Delilah Tesséras

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Delilah
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Rasse: Mensch (Jorsanerin)
Sprachen: Garmisch (Muttersprache)
Esera (Sehr gut)
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Delilah Tesséras

Beitrag von Delilah » Dienstag 5. Juni 2012, 21:22

Delilahs Steckbrief
Name:
Delilah Tesséras

Delilah bedeutet so viel wie "Die mit dem gelockten Haar"

Rasse:
Delilah ist mit Haut und Haar Jorsanerin, ihre Familie lebt seit vielen Generationen dort.

Alter:
Delilah ist 14 Jahre alt.
Sie wurde in der Zeit des Erwachens geboren.

Geschlecht:
Weiblich

Beruf:
Delilah übt keinen Beruf aus.

Heimat:
Delilah lebt mit ihrer Großmutter und einem friedliebendem alten Hund in einem kleinem Haus in einem der äußeren Bezirke Jorsas.

Gesinnung:
Delilah ist in der freundlichen und wohlhabenden Umgebung Jorsas aufgewachsen, sie kennt weder Bosheit noch Geiz, auch wenn sie sich der aktuellen Kriegssituation mit Grandessa sehr bewusst ist. Ihre Gesinnung ist gut.

Magie:
Delilah trägt in sich ein Licht, das sich in ihren warmen, braunen Augen widerspiegelt. Großes Potential für die Magie des Lichtes schlummert in ihr, was ihre Großmutter bereits ahnt. Diese will sie in näherer Zeit zu einem Lehrmeister schicken, doch bist jetzt sind Delilahs Fähigkeiten noch ungefördert.

Sprache:
Garmisch (Muttersprache)
Delilah beherrscht außerdem die Sprache des Eisreiches, Esera, die sie von der Freundin ihrer Großmutter Fanja, einer Eiselfe die vor etlichen Jahren ihre Heimat verließ, gelernt hat. Die Frau redet so gut wie nie mit Delilah auf Garmisch und so wuchs die Blondgelockte mit dieser Sprache auf und kann seit jeher auch auf Esera daher plappern. Ihre Großmutter bat ihre Freundin darum ihr die Sprache so früh wie möglich beizubringen, sie legt auch so viel Wert auf Delilahs Ausbildung.
Delilah liebt die Sprache des Schnees, die sie immer an die weiße, kalte, ruhige Welt erinnert. Die Eiselfe erzählte ihr früher manchmal Sagen und Geschichten aus ihrer Heimat, wenn sie in seltenen Momenten das Heimweh quälte.
Esera (Gut bis Sehr gut)

Religion/Glaube:
Delilah wurde wie beinahe jede Jorsanerin in dem Glauben an den göttlichen Verbund erzogen mit dem Willen alle Götter zu besänftigen, doch sie schickt ihre Gebete meistens an Florencia. Als Mutter wird sie wohl die Sorgen eines Kindes am ehesten verstehen, oder? Delilah glaubt nicht dass Feylin ihr helfen kann, weiß sie doch wie hilflos man als Kind oft sein kann.

Aussehen:
Mit ihren blonden Haaren und den großen, strahlenden Rehaugen sieht sie aus wie ein Engel, wenn sie lacht. Die braunen Augen sind ziemlich ungewöhnlich, denn Delilahs ganze Familie hat die für Jorsan typischen blauen Augen. Naja, beinahe die ganze Familie, denn Erzählungen nach hatte Delilahs verstorbene Tante Regina dieselben warmen, braunen Augen wie sie, wer weiß wo diese sich eingeschlichen haben. Delilah hat ein rosiges, herzförmiges Gesicht mit ein paar leichten Sommersprossen. Ihre Haare stehen in wilden Locken ab und ihre Großmutter hat es bereits aufgegeben diesen Lockenkopf zähmen zu wollen, denn Delilahs Haare tun doch immer wieder was sie wollen. Sieht man Delilah lächeln, so kann man nie verhindern, dass sich auch im eigenen Gesicht ein Lächeln breit macht. Das Mädchen hat eine liebevolle und glückliche Ausstrahlung, die es jedem unmöglich macht sie nicht zu mögen. Sie ist bereits "Schwarm" der Jungs, aber das interessiert sie nicht. Delilah war schon immer zierlich und für ihr Alter etwas zu klein, daran hat sich noch nichts geändert. Jedenfals im Vergleich zu den anderen jorsanischen Kindern, während Delilah etwa 1,57 m misst, überragen sie die anderen Kindern um mindestens 15 Zentimeter. Trotz der Rationierung der Lebensmittel ist Delilah nie hungrig, dafür sorgen ihre Großmutter und die Nachbarschaft, die das Mädchen schon von Kinderbeinen an alle ins Herz geschlossen haben.
Um Delilahs Hals baumelt eine Goldkette mit einem Medaillon, das einst ihrer Mutter gehörte, darin befinden sich zwei Rosenblätter, jeweils eines von der Beerdigung ihrer Mutter und eines von der Trauerfeier nach dem Tod ihres Vaters, welches ihre Mutter bereits dort drin aufbewahrte. Es ist ihr kostbarster Besitz, denn wenn sie das Medaillon trägt, fühlt sie sich von ihren Eltern beschützt. So hat sie als kleines Kind häufig die Angst besiegt.

