Der Schankraum

Dies ist wohl die ruhigste Schenke ganz Celcias. Die Magier sind eher ruhige und spießige Gesellen. Sie trinken hier meist ein Gläschen und unterhalten sich über die neusten magischen Kenntnisse. Jedoch soll es hier magische Speisen und Getränke geben.
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Janay
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Re: Der Schankraum

Beitrag von Janay » Sonntag 26. April 2009, 19:14

Janay kommt von ihrer: Ankunft


Die junge Dunkelelfe war überrascht darüber, wie ruhig es hier zuging. Sie hatte ja schon einige Schankräume erlebt, aber so gesittet war bisher eindeutig keiner gewesen.
Ihr kamen Zweifel, ob hier ihre Dienste überhaupt zu gebrauchen wären. Andererseits... es gab selbst um diese Uhrzeit schon genügend männliches Publikum, als dass sie keine ausreichende Auswahl gefunden hätte. Und irgendeinem würde sie schon genügend gefallen, dass er für ihre Gesellschaft und Zuwendung bezahlte.
So gab sie sich einen inneren Ruck und ging zur Theke.
Eine vorbeihuschende Kellnerin hielt sie flüchtig auf und fragte nach dem Wirt. Sie wollte nicht erst suchen müssen, sondern, dass er geholt wurde, und auf diese Art ging das erfahrungsgemäß am besten.
Das Mädchen, es war wohl ungefähr so alt wie Janay selbst, verschwand in der Küche.
Hoffentlich dauerte es nicht zu lange, denn die junge Frau hatte in dieser Hinsicht nicht besonders viel Geduld. Dafür gab es auch einen einfachen Grund: Wenn sie hier keine Anstellung finden konnte, musste sie nach einer anderen Schenke suchen.
Deswegen war es ihr lieber, rasch Bescheid zu bekommen, ob sie hier gebraucht werden könnte oder nicht. Zu lange wollte sie schließlich auch nicht herum irren.
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Re: Der Schankraum

Beitrag von Leodan » Donnerstag 30. April 2009, 22:18

@Janay:
Leon bedankte sich bei der Magd während er Titus die Milch reichte.
“Nein nicht nötig, wir müssen nachher eh runter zum Marktplatz, da können wir uns gleich mal umsehen. Aber vielen Dank für das Angebot.”
Titus stürzte sich natürlich sofort auf die Milch, als hätte er seit Tagen nichts getrunken. Leicht schüttelte Leon mit dem Kopf. Wie konnte man sich nur so benehmen. Dann nahm auch er einen Schluck seines Getränks. Dabei dachte er weiter über eine Möglichkeit nach, wie er seiner Mutter einen Brief zukommen lassen konnte. Gerade war es nicht gerade sicher, nicht geeignet um einen Boten loszuschicken, dafür aber Grund zur großen Besorgnis um seine Mutter.

Titus schlabberte die Milch auf und fuhr genüsslich mit der Pfote um sein Maul, bevor er die restliche Milch von ihr leckte. “Sag mal Chef,”, begann Titus. Schon immer nannte er ihn so. Chef. Was sollte das denn? Leon nervte der Kosename zutiefst, was ihn nicht weniger attraktiv für das Ottsel machte.
“die Kleine da passt auf die Beschreibung dieser Ja… Jana” “Janay”, unterbrach ihn Leon.
Unwillkürlich folgte sein Blick dem des Ottsels.
Und tatsächlich. Das Mädchen welches an der Bar saß kam der Beschreiung sehr nahe. Sie hatte kürzerer Haare, als man ihm beschrieben hatte, aber ansonsten konnte sie es ein. Auf die Entfernung konnte Leon jedoch nicht ausmachen ob sie wirklich eine Elfe war.
Janay´s Familie hatte ihn damals gebeten nach ihr zu suchen. Natürlich hatten sie entsprechende Bezahlung geboten. Das Geld würde er aber erst sehen, wenn er mit Janay auftauchen würde.

Unter dem Vorwand neue Milch zu holen, ging Leon zur Bar. Dort bad er den Wirt um etwas Milch. Währendessen wand er sich, ganz Zufällig, Janay zu.
Seine Augenbraue hob sich, als hätte er gerade etwas überraschendes festgestellt. “Sag mal, kennen wir uns nicht?”, fragte er überrascht. “Bist du nicht aus Morgria? Oh ich vergaß, mein Name ist Leon. Du bis Janay oder?” Wenn nicht, dann konnte er ja einfach gehen, sagen er habe sie verwechselt oder so. Irgendwie würde er sich dann schon ausreden.
Unauffällig versuchte er sie zu mustern um sicher zu gehen, dass sie wirklich eine Dunkelelfe war. Eine Elfe schien sie zu sein, zumindest soweit er es ausmachte.

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Re: Der Schankraum

Beitrag von Janay » Freitag 1. Mai 2009, 11:24

Noch immer wartete die junge Dunkelelfe darauf, dass das Mädchen mit dem Wirt zurück kommen würde. Dies geschah nicht, stattdessen huschte das kleine Ding an ihr vorbei in den Schankraum.
Sie musste sich also gedulden.
Neben ihr bestellte ein junger Mann Milch.
Etwas, was sie belustigte, da dieses Getränk eher unüblich für das andere Geschlecht war. Deren Mitglieder konsumierten eher Bier.
Auf diese Art auf ihn aufmerksam geworden, musterte sie ihn kurz und mit einem aufreizenden Lächeln.
Vielleicht könnte er ja ihr erster Kunde werden, sofern er über genügend Bares verfügte.
Vom Aussehen her sagte er ihr durchaus zu, sodass sie eventuell nicht so stark wie manchmal sonst ihr Interesse vorspielen musste, sondern es tatsächlich empfand. Er war größer als sie, hatte helles Haar sowie blaue Augen. Auch hatte er eine recht gute Figur, wahrscheinlich bewegte er sich ausgiebig. Hinzu kamen seine spitzen Ohren. Also entstammte er einer Elfenrasse, obwohl sie sich mit Absicht nicht darauf festlegen wollte, welche diese war.
Sie selbst war zwar aufgrund ihrer beider Eltern eine Dunkelelfe, jedoch waren ihr sowie die Haut ihrer Geschwister stets um eine gewisse Nuance heller gewesen, sodass eine Nachtelfe als Vorfahr nicht ausgeschlossen war. Das veranlasste sie dazu, ihn als allgemeinen Elf anzusehen.
Von diesem Punkt aus könnte eine Zeit mit ihm gemeinsam ebenfalls interessant werden, zumindest müsste sie nicht derart stark darauf aufpassen, dass ihre eigenen, verräterischen Ohren zum Vorschein kamen.
Anscheinend hatte sie genauso seine Aufmerksamkeit erregt, denn er wandte sich ihr zu.
Die junge Frau lehnte lässig an der Theke und stemmte die rechte Hand in ihre Hüfte, um ihre gute, weibliche Figur zu betonen und seine Augen darauf zu lenken.
Bei seiner ersten Frage zogen sich ihre Lippen zu einem schelmischen Grinsen in die Breite und sie legte ein gewisses Versprechen in ihren Blick.
Allerdings änderte sich ihr Gesichtsausdruck schlagartig, wurde zuerst vollkommen neutral und dann verdüsterten sich ihre Züge.
Was auch immer dieser Typ von ihr wollte, sie ahnte instinktiv, dass er etwas mit ihrer Familie zu tun haben musste, wenn er schon ihre Geburtsstadt erwähnte. Und das wollte und konnte sie überhaupt nicht leiden.
Ihre Haltung wurde abweisend, auch wenn sie ihn trotz allem einer Antwort würdigte. "Ich wüsste nicht, dass ich Euer Gesicht schon einmal gesehen hätte. Und wer ich bin, geht Euch nichts an!" Ihre Stimme war leise, aber dennoch scharf und sollte ihn warnen, ihr zu nahe zu kommen. Zusätzlich wandte sie ihm ihre Seite zu, um so noch stärker zum Ausdruck zu bringen, dass sie kein Interesse mehr an ihm hatte.
Trotzdem behielt sie ihn unauffällig im Auge, falls er auf dumme Gedanken kommen würde!
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Re: Der Schankraum

Beitrag von Wirt » Freitag 22. Mai 2009, 10:55

Der Wirt hatte ganz schön lange auf sich warten lassen, aber diese Wetterlage machte das Einschätzen der Arbeit auch verdammt schwer.
Immer wieder erschallte lauter Donner, Blitze zuckten über den Himmel und heftiger Platzregen ging nieder. Passanten, die auf den Straßen unterwegs waren suchten dann so schnell, wie möglich Schutz. Wie jetzt, in seiner Schenke. Triefend vor Nässe bildeten sie Pfützen in seinem schönen Schankraum und so musste er immer wieder die Mädchen schicken, um sie aufzuwischen, zeitgleich wollten die Neuankömmlinge dann auch noch bedient werden und Andere schnell zahlen, um ihr Hab und Gut zu Hause in Sicherheit zu bringen.
Wenn allerdings die Sonne sich wieder zeigte, dann verließen alle den Schankraum, um noch ein wenig ihre Wärme zu genießen, denn die Zeit der Abendsonne war schon fortgeschritten. Man wusste nicht, wie lange sich die Sonne noch von ihrer warmen Seite zeigen würde.
Aber jetzt gerade gewitterte es und zwar heftig. Der Regen peitschte gegen die Fenster, helle Blitzlichter erleuchteten für einen Moment die schummrige Schenke grell und lautes Donnergrollen ließ viele zusammenfahren.

Er war gerade dabei gewesen, eine Köchin beim Braten einer schmackhaften Ente zu überwachen, das neu erstandene Gemüse zu zählen und einen Küchenjungen zu beschimpfen, der sich in den Finger geschnitten hatte, als ihn das Mädchen holte.
„Verzeihung... eine Frau möchte mit Euch sprechen“, sagte das Mädchen schüchtern.
„Da wird doch die Hexe im Kessel verrückt“, schimpfte der Wirt vor sich hin, „was will sie denn? Ich habe hier genug zu tun!“
Das Mädchen zuckte mit den Schultern. Entnervt folgte der Wirt ihr.

Er drängte sich schimpfend durch die vielen anderen Gäste hindurch, was bei seinem dicken Bauch gar nicht so einfach war, und blieb schließlich vor der Frau stehen.
Abschätzend musterte er sie. Für seinen Geschmack war sie entschieden zu billig gekleidet. Wie konnte so jemand überhaupt in die Stadt gelangen? Außerdem war sie kein Mensch, irgendetwas, das dem Wirt unbehaglich war ging von ihr aus.
Aber sie war hübsch. Sehr anziehend sogar. Und das war auch der Grund warum der Wirt sich nicht gleich wieder umwandte.
„Was gibt’s?“, fragte er gehetzt, aber nicht unfreundlich, während seine Augen für einen Moment an ihrem Ausschnitt hängen blieben. Was ihm zuerst als zu billig erschienen war, zog nun doch seine Aufmerksamkeit auf sich.

