Eilmana Silva

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Eilmana Silva
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Moderator des Spielers: Maruka
Steckbrief: Zum Steckbrief
Rasse: Shyáner Elfe
Sprachen: Lyrintha
und vereinzelte Worte anderer Sprachen die Sie aufschnapen konnte.
Beruf: Künstlerin/Magierin
Fähigkeiten: Malen
Zeichnen
Lichtmagie Überdurchschnittlich
Kann kleinere Wunden heilen Licht erzeugen (schwebende Lichtkugel z.B.)
Kann kleinere Dinge schweben lassen und bewegen.
Lebensenergie:

Geld: 1D, 4L, 28F
Ausrüstung: [br]nur die Kleidung die Sie am Leib trägt[/br]

Eilmana Silva

Beitrag von Eilmana Silva » Mittwoch 2. Mai 2012, 21:10

Eilmanas Steckbrief
Name: Eilmana Silva

Rasse: Shyáner (eine friedliebende Elfenrasse, die eigentlich ihr Dorf nur selten verlassen)

Alter: 180 Jahre

Gesinnung: Durch und durch gut

Magie: Lichtmagierin, überdurchschnittlich

Sprache: Lyrintha, und einige Brocken Celcianisch

Religion/Glaube: Eilmana glaubt an Florencia, die Göttin der Natur und deren Götterkind Feylin, den Gott der Hoffnung, Wissensdurst und Kreativität.

Aussehen:
Für eine Elfe ist Eilmana mit ihren 167cm recht klein, aber nicht so zierlich wie ihre Artgenossen. Ihre liebevolle und fröhliche Art sieht man ihr gleich an, da sie immer deutlich ihre Emotionen zeigt und meist lächelt, aber auch sehr traurig sein kann. Ihre blonden Haare kürzt sie sich meist auf Rückenlänge, manchmal sogar auf Schulterlänge, da zu lange Strähnen beim Malen hinderlich sind und sie eher praktisch denkt. Im Sonnenschein schimmert es leicht golden und sie flechtet sich gerne kleine Zöpfe hinein.

Bei sich trägt sie immer eine robuste Ledertasche, in der sie ihre Malutensilien aufbewahrt.

Persönlichkeit: Als Kind war sie sehr gefühlvoll und zeigte jegliche Empfindung sehr ausdrucksstark. Mit der Zeit verschloss sie diese Gefühle aber immer mehr in sich, so dass sie zur Zeit eher ruhig und in sich gekehrt wirkt. Diese Verschlossenheit hängt damit zusammen, dass sie sich aufgrund ihrer Gefühle nicht angenommen und ausgestoßen fühlte. Das wird in Ihrer Lebensgeschichte deutlicher.

Stärken:
Sie harmoniert mit nahezu allen Tieren und erblickt auch die kleinste Ungewöhnlichkeit in der Natur. Sie hat ein fotographisches Gedächtnis, kann sich bestimmte Bilder oder Szenarien detailgenau einprägen und diese dann auch auf Papier bringen.

Außerdem ist sie mittlerweile in der Lage kleinere Wunden und Verletzungen bei sich und anderen zu heilen. Dieser Zauber kostet sie allerdings viel Kraft. Sie hat die Magiestufe überdurchschnittlich.

Schwächen: Wenn sie ihre Zauber anwendet, verbraucht sie Energie, je schwerer ersterer ist, umso mehr von letzterem verbraucht sie dabei. Nach einem Heilzauber an einer Person sind ihre Kräfte beispielsweise nahezu aufgebraucht, so dass sie in den nächsten 30 Minuten keinen neuen Zauber anwenden kann. An für sie unbekannten Orten, sprich überall außer Shyána Nelle, braucht sie ihre Zeit, bis sie sich zurecht finden kann, was man ihr auch leicht anmerken kann. Sie spricht die Sprache der Menschen noch nicht wirklich, was ihr die Orientierung noch schwerer macht. Ihre Naivität ist auch eine Schwäche, die in einer Welt voll Machtgier und Skrupellosigkeit sehr verheerend sein kann.

Lebensgeschichte:
Eilmana wuchs bei ihren Eltern in einem schönen Haus auf. Als sie größer wurde, wollte sie gemeinsam mit den anderen Elfenkindern spielen, doch viel es ihr sehr schwer, weil sie immer emotional überreagierte. Sowohl Trauer als auch Wut und Freude zeigte sie sehr Stark, dass sie den anderen Elfen gegenüber auch ungerecht wurde.
Zwar zeigten diese auch sehr wohl Gefühle, aber meist auf eine ruhigere, besonenere Art und Weise.

