Von Ganda, nicht mehr weit vor Jorsa

Dies ist das südliche Königreich unter der Herrschaft des jungen und großzügigen König Richard dem Dritten. Armut findet man hier kaum, sondern meist Wohlstand und Zufriedenheit, einfach ein Reich zum Wohlfühlen.
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Re: Von Ganda, nicht mehr weit vor Jorsa

Beitrag von Erzähler » Donnerstag 9. Februar 2023, 13:39

“Wenn ihr so weiter macht, haben wir bis morgen früh schon alles ausprobiert. Da bleibt ja nichts mehr für zukünftige Treffen übrig.”
Versuchte sie locker zu kontern, was schwer war, denn Lando lachte kurz auf und ließ damit die Sonne wieder in ihre frei Herzen scheinen. Anscheinend war ihr 'Konter' für ihn etwas, das nicht möglich war. Für Ideenreichtum war also gesorgt und nicht nur dieses Wissen ließ Earanes Schenkel entflammen. Die Worte allein, hatten eine starke Wirkung auf sie. Die Brüder schafften es, allein durch die Beschreibung von dem was sie vor hatten, sie in Wallung zu versetzten. Vor ihrem inneren Auge sah sie das Bild vor sich, wie sie auf Marcos’ Schoß saß und sie auf dem Sofa Platz genommen hatten. Sie mit dem Rücken an ihn gelehnt, die Fußballen auf seinen Oberschenkeln abstützend, während er ihre Beine für seinen Bruder öffnete und dieser mit seiner goldenen Zunge sie die Sterne ein weiteres Mal sehen ließ. Eara schluckte hart. Ihr war das Kopfkino anzusehen. Man konnte das Bild beinahe schon in ihren Augen spiegeln sehen. Dann schloss sie diese und räusperte sich, ehe sie sich zu den Schelmen nach unten beugte. Beide sah sie direkt an und… Sie grinste.
“Wenn ich euch beide vorher gleichzeitig verwöhnen darf.”
Marco zog eine Braue hoch und meinte:
„Hinterher wäre besser. Sonst ist es zu schnell vorbei, meine Schöne.“
Lando nickte zustimmend und meinte:
„Wenn du uns verwöhnen willst, dann werden wir früher oder später zum Ende kommen und wieder eine Pause brauchen. Deshalllllb...“
Er ließ seine eine Hand in den Spalt zwischen ihren Schenkeln gleiten um leicht ihren Venushügel zu streicheln.
„....lass dich erst ausgiebig von uns verwöhnen. Sonst ist es zu schnell vorbei.“
Da knurrte ihr Magen. Wobei ihr Verlangen und Appetit nach den beiden auch noch nicht gestillt war. Gänzlich unpassend war es also nicht. Dennoch… Mit geröteten Wangen richtete sie sich wieder auf.
“Aber: Wir beide -”
Sie sah zu Lando und pikste mit ihrem Zeigefinger leicht in seine Wange.
“Müssen endlich mal das Geschäft abschließen! Und wir sollten endlich zu Mittag essen…”
Brummelte sie die letzten Worte und sah zur Seite weg. Sie hatte Hunger. Musste nach Wolf sehen. Und erst wenn sie endlich das Geschäft von Meister Mortimer abgeschlossen hatte, würde sie einen freien Kopf haben. Aber diese zwei Trottel-Brüder mussten sie ja immerzu ablenken! Einer von ihnen hatte seine Finger jetzt schon wieder in echt verbotenen Bereichen und der Andere war auch nicht besser, da er ihre Kehrseite massierte. Dabei sahen sie soooo unschuldig zu ihr auf, als könnte man meinen sie lägen im Freien auf einer Wiese beim Picknick...
Und schon wieder knurrte ihr Magen.
Das ließ dann Lando sein Tun unterbrechen und auch Marcos erhob sich mit einer kleinen Verzögerung. Sie reichten ihr synchron ihre Hände und halfen ihr auf die Beine.
„Du hast ja Recht.“, meinte Lando.
„Es fällt uns halt schwer, die Finger bei uns zu lassen, wenn du in unterer Nähe bist. Aber jaaa... etwas Essen wäre gut, das Geschäft abschließen und dann...“
Marcos beendete den Satz seines Bruders:
„Dann kannst du uns nach Herzenslust benutzen und aussaugen, ganz wie dein Herz es begehrt.“
Dabei glühte sein Blick und Era wusste, sie musste sich mit ihren Vorhaben beeilen, sonst würde mindestens einer der beiden wieder über sie 'herfallen' ..im positivsten aller Sinne.
„Damit es schnell geht, empfehle ich, dass Era und ich ins Büro gehen und ...versuchen brav zu sein.“
Marcos nickte und erwiderte:
„Gut, dann geh ich noch mal in den Stall, schau nach dem Rechten und komme dann mit Mittagsessen. Soll ich noch deinem Wolf sehen, Era?“
Er dachte mit und hatte einfach ein Herz für Tiere, das merkte man sofort. Era nickte und wusste, Wolf würde aus seiner Hand sicher ein gutes Stück Fleisch nicht ausschlagen. Außerdem roch Marcos sicher nach ihr, was ihrem tierischen Begleiter mehr als deutlich verriet, dass sie ihm vertraute und er somit zumindest 'zeitweise' zu ihrem Rudel gehörte.
Also trennten sie sich noch einmal...

...und dieses Mal schafften sie es auch ohne Zwischenfälle in Landos Büro, wo er das Schwert schnell weg räumte. Es war einfach nicht die richtige Zeit um vergangenes aufzuwühlen, weswegen er das vor kurzem begonnene Spiel verwarf und sich ganz in Eras Hände begab. Sie konnte nun Hand anlegen, ganz so wie Meister Mortimer es ihr gezeigt hatte und die letzten Einstellungen vornehmen, so dass nach einem prüfenden Blick der Gehrock wirklich PERFEKT saß!
Lando war schon ein schöner Mann!
Da stand er, groß, mächtig von Geburt an und sich seiner Präsenz gar nicht bewusst. Wer in diesen Stand gebogen wurde, der übernahm einfach gewisse Haltungen und was bei anderen gewiss arrogant oder überheblich wirken mochte, dass gab ihm eine Aura von Selbstbewusstsein und jedem der ihn beobachtete, dass Gefühl, dass man ihm vertrauen konnte. Dieser Mann wusste was er tat und strahlte Sicherheit aus – Geborgenheit, wenn er Earane mit so warmen Blick ansah. Lächelnd kam er näher und fragte neckend:
„Gefällt dir was du siehst?“
Und das Gewand unterstrich diesen feinen Hauch von edler Eleganz und nicht zu übertriebenen Luxus. Lando lächelte charmant. Oh... er wusste um seine Wirkung auf sie, aber das beruhte auf Gegenseitigkeit. Sie musste ihn so schnell wie möglich wieder aus seinen Sachen heraus bekommen, sonst würde ein Unglück passieren. Aber dann ging er plötzlich an ihr vorbei und umrundete seinen Schreibtisch.
„Gut... Meister Mortimer hat sich wirklich wieder einmal selbst übertroffen.“
Lando sperrte nicht einsichtig für ihre Postion eine Schranktür unterhalb auf und holte eine Geldkassette hervor.
„Kommen wir zum geschäftlichen.“
Er setzte sich und bot ihr mit einem Handzeig an, ebenfalls Platz zu nehmen. So sachlich seine Stimme klang, so sehr amüsierte sein Blick, wenn er sie ansah und die Funken nur so sprühten. Ob er auch so sachlich klingen konnte, wenn sie ...etwas freches tat?
„Möchtest du verhandeln, oder vertraust du mir?“
Er legte leicht den Kopf schräg und musterte sie. Mortimer hatte es ihr überlassen, für sich einen Aufschlag selbst zu verhandeln, den sie dann zur freien Verfügung hatte. Jetzt bot Lando ihr an, diese Bürde ihr von den Schultern zu nehmen, wenn sie daran keine Freude haben würde. Nicht jeder handelte gern und es würde Zeit kosten, die sie anders nutzen könnten.
...
Wie sie sich auch entschied, ein wenig später klopfte es und Carmen öffnete die Tür. Hinter ihr stand Marcos und sie hatten einen kleinen Wagen vor sich, der mit großen runden Rädern leise quietschend in den Raum geschoben wurde. Darauf standen drei Gedecke, ein Brotkorb und Butter, ein noch dampfender Braten, gekochte Möhren und mit Gewürzen gebackene Kartoffelspalten.
Noch einmal meldete sich spontan Earanes Magen und dieses Mal laut und deutlich. Carmen lächelte nur und tat auf.
„Zum Nachtisch...“
, wies sie unter die Tischdecke, wo eine zweite Etage mit kleinen Schalen und Löffeln unterhalb der Tischplatte wartete.
„...gibt es Karamellpudding.“
Dann nickte sie Lando zu und verabschiedete sich. Marcos begleitete sie noch zur Tür und meinte:
„Ich habe noch etwas mit meinem ...unserem Herrn zu besprechen.“
Noch wussten die anderen Angestellten ja nicht, wie sehr sich ihr Verhältnis in so kurzer Zeit geändert hatte. Marcos wollte es anscheinend langsam angehen. Carmen nickte abermals und entschwand eine fröhliche Melodie pfeifend. Marcos grinste, schloss die Tür ab und nahm sich einen Stuhl, den er geräuschvoll an den kleinen Wagen heran zog.
„Ich glaube, Carmen ahnt schon was. Sie ist so...“
„...feinsinnig?“
„...neugierig, wollte ich sagen, aber das passt auch.“
Sie lachten und machten sich über das vorzügliche Essen her. Es hatte fast etwas familiäres, so mit ihnen zusammen zu sitzen und zu speisen. Die Brüder reichten sich oft ohne ein Wort oder nicht mal einen Blick z. B. das Brot oder die 'göttliche' Soße. Auch Era wurde mit einbezogen, ganz selbstverständlich auch mal 'gefüttert' und sie genossen einfach diese gute Zeit. Sie hatten alle viel schlimmes hinter sich, also musste man solche Momente feiern!
„Carmen hat sich wieder selbst übertroffen! Ist das Rosmarin?“
„Ja. In des Soße könnt ich baden!“
„Ich platze gleich, aber ich kann nicht aufhören!“
„Wir müssen viel essen! Wir haben noch viel vor!“
„Stimmt!“
Beide sahen hungrig zu der Elfe und aßen schneller.
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Re: Von Ganda, nicht mehr weit vor Jorsa

Beitrag von Eáránë Fëfalas » Samstag 11. Februar 2023, 22:05

Trotz ihrer Worte war ihr klar, dass den beiden die Ideen wohl niemals ausgehen würden. Ein bisschen nervös machte es sie schon. Nicht, weil die Brüder es schafften, ihren Schoß wieder zum Glühen zu bringen, sondern… Weil sie selbst bisher kaum Ideen hatte. Würde es ihnen irgendwann langweilig mit ihr werden? Doch kamen ihre Gedanken nicht dazu, diese Spirale hinab zu steigen. Die Flammen der Lust verbrannten jegliche aufkeimende Sorgen. Auch sie wollte die beiden etwas ärgern. Oder so. Hinterher? Sonst wäre es zu schnell… Wie gut, dass sie noch immer etwas rot war, sonst würden Lando und Marcos nun sehen, wie das Blut wieder in ihren Kopf stieg. Dass ihnen ihre Bemühungen gefiel, hatte sie diesen Morgen schon merken dürfen. Dennoch löste diese verbale Bestätigung eine Flut an Freude aus, die einen riesigen Schwarm an Schmetterlingen in ihrer Magengegend flattern ließ. “Nun ja…” Begann sie deutlich aufgeregt. “Wenn ich weiter mache, dann… Wü-würdet ihr an sich… Länger durchhalten…" Führte sie ihren Gedanken weiter aus und ließ die Zwillinge daran teilhaben. Wobei ihr Kopf begann so zu glühen wie ihr Schoß, denn… Sie war diejenige, die im Bett weniger Ausdauer hatte als die Männer. Schon alleine mit ihnen darüber zu reden, ließ sie fast schon wieder schwindelig werden. Nicht zuletzt, weil sie auch schon wieder ihre Hände deutlich spürte und ihren Körper zum Zittern brachten. Eara versuchte schon gar nicht mehr, bei klarem Verstand zu bleiben. Seufzend legte sie ihren Kopf in den Nacken, während die Finger ihre Mitte streichelten. Erst das Knurren ihres Magens holte die Jägerin wieder zurück. Und da war ja was gewesen. Sofort entsann sie sich wieder das Geschäft mit dem Landgrafen abwickeln zu müssen.
Es dauerte zwar noch einige Augenblicke, bis die Männer ihre Hände wieder zurückgezogen und ihr eine Verschnaufpause gönnten. „Es fällt uns halt schwer, die Finger bei uns zu lassen, wenn du in unterer Nähe bist. Aber jaaa... etwas Essen wäre gut, das Geschäft abschließen und dann...“ “Ich merk’s!” Eáránë ließ sich aufhelfen und versuchte, einen tadelnden Blick aufrecht zu erhalten, was ihr nicht so gut gelang. Denn ihre Mundwinkel zuckten auch schon zu einem geschmeichelten Lächeln. Ehe sie nach Luft schnappte und zu Marcos sah. “He!” Leicht piekste sie ihm in die Seite. Unter seinem glühenden Blick musste sie schlucken. Weshalb sie ganz froh war, dass Lando wieder das Wort ergriff, dem sie nickend zustimmte. “”Mhm.”
„Gut, dann geh ich noch mal in den Stall, schau nach dem Rechten und komme dann mit Mittagsessen. Soll ich noch deinem Wolf sehen, Era?“
“Oh, bitte!” Stimmte sie dem Dunkelhaarigen zu und hatte ihre Hände auf ihre Brust in Höhe ihres Herzens gelegt. “Nicht, dass er den Pferden noch das Stroh wegfrisst.” Es klang so, als würde sie es ihrem Gefährten durchaus zutrauen. Er war ein Schalk und in seiner Frechheit vielleicht etwas zu unberechenbar. Vor allem war er verfressen - na ja… Er hatte für einen Wolf einen gesunden Appetit. Ein wenig verlor sich die Nachtelfe in ihren Gedanken um ihren Begleiter, was auch an ihrem nun leicht verzückten Gesichtsausdruck zu erkennen war. Als es dann soweit war und sie sich trennten, folgte sie Lando wieder in sein Arbeitszimmer.

Und ein weiteres Mal legte Eáránë dem Abbild Lysanthors, der gewiss auch Phauns Segen erhalten hatte, den Gehrock an. Unter seinem warmen Blick fühlte sie sich so unsagbar wohl. Als müsste sie in seiner Gegenwart nichts befürchten, das ihr wirklich schaden könnte. Nicht einmal das Licht, das er ausstrahlte. Mit ihren Fingern strich sie über den Stoff ihres Meisters, der so perfekt am Körper des Adeligen saß. „Gefällt dir was du siehst?“ Ihre Hände stoppten ihre Reise und Eara blickte zu dem Blonden. “Ja.” Hauchte sie die einfache Antwort seinen Lippen entgegen. Die aber bedeutungsschwer in der Luft zwischen ihnen hing. Auch wenn er seine Frage neckend gemeint hatte, so ließ sie sich in diesem Moment nicht ärgern. Sondern antwortete so ehrlich, dass es jeglicher Prüfung Lysanthors bei weitem standgehalten hätte. Sein charmantes Lächeln ließ sie wieder etwas verlegen zur Seite sehen. Diese Spannung… Es war beinahe schon ein Wunder, dass Venthas Kräfte zwischen ihnen nicht ausgelöst wurden. Eigentlich müsste es blitzen wie in einem Gewitter mitten in den Bergen. Als Lando an der jungen Elfe vorbeiging, schloss sie für einige Augenblicke ihre Augen. Sie hörte, wie er den Schreibtisch umrundete, eine Schranktür öffnete und etwas herausholte, das etwas klackerte. kaum hörbar seufzte sie. Warum nur… Warum hatten beide Brüder solch eine intensive Wirkung auf sie?
„Kommen wir zum geschäftlichen.“
Eáránë atmete durch und wandte sich dem Grafen zu. Ihre Schultern straffte sie und nahm Platz. Mit katzen gleicher Grazie setzte sie sich. Ihre Haltung war gerade und locker legte sie ihre Ellenbogen auf die Lehne ab. Ein Bein schwang sie in keiner zu übertriebenen Bewegung auf das andere. Leicht reckte sie ihr Kinn in die Höhe. Ihre Haltung hatte beinahe schon etwas Erhabenes. Wie unverschämt! In der Gegenwart eines Adeligen und das als einfache Jägerin und nun Assistentin! Lag wohl eher an den elfischen Genen… Selbstsicher lächelte sie den Mann an. “Ich möchte verhandeln.” Lange musste sie nicht überlegen. Es war… Als trüge es dazu bei, dass sich die Spannung noch etwas mehr intensivierte. Oder bildete sie es sich ein? Jedenfalls wollte Eara sich selbst beweisen. Vertrauen hin oder her, es ging hier um das Geschäft ihres Meisters. Es war sein Geld. Und bei ihrem ersten Auftrag wollte sie sich nicht auf sowas einlassen. Mortimer hatte ihr nicht ohne Grund einen Preis genannt und das Verhandeln ein wenig mit ihr geübt. “Der Preis setzt sich aus den Materialkosten, der Arbeitszeit Meister Mortimers und Euren-” Ihre bernsteinfarbenen Augen funkelten leicht, als sie auf die höfliche Ansprechweise zurückgriff “...Sonderwünschen zusammen. Insgesamt sind es 4 Drachmen und 20 Lysanthemer." Als sie losgeschickt wurde, hätte sie eher damit gerechnet, absolut nervös bei der Verhandlung zu sein. Nun, in der Zwischenzeit ist auch einiges vorgefallen. Und die hatten eine gänzlich andere Beziehung zueinander als noch vor zwei Tagen. So wie ihm bewusst war, dass sie unter seinen Blicken und Berührungen dahin schmolz wusste auch sie, dass er unter ihren Fingern und Lippen erbebte. Würden sie sich auch bei der Verhandlung eher anstacheln und eine gewisse Spannung entwickeln?
Mag er es überhaupt, wenn ich selbstsicher verhandeln möchte? Fragte sich die Weißhaarige unweigerlich, was Lando wohl lieber gefallen hätte. Ihre Sturheit ließ sie aber ihre Entscheidung nicht bereuen. Immerhin ging es um Meister Mortimers Geschäft! Aber das Gefühl, diesem Mann gefallen zu wollen, konnte sie einfach nicht abschütteln. Was machten diese Trottel-Brüder nur mit ihr?