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Re: Der Schankraum

Beitrag von Janay » Freitag 22. Mai 2009, 13:07

Als sich ihr ein voluminöser Mann näherte, hatte sie endlich einen Grund, sich von dem anderen abzuwenden. Es behagte ihr zwar nicht, ihn aus den Augen zu lassen, aber er würde schon keine Dummheiten begehen, hoffte sie zumindest.
Und selbst wenn, sie wusste sich schon zu wehren.
Ganz im Gegensatz zu ihren eher grimmigen und danach durchaus zufriedenen Gedanken, zeigte ihr Gesicht ein freundliches Lächeln mit einem Hauch von Versprechen darin.
Das änderte sich auch nicht, als der Typ sie eher abschätzig musterte und alles andere als empfänglich für ihr Aussehen zu sein schien.
Janay verlagerte ihr Gewicht, als wär es lediglich beiläufig und unbewusst geschehen. So allerdings kamen ihre Vorzüge stärker zur Geltung. Eine Bewegung, die sie lange geübt hatte und inzwischen zu einer gewissen Meisterschaft gebracht hatte.
Die zwei Worte, die er ihr entgegenbrachte, waren nicht viel. Dafür sprach sein Blick Bände, als er nun auf ihre Reize endlich reagierte, so wie fast jeder Mann.
Ihr Lächeln wurde verheißungsvoller und sie trat näher an ihn heran.
Er schwitzte und roch nach vielen verschiedenen Dingen, aber das beeindruckte sie nicht sonderlich. Dafür war sie schon zu lange im Geschäft.
Unberührt also von seinem Äußeren lächelte sie und war so nah bei ihm, dass sie sich bei einem tiefen Atemzug problemlos berührt hätten. "Wisst Ihr,... da ich neu in der Stadt bin und gerne ein wenig verdienen würde, dachte ich mir, ich frage Euch, ob das hier vielleicht möglich wäre."
Sie streckte sich und ließ ihren warmen Atem über seinen Hals gleiten, ehe sie wispernd hinzu fügte:"Ich denke, Ihr wisst, welche Art von Diensten..." Dieses Wort betonte sie besonders. "... ich zu leisten bereit bin."
Flüchtig ließ sie ihre Stimme mitsamt ihres Atems noch wirken, dann sank sie zurück zu ihrer normalen Größe und blitzte ihn leicht herausfordernd an. "Abgesehen vom Kellnern, versteht sich."
Die junge Frau zwinkerte ihm zu und stemmte eine Hand in ihre Hüfte.
Das Gewicht lag auf dem entsprechenden, also dem rechten Bein und sie neigte den Kopf leicht zur Seite. Dabei achtete sie darauf, dass ihre Haare nicht von ihren Ohren wegfielen.
So entblößte sie ihren Hals, eine sehr empfindliche Stelle bei so gut wie jedem Wesen, und signalisierte auf diese Art etwas vertrauen. Zumindest dachte sie das und außerdem hatte sich diese Methode schon mehrmals bewährt.
Wieso also sollte sie ihre Taktik ändern, nur weil neben ihr sich jemand befand, der scheinbar von ihrer wahren Identität wusste? Nein, der würde ihr das Geschäft nicht ruinieren!
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Re: Der Schankraum

Beitrag von Wirt » Samstag 23. Mai 2009, 00:17

Dem Wirt wurde noch wärmer, als Janay dichter zu ihm heran trat. Er lockerte seinen Kragen und fächelte sich Luft zu.
Verdammt, bei dieser Luftfeuchtigkeit bekommt man einfach Atemnot!
Dass ihm die weiblichen Reize dieses „Straßenmädchens“ zusagten, das wollte er sich nicht eingestehen. Schließlich kam er aus Zyranus, sprach Melongiar und war sogar ein Magier – nun ja, er war ein paar Monate auf der Magierakademie gewesen, bis die Formeln einfach seinen Geist überstiegen hatten.
Dennoch war er nicht minder stolz, als all die anderen Bewohner Zyranus’.
Die seltsame Frau bot sich ihm nun als Arbeitskraft an. Für ganze besondere Arbeiten... Eigentlich hätte der Wirt nun alle Vor- und Nachteile sorgfältig gegeneinander abgewogen, doch so nah wie sie ihm nun war...
Er versuchte seine Männlichkeit in Zaum zu halten, in dem er sich einen Schritt von der Frau entfernte. Diese Bewegung war jedoch völlig unnötig, da die Hure von ganz allein wieder auf einen normalen Abstand zurück wich.
„Ich habe schon verstanden“, brummte der Wirt.
Dennoch konnte er nicht anders, als wieder an ihrem Ausschnitt mit den Augen hängen zu bleiben und den Blick über ihre Hüften wandern zu lassen. So frech sie sich auch zur Schau stellte!
Der Wirt rang mit sich, das konnte man ihm ziemlich gut ansehen. Schließlich sagte er jedoch:
„Gut, von mir aus, stellt Euch in die schummrige Ecke dort hinten. Dahinter liegt ein Flur, der zu den Zimmern, der Übernachtungsgäste führt. Ein Viertel Eurer Einnahmen fordere ich ein!“
Dann wollte er gehen, hielt jedoch in der Bewegung inne. Seine Männlichkeit begann sich zu regen und er sehnte sich mal wieder nach Abwechslung. So sagte er noch:
„Wollt Ihr Euch jedoch zentraler im Schankraum postieren, so müsste Ihr einen ganz eigenen Preis an mich zahlen.“
Er ließ seinen Blick eindeutig fordernd über ihren Körper schweifen.

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Re: Der Schankraum

Beitrag von Janay » Samstag 23. Mai 2009, 23:54

Egal, was sie gegenüber dem Wirten empfinden mochte und wirkliche "Sympathie" konnte man das bei weitem nicht nennen, benahm sie sich so, als hätte sie absolut keine Berührungsängste, weil er ihr gefiel. Der Grund war ein anderer, dass ihr das gelang: Sie war einfach geübt darin. Später erst würde sie sich all diese Nähe zu dem Kerl abwaschen und damit hätte sich die Sache.
Wie er auf ihr Verhalten und ihr Aussehen reagierte, stellte sie vollends zufrieden und machte den Störenfried in ihrer Nähe vorerst vergessen.
Dass der Wirt einen Schritt vor ihr zurückwich, sorgte bei ihr für ein leises Kichern und einen Augenaufschlag, derart unschuldig und trotzdem voller Versprechungen, dass sie damit schon viele Männer beinahe um den Verstand gebracht hatte. Und bei ihrem Gegenüber würde er wohl kaum die Wirkung verfehlen.
Auf seine Worte reagierte sie mit einem gelassenen Grinsen.
Also Interesse schien er zu haben, nicht nur persönlich an ihrem Körper, sondern durchaus auch an dem Geschäft.
"Oh, ich soll tatsächlich in eine dunkle Ecke gehen, wo mich niemand sehen und keiner meine Dienste in Anspruch nehmen würde? Das meint Ihr doch nicht ernst." Ihre Worte waren säuselnd und sollten ihn ein wenig stärker einhüllen, als es ihre Erscheinung allein schon tat. Was nicht sonderlich schwer sein sollte, so wie er ihr in den Ausschnitt starrte.
Ja, ihre Kleidung betonte schon alles Richtige! Sonst hätte sie diese wohl kaum angezogen.
"Ich habe einen anderen Vorschlag für Euch." Janay ließ ihre Bemerkung, ihr nächstes Angebot erst einmal in seinen Geist dringen, ehe sie erneut zum Sprechen Luft holte. "Ich werde auswärts schlafen, das stellt für mich kein Problem dar."
Das war ihr wichtig, gleich zu Beginn klar zu stellen. Sie wäre niemals abhängig von ihm und darauf würde sie bestehen, Punkt!
Wie nebenbei legte sie sich ihre Linke an den Hals und schien gedankenverloren mit ihren Fingern über die eigene Haut zu streichen. In Wahrheit war alles reine Berechnung.
Ganz genauso wie ihre nächsten Worte:"Um allerdings in... wie nanntet Ihr das noch gleich? Ach ja, richtig!" Sie lächelte sie ihn viel versprechend an. "Also, um zentraler in Eurem Schankraum sein zu können, würde ich Euren Schankmaids helfen und selbst bedienen. So können mich Eure Kunden sehen, ohne gleich mich selbst bezahlen zu müssen."
Die junge Frau ließ ihre Finger zu ihrem Ausschnitt wandern. Nur flüchtig, aber ausreichend deutlich für seine Augen, die diese Stelle nicht außer Acht ließen.
Ihr Lächeln wurde breiter und in ihren Augen blitzte es wissend. "Ich nehme an, Ihr seid ehrenhaft genug, meinem Wort zu trauen, wenn ich Euch versichere, dass meine Dienste ihr Geld wert sind?"
Auch ihre zweite Hand fand ihren Weg zurück zu ihrer Hüfte, um sich dort lässig abzustützen.
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Re: Der Schankraum

Beitrag von Wirt » Sonntag 24. Mai 2009, 13:42

Janays Verführungskünste trafen genau ihr Ziel. Der Wirt atmete laut aus und ließ seinen nach Zwiebel stinkenden Atem genau in Janays Gesicht strömen. Nicht dass das beabsichtigt war, nur hatte der Wirt schon lange keine attraktive Frau so nah bei sich gehabt. Bei all seinem zyranischen Stolz, seine Frau zu Hause hatte schon viel zu lange nicht mehr das Bett mit ihm geteilt.
Als ihre Hand über ihren Hals strich überzog sich seine Haut mit einer Gänsehaut.
"Das heißt Ihr würdet hier als Schankmaid arbeiten und als Lohn das Anwerben neuer Kunden betrachten?", fragte er heiser.
Dass sie allerdings auswärts schlafen wollte, dass erfreute ihn weniger. Er hätte gerne die ein oder andere Nacht zusammen mit ihr verbracht. Er biss knirschend die Zähne zusammen, sagte darauf hin aber nichts.
Allein schon die Art wie sie ihre zweite Hand an ihre Hüfte abstützte ließ noch weniger Gehirnzellen in seinem Kopf arbeiten. Sie hatte wieder einmal geschafft; sie hatte einen Mann um den Verstand gebracht.

Doch dies hatte Vor- und Nachteile. Der Wirt demonstrierte ihr jetzt einen ziemlichen Nachteil. Er presste seinen Körper eng an das Freudenmädchen, sodass sie seinen Geruch nach Schweiß und Zwiebeln deutlich riechen konnte, ebenso wie sie seine erregte Männlichkeit nun spüren musste.
Heiß glitt sein Atem über ihre Schulter.
"Dann fangt doch gleich einmal mit mir an", raunte er ihr ins Ohr.
Doch noch ehe Janay etwas erwidern konnte, erreichte ihn das Rufen einer Schankmaid. Wütend wandte er sich um.
"Was ist los?"
Unter seinem Blick deutlich schrumpfend sagte das Mädchen:
"Eine neue Lieferung von dem Gemüse ist angekommen... Aber irgendwie ist die Hälfte davon verschimmelt!"
Jetzt duckte sich das Mädchen, als befürchtete sie Schläge.
Doch der Wirt fluchte nur weiter, ließ aber immerhin von Janay ab. Bevor er ging, sagte er jedoch noch zu ihr:
"Von mir aus beginnt gleich mit eurer Arbeit. Diese Schankmaid hier, Luna, kann Euch einweisen."
Dann schritt er davon. Janay war nun allein mit der kleinen, schwarz haarigen Frau.

