am See

Dieser blau leuchtende See befindet sich inmitten des Waldes. Gerüchte über magische Kräfte gehen herum, doch das wahre Geheimnis kennen nur die Elfen des Dorfes Eldar, doch die behüten es wie ihr eigenes Leben.

Re: am See

Beitragvon Erzähler » Freitag 15. Dezember 2006, 13:21

Lyrien näherte sich immer weiter der Gestalt bei den Bäumen, diese schien sie schon regelrecht zu erwarten. Noch immer faziniert von der leuchtenden Umgebung stand sie schließlich vor dieser Gestalt.

Es war eine junge Frau oder eher Elfe, welche den anschein hatte gerade mal 20 Jahre alt zu sein. Sie hatte ein wunderschönes hellblaues Kleid an, blonde lange Haare und blaue Augen. Ihr Körper war Umgeben von einem hellen Schein. Sie lächelte Lyrien förmlich an.

"Seit gegrüßt Lyrien" erklang ihre Stimme, sie war meldodisch, einfach wunderschön wie der Rest der Welt. "Du denkst ich bin ein Gott? Oh nein ich bin mächtiger als ein Gott und doch schächer ohne die Hilfe anderer." Die fremde Frau ging ein Stück weiter. "Du willst sicher meinen Namen wissen, wo du hier bist und was das soll? Keine Sorge du bist nicht tot. Mein Name, nun ich habe viele Namen, die meisten nennen mich Sirana, ich bin die Frau des Lichts, viel mehr ich bin die Kraft des Kristalls des Lichtes." Sie musste lachen, denn sicherlich verwirrte sie Lyrien mit ihrem Gerede.

"Dies hier ist die Welt des Lichts und du bist die Auserwählte, die jenige die die Macht des KRistalles, sprich meine Macht nutzen kann. Ich weis wieso du hier bist, deiner Welt droht Bedrohung und du brauchst meine Hilfe. Doch sag mir wieso willst du diese Welt retten? Würdest du nicht viel leiber hier bleiben in einer Welt des Lichts ohne Krieg, ohne Feinde ohne jeglichen negativen Eigenschaften?"
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Re: am See

Beitragvon Yann Adamm-Ra » Sonntag 17. Dezember 2006, 11:15

Yann stand noch immer bei Miriel, die nun versuchte ihn etwas zu trösten. Leider war das in ihrer Verfassung nicht ganz einfach, denn sie hatte ebefalls große Angst um Lyiren. Mit ein paar Aufmunternden Worten streichelte sie Yann über den Kopf und dann schien sie eine Idee zu haben. Sie wandte sich an Earane und Yann hörten den beiden Frauen neugierig zu. Seine Sorge um seine Freundin Lyrien war noch immer nicht verschwunden, was für ihn sehr ungewönlich war. Er war ein fröhlicher Mensch und es kam nur sehr selten vor, dass er sich wirklich lange der Trübsinnigkeit und Trauer hingab. Lyrien war aber etwas besonderes für ihn. Yann beobachtet noch Earane, wie sie versuchte ihren Schatten zu lösen. Als das nicht gelang, bot die Nachtelfe an selbst im See nach zu schehen, ob Lyiren bereits tot war.

<b>Das ist die Idee! Das werde ich machen. Lyriens Sicherheit ist mir sogar mein Leben wert.</b>

Miriel war noch damit beschäftig Earane die Idee aus zu reden, selbst im See nach zu sehen. Da begriff Yann das Miriel es niemals zulassen würde, das er selbst in den See ging. So packte er die Gelegenheit beim Schopfe und maschierte auf das dunkle Wasser des Sees zu. Er setzt einen Fuß in das seichte Naß. Es war kalt, aber Yann war es egal. Er wollte seine Freundin in Sicherheit wissen. So ging er langsam einen Schritt nach dem Anderen vorwärts und als er bereits bis zu den Knien im Wasser stand wandte er sich noch einmal um. Er sah das Miriel Earane gerade davon überzeugt hatte die Idee fallen zu lassen.

<b>Verzeih mir Miriel, aber mir lässt das alles keine Ruhe! Ich muss es tun!</b>

"ICH WERDE NACH LYRIEN SCHAUEN! SIE IST MEINE FREUNDIN UND ICH KANN SIE NICHT EINFACH SO DA UNTEN LASSEN!", rief Yann mit fester Stimme.
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Re: am See

Beitragvon Erzähler » Sonntag 17. Dezember 2006, 21:14

"Nun das sind weise Worte, doch trägt dein Herz einen dunklen Schleier. Rache ist keine Lösung. Rache ist ein ewiger Kreislauf wenn man ihn selbst nicht unterbricht. Rächst du den Mörder deines Bruders, so wird ein Verwandter dessen Rache an dir nehmen. Ich verstehe das du verletzt bist und schmerz fühlst. Doch denkst du dein Bruder hätte dies wirklich gewollt?Ich denke nicht. Deinem Bruder geht es gut, er ist an einem besseren Ort. Denke lieber daran wie gut es deinem Bruder jetzt geht und freue dich mit ihm."

Die Frau hielt kur inne und ging eineige Schritte weiter. "Wieso Mriiel die Gestalt des Feuerkristalls nicht gesehen hat? Nun nicht jeder zeigt sich als Person, macnhe sprechen in Gedanken, die anderen zeigen dir Visionen und andere wiederum wie ich, bringen dich in die Welt des Kristalls und zeigen sich in einer Gestalt. Möge es Mensch, Elf oder Ork sein, wie auch immer. Auch können die Auserwählten mit dem Kristall reden oder eher mit der Macht des Kristalls, doch dies wissen nur die wenigen. Nun du weist doch bestimmt das du die Auserwählte für den Lichtkristall bist. Nun ich denke du willst wieder zurück zu den Andren? Oeer sehe ich es falsch, ich denke sie werden dich schon suchen oder gar das schlimmste vermuten! Willst du zurück oder hast du noch Fragen?"
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Re: am See

Beitragvon Miriel Lefay » Sonntag 17. Dezember 2006, 21:39

Earane schien sich nur widerwillig Miriels Argumenten zu beugen, aber am Ende ließ sie von ihrem Ansinnen ab und stieg nicht in den See. Miriel atmete hörbar auf, nur um gleich wieder zu erschrecken, denn als sie sich zu Yann drehte war dieser verschwunden. Noch während sie mit ihren Blicken die Umgebung nach dem Jungen absuchte hörte sie plötzlich seine Stimme aus dem See herüberschallen.
Mit einem wirklich unguten Gefühl sah sie auf den See und tatsächlich stand der kleine Schelm mitten im Wasser und machte Anstalten sich todesmutig oder auch nur aus purer Verzweiflung in die Fluten zu stürzen.
Starr vor Schreck und vollkommen unfähig etwas zu unternehmen stand Miriel da und starrte auf Yann. <b>’Ja ist er denn vollkommen wahnsinnig? Er wird sich dabei umbringen! Unternimm etwas Miriel, sonst ist es zu spät!’</b>, schrie alles in ihr.