Kaum war das Geschäft abgeschlossen, kam auch schon Carmen mit dem Mittagessen. So als hätte sie einfach das richtige Zeitgefühl. Und alleine schon der Duft, der vom Wagen aus den Raum erfüllte, ließ wieder den Magen der Nachtelfe knurren. “Das riecht unsagbar köstlich!” Ließ sie die Menschenfrau mit großen und leuchtenden Augen wissen. “Wah-” Staunte Eara über den zweistöckigen Wagen und musste schlucken, als sie den Karamellpudding präsentiert bekam. “Ein Wunder, dass hier nicht alle kugelrund sind…” Sprach sie zwar eher zu sich selbst, aber gut für alle Anwesenden hörbar. Carmens Essen war einfach göttlich! Diese Frau konnte kochen… Ihre Mahlzeiten waren doch nicht irdisch! Oder klang das übertrieben? Eara fand nicht.
“Bis dann.” Verabschiedete sich auch die Elfe fröhlich und vernahm noch die pfeifende Melodie. Sie sah zwischen den Brüdern hin und her. “Sie hat eine ausgezeichnete Menschenkenntnis.” Erinnerte sie sich an das Gespräch am Vorabend, nachdem Lando ihr das Veilchen verpasst hatte. Die Wangen von Eáránë erröteten leicht und ein leises Glucksen entkam ihr. Und wie selbstverständlich aßen sie gemeinsam. Als ob es schon immer so gewesen war. Und erneut breitete sich das Gefühl von Heimat in ihr aus. “Wenn ihr euch so weiter vollstopft, müsst ihr dann wohl doch zuerst verwöhnt werden.” Begann nun die Nachtelfe und… Nahm sich ihre Zeit, das Essen dieser Wunderköchin zu genießen. beinahe schon unschuldig aß sie weiter, so als hätte sie nichts gesagt. “Mmmhhh…” Seufzte Eara genüsslich während sie kaute und hatte ihre Augen geschlossen. Das war so gut.
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Re: Von Ganda, nicht mehr weit vor Jorsa

Beitrag von Erzähler » Donnerstag 16. Februar 2023, 12:13

Era half Lando gerade in den neuen Gehrock.
„Gefällt dir was du siehst?“
Ihre Hände stoppten ihre Reise und Eara blickte zu dem Blonden auf.
“Ja.”
Hauchte sie die einfache Antwort seinen Lippen entgegen. Die aber bedeutungsschwer in der Luft zwischen ihnen hing. Auch wenn er seine Frage neckend gemeint hatte, so ließ sie sich in diesem Moment nicht ärgern und erzeugte so unverhofft eine ungewohnt heftige Wärme. Sein Blick nahm sie einen Moment gefangen und fast hätte sie sich geküsst... Era war so ehrlich, dass sie jeglicher Prüfung Lysanthors standgehalten konnte und Landos warmes Lächeln ließ sie dann etwas verlegen zur Seite sehen. Diese Spannung…
„Kommen wir zum geschäftlichen.“
Era atmete durch und wandte sich dem Grafen zu. Leicht reckte sie ihr Kinn in die Höhe. Wie... frech. Selbstsicher lächelte sie den Mann an.
“Ich möchte verhandeln.”
Lange musste sie nicht überlegen. Es war… Als trüge es dazu bei, dass sich die Spannung noch etwas mehr intensivierte. Nein, das bildete sie sich nicht ein. Lando grinste und hob leicht seine linke Braue. Er leckte sich über die strahlend weißen Zähne und genoss sichtlich ihr Spiel.
Außerdem war Era auch immernoch eine Angestellte von Mortimer und er hatte ihr nicht ohne Grund einen Preis genannt und das Verhandeln ein wenig mit ihr geübt.
“Der Preis setzt sich aus den Materialkosten, der Arbeitszeit Meister Mortimers und Euren- ...Sonderwünschen zusammen. Insgesamt sind es 4 Drachmen und 20 Lysanthemer."
Als sie losgeschickt wurde, hätte sie eher damit gerechnet, absolut nervös bei der Verhandlung zu sein, aber nun war sie die Ruhe selbst und konnte es richtig genießen. Sie hatten eine gänzlich andere Beziehung zueinander als noch vor zwei Tagen. Auch bei dieser Verhandlung kam es eher dazu, dass sie sich eher anstachelten und eine gewisse Spannung sich ganz natürlich entwickelte.
Das Gefühl, diesem Mann gefallen zu wollen, konnte sie nicht abschütteln, aber daran war auch nichts schlechtes und Landos strahlender Blick folgte jeder ihrer Bewegungen. Er ließ sie allein durch seine ungeteilte Aufmerksamkeit spüren, wie sehr er sie begehrte. Seine Augen brannten sich mühelos durch die dichtesten Stoffschichten und drangen ungehindert in sie ein.
„Sonderwünsche kosten also extra... nun gut.“
Er faltete die Hände unter seinem markanten Kinn und legte den Kopf darauf ab. Das hier war wieder ein Spiel und seine Laune war auf dem Zenit. Es ging nicht darum, dass er sie für ihre körperliche Zuwendung, für diese süßen Gefälligkeiten bezahlen würde, es ging viel mehr um das Verhandeln an sich. Es reizte ihn, ihren Wert...Moment... in die Höhe zu treiben? Era hatte gerade nicht aufgepasst. Ein paar Mal war der Preis schon hin und her gegangen und sie redeten über eingesetzte Taschen, als wären es Stunden, die sie dafür für ihn und seinen Bruder zur Verfügung stehen würde. Die unterschwelligen Botschaften waren nicht klar zu benennen, aber es brannte ihr ein Loch ins Höschen, wie er sie dabei ansah. Aber irgendwann hatte sich etwas verändert. Sie standen bei Vier Drachmen und 40 Lysanthemern und er meinte gerade:
„Na gut... Vier Drachmen, 80 Lysanthemer und du bleibst diese Nacht in meinem Bett!“
Abgesehen davon, dass er doch eigentlich hinunter hätte bieten sollen, wollte sie bestimmt auch überhaupt nicht sein Bett verlassen... oder? Hatte Lando gerade nicht aufgepasst, oder machte er das mit Absicht? Sein Blick ruhte auf ihrem Herzen... ein Stück daneben, mittig zwischen ihren Brüsten. Auf diese Weise zu verhandeln machte wirklich riesen Spaß! Wenn sie jetzt einschlug, dann hatte er sich selbst ausgetrickst und es wäre noch mehr Freude, ihm das unter die Nase zu reiben, wenn er wieder klarer denken konnte.
...
Kaum war das Geschäft abgeschlossen, kam auch schon Carmen mit dem Mittagessen.
“Das riecht unsagbar köstlich! ...Wah-”
, staunte Eara über den zweistöckigen Wagen und musste schlucken, als sie den Karamellpudding präsentiert bekam.
“Ein Wunder, dass hier nicht alle kugelrund sind…”
Carmen erklärte nebenbei:
„So fleißig wie hier alle sind, da brauchen sie auch viel gutes und gesundes Essen.“
“Bis dann.”
Verabschiedete sich auch die Elfe fröhlich, als die Köchin ging und vernahm noch die pfeifende Melodie. Sie sah zwischen den Brüdern hin und her.
“Sie hat eine ausgezeichnete Menschenkenntnis... Wenn ihr euch so weiter vollstopft, müsst ihr dann wohl doch zuerst verwöhnt werden.”
Marcos verschluckte sich leicht und Lando sah sie nur voller Begierde an. Beinahe schon unschuldig aß sie weiter, so als hätte sie nichts gesagt.
“Mmmhhh…”
Seufzte Eara genüsslich während sie kaute und hatte ihre Augen geschlossen. Das war so gut.
„Ich bin dafür, wir nehmen den Nachtisch im Schlafzimmer ein.“
Landos Stimme war zwar sachlich, aber dem Blick nach, dem er seinem Bruder zu warf, alles andere als Unschuldig.
„Oh... jaaahhh!!!“
, erwiderte Marcos und schnappte sich die Schüssel und einen großen Löffel. Die Schälchen ließ er allerdings stehen. Vergessen? Vielleicht...
Kaum da Era den letzten Bissen getan hatte, wurde sie plötzlich wie eine Prinzessin in die Luft gehoben. Lando trug sie hinter dem gut gelaunten dunklen Bruder her und stieß mit der Ferse hinter ihnen die Tür zu. Sie gingen einmal mehr durch das Bad und dann setze Lando sie vorsichtig auf seinem Bett ab. Sofort begannen die Brüder sich auszuziehen. Marcos hatte den Pudding auf den Nachtisch zu ihrer Linken gestellt und sah irgendwie immernoch sehr hungrig aus. Lando meinte heiser:
„Bit... bitte zieh dich auch aus.“
Dann holte er ein Lacken aus einem Schrank und während Era sich entkleidete, deckte er das Bett ab. Marcos war schneller und warf sich schon lachend und splitternackt darauf, kaum lag der Stoff. Er klopfte ungeduldig wie ein kleiner Junge neben sich auf die Matratze und wackelte mit den schwarzen Brauen. Dabei gab er ein hungriges Knurren von sich. Lando war dagegen ganz galant und half Era sogar mit einer Verbeugung ins Bett zu steigen. Dann breiteten sie sie zwischen sich aus und Marcos meinte:
„Bitte... jetzt... still... halten!“
Dann tropfe er mit dem großen Löffel dicke Kleckse Pudding auf ihre Brüste. Kalt und feucht zogen sie ihre Brustwarzen zu kleinen Koten zusammen, aber wurden gleich darauf von warmen Lippen und heißen Zungen belohnt. Je ein Bruder saugte und schmatzte leise an ihr und sandte dabei wohlige Schauer durch ihren Körper.
„Hmmm... ist das lecker!“
„Kann garnicht genug bekommen!“
„So süß und weich im Mund...“
„Ich will mal unten...“
Und schon hatte Lando einen Finger in die Puddingschüssel gesteckt und kurz wurde es kühl zwischen ihren Beinen um gleich darauf in feuchter Glut aufzugehen. Saftig und voller Hingabe drängte sich Landos Zunge zwischen ihr weiches Fleisch und er brummte überaus zufrieden in ihren Schoß. Dann hob er kurz seinen Kopf und winkte seinen Bruder zu sich.
„Koste auch mal! Dieser Hauch von Salz in der karamellisierenden Süße... WAHNSINN!“
Marcos wiedererstand nicht mal eine Sekunde der Einladung und schon drängelten sich zwei Münder zwischen ihren Beinen.
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Re: Von Ganda, nicht mehr weit vor Jorsa

Beitrag von Eáránë Fëfalas » Samstag 18. Februar 2023, 17:56

Natürlich gefiel ihr, was sie sah. Die Nachtelfe sah sich gerne nicht nur Lando, sondern auch Marcos an. Es war faszinierend, sie sich einfach zu betrachten. Ob nun den Landgrafen in dieser Situation, in der er seinen neuen Gehrock anprobierte, oder vorhin, als sie den Verwalter bei seiner Arbeit beobachtet hatte. Diese Männer hatten etwas an sich, das sie einfach in ihren Bann zog. Und auch nun während der Verhandlung konnte Era ihre Augen nicht von den Blonden nehmen. Diese Spannung kitzelte aber ihr Selbstbewusstsein hervor. Bei den Göttern! Wo kam das denn her? Eigentlich hätte alleine schon Landos Blick sie längst zum Schmelzen gebracht. Gewiss reihte sie sich bei unzähligen Frauen oder womöglich auch Männern ein, die nicht nur seinem Charme, sondern auch dem seines Bruders erlegen waren. Da war sie wohl wie die meisten. Und Eáránë versuchte nicht einmal zu tun, dass ihre Anwesenheit und Neckereien keinen Effekt auf sie hatten. So zu tun, als ‘sei sie nicht wie jede andere Frau’. Nein. Stattdessen genoss sie es, im Licht des Blonden zu baden und ließ sich von der Dunkelheit des anderen Zwilling einnehmen. Sie wollte ihnen gefallen, dass es ihnen mit ihr nicht langweilig wurde. Sie war nur eine Frau von vielen. Aber war es schlimm? Tatsächlich machte sie sich diesbezüglich keine weiteren Gedanken. Dies lag wohl auch daran, dass sie ihr das Gefühl gaben, vollkommen begehrt zu werden. Und in dieser kurzen Zeit des Vormittags, bis noch kurz vor der Verhandlung mit Lando, zeigten sie der Nachtelfe solch ein immenses Vertrauen. Mit noch niemandem hatte sie innerhalb solch einer kurzen Zeit so intensive und krasse Höhen und Tiefen erlebt. Und der Vorabend war nicht weniger wild gewesen. Und nun machten diese Trottel-Brüder sie mit ihrem Spieltrieb vollkommen wahnsinnig! Moment… Irgendetwas… Irgendetwas lief anders als… Als es sein sollte.
„Na gut... Vier Drachmen, 80 Lysanthemer und du bleibst diese Nacht in meinem Bett!“
Hatte sie sich gerade etwas zu sehr ablenken lassen? An welchem Punkt sind sie den Preis höher gegangen? Natürlich schlug sie da ein! Etwas sehr enthusiastisch stand Eara auf und besiegelte den Deal. Während die Frau die Hand des Grafen hielt, entsann sie sich der Bedeutung des zweiten Teil seines Satzes. Ihre Augen weiteten sich und im gleichen Moment schnappte sie nach Luft. “Die Nacht bei di- Das hat nichts mit dem Geschäft zu tun!” Ging die Weißhaarige dann mit rotem Kopf auf ihn ein. Ihre Mundwinkel zuckten zu einem verlegenen Lächeln, das sie sich einfach nicht verkneifen konnte, ebenso wie sie seine Hand erst nicht loslassen wollte. Es fühlte sich einfach so angenehm an. Die Augenlider hatten sich gesenkt und auch wenn sie sich nun den Schreibtisch ansah, war die leise Freude in ihren Zügen zu erkennen. Ihr entkam sogar ein Kichern. In ihren Gedanken verloren streichelten ihre Finger über die Haut seiner Hand. Ich darf diese Nacht bei ihm verbringen… Ihre Hand löste sich von seiner, aber um sich dann auf ihre warmen Wangen zu legen. Die andere Hand gesellte sich auf die andere Seite ihres Gesichts. Und man hätte beinahe meinen können, dass Lando ihr ein überaus großes und wertvolles Geschenk gemacht hätte. Diese Brüder! In deren Gegenwart verhielt sie sich seltsam! Diese… Diese Frechdachse! “A-aber Marcos doch auch, oder?” War einer ihrer ersten Gedanken, die sie nun aussprach. Womöglich stand dies gerade außer Frage. Aber nachdem nun der Druck weg war, das Geschäft endlich abzuschließen, wirbelten ihre Gedanken und Gefühle wild umher. Als hätten sie nun einen Halt verloren. Es fühlte sich ja beinahe wie bei einer Wanderung ganz weit oben in den Bergen an, wo die Luft sehr dünn war. Tatsächlich brauchte die Jägerin einige Momente, um wirklich zu verstehen, was gerade alles passiert war. Dies kam ihr, als sie den Geldbeutel in der Hand hielt und diesen in einer der Taschen ihres Gürtels verstaute. Hatte Lando eigentlich einen höheren Preis bereit gelegt? Er wertschätzt Meister Mortimer und seine Arbeit sehr und scheint überaus großzügig zu sein. Das kann kein Zufall sein, dass er den Preis höher getrieben hat.
Und tatsächlich maßte sich die junge Nachtelfe nicht mal annähernd an, auch nur ansatzweise daran zu denken, dass sie ihn so sehr ablenken könnte, dass er so unvorsichtig in ihrer Gegenwart wurde. Nein. Da gab es ganz andere Kaliber an Frauen! Und sie gehörte eher nicht zu denen, die nur mit den Fingern schnippen mussten und ihr dann alle zu Füßen lagen. Ooooder hatte sie nun tatsächlich etwas, das sie Lando unter die Nase reiben könnte? Eáránë verstaute aber ihren Gürtel mit ihren Wertsachen in den Rucksack, den sie nach wie vor hier stehen hatte.

Wirklich durchatmen konnte Eara aber nicht. Denn Marcos kam nun hinzu und selbst das Mittagessen blieb nicht gänzlich ohne Spannung zwischen den dreien. Tehehe… Dieses Mal hatte sie es geschafft, Marcos zum Verschlucken zu bringen. Bei Phaun… Landos Blick brannte ja regelrecht die Stoffe ihres Kleides weg! Aber diesen Triumph ließ sie sich nicht nehmen. Genüsslich verzehrte sie ihre Mahlzeit.
„Ich bin dafür, wir nehmen den Nachtisch im Schlafzimmer ein.“
Langsam sah sie zwischen den beiden hin und her. Ihre Augen verengten sich etwas. Irgendetwas sagte ihr, dass sie der Nachtisch sein würde. Und warum ließ Marcos die Schälchen hier stehen? Zum Nachfragen kam sie nicht, da sie dann auch schon hoch gehoben und getragen wurde. Den beiden würden gewiss nicht die Ideen ausgehen. Vorsichtig wurde sie auf das Bett gelegt. Gebannt betrachtete sie die Brüder, wie sie sich auszogen. Erst als Lando sie ansprach, wurde sie aus ihren Gedanken geholt. Ja, ihr gefiel, was sie sah. Eara blinzelte ein paar Mal, ehe sie nickte und sich erhob, um sich ihrer Kleidung zu entledigen. Marcos’ Vorfreude brachte sie zum Lachen und sie ließ sich auf das Bett helfen. Zunächst kniete sie neben dem Dunkelhaarigen und beugte sich zu ihm herunter, um ihn zu küssen, bevor sie sich auf das frische Laken legte und dann positioniert wurde. Mit großen Augen sah sie zu dem dunklen Bruder, wie dieser sich nun den Pudding nahm und… Die kalten Kleckse auf ihrer brust verteilte. Leise quiekte sie auf, versuchte aber wieder still zu bleiben, nachdem sie zusammengezuckt war. Und Eara kam erst gar nicht dazu nachzufragen, was sie vorhatten. Es dauerte nicht mal mehrere Sekunden, als nun zwei Münder das Karamell von ihrer Haut saugten und leckten. “Hihihihi” Ihre Arme hatte sie angewinkelt, sodass sie in ihren Handrücken kichern konnte, da es sie an manchen Stellen doch ziemlich kitzelte. Gleichzeitig aber jagten sie ihr mehrere Schauer durch den Körper. Und so mischte sich unter das Kichern auch mal das ein oder andere Stöhnen. Was nun mehr wurde, nachdem der Nachtisch nun in ihrem Intimbereich gekleckst und sofort geleckt wurde. Ihre Beine zitterten, während sie ihren Rücken durchstreckte. “Ah!” Stöhnte sie auf und ihre Finger krallten sich in das weiße Laken. “Nnnnhh…” Eara biss sich auf ihre Unterlippe und rang um ihre Selbstbeherrschung. Zumindest um das, was noch von ihr übrig war. “I-ich möchte auch.” Ließ sie ihre Liebhaber wissen. Sie wollte, dass sie sich links und rechts neben sie legten, sodass sie sich zwischen sie knien konnte. Mit der Schüssel auf ihrem Schoß wollte sie nun auf ihre Körpern etwas vom Pudding verteilen, aber ganz gezielt auf ihre hart gewordene Männlichkeit, um selbst das Süße von ihrer Haut zu kosten und die natürlich nur ganz nebenbei zu verwöhnen. Laute des Genusses würden ihr nicht nur am Anfang entkommen, sondern auch lange, nachdem der Pudding von ihr vernascht wurde. Denn sie mochte es nicht nur beide zu betrachten, sondern auch von ihnen zu kosten. Und schon zuvor wurde deutlich, wie sehr sie beide genoss. Und das in so vielerlei Hinsicht. Und auch die beiden Herren sollten verwöhnt werden. Da beide aber zuvor geäußert hatten, sich so schnell kommen zu wollen, würde sie die Zwillinge mit dem Nachtisch etwas füttern, sie küssen. Und diese Dreisamkeit einfach genießen.
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Re: Von Ganda, nicht mehr weit vor Jorsa

