Vor den Toren Pelgars

Eigentlich bräuchte Pelgar keine Wächter vor den Toren, denn kaum einer könnte das Fallgitter, die schweren Flügeltüren oder gar die hohen Mauern überwinden. Doch die Hauptstadt legt viel Wert auf Sicherheit, weshalb das Tor sogar nachts bewacht wird.
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Kazel Tenebrée
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Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Kazel Tenebrée » Montag 14. August 2006, 03:54

Kazel war in den letzten Tagen weit durch die Stille Ebene gereist. Immer wieder hatte er sich kleine Höhlen oder geschützte Mulden als neue Schlafplätze gesucht, wie er es seit Jahren schon tat, doch seit einiger Zeit hatte er die Lust daran verloren, Nacht für Nacht auf dem kalten Boden zu schlafen, sein Essen zu jagen und nur sich selbst zum Gesprächspartner zu haben. Eine innere Leere hatte ihn ergriffen, begleitet von einem starken Gefühl der Einsamkeit. Er sehnte sich nach anderen Wesen, nach Geborgenheit und langen Unterhaltungen. Er hätte nie gedacht, dass ihn jemals ein solcher Wunsch einholen würde, aber er vermisste seine ehemalige Heimat. Doch dorthin, nach Morgeria, konnte er nie wieder gehen, nicht solange noch andere Tenebrées lebten. Trotzdem zog es ihn immer näher ans Drachengebirge heran, aber er wusste, er würde diese gefährliche Reise hindurch nicht noch einmal wagen.
Aber vielleicht musste er das auch nicht. Als der Morgen des neunten Tages graute, seit er das letzte Mal einen Unterschlupf verlassen hatte, erreichte er den Rand des Drachengebirges – und eine gigantische Stadt, die sich zwischen die Felsen und Spalten der Berge schmiegte wie ein Neugeborenes in die schützenden Arme der Mutter.

Welch riesige Stadt! Diese Mauern müssen uneinnehmbar sein, so hoch ragen sie hinauf. Beinahe bis in die Wolken. Und so viele Zinnen und kleine Türme ... beeindruckend!

Kazel verbascheute Gesellschaft. Er sprach nicht gern mit anderen, tat es nur, wenn es unbedingt notwendig war. Er mied den Kontakt zu Fremden, sobald er diese auch nur in der Ferne entdeckte.
Deshalb überraschte er sich selbst, als er – statt weiterzureisen – auf die großen Stadttore zu marschierte.

Irgendwie vermisse ich etwas, ich fühle mich einsam. Aber ist diese Leere in mir bereits so stark, dass ich mich in eine Stadt dieser Größe wage? Ich muss ein Idiot sein, dies zu tun!

Dennoch ging Kazel mit zielstrebigen Schritten weiter und erreichte schließlich die Stadttore, vor denen mehrere Wächter standen, sich auf ihre Hellebarden stützten und aus grimmigen Gesichtern in die Ferne starrten.
Kazel zupfte an seiner Kapuze. Er achtete immer sorgfältig darauf, dasss sie ihm tief ins Gesicht hing, damit auch niemand seine wahre Identität erkannte – sein Bluterbe, das er so hasste.
So unauffällig wie möglich, mit elegantem Schritt und gerader Haltung, marschierte er auf die Wächter zu und hoffte, dass sie ihn ohne großes Aufsehen passieren lassen würden.
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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Stadtwache » Montag 14. August 2006, 10:12

Die Sonne brannte schon hinunter, doch die Stadtwachen hatten es gut, sie standen im Schatten der Gebirge. Erst die Mittagssonne würde ihnen zu schaffen machen. Es war noch recht früh und das treiben an den Stadttoren war sehr gering. Viele schienen noch zu schlafen, doch plötzlich kam eine Gestalt in einem dunklen Umhang zu den Toren, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen.

Die Wache trägt eine beeindruckende Rüstung sie schien fast undruchbrechbar und in der Sonne glänzte sie.

Nicht mal in der Früh hat man seine Ruhe

Als der Fremde vor ihm stand fragte die Wache griesgrämig.