Wenn Eilmana im Walt malte, geschah es oft, dass sie mit sich selbst rumbrüllte, weil ihr eine Skizze nicht gelang.
Eines der Elfenkinder ging auf sie zu und versuchte mit ihr zu sprechen, doch in ihrer Wut brüllte sie es nur an, dass es sie in Ruhe lassen solle. Ähnlich verhielt es sich, wenn sie ein totes Tier sah, sie weinte bitterlich und wurde von ihrer Trauer so übermannt, dass sie oft tagelang traurige Bilder malte. Auch dann versuchte eine der Elfen, die Eilmana eigentlich mochte, mit ihr zu sprechen, doch da hatte sie noch nicht einmal ein einziges Wort für die andere übrig und schaute sie auch nicht an. Ihr leerer, trauriger Blick war auf das Papier vor ihr gerichtet. Dass sie auch Freude so ausgelassen zeigte, störte ihr Umfeld weniger, aber bald gab auch jene Elfe auf, Eilmana anzusprechen. Sie sah leider nur, wie die anderen Elfen sich von ihr abwandten. Sie versuchte sich zwar zu entschuldigen, aber da ihre Gefühlsausbrüche unvorhergesehen kamen und immer wieder passierten, wollten die anderen wenig bis gar nichts mit ihr zu tun haben, was sie tief traurig machte.

Wenn Tiere in ihrer Nähe waren, wurde sie ruhiger und ausgeglichener und fühlte sich von diesen Wesen angenommen. Sie verbrachte viel Zeit beim Malen in der Natur und wenn sie nicht rausgehen konnte, ging sie in die Bibliothek der Stadt und las viele Bücher. Dabei waren auch zahlreiche Werke über Magie und Götter. Am meisten interessierte sie sich für die Lichtmagie, sie las alles, was sie finden konnte. Als sie ihr zwanzigstes Lebensjahr erreicht hatte, ging sie zu einem Lichtmagier der Stadt und bat ihn, sie zu unterrichten, was er mit Wonne tat. Es war eine harte Lehre, doch die Lichtmagie und die Wärme, mit der diese Eilmana erfüllte, gefiel ihr so gut, dass sie Tag und Nacht übte und die Magie, so oft es ging, einsetzte.

So ging sie beispielsweise auch nachts raus, machte sich mit Hilfe ihrer Magie Licht und malte Dinge oder las Geschichten in den finsteren Stunden. Die Elfen in ihrem Alter beachteten Eilmana immer noch nicht und stets, wenn man sie irgendwo sah, war sie allein. Die älteren Personen waren höflich zu ihr, aber nur selten verspürte sie das Gefühl von Nähe oder Wärme, nur beispielsweise bei ihren Eltern oder auch bei ihrem Lehrer. Dieser kümmerte sich sehr um Eilmana und spürte, wie stark ihr die Magie und auch ihr Hobby am Herzen lagen. Während er sie unterrichtete, sprach er viel mir ihr, über ihre Wünsche und Träume. Er gewann so über die Jahre immer mehr den Eindruck, dass in Eilmana große Kräfte verborgen sein könnten. Und er spürte, dass sie in ihrer Sichtweise und Lebensart anders war. Eilmana mochte ihn sehr, er war der Einzige, dem sie sich anvertraute und bei dem sie sich wohlfühlte. Dennoch war er trotz allem ihr Lehrer und um viele Jahre älter als sie und es fehlten ihr Freunde in ihrem Alter.
Mit den Jahren wurde sie ein wenig besonener und lernte ihre Gefühlte etwas besser unter Kontrolle zu halten, doch bei Unvorhergesehenen Ereignissen half das nichts.

Als sie älter wurde, wurde sie zwar gewandter in ihrer Bewegung, aber ihr Äußeres war immer noch außergewöhnlich. Sie war sehr klein und weniger zierlich als die anderen Elfen. Es war ja nicht so, dass die anderen wirklich etwas gegen sie hatten, aber sie mochten sich auch nicht mit ihr abgeben, und dass Eilmana sich immer mehr alleine beschäftigte, machte es ihnen nur einfacher. Ihren Eltern gegenüber verbarg sie mit zunehmendem Alter ihre Sorgen. Sie wollte sie nicht unnötig belasten, zumal sie wusste, wie viel die Beiden im Palast zu tun hatten.

