch noch immer alles verschwommen. Seine Lippen waren spröde geworden und aufgesprungen. „W…sn…“ Versuchte er sich auszudrücken. Ohne zu wissen, wo er war.

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Stadtwache
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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Stadtwache » Mittwoch 26. März 2008, 19:21

Der Torwächter griff zu einem Horn und blies kurz hinein. Das war das Zeichen für jene pelgarischen Wachen auf dem Wehrgang über dem Stadttor, das Fallgitter hochzufahren und die große doppelflügelige Pforte zu öffnen.
In diesem Moment trat eine hübsch aussehende Gestalt hinter einem der Felsen hervor, von denen es hier im Drachengebirge ja reichlich genug gab. Die Wächter, welche mit dem Gefängniswagen gekommen waren, beäugten die Gestalt zunächst skeptisch. Eine Elfe war sie, aber warum schlenderte sie nicht den geschwungenen Bergpfad hinauf, sondern verbarg sich hinter Felsen? Ihr liebreizendes Äußeres aber ließ die Wachen schließlich den Gedanken verwerfen. Sie war grazil und ansehnlich, doch am meisten mochten wohl ihre Augen zu verzaubern. Diese richtete sie jedoch auf den Gefangenen, der gerade vom Wächter Martin den Kopf angehoben bekam. Die Feldflasche wurde an seine Lippen gesetzt und dann konnte er trinken. Natürlich vom ersten Schluck vollkommen überrumpelt, begann Darak zu husten, doch dann trank er gierig.

Alma, die dicke Heilerin, drehte sich umständlich auf ihren Platz auf dem Kutschbock herum. Es war schwierig mit von Eisenketten gefesselten Händen eine solche Verrenkung auszuführen, aber schließlich gelang es ihr. Das Holz unter ihrem gewaltigen Gesäß klagte ächzend. Es bat um Erlösung – wurde jedoch nicht erhört.

Shay näherte sich dem Karren. Wächter Martin bekam es zunächst nicht mit, war er doch mit Darak vollauf beschäftigt. Er würde ihm eine reinhauen, sollte der auch nur den kleinsten Fluchtversuch wagen – was so gut wie unmöglich schien, aufgrund seines Zustandes und den Fesseln.
Aber der jüngste der drei angereisten Soldaten – Robin – bemerkte Shays Näherung. Er rief ihr zu und machte dabei eine winkende Handbewegung, die andeuten sollte, dass sie sich nicht zu nah heranwagen durfte: "Ihr da, Elfe! Bleibt besser zurück. Dieser Kerl ist ein übler Verbrecher und unberechenbar. Begebt Euch nicht unnötig in Gefahr."

Der Torwächter winkte Shay nun seinerseits einladend an sich heran. "Geht lieber in die Stadt, Mädchen. Genießt den Aufenthalt und besucht vielleicht auch einmal das Turnier. Wie so viele andere. Pelgar platz fast aus allen Nähten, so viele Adelige drängeln sich mitsamt Dienerschaft durch die Straßen."
Adelige? Das klang nach potenziellen Trägern gefüllter Geldbörsen. Vielleicht erweckte dieser Gedanke ja Shays Neugier. Was sollte sie sich auch mit einem gefährlichen Verbrecher wie Darak abgeben? Interessant war vielleicht, dass die Soldaten eine Heilerin verhaftet hatten, aber dies hatte wohl auch seine Gründe. Und Shay kannte Darak nicht persönlich und schon garnicht gut genug, um ihn ihm eine Art hilfsbedürftigen Verbrecherkollegen zu sehen. Auf sie wartete also nur die Stadt.