„Halt Fremder! Wer seid ihr? Und was wollt ihr hier? Zeigt mir euer Gesicht!“

Die Wache blickte grimmig zu ihm herab. In der Früh war er immer schlecht gelaunt und zu keinen Späßen bereit.
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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Kazel Tenebrée » Montag 14. August 2006, 15:20

Einer der Wächter trat plötzlich vor und verlangte von Kazel, nicht nur seinen Namen zu nennen, sondern auch noch sein Gesicht zu zeigen.

Verdammt! Ich wusste es! Kaum nähert man sich diesen Menschen, sitzt man in der Tinte. Ich sollte lieber wieder gehen, aber das zieht nur noch mehr Aufmerksamkeit auf mich. Was mach ich jetzt nur? Wenn ich diesem Wachmann mein Gesicht zeige, lerne ich nur die Kerker der Stadt und anschließend den Galgen kennen.

Kazel war innerlich in wilder Panik, ließ sich äußerlich jedoch nichts anmerken. Still stand er einen Moment da, dann kam er einen Schritt auf den Wächter zu und noch einen, bis er direkt vor ihm stand und zwischen seinem und dem Gesicht des Wachmanns nur wenige Finger breit Platz war.
Kazel hob ein wenig die Kapuze an, sodass der Wächter sein Gesicht zwar erkennen konnte, aber kaum die Hautfarbe wahrnahm, da es immer noch genug vom Schatten der Kapuze verborgen war, ebenso wie Kazels Ohren.

Vielleicht hält er mich für einen sonnengebräunten Menschen, wenn ich Glück habe.

Er starrte den Wächter mit Zornesfunkeln in den Augen an, versuchte, seinen Blick so einschüchternd wie möglich erscheinen zu lassen.
Mit leiser Stimme, so dass es nur dieser eine Wachmann direkt vor ihm hören konnte, wisperte er: "Mein Name ist Kazel Tenebrée und ich möchte Eure schöne Stadt betreten. Ich bin lange gereist und verberge mich deshalb unter diesem Mantel, weil ich niemanden mit meinen schmutzbefleckten Kleidern beleidigen will, Euch und Eure Männer ebenso wenig. Was ich dringend brauche, ist ein Gasthaus mit einem großen Waschzuber, also gewährt mir bitte Einlass."
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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Stadtwache » Montag 14. August 2006, 15:35

Der Fremde ging zwei Schritte auf den Wachmann zu, welcher ihn grimmig anblickte. Er mochte es nicht wenn man ihm zu nahe kam. Der Fremde hob seine Kapuze ein wenig an um sein Gesicht zu zeigen und nannte sofort seinen Namen. Er fügte auch hinzu das er ein Gasthaus suche.

Immer diese Reisenden. Kommen um zu Essen und verschwinden dann wieder. Und mir gehen sie dann auch noch auf die Nerven mit ihren Belangen, anstatt nur meinen Forderungen nachzugehen.

Der Wachmann blickte den Fremden immer noch grimmig an und sprach dann.

„Nun gut, geht rein. Doch macht keinen Unfug. Die Schenke zum „Pony“ ist nahe dem Marktplatz kaum zu übersehen.“


Jedoch erwähnte er nicht wo der Marktplatz sich befindet, dies hielt er nicht für nötig. Unbekümmert ging er wieder auf seinen Wachplatz.

Was soll der kleine, schmutzige Kerl schon anrichten. Und wenn, eine Chance zu fliehen hat er nicht, außer er kann fliegen Ein leichtes grinsen huschte über seinen Mund.

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Kazel Tenebrée » Montag 14. August 2006, 16:36

Kazel ging mit schnellen und dennoch eleganten Schritten an dem Wachmann vorbei und ließ sich das große Stadttor von zwei anderen Wächtern öffnen.

Die Schenke "zum Pony", am Marktplatz? Nun gut, warum nicht? Jetzt muss ich den Marktplatz nur erst einmal finden. Ich mach es einfach wie immer und laufe drauf los.

Kazel durchschritt das Tor, welches gleich hinter ihm wieder geschlossen wurde. Irgendwie fühlte er sich für einen kurzen Augenblick gefangen, in der Falle.
Doch dann marschierte er einfach los, die Straße entlang. Irgendwie würde er sein Ziel schon erreichen.

