Azura

Hier findet ihr alle Bewohner, dessen Eltern zwei verschiederner Rassen waren. z.B. Elf/Dunkelelfe, Mensch/Elfe
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Azura
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Moderator des Spielers: Kazel Tenebrée
Steckbrief: Zum Steckbrief
Rasse: Mensch/Elf
Sprachen: Garmisch
Sendli
Beruf: adelige Tochter
Fähigkeiten: Lesen und schreiben
sich präsentieren
Wassermagie unausgebildet/ungefördert
Lebensenergie:
Geld: 0D, 0L, 0F
Ausrüstung: das, was sie am Leib trägt(zerstörtes Kleid)
Zum Vorzeigen: [br][/br]

Azura

Beitrag von Azura » Samstag 16. April 2011, 02:04

Azuras Steckbrief
Dies ist der neue Zweitchar von Janay, mit Erlaubnis von Kazel

Name
Azura van Ikari, von ihrer Mutter wird sie meistens bei ihrem ganzen Vornamen gerufen, aber häufiger erklingt bei ihr und ihren Freundinnen das kürzere "Azu".

Rasse
Nun wird es etwas kompliziert, denn sie ist das, was man im wahrsten Sinne des Wortes "Mischling" nennt. Von der Seite ihrer Mutter her ist sie menschlich, allerdings mit Wurzeln in Andunie, Sarma und Pelgar. Ihr Vater, den sie nie kennen gelernt hat, war hingegen ein Shyáner Elf. Ob er reinrassig war oder auch irgendwelche anderen elfischen Blutlinien in sich trug, ist ihr unbekannt.

Alter
Ihre Geburt ist inzwischen 19 Jahre her.

Geschlecht
weiblich

Beruf
Wenn es den Beruf des "verwöhnten, adeligen Töchterchens" gäbe, hätte sie es darin bereits zur Meisterschaft gebracht und könnte eine ganze Kette von Ausbildungsstätten errichten. Gelernt hingegen hat sie nichts, außer einst die Zierde eines Ehemannes zu sein... und der Nagel zu seinem Sarg.

Heimat
Dank ihres Stiefvaters wuchs Azura die meiste Zeit ihres Lebens in einer prächtigen Stadtvilla in Andunie auf. Diese Stadt ist auch ihre Heimat im weiten Sinn, denn wirklich viel davon kennt sie nicht und interessiert sie auch nicht wirklich. Solange sie den Standard ihres jetzigen Lebens bekäme, könnte sie vermutlich überall wohnen. Wie es nun aussehen und sich entwickeln wird, ist hingegen eine vollkommen andere Frage.

Gesinnung
Neutral könnte man das am ehesten bezeichnen, was ihre Gesinnung ausmacht, sie ist zwar bedenkenlos und verwöhnt, aber nicht grausam. Trotzdem wird sich ihre wahre Gesinnung vermutlich noch zeigen, wenn sie aus ihrem goldenen Palast in die Welt hinaus muss.

Magie
Im Prinzip folgt Azura bei der Begabung zur Magie der Tradition ihrer Geburtsstadt, Andunie. Sie hat ein natürliches Talent für die Wassermagie. Allerdings hat sie bisher nie den Ehrgeiz entwickelt, sich langen Übungsstunden zu unterziehen, geschweige denn ihr luxuriöses Leben für eines in der Akademie der Stadt aufzugeben. Hinzu kommt, dass, wenn sie längere Zeit ihre Spielchen mit diesem Element treibt, ihre Kondition darunter leidet, ein Erbe ihres Sarmaischen Blutes. Es fühlt sich dann an, als würde eine Flamme in ihrem Inneren drohen zu erlöschen und das löst bei ihr körperliche Leiden wie Atemnot, Schweißausbrüche und dergleichen aus. Sie ist demnach nicht sonderlich gut in der Wassermagie, aber trotzdem talentiert. Man könnte es als "unausgebildet/ungefördert" bezeichnen.

Sprache
Neben Celcianisch beherrscht sie selbstverständlich Garmisch, die Sprache der Andunier und einiger anderer Städter. Aber von ihrer Mutter kennt sie auch einige Brocken Sendli und könnte sich in Sarma relativ gut zurecht finden. Hätte sie mehr von ihrem leiblichen Vater gehabt, hätte er ihr womöglich Lyrinthia beibringen können. Vielleicht hätte sie tatsächlich noch mehr gelernt, ihr Stiefvater hätte es ihr bestimmt ermöglicht, jedoch hatte sie keine Lust, sich im Unterricht sonderlich stark anzustrengen.

Religion/Glaube
Azura glaubt an sich und an sonst nichts. Zu Göttern hat sie bisher nie wirklich einen Bezug gehabt, auch ihre Mutter hat ihren Glauben selten ausgelebt, und kann sich nicht wirklich vorstellen, wer oder was das ändern sollte und könnte.