In diesem Moment löste sich die Starre und sie schrie über den See: „NEIIIN! Tu es nicht Yann! Du hilfst niemandem, wenn du dich jetzt auch noch in Gefahr bringst. Denk nach, auch Lyrien hätte das sicher nicht gewollt. Komm bitte wieder raus ja.“
Mit den letzten Worten flehte sie ihn fast schon an und Tränen der Verzweiflung rannen über ihr Gesicht.
Was hatte sie und Kri’il nur geritten, als sie sich auf die Suche nach den Kristallen gemacht hatten? Nie hätte sie sich träumen lassen, dass es so enden könnte. Wenn sie könnte, würde sie die Zeit zurückdrehen und alles vollkommen anders machen. Doch ließ ihr das Schicksal keine Wahl und sie musste damit leben, dass Lyrien vermutlich umgekommen war und Yann dabei war sich ebenfalls zu töten.

Entschlossen und zu allem bereit warf sie ihren Umhang und ihren Beutel ab und stürmte hinter Yann her ins Wasser.
Sie bekam ihn gerade noch zu fassen, als er in die Tiefe springen wollte, zog ihn zu sich heran und hielt ich eng umschlungen fest.

„Was ... was fällt dir ... eigentlich ein?“, sagte sie mit tränenerstickter Stimme. „Glaubst du es hilft ... irgendjemandem, wenn ... wenn du dich auch ... umbringst? Ist es nicht genug, dass wir ... dass wir Lyrien ...?
Jetzt komm, die anderen warten schon auf uns. Was immer auch geschehen ist, wir können es nicht mehr ändern und wer weiß, vielleicht sehen wir Lyrien eines Tages doch wieder. Ich glaube ganz fest daran.“

Miriel ließ Yann nun wieder los, fasste ihn bei der Hand und zog ihn vorsichtig hinter sich her wieder ans Ufer zurück.
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Re: am See

Beitragvon Yann Adamm-Ra » Sonntag 17. Dezember 2006, 22:06

Yann stand bis zu den Knien im Wasser und rief mit fester Stimme, dass nun er nach seiner Freundin Lyrien schauen wollte. Sein kindlicher Verstand wollte nicht zulassen das Lyiern tot sei. Er wollte das sie lebte, das sie wieder bei ihm stand, das sie wieder über seine Witze lachte. So dreht er sich um und ging noch ein Stück tiefer in den See hinein.
Gerade zu diesem Augenblick wandte sich Miriel mit bangem Blick um und ihre schlimmsten Befürchtungen bewarheiteten sich. Yann war nicht mehr am Ufer, nein er war dabei sein Leben wagemutig aufs Spiel zu setzten. Miriel war wie erstarrt. Sie konnte nichts tun. In ihrem Inneren schien sich ein Kampf abzuspielen, aber sie lies sich davon nichts anmerken. Schließlich löste sich ihre Erstarrung und mit flehenden Worten schrie sie förlich zu Yann, dass er das nicht tun solle. Dann legte sie schläunigst ihren Matel und Beutel ab und watete hinter Yann her. Tränen der Verzweiflung liefen ihr die Wangen hinab, als sie den Jungen erreichte. Sie packte ihn und hielt ihn eng umschlungen fest, sodass er nicht weiter konnte. Verdutzt hob er seinen Blick und schaute auf die weinende Miriel. Ihm gefiehl es nicht, aber in diesem Moment konnte er nichts dagegen tun.

"Warum hälst du mich auf?", fragte er und nun konnte auch der sonst so fröhlich Yann seine Tränen nicht mehr zurück halten. "Ich... ich... will nicht... dass Lyrien... weg ist. Sie darf... darf nicht... tot sein."

Yann schmiegte sich nun auch an Miriel und ließ seinen Tränen freien Lauf. Schluchzend schlang er seine Arme um sie und krallte sich in das schöne schwarze Kleid. Ihm liefen die Tränen wie ein Sturzbach über das Gesicht, sodass er nichts mehr sagen konnte. Er hielt sich einfach an Miriel fest und weinte, weinte wie noch nie in seinem Leben. Dann begann Miriel halbwegs gefasst zu sprechen. Yann hatte schwierigkeiten ihr zu zuhören, aber schließlich schaffte sie es ihn etwas zu beruhigen und dann verstand er auch was sie im sagte. Dann lies sie Yann los, nahm in aber augenblicklich an die Hand und führte ihn zurück an das Ufer und zu den Anderen.

Zurück am Ufer wandte sich Yann noch einmal zum See um und es machte den Anschein, als ob er scharf nachdachte.

<b>Warum? Warum ist sie weg? Ich will das nicht! Ich will, dass sie wieder da ist, dass sie über meine Witze lacht, das sie wieder diese schönen Lichtkugeln macht. Ich will das sie wieder da ist. Lyrien komm zurück!! Ich glaube fest das du zurück kommst. Komm bald!!</b>

Dann holte er tief Luft, hielt sie kurz inne und schrie sich seine Sorge und seinen Kummer von der Seele:

"LYRIEN!!!!! WIE KANNST DU UNS UND MIR DAS ANTUN? WO BIST DU? WIR MACHEN UNS GROSSE SORGEN UM DICH! KOMM ZURÜCK!! Komm zurück!!"

Bei seinen letzten Worten wurde seine Stimme immer leiser bis das "zurück" nur noch ein Flüstern war. Dann setzte er sich unvermindert auf den Boden und begann erneut zu schluchzen.
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Re: am See

Beitragvon Eáránë Fëfalas » Montag 18. Dezember 2006, 10:59

Earane hatte noch Miriel zugehört und bekam erst nicht mit dass Yann langsam zum See ging um Lyrien zu suchen. Auch Wolf bekam es erst nicht mit. Erst als Miriel richtung See etwas zu dem Jungen rüber schrie, merkte es die nachtelfe. Wolf wollte schon los den Jungen holen, aber Miriel war schon bei ihm und zog ihn zurück ans Ufer. earane gefolgt von Wolf, gingen zu den beiden hin.

<b>Ich weiß nicht warum, aber Mirirel tut mir im Moment leid. Sie ist so verzweifelt...</b>

"Miriel hat vollkommen recht! Du hilfst niemandem damit, wenn du dich selbst umbringen wirst!! Lyrien hätte dies sicher nicht gewollt! Und... Und... Und ich glaube nicht, dass sie tot ist!! Diese Elfin hatte doch selbst gesagt dass der kristall sie beschützen wird!! Vie-Vielleicht ist Lyrien irgendwo im Wald? Aber, aber tot ganz sicher nicht!! Wenn sie doch tot wäre, dann.. naja.. dann würde sie doch an der Wasseroberfläche.... schwimmen..." Langsam liefen auch Earane die Tränen übers Gesicht, nur allein diese Vorstellung. "Sie ist- Sie ist... Sie ist nicht tot!! Der Kristall beschützt sie!! Ganz sicher!!" Wolf nickte leicht und stubste die nachtelfe leich an. Dann wandte er sich sich Yann zu, sein Blick sagte, dass er glaubte dass Lyrien auch noch am leben sei.