Auf Darak wartete das Fieber. Respektive, es hatte ihn schon in Besitz genommen und kämpfte gerade um diese Inbesitznahme. Denn auch ein Schüttelfrost war am Körper des Gehörnten interessiert. So schwitzte Darak wohl, zugleich waren die Körperausdünstungen aber eiskalt wie der Rest seines Körpers. Er musste dringend in beheizte Räumlichkeiten oder wenigstens mehrere Lagen Decken gepackt werden, sonst war es wirklich fraglich, ob Darak Valrock überhaupt noch einmal lebend begegnen würde.
Dies erkannte auch Alma. Ruhig – ja, ruhig! – teilte sie es Robin mit, der ihr am nächsten stand. Erneut machte die Dicke darauf aufmerksam, dass es Valrock sicher ganz und garnicht gefiel, wenn ihm Darak jetzt vor der Nase wegsterben würde. Sie kannte ihren ehemaligen Arbeitgeber und Dank Daraks Erzählungen wusste sie auch, wie wichtig es dem Foltermeister erschien, seinem Lieblingsopfer noch ein wenig Zeit auf Celcia mit Quälerei zu bescheren.

Martin zog die leere Feldflasche zurück und schloss den Käfig. Er ließ Darak einfach so darin liegen, bestieg den Karren. <i>"W ... sn ..."</i>, kam es vom Inhaftierten. Niemand antwortete ihm zunächst, wurden seine verständnislosen Laute schließlich nicht wirklich wahrgenommen. Dann aber, als Erik ebenfalls zum Karren zurückkehrte, meinte er: "Wir bringen Darak in die Kaserne. Kerker. Die Fettkuh soll sich um ihn kümmern, dass er die erste Nacht übersteht. Valrock hat noch ein paar andere ... zu beschäftigen. Er kann sich erst morgen um ihn kümmern, so der Torwächter. Also los!" Er schnappte sich die Peitsche und ließ sie knallen. Der Karren setzte sich quietschend in Bewegung, rollte durch das Stadttor und über die Pflastersteine der Straßen. Da war er nun, Darak Luthrokar. Wieder zurück in der Stadt, die ihre Geschichte bereits mehrfach auf seinen Körper geschrieben und ihre Spuren hinterlassen hatte.


<i><ul><li> Shay kann dort weiterposten, wo sie es für angebracht hält
<li> Für Darak geht es weiter in der Kaserne</ul></i>

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Relias
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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Relias » Mittwoch 9. April 2008, 14:42

Eine leichte Brise fuhr Relias durchs Haar. Kurz schloss er die Augen und genoss die Kühlung auf seiner Haut. Dann schaute er zu den Stadtmauern Pelgars empor. Vor ihm ragte das Tor zur Stadt auf und Wachen schritten die Reihe von Wesen entlang, die in die stadt wollten. Einige wegen dem Turnier, andere wegen persönlichen Dingen.
Relias gehörte zu denen die dem Turnier beiwohnen wollten. Der Grund dafür war simpel: Auf dem Turnier kämpften auch hochklassige Magier gegeneinander und der junge Elf hoffte den ein oder anderen Trick aufzuschnappen. Außerdem hoffte Relias, dass er in Pelgar eine gute Schlafgelegenheit finden würde. Immerhin hatte er seit einer woche nur unter mehr oder weniger freiem Himmel geschlafen.<span style="color:FFFFFF;"> "Komm schon. Schlaf nicht ein. Wir sind jetzt fast vor den Toren."</span>, maunzte eine kleine Stimme in sein linkes Ohr.
Relias schmunzelte. Lia war offensichtlich nicht sehr gut gelaunt. Doch er konnte es ihr nicht verübeln. Immerhin war sie den ganzen Weg, bis nach Pelgar, in ihrer Tragetasche gewesen und hatte schon lange keine Gelegenheit mehr gehabt zu jagen. <i>Nun...</i>, dachte Relias, <i>In Pelgar wir sie reichlich Zeit dazu haben.</i>

Er sah wie ein abgesperrter Karren gerade durchs das Tor fuhr und sah ihm nach. <i>Wer wohl dort eingesperrt ist?</i>, fragte er sich und ging weiter. Und dann stand er vor den Torwachen.

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