Aussehen
Aus dem kleinen, verdreckten Mädchen, das seine ersten Jahre mehr oder weniger auf der Straße verbracht hat, ist eine vornehme, hübsche junge Dame geworden. Und darauf bildet sich Azura auch so einiges ein. Besonders stolz ist sie auf den Rotton ihres Haars, der bei manchen Winkeln des Lichteinfalls auch blond oder bronzen wirken kann. Diese Farbe hebt sie von den anderen ab und sie genießt es, ihre Strähnen zu immer wieder neuen, kunstvollen Frisuren hochstecken zu lassen, egal, ob dadurch ihre leicht angespitzten Ohren zum Vorschein kommen oder nicht. Sie schämt sich deren nicht, im Gegenteil, es macht sie umso besonderer in ihrer Umgebung. Wenn sie schlechte Laune hat, lässt sie sich frisieren und wehe der Dienerin, die ihr ein einzelnes Haar auszupft, selbst wenn es nur unabsichtlich geschehen ist. Dann kann ihr Temperament hervor brechen und das wollen diese Mädchen nicht erleben, während sie danach trauert. Zumindest solange, bis sie etwas anderes findet, das sie beschäftigt.
Ihr Gesicht ist hübsch, mit einer vornehmen Blässe gesegnet. Die Augenbrauen lässt sie sich dünn zupfen und ihre Augen kommen dadurch sehr gut zur Geltung. Sie haben eine grüne Farbe, gesprenkelt mit braun, in denen das Feuer ihres Inneren lodert. Je nach Stimmung, können es kalte oder heiße, verzehrende Flammen sein und manchmal, bei Sonnenlicht kann das Braun sogar einen Stich ins Goldene erhalten. Ihre Nase ist zierlich und ihre Lippen könnten so einige Männer dazu verlocken, sie zu küssen, auch wenn sie es niemandem gestattet. Trotzdem sie lieblich wirken, kommen darüber oft Worte in scharfem Tonfall, den man ihr gar nicht zutrauen würde. Andererseits, sobald sie etwas von ihrem Stiefvater möchte, kann sie säuseln wie der Wind und wie man es von einer Schönheit wie ihr vom Äußeren her erwarten würde. Ihr rundes Kinn mündet in einen schlanken, anmutigen Hals, der weiter hinab zu einem ansehnlichen Oberkörper führt.
Sie ist stolz auf ihre weiblichen Formen, ihr schön gefülltes und dennoch nicht überquellendes Dekolleté, ihre schmale Taille, die runde und gleichzeitig noch mädchenhafte Hüfte und zu guter letzt ihre schlanken Beine. Wenngleich alles, außer ihr Ausschnitt, stets verhüllt ist von eleganten, kostbaren Stoffen.
Vom Überbeladen mit Schmuck hält sie relativ wenig. Ein chices, enges Halsband, ein kleines, silbernes Handkettchen oder ein schmaler Armreif, vielleicht noch ein kleiner Ring, aber das war es meistens auch schon. Selbst in ihre Haare lässt sie selten etwas einflechten, weil sie negative Erfahrungen beim Entfernen gemacht hat, wo oft einige Härchen mitgegangen sind, weil sie hängen blieben. Seitdem verzichtet sie lieber auf so etwas und spielt mehr mit herab hängenden Löckchen.
Da es sich für eine Dame ihres Standes nicht ziemt, trifft man sie auch meistens ungeschminkt an... oder zumindest sehr dezent auf diese Art geschmückt. Ein kleines Bisschen Rouge, um ihren hellen Teint zu betonen, ein wenig durchsichtigen Lippenstift und selten etwas Kajal, um ihre Augen hervor zu heben. Jedoch verzichtet sie öfters darauf, vor allem dann, wenn sie dadurch mal wieder leicht unreine Haut bekam. Denn diese ist ihr fast genauso wichtig wie ihr Haar und sie lässt sie mit vielen Essenzen ausgiebig pflegen.
Hinzu kommt ein letztes, drittes Merkmal, auf das Azura so einiges hält. Wenn sie den Raum betritt oder sich darin aufgehalten hat, erkennt man es an ihrer Duftmarke, die sie hinterlässt, es ist stets ein Hauch von Lavendel, gemischt mit einer Spur Rose. Es passt genau zu ihrem Typ und obendrein sind es ihre Lieblingsdüfte.
Was gibt es noch zu ihrer Erscheinung zu sagen? Ihre Arme sind schmal und grazil, ihre Finger lang und geziert von sorgfältig gepflegten Fingernägeln. Überhaupt verbringt sie den Großteil des Tages damit, ihren Körper zu pflegen, ihre Haut geschmeidig und rein zu halten, ihre Haare zu Kunstwerken machen zu lassen und ihre Auftritte durch ihre äußere Erscheinung perfekt zu inszenieren. Ihre Bewegungen besitzen eine natürliche Anmut und sind geschmeidig, auch kann sie sehr gelenkig sein, wenngleich ihr dies noch nicht bewusst ist, da es nie zum Einsatz kommt. Ihre Haltung ist gerade, selbst, wenn sie kein Korsett trägt, und man sieht ihr an, dass sie es gewohnt ist, sich in der Elite zu bewegen und nicht unter der Dienerschaft.
Nur einen einzigen Makel besitzt ihr Körper, der allerdings von niemandem außer ihrer Leibdienerin, die sie zum Stillschweigen verpflichtet hat, entdeckt werden kann, da er sich an einer immer verdeckten Stelle befindet. Es ist eine dünne, lange Narbe auf der Innenseite ihres rechten Oberschenkels, die sie sich einmal bei einer Auseinandersetzung mit einem Straßenjungen zugezogen hat. Er hat es kurz darauf erheblich bereut und trotzdem hatte der Schnitt seines schmutzigen Messers zweierlei Folgen. Eine ist die zurück gebliebene, blasse Narbe und die andere, dass sie erst recht nicht einfach so mehr auf die Straße geht. Wenn sie die Stadtvilla verlassen muss, tut sie es entweder in einer Sänfte oder umgeben von zwei Leibwachen und einer Dienerin, die ihr alle anderen vom Leibe halten, die sich auf ihrem Weg herum treiben. Außerdem hat sie inzwischen meistens vier oder fünf Lagen Unterröcke an, sodass ein Messer nicht mehr so leicht an ihren Oberschenkel heran kommt. Trotzdem bekommt sie, kaum dass sie durch das Außentor gelangt, rasendes Herzklopfen und es kostet sie stets all ihre Mühe, die Beherrschung zu wahren, nicht zu zeigen, welch tiefe Wunde diese Attacke in ihrer Seele hinterlassen hat.