"Und, wie kannst ... Wie kannst du eigentlich behaupten dass sie tot ist? Wir wissen es nicht!!" Meinte sie an Miriel gewandt und zog ihre kapuze tief in das Gesicht, aber die Tränen, die runter auf den Boden fielen, konnte man trotzdem sehen.

<b>Lyrien lebt noch!! Aber, wo ist sie??</b>
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Re: am See

Beitragvon Miriel Lefay » Montag 18. Dezember 2006, 12:19

Miriel setzte sich neben Yann an das Ufer und nahm den Jungen tröstend in den Arm. Es tat ihr wirklich Leid, ihn so traurig zu sehen, doch wusste sie einfach nichts, was ihn aufmuntern könnte. Ihr selbst ging es ja nicht viel besser, doch wollte und durfte sie es einfach nicht zeigen.
Doch dann trat Earane zu ihnen und meinte mit belegter Stimme, dass Lyrien ganz sicher nichts passiert wäre, denn dann müsste sie doch an der Wasseroberfläche treiben.
Im gleichen Atemzug fragte sie Miriel vorwurfsvoll, wie sie nur behaupten könne, dass Lyrien tot sei.

So dankbar Miriel Earane auch für ihren Optimismus war und so gerne sie selbst daran glauben wollte, dass Lyrien noch am Leben war, so war sie doch pragmatisch genug, um den Tatsachen ins Auge zu sehen. Lyrien war bereits viel zu lange unter Wasser um noch am Leben sein zu können. Dass das Leuchten erloschen war besagte zwar, dass sie den Kristall erreicht hatte, doch da sie nicht wieder auftauchte musste Miriel davon ausgehen, dass ihre Luft nicht mehr für den Rückweg gereicht hatte.
Sie wollte jedoch nicht Earanes Hoffnungen zerstören und so sagte sie nur:

„Ich wünschte ich könnte deine Zuversicht teilen. Oh ja, mit meinem ganzen Herzen wünschte ich das.“
Mehr konnte und wollte sie nicht sagen und so sah sie nur traurig auf den See hinaus, Yann noch immer tröstend im Arm haltend.
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Re: am See

Beitragvon fremde Frau » Montag 18. Dezember 2006, 12:44

Plötzlich hörte man ein Pferd wiehern, es war noch einige Meter entfernt. Die Gruppe lauschte und das getrampel der Hufe kam immer näher, kurz derauf erkannte man wie ein Schatten sich im Wald bewegte. Lyrien? schoss es einigen durch den Kopf, doch das konnte doch nicht sein.

Plötzlich trat das Pferd mit einer Gestalt auf dem Rücken zu dem See heran. Mit einem elegaten Sprung sprand der oder die Fremde herab und lies das Pferd am Fluss trinken. Die Gestalt blickte kurz auf den See und ging danach schnurrstracks auf die Gruppe zu.

Endlich konnte man erkennen das es sich um eine Elfe handelte, doch was suchte sie hier am See oder bemerkte sie das helle Licht was vorhin war.

Die Elfe blieb vor Miriel stehen. "Seit gegrüßt, mein Name ist Lyranda Loré. Lyrien N´ador hat ihr Pferd bei mir vergessen, ich wollte es mir bringen, mir wurde gesagt sie sei mit einer größeren Guppe gereist." Sie blickte zu dem See "Wie ich sehe hat Lyrien den Kristall bereits, der See er verlor sein Leuchten, nun ist er normal wie jeder andere, doch wir Elfen von Eldar werden ihn immer als magisch ansehen. Nun wo ist Lyrien?" fragte sie gespannt und blickte sich um, konnte sie jedoch nicht sehen. Da bemerkte sie die traurigen und teils ernsten Gesichter. "Was blickt ihr denn so traurig? Ist etwas passiert?"
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Re: am See

Beitragvon Erzähler » Montag 18. Dezember 2006, 19:40

"Wahre Worte sprecht ihr" die Elfin läcelte ihr zu "Die Macht des Kristalls wird dein. Nun schließe die Augen und hab keine Angst!"

Die Elfin legte die Hände auf Lyriens Schulter, welche die Augen schloss. Sie spürte unbedinge Wärme, Geborgenheit, Wohlbefinden und auch etwas Liebe. Das Licht umschlang sie, sie sah es nciht doch sie spürte es wie es ihren Körper umhüllte.

"Hab keine Angst" hörte sie die Elfe noch sagen.

Doch plötzlich was war das, sie spürte nässe, ihre Füße sie waren Nass, die WÄrme, die Geborgenheit all dies war wieder fort. Doch diese Nässe was war das? Lyrien öffnete die Augen und sah hinab. sie stand in einem Wasser, umgenau zu sein in dem See, jedoch nur kniehoch im Wasser. Am Ufer standen ihre Freunde, welche jedoch mit einer Elfin beschäftigt waren und nicht bemerkten das Lyrien wieder da war.

In ihren Händen hielt sie ihn den Kristall des Lichts. Kurz leuchtete er auf, doch dann verschwand es wieder.

<img src="http://i140.photobucket.com/albums/r21/KazelTenebree/k-licht.jpg">
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Re: am See

Beitragvon Miriel Lefay » Montag 18. Dezember 2006, 20:05

Während sie alle auf die eine oder andere Weise trauerten oder auch hofften kam plötzlich eine Frau auf einem Pferd dahergeritten. Bei der Frau handelte es sich um eine ältere Elfe, die vor Miriel anhielt und vom Pferd sprang. Dabei meinte sie, dass es sich um Lyriens Pferd handeln würde, welches sie bei ihr vergessen hätte. Außerdem stellte sie fest, dass Lyrien wohl den Kristall gefunden hätte, da das Leuchten erloschen war.
Als keiner reagierte und sie der traurigen und ernsten Minen gewahr wurde, fragte sie verwundert, ob denn irgendetwas passiert sei.
Auf die Frage hin schaute sie nun Miriel etwas verwundert an, bis ihr klar wurde, dass dies die Elfe sein musste, die Lyrien als Auserwählte bezeichnet hatte.
Mit mehr als triefendem Sarkasmus und reichlich Ärger in der Stimme antwortete Miriel:

„Ob etwas passiert ist fragt ihr! Oho, ihr seid doch diejenige, die am ehesten wissen müsste was hier geschehen ist. Auf euren Rat hin ist Lyrien doch erst in den See getaucht. Schließlich ist sie ja eurer Meinung nach die Auserwählte.“, wobei sie das letzte Wort der Elfe förmlich vor die Füße spie. „Nun seht, was eure Prophezeiung bewirkt hat! Seht ihr eure Auserwählte vielleicht irgendwo?
NEIN! Und wisst ihr auch wieso? Weil sie noch da unten im See ist, ertrunken, weil sie auf eure Hirngespinnste hörte. Die Auserwählte, das ich nicht lache! Hätte sie doch nie auf euch gehört, dann würde sie jetzt noch unter uns weilen.“
Miriel hatte sich langsam in Rage geredet und ergoss ihre ganze Trauer und ihren ganzen Ärger nun über die Elfe, die sie als vermeintlich Schuldige ausmachte, während die Anderen, über Miriels so plötzlichen Ausbruch erstaunt, daneben standen und kein Wort sagten.
Zuletzt geändert von Miriel Lefay am Montag 18. Dezember 2006, 20:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: am See

Beitragvon Eáránë Fëfalas » Dienstag 19. Dezember 2006, 18:13

Earane sah gespannt zu der Person mit dem Pferd, ihr erster Gedanke war, dass es sich um lyrien handeln würde, aber sie konnte sich nicht erklären wie die Menschenfrau vom Wasser aus nun auf einem Pferd kam. Dann stellte es sich heraus, dass es die Elfin war, die Lyrien erzählt hatte wo der Kristall war. Und Mirirel sprach genau ihre Gedanken aus.