Beitrag von Erzähler » Donnerstag 23. Februar 2023, 08:57

Mathematik konnte wirklich erregend sein. Der Nachteil war aber, dass bei dem Verhältnis von zwei Männern zu einer Frau die Frau nun mal in der Unterzahl war. So war es schlicht unmöglich für Era, sich immer mit allen ihren Vorhaben auf beide gleichermaßen zu konzentrieren. Gerade was ihren schönen Mund betraf, da musste nun immer einer Geduld beweisen, was keiner der beiden wirklich gut konnte. So war es Lando, der sie mit seinen Fingern verwöhnte, wenn sie sich Marcos widmete und anderes herum war es Marcos der sie noch einmal leckte, als sie über Lando hing. Die beiden konnten wirklich nicht die Finger von ihr lassen und zeigten dabei außerordentlich viel Kreativität.
Trotzdem war Era der Gedanke gekommen, dass ihnen langweilig werden könnte... Was das erotische anbelangte, da bewiesen sie bisher mal um mal, dass das nicht so schnell passieren würde. Aber... was … wenn das alles war?
Ja, die beiden waren wirklich außerordentliche Liebhaber, aber war da sonst etwas zwischen ihnen? Die Furcht, die Era gespürt hatte war vielleicht weniger in der Langeweile geboren, sondern mehr in dem flauen Gefühl, dass einen ergriff, wenn man daran dachte, was 'danach' kam. Danach – bedeutete oft, dass man sich wieder trennte und seiner Wege ging. Und auch wenn Marcos und Lando zugestimmt hatten, dass sie sie auch in anderen Dingen unterrichten wollten, so war da gewiss diese Unsicherheit.
Sie waren Männer, der eine ein Adeliger mit Verpflichtungen seinem Land und Leuten gegenüber und der andere sein Verwalter, der eine ganze Hazienda führen musste. Irgendwann würden sich ihre Wege auch wieder trennen müssen. Auch Earane hatte noch ein anderes Leben... Verpflichtungen, eine Ausbildung und konnte sich nicht ewig mit den beiden in den Laken vergnügen. Oder?
Ihr altes Leben hatte sie mit einem Brief, einem Empfehlungsschreiben nach Jorsa gesandt. Dort hatte sie ebenfalls nette Menschen kennen gelernt. Vielleicht dachte sie auch flüchtig an die Männer, die sie auch dort ebenfalls neugierig mit ihren Blicken verschlungen hatten. Der ein oder andere hatte sicher Interesse an ihr gehabt. Jan, Pedro, ja vielleicht sogar Leutnant von Wetterstein, auch wenn er schon etwas reifer war. Und dann gab es sogar diese junge Bibliothekarin Sophia, die jedes Mal ganz nervös in ihrer Nähe wurde. Plötzlich war die Welt so bunt geworden! Welcher Gott hatte nur sein Augenmerk auf die Nachtelfe gelegt, dass sie so geprüft wurde? ...nicht das die Art der Prüfung ihr nicht gefiel!
Abermals zuckten ihre Schenkel, als der spielerische Streit um ihren Schoß erneut entbrannte und auch der letzte Rest Pudding süß und von Leidenschaft durchzogen ihr die Sinne raubte. Die Männer machten sich einen Spaß daraus, sich gegenseitig zu 'stören' wenn sie gerade sich auf den jeweils anderen konzentrieren wollte. Dann glitt ein oder zwei Finger ungeniert in sie oder eine heiße Zunge verwöhnte sie ausgiebig.
Aber irgendwann hatten die Männer genug von dem süßen Vorspiel...
Was als Nachtisch gedacht war, war zur Vorspeise geworden und weckte nur noch mehr den Hunger. Earane kauerte gerade zwischen Markos gespreizten Beinen um ihn ausgiebig mit Händen und Lippen zu verwöhnten, da fühlte sie abermals Landos heißen Hände an ihrem Becken. Ein tiefer hörbarer Atemzug war hinter ihr zu vernehmen, dann zog er ihren Hintern in die Höhe und kniete sich hinter sie. Marcos der vor ihr lag genoss den Anblick ebenso und knurrte leise, da wohl dieses Mal Lando der erste sein sollte, der sich ihre Elfe nahm. Und so war es auch. Drängend, aber langsam spürte Earane das stumpfe Dehnen, dass ihr Körper erfleht hatte. Immer wieder fühlte es sich neu und unbeschreiblich an. Der Erstkontakt war stets die Erfüllung von allem, was sich vorher aufgebaut hatte – und das war viel!
Ihre Welt bündelte sich zu dieser seinen sinnlichen Empfindung zusammen und Lando verstand es mit Geduld und Selbstkontrolle diesen in die Länge zu ziehen wie kein anderer. Marcos war da anders. Er war rauer, dunkler und genoss es gern etwas wilder, aber beides hatte seinen Reiz. In diesem Moment aber war es Lando, der perfekt auf ihr spielte und Era den Himmel schenkte. Gerade seine Langsamkeit, sein gezielter Genuss versüßten ihr Verlangen und ließen es mit jedem sinnlichen hinein und hinaus gleiten noch weiter anwachsen, bis sie zu schreien drohte und ihre Welt das erste Mal explodierte. Statt sie einfach zu er-füllen, schaffte es der lichte Bruder, sie in einen Aufwärtsstrudel der Lust zu ziehen und weitere kleine Wellen aus Beben und Glückseligkeit zu schenken. Die Lust war unermesslich und trieb sie aufwärts wo gleichermaßen ihr Körper sich mehr und mehr entspannte. Er drang von hinten in sie ein und beugte sich über sie. Seine Hände fanden schnell ihre gehärteten Knospen und seine Finger sandten wohlige Schauer in den Sturm, den ihr Körper ergriffen hatte. Dann zog er sie langsam hoch, so dass ihr Mund Marcos Lenden verließ und sie aufrecht vor ihm kniete. Der dunkle Bruder folgte und kniete dann vor ihr, fand ihre gereizte Haut am Hals und biss sie leicht. Dabei rieb er seinen Leib an ihrer Vorderseite und sein Gemächt rieb sich an ihrer kostbaren Muschel und quälte die Perle, bis sie glänzend hart war. Era bekam einen Vorgeschmack von dem, was sie wollten, denn beide Männer waren ihrem Schoß so nah, dass die Schwerter sich kreuzten und der Drang sich aufbaute, sie beide in sich zu haben. Lando sorgte aber gerade dafür, dass sie in kurzer Abfolge mehrere kleine Gipfel erstürmte und ließ sie kaum zu Atem kommen, was seinen dunklen Spiegel immer mehr anstachelte. Eingeklemmt zwischen ihren beiden Körpern verlor alles andere an Gewicht und ließ nur noch dieses schwebende Gefühl zu. Allein ein strammer Pfahl war für die Elfe schon Hochgenuss und süße Folter in einem. Aber Marcos litt, dass sah man ihm an, denn sein Bruder gab sie noch nicht frei. Er drängte immer mehr hinzu und eng wurde ...zu einem dehnbaren Begriff. Aber er kam nicht mit Gewalt hinzu. Er zeigte ihr nur, was möglich war, auch wenn es unvorstellbar schien. Lando half ihm sogar, in dem er Era einmal ein wenig hoch hob und ihre Beine hingen kurz darauf zuckend über je einem Arm des dunklen Bruders. Wenn sie es nun wollte müsste sie nur das zweite Schwert ergreifen und in sich führen, denn das überließen die Brüder ihr. Es versprach eng zu werden, intensiv, aber auch erfüllend. Die beiden waren nun mal Zwillinge und ihr Instinkt trieb sie alles zusammen haben zu wollen. Doch war die Elfe für diesen Ansturm schon bereit? Sie wusste, sie würden auf den kleinsten Fingerzeig auf sie hören und das Spiel ändern, dem Lied eine andere Tonart geben, aber das hier war gerade das, was sie beide wollten. Sie wollten Era... wie im Gebet spitz und glatt aneinander gelegte Hände, die von ihrem Körper gebunden, umschlossen und vereinigt werden sollten. Sie wollten sie, wie zwei Bäume, die nah an einander gewachsen waren und von der Ranke gemeinsam umschlossen wurde. Sie wollten sie zu zweit, wo sonst nur Raum für einen war, aber hatten sie auch gut vorbereitet. War sie bereit die Grenzen ihres Körpers zu erkunden? War sie bereit jetzt schon den Brüdern zu geben, wonach sie sich sehnten? Im Moment reichte ein gehauchtes Wort, oder wohl auch ein kleines Neigen ihres Beckens um den Weg in die eine oder andere Richtung zu gehen. Die Brüder waren wie die edlen Hengste, die sie hier züchteten, stark, machtvoll, aber gut erzogen und Era hatte die Zügel in der Hand.
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[*] 1 Jagdmesser
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[*] 4 Gürteltaschen [- 16 F]
[*] 1 Kernseife [- 2 F]
[*] 1 Handtuch [- 8 F]
[*] 1 starkes Hanfseil [- 6 F]
[*] 1 Wetzstein [- 1 F]
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Re: Von Ganda, nicht mehr weit vor Jorsa

Beitrag von Eáránë Fëfalas » Donnerstag 23. Februar 2023, 20:43

Natürlich ging der Alltag weiter. Aber vielleicht war es genau das, was sie brauchten? Zumindest würde es Eáránë helfen, nicht gänzlich abgelenkt zu sein. Es würde wohl einen etwas anderen Effekt auf sie haben, wenn die beiden Brüder ganz tief in ihren Alltag verankert wären. Bei den Göttern, sie konnten ja schon so kaum die Finger von ihr lassen. Und es war ihr ja schon so schwer gefallen, ihren Auftrag zu erledigen. Diese intensive Begierde war schon sehr viel auf einmal. Und doch ließen die Zwillinge nicht zu, dass sie hoffnungslos darin ertrank. Eher reichten sie ihre Hände und führten sie hindurch. Ließen ihr genug Freiraum, auch sich selbst kennenzulernen. Könnte die Nachtelfe denn einfühlsamere Liebhaber haben? Wie es sich weiter entwickeln würde, zeigte sich noch. Ein leiser Hauch von Sorge, was die Zukunft betrifft, ließ sich aber nicht gänzlich abstellen. Der Unterricht von beiden war gewiss eine Möglichkeit sich heranzutasten, den jeweils anderen Alltag mit dem anderen zu knüpfen. Ja, sie würden sich trennen müssen. Aber es bedeutete nicht, dass sie sich nicht wieder sahen. Da drang durch das flaue Gefühl die Vorfreude auf das Wiedersehen mit ihnen durch. Umso mehr galt es diesen Moment zu genießen.
Aber woher kam nur auf einmal dieses Interesse seitens von anderen? Wollte eine Gottheit ihr einen Streich spielen? Oder meinte man es dann doch etwas zu gut mit ihr? Denn all dies kam dann doch etwas sehr plötzlich, wobei sie bei ihren neuen Bekanntschaften in der Stadt weniger sexuelles Interesse hegte und dies auch eher nicht so auffasste. Aber was war bei Lando und Marcos anders? Wie haben sie es nur geschafft, sie so erblühen zu lassen? Tatsächlich hatte die Jägerin lange geglaubt, dass sie dazu einfach nicht fähig war. Nichts schien sie wirklich reizen zu können. Und dann kamen die Zwillinge und stellten alles auf den Kopf.
Ihren anderen Bekanntschaften gegenüber würde sie wohl eher freundschaftliche Zuneigung gegenüber empfinden. Und nach neuen Freunden sehnte sich die Nachtelfe sehr. Denn gänzlich ohne durch diese Welt zu schreiten war… Zu einsam. Ja, sie hatte Angst ihre neuen Kontakte zu verlieren, aber dies bedeutete nicht, dass sie sich abschotten sollte. Oder gar wollte. Aber noch war es zu früh, um sehen zu können, wie sich das ein oder andere entwickeln würde.
Anders sah es mit den Brüdern aus Licht und Schatten aus. Zumindest für diesen Moment. Wenn sie den einen verwöhnte, neckte der andere sie. Was sie zeitweise leise zum Lachen brachte, wenn ihr nicht gerade ein heißes Stöhnen entkam. Losgelöst von jeglichen Verpflichtungen und Sorgen gab sie sich diesen Moment hin. Und gerade war sie dabei, den Dunkelhaarigen zu verwöhnen, da positionierte dessen Bruder sich nun hinter ihr. So wie vorhin. Nur, dass es dieses Mal Lando war, der als Erster in sie drang. Schon als die Weißhaarige seine Hände an ihrem Becken spürte, drehte sie leicht ihren Oberkörper, sodass sie zu ihm nach hinten blicken konnte. Dabei hielt sie noch die Härte des Schattenmagiers in ihrer rechten Hand. Die andere hatte sich auf ihren Hintern gelegt, der in die Höhe gehoben wurde. Und je tiefer der Graf sein Schwert hinein führte, öffneten sich ihre Lippen ein Stück weit und sie stöhnte auf. Er brachte ihren Körper zum Zittern. Beinahe schon quälend, langsam ließ er sie wieder fliegen. Dies gab ihr aber die Möglichkeit, sich gleichzeitig darauf konzentrieren zu können, auch Marcos zu verwöhnen. Ihre Lippen wollten wieder von ihm kosten und die verheißungsvollen Laute aus ihm heraus kitzeln, während sie auf der Flöte spielte. Außerdem passte der langsame Rhythmus ganz gut, da sie sich diesem leichter anpassen und ihr Becken gegen seine Lenden pressen konnte. Was sie lauter aufstöhnen ließ, da es sich so viel intensiver anfühlte! Dabei musste sie aber kurz vom Verwalter ablassen, da sie Luft holen musste. Dann wurde sie so oder so mit ihrem Oberkörper in die Senkrechte geführt. Jeglicher Winkel raubte ihr regelrecht den Verstand! Unter welchen Zauber hatten die beiden sie nur gesetzt?
Beinahe schon sehnsüchtig nach seinen Zähnen gab sie Marcos ihren Hals preis, der sie mit seinem Biss heftig zucken und laut stöhnen ließ. Ein angenehmes Ziehen ging durch ihren Körper. “Oh ja…” Es gefiel ihr sehr. “Etwas fester… Bitte…” Hauchte sie seiner Wange entgegen. Warum fühlte es sich nur so unsagbar erregend an, wenn er seine Zähne etwas fester in ihre Haut drückte? Da hatte er eine besonders reizbare Stelle gefunden. In dieser Position fiel es ihr aber schwer, sich mit Lando im Rhythmus zu bewegen, zumal sich nun auch der dunkle Bruder gleichzeitig an sie rieb. Oh, bei Phaun… Wie schafften die beiden es nur, dass sie so lange durchhalten konnte? Ihr Fleisch zuckte um den blonden Bruder, als es die Härte des anderen an sich reiben spürte. “Ich will euch beide…” Stöhnte sie atemlos. Ihr Brustkorb hob und senkte sich, während ihr Herz schnell gegen ihre Brust schlug.
Ihren Rücken hatte sie gegen Landos Brust gelehnt und versuchte sich so festzuhalten, dass sie den beiden nicht zu schwer wurde. Einige ihrer Haarsträhnen klebten ihr im Gesicht, am Hals und an den Schultern. Ihr Becken zuckte zu Marcos. “Nehmt mich… Bitte…” Flehte sie schon regelrecht, da sie es nicht länger aushielt. Obwohl womöglich nur wenige Sekunden vergangen waren, kam es ihr wie eine halbe Ewigkeit vor. Alles an ihr schrie danach, beide gleichzeitig genießen zu wollen. Genau hier schien sie hinzugehören. Zwischen Licht und Schatten. Aber nicht um beides zu trennen, sondern um zu verneinen, wie die graue Dämmerung am Morgen oder Abend.
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Re: Von Ganda, nicht mehr weit vor Jorsa

Beitrag von Erzähler » Freitag 24. Februar 2023, 08:24

Der Nachtelfe fiel es zunehmend schwer, sich mit Lando im Rhythmus zu bewegen, zumal sich nun auch der dunkle Bruder gleichzeitig an sie rieb. Ihr Fleisch zuckte um den blonden Bruder, als es die Härte des anderen an sich reiben spürte.
“Ich will euch beide…”
, stöhnte sie atemlos. Ihr Brustkorb hob und senkte sich, während ihr Herz schnell gegen ihre Brust schlug. Ihren Rücken hatte sie gegen Landos Brust gelehnt und versuchte sich so festzuhalten, dass sie den beiden nicht zu schwer wurde, aber da machte sie sich ganz umsonst Gedanken. Ihr Eigengewicht und die Schwerkraft verhinderten nur, dass sie nicht an die Decke hock katapuliert wurde, vor lauter Glück ...und den kräftigen Stößen, die Lando zeitweise in sie trieb, nur sie dann wieder mit seiner Geduld zu quälen. Das alles war sehr anstrengend. Einige ihrer Haarsträhnen klebten ihr bereits im Gesicht, am Hals und an den Schultern. Ihr Becken zuckte zu Marcos.
“Nehmt mich… Bitte…”
, flehte sie schon regelrecht, da sie es nicht länger aushielt. Obwohl womöglich nur wenige Sekunden vergangen waren, kam es ihr wie eine halbe Ewigkeit vor. Alles an ihr schrie danach, beide gleichzeitig genießen zu wollen. Genau hier schien sie hinzugehören. Zwischen Licht und Schatten. Aber nicht um beides zu trennen, sondern um zu verneinen, wie die graue Dämmerung am Morgen oder Abend. Ihre keuchende Bitte löste den Knoten. Beide Brüder knurrten ihre Lust heraus und atmeten ein paar Mal schwer um ihre Konzentration wieder zu finden. Schließlich wollten sie ihrer Liebsten nicht weh tun. Marcos riss sich regelrecht los und langte kurz in eine Schublade des Nachtischs. Dort fand sich irgendein Tiegel und er tat damit etwas, dass Era schon fast nicht mehr mitbekam, denn schon veränderte Lando den Winkel ihres Beckens, in dem er ihre Beine Marcos übergab. Sein bereits sicher in ihr ruhendes Schwert dehnte dabei ihren Damm. Era spürte dass Hände ihre Pobacken stützten und Marcos sich bereit machte. Dann flüsterte er gegen ihre Lippen, als müsste er sich selbst beruhigen, oder würde mit einer wilden Stute reden:
„...langsam... ganz laaangsam. Vertrau mir.“
Und das tat sie – beiden! Und nur deshalb war es möglich, dass sie sich nicht verkrampfte, als ...'die Dämmerung' über sie kam. Leidenschaft, Vertrauen und Zuversicht, dass es möglich war, hatten diesen Moment erschaffen. Ihr Körper zerbrach fast unter der Intensität der Empfindung. Sie konnte nicht atmen, also übernahm auch das Marcos für sie und erinnerte sie mit einem langsamen Kuss daran, während er sich scheinbar Millimeterweise vorarbeitete. Diese Geduld hatte er auch beim zureiten bewiesen und war beeindruckend. Als er die erste Enge mit seiner Kuppe überwunden hatte, keuchte auch er und hielt einen Moment inne. Dann ging es weiter und wurde leichter. Lando atmete ebenfalls flach und sein Fleisch pulsiere ihn ihr. Beide Brüder gaben sich sehr große Mühe, doch es kam einfach der Moment, da war es ein bisschen zu viel. Era war eine Elfe und die beiden Brüder stattliche Menschenmänner. Die Enge brachten sie zum schwitzen und Era 'fast um'. Ihr Körper war dafür ausgelegt eine kleine Melone dort hindurch zu pressen, aber im Rausch der Lust waren die leichten Dehnungsschmerzen nur ein Ton in der Symphonie ihrer Sinne. Außerdem kümmerten sich die beiden Brüder schon fast rührend um sie. Streichelnde Bewegungen sorgten ein wenig für Ablenkung und liebkosende Lippen hauchten unverständliche Wort, süßes Stöhnen und brennende Lust über ihre Haut. Als sie ganz erfüllt war, ließ Eras Verstand sie im Stich...
Da war nur noch Gefühl. Reibung. Erst langsam zusammen, dann gegenläufig, gleichmäßig, einer raus, einer rein... Gefühl... eine einzelne lange Eruption...
Einen Moment lang sah sie Sterne, kleine Lichter und sie versanken in Schatten, bevor sie ihre Haut berühren konnten. Nur ihr Unterbewusstsein würde sich an das Bild wage erinnern, wie sie erfüllt von Licht und Schatten schwerelos zwischen ihnen hing und Lando... los ließ. Wie kleine Funken über einem lodernden Lagerfeuer stiegen sie von überall auf. Gleichzeitig flossen auch Marcos Schatten über Eras Haut und löschten die Lichter, bevor sie sie berühren konnten. Trotzdem kribbelte auch ihre Magie unter ihrer Haut. Es war ein natürlicher Reflex auf das Gegenstück in der Natur und Lichtmagie konnte ihr durchaus gefährlich werden... aber nicht Lando. Gerade WEIL er sich ihr so sehr hingab, gerade weil die Vereinigung mit seinem Bruder in ihr funktionierte, war sie sicher und doch in größter Gefahr. Schutz und Geborgenheit, Reiz und Adrenalin fluteten ihre Adern, als alle Dämme brachen und sie zu dritt den nächtlichen Himmel auf die Erde brachten. Es war, als löse sich die Welt auf und sie schwebten zwischen den Sternen.
Ein wunderschönes Bild...
Bebend zerrann es, löste sich langsam auf und ließ drei vollkommen erschlagene Leiber zurück, die sich umeinander kuschelten, Hände die Decken hoch zogen und müde Lider die sich schlossen.

Era konnte stolz auf sich sein. Sie hatte die Jungs 'kaputt' gemacht. Die magische Entladung hatte ihr übriges gegeben und so schliefen sie eng umschlungen an ihr ein.