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Re: Der Schankraum

Beitrag von Janay » Sonntag 24. Mai 2009, 19:33

Obwohl sie am liebsten mindestens einen Kilometer Abstand zwischen sich und den Gestank nach Zwiebeln gebracht hätte, verzog sie keinerlei Miene, sondern lächelte vielversprechend. Das Bad für danach würde immer notwendiger werden.
Doch ihr Verhalten zeigte immer deutlicher seine Wirkung. Die Gänsehaut bei ihm war absolut nicht zu übersehen. Das hätte sie sogar aus zehn Metern Entfernung erkennen können.
Zwar war ihm nicht ganz klar geworden, was sie eigentlich von ihm wollte, dass sie fürs kellnern durchaus noch einiges einnehmen wollte, aber sie ließ es bei einem Nicken bewenden. Besser so und ihr Einkommen bei ihrer eigentlichen Tätigkeit gehöre ihr, als dass sie noch etwas allein für ihren Standort hätte zahlen müssen.
Das Knirschen seiner Zähne ging für ihre Ohren nur deshalb nicht in den Geräuschen im Schankrau unter, weil sie ihm so nahe war.
Eine Winzigkeit hob sich ihre Augenbraue an.
Was mochte ihm nicht behagen? Auf was würde sie achten müssen?
Die Dienstzeiten wären noch zu klären und auch, dass sie ohne weiteres auch nachts arbeiten könnte, solange es Kunden dafür gab. Eine Ausrede für ihre Begleiter würde sich schon noch finden lassen, das sollte kein Problem darstellen. Wie gesagt, sie kellnerte schließlich auch! Somit würde sie nicht gänzlich lügen müssen.
Ihre Gedanken wurden abrupt und vor allem rüde unterbrochen, als der Wirt sie an sich heran zog.
Hätte sie nach ihrem Instinkt gehandelt, hätte sie ihn sofort weggestoßen. Doch diese Art der Reaktion hatte sie sich bereits seit Jahren abgewöhnt, sodass sie ihm im Gegenzug sogar noch etwas näher kam.
Sie ließ sich an den voluminösen Körper pressen und hob ihr rechtes Bein an, das sie auf seine Hüfte legte.
'Ein Hoch auf meine Gelenkigkeit!', schoss es ihr durch den Kopf.
Es war genau jene Seite, wo ihr Rock ihr ohnehin bis über das Knie reichte, sodass nun noch immer alles verborgen wurde. Außer der Haut an ihrem Bein und das war bei dem Zweiten sowieso ständig der Fall. In der Hinsicht war das für sie also nicht besonders peinlich.
Ihre linke Hand hingegen ruhte auf seiner doch eher weichen Brust, damit sie sich leicht abstützen und ihn notfalls von Dummheiten abhalten könnte.
Obwohl ihr das Geld durchaus willkommen war, was ihre Dienste bei ihm einbringen würde. Und so wie er reagierte, schätzte sie, dass sie ihm nicht mal sonderlich lange würde beschäftigen müssen, um ans Ziel zu gelangen.
Seine Stimme war ihr äußerst nahe und seine Worte hatte sie irgendwie schon erwartet, so wie er sie gesamte Zeit über bereits angestarrt hatte.
Sie wollte schon kichern und einen mehr als schwachen Widerspruch einlegen, als er abgelenkt wurde.
Der Kerl wandte sich um und Janay entglitt seinem Griff. Rasch genug hatte sie ihr Bein von ihm nehmen können, sodass sie nicht um ihr Gleichgewicht kämpfen musste.
Neugierig lauschte sie zwar der kurzen Unterhaltung, tat jedoch so, als wäre sie ihr vollkommen egal, als wären ihre Nägel viel interessanter.
Aha, sie bekam also noch eine gewisse Schonfrist.
Als er sich wieder an sie wandte, sah sie auf und legte derart viel Versprechen nach einer unglaublichen Nacht in ihren Blick sowie in ihr Lächeln, dass es ihm schwer fallen musste, nicht die Zeit bis zu diesem Moment an sie zu denken.
Danach war sie mit dem Mädchen allein. Flüchtig musterte sie ihr Gegenüber.
Sie war kleiner als sie, dunkelhaarig und schien noch sehr verklemmt zu sein oder schüchtern, wie auch immer das nennen wollte.
Da die junge Frau allerdings noch nicht wusste, wie das Schankmädchen vom Verhalten her war, nickte sie ihr mit einem freunlichen Lächeln auf den Lippen zu. Was hinter ihrer Stirn vorging, war ihr absolut nicht anzumerken.
Auch ihrer Stimme war nichts anzuhören, sie war neutral höflich, als sie meinte:"Du brauchst mir nicht viel zu erklären. Zeig mir nur, wo die Küche ist, wo ich mich melden soll mit einer Bestellung und welcher Gast noch nicht bedient worden ist." Damit war alles in Kürze gesagt, was sie von der Kleinen wissen musste.
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Re: Der Schankraum

Beitrag von Erzähler » Montag 25. Mai 2009, 20:50

Die Frau lächelte Janay jetzt schüchtern an und zeigte ihr großen, hellblauen Augen. Sie war zierlich gebaut, jedoch mit Rundungen an den richtigen Stellen, vollen Lippen und einem unschuldigen Lächeln. Der Typ von Frau, den Männer gerne mit zu sich nach Hause nahmen, der den Beschützerinstinkt in ihnen weckte und ein ganz anderer Typ als Janay. Selbst wenn sie dem gleichen Gewerbe nachgegangen wären, hätte diese Frau die Dunkelelfe wohl kaum behindert.
„Tut mir Leid, ich wollte nicht stören“, murmelte die Frau, während ihre Wangen einen rosafarbenen Ton annahmen.
„Mein Name ist Luna.“

Dann schien sie sich an die Fragen Janays zurück zu erinnern. Sie hielt inne und schüttelte kurz den Kopf.
„Verzeiht, ich musste nur daran denken, dass der Wirt ja eigentlich eine Frau hat...“, sie sagte das nicht in einem vorwurfsvollen Ton, eher in einem bedauernden.
Dieses Mädchen – oder diese Frau schien wirklich sehr verträumt und eine ganz andere Sicht von der Welt haben.
Doch dann ging sie auf Janays Fragen näher ein.
„Wenn Ihr den Schankraum betretet befinden sich zu Euer Linken zwei Türen. Eine eher mittig, gut sichtbar, hinter dem Tresen. Die Andere ganz hinten, ein wenig versteckt. Die erste führt in die Küche, die Zweite zu den Zimmern. Wenn Ihr einmal eine Verschnaufpause braucht, dann geht am Besten in die Küche, aber lasst Euch nicht vom Wirt erwischen! Er ist zwar ganz in Ordnung und das Meiste, dass er sagt, ist mehr heiße Luft, als sonst was, aber auch heiße Luft kann heiß werden.“
Bei den letzten Worten hatte Luna die Stimme gesenkt. Kein Indiz dafür, dass der Wirt doch gefährlich werden konnte, sondern eher dafür, dass sie jede Art von Ärger scheute. Aber ihr schien es Spaß zu machen Janay einzuweisen.

Doch dann erklärte sie weiter.
„In der Küche hängt eine kleine Tafel, auf die Ihr die Bestellung schreiben könnt. Wir halten hier nicht viel von unzivilisiertem herum schreien.“
Jetzt klangen ihre Worte fast schon arrogant, aber kaum ein Zyraner konnte diese Arroganz verbergen, wenn es um Sitten seiner Heimat ging.
„Ihr könnt doch hoffentlich schreiben?“
Jetzt klang sie nicht mehr arrogant, sondern einfach nur noch eifrig, Janay gut einzuweisen.
„Das Gericht wischt Ihr dann von der Tafel, sobald Ihr es entgegen genommen habt. Ein Haken bedeutet, dass der Koch sich schon daran gemacht hat es zu kochen.“
Dann verfiel sie wieder kurz in Schweigen, nur um gleich laut einzuatmen, da ihr wohl noch etwas eingefallen war. Sie schien immer eifriger zu werden, sobald sie einmal aufgetaut war.
„Ach ja, hinter dem Tresen stehen entweder der Wirt selbst oder eine große, blonde Frau, Jovana, die Bestellungen für Getränke entgegen nehmen – Bei den Göttern! Bevor ich es vergesse... Schreibt hinter das Gericht auf der Tafel auf jeden Fall die Tischnummer. Unsere Tische haben hier Nummern.“
Luna schien sich regelrecht warm geredet zu haben. Doch nun schienen ihre Erklärungen endlich ein Ende zu nehmen.

„Die Gäste sind alle bedient, außer der Herr dort rechts am hintersten Tisch. Wenn Ihr wollt könnt ihr gleich mit ihm anfangen. Keine Sorge, hier finden selten irgendwelche Prügeleien oder dergleichen statt. Wir sind da sehr zivilisiert.“
Allerdings konnte man den „Herrn“ von ihrem Standpunkt aus nicht sehen und so konnte Janay auch nicht sehen, dass der Mann wohl nicht von hier war.
„Habt Ihr noch Fragen? Der Wirt wird sicher noch einiges mit Euch zu klären haben, ich bin aber vorerst Euer Ansprechpartner. Ach ja, genau: wir sind hier alle per du... nennt mich also einfach Luna.“
Jetzt lächelte das Mädchen zum ersten Mal offen. Sie schien ihre Aufgabe für sich zufrieden stellend erledigt zu haben.

