Aufbruch

Die meisten Häuser sind hier noch aus Stein, doch sie haben dicke Schneeschichten auf den Dächern und überall hängen Eiszapfen. Innen wird immer kräftig geheizt, damit niemand erfrieren muss.

Aufbruch

Beitragvon Nourir » Dienstag 19. August 2014, 15:48

Sanft tauchte der blaue Kristall Nourirs Zimmer in kaltes Licht. Es schien ihm auf einmal so viel leerer als sonst. Langsam lies er seinen Blick über die Wände aus Eis schweifen, über das Regal so voll gestellt mit kleinen Skulpturen, die er seiner Frau Lyiria geschenkt hatte. Kleine Eisbären standen da neben Bäumen, Hütten und zwei Elfen die eng umschlungen eine Einheit bildeten. Werke aus seinen frühen Lehrjahren an der Akademie der Eismagie, sie waren alle noch da. Als nächstes blieb sein Blick an dem großen Eichenschrank in der Ecke des Zimmers hängen. Es war ein wahrliches Meisterwerk, verziert mit Schnitzereien, die die Geschichte der Eiselfen zeigten. Sein Vater hatte sicher eine Menge Geld dafür gezahlt, denn Holz war nicht gerade einfach zu beschaffen in dieser verschneiten Gegend und ein solches Handwerk sicher nicht oft zu finden.
Wie leer der Schrank nun wohl war? Die Geldkassette mit den Ersparnissen, die immer auf dem Schrank stand, war verschwunden. Seine Aufmerksamkeit wanderte weiter zu dem großen Doppelbett, welches das Zimmer dominierte. Die vielen Felle darauf waren sorgfältig zusammengelegt und glattgestrichen worden, als wäre jemand gerade aufgestanden und hätte den Raum für den Tag verlassen. Aber draußen war es nicht Tag sondern dunkel. Tiefste Nacht sogar. Nourir war gerade erst von seinem Wachdienst zurückgekehrt und stand noch in voller Montur in dem quadratischen Raum. Nicht einmal Dreizack und Schild hatte er bisher abgelegt, nur die sperrigen Schneeschuhe wurden immer am Eingang ausgezogen. Wäre alles so wie immer, dann würde er nun in den angrenzenden Raum gehen, und dort leise seine Ausrüstung ablegen, bevor er ins Bett schlüpfte. Aber heute war nicht alles wie immer, deshalb mischten sich Verwirrung und Ratlosigkeit in den aquamarinblauen Augen.
Denn auf dem Bett war noch etwas, ein Störenfried, etwas das seine Blicke wie magisch angezogen hatte und dem er sich nicht länger verweigern konnte. Ein großer gepackter Rucksack, über dessen Inhalt er nicht Bescheid wusste, stand dort. Nur eine warm aussehender Fellschlafsack war außen daran befestigt. Das war verrückt!
Seine geliebte Lyiria hatte schon seit ihrer Kindheit davon geträumt, Estria zu verlassen. War er zu beginn noch selbst begeistert von der Idee gewesen, hatte dieses Gefühl im laufe der Jahre immer mehr nachgelassen. Aber eigentlich war ihm klar gewesen, dass er sie nicht ewig hätte vertrösten können und nun hatte sie eine Entscheidung erzwungen. Sie würde gehen und ob er mitkam oder nicht, war seine Sache. Erwartungsvoll hatte sie ihn angeblickt, aber auch voller Entschlossenheit. Er hatte gefühlt, dass er sie nicht würde aufhalten können und als er törichter weise versucht hatte sie zu überreden, wenigstens bis zum morgen zu warten, war sie einfach gegangen... Das war nur wenige Momente her.
Er hatte sie lange vernachlässigt für seine Arbeit. War ihr immer wieder aus dem Weg gegangen, hatte er doch Angst Estria zu verlassen und dadurch seinen Platz in der Gesellschaft zu verlieren, sowie die Gewogenheit seiner Sippe. Auch war er es gewohnt die Leidenschaft, die Lyiria nach der Hochzeit in ihm entfacht hatte, zu unterdrücken, wäre sein Studium doch fast daran gescheitert, dass er seinen Kopf ständig mit ihr in den Wolken hatte.
Dabei hatte seine Frau es einst geschafft ihn so hoch fliegen zu lassen, so grenzenlos träumen zu lassen ,dass es schien als würde die Zukunft nur ihnen gehören. Ach, seine liebe, verträumte Lyiria, sein kleiner Schneekristall. Bei dem Gedanken an sie musste er lächeln. Genau das war der Moment in dem Nourir wusste, es würde ihr folgen. Er war verrückt!