Persönlichkeit
Stille Wasser sind tief, kühle Schönheit, verwöhntes Püppchen. Dies sind drei Phrasen, die alle auf die junge Frau zutreffen.
Sie ist in der Tat ein sehr tiefes Wasser, still nicht immer, aber meistens genauso unberechenbar. Manchmal, wenn sie gute Laune hat, kann sie regelrecht friedlich sein, selbst gegenüber der Dienerschaft. Doch im nächsten Moment kann es schon wieder umschwingen und sie wird zu einem ausbrechenden Vulkan, dann kommt ihr Temperament vollends zur Geltung. Sie kann toben und schreien, einige Vasen mussten dabei schon ihr Leben lassen, wenngleich sie nie die Hand gegen jemand anderes erhoben hat. Trotzdem ist ihre Stimmlage furchterregend, steht ihrem feurigen, wutentbrannten Blick in nichts nach, und sie lässt das auch die Dienerschaft spüren. Einige Mädchen, die ihr ein Haar gekrümmt hatten, hatten sich danach beim Kartoffelschälen wieder gefunden und ihre Taten bereut, während sie die eher niedrigen, anstrengenden Arbeiten verrichten mussten.
Denn sobald ihr Stiefvater in der Nähe ist, kann Azura völlig anders sein. Dann kann man deutlich sehen, dass sie das verwöhnte Püppchen des Hauses ist und er ihr jeden Wunsch von den Augen abliest. Bei ihm säuselt sie, gibt sich verwundbar und verletzlich, jammert und klagt, bis sein Herz erweicht ist und er das tut, was sie möchte. Natürlich benützt sie ihn, immerhin ermöglicht er es ihr jeden Tag aufs Neue. Sie mag ihn nicht wirklich, oder redet es sich zumindest noch immer ein, denn sie will weiterhin fest daran glauben, dass er ihre Mutter nur geheiratet hat, damit sie ihm das Bett wärmt. Sie will ihre Meinung nicht ändern, um kein schlechtes Gewissen gegenüber ihrem eigenen Benehmen empfinden zu müssen. Die junge Frau ist nicht herzlos, aber man hat sie zu sehr verwöhnt und somit hat sie einen mehr als gesunden Egoismus entwickelt, der vermutlich auch durch ihr pelgarisches und zugleich shyánisches Blut schon veranlagt war. Auch ihre Mutter konnte und wollte dieser Entwicklung nicht Einhalt gebieten, denn sie war schon immer herzensgut und hängt bis heute an ihrem Kind mehr, als es vermutlich deren Abnabelungsprozess gut tut. Allerdings so ist diese Frau nun einmal und daran würde sich auch jetzt wohl nichts mehr ändern.
Ihren Freundinnen gegenüber verhält sie sich ähnlich. Wenn sie etwas will von ihnen, kann sie sehr lieblich sein und den Eindruck vermitteln, als wäre ihr Gegenüber das Wichtigste in ihrem Leben. Sobald eines der adeligen Mädchen jedoch nicht zugegen ist, werden die Zungen wie Klingen gewetzt. Dabei ist Azura nicht allein und höchstwahrscheinlich würde sie dieser "Beschäftigung" auch bei weitem nicht so ausgiebig frönen, wenn sie andere Gesellschaft hätte, aber so verhält sie sich lediglich auf die Art, die von ihr erwartet wird. Immerhin ist ihr klar, dass in ihrer eigenen Abwesenheit genauso über sie gelästert wird. Und es stört sie nur bedingt, denn sie hat sich selbst davor bewahrt, ihr Herz an diese Freundschaften zu hängen. Diese jungen, adeligen Fräulein sind zwar eine nette Abwechslung und auch eine Art Eintrittskarte für die Gesellschaften, die Feste, doch mehr bestimmt nicht. Keiner von ihnen würde sie jemals ihr Herz ausschütten und dessen ist sie sich vollends bewusst.
In der Hinsicht könnte sie selbstverständlich stattdessen jederzeit zu ihrer Mutter und ihrem Stiefvater gehen, wenn sie Probleme hätte. Nur tut sie es nicht, sondern behält lieber alles für sich. Wann es aus ihr heraus bricht, ist demnach eher eine Frage der Zeit, und bisher verlagert es sich noch auf ihre Temperamentsausbrüche.
Der jungen Frau ist ihr Alter vollkommen bewusst und oftmals musste sie sich schon den wohlmeinenden Spott ihrer sogenannten Freundinnen anhören, dass es längst Zeit für sie wäre, unter die Haube zu kommen. Allerdings steht ihr danach überhaupt nicht der Sinn. Das letzte, was Azura will, ist, sich einem Mann unterordnen zu müssen. Sie will ihre Freiheit nicht unterdrücken lassen und schon gar nicht sich ihre Figur ruinieren für ein Mannsbild, das es sowieso nicht wert wäre. Obendrein hat sie elfisches Blut in sich und glaubt auch, dass sie mehr in diese Richtung schlägt, was ihr Alter betrifft. So ist sie zwar stolz darauf, schon erwachsen auszusehen und sich so gebärden zu können, jedoch für eine Ehe und Nachwuchs fühlt sie sich definitiv noch nicht bereit. Sie will ihr Leben weiterhin so genießen, wie es jetzt läuft, und glaubt sowieso, dass sie in den Armen eines Gatten niemals etwas Schönes finden könnte. Ihr sind die Klischees ihres Standes deutlich bewusst und sie stülpt jene, je nach Bedarf, auch auf die Sicht der Beziehung ihrer Mutter über, ohne auf die Idee zu kommen, dass es anders sein könnte. Immerhin will sie auch gar nicht wissen, wie liebevoll und leidenschaftlich deren Bettgeschehen zugehen kann. Für sie bedeutet ein Mann an ihrer Seite nur Unterdrückung und Einschränkung und darauf hat sie schlicht und ergreifend keine Lust. Ihr fehlt nichts in ihrem Leben und somit will sie es eigentlich nicht ändern.
Was hingegen nicht heißt, dass sie ihre Verehrer nicht gerne um sich schart auf Festen. Bei solchen Gelegenheiten gibt sie sich als die kühle Schönheit und zieht dadurch erst recht die jungen Gecken an, die ihr schmeicheln und sie umschwärmen wie Motten das Licht. Ab und zu lässt sie eine treffende Bemerkung dann fallen, entzieht sich ihnen aber sofort, wenn es ihr zu eng wird.
Es gibt nur zwei Arten von Lebewesen, denen gegenüber sie ein anderes Verhalten zeigt, das wären Katzen und Pferde. Die kleinen, anschmiegsamen Fellknäuel bekommen von ihr all die Liebe ab, die sie in ihrem Herzen trägt. Insgesamt drei Katzen nennt sie in gewisser Hinsicht ihr eigen, sie sind relativ oft in ihrer Nähe und schmusen mit ihr oder lassen sich zu einem kleinen Spielchen verleiten. Sie sorgen für Abwechslung in ihrem Alltag und für sie lässt sie so einiges hintan stehen. Sobald die junge Frau eine Nacht in ihrem großen, breiten Bett ohne Katze darin verbringen muss, fühlt sie sich einsam, so stark hängt sie an diesen Fellnkäueln. Daneben hat sie noch ein Lieblingspferd, denn natürlich besitzt ihr Stiefvater einige edle Rösser und einen eigenen Stall, der an die Villa angebaut ist. Es ist eine schwarze Stute, mit dem schlichten, aber passenden Namen "Schatten", an der sie sehr hängt. Täglich verbringt sie wenigstens ein paar Minuten bei ihr und greift sogar selbst manchmal zum Striegel, um das Fell zu pflegen. Viel Auslauf bekommt das Tier zwar nicht, denn Azura reitet nicht häufig aus und schon gar nicht in rasendem Tempo, doch notfalls sorgt ein Stallbursche dafür, dass Schatten nicht einrosten kann. Diese vier Wesen sind die einzigen, die manche Sorgen und Gedanken ihrer Herrin zu hören bekommen und sie wirken dann meistens so, als würden sie verstehen oder zumindest Mitgefühl mit ihr haben. Sie bekommen ihre Zärtlichkeit zu spüren und auch viel zu viele Leckereien, denn Azura bringt Schatten stets etwas mit oder verlangt nach einer Schale Milch für ihre Kätzchen. Vor allem mit diesen kuschelt sie sehr gerne und diese haben sich daran gewöhnt, sodass sie es sich gefallen lassen. Besonders dann, wenn sie als Belohnung neben der zusätzlichen Essensration gestreichelt und frisiert werden, was für sie anscheinend wie eine Massage ist, denn sie sind wie verrückt danach und schnurren umso lauter dabei. Sobald die junge Frau nach der Bürste greift, sitzt das anwesende Tier immer schon bereit auf dem Bett, voller Erwartung.

Stärken
Wenn es darum geht, die neueste Mode auf ihre eigene Erscheinung vorteilhaft zu verwenden und ihre Zunge über abwesende Personen zu wetzen, dann gilt das bei Azura bestimmt als Stärke, da sie sich darauf sehr gut versteht. Ansonsten hatte sie bisher noch nie die Notwendigkeit erlebt, Stärken auszubilden, um ihr Leben zu vereinfachen oder gar zu retten. Sie ist relativ weltfremd ausgewachsen und hatte nie den Ehrgeiz, etwas mehr als nötig zu erlernen. Ja, sie kann lesen und schreiben, hat eine schöne, geschwungene Schrift, aber für lange Briefe oder Tagebucheintragungen reicht ihre Geduld nicht. Ein paar Wasserspielchen gelingen ihr ebenfalls, wenn sie das möchte, doch wirklich wirksam einsetzen kann sie es nicht und es wäre lediglich als "unausgebildet/ungefördert" zu bezeichnen. Es wird sich somit erst zeigen, was sie als Stärken ausbilden kann, wenn sie in der Welt alleine zurecht kommen muss, wie zum Beispiel die Wendigkeit ihres Körpers. Wer weiß, vielleicht steckt in ihr sogar eine gute Kletterin.