In der Natur fühlte sie sich wohl und bekam das Gefühl, willkommen zu sein, ohne einen merkwürdigen Blick spüren zu müssen.
Etwa mit 30 beobachtete sie eine Rabenfamilie, die sich in einem Baum ein Nest baute. Eilmana ging täglich dort hin und beobachtete, wie weit sie mit ihrem Tun waren und zeichnete die beiden Vögel. Das männliche Tier beobachtete sie dabei sehr häufig und nach einer Weile flog er immer näher zu ihr heran, bis sie ihn eines Tages berühren konnte.

Auch die Jungen der Raben lernte Eilmana kennen und sie schlossen Freundschaft mit ihr. Aber eines Tages wurde der Rabe von einem Jäger erwischt, als er gerade auf Beutezug war. Seine Gefährtin starb bald darauf an ihrem Kummer. Die beiden Jungen der Raben waren kurz davor flügge zu werden und Eilmana kümmerte sich um die Beiden. Dennoch war sie über den Verlust der Vögel so traurig, dass sie tagelang weinte. Die Tochter der beiden Raben hatte solches Mitleid mit ihr, dass sie ihr schwor, dass sie und einer ihrer Nachfahren immer bei ihr bleiben würden, um sie zu begleiten, ganz gleich, wo sie hingehen mochte. Und so geschah es, bis zum heutigen Tag wird Eilmana von einem Raben begleitet, der ihr Weggefährte, Helfer und Freund ist.

Eines Tages entdeckte Eilmana ein Buch über die Menschen. Sie fand es so interessant, dass sie mehr über dieses Volk las. Sie war mehr und mehr von der Welt der Menschen fasziniert und wollte heraus finden, wie sie wirklich leben.
Vor allem die lebendigen Städte und das fröhliche Treiben, wie es beschrieben wurde, wollte sie unbedingt selbst erleben.
Eine ganze Weile später, als Eilmana das 100. Lebensjahr erreicht hatte, kam ihr Magielehrer auf sie zu und sprach sie an. Er fragte sie, ob sie sich hier in der Stadt wohlfühle. Sie zögerte mit der Antwort, doch als sie in die weißen Augen ihres Meisters sah, wusste sie, dass er sie nicht ohne Grund fragte. So erzählte sie ihm alles, wie sie sich fühlte und wie sie von anderen behandelt wurde, dass sie oft sehr einsam unter ihnen war und was sie von der Menschenwelt alles gelesen hatte. Daraufhin gab er ihr den Rat, die Königin darum zu bitten, die Stadt verlassen zu dürfen und in die Welt hinauszuziehen. Außerdem schrieb er dieser einen Brief, den Eilmana ihr geben sollte und verschloss ihn mit seinem Siegel.

Sie folgte dem Rat und fragte ihre Eltern, ob sie die Königin um dies bitten durfte. Diese überlegten es sich und verstanden die Bitte ihrer Tochter.

Eilmama erklärte der Königin, warum sie die Stadt verlassen wollte, und gab ihr das Schreiben. Die Herrscherin hörte ihre Worte ohne eine Miene zu verziehen, doch als sie den Brief öffnete und ihn las, lächelte sie und nickte. Sie ließ Eilmana gehen, ohne ein weiteres Wort zu sagen. Zwar wollte sie wissen, was in dem Brief stand, aber die Königin sagte ihr, dass sie das erfahren dürfe, wenn sie zurück käme.

Bei ihrer Abschiedsfeier wurde Eilmana noch einmal bewusst, dass keiner der anderen etwas wirklich gegen sie hatte und dass das Gefühl, fehl am Platz zu sein, mehr von ihr aus kam. Sie vergoss an diesem Tag viele Tränen, aber sie wusste, sie würde hier niemals glücklich werden.

Inventar: Papier, Stifte, Pinsel und Farben, alles aus Naturmaterial und Magie selbst hergestellt. Etwas Proviant, den ihr ihre Eltern eingepackt haben, und ihre zwei Lieblingskleider.

Tierische Begleiter: Ein Kolkrabe namens Naif in der fünften Generation.

Einstigspost: im Wald Neldoreth = "Am Fluss Auwin, richtung Norden"
Zuletzt geändert von Eilmana Silva am Mittwoch 6. Juni 2012, 19:27, insgesamt 7-mal geändert.
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