Persönlichkeit:
Delilah war bereits als kleines Kind ein Sonnenschein und es ist auch jetzt noch eine Seltenheit sie betrübt und ohne ein Lächeln auf den Lippen zu erwischen. Sie hat einen fröhlichen Charakter und sieht in allem das Gute, denn sie kennt ja auch kaum etwas Schlechtes in ihrer heilen Welt. Sie ist sprunghaft und jeden Tag draußen unterwegs, häufig mit Freunden aus der Schule und ihrer Nachbarschaft. Als 7-Jährige fand sie einmal bei einem ihrer Streifzüge eine verletzte Meise und nahm sie prompt mit nach Hause um sie zu retten. Mit herzerweichender Fürsorge kümmerte die Kleine sich um das Vögelchen, doch es lebte nicht mehr lange. Delilah war deswegen untröstlich und ein paar Tage lang etwas stiller. Ihr heimlicher Traum ist es, später Heilerin zu werden und den Kranken und Verletzten zu helfen. Sie hat in ihrem Viertel überall Freunde, denn es gibt kaum einen der sie nicht sofort ins Herz schließt. Sie ist offen und sagt was sie denkt, was ihr nicht oft übel genommen wird. Ein empfindliches Thema ist der Krieg. Das kann sie schon einmal verflucht wütend machen. Für sie ist er der Inbegriff allen Leidens. Der Krieg nahm ihr den Vater und obwohl ihre einzige Erinnerung an ihn seine großen, warmen Hände und sein herzliches Lachen sind, vermisst sie ihn doch manchmal sehr. Ihre Mutter wurde nach dem Tod ihres Vaters nie wieder dieselbe und so besteht auch bei ihrem Tod für Delilah die Verknüpfung mit Krieg. Sie hat eine verständliche Ablehnung Grandessa gegenüber und hasst den Krieg abgrundtief. Sie sieht in ihm keinen Sinn und diese Sinnlosigkeit macht für sie alles noch schlimmer. Wofür sterben all diese Menschen? Leiden all die Frauen und Kinder daheim? Für nichts.

Stärken:
Delilahs größte Stärke ist ihr freundliches Gemüt. Sie wird von allen auf Anhieb gemocht und musste bisher noch nie die Feindschaft eines Anderen fürchten. Ihr warmes Lächeln und die strahlenden Augen nehmen einen sofort ein. Sie ist sehr hilfsbereit und kann es nur schwer mit ansehen, wenn es jemandem nicht gut geht. Delilah ist ein kluges Mädchen, sie ist Klassenbeste und saugt alles Wissen in sich auf. Sie wird deswegen aber keineswegs gehänselt, denn sie treibt sich auch gerne mal mit den Jungen herum. Delilah singt für ihr Leben gerne, ihre zarte Stimme ist allseits bekannt. Ihre natürliche Neugier und ihren Wissensdurst kann man sowohl den Stärken, als auch den Schwächen zuordnen. Durch ihre vielen Kontakte kommt sie immer zu den neuesten Gerüchten, was es denn angeblich Neues in der Welt gibt. So weiß sie aus ängstlich geflüsterten Worten, dass wohl die Dunkle Armee durch die Lande ziehen soll und ihr Unwesen treibt. Doch noch schenkt sie diesen Gerüchten nicht viel Aufmerksamkeit, obwohl sie sich schon Sorgen macht, würde das am Ende doch noch mehr Krieg bedeuten.