Schwächen
Die junge Frau ist absolut weltfremd und verwöhnt. Was sie bisher gewollt hat, hat sie auch immer gekriegt, mit Einsetzung aller ihr zur Verfügung stehenden Mitteln, von Worten bis hin zu Ohnmachts- und Tobsuchtsanfällen, die meistens so rasch vorüber waren, wie sie gekommen sind. Sie hat keine Geduld, weil sie nicht gezwungen war, sie zu schulen, um etwas an Wissen erreichen zu können. Ihr Leben war bisher geprägt von Müßiggang und Azura hat überhaupt keine Lust, daran etwas zu ändern. Warum auch? Es ist ein absolut bequemes Dasein und sie sieht nicht ein, warum sie darauf verzichten soll. Verteidigen kann sie sich höchstens mit Worten und dem Hinweis darauf, welchem Stand sie angehört, vielleicht noch mit ihren kleinen Wassertricks, jedoch war es das auch schon. Sie hat noch nie eine Waffe in der Hand gehabt und ihre Magie ist nicht weit genug ausgeprägt und in bestimmte Bahnen gelenkt, als dass sie diese dafür anwenden könnte. Reiten kann sie, durchaus, allerdings nur im Damensattel und sie schätzt die Geschwindigkeit nicht. Es wäre somit fraglich, wenn sie einmal im Sattel fliehen müsste, ob sie weit kommen würde. Auch ihre Kondition ist nicht so stark ausgeprägt, wie sie sein könnte. Obendrein hat sie keine Kontrolle über ihr Temperament. Wenn ein Wutausbruch droht, dann kommt er auch, unausweichlich. Ab und zu kann sie ihn vielleicht ein bisschen aufschieben, vor allem, damit ihr Stiefvater es nicht zu deutlich mitbekommt, allerdings aufhalten oder unterdrücken kann sie ihn nicht. Auf der anderen Seite gelingt es ihr trotzdem ihre Gefühle zu verbergen, sodass man ihr Ekel oder Abneigung nicht anmerkt. Doch wer sie reizt und sei es nur wegen eines einzelnen, verlorenen Haars am falschen Tag, der kann sich auf ein Donnerwetter gefasst machen. Zeitweise leidet sie unter alptraumhaften Eindrücken im Schlaf. Sie sieht da keine Bilder, sondern spürt nur etwas, das sie nicht deuten kann und was sie äußerst unleidlich macht. Hätte sie ihre Mutter danach gefragt, hätte sie ihr womöglich eine Erklärung abliefern können, denn Azuras früheste Kindheit war alles andere als rosig, auch wenn sie sich daran nicht mehr erinnern kann. Das Echo hingegen findet sich in ihren Träumen. Wie aber bei den Stärken steht auch bei den Schwächen noch längst nicht fest, ob das bereits alles ist, was zu dieser Kategorie zu zählen ist. Ihr mangelndes Vertrauen könnte sich in dieser Hinsicht ebenfalls negativ auswirken.