[weiter in Marktplatz]
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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Stadtwache » Montag 14. August 2006, 16:46

Der Wächter rief seinen Männern zu, sie sollten Kazel das Tor öffnen, dann wandte er griesgrämig den Blick zurück auf die Straße.
Ein weiterer Fremder näherte sich der Stadt. Zielstrebig ging er auf die Tore zu, es handelte sich um einen Ork.

<b>Warum müssen diese Reisenden immer einzeln kommen? Können die sich nicht absprechen und als große Gruppe hier erscheinen? Pah, so viel Arbeit am frühen Morgen.</b>

Der Ork war gerade dabei, einfach an ihm vorbeizulaufen, da drehte sich der Wachmann um.

"He, Ihr da! Anhalten! Ihr müsst Euch ausweisen, wenn Ihr Pelgar betreten wollt. Also, nennt Euren Namen und den Grund, warum Ihr in die Stadt wollt."

Schlecht gelaunt verzog er das Gesicht.

<b>Erst vermummte Schmutzfinke und jetzt auch noch einen Ork nach Pelgar lassen. Heute ist nicht mein Tag – und wo bleibt eigentlich die Ablösung?</b>
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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Stadtwache » Montag 14. August 2006, 17:03

Der Wachmann grinste.

<b>Will er gegen die Tür rennen? Welch dummer Ork!</b>

Er ging dem Ork nach, packte ihm an der Schulter und drehte ihn zu sich.

„Wer glaubt ihr wer ihr seid? Die Tore sind geschlossen und nur mit meinem Befehl werden sie geöffnet.“

Der Wachmann räusperte sich kurz und stellte sich dann wieder stramm vor den Ork. Mit einem kurzen deut zu den anderen Wachen, dass diese sich bereit halten sollten, fuhr er fort.

„Nun wer hier wem zur Vorspeise ist, ist noch unklar. Denn ich habe noch nicht gefrühstückt.“

Der Wachmann veräppelte den Ork ein wenig, denn er fand es belustigend wie ein einzelner Mann sich gegen die Wache Pelgars stellen konnte. Sie waren bekannt für ihre Kampfkünste und ihre Hartnäckigkeit. Und auch wenn er ihn niederstrecken sollte, was eher unwahrscheinlich ist, hatte der Ork noch immer das große Eisentor vor sich, welches mit einem Zugmechanismus geöffnet und geschlossen wird.

<b>Wieso müssen sie sich immer so aufspielen, wenn sie genau wissen das sie keine Chance haben.</b>
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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Stadtwache » Montag 14. August 2006, 17:24

Der Ork stand nun mit verschränkten Armen vor ihm und sprach von zwei Möglichkeiten. Die Wache schmunzelte und musste dann laut auflachen.

<b> Welch dumme Rasse dies doch ist. Glaubt der im Ernst ich habe Angst? Nicht einmal vor meiner eigenen Mutter.</b>

„Ihr seit echt ein Witzbold! Was habt ihr davon mich zu töten? Erstens habt ihr keine Chance und zweitens würdet ihr als Gefangener die Stadtbetreten.“

Der Wachmann deutete den anderen sie könnten sich wieder entspannen.

„Nun da ihr mich so herrlich belustigt, werde ich euch einlass Gewähren. Geht zur Schenke zum „Pony“ dort findet ihr Essen.“ Er zügelte sein lachen wieder und blickte wieder grimmig drein. Langsam Schritt er wieder zu seinem Platz, jedoch lies er den Ork nicht aus den Augen. Man konnte ihnen nicht trauen, schon allein des großen Krieges wegen.

„Männer! Öffnet die Tor!“ schrie er als er wieder an seinem Platz stand.

<b> Ich hoffe das war jetzt der Letzte. Der Ork war zwar belustigend, jedoch auch nervend, wie der vorige Kerl.</b>

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Kommandant » Donnerstag 17. August 2006, 21:28

Der Kommandant war rasend vor Wut. Er würde am liebsten den zwei Bastarden nach laufen und sie eigenhändig umbringen. Doch er wusste ein Ork konnte schnell laufen. So rief er ihnen wute entbrannt hinter her.