Die Sonne war unter gegangen, als Era das nächste Mal erwachte, weil etwas an ihrer Brustwarze saugte. Sie sah hoch und in Marcos grinsendes Gesicht, der mit einem Fingerzeig, dass sie noch kurz leise sein sollte auf Lando hinab schaute. Tatsächlich. Der edle Graf saugte im Schlaf an ihrer Brust und Marcos musste sich bei dem entspannt-süßen Anblick echt sein Lachen verkneifen. Er gluckste, was zu einer leichten Bewegung führte. Lando hatte keinen tiefen Schlaf, und so blinzelte er. Dann lachte Marcos los. Das Bett wackelte und Lando grummelte verlegen, drückte seine geröteten Wangen einfach in Eras weiche Kissen.
Dann hörte Marcos langsam auf zu lachen und schwang sich aus dem Bett.
„Ich muss mal.“
, kommentierte er seinen eiligen Abgang und erinnerte auch zwei andere Körper, dass es Bedürfnisse gab, die erfüllt werden mussten. Er verschwand kurz und Lando ließ Era den Vortritt im Bad. Die Herausforderung bei so selbstverständlichen Dingen war: DAS LAUFEN! Eras Beine fühlten sich wie Pudding an und ihre Mitte bedurfte einer gründlichen Säuberung, so wie gründlicher Pflege mit dieser Salbe, von der die Brüder gesprochen hatten, sie vielleicht schon eingesetzt hatten. Sie fand auch den offenen Tiegel am Beckenrand der Badewanne stehen. Also hatte Marcos sich auch für sein bestes Stück etwas davon genommen, also probierte sie es sicher auch. Geruchsneutral, fettig, ölig und flutschig war es genau das richtige, was sie nun brauchte. Kaum da sie fertig war, drängte auch Lando ins Bad und sie kehrte zu Marcos zurück, der sich gerade vollkommen schamlos sein ölig glänzendes Prachtstück massierte. Wirklich hart war er nicht, denn die Behandlung galt mehr der Heilung... wenn Era nicht vor hatte das zu ändern. Als ihr Blick sich trag, fragte er etwas unsicher:
„Alles gut?“
Es war noch mitten in der Nacht und sie hatten wohl einige Stunden geschlafen. Die Stille im Haus hüllte alles ein wie in ein samtenes Geheimnis. Der Sturm der letzten Tage hatte nachgelassen und sang nur noch leise in den Ästen der nahen Bäume. Marcos klopfte neben sich in die Mitte des Bettes und kaum war sie wieder da, kuschelte er sich an sie. Nur wenig später erschien auch Lando an ihrer anderen Seite und ihre starken Leiber nahmen sie in die Arme. Die Nacht war noch lang und ihre Körper wohlig erschöpft. Die Stille war angenehm und Marcos hob eine Hand und ließ Schatten aus seinen Fingern gleiten...
Wow!
Er malte ein dunkles Bild über den Baldachin, der sie drei überspannte. Grinsend formte er einen weiblichen Körper der sich zuckend wand und bog, bis zwei andere Schatten über sie her fielen. Lando gluckste leise auf der anderen Seite und hob ebenfalls seine Hand. Sofort erzitterte etwas in Earane, als müsse sie etwas ...dagegen halten. Marcos legte ihr aber eine Hand beruhigend auf den ...Bauch. Dann sahen sie zu, wie Lando drei kleine Lichter, kaum größer als ein Funken aufsteigen ließ und sie tanzten um die Schattenfiguren, ohne zu berühren oder zu stören.
Lando ...zauberte wieder.
Ohne Angst!
Marcos sah seinen Bruder an und … hatte Tränen des Glücks in den Augenwinkeln. Schnell drückte er sein Gesicht in die Kissen und verbarg seine Rührung. Dann wanderten die gehobenen Hände der Brüder zueinander und trafen sich über der Elfe. Sie verschränkten in brüderlicher Geste die Finger. Ein perfekter Moment!
Und Era hatte das mit vollbracht!

Sie konnte sich jetzt einfach zwischen den Zwillingen einkuscheln und einschlafen, oder ...
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[*] 1 Jagdbogen
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[*] 4 Kunai

Im Nachtelfenreich erworben:
[*] 1 Nachtelfenbekleidung [- 32 F]
[*] 1 Gürtel (Leder) [- 2 F]
[*] 4 Gürteltaschen [- 16 F]
[*] 1 Kernseife [- 2 F]
[*] 1 Handtuch [- 8 F]
[*] 1 starkes Hanfseil [- 6 F]
[*] 1 Wetzstein [- 1 F]
[*] 2 Zunderschwämme [- 10 F]
[*] 1 Provianttasche [- ?]

Aus vorigem Abenteuer:
[*] 1 Schattenkristall (Medallion)/ Schmuckstück
[*] 1 Reichsplakette Pelgars
[*] 1 Phönixfeder
[*] 1 grobe Stadtkarte von Pelgar (Lederfetzen)
Tierische Begleiter: Wolf [weißer Wolf]
Zum Vorzeigen: [br][/br]

Re: Von Ganda, nicht mehr weit vor Jorsa

Beitrag von Eáránë Fëfalas » Freitag 24. Februar 2023, 17:23

Leicht hatten sich ihre Lippen geöffnet, als Marcos inzwischen die Salbe geholt hatte und ihr leise entgegen flüsterte. Als wollte sie seine Worte trinken und so verinnerlichen. Die Nachtelfe vertraute ihnen beiden. Lando stützte sie, gab ihr Halt, während Marcos sie diesen Pfad entlang führte. Geduldig und zärtlich bereitete er sie vor. Betrunken von ihrer Lust erwiderte sie den langsamen Kuss des dunklen Bruders. Der fürsorgliche Umgang mit ihr zeigte, dass Schmerz nicht zwingend etwas Unangenehmes sein musste. Die Männer lenkten sie mit ihren Berührungen und Liebkosungen genau richtig ab, sodass sie es durchaus genießen konnte. Gleichzeitig raubte es ihr aber den Verstand. Eara vernahm ihr eigenes Stöhnen, die schwere Atmung, als käme es nicht von ihr selbst. Die Laute voller Lust der Zwillinge und die Geräusche ihrer entflammenden Leidenschaft drangen nur gedämpft zu ihr durch. Ebenso nahm sie schon längst nicht mehr die nun eher stickige Luft in diesem Raum wahr. Eáránë legte ihren Kopf in den Nacken und übergab ihren Körper vollkommen dem Spiel von Licht und Schatten. Erneut sah sie Sterne, Lichter und Schatten. Bildete sie es sich ein? Die Szene war wie ein Traum, der nur noch wie ein Echo nachklang. Hinterließ ein viel zu intensives Gefühl, als was einfache körperliche Begierden hätten hinterlassen können. Es fühlte sich nach… Mehr an. Die Lichter sahen so schön und verführerisch aus. Und die Schatten schützten sie, aber so, dass sie das Schauspiel dennoch genießen konnte. Gleich, ob ihre Erinnerungen eher verschwommen sein mochten, so bliebe das Echo von diesem überwältigenden Gefühl in ihrem Herzen. Und gleichzeitig schien ihre eigene Magie zu reagieren, jedoch nahm sie dies nicht bewusst wahr. So musste es wohl sein, wenn man in den Nachthimmel hinein tauchte und zwischen den blinkenden Lichtern der Sterne flog.

Gerade hörte die Nachtelfe noch, wie sie tief einatmete… Mit dem Heben ihres Brustkorbs spürte sie einen leichten Druck, ein… Kitzeln an ihrer Brust. Die Augenlider flatterten leicht, als Eara langsam wieder wach wurde. “Nnnhhh…” Entkam es ihr leise und ihr Blick fiel sofort auf Marcos, der ihr aber andeutete leise zu sein. Und noch etwas schlaftrunken blinzelte sie dann an sich herab. Und nicht nur Marcos musste sich das Lachen verkneifen. Als es dann aus ihm heraus brach, nachdem der Blonde ebenfalls erwachte, musste auch Eara kichern. Jedoch legte sie ihre Hände in seinen Schopf und hielt seinen Kopf, während er sich gegen ihren Busen drückte. Schmunzelnd hauchte sie ihm einen Kuss auf seinen durchwurschtelnden Scheitel.
Dann wackelte es auch schon wieder neben ihnen, aber dieses Mal weil Marcos seinen knackigen Hintern aus dem Bett schwang. “Ich hab es dir heute Morgen gesagt: Du bist niedlich.” Neckte sie den Grafen, bevor sie dann ebenfalls das Bett verließen. Auch wenn sie liebend gerne sich wieder in die warmen Laken kuscheln würde, war es aber dringend notwendig, sich zu waschen. Auf den Beinen zu stehen oder gar zu laufen, stellte sich als nicht ganz so leicht heraus. Aber sie schaffte es, ins Bad zu gehen, sich zu reinigen und ihre Haare etwas zu sortieren, sofern es ihr möglich war. Denn sie bedürfen eigentlich ebenfalls einer gründlichen Reinigung und mussten gekämmt werden. Aber sie hatte weder ihren Kamm noch ihr Toilettenbesteck hier. Der Aufenthalt an der Hazienda war einfach nicht geplant gewesen. Und dann noch für zwei Nächte… Es war so vieles nicht geplant und doch ist es geschehen. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen, da ein warmes Gefühl ihr Herz erfüllte.
Die Salbe war eine Wohltat. Bei der Brünstigkeit Phauns, wie hatte sie es nur geschafft, beide Männer in sich aufzunehmen? Dass sie genug Platz in ihr gefunden hatten…
Als sie fertig war, gab sie Lando praktisch die Klinke in die Hand, da er nun das Bad aufsuchen musste. Ihre bernsteinfarbenen Augen traf dann auf Marcos, der gerade seine Männlichkeit massierte. Eara hielt kurz inne und musste schlucken. Verdammt. Auch er schaffte es, sie in seinen Bann zu ziehen. Ihr Blick wanderte zu seinem Gesicht und traf auf seine dunklen Seelenspiegel. Bei seiner Frage schenkte sie ihm ein sanftes Lächeln. Mit noch recht wackeligen Knien begab sie sich wieder aufs Bett und kniete sich neben den Schattenmagier. Ihre Hand legte sich auf seine Brust, in Höhe seines Herzens. “Ja.” Antwortete sie und beugte sich zu ihm nach unten, zärtlich küsste sie den Dunkelhaarigen. “Und bei dir?” Erwiderte die Weißhaarige seine Frage und streichelte seine Wange, nachdem ihre Hand sich von seiner Brust gelöst hatte. Nur wenige Augenblicke später kuschelten sie sich aneinander. Es war so schön, wie sie Momente mit jeweils einem Bruder genießen konnte und es sich so natürlich anfühlte, wenn der andere hinzukam. Nichts von dem fühlte sich verboten oder gar falsch an. Als sei es eigentlich etwas unangenehmes. Nein. Leichtigkeit erfüllte zumindest die Nachtelfe.
Fasziniert schaute sie auf die Finger des Schattenmagiers, aus denen nun Schatten traten. “Heee…” Leicht piekste sie Marcos in die Seite und tat leicht empört. Ihr Glucksen und das nun breite Grinsen verrieten aber, dass sein Schattenspiel sie eher amüsierte. Ihr Blick fiel dann auf Landos Hand, aus denen Lichter kamen und in die Luft stiegen. Instinktiv wollte sie sich verbergen, doch konnte der Dunkelhaarige sie beruhigen. Und erstaunt beobachtete sie, wie das Licht des Blonden die Schatten seines Bruders nicht störte oder vertrieb. Auch… Hatten sie ihr nicht geschadet. Was sie sehr erleichterte. Als Nachtelfe wollte sie gewiss nicht herausfinden, ab wann ihr Lichtmagie tatsächlich schaden könnte. Nur weil sie einmal geheilt werden konnte, hieß es nicht, dass ihr diese Magie nichts anhaben konnte. Aber hier musste sie sich keine Sorgen machen. Was sie entspannen ließ. Ihre Furcht vor Licht als Kind der Nacht war wohl zu groß, als dass sie ausmachen konnte, ab wann ihre Magie tatsächlich auf Lichtmagie reagierte und ab wann es lediglich ihr natürlicher Instinkt war, sich schützen zu wollen.
Tränen sammelten sich auch in ihren Augen. Einfach weil alles gerade so überwältigend war. Der Anblick der tanzenden Lichtfunken war so atemberaubend schön und… Marcos Reaktion berührte etwas ganz tief in ihrem Herzen. Teil des Leids aber auch der Freude der Zwillinge zu sein empfand Eara als besonders große Ehre und es berührte sie. Und sie mussten nichts sagen. Es war ein so unsagbar schöner Moment. Und Eáránë empfand solch immense Dankbarkeit den beiden Männern gegenüber. Hier streichelte sie sanft mit ihren Fingern die Haut des einen Bruders, während sie den anderen mit zärtlichen und langsamen Küssen bestückte. Noch wollte sie nicht in Manthalas Reich eintauchen. Sondern noch diesen Moment genießen, bevor sie am nächsten Tag zurück in die Stadt musste. Auch den beiden wollte sie Zärtlichkeiten entgegenbringen. Die Hauchte Marcos noch einen letzten Kuss auf die Brust, ehe sie sich zu Lando herum drehte, ihn ansah und ihm einige seiner blonden Strähnen hinter das Ohr strich. Ihre Augen wandernden über sein Gesicht. "Dein Licht ist wunderschön." flüsterte sie und streichelte seine Wange. Ihr Herz klopfte gegen ihre Brust und sie wollte so viel mehr sagen, aber gleichzeitig wusste sie nicht genau was. Sie ließ noch einige Sekunden verstreichen, ehe sie Anstalten machte aufzustehen. "Ich würde gerne ein Fenster öffnen." Erklärte sich die Jägerin den beiden und kletterte so vorsichtig wie möglich aus dem Bett. Glücklicherweise konnte sie noch relativ gut sehen, sodass weder Gefahr lief beim Heraussteigen Marocs zu verletzen, da sie auf seiner Seite das Bett verließ. Noch über die auf dem Boden verteilte Kleidung zu stolpern. Mit leichten Schritten ging sie auf das Fenster zu, das sie dann öffnete. Und die kühle, frische Luft war mehr als nur willkommen. Die Weißhaarige streckte ihre Nase der Brise entgegen und atmete mit geschlossenen Augen tief durch. Es war noch immer windig, aber bei weitem nicht mehr so stürmisch wie die letzten zwei Tage. Wobei das Wetter wohl dennoch nicht besser zu sein schien. Aber gut genug, dass sie am nächsten Morgen wieder zurück in die Stadt gehen konnte. Zurück gehen... "Wie... Wie machen wir eigentlich aus, wann ich das nächste Mal wieder hier her kommen kann?" Über die Details hatten sie nämlich noch nicht gesprochen. Es musste aufeinander abgestimmt werden, wann sie genau Zeit hatten. Und bei ihr musste Meister Mortimer mit eingebunden werden, immerhin war sie seine Assistentin. Eáránë schloss nach geraumer Zeit wieder die Fensterläden und schaute in die Richtung der Zwillinge. Mit leichten Schritten kam sie wieder auf das Bett zu und schob sich dann mit ihren Knien über die Bettkante. Sie krabbelte noch etwas mehr in die Bettmitte hinein, sodass mehr auf Beinhöhe der Männer war. "Irgendwie hatte ich auch einen... Ziemlich dummen Gedanken... Also..." Peinlich berührt rieb sich die Nachtelfe den Nacken. "Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, dass ich euch irgendwann langweilen könnte weil... Nun ja... Da ich recht unerfahren bin und... Bisher nur ihr die Ideen hattet, was den Sex betrifft." Versuchte sie ihre wirren Gefühle verbal zum Ausdruck zu bringen. Weshalb sie den Gedanken wiederum dumm fand war, weil keiner der beiden auch nur ein Hauch eines Indiz von sich gegeben hat, dass dieses Gefühl rechtfertigte. "Trotzdem macht ihr mich wahnsinnig!" Oh ja, das taten diese Schelme. Eara machte sich nun langsam wieder lang. Eher vorsichtig, um sich nicht wie ein Tölpel zwischen die Männer zu werfen. Sie legte sich auf ihren Bauch und reckte ihre Füße in die Höhe. "Ihr pflanzt aber schon ziemlich wilde Bilder in meinen Kopf! Alleine vorhin, als du gefragt hast, ob du mich nehmen darfst während Lando mich... Leckt..." Alleine Marcos' Worte zu wiederholen ließ sie erröten. Auch wenn es nicht zu sehen war, so konnte man die Verlegenheit gewiss aus ihrer Stimme heraus hören. "Ihr seid schlimm. Ihr und euer Charme..." Brummelte sie in die Laken hinein und hatte ihre Augen dabei zusammengekniffen. "Wisst ihr... Ihr seid tatsächlich die ersten, bei denen ich überhaupt Begierde und sexuelle Lust so richtig empfinde. Auch... In diesem Ausmaß..." Eara hatte sich während sie sprach auf den Rücken gedreht. Ihre Hände lagen auf ihrem Bauch und sie schaute an die Decke.
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Re: Von Ganda, nicht mehr weit vor Jorsa