Lebensgeschichte
Azuras Leben nahm an einem warmen Tag vor 16 Jahren einen ungeahnten, zuvor nicht denkbaren Wandel, der ihres und das Leben ihrer Mutter von Grund auf verändert hatte. Doch fangen wir erst einmal beim Anfang an.
Die Urgroßmutter der jungen Frau war eine gebürtige Sarmaerin reinster Güte. Sie war feurig, Magie begabt und freiheitsliebend. Letzteres war bei ihr sogar so ausgeprägt, dass sie sich in ihrer Heimat viel zu eingesperrt fühlte. Sie war Langfinger, Hehlerin, Vermittlerin spezieller Dienste und noch einiges mehr, kurz gesagt, eine Händlerin sämtlicher Art von Waren. In dieser Funktion schaffte sie es auch, nach Andunie zu reisen, um für sich selbst neue Märkte zu erschließen.
Auf der Suche danach stieß sie auf einen anderen Händler, Azuras Urgroßvater. Er hatte seinen Stand auf dem großen Marktplatz der Stadt und verkaufte hübsche, selbst gefertigte und verzierte Keramik. Wie genau die Zwei auf sich aufmerksam wurden, ist heute nicht mehr bekannt, aber es geschah und führte die Sarmaerin nicht nur einer neuen Heimat zu, sondern auch einem etwas ehrlicheren Geschäft.
Die zwei Leute heirateten und bekamen schließlich eine hübsche Tochter. Da beide allerdings schon relativ weit im Alter fortgeschritten waren, blieb es zu ihrem Bedauern bei einem Kind. Dieses erhielt dafür ihre gesamte Liebe und wuchs in bescheidenem Wohlstand auf.
Sie half mit am Markt, sobald sie alt genug dafür war. Dort war es auch, wo ihr der Mann ihres Lebens begegnete. Er war ein Reisender aus Pelgar, der auf der Suche nach einem neuen Leben war. An sich war er ein schneidiger Soldat, doch er hatte genug vom Alltag in der Kaserne und wollte ein bisschen was von der Welt sehen, in der Hoffnung, das zu finden, wovon er noch nicht wusste, das er es bisher missen musste. Und er fand es tatsächlich, im Blick von Azuras Großmutter.
Wieder sprangen die Funken über und kurz darauf war Aquila unterwegs, der ganze Stolz der jungen Eltern. Allerdings das Glück war ihnen nicht sonderlich lange hold. Den Pelgarer langweilte bald das Händlerleben und er wollte ein letztes Duell schlagen gegen einen anderen Händlerssohn, der ihm einige Male blöd gekommen war. Das Problem war nur, dass dieser Gegner eine schmutzige Klinge verwendete. Das Ende mit Schrecken kam kurz und schmerzvoll, der Mann starb am Wundbrand.
Aquilas Mutter war todunglücklich und folgte ihm wenige Monate später.
So wurde Aquila von ihren trauernden Großeltern aufgezogen und hörte von ihnen oft und gerne Geschichten über ihre eigentlichen Eltern. Sie folgte den Fußstapfen ihrer Familie und übernahm schließlich den Stand. Schon von klein auf war sie sehr weichherzig und mitfühlend. Das meiste des Geldes gab sie ihren Großeltern, die sich sträubten, damit sie die Reise machen konnten, die sie sich schon lange erträumt hatten. Es war schön, jedoch kurz darauf segneten sie in einem kleinen Abstand das Zeitliche, glücklich und gemeinsam alt geworden, zufrieden mit ihrem Leben und den besten Wünschen für ihre Enkelin.
Diese nahm das letzte Bisschen Geld, das sie noch gespart hatte, und bereitete ihnen schlichtes, wenngleich liebevolles Begräbnis. Der Verlust traf sie schwer und trotzdem konnte sie Trost darin finden, dass sie ein nicht immer einfaches, aber relativ schönes Leben gehabt hatten und nun bei dem Kind waren, das sie zu früh verloren hatten.
Aquila war nun auf sich allein gestellt und sie war zwar mit Leib und Seele jeden Tag an ihrem Stand, doch keine gute Händlerin. Sie konnte nicht kalt genug sein, um zu feilschen und so ging es allmählich mit ihr bergab, sie wurde immer ärmlicher. Bald musste sie aus dem kleinen Häuschen, in dem sie aufgewachsen war, ausziehen in ein einzelnes Zimmer einer geizigen, verstaubten Vermieterin.
Die junge Frau war traurig darüber, allerdings verzweifelte sie nicht, sondern machte weiter. Bis ihr eines Tages ein Bild von einem Manne begegnete. Er war ein Elf, jedoch störte sie das nicht im Geringsten. Er war groß, schlank, hatte ein absolut umwerfendes Lächeln und vor allem... er interessierte sich für sie!
Aquila schwebte im siebenten Himmel und nachdem er einige Tage hintereinander zu ihrem Stand gekommen war, ein paar Dinge gekauft und mit ihr geplaudert hatte, ließ sie sich zu einem Abendessen einladen. Aus diesem wurde eine gemeinsame Nacht und sie glaubte sich schon so gesegnet wie ihre Eltern und Großeltern.
Das Erwachen kam bei ihr relativ schnell, nach wenigen Wochen des Glücks. Aquila stellte fest, dass sie schwanger war und als sie es ihrem Liebsten strahlend erzählte, lachte er sie nur aus und ließ sie stehen.
Am nächsten Tag sah sie ihn nicht, er war, ohne ihr etwas zu sagen, abgereist. Als sich auch nach einer Woche nichts Neues ergab, konnte sie die triste Wahrheit nicht länger vor sich selbst verleugnen. Sie weinte sich die Augen aus, doch es brachte ihr im Endeffekt nichts. Die junge Frau hatte keine Ahnung, wo sie diesen Mann finden könnte und selbst wenn sie einen Anhaltspunkt gehabt hätte, wie seine Heimatstadt Shyána, hätte sie kein Geld dafür, um eine Reise zu unternehmen. Außerdem hatte er sie im Stich gelassen, ihr deutlich gezeigt, wie wenig er ihre Gefühle erwiderte, er hatte sie benutzt.
Das Einzige, was ihr blieb, war das Kind, das sie unter ihrem Herzen trug. Es wurde, mal wieder, ein Mädchen und erhielt den Namen Azura. Die Kleine war der gesamte Stolz ihrer Mutter und sie herzte es, wann und wo immer sie auch nur konnte. Es war alles andere als leicht den ärmlich gewordenen Stand weiter zu führen und gleichzeitig ein Baby zu nähren und versorgen. Wie genau Aquila es schaffte, wusste sie im Nachhinein selbst nicht mehr zu sagen.
In diese Umstände also wurde Azura hinein geboren. Sie lernte am Marktplatz das Laufen und die ersten Worte, genauso wie die Ungerechtigtkeit der Käufer, die ihre Mutter sehr leicht hintergehen konnten, damit sie wenigstens ein bisschen etwas verdiente.
Das Mädchen war drei Jahre alt, als es die entscheidende Wende gab. Es war noch früh am Vormittag, sie sah, wie die Finger eines etwas sieben- oder achtjährigen Jungen an den schlichten Schalen herum tastete. Ihre Mutter war mit einem Kunden abgelenkt und Azura konnte das nicht dulden. Zwar war sie um einiges jünger, aber schon damals war ihr Temperament sehr aufbrausend.
Sie schrie ihn an, doch er zeigte ihr lediglich die Zunge, schnappte sich die Schale und wollte davon rennen, um im Dickicht der Menge zu verschwinden. Nur hatte er sich das falsche Opfer ausgesucht.
Auf ihren kleinen Beinchen lief Azura ihm schimpfend und kreischend nach, sodass die Leute vor ihr zurück wichen, misstrauisch, zum Teil belustigt. Auch Aquila wurde darauf aufmerksam, ließ den Kunden stehen und lief ihrer Tochter nach, um sie aufzuhalten.
Der Junge warf einen Blick über die Schulter zurück und lief dadurch in einen stattlichen, adeligen, schon etwas älteren Mann hinein.
Dieser hielt ihn fest. "Was haben wir denn hier?", fragte er mit hochgezogenen Augenbrauen. Seine Erscheinung war Ehrfurcht gebietend und von einer Ausstrahlung, die davon zeugte, dass er es gewohnt war, Befehle zu erteilen, ohne aufdringlich zu sein. Gleichzeitig konnte Aquila ihr strampelndes, zeterndes Kind endlich schnappen und zurück halten.