"Ich werde euch kriegen, ich werde euch alle kriegen und erhängen! Ihr BASTARDE WERDET STERBEN! Ich werde euch finden und dann werdet ihr quahlvoll enden."

Dann drehte de rKommandant ab und lies die Tore schließen. Er kehrte zu der KAserne zurück und schmiedete einen PLan wie er die zwei Flüchtlinge finden sollte.

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Stadtwache » Montag 21. August 2006, 16:22

Einer der Wachmänner unterdrückte gerade ein Gähnen, als eine fremde und unter einem Umhang verborgene Gestalt die Tore erreichte.

Die Gestalt zögerte nicht, sondern sprach die beiden Wachen sofort an, erklärte, sie sei eine durch Feuer gezeichnete Arbeitssuchende und wollte nach Pelgar.

Der andere Wachmann trat zu ihr, warf einen flüchtigen Blick auf die Maske.

<b>Armes Ding. Wenn sie tatsächlich so gezeichnet ist, wird sie es schwer haben, ein Gewerbe zu finden. Viele finden den Anblick von verbrannter Haut abstoßend.</b>

Zum Glück war der Hauptmann noch nicht da, er hätte diese Gestalt sicher ohne Maske sehen wollen, um herauszufinden, ob es nicht ein Trick war. Dieser Wachmann aber glaubte der Frau – zumal er keine Lust auf Ärger hatte. Erst einen Tag zuvor hatte in Pelgar genug Chaos geherrscht.

"Also gut", sagte er. "Ihr dürft passieren. Haltet Euch am besten auf der Straße zum Marktplatz oder hört Euch in den Schenken um. Vielleicht findet Ihr dann Arbeit."

Der andere Wächter grinste verschmitzt: "Macht Euch keine Gedanken um Euer Gesicht. Solange Ihr keine vom dunklen Volk seid, wird man Euch nicht abweisen." Er lachte fröhlich und ließ Befehl erteilen, das große Tor zu öffnen.

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Stadtwache » Sonntag 27. August 2006, 13:29

Der Wächter patrouillierte mit vollem Eifer vor dem Tor. Heute war er als einziger dort abkommandiert und das machte ihn stolz. Er allein beschützte die Stadt.
Seine Rüstung glänzte im heißen Sonnenlicht und die Klinge seiner Hellebarde war scharf und frisch poliert.

<b>Haha, niemand wird hier heute passieren, wenn ich es nicht will! Oha, da kommt ja auch schon einer.</b>

Ein Goblin war es, recht zerzauste Erscheinung, mit Rucksack unterwegs. Vermutlich nur ein Wanderer, der in die Stadt wollte. Aber der Wachmann durfte trotzdem seine Pflicht nicht vergessen und musste nachfragen.

"Halt, Herr Goblin! Bevor Ihr unsere schöne Stadt betreten könnt, muss ich den Grund erfahren. Und ihr müsst euch ausweisen. Wer seid Ihr nun?"
Der Wächter sprach mit freundlicher, aber autoritärer Stimme, denn er wollte zum einen nicht die Gastfreundschaft Pelgars in Frage stellen, zum anderen aber immer noch zeigen, dass ohne sein Zutun hier kein vorankommen war. Immerhin war das Tor fest versperrt und nur auf Befehl der Wache hin würde es sich öffnen.

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Stadtwache » Sonntag 27. August 2006, 13:52

<b>Stottert ja ganz schön, der Kleine. Naja, mit mir kann er's jedenfalls nicht aufnehmen, haha.</b>

Der Wächter musterte Barus einen Moment, dann fiel sein Blick auf den Geldbeutel, der fröhlich in Barus' Hand klimperte.

"Ihr wollt mich doch wohl nicht etwa bestechen, um Einlass nach Pelgar zu finden? Bestechung wird hart bestraft in diesen Mauern. Xarus ist Euer Name und Ihr seid Händler ... nun ja, viele Waren scheint Ihr ja nicht gerade mit Euch herumzuführen. Soll ich Euch das nun glauben?"
Der Wächter plusterte sich auf wie ein dicker Vogel und stolzierte vor Barus hin und her, wobei sein Blick immer wieder auf den Goblin fiel.
Nach einer Weile beugte er sich ein Stück zu ihm hinab und grinste überlegen: "Ich will es Euch einmal glauben, weil ich heute einen guten Tag habe. So betretet denn Pelgar, Herr Xarus, aber denkt daran: Verbrechen werden hart bestraft, lasst Euch also nichts zu Schulden kommen."