Schwächen:
Delilah ist etwas zu vertrauensvoll. Sie ist in einer friedlichen und freundlichen Umgebung aufgewachsen und versucht immer zu helfen. Wenn ihr jemand etwas Böses antun wollte, sie würde es wohl erst zu spät bemerken.

Lebensgeschichte:

Munter, munter Kindelein,
wird alles vergessen sein,
schau nicht so, bist nicht allein,
fröhlich, fröhlich Kindelein.


„Omi, warum redet Mutti nicht mehr mit mir?“ Kleine Kinderhände strecken sich der alten Frau entgegen, nackte Füße unter einem weißen Nachthemd, feuchte Rehaugen. Rasch wischt sich die Großmutter die Tränen aus den Augen und hebt ihren kleinen Fratz auf ihren Schoß. „Bist du traurig, Omi?“ Beruhigend streicht eine faltige Hand über ihren Kopf. „Ja, aber es ist nicht schlimm, wenn man einmal traurig ist, mein Spatz. Es geht alles vorbei.“ Delilah kuschelt sich an ihre Großmutter. „Aber Mami ist so still.“ Ja, das war der alten Frau auch aufgefallen, ihre Schwiegertochter saß seit dem der Bote der Armee gekommen war still auf ihrem Bett und rührte sich nicht. „Ist sie böse auf mich?“, kam geflüstert die Frage, die dem Mädchen schon seit einer Weile auf der Seele lastete und die nur für die Ohren der geliebten Oma bestimmt war. „Aber nein, sie ist nur traurig.“ Das Mädchen blickt ein wenig erleichtert, doch nun kommt das wovor sich die Frau mit dem Strickzeug neben sich fürchtet. „Warum denn?“ Sie schweigt einen Augenblick. „Sie ist so traurig, weil dein Vater weg ist.“ Nun ist Delilah verwirrt und blinzelt zu ihrer Großmutter hoch. „Aber Vati ist doch schon ganz lange weg.“ Die Frau im weißen Haar lächelt verständnisvoll, das Kind weiß ja nicht was geschehen ist. Sie misst doch erst das 5. Jahr. „Aber jetzt weiß sie, dass er nicht wiederkommen wird.“ Zitternde Kinderlippen. „Warum denn nicht?“

Fest presst das blondgelockte Mädchen das goldene Medaillon an die Brust. Ein Bund Rosen liegen in den Händen der Mutter, die so still da liegt als würde sie schlafen. Doch Delilah weiß, dass sie nicht aufwachen wird. Was hat sie nicht schon alles ausprobiert um die geliebte Mutter zu wecken, hat gerüttelt, geweint und gefleht. Bis die Erkenntnis kam, dass auch sie gegangen war wie ihr Vater. Leise stellt sich das Mädchen auf die Zehenspitzen, ihre Großmutter hat ihr verboten diesen Raum vor der Zeremonie noch einmal zu betreten, doch sie hat sich noch einmal eingeschlichen, denn sie muss ihrer Mutter noch etwas Wichtiges sagen. Ganz nah kommen die Kinderlippen den Ohren der Frau und sie flüstern leise; „Ich hab dich lieb.“ Der Blick der braunen Rehaugen fällt auf die Rosen und auf ein Rosenblatt, das neben die Hand der Mutter gefallen ist. Rasch greifen die Fingerchen danach. Eine Weile betrachtet Delilah das Blatt in ihrer Hand, dann öffnet sie an einem versteckten Hebelchen das Medaillon und legt das Rosenblatt hinein. Nun ruhen darin also zwei Rosenblätter, das eine ist bereits ein Jahr alt und sieht immer noch aus als wäre es soeben von seiner Blüte getrennt worden… Das Mädchen schließt das goldene Türchen wieder, presst seinen Schatz erneut an die Brust und verlässt leise den Raum.