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Re: Der Schankraum

Beitrag von Janay » Montag 25. Mai 2009, 21:45

Es war niedlich, wie die Kleine rot wurde. Sie schien wirklich noch nicht viel von der Welt zu wissen, so kindlich wie sie reagierte.
Oder hatte sich Janay in der Alterseinschätzung, dass sie ungefähr gleich waren in der Hinsicht, getäuscht?
Fraulich war ihr Körper schon, das stand fest. Aber das war bei ihr selbst ebenfalls gewesen. Wie auch immer, sie würde sich ein wenig zurück halten müssen, das wars.
Knapp nickte sie und lächelte fein. "Freut mich, ich bin Janay.", gab sie zurück und war dabei auch weiterhin höflich freundlich.
Auf das Thema der Störung ging sie nicht weiter ein. Dazu schien die Kleine nicht reif genug zu sein, für diese Art der Realität. Das war für die junge Frau auch bei der Erwähnung der Gattin des Kerls deutlich, sodass genauso in dem Punkt schwieg.
Bei der Beschreibung der Örtlichkeiten warf sie lediglich kurze Blicke in die besagten Richtungen. Es war einfach und somit sollte sie sich in den wenigen Tagen problemlos zurecht finden können.
Als die andere das mit dem Rückzug bemerkte, stahl sich ein amüsiertes Funkeln in ihre Augen.
Die Kleine wurde ihr allmählich sympathisch. Vielleicht würde sie das Mädchen nicht ganz so arg ausnützen, wie sie es oft bei anderen getan und diese es auch bei ihr versucht hatten. Es war seltsam, diese für sie eher neue Einstellung, die sie der Begleitung von Nell und Alex in den letzten Wochen verdankte. Sie war befremdlich und würde einzuschränken sein, denn nicht bei jedem würde sie sich das erlauben können.
Bei dem Wort "unzivilisiert" zuckte ihre Augenbraue in die Höhe.
In ihren Augen funkelte es, als sie leicht die Schultern straffte und ein Nicken andeutete. "Natürlich kann ich schreiben."
So ungern sie das zugab, aber es war ihrer Erziehung zu verdanken, dass sie es gelernt hatte. Ihr Vater hatte damals darauf bestanden, dass auch die Mädchen das Nötigste lernten. Nur für den Fall der Fälle, dass eine von ihnen das Geschäft würde übernehmen oder für eine gewisse Zeit lang führen müssen.
Dann allerdings ergab sich noch eine Frage, die sie auch prompt stellte, da sie gerade hier her passte. "Und wo notiere ich die Getränke und Speisen, um bei der Abrechnung nichts zu vergessen?" Das wäre wichtig, da sie nicht immer nur einen Kunden hätte und diese womöglich nicht gleich zur Kasse bitten könnte.
Und noch etwas fiel ihr auf, was sie sofort auch aussprach:"Heißt das, die Gerichte werden von anderen gebracht als derjenigen, die sie aufgetragen hat?" Denn sonst hatte es keinen Sinn, die Tischnummer dazu schreiben zu müssen.
Es war ungewohnt, diese relativ viele Schreibarbeit leisten zu müssen als Schankmaid, allerdings würde ihr das nicht sonderlich schwer fallen. Zumindest glaubte sie es nicht.
Kurz darauf reckte sie sich und versuchte, den Typen auszumachen, den sie wohl als erstes würde bedienen können. Doch so wirklich konnte sie ihn nicht sehen, da sie dafür definitiv am falschen Platz stand.
Also wandte sie sich wieder an das Mädchen und nickte ihr ein weiteres Mal knapp zu. "Gut, dann eben du. Also nenn mich Janay."
Es war ungewohnt, dass ihr kein Konkurrenzkampf entgegen gebracht wurde und irgendwie war es auch ganz angenehm, mal etwas anderes.
Wenn da nicht dieser Wirt wäre! Nun ja, alles konnte sie scheinbar doch nicht haben.
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Re: Der Schankraum

Beitrag von Erzähler » Dienstag 26. Mai 2009, 12:35

„Aufschreiben?“
Besorgt schnellten Lunas Augenbrauen in die Höhe. Sie schien jetzt wohl nicht so recht zu wissen, was sie sagen sollte.
„Nun... der Wirt erachtet es als Kosteneinsparung, wenn wir die Tafel in der Küche haben und die Getränke müssen wir uns merken. Aber keine Sorge, das funktioniert schon ganz gut. Die Taverne ist auch nicht immer so unberechenbar gefüllt, wie heute. Außerdem haben wir hier wohl die ruhigste Taverne in ganz Celcia.“
Auch sie schien nicht ganz zufrieden mit der Regelung, aber was sollte sie machen? Sie konnten unmöglich Papier fordern, denn das wäre viel zu teuer und ständig mit vor Tinte tropfenden Federn herum zu rennen, das wäre auch nicht gerade vom Vorteil.
„Somit erübrigt sich auch die Frage, wegen den Tafeln“, erklärte Luna jetzt weiter, „natürlich bringt Ihr das Essen zu den Gästen. Die Tischnummern helfen Euch nur, dass Ihr nach zwanzig Minuten, oder je nachdem wie lange es dauert, noch wisst welcher Tisch genau dieses Essen wollte.“

Als Janay auch von ihrer Seite das „du“ anbot lächelte Luna sie freundlich an.
„Wenn du also jetzt keine Fragen mehr hast, widme dich dem neuen Gast. Wenn doch frage einfach. Du musst nur verstehen, dass ich nicht mehr all zu viel Zeit habe. Ich fürchte das Essen für die Gruppe da hinten ist bald fertig.“
Sie warf einen unruhigen Blick zu einer Gruppe von Männern.
„Trinkgeld darfst du selbstverständlich behalten. Wegen dem Lohn weiß ich nicht, was du da mit dem Wirt ausgehandelt hast.“
Sie strich sich unruhig über die Schürze und blickte Janay erwartungsvoll an. Entweder würde sie jetzt noch ein paar Fragen beantworten müssen oder aber Janay würde gleich ihren ersten Kunden bedienen.

Was Janay jedoch genau unter einem Kunden verstand, das ahnte Luna nicht einmal.

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Re: Der Schankraum

Beitrag von Janay » Dienstag 26. Mai 2009, 14:05

Eine Augenbraue hob sich minimal wie von alleine.
Anscheinend hatte sie die Kleine aus dem Gleichgewicht ihrer eigenen Rede gebracht. Nun ja, sie hatte schließlich noch ein halbes Kind vor sich, da konnte so etwas leicht passieren.
Allerdings wanderte ihre Augenbraue noch höher und ein Schmunzeln legte sich auf ihre Lippen.
Aha, wem welches Essen gehörte, konnten sie sich während der Zubereitung nicht merken, dafür jedoch wie viel die Gäste zu zahlen hatten.
Gedanklich schüttelte sie den Kopf. Dieses System war... Sie wollte diese Überlegung nicht weiter führen, sonst hätte sie womöglich noch etwas entsprechendes gesagt.
Also würde sie es wie immer machen, immerhin kellnerte sie nicht das erste Mal und hatte auch schon in weitaus überfüllteren Schenken den Überblick behalten können. Das mit der Tischnummer... ja, vielleicht würde sie sich diese minimale Hilfe nehmen, vielleicht aber auch nicht. Für das würde ihr Gedächtnis auch noch ausreichen können.
Nach einigen Momenten kehrte ihre Augenbraue wieder an ihren Platz zurück und sie nickte Luna lächelnd zu. "Nein, keine Fragen derweil. Dann fange ich mal an."
Nell und Alex würden so schnell nicht zurück zum Wagen kommen, also hatte sie erst einmal Zeit. Grüßend nickte sie ihrem Gegenüber noch ein letztes Mal zu, dann wandte sie sich ab und schlenderte mit wiegenden Hüften auf den abgesprochenen Tisch zu.
Ihr Blick glitt flüchtig und unauffällig über den Mann.
Da sie selbst erst seit kurzem in der Stadt weilte, konnte sie nicht sagen, ob er von hier oder von auswärts kam. Dass er anders von der Kleidung her aussah als der Rest, das fiel ihr schon auf, konnte allerdings genauso gut heißen, dass er einfach mehr Geld besaß.
Wie auch immer, sie würde sich damit arrangieren können, mit ihm ins Bett zu steigen. Immerhin hätte sie den Wirten auch ertragen und das wäre schon heftig gewesen.
Umso leichter fiel es ihr nun, den Gast vielversprechend anzulächeln.
Mit einer Hand, der linken, stützte sie sich auf die Tischplatte. Die andere stemmte sie in die Seite und präsentierte ihm auf diese Art einen guten Ausblick auf ihre Vorderseite.
"Hallo, mein Süßer!", sprach sie ihn an und hatte dabei einen rauchigen Unterton in ihrer Stimme, die Männer so gerne hörten, um in Stimmung zu kommen. "Was darf ich dir denn bringen? Willst du nur etwas trinken oder auch eine kleine Stärkung?"
Sie beugte sich etwas weiter vor und ihr Lächeln wurde um eine Spur breiter.
Ihre Augen funkelten und sie hoffte, dass er ausreichend Interesse an ihr hatte, in ihren Pupillen zu versinken oder vielleicht schon etwas tiefer in ihrem Ausschnitt.
Die Stimme senkte sie weiter und gab ihr so noch mehr einen verführerischen Klang. "Oder steht dir eventuell der Sinn nach..." Janay legte eine flüchtige Kunstpause ein, während sie den Abstand weiter um einige Zentimeter verringerte. "... anderen Vergnügungen?"
Sie verharrte in ihrer derzeitigen Position.
Nahe genug, dass er sie berühren und auf seinen Schoß ziehen konnte, wenn er es wollte. Und gleichzeitig entfernt genug, dass sie sich zurück ziehen konnte, ohne sich zu blamieren, sollte er ablehnen.
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Re: Der Schankraum

Beitrag von Erzähler » Dienstag 26. Mai 2009, 23:47

Als Janay Luna zugenickt hatte, wandte sich auch diese schnell um und eilte in Richtung Küche.
Janay musste sich jetzt erst einmal durch eine Menge Leute zu dem Gast durchschlagen, die auch noch zum Teil vor Nässe trieften! Doch sie fand schlussendlich den Weg zu dem einsamen Mann.

Der Mann schien aus den Wäldern zu kommen, wohl ein Waldläufer oder Jäger. Allerdings zeugten die Stoffe von einer Eleganz, die man entweder durch teures Geld erwerben konnte oder aber auch durch elfische Abstammung erhielt.
Er trug einen dunkelgrünen Kapuzenumhang mit einer goldenen Schnalle. Die Kapuze hatte er zurückgeschlagen und gab den Blick auf langes, silbriges Haar frei. Janay hätte nicht einmal mehr seine Ohren zu sehen brauchen, um zu wissen, dass in seinen Adern elfisches Blut floss.
Doch irgendetwas fehlte in seinem Gesicht. Ja, er war hübsch, zeigte keine Spuren von Bartwuchs, hatte leicht spitze Ohren und sehr feines Haar, das er auf die traditionelle elfische Art lang und offen trug, aber sein Gesicht war zu markant und nicht ebenmäßig genug, seine Augen zeigten zwar auch eine hübsche, blaue Färbung, aber hatten noch lange nicht die Tiefe eines Elfen.
Er hatte einen teuer aussehenden Langbogen neben sich abgestellt, gut, aber er schien nicht von Elfen hergestellt. Gravierungen im Holz wiesen deutlich auf seine pelgarische Herkunft hin.
Janay hatte es hier also eindeutig mit einem Halbelfen zu tun.
Im Prinzip nicht schlecht, denn einen Vollblutelfen hätte ihre dunkelelfische Aura sicherlich abgeschreckt. Doch es war natürlich auch nicht einfach einen Halbelfen richtig einzuschätzen.