<b>Pah!! Sowas hab ich echt noch nicht erlebt!!</b>

Plötzlich, bemerkte sie einen Schmetterling aus Licht.

<b>Was zum? Ist das etwa Lichtmagie? A-aber...</b>

Die Nachtelfe sah dem Schmetterling zu, wie er dann auf Yann's Schulter landete. Ihre blassen Augen wurden größer. Hastig schaute sie sich um und, erblickte: "Ly-Lyrien?" Earane sank auf die Knie und konnte es nicht fassen, Wolf dagegen rannte direkt zu der Menschenfrau hin und hopste freudig um sie herum. Und wieder zog Die nachtelfe ihre Kapuze tief in das Gesicht, damit die anderen nicht sehen dass sie weinte, vor freunde. Dann aber über kam es ihr und sie rannte auch zu Lyrien und umarmte sie kurz. " Wo- Wo warst du? Alle haben gedacht, dass.. Dass du ertrunken wärst!! Ich hätte langsam dran gezweifelt dass dich der kristall beshcützt, und so.. A-aber wie konntest du uns sowas nur antun? Wie konntest du uns so einen Schrecken einjagen?! Aber, trotzdem ist es toll dass du wieder da bist!!"

<b>Uns so einen Schrecken einjagen!! Wo war sie denn?? Die ganze Zeit im Wasser?..</b>

Dann drehte sich Earane zu Miriel um. "Da!! Siehst du!! Ich habe doch gesagt dass Lyrien noch lebt!!"
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Re: am See

Beitragvon fremde Frau » Donnerstag 21. Dezember 2006, 09:42

Lyranda stand regunglos da und lies alle sübersich ergehen. Miriel lies all ihre Wut und Trauer auf ihr aus. Doch die Elfe schien unberührt.

"Regt euch nicht so auf schöne Frau. Lyrien ist sicherlich nicht tot. Wie könnt ihr nur so die Macht des Kristalles in Frage stellen. Er beschützt sie da bin ich sicher!"

In diesem moment tauchte ein kleiner Lichtschmetterling auf, welcher auf Yanns Schulter landete. Die junge NAchtelfe schien zuerst verwirrt, doch dann fing sie an zu rufen "Lyrien" und rannte ins Wasser und umarmte sie.

Lyranda lächelte "Seht ihr, der Kristall hatte sie beschützt so wie ich es sagte! Eure Sorge und eure Wut waren umsonst. Vertraut mehr auf die Macht des Kristalles. Ich würde nie jemanden in Gefahr bringen, dass würde ich nie tun."

Die Elfin blickte zu Lyrien welche noch immer im Wasser stand, doch dafür das sie im See war, war ihr Körper und ihre Kleidung trocken, bis auf die Füße mit denen sie im flachen Wasser stand. Ein weitere Lächeln huschte über ihre Lippen und erwartungsvoll erwartete sie die junge Elfe. Doch da bemerke sie wie ein Zwerg an einem Baumstamm gelehnt war. Er schien schwach, dies brachte sie in Sorge.

Sie lies von Lyrien ab und ging zu dem Zwerg. "Werter Zwerg ist alles in Ordnung it Ihnen, ihr seht gar nicht gut aus! Ich bin der Kunst des heilens bemäctigt, zwar nicht so gut wie unsere Heilerin jedoch kenne ich mich etwas aus." Sie ging in die hocke und blickte den Zwerg genauer an, welcher jedcoh bestritt das er etwas hatte. SChweißperlen rannen von seiner Stirn.

"Verdrängt eure Schwäche nicht, ich sehe doch ihr habt hohes Fieber!" Sie wandte sich zu der GRuppe!

"Ich denke ihr solltet eure Freudefeier etwas verschieben. Euer Begleiter der Zwerg, er hat hohes Fieber er sollte schnell zu der Heilerin gebracht werden!" sprach sie besorgt.
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Re: am See

Beitragvon Yann Adamm-Ra » Donnerstag 21. Dezember 2006, 20:48

Yann saß noch immer auf dem Boden. Auch liefen ihm noch immer Tränen über seine Wangen. Earane kam zu ihnen herüber und wollte die Gruppenmitglieder aufbauen. Vorallem Miriel, die ihre Trauer zu unterdrücken schien. Die Elfe bekündete immer wieder, dass Lyrien noch lebte. Dessen sei sie sich sicher. Aber dennoch wurde ihre Ansprache von kurzem Stottern immer wieder unterbrochen. Dann ganz plötzlich und unerwartet raschelte es im Gestrüb. Am Waldrand schien sich jemand zu befinden. Yann schaute auf und ein Hoffnungsschimmer keimte in ihm auf. Schließlich kam ein berittenes Pferd zwischen den Bäumen und Sträuchern zum Vorschein. Sofort dachte Yann an Lyrien. Sie könnte sich dort auf dem Pferd befinden.

<b>Lyrien?? Ist es wirklich Lyrien? Aber wie sollte sie in den Wald kommen? Ach egal!! Wenn es Lyrien ist...</b>

Yann brach seine Gedanken ab, denn nun erkannte er wer sich auf dem Rücken des Pferdes befand. Es war eine Elfe. Als Yann dies sah senkte er seinen Blick erneut. Die Elfe stellte sich als Lyranda vor und wollte Lyrien nur ihr Pferd zurück bringen, welches sie bei der Elfe zurück gelassen hatte. Sie fragte nach Lyrien. Dies hätte sie besser nicht machen sollen, denn nun fand Miriel endlich ein Ventil für ihre unterdrückte Trauer. Die Frau sagte mit lauter und schluchzender Stimme, was sie gerade dachte und das war nicht gerade freundlich.

Noch während die Beiden einander diskutierten liefen die Tränen erneute wie ein Sturzbach über Yanns Gesicht. Beschwehrlich schnappte der Junge nach Luft und entdeckte plötzlich einen kleinen Schmetterling um die Leute herum fliegen. Er folgte ihm mit seinen Augen. Dann kam der Schmetterling auf ihn zu und setzte sich auf seine Schulter. Erst jetzt bemerkte Yann das der Schmetterling stark läuchtete und ihm fielen die Lichtkugeln von Lyren ein. Verwundert schaute er sich um und als sein Blick auf den See gelangte starrte er zunächst wie versteinert auf die Gestalt im Wasser.