Lautes Kinderlachen erschallt, eine Gruppe Kinder rennt johlend durch die Gassen. Mittendrin ist die kleine Delilah, die sich genau wie alle anderen auf Zu Hause freut. Sie liebt die Schule, ja, doch sie kehrt immer wieder gerne nach Hause zurück. Lachend und redend läuft sie an der Seite ihres Freundes Cyan in Richtung ihrer Häuser, sie liegen genau nebeneinander. Einen kurzen Augenblick nicht aufgepasst und schon ist es passiert; mit voller Fahrt rennt Delilah in einen alten Mann. Böse dreht er sich nach dem Quälgeist um und blickt in die großen, besorgten Augen eines blondgelockten Mädchens. „Es tut mir so leid, ist alles in Ordnung mit Ihnen?“ Das wundervolle Stimmchen klingt ehrlich besorgt. Ein Lächeln breitet sich auf den Lippen des alten Herrn aus. „Aber ja, es ist nichts passiert, Kleine, mach dir mal keine Sorgen. Pass das nächste Mal aber besser auf, verstanden?“ Er wird mit einem strahlenden Lächeln belohnt. „Aber sicher!“ Mit einem glockenhellen Lachen läuft das Mädchen Cyan hinterher, der erst zu spät bemerkt hatte was geschehen war.

„Fanja, wie alt bist du eigentlich?“ Die Eiselfe blickt Delilah leicht überrascht an. „Ich bin 180 Jahre alt. Wieso fragst du?“ Das Mädchen lächelt zu der sonst so kühlen Eiselfe auf. Nur die Kleine scheint sie manchmal aufzutauen. „Naja, du siehst so jung aus. Aber schon Weile, das ist komisch.“ Fanja hebt eine ihrer aristokratischen Brauen. „Es heißt schon EINE Weile.“, korrigiert sie. Dann spricht sie weiter; „Ich bin eine Eiselfe, das weißt du ja, und wir werden nun mal viel älter als ihr Menschen. Das haben die Götter so eingerichtet. Deine Großmutter zum Beispiel kenne ich bereits seit ihrem 20. Lebensjahr. Also seit über 50 Jahren.“ Delilah strahlt sie an. „Deshalb seit ihr so gute Freunde?“ Die Elfe mit den schlohweißen Haaren nickt. Das Mädchen war wie immer, wenn sie von einer ihrer Jagdausflüge zurück kehrte fast sofort zu ihr geeilt und blickte sie schon die ganze Zeit so merkwürdig an. Sie war schlecht darin Gesichtsausdrücke zu deuten. „Bedrückt dich etwas, kleine Robbe?“ Das Lächeln wackelt etwas. „Erzählst du mir mal wieder etwas von deinem Zu Hause?“, fragt das Mädchen beinahe schüchtern. Tatsächlich breitet sich ein feines Lächeln auf den schmalen Lippen der Elfe aus. Das wollte die Kleine also. „Was willst du denn hören?“ Jetzt ist Delilah wieder voller Elan dabei. „Oh, erzähl mir bitte von dem Drachen!“ Fanja runzelt die Stirn. „Wieso magst du diese Geschichte?“ Das Lächeln wird breiter. „Ich finde es gut, dass die Elfen damals einen Weg gesucht haben den Drachen zu retten. Ich hätte auch so etwas gesucht. Man darf ihn doch nicht einfach töten…“ Die Eiselfe schüttelt lächelnd den Kopf. Die Kleine ist doch jedesmal erfrischend.

Delilah sitzt über ein Buch gebeugt auf ihrem Bett und denkt lächelnd an den vergangenen Tag. Sie hatte mit Sara Blumen gepflanzt, viel Spaß gehabt und die Sonne hatte es gut mit ihnen gemeint. Sie spürt immer noch den Sonnenschein auf der Haut und das Gefühl von Freundschaft, Freude und Geborgenheit. Es war einfach wundervoll! Jetzt würde sie nur noch schnell das Kapitel des Buches zu Ende lesen dann war es Zeit zum Schlafen, aber es war doch gerade so spannend! Sie musste bald aufhören, ihre Großmutter sah es nicht gerne, wenn sie noch so spät wach war. Es war ja auch schon so dunkel draußen... Momentmal! Sie hatte doch keine Kerze angezündet! Sie war 11 Jahre alt, sie würde sich doch erinnern heimlich eine aus der Küche stibitzt zu haben! Der Lockenkopf blickt sich nach der Lichtquelle des Scheines um, der es ihr bis eben ermöglicht hatte zu Lesen, bis sie bemerkt dass er von ihr auszugehen scheint... Wie merkwürdig! Verwirrt blinzelt das Mädchen in die plötzlich wieder eingetretene Dunkelheit. Nun ist es stockduster und erschrocken greift Delilah nach ihrem Medaillon. Hat sie sich das eingebildet? Was war das? Ein Geist? Ein Dämon? Die Böse Kassandra aus ihrer Geschichte? Rasch packt sie das Buch weg. Vielleicht sollte sie keine gruseligen Märchen vor dem Einschlafen lesen. Trotzdem würde sie morgen ihrer Großmutter von ihrem Erlebnis erzählen... Ängstlich liegt sie noch eine ganze Weile wach, sich die merkwürdigsten Theorien erspinnend, bis sie am Ende von der Müdigkeit übermannt wird.