Beitrag von Erzähler » Montag 27. Februar 2023, 17:08

"Ich würde gerne ein Fenster öffnen."
, erklärte sich die Jägerin den beiden, erntete das ein oder andere Nicken und kletterte so vorsichtig wie möglich aus dem Bett. Der Rausch ihrer Liebe hing noch süß und schwer in der Luft, auch wenn sie schon ein paar Stunden geschlafen hatten. Sie konnte im Gegensatz zu den beiden Menschen außerordentlich gut in dem dunklen Zimmer sehen und jeden Schritt sicher setzten, auch ohne eine Kerze zu entzünden. Mit leichten Schritten ging sie auf das Fenster zu, das sie dann öffnete. Für die Nachtelfe war nun der 'Tag' angebrochen, als sie hinaus auf die umgebene Landschaft sah.
In der Ferne konnte man bei Nacht das Leuchten der Großstadt sehen. Wie eine kleine Kuppel malte vom Sturm aufgewirbelter Staub mit kleinsten Partikeln eine Corona über Jorsa, die nur wenige sehen konnten. Nachtelfen und nachtsichtige Tiere genossen diesen Anblick, auch wenn er für sie selbstverständlich war. Die fernen Lichter, aus Häusern, aus Fenstern hinter denen noch gelacht und gefeiert wurde, spiegelten sich im aufgewirbelten Leben des Turbels und dem Staub der Straßen, noch lange nach dem die Sonne unter gegangen war.
Eine romantische Stimmung erfasste sie. Die Weißhaarige streckte ihre Nase der Brise entgegen und atmete mit geschlossenen Augen tief durch. Kalte Luft floss über ihre Beine zu ihren Füßen und warme Luft drängte über ihre Schultern, die Schläfen entlang hinaus. Der Anblick hatte sie aber auch daran erinnert, dass ihre traute Dreisamkeit bald enden vorerst würde und sie am nächsten Morgen wieder zurück in die Stadt gehen sollte.
"Wie... Wie machen wir eigentlich aus, wann ich das nächste Mal wieder hier her kommen kann?"
Era schloss wieder die Fensterläden und schaute in die Richtung der Zwillinge. Lando entzündete für sich und seinen Bruder gerade eine Kerze, damit auch sie besser sehen konnten, was in ihrem Gesicht so vor ging. Die Nachtelfe krabbelte in die Bettmitte hinein und wurde sogleich von streichelnden Händen empfangen.
"Irgendwie hatte ich auch einen... ziemlich dummen Gedanken... Also..."
Peinlich berührt rieb sich die Nachtelfe den Nacken.
"Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, dass ich euch irgendwann langweilen könnte weil... Nun ja... Da ich recht unerfahren bin und... Bisher nur ihr die Ideen hattet, was den Sex betrifft."
Marcos sinnierte frech und übertrieben:
„Ja... da hat sie Recht. Das ist wirklich ein sehr DUMMER Gedanke.“
Lando griff sofort ein:
„Darüber solltest du dir wirklich keine Gedanken machen. Deine Neugierde reicht vollkommen und ...du scheinst doch sehr 'lernwillig'.“
Auch bei ihm klang der Schalk in der Stimme mit.
"Trotzdem macht ihr mich wahnsinnig!"
Oh ja, das taten diese Schelme. Eara machte sich nun langsam wieder lang. Eher vorsichtig, um sich nicht wie ein Tölpel zwischen die Männer zu werfen, auch wenn das wohl kaum einen Unterschied gemacht hätte. Sie legte sich auf ihren Bauch und reckte ihre Füße in die Höhe.
"Ihr pflanzt aber schon ziemlich wilde Bilder in meinen Kopf! Alleine vorhin, als du gefragt hast, ob du mich nehmen darfst während Lando mich... Leckt..."
Die Verlegenheit gewiss aus ihrer Stimme heraus hören.
„Das hat dir also gefallen? Wenn wir dir Ideen einflüstern?“
, wisperte Marcos und Lando grinste übers ganze Gesicht.
"Ihr seid schlimm. Ihr und euer Charme..."
, brummelte sie in die Laken hinein und hatte ihre Augen dabei zusammengekniffen.
"Wisst ihr... Ihr seid tatsächlich die ersten, bei denen ich überhaupt Begierde und sexuelle Lust so richtig empfinde. Auch... In diesem Ausmaß..."
Eara hatte sich während sie sprach auf den Rücken gedreht. Ihre Hände lagen auf ihrem Bauch und sie schaute an die Decke. Links und rechts von ihr, drehten sich die Brüder auf die Seite und stützten ihre Köpfe in die Hände. Im Schein der einzelnen Kerze schimmerten ihre Silhouetten, die eine silbern, die andere golden. Wie Mond- und Sonnenlicht legten sich ihre Hände über ihre Finger auf dem Bauch uns verschränkten sich.
„Glaub uns, deine Worte sind für uns ebenso... erbaulich! Ein Mann hört es immer gern, dass er der erste in irgendwas ist und was das Ausmaß angeht...“
Die Stimme wechselte von links nach rechts.
„...da erfreut es uns, dass wir dir genügen.“
'Genügen'! 'Ausmaß'! Das waren die 'Stichworte', die süßen Doppeldeutigkeiten, die sie nutzten um Eras Hände mit jeweils ihren an ihre ihr zugewandten Schwerter zu legen und langsam zu massieren. Es war ein träges Spiel, so erschöpft ihre Körper auch noch waren. Es würde ein wenig Zeit und Zuwendung brauchen, aber auch weich fühlten sich die beiden Freudenspender in ihren Händen verboten gut an. Das Melkfett machte alles sehr angenehm und kam einer heilenden Behandlung gleich. Und sobald Era das langsame Streicheln übernahm, lösten sich die beiden Hände und widmeten sich gleichermaßen sanft ihrer empfindlichen Haut. Die Taktart war nun eine andere geworden und man konnte sich trotz der sinnlichen Berührungen noch unterhalten, denn auch wenn es schon ein wenig erregend war, wenn Landos und Marcos Finger ihren Venushügel massierten, die Innenseiten ihrer Schenkel, auch mal ihre Labien und gemeinsam je ein Finger in sie glitten, so blieb es leicht und hauchzart, wie der Kuss des Schmetterlings, der sich im Sonnenlicht auf ihre Haut setzte und die Flügel ausbreitete. Auch verweilten sie dort nicht lange und wanderten auf ihrem Körper umher, immer auf der Suche nach neuen sinnlichen erotischen Zonen, die sie wie eine Katze zum schnurren bringen könnten.
„Erregt es dich, wenn ich dir sage, dass ich mir wünsche, in einer stillen Ecke des Palastes deinen Schoß lecken zu wollen, wo wir vielleicht entdeckt werden könnten? Meinen Kopf unter deinen Röcken kaum verborgen ...vielleicht nur durch einen Vorhang...“
, fragte Lando und Marcos stimmte mit ein in das Spiel der Möglichkeiten, so süße Worte ihr in den Kopf zu setzten.
„Oder würdest du mich verborgen von ...einem Tisch im Nebenzimmer einer Taverne mit deinen wundervollen Lippen verwöhnen, wenn ich darüber mit jemandem über den Preis einer Stute handeln muss?“
Der Reiz des Verbotenen malte die Bilder prickelnd in Eras Geist. Ob die Brüder sie nun wahr werden lassen oder nicht, dass würde gewiss auch von Earanes Reaktionen und Vorstellungen abhängig sein. Lando ließ leise schmatzend von ihrer linken Brustwarze ab, damit er wieder reden konnte, während Marcos die andere wieder auf seiner Seite umwarb. Das Kribbeln in Eras Körper begann langsam wieder anzusteigen, das war sicher. Aber alles was sie taten war so leicht, so sinnlich und nur ein Hauch, auch wenn die Lando leichter fiel als seinem dunklen Bruder.
Era konnte in ihren Händen spüren, dass um so länger das Gespräch andauerte, auch ihre Manneskraft langsam zurück kehrte.
„Gibt es etwas, dass du schon immer mal ausprobieren wolltest, ob es dir gefällt?“
„Etwas, von dem du nur gehört, oder gelesen hast, was dich interessiert?“
Abermals hatten sich die Brüder abgewechselt und jetzt liebkoste Markos gerade den Rippenbogen unter ihren Bergen, und Lando leckte über ihren Hals hinauf zu der Kante ihrer Ohren.
„Ich habe gehört, dass Elfen dort sehr empfindlich sein sollen.“
, hauchte er und zupfte leicht an den kleinen Spitzen.
„Ist das angenehm?“
Markos widmete sich tiefer ihrem Bauchnabel und suchte fleißig nach erogenen Zonen auf der Landkarte ihres Körpers. Sein heißer Atem verwöhnte sie als er flüsterte:
„Einen Mann zu erregen mag leicht erscheinen, vor allem... wenn man ihn bei seinem Schwanz packt, aber auch wir lieben die 'Vorstellung' die 'Erwartung' der Lust in unseren Köpfen. Das Bild, das ein Satz wie' Ich hab kein Höschen an' oder ein einfaches 'Ich will dich in mir' auslösen kann.“
Earane hatte für ihr Zusammenspiel offene Kommunikation gefordert und die bekam sie nun auch. Jedes Wort war heiß und rann ihr wie sengende Glut unter die Haut.
„Deine lustvollen Laute, dein heiseres Stöhnen bringt mich um den Verstand, denn es zeigt mir, dass ich etwas in dir bewirke. Verstecke es nie.“
Lando knabberte gerade wieder an der empfindliche Haut ihres Halses und wanderte hinunter zu ihren Schlüsselbeinen. Dabei brannte sein Blick auf ihren Knospen, die er als nächstes zu verschlingen drohte.
„Dein Geruch... dein Geschmack auf meinen Lippen macht mich wahnsinnig und weckt Gedanken... die rau und wild heraus brechen wollen.“
, grollte Markos, der etwas tiefer gerutscht war und mit ihrem glänzenden Venushügel sprach. Jedes Wort traf sie heiß und sein wechselnder naher Atem ließ kleine Schauer von Kühle und Hitze über ihren Schoß gleiten.
Jeweils ein Bruder sah dann zu ihr hoch. Sie hielten ihre Positionen, so nah über ihrer Haut, dass das Wissen allein, was sie dort zu tun vermochten, Era zerließen lassen konnte. Doch sie warteten.
„Was sollen wir für dich tun, Liebste.“
, hauchten sie gleichzeitig, aber warteten geduldig und genossen diesen schwebenden Zustand zwischen Erregung und Neugierde. Lando richtete sich ein wenig auf.
„Wir werden deine Wünsche zu erfüllen suchen und auch unsere Wünsch frei äußern. Wann immer du zu Besuch kommst, oder wir dich... wo auch immer treffen, wenn du willst.“
Auch Markos, der inzwischen zwischen ihren Beinen lag, hob seinen Kopf und legte ihn wie ein Schuljunge auf seine geballten Fäuste.
„Du hast danach gefragt, wie wir uns das nächste Mal treffen wollen...“
Er lächelte.
„Ich würde mir ein 'spontanes' Treffen wünschen. Ich bin häufig in Jorsa auf dem Markt und in den Tavernen um mich mit Händlern zu treffen. Wenn wir uns dort begegnen, dann entführe ich dich auf die Heuböden der Stadt, in die Hinterzimmer, in dunkle Gassen, verberge uns mit Schatten und werde dich zum glühen bringen.“
Lando sah ein wenig erstaunt zu seinem Bruder hinunter und lachte leise.
„So viel Enthusiasmus hab ich dir gar nicht zugetraut, mein Bruder. Nun... Ich bin oft im Palast und handel dort mit dem Adel die besten Zuchtmöglichkeiten aus, verkaufe Fohlen und knüpfe Kontakte. Du könntest mich dort hin begleiten, wenn ich in die Stadt komme und deinen Umgang mit dem Adel üben. Ich könnte dir beibringen wie man Luxus ohne schlechtes Gewissen genießen kann und dir die Freuden süßer Geheimnisse entlocken.“
Lando neigte seinen Kopf, als Marcos es anscheinend nicht mehr aushielt und einmal großflächig über Eras geschwollene Lippen leckte. Sofort machte ihr Herz ein paar hektische Schläge. Der Ansturm der Gefühle war noch zu groß und ihr Schoß von der letzten Beanspruchung eng und geschwollen. EIN Bruder würde im Moment mehr als nur ausreichen! Allein ein Finger war schon mehr als genug um sie über die nächste Klippe zu stürzen. Ihr Körper schien ihrem Willen nicht mehr so richtig zu gehorchen, oder die Brüder hatten einfach schon einige 'Knöpfe' gefunden an denen sie drehten und drückten, damit die Musik leiser oder lauter wurde. Marcos schmeckte seine Lippen und stützte sich wieder aufrechter hin. Der Schalk schien ihm aus den Augen und Lando machte leise kleine tadelnde Geräusche, die aber nicht ernst gemeint waren.
„Ts... nun... um auf deine Frage noch einmal einzugehen... Wir wissen beide wo Mortimer seinen Laden hat und können Nachrichten hinterlassen. Es wird sich sehr bald wieder sicher die ein oder andere Möglichkeit ergeben. Und wenn wir nicht gemeinsam hier bei uns sind... dann hätte ich nichts dagegen, wenn du dich auch mit jeweils einem von uns, ganz wie es die Zeit erlaubt, auch mal allein triffst. Ich denke wir sind darüber hinaus, dass wir nur zu dritt der Wollust fröhnen wollen. Ist es nicht so?“
Marcos nickte.
„Ist für mich auch in Ordnung. Wenn ich mit ihr die Magie übe, dann wäre das auch allein besser für die Konzentration, denke ich. Was haltet ihr davon, wenn wir uns gegenseitig alles haarklein genau berichten?“
Dazu nickte auch Lando grinsend und dann sahen beide wieder zu ihr auf, ob Era einverstanden wäre und was sie nun an Wünschen zu äußern hatte.
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[*] 1 Jagdbogen
[*] 1 Jagdmesser
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Im Nachtelfenreich erworben:
[*] 1 Nachtelfenbekleidung [- 32 F]
[*] 1 Gürtel (Leder) [- 2 F]
[*] 4 Gürteltaschen [- 16 F]
[*] 1 Kernseife [- 2 F]
[*] 1 Handtuch [- 8 F]
[*] 1 starkes Hanfseil [- 6 F]
[*] 1 Wetzstein [- 1 F]
[*] 2 Zunderschwämme [- 10 F]
[*] 1 Provianttasche [- ?]

Aus vorigem Abenteuer:
[*] 1 Schattenkristall (Medallion)/ Schmuckstück
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Re: Von Ganda, nicht mehr weit vor Jorsa

Beitrag von Eáránë Fëfalas » Dienstag 28. Februar 2023, 00:08

Ihr Atem war am Fenster zu erkennen. Die Luft war draußen noch recht kühl bei Nacht. Gerade tat es aber unsagbar gut, wie die Brise ihre Haut streichelte. Fasziniert beobachtete sie für einige Sekunden die Lichtkuppel über Jorsa. Die aber eher wie eine Krone über der Stadt schwebte. Als sie sich dann von diesen Bann lösen konnte, schloss sie wieder das Fenster und richtete sich an ihre Liebhaber.
Ihr Herz klopfte wieder etwas stärker gegen ihre Brust. Eine leichte Unsicherheit erfüllte sie und doch kam sie zurück ins warme und gemütliche Bett. Aber nicht ohne die beiden Männer an ihren Gedanken teilhaben zu lassen, die ihr so albern vorkamen, dass es ihr schon eher unangenehm war jene Worte auszusprechen. Ihre Wangen erröteten leicht, was dank des seichten Kerzenlichtes durchaus zu erkennen war. Und mit einem Mal schaffte es Marcos, diese Unsicherheit zu vertreiben. “Heee…” Protestierte sie, schloss ihre Lippen und schob die Unterlippe leicht nach vorne. Kurz darauf schaffte es Lando, sie verlegen ihre Finger aneinander tippen zu lassen. Es dauerte aber nicht lange, bis sie sich ein breites Grinsen nicht verkneifen konnte. Ein weiteres Mal empfand sie unsagbare Freude. Es tat gut, jene Worte zu hören. Und wieder durchwühlten die Zwillinge ihre Gefühle! Ein Schwarm Schmetterlinge flatterte gerade in ihren Bauch herum und hätten sie wohl selbst beinahe fliegen lassen können. Eara musste ihren Gefühlen wieder Ausdruck verleihen. Sich den beiden mitteilen. Während sie dies tat, legten sie ihre Hände auf ihren Bauch und hörten ihr zu.
„Glaub uns, deine Worte sind für uns ebenso... erbaulich! Ein Mann hört es immer gern, dass er der erste in irgendwas ist und was das Ausmaß angeht...“ „...da erfreut es uns, dass wir dir genügen.“
Wie ertappt, zuckte die Jägerin leicht zusammen und schaute erst zum einen Bruder und dann zum anderen. “Und ob ihr genügt! Alleine schon, dass ihr mich voll und ganz verausgabt… Bei den Göttern… Ihr schafft es, mich wohl jedes Mal die Sterne sehen zu lassen, wenn ihr mich zum Höhepunkt treibt.” Sprudelte es aus der Weißhaarigen heraus. Gerade hatte sie noch mit ihren Händen gestikuliert, da wurden sie auch schon genommen und die Brüder legten sie an ihre Männlichkeit. Eáránë schloss ihre Augen und seufzte mit einem Lächeln auf ihren Lippen. Ihre Knie drückte sie aneinander, ihre Mitte wurde schon wieder warm und begann zu kribbeln. Diese musste nicht lange warten, da sie schon sofort die ersehnte Aufmerksamkeit bekam. Zärtlich streichelte sie die weiche Haut der Männer, massierte sanft deren Schaft, den sie auch langsam entlangfuhr. Bereitwillig öffnete sie ihre Beine, als sie die Finger an ihrem Heiligsten spürte. “Aaaahhh…” Stöhnte sie leise bei den Berührungen und hatte ihren Rücken leicht durchgestreckt. Sie biss sich auf ihre Unterlippe, wenn sie leicht in sie hinein glitten. Der Körper der Nachtelfe reagierte stark auf die Zärtlichkeiten der Brüder. besonders empfindlich war sie an den Innenseiten ihrer Oberschenkel, an ihrem Bauch, ein Schauer durchfuhr ihren Körper, wenn ihre Seite gestreichelt wurde.
„Erregt es dich, wenn ich dir sage, dass ich mir wünsche, in einer stillen Ecke des Palastes deinen Schoß lecken zu wollen, wo wir vielleicht entdeckt werden könnten? Meinen Kopf unter deinen Röcken kaum verborgen ...vielleicht nur durch einen Vorhang...“
Eara riss ihre Augen auf, doch konnte sie auf seine Worte nur ein Keuchen erwidern.
„Oder würdest du mich verborgen von ...einem Tisch im Nebenzimmer einer Taverne mit deinen wundervollen Lippen verwöhnen, wenn ich darüber mit jemandem über den Preis einer Stute handeln muss?“
Schwer schluckte sie, als die Worte sich sofort in Bilder in ihren Kopf wandelten. Ihr Fleisch zuckte und die Liebkosungen an ihren Brüsten raubten ihr regelrecht den Verstand, der gefühlt keinen klaren Gedanken mehr formulierte, aber die ihr beschriebenen erotischen Szenen umsetzen konnte. Wie gemein! Die genaue Bedeutung, sich in den jeweiligen Situationen zu befinden, drang in ihrem jetzigen Zustand aber nicht zu ihrem Bewusstsein durch.
„Gibt es etwas, dass du schon immer mal ausprobieren wolltest, ob es dir gefällt?“
„Etwas, von dem du nur gehört, oder gelesen hast, was dich interessiert?“

Zum Antworten kam sie nicht, da Marcos’ Berührungen an ihren Rippenbogen und Landos Zunge an ihrem Hals und kurze Zeit später an ihrem Ohr sie zum Wimmern brachte. Ihre leicht angewinkelten Beine zitterten heftig. Oh ja, es war angenehm! “Jaaahh.” Ob sie ihre Antwort keuchte oder stöhnte, war nicht eindeutig auszumachen.
„Deine lustvollen Laute, dein heiseres Stöhnen bringt mich um den Verstand, denn es zeigt mir, dass ich etwas in dir bewirke. Verstecke es nie.“
Der Blonde erinnerte sie an den Morgen, als sie aus Versehen in Richtung seines Gemachs gegangen war und er am Türrahmen direkt hinter ihr stand. Er hatte stark auf sie reagiert, was das tiefe Grollen in seiner Brust verraten hatte. “Das… Kann ich doch nicht.” Brachte sie atemlos über ihre Lippen, über die sie mit ihrer Zunge fuhr, um sie zu befeuchten. Zumindest kam es ihr vor, als könne sie ihre Lust nicht verbergen. Das war doch unmöglich!
Ihre Arme hatte sie unterdessen über ihren Kopf gelegt, nachdem die beiden ihre Positionen so geändert hatten, dass sie nicht mehr ihre Schwerter umschließen konnte. Ihre Finger krallten sich neben ihrem Gesicht in das Kissen, auf dem sie lag. Die Worte des dunklen Bruders erinnerten sie daran, welch wilder Hengst er war. Ihre Augenlider flatterten leicht, als er ihren Körper an seinen Rhythmus erinnerte. Erneut streckte sie ihren Rücken etwas durch, als Lando sich ihrem Schlüsselbein widmete und sie ihm die Brust entgegen streckte. Beide hielten aber knapp über ihre Haut inne. Deutlich konnte sie aber deren Körperwärme spüren und ihr heißer Atem jagte der Elfe heiße und kalte Schauer zugleich durch ihren nun empfindlichen Leib.
Und für einige Augenblicke hatte Eáránë geglaubt, dass sie ihr eine kurze Atempause gönnten, nachdem sie sie über mögliche Ideen ihrerseits befragten. Sie legte ihre Arme zu ihren Seiten, sodass sie ihren Oberkörper leicht abstützen und besser zu den Zwillingen schauen konnte. Mit verklärtem Blick blinzelte sie erst zu Lando und dann zu Marcos, der das Schattentheater in ihrem Kopf wieder anfeuerte. Tief sah sie ihm in die dunklen Augen und seufzte erregt. Von wegen kleine Pause… “Heute morgen als ich im Heu lag-” begann sie beinahe wie in Trance diesen Moment sich zurück ins Gedächtnis zu rufen. Dabei biss sie sich auf ihre Unterlippe, während sie zwischen ihren gespreizten und angewinkelten Beinen zu Marcos blickte. “-so sehr hatte ich mir gewünscht, dass du dich zwischen meine Schenkel schiebst und dein Becken… Eine offensichtliche Erregung an mich drückst und mich… Nimmst.” Sprach sie mit leicht zittriger Stimme. In ihrem Blick loderte ein Feuer, das beide Männer zu verbrennen drohte. Da sie nun zu Lando schaute. Ihre Finger krallten sich in den Stoff des Lakens, als müsse sie sich festhalten, um nicht gleich wieder gen Firmament zu fliegen. Ihr flammender Blick fixierte die beiden Seen des Blonden. “Möchtest du noch von den Beinen deiner Angebeteten flankiert werden?” Griff sie ihre Konversation von diesem Morgen auf. Mit der Spitze ihrer Zunge fuhr sie sich über ihre Unterlippe, als ihr Blick kurz auf seine Härte fiel, ehe sie ihm wieder ungeniert ins Gesicht sah. “Ich hätte mich dir noch im Türrahmen hingegeben und dich umschlungen.” Raunte sie dunkel und legte ihren Kopf leicht in den Nacken. Gab ihren Hals preis, dessen Haut noch immer von den Liebkosungen des Grafen kribbelte. Dann schloss sie ihre Augen und nahm sich einige Sekunden Zeit. “In deinem Arbeitszimmer… Dein Schreibtisch ist gerade hoch genug, dass ich in Höhe eurer Becken liegen würde. Und er ist gerade so breit genug, dass einer mich nehmen kann, während der andere mit meinem Mund verwöhnt werden kann.” Ließ sie ihre Gedanken kreisen und teilte sie den beiden ungefiltert mit. “Das Haus hat viele Flure…” Führte sie weiter aus und atmete tief durch. “Im Badehaus der Stadt ist es wohl auch erlaubt, sich zu vergnügen.” Ging die Reise dann weiter. Gerade wollte sie sich zu den ‘spontanen’ Treffen äußern, doch machte ihr Marcos einen Strich durch die Rechnung. “AH!” Stöhnte sie dann plötzlich lauter auf, als sie die Zunge des Schattenmagiers an ihrer Mitte spürte. Ihre Augen hatten sich wieder geöffnet und ihr Kopf hatte sie in den Nacken fallen lassen, ihr Becken hatte sich ihm etwas entgegen gedrückt. “Marcos!” Außer Atem, als sei sie durch die Stadt gerannt, stöhnte sie seinen Namen. “Verdammt…” Ihr ganzer Körper erzitterte noch immer, selbst nachdem dieser Schelm sich wieder aufgerichtet hatte. Schwer schluckend setzte sich dann auch die Nachtelfe auf, um sich besser auf das Gespräch konzentrieren zu können. Gemeinsam mit dem Dunkelhaarigen nickte sie auf die Worte von Lando. “Lass mich raten… Und es unter Umständen mit Schattentheater sogar verbildlichen?” Setzte sie dem Dunklen gewiss nun einen Floh ins Ohr. Nun, eigentlich wohl beiden. Denn Lando würde dies bestimmt auch sehen wollen. Verdammt. Da war ihr Mund wohl schneller als ihr Hirn gewesen.