<b>Lyiern?? Lyrien?? Wie kann... woher.... LYRIEN!!!</b>

Yann sprang auf die Füße und rannte erneut in das Wasser des Sees hinein.

"LYRIEN!!! Du LEBST!! Du Lebst", schrie Yann und sprang ihr in die Arme. Ganz fest drückte er sich an seine Freundin. Am liebsten würde er sie nicht wieder los lassen. Er war so glücklich, dass Lyrien wieder da war.
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Re: am See

Beitragvon Miriel Lefay » Donnerstag 21. Dezember 2006, 22:35

Während Miriel ihre Trauer an der Elfe ausließ kam auch Earane langsam heran. Ihr Gesichtsausdruck zeigte, dass auch sie nicht viel von den Beteuerungen der Elfe hielt.
Als Miriel kurz schwieg meinte die Elfe beschwichtigend: "Regt euch nicht so auf schöne Frau. Lyrien ist sicherlich nicht tot. Wie könnt ihr nur so die Macht des Kristalles in Frage stellen. Er beschützt sie da bin ich sicher!"

Na, das waren genau die Worte, die bei Miriel das Fass zum Überlaufen brachten. Gerade öffnete sie den Mund, um zu einer geharnischten Entgegnung anzusetzen, als urplötzlich ein aus Licht bestehender Schmetterling zwischen ihnen herumflog und sich auf Yanns Schulter setzte.
Miriel blieben die Worte, die sie der Elfe gerade an den Kopf werfen wollte, förmlich im Halse stecken. Mit ungläubigem Blick verfolgte sie den Flug des Schmetterlings bis auf Yanns Schulter.
<b>Nein, das kann nicht...! Wie? Nein, ich träume! Kneif mich doch endlich mal jemand, denn das kann nur ein Traum sein.</b>
Als dann aber Earane auf den See sah und auf die Knie sank, anschließend freudig aufsprang und jauchzend Wolf hinterher in den See lief und auch Yann laut jubelnd in das Wasser rannte, wurde es für Miriel zur Gewissheit. Nur ein Ereignis konnte diese Freudenausbrüche bewirken und der Lichtschmetterling war der Beweis.
Langsam, wie in Zeitlupe, drehte sich Miriel um und ... ja, da stand sie. In voller Lebensgröße und hielt Yann und Earane an sich gedrückt.
Und genau in diesem Moment rief Earane wie zur Bestätigung: "Da!! Siehst du!! Ich habe doch gesagt dass Lyrien noch lebt!!"
<b>Ja, sie lebt. Den Göttern sei Dank.</b> Miriel war so froh und glücklich, doch gleichzeitig stand sie wie angewurzelt da und betrachtet die Szene im Wasser. Als dann endlich wieder Leben in sie kam, wandte sie sich an die Elfe und sagte: „Entschuldigt bitte meinen Ausbruch von eben. Ich hätte nicht an euren Aussagen zweifeln sollen, doch dachte ich, dachten wir alle, dass ... nun, dass Lyrien ... na ja, ihr wisst schon.“
Irgendwie hatte Miriel jedoch den Eindruck, dass die Elfe ihr gar nicht richtig zuhörte. Sie blickte an ihr vorbei und schien gedanklich abwesend zu sein. Miriel wollte sie schon darauf ansprechen, als diese plötzlich rief:
"Ich denke ihr solltet eure Freudefeier etwas verschieben. Euer Begleiter der Zwerg, er hat hohes Fieber er sollte schnell zu der Heilerin gebracht werden!"

Miriel folgte dem Blick der Elfe und sah, wie Pecew vor Schwäche und Fieber zitternd an einem Baumstamm lehnte.
Mit einem Schlag war die Freude über Lyriens Rückkehr vergessen, denn wie es aussah war Pecews Zustand ernster als es auf den ersten Blick aussah.
<b>Oh Florencia, hört das denn nie auf? Können wir nicht einmal vom Unglück verschont bleiben? Da freut man sich über den glücklichen Ausgang eines Unternehmens und im gleichen Augenblick wird man wieder vom Schicksal gebeutelt.</b>
Eilig lief Miriel zu Pecew hin und rief: „Was ist mit euch? Geht es euch nicht gut?“ und an die Elfe gewandt: „Schnell, wir müssen ihn in das Dorf bringen. Er scheint krank zu sein. Hoffentlich könnt ihr ihm helfen.“
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Re: am See

Beitragvon Erzähler » Mittwoch 27. Dezember 2006, 11:42

Der Zwerg beteuerte immer wieder dass es ihm doch gut ging. Doch das war nun mal der Stolz der Zwerge, äußerlich sah man ihm jedoch an das seine Kräfte schwanden.

"Schwachsinn, ich bringe dich zur Heilerin!" sie blickte kurz zu Lyrien "Ich leihe mir nochmals dein Pferd so werde ich schneller sein, mir sollte nur jemand helfen diesen Zwerg auf das Pferd zu bringen"

Gesagt getan sie halfen Pecew auf das Pferd Lyranda schwang sich dahinter. Pecew war zwar ncht begeistert auf so einem großen vierbeiner zu sitzen, doch blieb ihm wohl nichts anderes übrig.

"Macht euch keine Sorgen unsere Heilerin wird ihmhelfen!" mit diesem Worten ritt sie auch schon los in den Wald Richtung Dorf.

Was unter dem ganzen Getümmel untergegangen war, dass beide Kristalle leuchteten, sowohl der Lichtkristall, als auch der Feuerkristall welchen Tahira trug!

Erst jetzt viel es den anderen auf. Sollten sie die beiden Kristalle näher aneinander bringen? Spürten sie die nähe des anderen Kristalls? Oder sollten sie das leuchten einfach hinnehmen und weiter reisen ohne Pecew?
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Re: am See

Beitragvon Miriel Lefay » Freitag 29. Dezember 2006, 22:14

Pecew wollte von Schwäche und Fieber nichts wissen. Sein Zwergenstolz ließ es wohl nicht zu, dass er zugab krank zu sein. Immer wieder beteuerte er, dass es ihm gut ginge und absolut nichts sei. Doch die Elfe schnitt ihm rigoros das Wort ab und sagte ihm klipp und klar, dass sie ihn sofort zur Heilerin bringen würde.
Mittlerweile hatte auch Lyrien erkannt, dass etwas nicht stimmte und war mit Yann und Earane im Schlepptau zu Miriel, Tahira und der Elfe gestoßen. Dort angekommen teilte ihr die Elfe mit, dass sie Pecew mit Lyriens Pferd ins Dorf bringen wollte. Daraufhin hoben sie den Zwerg gemeinsam auf das Pferd und die Elfe stob, nachdem Lyrien ihrem Pferd noch etwas zugeflüstert hatte, davon.