Personenbeschreibung:

Großmutter Resa
Resa Tesséras hat nach dem Tod ihres älteren Sohns und seiner Frau Leni die Erziehung Delilahs übernommen. Sie ist der festen Überzeugung, dass sie so lange gelebt hat um sich nun um ihre geliebte Enkeltochter zu kümmern. Die alte Frau hat beinahe ihre gesamte Familie überlebt und das hat Narben hinterlassen. Sie musste zusehen wie ihr Mann und ihre beiden Söhne ihr Leben im Krieg ließen. In jungen Jahren war sie eine Schönheit, ihr Mann verfiel sofort ihren blitzenden, blauen Augen und ihrem warmen Lächeln, das sie bis heute nicht verlassen hat. Obwohl sie manchmal recht streng sein kann, ist sie eine fröhliche Frau. Resa ist es sehr wichtig, dass es Delilah später auf eigenen Beinen stehen kann, wird sie doch nicht mehr da sein um ihr zu helfen. Deswegen legt sie viel Wert auf Delilahs Ausbildung und ist eifrig auf der Suche nach einem geeignetem Lehrmeister, der ihre Enkeltochter in der Lichtmagie unterweisen kann. Sie ist stolz darauf, dass Delilah ein so kluges, höfliches und fröhliches Mädchen geworden ist. Resa war ihr Leben lang eine begabte Schneiderin und sie frischt auch heute noch damit die Haushaltskasse auf, obwohl sie regelmäßig, als Tribut an ihre verstorbenen Söhne und ihren Mann, Geld bekommt. Morgens bereitet die grauhaarige Frau mit den blauen Augen Delilah ein meist ordentliches Frühstück, je nach dem was es noch auf dem Markt gab, um sie dann schleunigst in die Schule zu schicken. Während die Kleine aus dem Haus ist kümmert sie sich um den Haushalt, obwohl Delilah ihr schon oft und viel zur Hand gehen muss, und arbeitet an Kleidungsstücken. Wenn Fanja nicht gerade auf einer großangelegten Jagd ist, trifft sie sich auch gerne einmal nachmittags mit der Eiselfe zum Gespräch. Die beiden haben sich kaum auseinandergelebt, auch wenn inzwischen ein paar Jahrzehnte zwischen ihnen liegen.



Eiselfe Fanja

Fanja, die blasse Eiselfe mit den kühlen blauen Augen lebt seit etwa 80 Jahren in Jorsa. Um einer arangierten Heirat zu entgehen verließ die junge Eiselfe ihre Heimat. Sie wollte leben und endlich etwas anderes sehen als Eis, Schnee und Kälte. SIe wusste, dass es eine Entscheidung für immer war. Fanja hat mit ihrer "Flucht" die Ehre ihrer Familie beschmutzt und ihr würde nichts Gutes blühen sollte sie sich eines Tages zurück trauen. Also hat sie sich in Jorsa eine neue Heimat aufgebaut. Sie hat den Wald lieben gelernt und sich angepasst. Sie ist eine begnadete Jägerin und verdient sich so ihre Brötchen. Obwohl Fanja nun schon ein ganzes Menschenleben hier verbrachte, hat sie ihren typischen Eiselfen-Charakter nicht abgelegt. Sie ist kühl und distanziert, was die überaus freundlichen Jorsaner jedoch nie zu stören scheint. Vielleicht hat sich Fanja gerade deshalb hier angesiedelt, weil sich Jorsan so sehr von der Eiswelt unterscheidet.