“Nun, Lando…” Griff sie dann ihre Fantasien von eben wieder auf, mit einem verruchten Seitenblick zum Lichtmagier. “Sollen meine Beine dich umschlingen und näher an mich pressen?” Das Feuer entflammte sofort wieder. Doch ging sie nicht sofort auf den lichten Bruder, sondern auf dessen Gegenpart zu. Geschmeidig wie eine Raubkatze krabbelte sie auf Händen und Knien auf den Verwalter zu, legte eine Hand in seinen Nacken, schmiegte sich eng an ihn und küsste ihn innig. Mit ihrer Zunge verlangte sie Eintritt, doch sollte der nun wilde Kuss nicht lange währen. Sie legte ihre Stirn auf seine. “Leg dich dann bitte so auf die Seite, dass ich dich mit dem Mund verwöhnen kann.” Während sie sprach, hatte sie seine Männlichkeit gegriffen und massierte diese. “Wenn du in mir bist und ich meine Hand hier hin lege-” Sie ließ seine Härte los und legte ihre Hand auf seinen Unterleib direkt über sein Schaft. “-dann kannst du leicht zustoßen. Wenn meine Hand dich wieder umschließt, dann übernehme ich wieder.” Kaum endete sie ihren Satz, legte sie wieder ihre Lippen auf seine und zog ihn erneut in einen Kuss, in den sie hinein stöhnte. Dann aber löste sie sich von ihm, wenn auch widerwillig. Abwechselnd sah sie zu ihnen hin und her. “Dann würde ich dich-” Sie sah zu Marcos. “Gerne reiten. Aber, andersherum. Und dich-” Ihr Blick fiel auf Lando. “-dabei verwöhnen. Bei dir würde ich sagen, wenn ich beide Hände auf seine Hüften lege, dass du dann auch leicht zustoßen kannst. Und sobald ich dich mit einer Hand umschließe, dass ich dann auch wieder übernehme.” Die Frau bat die Zwillinge nicht extra darum vorsichtig zu sein, da sie sich sicher war, dass sie es sein würden. Innerhalb dieser kurzen Zeit hatten beide es geschafft ihr Vertrauen in sie zu gewinnen. Bisher waren sie so umsichtig mit ihr umgegangen, dass es ihr nicht einmal in den Sinn kam, die Männer auf besondere Vorsicht hinzuweisen.
Eara schluckte hart. “Eine Frage habe ich aber noch an euch: Möchtet ihr das alles auch sehen, oder soll ich euch in der Dunkelheit dirigieren?”
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Re: Von Ganda, nicht mehr weit vor Jorsa

Beitrag von Erzähler » Montag 6. März 2023, 10:30

“Nun, Lando…”
, griff Era die begonnenen Fantasien wieder auf, mit einem verruchten Seitenblick zum Lichtmagier.
“Sollen meine Beine dich umschlingen und näher an mich pressen?”
Geschmeidig wie eine Raubkatze krabbelte sie jedoch auf Händen und Knien auf den Verwalter zu, während der Graf zusehen konnte.
“Leg dich dann bitte so auf die Seite, dass ich dich mit dem Mund verwöhnen kann.”
Während Marcos ihrer Aufforderung sofort nach kam, hatte sie seine Männlichkeit gegriffen und massierte diese.
“Wenn du in mir bist und ich meine Hand hier hin lege...”
Sie ließ seine Härte los und legte ihre Hand auf seinen Unterleib direkt über sein Schaft.
“...dann kannst du leicht zustoßen. Wenn meine Hand dich wieder umschließt, dann übernehme ich wieder.”
Dann aber löste sie sich von ihm, wenn auch widerwillig. Abwechselnd sah sie zu ihnen hin und her.
“Dann würde ich dich gerne reiten. Aber, andersherum. Und dich...”
Ihr Blick fiel auf Lando.
“...dabei verwöhnen. Bei dir würde ich sagen, wenn ich beide Hände auf seine Hüften lege, dass du dann auch leicht zustoßen kannst. Und sobald ich dich mit einer Hand umschließe, dass ich dann auch wieder übernehme.”
Allein die Beschreibung der Szenen bewirkte bei beiden Männern, dass sich ihre Lanzen streckten, zuckten und langsam wieder in ihren Händen wuchsen. Eara schluckte hart.
“Eine Frage habe ich aber noch an euch: Möchtet ihr das alles auch sehen, oder soll ich euch in der Dunkelheit dirigieren?”
Die Möglichkeit gefiel wohl beiden. Sie waren beide sehr visuell geprägt und das kleine Schattentheater des dunklen Bruders hatte die Situation schon wieder ordentlich angeheizt. Bei Eras Angebot wurde eifrig genickt und sie rollten sich wieder an ihre Seite. Die beschriebenen Szenen sowie die Magie brauchten Licht, denn ohne dieses gab es auch keinen Schatten. Also ließ Lando ein paar seiner kleinen Lichtkugeln aufsteigen und fixierte sie hinter dem Baldachin seines Bettes. So war es tatsächlich leichter für Era ihre Magie zu wirken. Im Gegensatz zu der dreidimensionalen Darstellung des dunklen Bruders, konnte sie nun angenehm wenig Magieverbrauch die Szene als Schattenriss darstellen. Lando und Era waren halt einfach nicht so perfekt aufeinander eingestellt wie er und sein Bruder. Wo diese Licht und Schatten hatten umeinander kreisen lassen konnten, ohne sich zu berühren, da war diese Art der magischen Zusammenkunft angenehm und leicht, denn sobald sich beides berührte, lösten sich beide Effekte im jeweils anderen auf. Die Trennung durch diese Art von 'Leinwand' war perfekt und vermochte ihren Figuren sogar noch schärfere Kanten und Details zu schenken. Dann wirkte Era ihre Magie und die Zwillinge beobachteten neugierig und mit sinnlichem Brummen, was sie zuvor in Worten beschrieben hatte. Ihre Wünsche zu sehen, die zuckenden Schattenfiguren beim Liebesspiel zu beobachten, heizte die beiden so enorm an, dass sie während Era noch mit ihrem Zauber beschäftigt war, sich schon wieder selbst berührten.
Das einzige Problem war, dass sobald sie an die Umsetzung der Positionen gingen, die Bilder zuckend verblassten, das sie die Konzentration des Zauberers störte. Aber bis dahin war es ein sinnliches Vergnügen sich die Fantasien verbildlicht anzusehen und die Männer damit um den Verstand zu bringen. Irgenwann sah Lando zu ihr und raunte heiser:
„Du...*räusper*... meintes vorhin etwas davon, dass es so viele Flure hier gibt...“
Dann schaute er zu seinem Bruder.
„Ich hätte da eine Idee... Was meinst du, können wir dem Personal vielleicht einen Nachmittag frei geben um in der Stadt die Therme, oder den Markt zu besuchen? Ich glaube... wir hätten hier allein sehr viel Spaß!“
Marcos, der nun mal der Verwalter der Hazienda war, überlegte einen Moment.
„Die Tiere müssten vorher versorgt werden und ein paar Arbeiten umorganisiert werden, aber das bekomme ich sicher hin mit etwas Vorbereitungszeit. Vielleicht am Wochenende? Die Leute würde sich sicher über einen freien Tag freuen und wir bekommen uns ganz sicher selbst versorgt.“
Letzteres spielte ganz sicher auf Carmens Fürsorge an. Die Köchin würde ihnen sicher sogar Essen vorbereiten, damit sie nicht 'verhungerten'.
Lando nickte zufrieden.
„Dann versuch das bitte in die Weg zu leiten und ich... Ich könnte morgen früh mit Era zurück in die Stadt reiten und ihr vielleicht mein Zimmer im Palast zeigen, wenn sie das will.“
Damit sah er sie wieder an. 'Zimmer-zeigen' klang schon wieder so, als wenn da sehr viel passieren könnte, was ihre Libido erfreuen könnte, aber Lando schaute so unschuldig, dass sie ihm 'fast' auf den Leim gegangen wäre, hätte Marcos nicht laut los gelacht.
„Hahahaa, ja und vergiss nicht ihr Vorzüge des herrschaftlichen Palastes zu zeigen... den Weinkeller, zum Beispiel... oder den Eulenturm.“
Irgendwie klang das aus Marcos Mund, als gäbe es jede Menge Orte im Palast für kleine 'Ferkelein' und Lando sollte ihr von ganz unten bis ganz oben unters Dach alle ...'zeigen'. Auch Lando grinste nun verwegen und die Vorfreude zuckte bis in sein Gemächt. Da meinte Marcos:
„Jetzt sollten wir aber unbedingt Eras Wünsche in die Tat umsetzten!“
Dabei legte er sich zurück und klopfte mit seinen Händen auf seinen Schoß, wo bereits aufrecht und hart ihr sein Speer entgegen wippte. Eras Schoß zuckte ebenfalls freudig erregt bei dem Anblick und auch Lando positionierte sich wie gewünscht. Mit helfenden Händen führten die Männer sie in die vom Schattenriss gezeigte Position und sie sank rittlings auf Marcos nieder. Das allein war schon eine enorme Beanspruchung, aber die Heilsalbe tat ihr bestes um alles weich und gleitend ineinander zu fügen. Als sie dann gut saß, rückte Lando vor und stellte sich auf die Matratze. Mit den Händen hielt er sich an einem der Querholme des Himmels fest und überließ es ihr seine Männlichkeit mit ihren Lippen zu liebkosen, bis sie dann die Haltung ihre Hände ändern und er leicht in sie stoßen könnte. Besonders lange dauerte diese Runde nicht, denn alle drei waren noch enorm gereizt und das visuelle Vorspiel hatte hervorragende Vorarbeit geleistet. Marcos half eifrig in dem er von unten in Eras weiches Fleisch stieß und so den Rhythmus vor gab. Da die Brüder da ein perfektes Zusammenspiel abgaben, raubten sie der zarten Elfe schnell wieder den Atem und ließen ihren Körper prickelnd zu neuen Höhen aufsteigen, die sie auch genauso gerne von ihr empfingen. Lando hielt sich nur einmal kurz zurück, als er kurz vor seinem Höhepunkt stand und sah mit glühendem Blick auf sie hinunter. Der Anblick seiner zuckenden Bauchmuskeln war heiß und lockte Era ihn jede Kontrolle zu entreißen. Aber der Blick warnte sie im entscheidenden Moment vielleicht doch von ihm abzulassen, denn eines war sicher. Keiner der beiden wollte, dass sie etwas tat, dass ihr unangenehm sein könnte. Noch dieser kurzen Einigung, überließ der Graf der Elfe die Kontrolle über seinen Leib. ...was auch sehr heiß war, denn diese Macht zu haben, war ein ganz besonderer Reiz. Marcos nahm sich etwas zurück und Lando stöhnte so heftig, dass es bestimmt noch einige Räume weiter zu hören war. Als er gekommen war, da griff Marcos wieder fest in Eras Fleisch und hielt sich dann auch nicht mehr zurück. Es dauerte nur ein paar Herzschläge, dann fühlte sie auch seinen heißen Samen in sich sprudeln.

Danach waren die Männer ...ausgeschaltet. Auch Era war erschöpft und müde und bekam es gerade so noch hin, sich zu grob zu reinigen und schlief dann zwischen ihren Liebhabern ein.

Wilde heiße Träume suchten sie heim, was wohl nicht groß verwunderlich war. Ihre Fantasie malten Bilder die sie selbst nicht einmal richtig verstand. Manches was da in ihrem Unterbewusstsein geboren wurde, würde in der Realität nicht möglich sein, aber einiges könnte vielleicht doch ausprobiert werden.
Ein leises Plätschern weckte die Elfe und sie fand sich nackt aber zugedeckt in Landos Bett wieder. Die Spuren der Nacht hafteten noch an ihr und der männliche Geruch zog wie Nebel durch ihre Sinne. Allein im Bett zu sein hatte den Vorteil, dass sie sich ausgiebig strecken und rekeln konnte. Ihre Gliedmaßen waren etwas träge und verkrampft, wie wenn man zu viel trainiert hatte. Ihr Hintern schmerzte sogar leicht und von ihrer wunden Mitte mal abgesehen, war die leichteste Berührung ihrer Knospen schon eine kleine Folter. Ihr Körper verlangte nach einer Pause und mehr von der Heilsalbe. Da ging auch schon die Tür zum Bad auf und Lando betrat nur mit einem schmalen Tuch um die Lenden sein Zimmer. Verdammt, sah er gut aus! Das nasse Haar klebte in Strähnen an ihm, die sich wie Schlangen dunkel vom Wasser über seine Brust wanden. Er sah das sie wach war und lächelte so charmant, dass ihr Herz einen kleinen unbeabsichtigten Stolperer einlegte.
„Guten Morgen, Schönheit.“
Er stieg zu ihr aufs Bett und kniete auf allen vieren halb über ihr.
„Gut geschlafen?“
Dann beugte er sich langsam über sie, nahm ihre Hand und hauchte ihr kleine Küsse auf jeden einzelnen Finger.
„Marcos ist schon bei der Arbeit. Ich soll dich von ihm küssen, wenn du willst. Willst du?“
Was sollte sie auch dagegen haben. Nur hatte er eben nicht erwähnt wo und so zog er ihr die Decke weg um ihre Hüfte kurz fest mit den Händen zu umspannen und einen kleinen Kuss auf jenen kleinen Knoten zu setzen, der so vollkommen überreizt fast sofort explodierte. Prall und geschwollen fühlte er sich an wie eine große Erbse, oder eine kleine Kirsche. Doch dann ließ Lando sofort wieder von ihr ab und rollte sich eilig und lachend vom Bett, bevor sie beide noch mehr Unsinn anstellen konnten.
„Das Bad ist frei. Ich hab dir gerade frisches Wasser eingelassen. Es ist etwas kühl, da ich Carmen nicht um Hilfe bitten wollte, aber eigentlich ganz angenehm so. Era konnte baden! Etwas das ihr Körper sehr genoss! Ihre Muskeln durften im kühlenden aber nicht kalten Wasser entspannen und ein neuer Tiegel mit Salbe stand auch schon bereit. Sicher hatte Lando auch nichts dagegen, wenn sie seinen Kamm mit benutzte. Es lag sogar eine hölzerne Zahnbürste bereit und ihre jetzt fertig gereinigte eigene Kleidung. Nur...
...ein Höschen war nirgends zu finden.
Als sie im Bad war kam Lando kurz 'vorbei' ging in sein Arbeitszimmer und meinte:
„Wir frühstücken nebenan. Danach bringe ich dich zurück in die Stadt. Ich habe eh ein paar Tage im Palast zu tun. Wenn du mich dort besuchen kommen willst, habe ich sicher nichts dagegen. Ich werde dich anmelden, dann kannst du kommen... wann immer du willst. Ein Diener wird dich dann zu mir bringen.“
Er stand neben der Wanne, während er sprach und trug den neuen Gehrock, der ihm ausgezeichnet stand und seine natürliche Ausstrahlung noch unterstrich. Das Haar hatte er im Nacken zusammen gebunden, und alles in seiner Haltung sang: Selbstsicherheit und Aristokrat. Aber ihm stand es! Und wie! Welche Frau konnte sich nicht von einem solchen Mann angezogen fühlen?! Lando sah ihren Blick und sein Lächeln wurde wärmer.
„Und... wenn du mich nicht zu lange warten lässt, dann belohne ich dich mit meiner Zunge.“
DAS war direkt – und heiß. Gut das Era in kühlem Wasser saß. Lando verneigte sich leicht und verließ das Badezimmer. So hatte Earane Zeit sich fertig zu machen.
Später fand sie den Tisch von gestern Abend neu bestückt mit kleinen Brötchen, in Flocken gehobelte goldene Butter, ein Krug Milch und einen Topf mit Honig. Ihr Magen knurrte laut schon beim Anblick. Sie war hungrig nach der letzten Nacht! Lando zog ihr einen Stuhl heran und setzte sich zu ihr zum Essen. Schweigend ließen sie es sich schmecken und tauschten nur kurze kleine süße Blicke aus, die MEHR versprachen. Dabei konnte Era der Geräuschkulisse der Hazienda lauschen. Pferde scharrten mit den Hufen, wieherten. Hier und da war das Schlagen eines Hammers zu hören und dann... heute ein Wolf ihren Namen!
...
Ja... sie hatte ihn wirtlich etwas vernachlässigt. Es wurde Zeit, dass sie in ihr 'normales' Leben zurück kehrte, was auch immer das nun sein sollte. Normal war seit sie Jorsa betreten hatte eigentlich nichts mehr. Sie hatte schnell Freunde, bzw. Bekanntschaften geschlossen und einen Meister, der sie förderte. Ihre neue Berufung als Kundschafterin wartete auf sie und nun hatte sie in der Nähe auch noch einen Meister für die notwendige Etikette, sowie die Schattenmagie gefunden. Aber es gab noch andere kleine 'lose Enden' die sie eigentlich hatte noch verfolgen wollen. Was war ihr davon am wichtigsten, was wollte sie so schnell wie möglich erledigen und was konnte man auf später verschieben.
Im Kopf sollte sie einen Plan machen, den es dann abzuarbeiten galt. An erster Stelle würde natürlich Mortimer stehen und dort hin würde sie ja auch Lando bringen. Aber was dann?

Der Tag begann und Lando war wieder ganz der Landgraf, den er verkörperte, verhielt sich ausnehmend höflich und zuvorkommend, gab ihr so das BESTE Beispiel, wie ein Adeliger zu sein hatte. Sicher würde sie auch noch andere kennen lernen, die sich nicht so verhielten, aber das stand auf einem anderen Blatt der Geschichte. Als angehende Kundschafterin musste man lernen dem Adel zu richtig begegnen und am besten jedes Fettnäpfchen zu umschiffen. Hierfür war Lando der bester Lehrer... und andere Dinge.
Nachdem sie gefrühstückt hatten, begleitete er sie hinunter und sein Pferd stand schon bereit. Marcos war auch da und hielt die Zügel, während der Graf aufstieg und dann Era die Hand hin streckte. Während er sie am Arm hinauf in den Sattel vor sich zog, hob Marcos sie an und half, wobei eine Hand wirklich unanständige Zonen bei ihr berührte... nur viel zu kurz. Dann saß sie vor Lando und er zeigte ihr, wie sie ein Knie so über den Sattelknauf schwingen konnte, dass sie einerseits bequem saß, aber sie Lando auch deutlich in ihrem Rücken und an ihrem Hintern spüren konnte. Das würde also auch ein angenehmer Ritt werden...