Ruckartig löste er sich aus seiner Starre, lehnte den Schild mit der Schneeflocke und den stählernen Dreizack gegen die Wand, um nach ein paar schnellen Schritten vor dem Bett zu stehen. Der Rucksack war erstaunlich schwer, aber jetzt war nicht die Zeit den Inhalt genauer zu untersuchen, war er sich doch nicht sicher, ob Lyiria vielleicht doch draußen auf ihn warten würde. In einer fließenden Bewegung schnallte er sich den Rucksack auf den Rücken, drehte sich um und nahm seine Ausrüstung wieder in die Hand. Das war das einzige Problem an dem gut gearbeiteten Dreizack, er war einfach zu lang um ihn komfortable verstauen zu können. Unwichtig, er würde ihn einfach in der Hand tragen, bis ihm etwas besseres einfiel.
Eilig verließ er das Zimmer, das er schon seit Jahren mit seiner Frau teilte und hastete den breiten Gang entlang. Links und rechts flogen die Zimmertüren der anderen Sippenmitglieder vorbei und auch hier wurde alles von den kostbaren Kristallen erhellt, die in regelmäßigen Abständen in die Decke eingelassen waren. Noruris Sippe hatte aber nicht nur ein großes Vermögen anhäufen können, sondern war dank einer langen Reihe von Eismagiern in der Familie, auch äußerst angesehen. Was die Leute wohl davon hielten, wenn der vielversprechende Sohn urplötzlich in Nacht und Nebel verschwand? Er wollte sich vor allem die Reaktion seines Vaters lieber nicht ausmalen. Dessen Schlafzimmer lag zum Glück noch einen Stock höher in dem luxuriösen Anwesen, somit lief er nicht wirklich Gefahr, ihn durch das Geklappere des Rucksacks zu wecken. Nach einer scharfen Rechtskurve öffnete sich der Gang zur großen Eingangshalle, von der aus man in den großen Speisesaal, die Küche und andere Gemeinschaftsräume der fast zwanzigköpfigen Sippe gelangen konnte und von der aus auch die Treppen in den ersten und zweiten Stock zu den Privatgemächern führten. Wie auch einige andere Gebäude Estrias, war auch dieses Haus größtenteils aus Eis geschaffen. Der rote Teppich, der in starken Kontrast zu den klaren fahlblauen Wänden stand, verhinderte, das Nourir ausrutschte, als er zwei Stufen auf einmal nehmend die Treppe hinab stürmte. Ohne Augen für die überlebensgroßen Skulpturen wichtiger Vorfahren, die an den Wänden der gefrorenen Halle wachten, rannte Nourir in die kleine Schuhkammer neben dem Hauseingang. Vielleicht war es ein wenig merkwürdig, aber er hatte diese Kammer immer gemocht, war sie doch der einzige schlichte Raum in einem Haus, das vor zur Schau gestelltem Luxus nur so überquoll. Alles war verziert mit Szenen von Ahnen und Vorfahren, die Wände der Halle, die Gänge durch die er gerade gelaufen war, selbst das Geländer der Treppen, welche er als Kind so gerne hinab gerutscht war. Da bildete die Schuhkammer eine angenehme Ausnahme. Über einen schlechten Geruch in der Kammer brauchte man sich bei den frostigen Temperaturen auch keine Sorge machen, kam es doch gar nicht erst zu schwitzenden Füßen.
Der Platz an dem die Schneeschuhe seiner Frau standen war leer, schnell schlüpfte er in seine eigenen, hielt dann aber kurz inne. Wahrscheinlich wäre es ganz gut, eine Nachricht zu hinterlassen. Nicht dass sich seine Familie noch sorgen machte. Wenn er so darüber nachdachte, würden sie sich vermutlich auch eher Sorgen um ihren Ruf als um ihn machen...
Da es äußerst selten war, dass die meist kühl berechnenden Eiselfen einfach so einer Laune nachgaben, wurde ein solches Verhalten äußerst kritisch beäugt. Doch das war ihm nun gleich. Er würde Lyiria nicht verlieren!
Da hier kein Teppich lag, schrieb er seine Nachricht einfach ins Eis, genau an den Ort an dem seine Schuhe gestanden hatten. Für so einfache Tätigkeiten, brauchte der Elf sich schon gar nicht mehr großartig konzentrieren. Wo sein Zeigefinger das Eis berührte, hob es sich ein wenig. So hinterließ er rasch eine kurze Nachricht :