Entschuldigend, wenngleich nicht unterwürfig, blickte sie zu dem bestimmt adeligen Mann hoch. "Verzeiht, wenn sie Euch belästigt hat. Ich weiß nicht, was in sie gefahren ist!"
"Er hat dich bestohlen!", kreischte Azura und deutete anklagend auf den verdreckten Jungen in den Lumpen, der bestimmt zu einer der zahlreichen Diebesbanden gehörte, die sich hier immer wieder herum trieb.
Der Mann blickte auf das Kind in seinem Griff herab, sah das Stück Keramik und seine Augenbrauen wanderten noch höher. "Diese Schale?", fragte er und entwand sie den kleinen Fingern.
Er sah zu dem Mädchen, das eifrig nickte, während ihrer Mutter die Röte in die schmutzigen Wangen stieg.
Der Fremde nickte ebenfalls, betrachtete die Keramik und begann zu lächeln. "Zeig mir deinen Stand, sei so gut. Und du, Bursche..." Ein strenger Blick traf den Jungen. "... behalt deine Finger in Zukunft bei dir!" Damit ließ er ihn los und wollte eigentlich mit der Frau und ihrer Tochter sein Vorhaben umsetzen.
Der kleine Dieb allerdings zeigte Azura erneut die Zunge und machte ein paar Fratzen, sodass sie wieder stärker tobte im Arm ihrer Mutter. Diese hatte wirklich Mühe, ihr Kind zu bändigen.
Und dann geschah es! Instinktiv streckte das Mädchen ihre Hand aus und ein kleiner Wasserstrahl schoss hervor, traf den Jungen direkt auf der Hose und bildete einen dunklen, gut sichtbaren Fleck, als hätte er sich selbst besudelt.
Einen Moment lang war es still, man hörte nur das Keuchen der Kleinen.
Dann brachen die Umstehenden in schallendes, schadenfrohes Gelächter aus, selbst der Fremde schmunzelte. "Du hast Magie in dir, Kleines.", sprach er in sanftem, tiefem Timbre zu ihr.
Sie warf ihm nur einen herausfordernden, zufriedenen Blick zu, es dem Dieb so richtig gezeigt zu haben. Ihrer Mutter war es peinlich, aber der Mann ließ keine Entschuldigung zu, sondern wollte ihre Ware betrachten.
Aquila wollte ihm ein Stück umsonst anbieten, als Dank für die Hilfeleistung. Er nahm zögerlich an, kaufte trotzdem noch etwas, obwohl er nicht danach aussah, als hätte er es nötig oder würde das sonst erledigen.
Ein wenig unterhielt er sich mit der Händlerin, schenkte dem kleinen Kind eine Süßigkeit, die Azura nur misstrauisch annahm, und verabschiedete sich daraufhin.
Aquila sah ihm nach und seufzte schließlich traurig, bevor sie zu ihrer Tochter blickte, die sich genüsslich die schmutzigen Finger sauber leckte. "Eigentlich sollte ich mit dir schimpfen, weil du so aufgebracht warst, jedoch..." Ein wehmütiges, trauriges Lächeln zierte ihre Lippen. "... bin ich dir auch dankbar. Es war schön, wieder einmal zuvorkommend behandelt worden zu sein."
Damit gab sie ihr einen Kuss auf die Stirn und war den restlichen Tag über relativ zufrieden mit ihrem Schicksal, wusste allerdings auch, dass es einmalig gewesen war. Zumindest nach ihrer Erfahrung hätte es so sein sollen.
Entsprechend große Augen machte sie, als sie den Mann am nächsten Tag wieder sah. Azura erkannte ihn sofort und noch vor ihrer Mutter, kam hinter dem Stand hervor und direkt auf ihn zu.
Sie setzte ihren lieblichsten Augenaufschlag auf, den sie mit dem Instinkt eines Kindes, das damit öfters in bescheidenem Maße Erfolg damit gehabt hatte, und wurde erstaunlich direkt. "Gibst du mir heute wieder so was wie gestern?", fragte sie.
"Azura!", kam es sofort von Aquila, noch ehe sie begreifen konnte, dass sie nicht träumte.
Allerdings kam sie nicht dazu, sich dafür zu entschuldigen, denn der Fremde lächelte und nickte. "Ja, vielleicht bekommst du heute wieder etwas. Aber zuerst muss ich mit deiner Mama reden."
Dem Mädchen passte es gar nicht, dass sie in der Aufmerksamkeit hintan stehen musste. Das hatte ihr noch nie gefallen und es war mühsam für ihre Mutter gewesen, ihr dieses Verhalten soweit abzugewöhnen, dass sie weiterhin mit dem Wenigen handeln konnte, das sie herstellte. Entsprechend war der Schmollmund, den sie machte, doch der Fremde lachte nur warm und tätschelte sie auf den Kopf. Mehr bekam sie nicht als Trost und verzog sich somit beleidigt in eine Ecke.
Während ihrer Mutter ein Angebot gemacht wurde, das sie einfach nicht annehmen konnte. Er war der Meinung, sie wäre an diesem Stand nicht gut aufgehoben, und bot ihr eine Stellung in seinem Haushalt als Dienstmädchen an, mit ihrem Kind, das er gut versorgen lassen wollte.
Aquila sträubte sich, denn es wäre viel zu schön, um wahr zu sein. Allerdings besaß auch dieser Mann, der sich schließlich als Alycide van Ikari vorstellte, einen gewissen Sturkopf. Er brachte sie dazu, wenigstens darüber nachzudenken eine Zeit lang, bevor er wieder ging.
Azura war noch mehr beleidigt, denn sie gab nun ihrer Mutter die Schuld, dass sie keine weitere Süßigkeit bekommen hatte.
Aquila hingegen war hin und her gerissen. Hier bot sich eine unvergleichliche, einmalige Chance für sie, ihr elendes Leben ein bisschen wieder zu verbessern, insbesondere auch für ihr Kind, das in diesem Schmutz aufwachsen musste. Andererseits hatte sie schon einmal geglaubt, ihr wäre das Glück hold und auch wenn sie froh um die Existenz ihrer Tochter war, war es eine sehr schmerzvolle Erfahrung gewesen. Sie überlegte hin und her, wusste nicht, was sie tun sollte, und da half das Schmollen der Kleinen auch nicht.
Alycide kam vorerst nicht wieder und als Aquila soweit war, sich vielleicht doch dafür zu entscheiden, stand er wie gerufen wieder an ihrem Stand. Diesmal hatte er eine Süßigkeit für die Kleine dabei und sie nahm diese auch an, zeigte ihm allerdings deutlich, dass er in ihrer Gunst gesunken war, was ihn lediglich erheiterte.
Als er schlussendlich nachhakte, gab die junge Frau nach und willigte ein, auf Probe in seinem Haushalt zu arbeiten, mit der Bedingung, ihren Stand nicht völlig aufgeben zu müssen.
Er lächelte nachsichtig, stimmte dem zu und nahm sie beide in seiner Stadtvilla auf. Es war ein prächtiges Haus, mit zwei Stockwerken, unzählig vielen, großen, lichten Räumen und einem wunderbaren, gepflegten Garten. Azura fühlte sich sofort wohl und nachdem sie ein ausgiebiges Bad über sich hatte ergehen lassen müssen, tobte sie bereits hindurch, ohne Scheu und so, als gehöre jetzt sowieso alles ihr.
Was Aquila mal wieder unangenehm war, jedoch war sie machtlos, das zu unterbinden, weil sie auch freute, und ihr neuer Herr hatte nichts dagegen. Wie sich heraus stellte, war er vor kurzem erst Witwer geworden, seine Frau war im Kindbett gestorben und das Kind, ein Mädchen, mit ihr. Er hatte also Liebe zu vergeben und Azura war diejenige, die davon profitierte. Sie bekam Süßigkeiten, schöne Kleider und durfte überall dorthin, wohin sie wollte.
Ein paar Wochen später hingegen kam es zu einem kleinen Zwischenfall, der zu noch weiterführenden Veränderungen führen sollte. Ihre Mutter sollte zum Markt und etwas einkaufen, Alycide war nicht daheim und das Mädchen wollte nicht allein in dem Haus bei all den fremden Leuten bleiben. Also kam sie mit, brav an der Hand von der jungen Frau und sogar bemüht darum, wirklich artig zu bleiben.