Kaum hatten sie den Hof verlassen und waren außer Sichtweite der Arbeiter, da rieb sich Lando an ihrer Schläfe. Der Weg nach Jorsa war nicht weit, aber er hatte es auch nicht eilig. So ließ er nach anfänglichem Trab sein Pferd auch bald mal wieder in den Schritt fallen und genoss ihre schwingenden aneinander reibenden Körper. Seine Stimme flüsterte an ihrem Ohr:
„Stell dir vor, wir wären nackt... oder... nein. Besser... soll ich meine Hose öffnen und du beugst dich ein bisschen nach vorne um die Mähne zu entwirren? Wir könnten auch einen kleinen 'Abstecher' in ein nahes Wäldchen machen. Ich kann einfach nicht aufhören daran zu denken, dass dein Höschen in meinem Wertschrank liegt und du ...“
Schon begann seine freie Hand zu wandern und den Bund des Rockteils zu erforschen, wo das Oberteil überlappte. Dort könnte er mit etwas Geschick seine Hand verschwinden lassen, so dass selbst ein Passant nicht sofort sehen konnte, was er dort tat. Die Luft war außerdem recht kühl noch zu dieser Jahreszeit, so dass er einen weiten Umhang um sie gebreitet hatte. Würde Era es zulassen, dass er sie so offen verwöhnte? Sie ritten gerade an der Stelle vorbei, wo vor Tagen der alte Mann sie aufgehalten und sie sich ein bisschen fest gequatscht hatte. Er war etwas weiter hinten auf dem Feld zu sehen und winkte.
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[*] 1 Halskette mit einer Fee als Anhänger
[*] 1 Rucksack
[*] 1 Toilettenbesteck
[*] 1 Holzkamm
[*] 1 Wolldecke
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Re: Von Ganda, nicht mehr weit vor Jorsa

Beitrag von Eáránë Fëfalas » Montag 17. April 2023, 10:54

Gerade noch hatte die Nachtelfe den beiden Liebhabern verbildlicht, was sie diese Nacht noch ausprobieren konnten, da kamen sie aber auch schon mit weiteren Ideen für zukünftige Treffen um die Ecke. Einen Tag alleine zusammen mit den beiden in der Hazienda? Das klang nicht schlecht. Eara nickte leicht bei diesem Vorschlag. Doch zuckten ihre Mundwinkel leicht. “Dabei wäre ich davon ausgegangen, dass euch die Anwesenheit des Personals nicht stört.” Kicherte amüsiert. Ihnen schien der Nervenkitzel durchaus zu gefallen, erwischt werden zu können. Etwas, woran sich die Angebetete der Zwillinge noch gewöhnen musste. “Für einige Stunden aber ungestört zu sein, klingt nach einer guten Idee.” Willigte sie den Plan ein, schaute dann aber etwas ungläubig zu Lando. “Du hast dein eigenes Zimmer im Palast?” War das bei den Adeligen üblich? Doch war es erneut Marcos, der ihr die Röte ins Gesicht trieb. “Du Schelm. Man kann doch nicht durch den ganzen Palast… Also wirklich…” Irgendwie war es ein seltsamer Gedanke, sämtliche stille Winkel des Palastes vom König zu besuchen, in denen sie sich Lando hingeben würde. Es war schon ein bisschen anders als das Anwesen hier. Und doch war sie vom simplen Gedanken angetan, sich einfach von ihm verführen zu lassen. Ebenso wie Marcos ausgeführt hatte, in welchen Winkeln der Stadt er sie vernaschen würde. Da zog es wieder in ihren Unterleib, während ihre Mitte sich ganz warm anfühlte. Und ehe sie sich in diesen Gedanken verlieren konnte, sollten die eben gezeigten Bilder wahr gemacht werden. Eáránë schaute zu Marcos, der sich schon bereit hinlegte und auf seinen Schoß klopfte. Die Nachtelfe ließ sich aber noch einige Sekunden Zeit, ihn zu betrachten. Nicht nur sein Gemächt zog ihre Aufmerksamkeit auf sich, das ab und an in die Senkrechte zuckte und nach Aufmerksamkeit rief. Auch der Verwalter zog sie in seinen Bann. Die sonnengeküsste Haut und die darunter definierten Muskeln… Seine starken Hände, die aber gleichzeitig so sanft zu ihr sein konnten. Diese dunklen Augen, in denen deutlich abzulesen war, wie sehr er sie begehrte. Beide Brüder waren Sinnbilder für Götter. Dass sie ausgerechnet an ihr Gefallen gefunden haben…
Eara biss sich auf ihre Unterlippe und setzte sich dann auch schon auf den Schoß des Dunkelhaarigen. Einige Male rieb sie ihre Mitte an seine Härte. Oh… Es würde nicht lange dauern, bis sie wieder über die Klippe springen würde. Ihre Hand hielt den dunklen Speer und führte die Spitze zu ihren Eingang. “Mmmhhh….” Raunte sie und legte den Kopf in ihren Nacken. “Oh…” Dieser Winkel… “Es fühlt sich… Mmmhhhhh…” Keuchte die Weißhaarige während der Speer in ihr einen empfindlichen Punkt traf. Dass es sich so gänzlich anders anfühlen konnte, überraschte die Nachtelfe durchaus. Wie war das möglich? Noch bevor sich Lando positionierte, stützte sie sich auf den Schenkel des Schattenmagiers ab und bewegte ihre Hüften auf und ab. Es raubte ihr den Verstand.
Ihre Gedanken vernebelten sich aber auch schon vollkommen, als sie dann Lando vor sich stehen hatte. Und dieser Blick von unten… Wie er sich oben festhielt und sich seine Männlichkeit ihr entgegen streckte. Etwas, das sie absolut genoss zu kosten. Sie ließ kaum eine Sekunde verstreichen und begann schon sofort, ihn zu verwöhnen. Wie besprochen positionierte sie ihre Hände und ließ den Blonden übernehmen. Und erneut bewies er ihr, dass sie ihm vertrauen konnte. Vorsichtig stieß er in ihren Mund, sodass sie es auch genießen konnte. Gedämpft stöhnte sie in den Schritt hinein. Als er sich zurückhielt, blickte sie nach oben. Ihre Augen trafen sich und ein Funkeln war in ihren zu sehen. Ihre Hände wanderten zu seinem Hintern und signalisierten ihm, dass er weitermachen konnte. Sie wollte nicht von ihm ablassen, damit sie von seiner Lust kosten konnte. Ihre Hand legte sich um die Härte und als sie spürte, wie Marcos sich etwas zurückhielt, übernahm sie den Rhythmus. Es dauerte nicht lange, bis ihre Bemühungen belohnt wurden. Kurz darauf holte sie Luft, ehe sie ihn wieder tiefer in sich aufnahm und ihre Hände sich wieder in das Fleisch seines Hinterns bohrten. Und das laute Stöhnen löste in ihr eine unsagbare Befriedigung aus. Wieder griff sie nach der nun zuckenden Härte, massierte diese, während sie langsam von ihm abließ. Saugte an ihm, während sie die klebrige Lust hinunter schluckte. Um sich dann an seinen Hüften festzuhalten, während Marcos von unten wieder das Tempo angab, bis sie dann auch seine Hitze in sich spürte. Viel bekam sie dann auch nicht mehr mit, nur noch, dass sie von den beiden Männern eingerahmt wurde und dann auch schon sofort einschlief.

Weich streichelte der Stoff der Decke über ihre nackte Haut. Dick und schwer war die Luft im Raum, in der noch die Lust der vergangenen Nacht wie dichter Nebel hing. Eáránë zog tief die Luft in ihre Lungen, dabei drückte sie ihre Nase in das Kissen. Dieses roch sehr intensiv nach Lando, aber auch nach Marcos. Mmmhhh…
Langsam erwachte die Nachtelfe. Zunächst streckte sie sich nur leicht. Merkte dadurch, dass sie alleine im Bett lag. Aber allen voran spürte sie wie sehr die letzte Nacht ihren Körper verausgabt hatte. “Ah…” Stöhnte sie leise auf und begann ihre steifen Gliedmaßen ausgiebig zu strecken. Wann hatte sie zuletzt solch einen Muskelkater gehabt? Bei den Göttern… Dabei war sie doch recht athletisch. Nun aber spürte sie ihren Körper ganz anders. Muskeln an ganz seltsamen Stellen. Einige Sekunden ließ sie sich noch Zeit, richtig wach zu werden. “Mmmmhhhh….” Brummelte die Frau leise in das Kissen hinein und schlug dann endlich ihre Augenlider auf. Das war alles kein Traum gewesen. Wobei ihre Erinnerungen und ihre letzten Träume sich doch sehr vermischt hatten. Aber nun das Zimmer vom Grafen zu sehen, die vom Sex geschwängerte Luft zu riechen und die leichten Schmerzen in ihrem Körper vertrieben jeglichen Zweifel daran, dass sie den wohl intensivsten und lebendigsten Traum gehabt hatte.
Da nahm sie auch schon eine Bewegung aus der Richtung des Bades war. Lando kam in sein Zimmer hinein und offenbar hatte er eben gebadet. Große gelbe Augen hefteten sich an das Antlitz des Mannes, dessen charmantes Lächeln ihr Herz zum Rasen brachte. Es kribbelte in ihrer Magengegend, als sei sie ganz aufgeregt. Ihre Mundwinkel zuckten hoch, während sie sich leicht aufrichtete, sodass sie eine Hand frei hatte, um sich ein paar ihrer wilden und zerzausten Haarsträhnen hinter das Ohr zu streichen.
„Guten Morgen, Schönheit.“ Gerade dürfte sie eher aussehen wie ein Wolf, der sich gerauft hatte! Die Wangen der jungen Elfe erröteten und verlegen fuhr sie sich durch das weiße Haar, das sie definitiv noch bändigen musste! Leicht blickte sie zur Seite und wusste nicht, was sie sagen sollte. “Guten Morgen.” Da wackelte auch schon die Matratze und Eara blickte zum Blonden, der sich halb über sie lehnte. Beinahe schon instinktiv legte sie sich zurück in die weichen Laken und schaute zu ihm, als würde sie gerade träumen. “Gibt es auch Tage, an denen du nicht aussiehst wie ein junger Gott?” Verließen ihre Gedanken ungefiltert ihre Lippen. “Deine Haare sitzen wieder perfekt und… Sag mal… hast du keinen Muskelkater?” Fragte sie ernsthaft und musste seufzen, als ihr Körper sie an den etwas anderen Sport erinnerte. Leise kicherte die Jägerin, als Lando ihre Finger küsste. Seine Lippen waren so weich und fühlten sich großartig auf der Haut an. “Ja, ich habe sehr gut geschlafen. Nur das Wachwerden ist ein wenig schmerzhaft. Meine Muskeln jammern, als hätte ich sie niemals genutzt.” Was nicht stimmte! Nur… War sie anders sportlich! “Wie hast du geschlafen?” Erwiderte sie die Frage, schaute ihm tief in die hellen Augen und strich ihm einige seiner noch feuchten Haarsträhnen hinter sein Ohr. Verzaubert von den leicht welligen, goldenen Strahlen ließ sie diese durch ihre filigranen Finger gleiten. Was stellten diese beiden Männer nur mit ihr an? Sie verausgabten ihren Körper, ihr Herz wollte nicht gehorchen und ihr Verstand war wie ein Wattebausch.
„Marcos ist schon bei der Arbeit. Ich soll dich von ihm küssen, wenn du willst. Willst du?“
“Wie kann ich da nein sagen?” Lächelte Eara angetan von dem Gedanken, dass Marcos an sie gedacht hat. “Lass mich aber noch-” Weiter kam sie nicht. Da zog ihr der Schelm von einem Grafen die Decke weg und küsste ihre überreizte Perle, nachdem er ihre Hüften leicht anhob. Ihre Schenkel zitterten und ein tiefes Stöhnen erfüllte den Raum. Und schon hatte sich der Frechdachs lachend vom Bett gerollt. “He!” Protestierte die Elfe, nachdem sie sich fangen konnte. Doch musste auch sie anfangen zu lachen und setzte sich dann endlich auf, ehe auch sie sich aus dem Bett bequemte.
In ihrem Phaunengewandt streckte sie sich noch einmal ausgiebig, während der Blonde sie über das freie Bad und das frisch eingelassene Wasser informierte. Oh ja, das wäre gewiss eine Wohltat! “Danke!” Mit einem breiten Grinsen ging sie auf ihn zu und hauchte ihm einen Kuss auf die Brust. Sie wollte erst ihre Zähne putzen, ehe sie auch nur einer der beiden Brüder auf den Mund küsste.
Eáránë begann zunächst, ihre Arme und den Oberkörper zu dehnen, während der Graf sie über seinen Aufenthalt im Palast informierte. Die bernsteinfarbenen Seelenspiegel richteten sich auf den Mann. Der Schelm funkelte nun in ihnen und ein doch recht dreckiges Grinsen konnte sie sich dann doch nicht verkneifen. “Das hängt ganz von meinen Aufgaben ab und wann ich etwas Freizeit habe.” Erinnerte sie ihn daran, dass ihr Alltag von Meister Mortimer durchaus bestimmt wurde. Immerhin war sie dessen Assistentin.
Unterdessen hatte sie sich in das angenehm lauwarme Wasser gesetzt, das wahrlich eine Wohltat für ihre schmerzenden Muskeln war. Erleichtert seufzte sie auf. Genoss es für einige Sekunden und lehnte sich dann an den Rand des Zubers, sodass sie zu Lando schauen konnte. Himmelte sie ihn etwa schon regelrecht an? Aber wie konnte sie denn auch nicht? Seine Ausstrahlung umarmte sie, seine Blicke erfüllte sie mit angenehmer Wärme, während sein charmantes Lächeln sie einlullte, wie ein Schlaflied. Und obwohl sich ihre Wege noch nicht getrennt hatten und sie sogar gemeinsam zur Stadt reisen würden, so konnte die Nachtelfe es kaum erwarten, ihn wiederzusehen! Und wann würde sie Marcos wiedersehen? Hoffentlich bald! Würde er sie verabschieden, bevor sie zur Stadt zurückkehrte? Hoffentlich. Und warum empfand sie nur solch eine Sehnsucht nach beiden? Verdammt!
Die zwei rauben mir jeglichen Rest meines Verstandes!
Nachdem Lando das Bad verlassen hatte tauchte Eara in das Wasser ab, nachdem sie tief Luft geholt hatte. Was geschah nur mit ihr? Was war nur los? Das war gemein! Aber schön… Aber gemein! Oder so…
Die Elfe atmete aus, sodass dicke Luftblasen an der Oberfläche des Wassers blubberten. Als brächte sie das Wasser gerade zum Kochen, mit der Hitze, die diese beiden Schelme in ihr auslösten. Kurz darauf tauchte sie auch schon wieder auf und holte tief Luft. Sie rieb sich die Wassertropfen von den Lidern und legte ihren Kopf in den Nacken. Allzu lange hielt sie sich aber nicht damit auf, in ihren Gedanken zu schwelgen. Ausgiebig reinigte sie ihren Körper und wusch sich die Haare, die sie später ordentlich kämmte und die Bänder und Perlen in einigen Strähnen wieder sortierte. Nachdem alle Knoten herausgekämmt wurden und die Haare angetrocknet waren, wurden diese hochgesteckt. Die Strähnen mit den Bändern und Perlen ließ Eara frei. Als sie begann, sich anzuziehen, bemerkte sie, dass ihre Unterwäsche fehlte. Wo war denn ihr Höschen? Ist es beim Tragen heruntergefallen oder so? Oder steckte einer der Brüder dahinter? Die Jägerin schüttelte diese Gedanken weg, da sie sich nun wirklich beeilen sollte! Immerhin wollte sie noch frühstücken, bevor sie zu Meister Mortimer zurückkehrte.

Und das war natürlich wieder herrlich! Verlegen blickte sie zu Lando, der ihr einen Platz neben sich anbot. Ihre Augen funkelten und sie konnte einfach nicht aufhören zu lächeln. Schmeckte das Frühstück gerade besonders gut? Irgendwie schon. Ihre Wangen wurden rot, sobald sich ihre Blicke mit denen des Grafen trafen. Die Umgebung trat mehr in den Hintergrund, bis sie ihren Namen heulen hörte. Wolf! Oh, der Arme! Er hatte die Tage wirklich viel einstecken müssen!
Aber bald konnte er sich etwas mehr austoben. Immerhin wollten sie die Florencia Priesterin im Wald aufsuchen. Und dann wollten sie noch mit Sophia spazieren gehen! Beide Ausflüge hatte er sich redlich verdient. Und hatte Wolf bei der Priesterin nicht sogar eine Wölfin gerochen?
Nach dem Frühstück jedenfalls holte sie ihren Begleiter ab, der sich die ganze Zeit über sehr brav verhalten hatte. “Na. Konntest du dich gut erholen?” Eara ging in die Knie und begrüßte Wolf ausgiebig. Streichelte ihn und gab ihm Küsschen. “Du kannst dir jetzt endlich wieder die Beine vertreten. Wir gehen jetzt zurück zu Meister Mortimer.” Informierte sie ihren Begleiter und gemeinsam mit Lando gingen sie zu seinem Pferd.
Voller Freude weiteten sich die Augen der Nachtelfe, als sie Marcos erblickte. Ihr Herz machte einen Hüpfer, was sie gewiss nicht verbergen konnte. “Guten Morgen.” Grüßte sie den Dunkelhaarigen offensichtlich hingerissen von ihm. Beide halfen ihr auf das Pferd und Eáránë konnte es sich nicht nehmen lassen, kurz nach der Hand des dunklen Bruders zu greifen und seine Finger leicht zu drücken. Diese führte sie zuerst zu ihren Lippen und dann zu ihrer Stirn zum Abschied. “Bis bald.” Grinste die Liebhaberin der beiden und es fiel ihr schwer, Marcos Hand loszulassen. Aber sie würde ihn wieder sehen. Noch einmal blickte sie über ihre Schulter und winkte ihm zu.