„Bin mit Lyiria auf Reisen, macht euch keine Sorgen.
- Euer Nourir“


Ein schlechtes Gewissen hatte er definitiv, entzog er sich doch einfach all seinen Pflichten, ohne Bescheid zu geben. Sowohl die Stadtwache, als auch das Forschungsteam an der Akademie verließen sich darauf, dass jeder seiner Arbeit nachging. Ein bisschen ärgerte es ihn auch, dass seine Frau nicht hatte warten könne, bis er zumindest diese Angelegenheiten geregelt hatte. Auf dem Weg zu der großen Eingangstür wurde ihm aber klar, dass sie vermutlich recht hatte. Wäre er jetzt nicht gegangen, dann hätte er es nie getan. Es war auch ein äußerst cleverer Schachzug von ihr, ihn mitten in der Nacht vor diese Entscheidung zu stellen, wo niemand ihm das Vorhaben hätte ausreden können.
Sich von seiner Familie einfach so davon zu machen, war dahingegen kein Problem für den jungen Gardisten, waren die Beziehungen innerhalb der Sippe doch so kalt wie bei den meisten Eiselfen.
Behutsam öffnete er den linken Flügel der gefrorenen Tür und trat hinaus in die eisige Nacht.

Wie Diamanten ausgelegt auf schwarzem Samt, strahlten die Sterne vom wolkenfreien Himmel und der Mond flutete die große Straße mit weißem Licht. Da es die letzten Tage fast ununterbrochen geschneit hatte, lag der Schnee besonders hoch, doch mit den Schneeschuhen war es kein Problem darauf zu laufen. Nourir blickte sich um und konnte in einiger Entfernung eine Gestalt mit einem anderen großen Rucksack ausmachen. Die Gestalt bewegte sich auf vertraute Art und Weise langsam weg von Nourir. Dieser entfernte Anblick reichte schon aus, um ein unbeschreibliches Gefühl von Zuneigung und Geborgenheit in seiner Brust zu wecken. Schnell rannte er an den hoch aufragenden Häusern vorbei, deren Fassaden teilweise so blank waren, dass man sich in ihnen spiegeln konnte und mit jedem Schritt fühlte er sich ein Stückchen freier. Frei von den Erwartungen seines Vaters, frei von den Pflichten, die er so rücksichtslos zurückließ. Eigentlich hatten sie ihn nie gestört, sondern ihm sogar Spaß gemacht. Dennoch hatten sie das Leben des Elfen festgelegt und es schien so, als hätten sie auch den Rest davon schon beschlossen gehabt. Er hätte nie etwas anderes gesehen als die erfrorene Stadt. Sie war wunderschön, aber eben nicht alles, wie Lyiria nicht müde geworden war zu erklären. Nun war sie es wohl doch müde geworden.
Als Nourir lauten Schrittes näher kam drehte seine Frau sich um und begann glockenhell zu Lachen. Ihre blauen Augen strahlten vor Freude und wenn man genau hinsah, konnte man auch den Triumph in ihnen erkennen.
Aufgrund der schweren Rucksäcke und dicken Mäntel war es nicht ganz einfach sie in den Arm zu nehmen, aber nach einem kurzen Moment gelang es doch. Sanft küsste Nourir Lyiria auf die zarten, blassen Lippen und hatte das Gefühl in ihnen ertrinken zu können. Wo würde seine Frau ihn wohl hinführen? Sie schien sich in Richtung der Eissegler zu bewegen oder hatte sie ein anderes Ziel?
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Re: Aufbruch