Als sie ansprach blickte er überrascht auf. Er musterte sie für einen Moment, dann zeigte sich ein zufriedenes Lächeln auf seinen Lippen. Er nahm den Zeigefinger zwischen die Lippen, während sie ihn nach Essen oder Trinken fragte.
Sein Blick konnte es jedoch schon mit ihrer Verruchtheit aufnehmen, als die Frage nach Essen und Trinken beendet war.
Seltsam, jetzt wirkte er noch viel menschlicher als kurz zuvor. Er hielt ihren Blick locker stand als sie sich vor beugte. Fast schon fordern erwiderten seine Augen ihren Blick. Kurz rutschte er hinab in ihren Ausschnitt, nur um ihr gleich wieder in die Augen zu sehen. Seine Augen schienen sie förmlich auszuziehen.
Ja, dieser Halbelf hatte von Anfang an begriffen für was die Dunkelelfe hier bediente.
Als Janay die letzte Frage aussprach sah er ihr noch tiefer in die Augen, eher er sie zu sich auf den Schoß zog.
Er küsste ihr sanft den Nacken, ohne jedoch ihre Haare verrutschen zu lassen und dann sprach er zum ersten Mal mit einer tiefen, nicht ganz so wohlklingenden Stimme, wie üblich bei Elfen, aber mit einer durchaus angenehmen zu ihr:
„Ich glaube mir steht der Sinn eher nach anderen Vergnügungen.“
Sanft biss er ihr in die Schulter.
„Allerdings habe ich besondere Vorlieben. Seid Ihr auch bereit von dem üblichen langweiligen Spiel abzuweichen und Euch einmal ganz mir hinzugeben? Ich würde Euch dafür zwei Drachmen bezahlen. Kein Freudenmädchen in der ganzen Stadt dürfte an einer Nacht so viel verdienen.“
Seine Stimme war sehr rauchig geworden und er hauchte ihr sanft einen Kuss auf die Wange.
Janay spürte wie seine Männlichkeit sich, bei dem Gedanken an eine Nacht mit ihr, erhärtete.

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Re: Der Schankraum

Beitrag von Janay » Mittwoch 27. Mai 2009, 00:23

Wie sie schon zuvor bemerkt hatte, sprach sein Äußeres sie durchaus an.
Und dass er trotz sichtbarer elfischer Abstammung nicht vor ihr zurück wich, wertete sie als ein gutes Zeichen. Einer ihrer Art war er wohl nicht, dazu war seine Haut zu hell.
Aber vielleicht war er auch nicht reinblütig.
Wie auch immer, ihm schien ihr Aussehen ebenfalls zu gefallen.
Dass Dinge von ihm sie an Pelgar erinnern könnten, ignorierte sie wohlweislich, denn es hätte ihre Stimmung erheblich verdorben. An diese Stadt wollte und würde sie nicht denken.
Als sie ihm ihr Angebot vorgeschlagen hatte, konnte sie deutlich in seinem Gesicht ablesen, dass er sie verstanden hatte. Allerdings auch eine gewisse Menschlichkeit zeigte sich nun in seinen Zügen und erhärtete ihre Vermutung, dass er nicht nur zu einer Rasse zählte.
Dass sein Blick in ihren Ausschnitt wanderte, war von ihr bewusst so provoziert worden.
Doch es erstaunte sie, dass er es so schnell schaffte, ihr wieder direkt in die Augen zu sehen.
Für einen Moment befürchtete sie schon, er wäre trotz allem nicht vollständig mit ihr zufrieden und würde ablehnen.
Dann aber zog er sie plötzlich auf seinen Schoß und jeglicher Zweifel an seinem Gefallen an ihr schwand.
Dass seine Lippen einen wohligen Schauder über ihren Rücken jagten, war legitim. Anscheinend war der Mann auch gewillt, ihr ein wenig Vergnügen zu bereiten. Das würde die Arbeit natürlich um einiges einfacher machen.
Seine Stimme in ihren Ohren wies auch wieder daraufhin, dass in seinen Adern nicht nur Elfenblut floss. Trotzdem stufte sie den Tonfall als recht angenehm ein, da er eher tief war.
Sie wollte auf seine Antwort schon kichern und sich ihm zuwenden, damit sie ihm ins Gesicht sehen konnte, als er in ihre Schulter biss. Es tat nicht ernsthaft weh, jedoch kam es so überraschend, dass sie die Luft scharf durch die Nase einsog.
Ohne, dass sie es verhindern konnte, schlug ihr Herz um einen Flüchtigkeit schneller.
Der Typ hatte es also ein wenig eilig! Oder er wollte tatsächlich einfach nur sie in Stimmung bringen, weil es danach wohl schnell vorbei sein würde? Beides war möglich und mit beidem hatte sie nicht gerechnet.
In Wahrheit hatte sie angenommen, als sie ihn so einsam an dem Tisch hatte sitzen sehen, dass er sich mehr zieren oder vielleicht überhaupt vorerst ihre Dienste ablehnen würde.
So rum jedoch war es ihr durchaus recht.
Bei der Erwähnung, er hätte spezielle Vorlieben, horchte Janay auf. Allerdings wurde er nicht ausführlicher, was diese denn betrafen.
Der Preis hingegen war gewaltig hoch! So hoch, dass sie es nicht verhindern konnte, dass sie minimal zusammen zuckte.
Seine Lippen auf ihrer Wange und seine Bereitschaft, ihre Dienste in Anspruch zu nehmen, konnte sie zwar spüren, doch nahm sie dies im Moment eher am Rande wahr.
Zweifel schlichen sich in ihre Gedanken und sie wandte sich in seiner Umarmung herum, sodass ihre Beine nun zwischen den seinen herab baumelten und sie lediglich auf dem rechten Oberschenkel saß.
Dann hatte sie sich endlich wieder im Griff, was sich in dem herausfordernden Funkeln in ihren Augen sowie durch ihr leicht schelmisches Grinsen zeigte. "So, Vorlieben hat mein Hübscher also?"
Die junge Frau beugte sich soweit vor, dass sie nur noch wenige Millimeter von seinem Gesicht trennten und sie nur die Lippen spitzen musste, um ihn zu küssen. Auf diese Art konnte er den Duft ihres Parfüms, das sie zuvor aufgelegt hatte, wahrnehmen und es schon einmal genießen.
Die Stimme senkte sie ebenfalls zu einem dunklen, vielversprechenden Tonfall:"Würde mein Hübscher mir auch verraten, um was es sich dabei handelt, dass er bereit ist, diesen Preis zu zahlen?"
Das war äußerst wichtig, denn irgendwo hatte auch sie eine Grenze. Und sollte er diese nicht überschreiten, würde sie an diesem ersten Abend in Zyranus schon ein Wahnsinnsgeschäft machen!
Ihren linken Arm hatte sie um seine rechte Schulter gelegt und die Hand unter sein langes Haar geschoben. Mit den Fingern kraulte sie sanft seinen Nacken.
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Re: Der Schankraum

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 27. Mai 2009, 16:59

Der Halbelf bemerkte, dass Janay bei seinen "besonderen Vorlieben" aufhorchte.
Doch sie würde bei dem Preis nicht ablehnen können, das wusste er. Er würde das Geld nicht vermissen, seine Familie gehörte zu den einflussreichsten in ganz Zyranus. Allesamt waren sie hochrangige Magier und das Vermögen wurde von Generation zu Generation weiter vererbt und vergrößert.
Wenn sich unter ihren Reihen nicht so schwarze Schafe fanden, wie eben jener Halbelf, der gern besonderen Vergnügungen nachging und das Geld nur so verprasste. Dann wurde es nicht schwer das Vermögen weiterhin auszuweiten, sondern auf zu passen, dass das Geld nicht weniger wurde.
Rey, wie sich der Halbelf gerne abkürzte wollte nun aber diese Frau, mit ihrem ganz besonderen Charme und er wollte sie auf seine Weise nehmen.

Als sich Janay nun umdrehte und nur noch auf seinem rechten Schenkel saß fühlte er sich ihr noch näher und schloss die Hände hinter ihrem Rücken, sodass sie eine zusätzliche Lehne hatte - und er sie ganz in seinen Händen.
Dann beugte sie sich vor, wenige Millimeter vor seinem Gesicht hielt sie inne. Ihm gefiel es, wie sie ihn "Hübscher" nannte. Der Geruch ihres Parfüms benebelte seine Sinne. Er sog es ganz in sich auf. Das konnte wirklich eine schöne Nacht werden.
"Ich möchte, dass Ihr Euch mir ganz hingebt. Gefesselt vor mir, müsst Ihr Eure Unterwürfigkeit während des Aktes mir demonstrieren", raunte er ihr ins Ohr.
"Keine Sorge, ich möchte Euch nicht verletzen. Eine Drachme bekommt ihr vor dem Akt, als Absicherung, die Andere danach", raunte er ihr ins Ohr.

"Wäre das machbar für Euch?"
Er sah ihr tief in die Augen.
"Ich verspreche Euch auch, dass mein bestes Stück Euch nicht enttäuschen wird."
Ohne weiter ihre Antwort abzuwarten presste er seine Lippen auf die der Dunkelelfe und versuchte seine Zunge in ihren Mund zu schieben, gleichzeitig wollte er sie näher zu sich heran ziehen, um alles ihres Körpers zu spüren.
Dann hielt er wieder kurz inne und flüsterte ihr ins Ohr:
"Und vergesst das Geld nicht, das ihr bekommen werdet."

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Re: Der Schankraum

Beitrag von Janay » Mittwoch 27. Mai 2009, 17:55

Das Misstrauen in ihr wollte nicht mehr verklingen. An dem Preis musste ein starker Haken, diese Vorlieben konnten einfach nicht harmlos sein!
Seine Hände auf jeden Fall legten sich zielsicher auf ihren Rücken, als sie ihre Position änderte.
Einerseits konnte sie sich dadurch ein wenig entspannen, er würde ein nach hinten Kippen verhindern. Andererseits... es würde so um eine Spur schwieriger werden, sich aus seinen Griffen wieder zu befreien, sollte das nötig werden. Und bisher war sie sich dessen noch nicht sicher.
Dann endlich, kurz bevor sie sich hätten küssen können, gab er ihr eine knappe Beschreibung seiner Vorlieben.
Das war alles?
Beinahe hätten sich ihre Augen ungläubig geweitet.
Natürlich, gefesselt zu werden bedeutete auch für eine Frau aus ihrem Metier ein gewisses Risiko. Allerdings würde es ausreichend Gelegenheiten geben, wie sie wieder befreit werden könnte.
Unterwürfigkeit war da schon ein anderes Thema... Janay war nicht der Typ dafür, jedoch hatte sie es in den letzten vier Jahren allmählich gelernt. Trotzdem, es würde nicht einfach für sie werden, nicht doch irgendwann die Oberhand zu übernehmen. Männer wurden nun einmal lieber verwöhnt, als dass sie selbst die gesamte Arbeit hatten.
Seine Versicherung, dass er ihr keine Verletzungen zufügen würde, verschaffte ihr etwas Erleichterung. In der Tat war es auch in dieser Hinsicht ein Risiko, sich von einem Kunden fesseln zu lassen. Blaue Flecken oder gar schlimmeres konnte sie sich nicht erlauben, ganz abgesehen davon, dass sie nicht veranlagt dazu war, Schmerzen gerne zu haben.
Sein Blick versuchte den ihren fest zu halten.
Ihr Misstrauen verklang allmählich, obwohl es noch nicht völlig ausgeräumt war.
Dennoch, sie hatte sich wieder fest im Griff und öffnete leicht den Mund. Dabei hob sie ihre zweite Hand und strich damit wie ein Hauch über seine Wange.
Ihre Lippen schlossen sich erneut und kräuselten sich zu einem feinen Grinsen.
Nach diesem kleinen Spielchen wollte sie ihm eine Antwort geben und auch noch etwas klar stellen, was für sie zu den Bedingungen für diesen Handel gehörte.
Aber da sprach er nicht nur weiter, machte eine vielversprechende Aussage, sondern überbrückte auch plötzlich das letzte bisschen Distanz zwischen ihnen. Ein wenig zu grob für ihren Geschmack küsste er sie und seine Zunge verlangte Einlass zwischen ihre Lippen.
Da sie sich stumm zumindest auf einen Teil des Geschäftes einließ, gewährte sie ihm das. Ihr Mund öffnete sich und ihre eigene Zunge "begrüßte" den Gast, indem sie ihn langsam umkreiste.
Ebenfalls gewährte sie ihm den Wunsch, sie näher bei sich zu spüren. Um es ihm einfacher zu machen, änderte sie ihre Position. Leicht erhob sie sich, ohne von seinen Lippen zu lassen und setzte sich auf ihn wie in einen Sattel. Ihre Beine schlossen seine Hüfte ein und berührten hinter ihm den Boden.
Beide Arme schlang sie um seinen Nacken und rutschte soweit vor, dass sie auch sein bestes Stück berührte.
Er war es, der entschied, dass der Kuss unterbrochen wurde und sie ließ es zu.
Ein Grinsen huschte über ihre Lippen.
Ja, das Geld war schon verlockend. Trotzdem, sie hatte Prinzipien und gerade nach den Erlebnissen in Jorsa würde sie davon bestimmt nicht abweichen!
Erneut legte sie ihm die Fingerspitzen ihrer rechten Hand auf die Wange. "Dein Angebot ist sehr vorteilhaft für mich, das gestehe ich ein. Allerdings wirst du bestimmt verstehen, dass ich es nicht vorbehaltlos annehmen kann." Sie neigte den Kopf und fixierte nun ihrerseits seinen Blick. "Wenn ich dir zusage, dass du mich fesseln darfst, wirst du es dann so tun, dass ich mich jederzeit befreien kann, wenn es will?"
Das war ihr sehr wichtig. Sollte er nämlich zu weit gehen und sich nicht durch Worte davon abhalten lassen, müsste sie es mit Gesten tun.
Die junge Frau wartete auf seine Antwort und änderte nichts an ihrer Haltung.
Nun würde alles davon abhängen, ob er ihr zustimmte oder nicht. Bei letzterem würde sie diesen Handel ausschlagen, egal, wie viel Geld ihr dadurch verloren ging. Und sie hoffte, dass ihm das klar war, denn zwingen konnte sie niemand zu irgendetwas.
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Re: Der Schankraum