Inventar:
  • Medaillon mit zwei Rosenblättern
  • Taschengeld (5 Füchse)
Tierische Begleiter: –//-

Einstiegspost:

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Zuletzt geändert von Delilah am Montag 18. Juni 2012, 21:02, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Delilah Tesséras

Beitrag von Delilah » Donnerstag 27. November 2014, 18:15

Bild
Äußerlichkeiten

Delilah ist ein wenig älter geworden, ihr Körper zeigt die leichten Rundungen einer heranwachsenden Frau, doch an Größe selbst hat sie nur wenige Zentimeter zugenommen. Sie misst inzwischen vielleicht die 1,64 m.
Die auffälligste äußerliche Veränderung sind Delilahs Augen. Ihre Fenster zur Seele sind verschlossen und stumpf, kein Licht das sie mehr in die Welt tragen können. Sie ist blind. Doch wird man schnell bemerken, dass ihr aufmerksamer Blick einem noch immer neugierig zu folgen scheint.
Delilah verlor ihr Augenlicht bei der Anwendung eines starken Zaubers mit dem sie einem kleinen Mädchen - Olia - helfen wollte, dabei entglitt ihr die Kontrolle und die Verbindungen ihrer Nervenenden verglühten, sodass Delilah eine ganze Weile in einer Art Wachkoma lag. Inzwischen ist es ihr wieder möglich sich frei zu bewegen, doch die Verletzung der Augen scheint momentan dauerhaft.

Persönlichkeit & Charakter

Delilah schafft es noch immer - beinahe - jeden mit ihrem Lächeln anzustecken, sie kann noch immer fröhlich und offen sein, doch ist das Mädchen merklich ruhiger geworden. Sie vertraut nicht mehr ganz so >blind< jedem, der vor ihr steht und hinterfragt auch einmal die Beweggründe des anderen.
Sie hat im letzten Jahr vieles durchgemacht, dass ihre ruhige Welt schwer durcheinander gebracht hat und ist gerade auf dem Weg sich selbst wieder zu finden. Während ihrer Zeit an der Akademie hatte sie geglaubt ihren Weg gefunden zu haben, doch nun scheint es erneut an der Zeit sich für eine Abzweigung zu entscheiden.


Fertigkeiten, Stärken und Schwächen

Delilah wurde als Quell starker Lichtmagie erkannt und ihr Potential wurde an der Akademie des Lichts gefördert. Sie hat eine Grundausbildung empfangen und wurde weiterhin im Heilertrakt unterrichtet, sodass sie nun einige helfende Zauber und Maßnahmen beherrscht.
Eine große Schwäche ist Delilahs Blindheit; sie hat starke Probleme damit sich zu orientieren, doch ihre sensibilisierten Sinne helfen ihr dabei. Weiterhin wendet sie ständig den Zauber "Kinderaugen" an, der er ihr ermöglicht Magie, magische Gegenstände und die Auren und Gesinnungen ihrer Mitmenschen zu sehen.

Außerdem hat Delilah bemerkt, dass sie (als sie noch ihr Augenlicht besaß) die Fähigkeit besitzt "Schatten" zu sehen. Worum es sich bei den Schatten handelt ist ihr noch nicht ganz klar, doch vermutet sie dass es eine Art "konzentriertes" Böses ist. Ob es ihr nun in ihrer Blindheit noch immer möglich ist die Schatten zu sehen, ist ungewiss. Omniel, der Deserteur, der von den Schatten verfolgt wurde und mit dem sich Delilah angefreundet hatte ist aber auch bereits einige Monate verschollen.

Beziehungen

Verano - ihr geheimnisvoller Retter
Der Graf von Weißenfels hat sie nach ihrem "Unfall" im Bauernhaus an Jorsans Grenze zu seinem Anwesen inmitten der Dunsthügel gebracht und mithilfe einer langen Prozedur ihren Körper wieder erweckt. Delilah vertraut ihm, doch er umgibt sich ständig mit Geheimnissen, was sie immer wieder verunsichert und zweifeln lässt.

Luci - ihre Dienerin und einzige Freundin in Weißenfels
Luci hat die Stille um Delilah vertrieben und ersetzt ihr seit einer Weile die Augen. Sie kümmert sich fürsorglich um die Erblindete und Delilah hat sie schon längst tief in ihr Herz geschlossen, auch wenn es ihr unangenehm ist, dass Luci sie noch immer "Herrin" nennt.

Neroli - die unheimliche Haushälterin
Delilah misstraut der merkwürdigen Frau mit der violetten Aura, die ständig durchs Haus zu schleichen scheint und ihren Herren eifersüchtig beansprucht.