Beitragvon Gestalt » Sonntag 5. Oktober 2014, 03:43

Ungezählte Male schon, hatte Nourir vor dieser Entscheidung gestanden, sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen und damit auch alle Sicherheit. So manches Mal war es schon fast ein Dilemma gewesen, aber nun, war es einfach so geschehen. Es hatte kein Abwägen gegeben, keine leidigen Diskussionen - Lyiria hatte ihn vor die Wahl gestellt. Sie konnte und oder wollte nicht länger warten und sie wollte endlich, dass ihr Liebster endlich eine Entscheidung traf - das Abenteuer mit ihr zu teilen oder aber die gewohnten Bahnen Zuhause zu ziehen. Egal, wie er sich entscheiden würde, sie würde ihn immer lieben und auch, wenn es schwer werden würde, beide konnten nur gestärkt aus dieser Erfahrung hervorgehen. Lyiria war sich dessen sicher und blickte optimistisch nach vorn.
Sie hatte den Augenblick gut abgepasst. Die Erwachsenen ihrer Sippe waren entweder anderweitig beschäftigt oder aber bereits am Schlafen. So hatte sie den Abend genutzt, um die letzten Vorbereitungen in Ruhe treffen zu können, um sich dann gestärkt, ausgeruht und fokussiert, auf die reise zu machen. Die junge Elfe kannte ja den Alltag ihres geliebten Nourir und so war es ebenso ein Leichtes für sie gewesen, auch diesen Moment perfekt abzupassen. Natürlich konnte sie die Entscheidung nicht abwarten - würde er ihr wirklich folgen?! Ja, sie verlangte spontan viel von ihm, auch wenn ihm ihre Pläne nie verborgen geblieben waren. Aber sie konnte und wollte nicht mehr warten, Lyiria hatte das Gefühl, dass jetzt die richtige Zeit zum Aufbruch war.
Nun stand sie dort, am Rande der schimmernden Stadt, nur noch ein paar Schritte trennten sie von der Sicherheit ihrer Heimat und der unwirklichen Wildnis dort draußen. Ihren Blick hatte sie unverwandt gen Himmel gerichtet und betrachtete Gedanken verloren das Firmament - vor ihr lag ewiges Eis. Zugeben, sie kannte es nicht anders und ihr Volk, die Eiselfen, wussten sich sehr gut hier zu recht zu finden, trotzdem fragte sie sich fast beiläufig, wie es war, im schlimmsten Fall ganz auf sich alleine gestellt zu sein … noch schob sie die Beantwortung dieser Frage beiseite, denn dies würde weitere, unbequeme Tatsachen hinaufbefördern, über die sie sich noch keine Gedanken machen wollte.
Jetzt gleich wäre es soweit, Nourir würde entweder an ihre Seite geeilt kommen oder auch nicht. Ein klein Bisschen fürchtete sie sich doch, aber auch, wenn er sich dagegen entschied, sie würde ihm dies nicht übel nehmen. Unwillkürlich hielt sie den Atem an und lauschte zurück in die Nacht, die einem dunklen Mantel glich, samten auf Estria lag.
Natürlich waren hier und da Geräusche aus Estria zu hören, die Stadt schlief nie vollkommen, das wäre auch gar nicht möglich und sie konzentrierte sie sich auf jedes Geräusch, um ja nicht das ersehnte, schnelle Stapfen schwerer Lederstiefel zu überhören. Wie angewurzelt stand die weißhaarige Elfe da, unendlich lang wirkende Minuten verstrichen, eher sie aus ihrer Anspannung gerissen wurde. Nourir musste sich für sie und ihre Sache entschieden haben, es konnte nicht anders sein, sie konnte ihn spüren. Mit einem strahlenden Lächeln und vor Freude blitzenden Augen, wandte sie sich schnell um und da war er. Ihr Herz hüpfte vor Freude und nur zu gerne begab sie sich in seine Arme und genoss seine Zärtlichkeiten.
“Ich bin so unglaublich froh, dich an meiner Seite zu wissen”, sprach sie erleichtert aus, “das bedeutet mir unglaublich viel!” Sie blickte dem Mann ihrer Träume fest in die Augen und Liebe sprach aus ihnen. Das mochte überraschend sein, galt doch das naturell Eiselfen als unterkühlt und ihre Gefühle ebenso frostig, wie die raue Natur um sie herum. Aber Lyiria war da schon immer etwas anders gewesen … und wenn es nur Nourir gegenüber war.
Abrupt unterbrach sie ihren liebevollen Blick zu ihm. “Komm, wir müssen weiter, bevor sie auf uns aufmerksam werden.” Damit hatte Lyiria gar nicht mal so unrecht, denn die Patrouillen würden nicht mehr lange auf sich warten lassen. Sie ergriff ihn bei der behandschuhten Hand, so gut es ging und zog ihn geradewegs hinaus in die Wildnis. Zuerst hatte es für Nourir den Eindruck, dass sie den Weg zu den Eisseglern einschlagen wollte, dem war auch so, aber nur grob. Nach einigen Minuten änderte sie die Richtung ein wenig und steuerte auf eine Formation niedriger Eishügel hin. “Du wirst schon sehen”, deutete sie zwischendurch nur mal wage an und ließ alles ziemlich geheimnisvoll erschienen. Soweit ihm das bekannt war, befand sich in der Richtung nichts, nur eine riesige Fläche zerklüften Eises, wo die Winde so stark waren, dass kaum Schnee liegen blieb. Er mochte sich vielleicht erinnern, dass Lyiria durchaus gerne hier herkam, besonders an einem sonnigen Tag - sie liebte es, den sich verändernden Blautönen zu zu schauen und die Ruhe zu genießen, die man hier draußen wahrlich hatte.