Bis sie bei einem Stand mit Nahrungsmitteln waren, Aquila die Ware auswählte und Azura etwas auffiel. Unbemerkt löste sie die Hand aus der Größeren und entfernte sich einige Schritte.
Plötzlich schoss der Diebesjunge von damals heraus, erkannte sie und bleckte angriffslustig die Zähne. Er hielt ein schmutziges Messer mit schmaler Klinge in der Hand.
Doch anstatt, was das Klügere gewesen wäre, zurück zu ihrer Mutter zu laufen, reckte die Kleine das Kinn herausfordernd nach vorne. "Willst du wieder pinkeln?", fragte sie furchtlos.
Das genügte, um sein letztes Zögern zu überwinden. Mit einem Schrei stürzte er sich auf sie und die Schneide der Waffe drang mühelos durch ihren schlichten Rock, ritzte ihre Haut am Oberschenkel auf.
Azura kreischte auf vor Schmerz und ihr schossen die Tränen in die Augen. Endlich bemerkte Aquila, was geschehen war, und woher die aufgeregten Rufe kamen.
Der Einkauf war sofort vergessen, sie stürzte zu ihrem Kind und erbleichte, als sie all das Blut sah. Das Messer hatte zu allem Überfluss eine Ader erwischt und es sah noch alles viel schlimmer aus.
Der kleine Dieb bekam es selbst mit der Angst zu tun, ließ seine Waffe fallen, drehte um und machte kehrt, so schnell seine Beine ihn trugen.
Die junge Frau schluchzte und wäre hilflos an Ort und Stelle verharrt, wäre ihr nicht ein Diener ihres Herrn gefolgt, weil die Köchin ein paar Zutaten vergessen hatte zu erwähnen für den Kauf. Er sah die Bescherung und mit kühler Bestimmtheit, da er in der Hierarchie noch über ihr stand, brachte er sie in die Stadtvilla zurück.
Dort rief er nach einem Arzt, der sich das ansehen sollte. Der kam auch relativ rasch, verband die Wunde und meinte, es wäre alles bald wieder in Ordnung. Aber er hatte sich zu früh gefreut.
Die Klinge war sehr schmutzig gewesen und hatte dadurch Dreck in der Wunde hinterlassen. Am Abend fieberte Azura bereits und am nächsten Morgen lief Aquila mit tränenverschmiertem Gesicht in das Schlafgemach von Alycide. Sie wusste nicht mehr weiter und flehte ihn an, ihr zu helfen.
Bisher hatte er von dem Unfall nichts erfahren, da der Diener ihn nicht damit hatte behelligen wollen und die junge Frau bei ihrem Kind geblieben war. Jetzt allerdings sprang er auf, warf sich einen Morgenmantel über und eilte ihr hinterher, ohne sich über die Störung zu beschweren.
Er überzeugte sich davon, wie die Wunde aussah. Sie war knallrot umrandet und geschwollen.
Sein Gesicht war ernst und er ließ den Arzt erneut rufen. Während der Wartezeit blieb er bei Aquila und nahm sie sogar tröstend in den Arm. Sie klammerte sich verzweifelt und ängstlich an ihn, benetzte seinen Morgenmantel mit Tränen und hatte nicht die Muße, daran zu denken, was sie hier überhaupt tat.
Als der Medicus schließlich auftauchte, auch ebenfalls gerade erst aus dem Bett geholt, bekam er erst einmal eine Predigt von Alycide zu hören, die ihn ganz kleinlaut machte.
Die junge Frau beobachtete staunend und einen Moment ihre Verzweiflung vergessend, wie er sich benahm, als wäre er der Vater. Es rührte sie und machte sie unendlich dankbar. Noch dazu, wo er versprach, sich um die Bestrafung des Schurken zu kümmern, ohne je zu erzählen, was genau daraufhin mit dem Jungen geschah.
Der Arzt sah sich die Wunde noch einmal ein und diesmal versorgte er sie um einiges besser. Trotzdem dauerte es noch lange, bis das Fieber allmählich sank und auch zeichnete sich ab, dass Azura eine Narbe zurück behalten würde. Doch es hatte gleichzeitig eine Art Band zwischen Aquila und Alycide geknüpft, denn ab nun ließ sie seine Hilfe und Aufmerksamkeiten eher zu als zuvor. Und ganz langsam entstanden auch Gefühle in ihrer beider Herzen. Sie war ihm schon unter all dem Schmutz aufgefallen, aber nun, gewaschen und in vollständige Kleider gehüllt, entpuppte sie sich als schöne, trotz ihrer Lebensumstände warmherzige Frau. Azura wurde wieder gesund und hatte sich entschlossen, nie wieder so ungeschützt auf die Straße zu gehen.
Was sich zwischen ihrer Mutter und dem Herren anbahnte, erkannte sie nicht und wurde ihr obendrein verheimlicht. Solange, bis sie eines Abends zu ihr lief, weil sie eine Idee für ihren vierten Geburtstag und den Süßigkeiten, die sie dabei haben wollte, bereden wollte, als die Zwei mehr oder weniger erwischte. Sie waren noch bekleidet und hatten auch nicht vorgehabt, daran etwas zu ändern, aber sie hielten sich im Arm und hatten sich gerade geküsst.
Das Mädchen sah das, ahnte wohl auch etwas von der Wahrheit, doch wirklich begreifen konnte sie nichts, außer, dass ihre Mutter sich auch für jemand anderes interessierte. Was ihr gar nicht gefiel.
Sie lief in den Garten hinaus und weigerte sich zwei Wochen lang, mit einem von den Beiden zu reden. Schon jetzt wurde immer deutlicher, dass sie im Begriff stand, verzogen und verhätschelt zu werden. Dennoch bemühten sich beide, ihr das zu erklären, dass sie sich ineinander verliebt hatten und sogar über ein gemeinsames Leben nachdachten. Nur wollte die Kleine nicht hören.
So nahte ihr Geburtstag ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatte. Der Tag selbst begann trist, vor allem, weil es draußen regnete und sie drinnen eingesperrt war. Sie saß in ihrem Zimmer und starrte missmutig aus dem Fenster, unwillig sich anzuziehen und wenisgtens den Raum zu verlassen.
Auch reagierte sie nicht auf das Klopfen oder sah Alycide an, als er mit einem Bündel im Arm herein kam.
Er seufzte leise und bedauernd. "Azura... wenn du uns nur einmal zuhören würdest, deine Mutter ist ganz betrübt...", versuchte er es versöhnlich.
"Schön für sie.", maulte das Mädchen und hoffte, er würde rasch wieder gehen und sie in Ruhe lassen.
Erneut seufzte er und setzte sich zu ihr auf das Bett. "Willst du mir wirklich nicht zuhören? Und auch nicht deinen Geburtstag mit uns feiern?"
Sie strafte ihn mit Schweigen und abgewandtem Blick.
"Nun ja, wenn du es so siehst..." Er sah auf das Bündel, das sich leicht bewegte. "... dann werde ich wohl dein Geschenk wieder mitnehmen müssen."
Jetzt hatte er es doch geschafft und sie linste in seine Richtung, genau so, wie er es sich erhofft hatte.
Er stieß einen dritten, nun übertriebenen Seufzer aus und wollte sich erheben. "Ich muss es also wieder mitnehmen. Zu schade, dass du es nicht wenigstens einmal sehen willst."
"Oh ja!", kam es plötzlich und impulsiv von ihr, sie rückte sogar ein Stück näher.
Er lächelte und wandte ihr den Oberkörper zu, sodass sie erst recht die Bewegungen in seinem Arm erkennen konnte. "Wie wäre es mit einer kleinen Abmachung? Ich gebe dir dein Geschenk und du hörst mir dafür zu."
Das war eine Zwickmühle für das Mädchen und sie begann sogar auf der Unterlippe zu kauen. Widerwillig gab sie nach einigen Sekunden nach, denn ihre Neugier war einfach zu groß.
Alycide lächelte sie warmherzig an und schlug das Tuch beiseite. Hervor kam ein Katzenjunges, schwarz-weiß und einfach nur unwiderstehlich süß.
Azuras Augen begannen zu leuchten, noch dazu, wo er das kleine Ding in ihre Ärmchen legen konnte und es obendrein auch noch dort blieb! Er zeigte ihr, wie man es am besten hinterm Ohr kraulte und die Kleine war selig, als das Fellknäuel zu schnurren begann.