Beitrag von Erzähler » Donnerstag 28. Mai 2009, 18:47

Dass Janay seinen Kuss ohne zu Zögern erwiderte gefiel Rey. Es bewies ihm, dass er eine gewisse Macht darüber verfügte, was sie gemeinsam taten und genau das vermisste er sonst in seiner Familie so. Natürlich ging diese Macht mit einem Versprechen von viel Geld einher, aber das kümmerte ihn nicht.
Er wäre nach dieser Nacht so erleichtert. So erleichtert.
Sie drückte ihren Körper fest an seinen und berührte einige sehr empfindliche Stellen, die große Lust in ihm auslösten.
Er war den ganzen Abend auf der Suche nach einer Hure gewesen, denn nur sie konnten ihm Erleichterung ohne Probleme hinterher verschaffen. Aber das war in dieser so zivilisierten Stadt gar nicht einfach gewesen, entnervt war er in die Taverne gegangen, hatte seinen "Balast" abgeladen und sich richtig betrinken wollen. Doch dann war die schöne Frau gekommen und es schien als würde sich der Abend noch zu einer heißen Nacht entwickeln.

Jetzt fragte sie ihn allerdings, ob sie die Fesseln lösen durfte.
Ein wenig erschlaffte seine angeregte Haltung, aber so war es immerhin besser als überhaupt kein Freudenmädchen. Sie würde sich wenigstens fesseln lassen und ihm die Oberhand gewähren.
Er spielte mit seinem Finger an ihrem Oberschenkel und fuhr in wellenartigen Linien immer weiter hinauf. Er bermerkte die straffe Haut und die Festigkeit der Schenkel und das ließ ihn zu seinem Entschluss kommen.
"Von mir aus so, dass ihr sie jeden Moment lösen dürft", meinte er.
"Aber tut zumindest so, als könntet Ihr dies nicht. Und wenn ihr zu Eurem Höhepunkt kommt möchte ich, dass Ihr mir ins Ohr sagt, was für ein guter Führer ich bin."
Gegen Ende war seine Stimme immer leiser geworden. Ja, er hatte diese Vorlieben. Das waren seine ganz eigenen Perversionen und für das und noch für viel mehr war er bereit zwei Drachmen zu bezahlen.
Dann klopfte er ihr leicht auf den Schenkel.
"Können wir? Bedenkt, dass Ihr nach dieser Nacht bequem durch die ganze kalte Jahreszeit kommt."

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Re: Der Schankraum

Beitrag von Janay » Freitag 29. Mai 2009, 14:27

Die junge Frau konnte spüren, wie der Kunde sich etwas von ihr zurück zog. Gerade noch hatte er sie an sich gedrückt und nun ließ er lockerer.
Hatte sie ihn verärgert? Wenn ja, mit was? Vielleicht wegen der Sache mit den Fesseln. Aber was glaubte er denn?! Dass sie sich einem wildfremden Mann, egal, welchen Preis er zu zahlen bereit war, vollkommen auslieferte?! Wenn dem so war, war er wirklich ein Traumtänzer.
Doch so ganz schien er noch nicht das Interesse an ihr verloren zu haben, denn sein Finger begann, über ihren nackten Oberschenkel zu streicheln.
Sie ließ es geschehen, obwohl sie sich noch nicht sicher war, ob sie ihm wirklich alles geben würde.
Dann allerdings gab er ihrer Bedingung nach.
Ihr Grinsen wurde leicht herausfordernd und in ihren Augen blitzte es triumphierend auf.
Seinen speziellen Wunsch merkte sie sich, wenngleich sie nicht daran glaubte, dass er sie zu ihrem Höhepunkt bringen würde. Wie auch immer, sie konnte so etwas glaubhaft vorspielen und das zählte.
Nun näherte sie sich ihm und beugte sich zu seinem Ohr. "Ist es dir so recht, mein Hübscher?", gurrte sie und ließ ihren warmen Atem auf seine Haut treffen.
Bewusst hörbar holte sie Luft und hauchte ihm einen Kuss direkt unter sein Ohr.
Sie konnte zufrieden sein. Er gewährte ihr ihre Bedingung und würde nichts an dem Preis ändern. Außerdem hatte er ihr versichert, dass er sie nicht verletzen würde. Und sofern sich an diesen Punkten nichts änderte, würde sie eines ihrer besten Geschäften machen.
Seine Frage klang ungeduldig und ganz so, dass er endlich zur Sache kommen wollte.
Ihre rechte Hand glitt an ihm herunter und sie grinste ihn an, als sie flüchtig sein bestes Stück berührte. "Ich würde sagen, wir können.", bemerkte sie und kicherte leise.
Geschickt entwand sie sich seinem Griff und stand auf.
Grinsend sah sie auf ihn herab und hielt ihm ihre Hand hin.
Zwar wusste sie nicht, welches Zimmer sie würden benutzen können, aber ihr war gesagt worden, wo sie sich befanden. Dort würde man schon den passenden Raum ausmachen können.
Doch bevor sie ihn tatsächlich dort hin führen konnte, wandte sie sich noch mal zu ihm um und fragte mit leicht angehobener Augenbraue:"Besitzt du etwas zum Fesseln oder muss ich mich darum noch kümmern?"
Denn Janay hatte keine Ahnung, wo sie ein derartiges Spielzeug würde auftreiben können.
Ob das dem Wirten gefallen würde, wenn er nicht den ersten Treffer landen durfte?
Innerlich lachte sie.
Tja, diese verdorbene Nahrungslieferung war ihr wirklich zugute gekommen!
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Re: Der Schankraum

Beitrag von Erzähler » Samstag 30. Mai 2009, 15:19

Als Janay aufsprang machte sich warme Vorfreude in dem Halbelfen breit. Zweideutig grinsend nahm er ihre Hand und stand auf. Schön, dass es gleich so schnell gegangen war, damit hatte er nicht gerechnet.
Rey blickte sich kurz im Raum um. Die Schenke füllte sich jetzt in den Abendstunden zunehmend, kaum jemand interessierte sich für ihn und sein Freudenmädchen. Dennoch schlug er seine Kapuze nach oben. Immerhin kam er aus einer angesehenen Familie und die durften sich nicht erlauben bei solchen Vorhaben entdeckt zu werden.

Wegen der Frage nach den Fesseln lächelte er nur.
"Werte Frau, ich bin ein Waldläufer und Naturmagier, glaubt Ihr ernsthaft ich habe kein Seil dabei? Die Hälfte meiner Zeit verbringe ich im Wald - die Andere hier in dieser verdammt versnobten Magierstadt."
Er machte keinen Hehl daraus, dass er nicht viel von Zyranus hielt.
Seine Worte hatte er mit einem kleinen Anflug von Arroganz ausgesprochen.
Nun, vielleicht steckte doch mehr von dieser Stadt ihn ihm, als er glaubte.
Dann schulterte er seine Sachen, samt dem Köcher und nahm seinen teuren Bogen in die Hände.
Seine Laune war auf dem Höhepunkt, als sie sich in Richtung der Zimmer aufmachten.

Doch plötzlich trat der fette Wirt ihnen in den Weg. Rey verdrehte genervt die Augen. Was wollte der jetzt noch? Seine perfekte Nacht zerstören? Anders konnte er seinen Ballast nie loswerden!
Doch damit der Wirt ihn nicht erkannte blickte Rey stur auf seine Füße oder wahlweise aus dem Fenster hinaus.
Die Wetterlage hatte sich jetzt immerhin wieder beruhigt. Es war nun wieder etwas aufgeklart und die Sonne sandte ihre schwachen, abendlichen Strahlen durch die Fenster in die Taverne.

Doch den Wirt interessierte gerade nur Janay. Er hatte sie, nachdem die Geschichte mit dem Gemüse geklärt worden war, gesucht. Und wie es aussah bandelte sie schon mit ihrem ersten Kunden an.
Dabei hatte er sie zuerst nehmen wollen! Das war eine Sache der Ehre!
Zornesröte hatte seine Wangen gefärbt und mit einem fiebrigen Glitzern in den Augen hatte er Janay am Handgelenk gepackt.
"Was soll das? Wir hatten doch etwas verabredet!"
Damit die anderen Gäste nichts mitbekamen, schließlich war er ein verheirateter Mann, hatte er seine Stimme gesenkt doch durch die Wut, ja Eifersucht, war sie merkwürdig kratzig geworden.

Dann brach aber sein Geschäftssinn durch.
Das Glitzern in seinen Augen verschwand und machte einem geschäftigen Lächeln Platz.
"Dafür möchte ich, dass Ihr zwei Nächte mit mir verbringt, schließlich habe ich als Wirt das Vorrecht! Von mir aus nehmt Euch mit dem Jüngling ein Zimmer, sofern Ihr mir meine Bitte erfüllt. Wenn Ihr dies nicht tut, nun dann schaut wo Ihr ihn bumst! Und andere in Zukunft auch!"