Nachdem sich die Aufregung etwas gelegt hatte umarmte auch Miriel endlich Lyrien und sagte mit vor Erleichterung bebender Stimme:
„Bin ich froh, dass du gesund und munter bist. Glaub mir, wir haben hier das Schlimmste befürchtet. Na ja eigentlich nur ich, die Anderen haben sich immer daran geklammert, dass du aus irgendeinem Grund unversehrt bist. Oh Mann, lass dich anschauen. Alles noch dran und keine Verletzungen.“ Erneut wurde Lyrien von Miriel gedrückt, so dass sie sich schon fast mit Gewalt frei machen musste.
Erst jetzt fiel Miriel der leuchtende Kristall auf, den sie in ihrer Erleichterung über Lyriens Unversehrtheit total vergessen hatte.

„Äh, Leute, ist euch eigentlich aufgefallen, dass Lyriens Kristall hell leuchtet?“ Ein weiterer Blick zu Tahira verschlug Miriel dann aber die Sprache, denn auch der Feuerkristall leuchtete in einem hellen Rot. Als sie sich wieder gefasst hatte, machte sie die Anderen auf den leuchtenden Feuerkristall aufmerksam.
„Wenn ich mich nicht irre, dann reagieren die beiden Kristalle auf die Nähe des jeweils anderen. Ehrlich gesagt würde mich wahnsinnig interessieren was passiert, wenn wir die beiden Kristalle zusammenbringen. Andererseits habe ich aber auch Angst davor, denn niemand weiß was geschieht, wenn sich die Kristalle berühren. Trotzdem sollten wir den Versuch wagen.“
Miriel schaute sowohl Lyrien, als auch Tahira aufmunternd an, überließ ihnen jedoch letztendlich die Entscheidung darüber, ob sie das Risiko eingehen wollten oder nicht. Während Lyrien und Tahira noch überlegten, ob sie den versuch wagen sollten, drehte sich Miriel zum Wald hin und schaute zu Kar hinüber, der noch immer an den baum gelehnt dasaß und zu meditieren schien.
<b>Ich sollte nach ihm schauen. Ich weiß ja noch nicht einmal, ob der Trank bei Echsen genauso wirkt, wie bei Menschen und Elfen. Außerdem verdient er die gleiche Aufmerksamkeit wie alle anderen der Gruppe. Immerhin hat er sich selbstlos in den Dienst der Gruppe gestellt.</b>
Doch zuerst wollte sie die Entscheidung Lyriens und Tahiras abwarten.
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Re: am See

Beitragvon Yann Adamm-Ra » Sonntag 31. Dezember 2006, 18:37

Yann war noch immer feste an Lyrien geklammert als sie mit leisen Worten versuchte ihn zu beruhigen. Dann nahm sie ihre Hand und streichelte den Schelm leicht über seine verzausten Haare. Sie entschuldigte sich und beteuerte, dass sie ihre Freunde nicht so erschrecken wollte. Nun stand sie auf und nahm Yann an die und lief zusammen mit ihm, Earane und Wolf zurück zu den Anderen. Dann erblickte der Junge das nicht ganz so glückliche Gesicht von Miriel.

"Was ist denn los Miriel? Bist du nicht froh das Lyrien noch am Leben ist? Warum guckst du so bedrückt?", sagte er mit einem Strahlen auf seinem Gesicht. Die Traurigkeit war längst verflogen.

Dann drehte sich Miriel zu Pecew um und erst jetzt bemerkte Yann das sein erster und engster Freund an einem Baum lehnte. Der Zwerg beteuerte zwar immer wieder, dass ihm nichts fehlen würde, aber Lyranda hielt streng dagegen. Sie wollte den Zwerg schnellstens zu der Heilerin des Elfendorfes bringen. Yann fackelte nicht weiter und ging auf Pecew zu. Jetzt sah er, dass der Zwerg schwitzte und nun auch schwer schnaufte. Sofort verschand das fröhliche Lächeln auf Yanns Gesicht. Es wurde ersetzt durch ein erneuter besorgter Blick und mit seinen großen Augen schaute er direkt in die gläsrigen seines Freundes.

<b>Was ist denn jetzt schon wieder passiert? Eben noch war ich überglücklich das Lyrien wieder da ist und nun stimmt was mit Pecew nicht. Was ist hier nur los? Ein Unglück jagt das Nächste. Das gefällt mir gar nicht, ich will nicht traurig oder besorgt sein, aber irgendwie kann ich das nicht verhindern... es soll aufhören...</b>

"Pecew was ist los? Warum schwitzt du so?", fragte Yann besorgt.

Als Pecew nicht antwortete kamen auch die Anderen zu den Beiden und es wurde beschlossen, dass Pecew mit Lyranda zurück in das Elfendorf zur Heilerin gebracht werden sollte. Auch Yann half mit seinen Freund auf Lyirens Pferd zu heben und nachdem die Menschenfrau ihrem Pferd etwas zugeflüstert hatte ritten Lyranda und Pecew fort. Nach einer kleiner Weile bemerkte Miriel, dass der Lichtkristall in Lyriens Händen hell aufläuchtete. Ebenfalls läuchtete auch der Feuerkristall an Tahiras Hals in einem hellen Rot. Miriel schlug vor, die beiden Kristalle zusammen zu führen und zu schauen, ob durch das Läuchten etwas geschehen würde. Yann wandt sich nun der Gruppe zu.

"Ja warum sollten wir das nicht versuchen. Vielleicht passiert ja irgendwas wenn wir die Kristalle zusammen bringen. Vielleicht was ganz tolles.", sagte Yann.

Anscheinend war die Besorgnis über seinen Freund Pecew schon wieder verflogen und der Schelm widmete sich den anderen Dingen. Wahrscheinlich war er beruhigt, da die Elfe ihn zu einer Heilerin bringen wollte. So stand Yann jetzt bei seinen anderen Freunden und tat seiner Neugir kund was wohl mit den Kristallen geschehen würde. Kar saß noch immer an seinem Baum und schien die Anderen völlig zu ignorieren. Yann kümmerte sich nicht um die Echse, sie war ihm unheimlich und er war dem Jungen immer so unfreundlich gegenüber.
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Re: am See

Beitragvon Erzähler » Mittwoch 3. Januar 2007, 20:04

Tahira, die junge Eflin welche sich stillschweigen zurückgehalten hatte, nahm nun das Wort in die Hand.

"Nun wir sollten es versuchen!" nickte sie ihnen zu "Jedoch vorsichtig. Wir sollten die Kristalle auf den Boden vor uns legen, so kann uns hoffentlich nichts passieren"

Tahria wollte vorsichtig sein nach den letzten Geschehnissen. Langsam nahm sie die Kette von ihrem Hals un legte sie zwei Meter vor sich auf den Boden. Die anderen stimmten ihr zu. Auch die junge Menschenfrau, Lyrien, teilte ihre Arrgumente. Die anderen taten es Tahira gleich sie stellen sich etwas abseits. Nun lag es an Lyiren, denn Lichtkristall zu dem Feuerkristall zu legen.