Kurze Zeit später kamen sie wohl zu dem Platz, zu dem sie hinwollte. Keine zehn Meter vor ihnen, bewegte sich etwas im Schnee zwischen den Hügeln, auf das seine Frau schnellen Schrittes zueilte.
Nourir konnte sich entspannen, es handelte sich um eine kleinere Meute an Schneehunden, die sie freudig begrüßten, denen Lyiria aber schnell Einhalt gebot, bloß keinen Mucks von sich zu geben. Denn in der Stille der Nacht waren solche Töne wahrlich leicht zu vernehmen und eine aufgescheuchte Patrouille war jetzt das Letzte, was die beiden angehenden Abenteurer gebrauchen konnten.
Eilig winkte sie ihn zu sich und natürlich ließen die Hunde es sich nicht nehmen, den Neuankömmling ausgiebig zu beschnuppern.
Wo Hunde waren, da musste bekanntlich auch ein Gefährt sein und ja, sie war bisher perfekt vorbereitet. Die Eismagierin zauberte zwar keinen Eissegler herbei, aber mit ein paar geübten Sprüchen, kam ein Schlitten, ganz aus Eis, zum Vorschein. Triumphierend und sehr mit sich zufrieden, blickte sie über ihre Schulter und strahlte ihren Liebsten an. ”Wollen wir?”, fragte sie ihn keck und deutete auf den Schlitten. ”Möchtest zu zuerst Platz nehmen oder zuerst den Schlitten führen?” Selbstbewusst überließ die schöne Elfe ihrem Gefährten die Wahl, während sie sich daran machte, die Schneehunde ans Geschirr und damit vor den Schlitten zu spannen. ”Dann kanns nämlich endlich losgehen”, zufrieden blickte sie Nourir an. ”Was hältst du davon, wenn wir Richtung Norden ziehen?”
Damit war es beschlossene Sache, das Abenteuer würde beginnen.
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