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Re: Der Schankraum

Beitrag von Janay » Dienstag 9. Juni 2009, 01:02

Im Gegensatz zu ihrem Kunden schenkte Janay dem gefüllten Schankraum wenig Beachtung.
Bisher hatte sie der Typ von vorhin nicht wieder angesprochen und sie wollte nicht, dass er sich durch irgendwelche Gestik in seine Richtung dazu aufgefordert sah. Immerhin hatte sie gerade ein saftiges Geschäft vor sich und da wollte sie bestimmt alles, nur nicht gestört werden!
Als er auf ihre Frage antwortete, hob sie minimal ihre Augenbraue an.
Es amüsierte sie, dass er sich die Kapuze erneut über den Kopf gezogen hatte, ganz so, als hätte er Angst gehabt, entdeckt zu werden. Andererseits... bei dem Geldbetrag, den er bei ihr lassen würde, musste er vermögend sein. Und da wäre sie an seiner Stelle ebenfalls vorsichtig.
Ihre Lippen kräuselten sich zu einem Grinsen.
Dass er die Stadt Zyranus nicht zu mögen schien, überging sie kurzerhand. Sie war noch nicht lange genug hier, um auch nur irgendein Urteil sich darüber bilden zu können.
Die Sache mit dem Wald jedoch... Das ließ darauf schließen, dass er seinen Körper im Griff hatte und somit auch sein Wort einhalten würde, ihr nicht körperlich weh zu tun.
Alles wirkte, als würde es zu ihrer Zufriedenheit laufen können. Bis der Wirt ihren Weg kreuzte.
Das Grinsen verschwand nicht aus ihrem Gesicht, wenngleich sie fragend eine Augenbraue hochzog, als sie ihn ansah.
Was hatte er denn?
Hinter sich konnte sie ihren Kunden spüren, denn sie war abrupt stehen geblieben. Nun streifte sie mit ihrem Hinterteil leicht an seiner Hose, wenngleich sie sich bemühte, sich nicht provokant zu bewegen. Das war ihr derart in Fleisch und Blut übergegangen, dass sie sich tatsächlich zurück halten musste diesbezüglich.
Lange musste sie allerdings ohnehin nicht an sich halten, denn sie wurde überraschend grob von dem Wirten am Handgelenk gepackt und zu ihm gezogen.
Jetzt musste sie sich eher darum bemühen, ihre Maske auf ihrem Gesicht aufrecht zu erhalten, damit niemand etwas von ihren wahren Gedanken erahnen konnte.
Seine Worte erstaunten sie kaum, dafür seine Stimme.
Was denn, würde dieser Mann sie etwa als ihren Besitz ansehen? Na, da konnte er sich aber auf etwas gefasst machen, denn sie würde hier ohne zu zögern wieder weggehen, sobald sie es für angebracht hielt! Und diese Zeitspanne schien sich gerade erheblich zu verkürzen.
Dann allerdings, noch ehe sie darauf etwas passendes erwidern konnte, sprach er weiter und sein Gesichtsausdruck hellte sich auf.
So, das war also des Pudelskern. Er wollte einfach nur den ersten Stich landen, mehr nicht.
Obwohl Janay ihr Gegenüber alles andere als attraktiv oder überhaupt sympathisch fand, hatte sie keine Probleme damit, auf sein Verlangen einzugehen.
Sie legte ihre freie Hand auf seine und befreite sich sanft aus dem Griff seiner Finger. Dabei unterbrach sie nicht den Blickkontakt zu ihm. "Aber, aber, wer wird denn hier gleich so aufbrausend sein? Wir wollen doch nicht, dass jemand Euch hört und denkt, Ihr seid eifersüchtig auf Eure Kundschaft!", gurrte sie und verminderte von sich aus den Abstand zu ihm.
Während sie hoffte, dass ihr anderer Kunde sich nicht einmischen oder ihr das übel nehmen würde. Jedoch anders würde sie wohl kaum zu dem vorteilhaften Geschäft kommen, das sie schon vor Augen hatte.
Die junge Frau streckte sich und hauchte dem Wirten ins Ohr:"Wenn Ihr wollt, werde ich jetzt mit meinem..." Sie zögerte flüchtig und betonte das nächste Wort besonders, um keinen Zweifel daran zu lassen, dass er sie bezahlen würde. "... Bekannten eines der Zimmer aufsuchen. Sobald ich mit ihm fertig bin und Ihr alle Gäste bedient habt, gehöre ich den Rest der Nacht Euch."
Was wohl nicht besonders lange dauern würde, so scharf, wie er auf sie war. Wie auch immer, damit sollte sie ihn vorerst zufrieden stellen, dass sie sich wieder dem anderen widmen konnte.
Es wäre schließlich äußerst bedauerlich, wenn sie ihn durch die Ungeduld und Unbeherrschtheit des Wirten verlieren würde.
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Re: Der Schankraum

Beitrag von Erzähler » Sonntag 14. Juni 2009, 21:39

Als Janay ihre Finger aus seinen Händen löste, aber sofort eine Hand auf seinen Arm legte, beruhigte sich der Wirt.
„Aber, aber, wer wird denn hier gleich so aufbrausend sein? Wir wollen doch nicht, dass jemand Euch hört und denkt, Ihr seid eifersüchtig auf Eure Kundschaft!“
Der Wirt ließ sich von den Worten der Dunkelelfe einlullen und die Wut aus seinen Augen schwand. Sie hatte ja Recht; das war nur zahlende Kundschaft. Bei diesem Gedanken besah er sich den Herrn genauer. Viel konnte er nicht erkennen, der Mann hatte sich komplett in seinem Waldläuferumhang verkrochen und die Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Dennoch gab es dem Wirt einen Stich, dass er nicht der Erste sein durfte, denn das nagte einfach an seinem Stolz.
Sie hauchte ihm jetzt noch weitere Versprechen ins Ohr, sprach aber in seinen Ohren nur von einer Nacht. Der Stachel war also gezogen, doch ein neuer bahnte sich gerade seinen Weg.
„Ich sprach von zwei Nächten“, murrte der Wirt. Doch er hielt Janay nicht länger fest.
„Gut, gegen Mitternacht schließt die Taverne. Zimmer 8, im oberen Stockwerk ist frei, erwartet mich dort. Mit dem hier könnt Ihr im Erdgeschoss Zimmer 3 beziehen.“
Der Wirt genoss es sichtlich wieder Befehle geben zu können, doch dann trollte er sich.

Rey, der sich die ganze Zeit im Hintergrund gehalten hatte, rührte sich nun wieder. Ihm hatte die Sache mit dem Wirt absolut nichts ausgemacht. Er war nicht so naiv, er wusste, dass eine Hure sich niemals nur einem Mann versprach. Doch dafür konnte man Huren auf unverbindliche Weise kaufen.
Eine unbezahlbare Eigenschaft, dachte er bei sich.
Aber dann gab er sich einen Ruck und trat auf Janay zu.
„Lasst uns doch in das Zimmer gehen, das er für uns vorgesehen hat“, sagte er und ging voraus.
Er hatte schon oft genug in der Schenke genächtigt, um zu wissen, wo sich die Gästezimmer befanden. Im Erdgeschoss waren sie billiger, während sich im ersten Stock die befanden, die für Gäste mit dem besonderen Kleingeld vorgesehen waren.

Rey trat durch die Türe und fand sich dann in einem Flur wieder, in dem sowohl Fußboden, Decke, als auch Wände komplett mit Holz vertäfelt waren, das gab ihm ein sehr angenehm warmes Aussehen. Es befanden sich keine Fenster im Flur, nur links, rechts und geradeaus insgesamt fünft Türen – und eine Treppe, die wohl zu den oberen Stockwerken führte. Hier roch es nicht mehr nach Essen, sondern schlichtweg nach Holz. Allerdings war es hier für eine Schenke recht sauber und ordentlich. Auch die Teppiche am Boden schienen nicht billig gewesen zu sein. Magier schienen wirklich Wert auf ihr gepflegtes Bild zu legen.
Rey öffnete jetzt die Tür mit der Aufschrift 3.
Das Zimmer, das sich dahinter befand, sah recht ordentlich aus. Ein frisch bezogenes Doppelbett, dessen Decke zwar schon ein wenig zerschlissen war und das sicher schon einige Jahre auf dem Buckel hatte, sah nicht danach aus, als würde es eine Herde Flöhe beherbergen.

Rey stellte seinen Rücksack mit einem lauten Poltern ab.
„Tut mir Leid, war lange unterwegs“, entschuldigte er das Scheppern.
„Leg dich doch schon einmal hin.“
Er machte eine einladende Geste in Richtung Bett.
„Ich werde dich mit dem Knoten festbinden, mit dem man auch Pferde anbindet. Wenn du einmal stark ruckartig ziehst löst sich der Knoten, kleinere Belastungen hält er aber mühelose stand“, erklärte er mit einer ruhigen, freundlichen Stimme und lächelte. Dann wandte er sich um und öffnete seinen Seesack, er musste nicht lange suchen und schon hielt er ein relativ langes Seil in den Händen. Doch als er sich wieder umwandte, war die Freundlichkeit wie eine Maske aus seinem Gesicht gefallen und machte ernsten, beinahe brennenden Augen Platz.
„Und jetzt zieh dich aus und leg die dahin!“, befahl er mit fester Stimme.
Das Spiel hatte begonnen.