Sie atmete nochmals tief durch, sie wusste der KRistall würde sie vor allem schützen, hoffentlich auch hier. Mit mulmigen Gefühlen im Bauch, legte sie den Kristall zu dem Feuerkristall und ging schnell einige Schritte zurück.

Zuerst leuchteten sie wie zu vor, doch dann verstärkte sich das Leuchten. Der rote und der weißer Schimmer verbanden sich. Das Licht wurde immer Stärker und Heller, bis schließlich ein Strahl zum Himmel fuhr un dkurz ein Loch in die dunkle Wolkenmauer riss. Wer die Augen öffenen konnte, könnte erkennen das die Sonne kurz hindurch schien.

Danach erlosch das Leuchten und die Deckenwand schloss sich wieder. Verwundert blickte die Gruppe auf die Kristalle. Sollte es dies gewesen sein? Oder war dies die Art wie man die Kristalle zusammen führte um die WOlken zu bekämpfen? Doch es sollte nicht alles gewesen sein. Die Erde begann zu beben. Einige der Gruppe fielen zu Boden so stark war es, als dieses vorbei war hörte man einen lauten Knall. Er schien nah und war doch fern.

Im Drachengebirege rumorte es ebenfalls, ein lautes schauderliches Gebrüll ertönte und hallte über Celcia. Wer blick auf das Drachengebirge hatte konnte dort einen roten Schein erkennen, welcher auftauchte und wieder verschwand und dies einige Male. Verwundert sahen sich die Beteiligten um. Keiner verstand so genau was hier geschehen war. Manch einer blickte zum Himmel, doch diejenigen erstarrten.

Erneut hörte man ein lautes Gebrüll, so tief und fürchterlich. Der Schatten verdunkelte sich an einigen STellen des Sees, jedoch schien sich dieser zu bewege. Zuerst dachten sie Earane hätte ihre MAgie nicht im Griff, doch dann erblickten sie es am Himmel. Ein großes Geschöpf, mit rießigen Flügeln und einem langen Schwanz. Es flog Kreise über den Wald und vorallem über den See.

Konnte es möglich sein? Nein, sie schlafen doch? Oder etwa doch? ein DRACHE? Alles sah so aus als wäre es einer, als dieser erneut brüllte und Feuerflammen aus seinem Maul drangten, wussten sie es genau. So unmöglich es schien doch es war ein Drache. Seine Schuppenhaut funkelte in versciedensten Farben, doch was noch seltsamer war, die beide KRistalle leuchteten erneut und bei genauem hinsehen konnten sie erkennen das in der Klaue des Drachen ebenfalls etwas schimmerte.

<img src="http://i140.photobucket.com/albums/r21/KazelTenebree/Celcia%20-%20Drachen/drache_bunt.jpg">

Einige Minuten noch flog er über ihnen, sie hatten schon Angst das er sie angreifen würde, doch sie waren zu schockiert dass sie sich bewegten und in den Wald liefen. Doch dann drehte der Drache ab, er flog Richtung Westen. Als der Drache weg war, erlosch auch das Leuchten der beiden Kristalle.

<b>außerhalb des Waldes</b>
Der Drache flog über die Stille Ebene und suchte anscheinend nach beute, dort erkannte er ein Pferd, welches an einem Wagen gespannt war. Ein Bauer schien gerade nach Pelgar zu fahren um dort sein kostbares Stroh abzuliefern. Dieser sah nur zum Himmel, erkannte einen rießigen Schatten. Der Bauer blicte mit offenem Mund hinauf und konnte sich vor schrekcen nicht rühren. Der Drach e selbst flog nochmals die Runde, über das Fischerdorf hinweg, dort lies er etwas Fallen und stürzte dann auf den Karren zu. In wenigen Sekunden hatte er das Pferd geschnappt, zusammen mit dem Karren, de rBAuer selbst konnte noch abspringen und lag auf der Stillen Ebene. Der Drach flog samt seiner Beute weiter nach Westen. Der verstörte Mann rannte so schnell es ging Richtung Pelagar um dies zu berichten.
Zuletzt geändert von Erzähler am Mittwoch 3. Januar 2007, 20:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: am See

Beitragvon Yann Adamm-Ra » Donnerstag 4. Januar 2007, 10:43

Die Gruppe beschloss die beiden Kristalle zusammen zu bringen, wenn auch vorsichtig. Die sonst so schweigsame Tahira stimmte zu und alle stellten sich in einem Kreis auf. Die Elfe legte den Feuerkristall in die Mitte und schritt zu ihrem Platz zurück. Nun war es an Lyrien den Lichtkristall ebenfalls dort in den Kreis zu dem rot leuchtenden Stein zu legen. Yann stand neben Miriel und war ganz hibbelig vor Aufregung. Er konnte sich kaum beherrschen, schritt ständig von einem Bein auf das Andere. Auf seinem Gesicht hatte sich eine neugierige Vorfreude gelegt. Der Junge grinste förmlich von einem Ohr zum Anderen. Dann endlich, Yann kam es wie eine kleine Ewigkeit vor, begab sich Lyrien nun ebenfalls in die Mitte des Kreises vor, Atmete noch einmal tief durch, beugte sich hinunter und legte den noch immer leuchtenden Lichtkristall zu seinem Pendant hinzu. Schnell machte sie einige Schritte zurück, aber zunächst geschah nichts. Die beiden Kristalle leuchteten wie zuvor, doch dann ganz plötzlich erhellten sie. Das Licht der wurde immer intensiver und schließlich musste Yann seine Augen schließen. Er wollte nicht, denn seine Neugier war zu groß und er musste einfach sehen war hier vor sich ging.

Nachdem sich das Licht auf ein Maximum gesteigert hatte bildete sich ein Strahl aus gebündelter Helligkeit, welcher gen Himmel schoss und ein Loch in die Wolkendecke riss und die Sonne schickte ein paar Strahlen hindurch. Yann betrachtete das ganze Schauspiel aufgeregt, aber dann war es auch wieder vorbei. Das Licht erlosch und die Wolken schlossen sich erneut um das Loch, so dass es verschwand und die Sonne von Celcia verbannte. Verwundert blickten sich die Gruppenmitglieder an, aber keiner wagte auch nur etwas zu sagen.

<b>Was war das gerade? Das war ja so toll! Was für ein Licht, so hell, aber dennoch konnte ich alles genau erkennen. Das war so aufregend und auch so toll. Wow!</b>

Yann hing seinen Gedanken hinter her, als plötzlich die Erde begann zu beben. Es wurde heftiger und der Junge hatte Mühe sich auf seinen Beinen zu halten. Dann kippte er vorn über und lag ausgestreckt auf dem Erdboden. Mit einiger Anstrengung schaffte er es sich hinzusetzten, aber selbst dabei musste er sich mit seinen Händen auf dem Boden abstützen. So schnell es begonnen hatte, hörte es auch wieder auf, aber in genau diesem Moment hörten sämtlich Mitglieder aus weiter Entfernung einen Knall! Diesem Geräusch folgend, vernommen sie ein schauerliches Gebrüll von westen her und im Drachengebirge konnte Yann einen roten Schimmer erkennen, welcher auftauchte und wieder verschwand und dies einige Male. Der Schelm schaute sich in seiner Reisegruppe verwirrt um, denn er Verstand nicht was hier los war.