Der Wächter rief lauthals einen Befehl und schon öffnete sich das große Stadttor und Barus konnte hindurchgehen.
"Zum Marktplatz geht es immer gerade aus, der breiten Straße folgend, wenn Ihr Eure Waren loswerden wollt!", rief ihm die Wache noch nach, bevor sich das Tor mit einem lauten Knarren hinter Barus schloss.

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Gast » Mittwoch 30. August 2006, 23:45

[komme von der Stillen Ebene]

Danielle sah, wie ein Goblin durch das Tor hindurchgelassen wurde und fluchte innerlich
<b> Wie viele von diesen komischen kleinen Wesen gibt es hier denn?</b>
Sie schlenderte noch einen Moment herum, unschlüssig, ob sie nun direkt durch das Tor wollte oder lieber einen anderen Weg an den Wachen vorbei. Sie holte noch einmal tief Luft und beschloss dann, dass die Waffen ihrer selbst doch die besten sein. Sie schritt geradewegs auf den Wachmann zu, und schlang ihre Arme um seinen Hals.

"Hallo, mein Hübscher, sagt, warum müsst ihr denn hier draußen Wache stehen? Ihr könntet doch mit eurem Aussehen ganz andere Dinge tun, als nur hier zu stehen und euch mit Eindringlingen abzuplagen. Sagt, wann endet eure Schicht, ich würde euch dann gerne in der hiesigen Taverne treffen, um euch näher kennen zu lernen."

Sanft fuhr ihre Hand hoch zu seinem Haupte, um noch weitere kokette Andeutungen zu machen.
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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Stadtwache » Donnerstag 31. August 2006, 10:22

Der Wachmann lies gerade einen kontrollierten Goblin hindurch und erblickte dann eine reizende Frau.

<b>Welch hübsches Ding. Sie wäre eine ....</b>

Er hatte seine Gedanken noch nicht ausgesprochen, schon schlang sich die junge Frau um seinen Hals.

<b>Was ist denn nun los? Mich näher kennen lernen? Wieso nicht? Nein, ich kann dies nicht tun ich hab Frau und Kind.</b>

"Ich bin im Dienst" sprach er in einem harten Ton und packte ihre Arme und stieß sie weg von sich.
"Ich habe Frau und Kind. Nun geht weiter, in der Stadt gibt es genug hungrige Leute, wenn ihr versteht"

Eisern stand er da, diese Frau bezauberte ihn irgendwie, doch er versuchte ihren Reizen standzuhalten.

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Gast » Donnerstag 31. August 2006, 22:17

Danielle grinste, sie konnte es sich nicht verkneifen. Leute die nicht wollten waren ihr die liebsten, denn dieses Spiel macht so am meisten Spaß...

"Wer spricht denn von hungrig....? Ich finde euch einfach nur sehr attraktiv - und Frau und Kind müssen doch nichts davon wissen, wenn ein Treffen mit einer Unbekannten stattfindet. Es ist doch nichts dabei..."

Sie kam wieder näher und blickte ihm tief in die Augen. Sie wollte unbedingt wissen, wie ihre Chancen in dieser Stadt waren, ein wenig - Spaß - zu haben.

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Re: Vor den Toren Pelgars

Beitrag von Stadtwache » Donnerstag 31. August 2006, 23:03

Der Wachmann fühlte sich sichtlich geschmeichelt, dennoch versucht er seinen männlichen Gelüsten stand zu halten.

"Ich bleibe meiner Frau und meinem Kind treu. Also geht weiter. in der Schenke findet ihr Speis und Trank und wenn ihr wollt ein Zimmer. Also verschwindet oder ich verweigere euch den Durchgang"

<b>Verdammt hat sie schöne Augen. Ich muss mich zusammen reissen ich bin im Dienst</b>

Er versuchte ihren verführerischen Blick auszuweichen und sich so auch auf andere Reisende zu konzentrieren.

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