Kaum waren die beiden Turteltauben - mehr oder weniger - alleine, kam ihr Lando auch schon wieder deutlich näher. Ihr Körper reagierte stark auf seine Berührungen. Die Erinnerungen an letzte Nacht waren noch frisch und sämtliche empfindliche Stellen sehnten sich nach Liebkosungen. Sein Flüstern an ihrem Ohr jagte sämtliche Schauer durch ihren Leib. In ihrem unteren Rücken zog es und offenbar hatte er eine erogene Zone entdeckt, die sie regelrecht zerfließen ließ. Dabei hatte lediglich sein Atem ganz leicht die Stelle hinter ihrem Ohr gestreift. Wie konnte das solch eine heftige Auswirkung auf sie haben? Und seine Worte… Viel zu verlockend. “Mmhhh…” Mit ihrer Zunge fuhr sie sich über ihre Unterlippe und spürte auch schon seine Hand unter ihrem Rock. Doch war es der letzte Teil seines Satzes, der ihren Verstand wieder zurück holte. “Also doch! Du Schelm.” Eara schmiegte sie an ihn und drehte ihren Kopf so, dass sie in sein Gesicht schauen konnte. “Na immerhin liegt es nicht irgendwo im Anwesen herum, weil es beim Tragen heruntergefallen ist. Aber bitte lass es nicht zur Gewohnheit werden, meine Unterwäsche zu beschlagnahmen. Vor allem im Moment habe ich noch nicht viel Wechselkleidung! Und es scheint sich hier nicht zu schicken, leicht bekleidet herum zu laufen.” Grinste die junge Nachtelfe ihrem Liebhaber entgegen, in dessen Hände sie einfach zerfloss und dem sie vollkommen ergeben war.
Tatsächlich war es aber die Erinnerung an den alten Bauern, dass Eara bei klarem Verstand blieb. “Da vorne ist Herr Balduin.” Erkannte sie den alten Mann und erwiderte sein Winken. “So gern ich mich dir hingebe-” Begann sie dem Grafen zuflüsternd. “-ist es gerade für mich etwas seltsam zu wissen, von dir verwöhnt zu werden und gleichzeitig eine Unterhaltung zu führen.” Nein, das empfand sie alt etwas zu seltsam. Ihr Blick richtete sich wieder auf die Gestalt des älteren Herren, dem sie nun immer näher kamen. “Ich hoffe, dass er den Sturm gut überstanden hatte.” Ihre Stirn kräuselte sich leicht vor Sorge.
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Re: Von Ganda, nicht mehr weit vor Jorsa

Beitrag von Erzähler » Freitag 21. April 2023, 11:28

“Gibt es auch Tage, an denen du nicht aussiehst wie ein junger Gott?”
, verließen Earanes ihre Gedanken an diesem Morgen ungefiltert ihre Lippen. Lando lachte auf und erwiderte:
„Natürlich!!! Und selbst wenn es mal einen Tag geben sollte, an dem ich nicht wie ein junger Gott aussehen würde, würde ich DICH das nicht sehen lassen! Meine Pracht und Herrlichkeit muss doch anbetungswürdig bleiben und darf nicht geschmälert werden von schnöder Realität.“
Landos Witz und Selbstsicherheit strahlte aus ihm heraus wie die Sonne selbst, ohne ihr arrogant erscheinen zu lassen. Es machte ihn nur noch charmanter. Ein gesundes Ego konnte durchaus anziehend sein und dieser Mann wusste, dass er schön war. Er lachte ausgelassen und sie neckten sich weiter.
“Deine Haare sitzen wieder perfekt und… Sag mal… hast du keinen Muskelkater?”
„Habt Dank holde Maid.“
Er verbeugte sich höfisch korrekt und lachte.
„Die Natur hat mich wahrlich gesegnet mit güldenem Haar und... anderen Qualitäten.“
Dabei ließ er dann provokant das Handtuch fallen. Oh ja, wie er doch gesegnet war!
„Klar habe ich Muskelkater! Und wie, aber das ist der schönste Schmerz seit langem!“
Dann zog er sich aber ebenfalls schnell an und nur wenig später saßen sie beim Frühstück. Noch ein wenig später erinnerte sich Era an:
...
Wolf! Oh, der Arme! Er hatte die Tage wirklich viel einstecken müssen!

Aber bald konnte er sich etwas mehr austoben, nahm sie sich vor. Immerhin wollten sie die Florencia Priesterin im Wald aufsuchen. Und dann wollten sie noch mit Sophia spazieren gehen! Beide Ausflüge hatte er sich redlich verdient. Und hatte Wolf bei der Priesterin nicht sogar eine Wölfin gerochen?
“Na. Konntest du dich gut erholen?”
Eara ging in die Knie und begrüßte Wolf ausgiebig. Dieser schmiegte seinen breiten Schädel gegen ihre Brust.
„Du riechst läufig. Freu mich dich zu sehen!“
Faste er seine Erkenntnisse und sein Befinden zusammen. Wenig Worte, dafür mehr ehrliche Empfindungen. Er wedelte ausgiebig mit dem Schweif. Sie streichelte ihn und gab ihm Küsschen.
“Du kannst dir jetzt endlich wieder die Beine vertreten. Wir gehen jetzt zurück zu Meister Mortimer.”
„Laufenlaufenlaufen...“
Gemeinsam mit Lando gingen sie zu seinem Pferd wo sie Marcos erblickte. Bergrüßung und Verabschiedung mussten kurz ausfallen, waren aber herzlich und kaum waren Lando und seine Nachtelfe auf dem Weg mehr oder weniger - alleine, kam ihr Lando auch schon wieder deutlich näher. Ihr Körper reagierte stark auf seine Berührungen. Die Erinnerungen an letzte Nacht waren noch frisch und sämtliche empfindliche Stellen sehnten sich nach Liebkosungen. Sein Flüstern an ihrem Ohr jagte sämtliche Schauer durch ihren Leib. In ihrem unteren Rücken zog es und offenbar hatte er eine erogene Zone entdeckt, die sie regelrecht zerfließen ließ. Dabei hatte lediglich sein Atem ganz leicht die Stelle hinter ihrem Ohr gestreift. Wie konnte das solch eine heftige Auswirkung auf sie haben? Und seine Worte… Viel zu verlockend.
“Mmhhh…”
Mit ihrer Zunge fuhr sie sich über ihre Unterlippe und spürte auch schon seine Hand unter ihrem Rock. Doch war es der letzte Teil seines Satzes, der ihren Verstand wieder zurück holte.
“Also doch! Du Schelm.”
Der ertappte Höschendieb schien keinerlei Reue zeigen zu wollen und nutzte die Abwesenheit von jenem Diebesgut um den freien Zugang zu ihrem weichen Fleisch auszukosten. Langsam gewöhnte sich Era sogar soweit an solche kleinen Vorstöße, dass sie es schaffte weiter zu reden, während er sie mit langsamen kleinen Kreisen verwöhnte.
“Na immerhin liegt es nicht irgendwo im Anwesen herum, weil es beim Tragen heruntergefallen ist. Aber bitte lass es nicht zur Gewohnheit werden, meine Unterwäsche zu beschlagnahmen.“
Lando brummte nur ein 'halb' zustimmendes:
„Hmhm...“
Seine heimliche Tätigkeit lenkte ihn wohl doch etwas ab.
„Vor allem im Moment habe ich noch nicht viel Wechselkleidung! Und es scheint sich hier nicht zu schicken, leicht bekleidet herum zu laufen.”
Lando ließ seine Finger einen Moment ruhen wo sie waren.
„Für leichte Kleidung ist es leider noch nicht warm genug, aber … wenn wir mal das Anwesen für uns hätten könnten wir den ganzen Tag nackt herum laufen. Ich glaube, das wäre... SEHR ...“
Lando ließ einen Finger galant in sie eindringen. Die junge Nachtelfe grinste ihrem Liebhaber entgegen, in dessen Hände sie einfach zerfloss und dem sie vollkommen ergeben war. Tatsächlich war es aber ein alter Bauer, der bewirkte, dass Eara bei klarem Verstand blieb.
“Da vorne ist Herr Balduin.”
, erkannte sie den alten Mann und erwiderte sein Winken. Lando war so 'freundlich' derweil seine Finger aus ihr zu nehmen und leckte sie sich kurz verstohlen ab.
“So gern ich mich dir hingebe...”
, begann sie dem Grafen zuflüsternd.
“...ist es gerade für mich etwas seltsam zu wissen, von dir verwöhnt zu werden und gleichzeitig eine Unterhaltung zu führen.”
Lando wahrte ihre Grenzen und nickte lächelnd. Er senkte noch einmal seinen Mund an die kostbare Stelle hinter ihrem Ohr und raunte leise:
„Vorfreude ist etwas, dass die Sehnsucht nur um so mehr steigert.“
Ihre Blicke richteten sich dann aber auf die Gestalt des älteren Herren, dem sie nun immer näher kamen. Lando hielt sie nunmehr nur noch 'ritterlich' vor sich auf dem Pferd und bald waren sie auf der gleichen Höhe des Bauern.
“Ich hoffe, dass ihr den Sturm gut überstanden habt.”
, konnte sie ihn sogleich fragen. Ihre Stirn kräuselte sich leicht vor Sorge und der Mann hob grüßend die Hand, erkannte dann wohl den Mann in Eras Rücken und verneigte sich tief. Landos Körper wurde etwas steif hinter ihr. Er war einfach kein Mann der solche Gesten erwartete, aber doch kannte. Das einfache Volk war dazu erzogen dem Adel, ihren Landherren Respekt zu erweisen. Manche mochten sich diesen auch verdient haben, anderer gewiss nicht. Lando gehörte definitiv zu ersteren. Er meinte:
„Das ist nicht nötig, Balduin. Wie oft muss ich dir das noch sagen.“
„Immer noch einmal, mein Herr. Immer noch einmal.“
Der Bauer sah lachend auf und sein runzliges gebräuntes Gesicht warf tiefe Lachfalten. Natürlich kannten sie sich. Vielleicht war es sogar Landos Land, dass der Mann bewirtschaftete.
„Wie geht es dir? Hat der Sturm Schäden verursacht?“
„Wenige, mein Herr. Ganz wenige. Mein Haus liegt ja geschützt am Waldrand. Es sind nur ein paar Zäune umgeknickt. Nichts was ich nicht reparieren könnte.“
„Das freut mich zu hören.“
Der Alte lächelte zu den beiden Reitern hinauf.
„Es freut mich, dass ihr euch dieser netten Dame angenommen habt. Ich traf sie neulich hin ganz in der Nähe und sie erfreute mein einsames Herz mit ein wenig ihrer Zeit und lieben Worten. Passt gut auf sie auf, eure Durchlaucht.“
Damit machte er noch einmal einen Diener und stützte sich dann wieder auf seinen Rechen. Man verabschiedete sich und sie ritten weiter. Nach ein paar schweigenden Minuten murmelte Lando:
„Ich werde noch mal auf dem Rückweg nach ihm sehen und mir sein Haus ansehen. Er neigt zu Untertreibungen.“
Lando war wirklich ein 'junger Gott'! Er sah nicht nur gut aus, er hatte auch ein gutes Herz.
Zu Pferde kamen sie auch schneller voran, denn als sie den Bauern hinter sich gelassen hatten, da trieb Lando seinen Hengst an und Era kam in den Genuss des Rausches von Geschwindigkeit und auch dem des nahen Körpers hinter ihr. In Landos Armen war reiten wie ein synchroner Tanz, in dem sich die Glieder aneinander rieben. Im Galopp oder Trab wäre der Gedanke abwegig, aber nackt im Schritt vor ihm auf seinem Schoß zu sitzen, wäre gewiss auch eine reizvolle Vorstellung, was man mal in der Reithalle ausprobieren könnte. Reiten hatte seit ihrer ersten Stunde einen leicht erotischen Nachhall und Lando verstand es trefflich ihre Phantasie anzuheizen. Doch leider näherten sie sich bereits der Stadt.
„Soll ich dich gleich zu Mortimer bringen, oder möchtest du vielleicht noch kurz wo anders hin?“
Das Badehaus lag fast auf dem Weg, genauso wie der Marktplatz. Für die Bibliothek müssten sie einen kleinen Umweg machen, aber weit wäre es auch nicht zu Pferde.
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Re: Von Ganda, nicht mehr weit vor Jorsa

Beitrag von Eáránë Fëfalas » Sonntag 1. Oktober 2023, 21:43

Lando war selbstbewusst. Er wusste, dass er gut aussah und eine bestimmte Wirkung auf andere hatte. Und es war mehr als nur offensichtlich, dass auch die Nachtelfe ihm erlegen war. Er brachte ihr Herz zum Schmelzen und das Blut zum Kochen. Gemeinsam mit seinem Bruder. Die Männer behandelten sie aber nicht wie eine Trophäe, wie eine von unzähligen Bettwärmern. Nein.
Und so war die Atmosphäre am Morgen sehr locker. Der Charme des Blonden war herrlich und seine Worte brachten sie zum Lachen. “Als ob deine Pracht und Herrlichkeit jemals geschmälert werden könnten.” Kicherte Eáránë und ging zu gerne auf das alberne Gelaber ein. Ihr helles Lachen war sanft wie das Mondlicht und erfüllte den Raum, dessen Luft noch dick und von der Lust der vergangenen Nacht geschwängert war. Eine Nacht, die ihnen in den Knochen steckte.

Nach dem Frühstück musste sie sich aber um jemand ganz anderes kümmern: Wolf! Seiner Nase entging natürlich nicht das Abenteuer der letzten Nacht. Und ihr Herz machte einen Hüpfer, als Marcos sie empfing und ihr auf das Pferd half. Kurz war der Abschied von ihm, doch musste sie wieder zurück in die Stadt. Es fiel ihr ungewöhnlich schwer, diesen Ort zu verlassen. Auch wenn sie wusste, dass sie schon bald wieder zurückkehren würde.
Und es machte es nicht einfacher, dass Landos Berührungen ihren Körper erneut etwas aufblühen ließ. Obwohl sie sich nur so kurz kannten, hatte er schnell herausgefunden, welche Knöpfe er bei ihr drücken konnte, um ein gewünschtes Ergebnis zu erlangen.
Bei den Göttern… Es ist als sei ich wie frischer Tau, der von den ersten Sonnenstrahlen geschmolzen wird…
Lange konnte sie nicht so tun, als ärgere sie sich übere den Höschendiebstahl des Landgrafen. Eáránë hatte sich näher an den Oberkörper des Mannes geschmiegt und ihren Kopf leicht in den Nacken gelegt. Ihre Lippen öffneten sich etwas und eine kleine weiße Wolke erschien vor ihrem Mund, als sie schwer ausatmete, während die geschickten Finger zu ihr vordrangen. Doch rissen sich beide zusammen. Eara holte noch einmal tief Luft, ehe sie ihre Aufmerksamkeit dem Bauern Balduin schenkte. Landos Finger verschwanden zwar von ihrem Heiligsten, seine Wärme aber blieb. Was nicht zuletzt auch an seinen geranten Worten lag, die ihren Unterleib leicht ziehen ließen.

Deutlich spürte sie die Reaktion den Blonden auf die tiefe Verbeugung des älteren Mannes hin. Balduins Körpersprache zeugte von tiefem Respekt seinen Herren gegenüber. Was die Nachtelfe in ihrer positiven Einschätzung dem Adeligen gegenüber bestätigte. Sie erkannte keine Furcht in den Augen des Alten, in seiner Haltung oder in seiner Stimme. Lando selbst sprach warm und respektvoll mit dem Bauer. Die bernsteinfarbenen Augen wechselten verstohlen zwischen den Männern hin und her. Ihre Mundwinkel zuckten nach oben und ein Schmunzeln konnte sich die Jägerin nicht verkneifen.
Ich hätte wohl an niemand besseren innerhalb des Adels geraten können.
Davon war sie allmählich felsenfest überzeugt. Kaum zu glauben, dass sie sich zuvor noch so große Sorgen gemacht hatte! Sorgen, die sich bei Lando als unbegründet herausgestellt hatten. Ihre Wangen erröteten, als Balduin dann Eara und ihre erste Begegnung erwähnte. “Und gebt gut auf Euch Acht, Herr Balduin. Auf Wiedersehen." Es tat ihr im Herzen etwas weh, dass der ältere Herr einsam zu sein schien. Ihr Blick streifte über das Ackerfeld, während der Blonde zu ihr sprach. “Das ist denke ich eine gute Idee.” Stimmte sie seinen Worten zu, die von seinem guten Charakter zeugten. “Sag mal, muss Herr Balduin die Felder ganz alleine bestellen, oder hat er auch Unterstützung?” Gab es praktisch Mitarbeiter, die ihm halfen? Es interessierte sie durchaus, wie dies hier gehandhabt wurde. Nach der Familie des alten Mannes wagte sie es hingegen nicht zu fragen. Wer wusste schon, ob der Krieg auch in seinem nahen Umfeld Tribute gefordert hatte. Es gab inzwischen wohl niemanden mehr, der nicht auf die ein oder andere Weise betroffen war. Ihr Gesicht war deutlich abzulesen, dass sie Mitgefühl mit dem alten Bauer hatte. Es tat ihr leid, dass dieser einsam zu sein schien und alleine in seiner Hütte lebte. Eara schluckte schwer und atmete dann tief durch.

Das Tempo wurde dann etwas mehr angezogen und die Nachtelfe war froh, dass Lando hinter ihr saß. Es war, als führte er sie wie bei einem Tanz, sodass sie sich dem Rhythmus anpasste. Ihr Gesicht wurde durch den Reitwind abgekühlt, doch fühlte sich die Geschwindigkeit beinahe schon berauschend an! Es war beinahe wie fliegen! “Hahaha!” Lachte sie freudig auf und schloss ihre Augen. So nahm sie nicht nur das Pferd unter ihnen intensiver wahr, sondern natürlich auch Lando. Dies regte ihre Fantasie nur noch mehr an, sobald die Eindrücke der Umgebung sie nicht mehr ablenkten. Es war die warme und sanfte Stimme des Grafen, die ihre Augen wieder aufschlagen ließ. “Wir sind schon fast da.” Stellte sie beinahe schon traurig fest. Gerne hätte sie den Ausritt mit ihm etwas länger genossen. Ihr Blick fiel auf Wolf, dessen Auslauf einfach zu kurz kam. Dann drehte sie ihren Kopf zu Lando. “Ich müsste zum Metzgermeister Pedro.” Gewiss war das Badehaus mehr als nur verlockend, vor allem mit Lando in Begleitung… Gerne würde sie natürlich auch Sophie besuchen gehen und schauen, ob die kleine Alice auch in der Bibliothek war. Der Marktplatz war nicht weniger verlockend. “Tatsächlich war ich an dem Abend des Sturms mit ihm verabredet. Jedoch hatte ich das Wetter nicht richtig einschätzen können. Und ich würde mich gerne bei ihm entschuldigen. Zumal ich mir auch nicht gleich meine Bekanntschaften, die ich in den paar Tagen gemacht habe, gleich vergraulen möchte." Führte die Jägerin ganz offen aus. “Wie heißt es so schön: Es ist niemals zu spät, um einen schlechten Eindruck zu hinterlassen! Haha!” Lachte sie dann herzlich und auf ihr Gesicht zeichnete sich ein breites Grinsen ab. Dann entkam ihr aber ein schweres Seufzen, während ihr Blick auf die nahenden Stadtmauern gerichtet waren. “Ich hoffe wirklich, dass er mir nicht böse ist. Oder sich zu große Sorgen gemacht hat.” So schön und interessant die letzten zwei Tage auch gewesen waren, hatte sie Pedro gegenüber dahingehend ein schlechtes Gewissen, weil sie weder zur Verabredung aufgetaucht war, noch sich zeitig bei ihm melden konnte.
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Re: Von Ganda, nicht mehr weit vor Jorsa

Beitrag von Erzähler » Montag 16. Oktober 2023, 08:43

Earanes Sorge um den einsamen Bauern währte nicht lange an, als Lando ihr auf ihre Frage antwortete:
„Seine Schwester lebt mit ihrer großen Familie ein paar Felder weiter ins Landesinnere. Seine Neffen helfen ihm bei der Ernte.“
Der Graf lächelte und fügte mit einem kleinen Wermutstropfen an:
„Aber Balduin ist ein sturer alter Sack, der sich nicht gern helfen lässt. Solange er noch stehen kann, wird er auch selbst auf den Feldern arbeiten. So war er immer.“
Bald darauf ritten sie aber schon durch Jorsa, dicht gefolgt von Wolf.
“Wir sind schon fast da.”
Stellte sie beinahe schon traurig fest und der Klang seiner Stimme ließ Lando seinen Arm noch etwas fester um die Elfe legen. Auch seine Nachfrage hin, wohin sie wollte, dreht sie den Kopf:
“Ich müsste zum Metzgermeister Pedro.”
Lando wechselte mit Wolf einen Blick, da er wohl annahm, es ginge um Futter für ihn.
“Tatsächlich war ich an dem Abend des Sturms mit ihm verabredet...“
„Verabredet...so so.“
Eine Braue wanderte leicht in die Höhe, aber Earane ließ sich nicht unterbrechen.
„... Jedoch hatte ich das Wetter nicht richtig einschätzen können. Und ich würde mich gerne bei ihm entschuldigen. Zumal ich mir auch nicht gleich meine Bekanntschaften, die ich in den paar Tagen gemacht habe, gleich vergraulen möchte.“
Lando nickte.
„Wie heißt es so schön: Es ist niemals zu spät, um einen schlechten Eindruck zu hinterlassen! Haha!”
Sie lachte herzlich, dann aber entkam ihr aber ein schweres Seufzen, während ihr Blick auf die nahenden Stadtmauern gerichtet waren.
“Ich hoffe wirklich, dass er mir nicht böse ist. Oder sich zu große Sorgen gemacht hat.”
Ihr schlechtes Gewissen zeichnete sich auf ihrem Gesicht ab, was Lando prompt fragen ließ:
„Sag mal, habe ich ihn ihm einen Konkurrenten in deiner Gunst?“

(weiter bei: Menschen, Waren und täglich neue Eindrücke)
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