<b>Bei den Kobolden des Neldoreth!! Was geht hier nur vor? Das Licht war toll, aber das jetzt macht mir doch Angst. Was ist nur los?</b>

Dann wanderte Yanns Blick gen Himmel und er erstarrte. Erneut vernahm er ein lautes Gebrüll, welches in ihm Angst und Furcht erwachen ließen. Yann erkannte am Himmel ein riesiges Geschöpf herum fliegen. Seine mächtigen Schwingen verdunkelten die Schatten um den See herum. Er zog seine Kreise über das Wasser und dem Wald. Selbst der Schelm wusste was dies für ein Geschöpf war. Die Kobolde hatte ihm im Neldoreth immer wieder Geschichten davon erzählt. Das musste einer der legendären Drachen sein. Aber erst als der Drache einen Feuersturm aus seinem Maul heraus strömen lies war sich der Junge sicher und auch erst jetzt bemerkte er, dass der Drache in sämtlichen Regenbogenfarben schimmerte. Beeindruckt blickte Yann gen Himmel , seine Furcht nahm ab und er beobachtete das Wesen. Ihm gefielen die vielen verschiedenen Farben, sie erinnerten ihn an sich selbst, an seine Fröhligkeit, sein gutes Gemüt, seinen Wunsch Leuten Heiterkeit zu bereiten. Nun bemerkte Yann auch, dass der Drache etwas ebenfalls in allen Farben Leuchtende in seinen Klauen hielt, jedoch war der Drache zu weit oben am Himmel, als das er erkennen konnte was das war. Dann drehte der bunte Drache nach Westen ab und verschwand über ihren Köpfen. Yann war noch so beeindruckt, dass er gar nicht wahr nahm, dass mit dem Verschwinden des Drachen auch die beiden Kristalle auf dem Boden das Leuchten verloren.

"Wahnsinn, ein Drache!", war das einzige was der Junge hervor brachte.
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Re: am See

Beitragvon Miriel Lefay » Donnerstag 4. Januar 2007, 22:59

Zu Miriels Erstaunen war es nicht Lyrien, die den ersten Schritt machte. Nein, Tahira trat entschlossen vor und legte den Feuerkristall auf den Boden. Anschließend ging sie in sichere Entfernung, was auch die Anderen dann taten. Als Lyrien den Lichtkristall hinzulegte beobachtete Miriel fasziniert das nun folgende Geschehen und als für einen winzigen Augenblick ein Lichtstrahl die Kristalle verließ, in den Himmel schoss und die dunkle Wolkendecke aufriss wusste sie plötzlich, wie die Kristalle anzuwenden waren.
Nachdem der Lichtstrahl erloschen war wollte sie es gerade den Anderen sagen, als auf einmal der Boden zu beben begann und vom Drachengebirge her ein unheimliches Grollen zu vernehmen war. Geistesgegenwärtig stabilisierte Miriel mittels ihrer Magie den Boden unter ihren Füßen, schaffte dies jedoch nicht bei ihren Gefährten, so dass einige durch das Beben zu Boden stürzten.
Das Beben war noch nicht richtig vorbei, da erscholl über ihnen ein dermaßen schauerliches Gebrüll, dass Miriel das Blut in den Adern gefror. In ihrem ganzen bisherigen Leben hatte sie kein solches Gebrüll gehört und sie wagte nicht in den Himmel zu sehen. Der riesige dunkle Schatten, der nun über dem See kreiste sagte ihr genug.
<b>Es kann nur ...Nein, Mutter sagte immer es wäre eine Legende, aber was, wenn die Legende nur geruht hat, was wenn die Drachen, um nichts anderes konnte es sich handeln, auf einmal erwacht sind? Aber warum gerade jetzt? Ob die Kristalle etwas damit zu tun haben? Doch was haben die Drachen mit den Kristallen zu schaffen?</b>

Ihre Gedanken überschlugen sich und letztendlich wagte sie doch einen Blick nach oben. Dabei fiel ihr ein schimmernder Gegenstand in einer der Klauen des riesigen Monstrums auf. Man konnte zwar nicht erkennen was es war, aber für Miriel gab es nur eine Erklärung. Es musste sich um einen der Kristalle handeln. Nur so gab der zeitliche Zusammenhang zwischen dem Erwachen der Monstren und ihrem Experiment einen Sinn.
<b>Die Drachen haben einen der Kristalle bewacht, doch welchen? Da der Erdkristall in Nogrot sein soll und der Kristall der Dunkelheit wahrscheinlich in Kosral liegt, muss es sich entweder um den Schelmen- oder um den Wasserkristall handeln.</b>
Miriel grübelte nun darüber nach, was sie aus Cassandras Pergament behalten hatte. <b>Hm, den Wasserkristall soll doch so ein unbekanntes Volk von Wasserbewohnern, von denen niemand weiß wo sie leben, bewacht werden. Dann kann also es nur der Schelmenkristall sein.</b>

So weit mit ihren Gedanken gekommen schaute sie nachdenklich zu Yann hin, der mit vor Staunen offenem Mund in den Himmel starrte. Plötzlich stahl sich ein Grinsen in ihr Gesicht, denn sie malte sich gerade Yanns Gesicht aus, wenn sie ihn nachher aufklären würde.
In diesem Moment verschwand der Drache hinter den Baumwipfeln in Richtung der Stillen Ebene und nur noch sein Gebrüll war zu hören. Wenig später kam er noch mal kurz in ihr Blickfeld und Miriel sah, dass er den Kristall nicht mehr in seinen Klauen hielt. Er musste ihn also irgendwo über der Stillen Ebene verloren haben. Damit sah Miriel die nächste Station ihrer Suche klar vor sich. Sie mussten schnellstens diesen Kristall an sich bringen, bevor es jemand anderes tat.

Langsam entfernte sich das Gebrüll des Drachen in Richtung Westen und Yann erwachte aus seiner Starre. "Wahnsinn, ein Drache!", war das Einzige was er hervor brachte.
Miriel schmunzelte und sagte an ihn und auch die Anderen gewandt:
„Ja, ein Drache und ganz zufällig erscheint er, als wir unser Kristallexperiment machen. Kommt das nur mir komisch vor oder geht es euch auch so? Und habt ihr gesehen, was er in seiner Klaue trug? Wenn ich eins und eins zusammenzähle, dann war das einer der Kristalle, um genau zu sein, kann es nur der Schelmenkristall gewesen sein. Der Drache hat ihn wahrscheinlich die ganze Zeit bewacht und unser Experiment hat ihn munter gemacht. Übrigens, als er nach Westen verschwunden ist hatte er den Kristall nicht mehr in der Klaue. Er muss ihn irgendwo über der Stillen Ebene fallen gelassen haben. Wenn ihr mich fragt, so sollten wir uns schnellstens auf die Suche danach begeben, bevor ihn jemand vor uns findet.“
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