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Re: Der Schankraum

Beitrag von Janay » Montag 6. Juli 2009, 14:39

Innerlich konnte die junge Frau aufatmen. Ihr Gegenüber beruhigte sich und würde ihr nicht länger eine Szene vor seinen Gästen machen.
Bei seiner Korrektur huschte ein Grinsen über ihre Lippen und flüchtig leckte sie sich mit der Zunge darüber, ganz so, als würde sie ihm auch wirklich zwei Nächte versprechen.
Danach gab er ihr die Anweisungen, wo und wann sie später auf ihn warten sollte und wohin sie jetzt gehen konnte.
Janay zwinkerte ihm noch zu, ehe er sich verzog und endlich den Weg frei gab.
Kurz danach konnte sie in ihrem Rücken eine Bewegung fühlen und sie drehte ihren Kopf soweit, dass sie ihren Kunden aus den Augenwinkeln sehen konnte.
Ihre Lippen kräuselten sich erneut zu einem Grinsen, als sie nickte. "Ja, machen wir das.", hauchte sie und legte wieder die Verführung in ihre Stimme.
Sie war froh darüber, dass er derart geduldig gewartet hatte und jetzt so tat, als wäre nichts geschehen.
Als schulde sie ihm Gehorsam, folgte sie ihm. Er schien sich hier auszukennen und enthob sie somit der Aufgabe, das angegebene Zimmer 3 zu suchen.
Aufmerksam sah sie sich in dem Flur um und versuchte, sich den Weg sowie die anderen Türen einzuprägen für später. Heute Nacht würde sie vermutlich außer dem Wirten keinen anderen Mann mehr in ihr Bett lassen müssen, derart gut, wie ihr derzeitige Kunde sie bezahlen würde. Aber am nächsten und übernächsten Tag würde das wirklich hilfreich sein.
Die Treppe würde sie nachher nehmen müssen, doch das hatte eindeutig noch Zeit.
Wichtiger war, dass sie nun den Mann vor ihr zufrieden stellte.
Er war es auch, der die richtige Tür öffnete und als erster in das ihnen zugewiesene Zimmer trat.
Neugierig geworden folgte sie ihm und staunte nicht schlecht.
Der Raum war recht behaglich eingerichtet für eine Schenke und sogar größer als ihr letzter gewesen, wo sie auch geschlafen hatte. Selbst die Decke wirkte, trotz ihres sichtlichen Alters, besser als ihre in Jorsa. Insgesamt gesehen war dieses Wirtshaus mitsamt seines Inventars scheinbar mehr gepflegt als der Großteil, die sie bisher erlebt hatte. Zu ihrer inneren Erleichterung musste sie nicht hier schlafen, das hätte sie sonst bestimmt eine Menge gekostet. Und seien es lediglich die zahlreicheren Nächte mit dem Wirten, die ihr Zeit gestohlen hätten.
Das Poltern des Rucksacks erschreckte sie leicht und holte sie aus ihren Überlegungen zurück.
Lächelnd trat sie an seine Seite und erwiderte gurrend:"Schon in Ordnung. Es ist ja nichts passiert."
Mit ihrer rechten Hand streifte sie seine linke Schulter, als sie an ihm vorbei schritt und langsam sich dem Bett näherte.
Direkt davor drehte sie sich schwungvoll zu ihm herum, stemmte beide Hände in die Seite und verlagerte ihr Gewicht auf ein Bein, sodass ihre Hüfte betont wurde. Den Kopf legte sie ebenfalls ein wenig schief und hatte einen verführerischen Zug um ihre Lippen.
Aufmerksam hörte sie seine Erklärung an und nickte knapp.
Gut, sie würde es sich merken und ruckartig an dem Knoten ziehen, wenn es ihr zu viel wurde. Obwohl sie den Vergleich mit Pferden alles andere schätzte.
Als er fertig damit war, wandte er sich seinem Rucksack zu.
Diese Zeit nützte sie, um ihrerseits eine Frage zu stellen:"Soll ich mich ausziehen?" Denn würde er auch ihre Beine fesseln, wäre es unhandlich, sie erst danach zu entkleiden. Außerdem könnte ihm ihr Körper entblößt noch mehr gefallen.
Vorerst erhielt sie keine Antwort, bis er sich umdrehte und wie verwandelt zu sein schien. Sein Lächeln war verschwunden und seine Augen wirkten, als würden sie sich in ihren Blick regelrecht bohren wollen.
Da erhielt sie auch schon ihre ersten Anweisungen.
Ihr Grinsen wurde um eine Spur breiter und sollte dem verführerischen Ausdruck dienen. "Jawohl, Herr.", bestätigte sie wispernd und mit Absicht ergeben klingend.
Langsam griff sie nach ihrem Oberteil und bewegte ihren Körper einer Schlange gleich, um aus dem Stoff zu kommen. Mit spitzen Fingern hielt sie es fest, nachdem sie es über den Kopf hatte ziehen können, streckte den Arm aus und ließ es schließlich zu ihrer Rechten fallen.
Dann drehte sie ihm den Rücken zu und beugte sich vor, um sich an ihren Schuhen zu schaffen zu machen und ihm gleichzeitig ihr Hinterteil vorteilhaft zu präsentieren. Sie befreite ihren rechten, dann ihren linken Fuß und schob ihr Schuhwerk beiseite.
In einer fließenden Bewegung richtete sie sich wieder auf und wandte sich erneut ihm zu.
Noch immer in einem gemächlichen Tempo begann sie sich nun auch ihres letzten Kleidungsstückes zu entledigen.
Als auch dieses gefallen war, widmete sie sich dem Bett und kroch auf allen Vieren darauf, um ihm einen anreizenden Anblick zu gewähren.
Schließlich drehte sie sich auf den Rücken und fing damit an, sich auf der Decke zu räkeln, als könne sie es kaum erwarten, ihn bei sich zu haben.
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Re: Der Schankraum

Beitrag von fremder Mann » Donnerstag 9. Juli 2009, 14:53

Rey sah Janay versonnen dabei zu, wie sie sich auszog und sich sehr erregend auf dem Bett bewegte, schließlich bewegte sie sich noch so, als könne sie es kaum erwarten ihn bei sich zu haben. Hätte er nicht gewusst, dass Janay eine Hure war, hätte er es ihr vielleicht sogar geglaubt.
Doch zuvor kam noch der geschäftliche Teil.
„Eure Drachme“, meinte er und zeigte ihr die wunderschön gold schimmernde Münze, eher er sie auf ein kleines Tischchen legte.
Doch dann begann auch er die Schnüre seines Oberteils zu lösen, ebenso wie er aus seinen Stiefel schlüpfte und den Bund seiner Hose öffnete. Danach zog er noch die Unterkleidung aus. Dann war auch er nackt.
Das letzte Licht, das durch die Fenster schien, machte den Raum etwas schummrig, aber man konnte immer noch erkennen, dass Rey kein unsportlicher Mann war.
Seine Haut war recht hell und von keiner Narbe gezeichnet. Sein Körper war, ebenso wie sein Gesicht, kaum behaart.
Janay konnte nun sehen, dass er eindeutig Lust auf sie hatte.
Er war schnell mit dem Seil bei ihr und begann ihre Hände am Bett fest zu binden.
Dann beugte er sich zu Janay herab und küsste sie heftig. Sehr heftig. Er konnte seine Begierde kaum mehr bremsen. Schnell hatte er sich auf sie gelegt und drang in sie ein.
Von einem Vorspiel hielt er wohl nichts. Ebenso wenig wie von Zärtlichkeit. Heftig stieß er Janay immer wieder tiefer in das Bett. Das Bett ruckte und quietschte. Sein leises Stöhnen ging dabei beinahe unter.
„Sagt...mir... habt Ihr... Respekt vor... mir“, jeder Satzteil wurde wieder von einem Stoß begleitet. Wirklich angenehm konnte es für Janay nicht sein. Aber so war es allen Anscheins nach schnell um und aushaltbar war es immerhin noch. Außerdem sollte das doch das Geschäft ihres Lebens werden...

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Re: Der Schankraum

Beitrag von Janay » Mittwoch 15. Juli 2009, 10:08

Als sie endlich lag und den Blick wieder auf ihn richten konnte, ohne sich den Hals verdrehen zu müssen, zückte er das versprochene Geldstück, das er ihr im Voraus zahlen wollte. Es war lange her, dass die junge Frau eine derart wertvolle Münze gesehen hatte und sie musste stark an sich halten, um sie nicht zu sehr anzustarren, was ihm natürlich aufgefallen wäre.
Und das wollte sie nicht, sondern tat so, als wäre ihr das Geld vollkommen egal und sie hätte allein Lust auf ihn. Mit einem verlockenden Grinsen auf den Lippen stützte sie sich auf ihren linken Unterarm, sodass sie ihren Oberkörper leicht anheben konnte. Die Finger ihrer freien Hand strichen dabei über ihr entblößtes Dekolleté und schienen bei jeder Abwärtsbewegung näher an ihren ansehnlichen Vorbau zu kommen, als sehne sie sich schon zu sehr nach seinen Berührungen, um geduldig zu warten.
Mit leiser Neugierde beobachtete sie ihn dabei, wie er sich vor ihr entkleidete. Janay musste zugeben, dass er einen guten, ansehnlichen Körper hatte.
Also, entweder war er nicht verheiratet und musste sich deswegen sein Vergnügen bei jemandem wie ihr suchen, was sie natürlich zu ihrem Vorteil dank des Preises nutzen konnte. Oder aber seine Frau weigerte sich, ihn diese Vorlieben ausleben zu lassen bei ihr, sodass er sich dieses Vergnügen nur an so einem Ort holen konnte. Was nicht gerade dafür sprach, dass ihr selbst viele körperliche Freuden bevor standen.
Allerdings war sie das selbstverständlich gewöhnt und solange er bei seinem Versprechen blieb und sie nicht verletzte, würde sie ihm alles glaubhaft machen, was er hören wollte.
Umso mehr nützte sie die Zeit, die er zum Entkleiden brauchte, um ihren eigenen Körper mit Streicheleinheiten vorzubereiten sowie seinen Augen etwas zu bieten.
Was zu funktionieren schien, wie sein bereiter Leib deutlich zeigte.
Und plötzlich legte er sämtliche Ruhe und Gemächlichkeit ab. Rasch war er bei ihr auf dem Bett und band sie daran fest.
Es war ein ungewohntes Gefühl, einem Mann derart ausgeliefert zu sein, sodass sie sich automatisch dagegen zur Wehr setzen wollte. Auch ihr Herz klopfte mit einem Mal schneller als sonst.
Doch noch rechtzeitig konnte sie sich beherrschen und darauf konzentrieren, sich zu entspannen, während er bereits seine Lippen auf die ihren presste. Zwar versuchte die junge Frau, sich seinem Tempo sowie seinem Verlangen anzupassen, aber es fiel ihr schwer. Normalerweise wurde sie selten geküsst, wenn ein Mann sie schon so heftig wie er gerade begehrte.
Allerdings gab sie sich Mühe und machte sich noch einmal überdeutlich bewusst, sich zu entspannen, vor allem, als er sich bereits auf sie und zwischen ihre Beine legte.
Was sie auch nötig hatte, denn er nahm sie nicht sonderlich sanft.
Unwillkürlich riss sie die Augen auf und schrie leise in seinen Mund.
Der Schmerz durchzuckte ihren gesamten Unterleib und hinterließ ein unangenehmes Pochen. Jedoch war es ihr nicht unbekannt und sie war froh darüber, dass sie sich selbst ein bisschen darauf vorbereitet hatte. Auf diese Art würde er ihr nicht noch mehr Schmerzen bereiten können und sie lockerte ihre Muskeln.
Da er es wahrscheinlich gerne hören würde, egal, wie gedämpft ihre Stimme war, stöhnte sie und schloss die Augen, ganz so, als würde sie es wirklich genießen. Wobei sie sich von einem quietschenden Bett nicht ablenken ließ, das war sie schon gewohnt, denn oft waren die Liegestatten noch lauter.
Seine Worte klangen genau nach dem, was ihr sein Körper bereits mit seiner Heftigkeit signalisierte, nämlich, dass er dieses Tempo kaum länger als noch ein paar Minuten durchhalten würde.
Worüber sie absolut nicht bekümmert war, denn das unangenehme Gefühl in ihrem Körper wurde nicht besser, sie gewöhnte sich lediglich daran und konnte es so besser ignorieren.
Trotzdem ließ sie weiterhin entsprechende Töne über ihre Lippen kommen, während sie keuchend erwiderte:"Ja,... ich habe... großen... Respekt vor... Euch!" Das wollte er hören und sie legte so viel Überzeugungskraft in diesen einen Satz, wie sie konnte, um ihn glaubthaft zu machen.
Mehr wagte sie vorerst nicht zu sagen, da er ihr bestimmt wieder entsprechende Anweisungen geben wollte, würde er noch mehr von ihr wollen.
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