Leon - der Junge mit der Löwenmähne
Delilah weiß nicht, was sie für Veranos jüngeren Verwandten empfindet. Sie sind seit ihrem Aufenthalt in der Akademie Freunde, doch Deli denkt oft an ihn und vermisst seine Anwesenheit. Bei seinem letzten Besuch war sie noch schwer verletzt und damals äußerte er, dass er kein Interesse an ihr hätte, was sie sehr niedergeschlagen hat. Vielleicht ist sie ja wirklich verliebt...

Brit - die starke Freundin
Delilah vermisst ihre Freundin an der Akademie. Brit ist um einiges größer als Deli... und stärker... und selbstbewusster... und mutiger. Sie hat vor allem in ihren ersten Tagen auf Delilah aufgepasst und mit der Zeit haben die Mädchen einander ins Herz geschlossen.

Moma - ihre Großmutter
Niemand auf der Welt fehlt Delilah so sehr wie ihre liebevolle, umsorgende Großmutter. Delilah fehlt ihre Umarmung, ihre lieben Worte, ihr Lachen. Und sie macht sich ständig Sorgen... die Maske einer Dunkelelfe wurde an der Grenze gefunden, der Hauch ist ausgebrochen und der Krieg ist auch noch im Gange. Ob es ihrer Moma gut geht? Und ob sie sich auch nicht allzu große Sorgen um ihre Enkelin macht?

Raphael - der Graue
Der Templer rettete Delilah an dem Tag, als Omniel floh und das Licht in ihr ausbrach. Er war es, der sie zur Akademie brachte und seitdem hält er seine schützende Hand über sie und hat stets ein wachsames Auge. Mit ihm war sie an die Grenze geritten, wo sie den Ausbruch des Hauchs entdeckten.

Omniel - der verfolgte Deserteur
Mit ihm fing vor fast einem Jahr alles an. Sie begegnete dem merkwürdigen jungen Mann in der Schneiderei. Omniel war ein desertierter Soldat, gequält und verfolgt von schwarzen, hinterlistigen Schatten, die seine Gedanken besetzten und sein Handeln lenken konnten. Delilah hatte das Gefühl ihm mit ihrer Anwesenheit helfen zu können, denn die Schatten hielten sich in ihrer Nähe zurück, doch es kam nicht dazu. Bereits am nächsten Tag floh Omniel weiter. Heute noch wandern Delilahs Gedanken manchmal zu ihm und sie fragt sich, ob er entkommen ist und das Leid bewältigen konnte, das sie in seinen Augen gesehen hatte.

Olia - das erkrankte Mädchen
Sie war der Auslöser, sie ist der Grund für Delilahs Blindheit und die Qualen und Sorgen der letzten Zeit. An schlimmen Tagen hat eine dunkle Seite in Deli dem kleinen Mädchen innerlich all das vorgeworfen, jetzt macht sie sich nur noch Sorgen ob es der Kleinen, die am Hauch erkrankt war, inzwischen wieder gut geht und ob sie es überstanden hat. Dann hätte sich all das wenigstens gelohnt. Nach Delilahs Wissen müsste ein gewisser Nahaki bei ihr sein, der sich ebenfalls um das Mädchen kümmern wollte. Vielleicht konnte der freundliche Mann ja helfen.


(Weiterhin sind vor kurzem drei, beziehungsweise vier, merkwürdige Gestalten auf dem Anwesen aufgetaucht; der Inquisitor Brockhardt, der ein edles und gutes Herz zu haben scheint, seine Begleiterin Kadia mit der sich Delilah bereits ein wenig angefreundet hat und ein selstamer, angeblich "roter" Mann, der in Begleitung eines großen, im Moment bezauberten Bären aufgetaucht ist. Ihm ist Delilah noch nicht begegnet, doch sie ist sehr neugierig, aus welcher Gegend er wohl stammt. Wo bei Phaun und Florencia hatte man Bären als Haustiere?)

Spielercharaktere
NPCs

Sonstige Angaben

Delilahs Amulett mit den beiden Rosenblättern ihrer Eltern ist in der Akademie zurückgeblieben. Mit seiner goldenen Aura hat es die Konzentration der Schüler gestört und es war Delilah nicht mehr erklaubt, es bei sich zu tragen. Sie sorgt sich um den Gegenstand und hofft ihn bald wieder zu erlangen.
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