Dadurch milde gestimmt, konnte er ihr endlich alles erklären, was er schon seit zwei Wochen versuchte. Dass er sich in ihre Mutter verliebt hatte, sie nicht benutzen und schon gar nicht wegnehmen wollte, aber auch, dass er für Azura so etwas wie ein Vater sein wollte, damit sie eine gute Ausbildung und eine Chance im Leben erhielt, die nicht aus Schmutz und zehrender Arbeit bestand.
Sie sagte dazu nichts, sondern kümmerte sich nur um ihr Geschenk, jedoch kannte Alycide sie inzwischen gut genug, um zu wissen, dass sie ihn trotzdem verstanden hatte. Und er behielt recht, denn wenige Tage später strahlte Aquila wieder, weil ihre Tochter nicht mehr schmollte. Das Mädchen war zwar noch nicht überzeugt, schon gar nicht glücklich, allerdings duldete sie es nun, als ob sie das zu bestimmen hätte.
Es dauerte nicht lange, bis sich heraus stellte, dass sich Aquila und der adelige Herr sehr gut verstanden und sie ihre Beziehung vertiefen konnten, ohne dabei zu viel zu riskieren. Außerdem wurde der Stand, wenngleich unter vielen Tränen von ihrer Seite wegen all der Erinnerungen, aufgegeben.
Azura erhielt die Ausbildung, als wäre sie die leibliche, hochwohlgeborene Tochter, was ihr zwar nicht passte, dem sie sich aber fügte, solange sie nicht zu viel Aufwand dadurch hatte. Sie bekam ihre erste Dienerin und kümmerte sich in ihrer Freizeit liebevoll um ihr Kätzchen.
Nicht ganz zwei Jahre später wurde es zusätzlich noch offiziell, Alycide und Aquila feierten Hochzeit, trotz der gerümpften Nasen der Standesgenossen, und er adoptierte auch Azura, die sich nun wirklich wie eine Prinzessin verhalten konnte. Ihr wurden keine ernsthaften Schranken gesetzt, solange sie niemandem dauerhaft schadete, und sie durfte selbst wählen ab einem gewissen Alter, in welche Richtung ihre Ausbildung verlaufen sollte.
Mit etwas Geschick gewann sie in den Adelskreisen unter den gleichaltrigen Mädchen sogenannte Freundinnen und bewegte sich in dieser Gesellschaft so sicher, als wäre ihr von Anfang an klar gewesen, dass sie nur hierher gehören konnte.
Trotz der Bemühungen ihrer Mutter und ihres Stiefvaters allerdings erhielt sie kein Geschwisterchen, was das Paar zwar traurig stimmte, Azura jedoch äußerst willkommen war. Sie hatte nicht vor, irgendwelche ihrer Privilegien zu teilen.
So vergingen die Jahre, sie wuchs zu einer schönen, jungen Dame heran und fühlte sich mehr als wohl. Ihr Kätzchen starb im letzten Jahr an Altersschwäche und bis zum Ende hatte sie es sehr geliebt, es war immer etwas ganz besonderes für sie gewesen. Trotzdem hatte es Gesellschaft bekommen von drei weiteren Katzen, die herum streunten und manchmal sogar Tage lang fort blieben. Aber meistens war mindestens eines dieser Wesen bei ihr und spielte das Kuscheltier.
Inzwischen war Azura neunzehn Jahre alt und besaß den festen Glauben, an ihrem Leben würde sich niemals etwas ändern. Doch die Welt stand nicht still, sehr zu ihrem Bedauern.
Das Ehepaar van Ikari erhielt eines Tages eine Einladung zu einem Fest von einer entfernten Cousine von Alycide in Zyranus. Azura wollte nicht mitfahren, allein die lange Reisezeit und der Staub der Straße war ihr ein Graus, noch dazu mit einer fremden Stadt als Ziel. Also beschloss sie, in der Stadtvilla in Andunie zu bleiben. Es war Aquila und Alycide nicht sonderlich recht und sie konnte die Sorge deutlich in ihren Gesichtern erkennen, allerdings ließ sich die junge Frau nicht umstimmen.
Schließlich mussten sie sich entscheiden und taten es, indem sie ihr zutrauten, auch ein oder zwei Monate schon alleine zurecht kommen zu können. Immerhin nahmen sie lediglich drei Diener und zwei Männer der Leibwache mit, die sich Alycide wegen der Gerüchte um eine große Armee und dem allgegenwärtigen Diebesgesindel angelegt hatte, da konnte also nicht sonderlich viel in ihrer Abwesenheit passieren. Dachten alle...
Eine Woche, nachdem sie zu ihrer Reise aufgebrochen waren, hüllte sich die Landschaft um Andunie in Dunkelheit, wie ein Schwarm Ameisen kreisten unzählige Soldaten die Stadt ein.
In der Villa bemerkte man zwar nicht wirklich etwas davon, nur auf den Straßen kam Unruhe auf, aber man vertraute noch immer darauf, dass man eine Belagerung heil überstehen würde. Anfangs sah es auch so aus, es geschah nichts und Azura beschäftigte sich kaum mit der drohenden Gefahr.
Bis zu jenem Tag, als Andunie gestürmt wurde...
Sie befand sich gerade in dem Garten, genoss aus dem Schatten heraus die Sonne, lungerte auf weichen Sitzkissen, die auf einer Decke lagen, herum und spielte gelangweilt ein bisschen mit dem Wasser aus dem Springbrunnen.
Plötzlich ertönte Lärm von der Straße her, der bis zu ihr drang, was darauf schließen ließ, dass er sehr laut war, da es natürlich ein ruhiger, geschützter Ort war.
Das angehobene Nass platschte in die Schüssel des Brunnens zurück und Azura richtete sich in ihrer Position auf.
Eine Dienerin kam heraus gelaufen und wollte sie offensichtlich vor etwas warnen, als sie von hinten gepackt und lachend weggetragen wurde von einem großen, ungehobelten Kerl in Rüstung.
Das Herz der jungen Frau schien einen Schlag auszusetzen, sie war wie vor Angst gelähmt, solange, bis die Wut über diese Unverschämtheit hochkochte. Vermutlich wäre es besser gewesen, sie hätte den Mund gehalten und sich versteckt, aber das lag nicht in ihrem Naturell.
Stattdessen sprang sie auf, raffte ihre grünlich schillernden Röcke und machte ein paar Schritte. Gleichzeitig zeterte sie schon los:"Was soll das?! Was fällt dir ein, einfach so hier herein zu..." Weiter kam sie nicht.
Zwei weitere Soldaten, mit dunklen Gesichtern und weißen Haaren, hatten ihren Kumpanen begleitet und entdeckten sie.
Als Azura begriff, war es zu spät. Sie wirbelte zwar noch herum, allerdings konnte sie nicht einmal mehr beginnen, weg zu laufen. Schon wurde sie geschnappt und über eine Schulter geworfen.
Sofort kreischte und schrie sie, strampelte mit Händen und Füßen, trommelte gegen die Rüstung, jedoch nichts half. Im Gegenteil, sie hörte Lachen und Worte in einer fremden Sprache, die erneutes, kehliges Lachen auslöste.
Hilflos, mit Tränen der Wut, denn der Angst in den Augen musste sie zulassen, dass sie am hellichten Tag verschleppt wurde, durch die Straßen der Stadt, hinaus in ein riesig anmutendes Lager, bis zu einem großen Zelt, in das man sie regelrecht hinein warf.

Inventar
Außer dem, was Azura am Leibe trägt, besitzt sie momentan nichts außer ihrem Temperament und ihrem Stolz.

Tierische Begleiter
Auch wenn die junge Frau hofft, dass alle ihre vier tierischen Lieblinge den Angriff auf Andunie heil überstanden haben, weiß sie nicht, was aus ihnen geworden ist. Bei Schatten hat sie die größte Sorge, neben der um ihr eigenes Wohlbefinden, während hingegen ihre drei Fellknäuel bestimmt ihre eigenen Wege gehen können. Sie kamen früher schließlich auch immer nur dann, wenn sie wollten, nicht weil sie mussten.

Einstiegspost
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Zuletzt geändert von Azura am Mittwoch 20. April 2011, 20:36, insgesamt 8-mal geändert.
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