Draußen vor dem Tore...

Ein magisches Tor versperrt euch den Weg. Keine Wachen weit und breit zu sehen, wie bekommt man hier nur Einlass? Und wer hat diese vielen Kanonen erfunden, die alle schützend auf die Stelle vor dem Tor zeigen?
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Re: Draußen vor dem Tore...

Beitrag von Erzähler » Sonntag 30. September 2007, 14:51

Nachdem sich das Tor auf beeindruckende Weise wie von Geisterhand geöffnet hatte, betraten die Reisenden die wahrlich unglaubliche Stadt der Magier. Wanya konnte ihren Blick gar nicht von all dem Neuen der Umgebung abwenden. Sie wollte alles in ihrem Gedächtnis speichern, alles in Erinnerung behalten. Es war für sie scheinbar nur noch überwältigend. Als dann die Stimme ihres kleinen Katers Cosimo in ihre Gedanken drang, wurde sie aus dem Staunen heraus gerissen. Er wies sie darauf hin, dass bereits die umher laufenden Menschen sie schon anstarrten, da sie wie in Starre gefallen, die Stadt begutachtete.

Auch Rascall staunte nicht schlecht, als er die Stadt betrat. Allein der Baustil der Gebäude überstieg seine kühnsten Träume. Alles wirkte magisch, Zauberer und Hexen aller möglichen magischen Richtungen wanderten über die feinen Mosaikstraßen oder standen beieinander und unterhielten sich in gemütlichem Plausch. Alles wirkte heiter und als der alte Halunke die Gewänder der Passanten bemerkte, erkannte er oder vielmehr schloss er daraus, dass die Bewohner von Zyranus gehobenere Ansprühe gewohnt waren.

Kaum, dass nun alle die Stadtgrenze überschritten hatte, ja auch Echel mit seinem Wagen, Bran und Ron waren nun innerhalb der Mauern, schloss sich auch sogleich das Tor wieder und verschmolz erneut mit der Stadtmauer. Einige der umherlaufenden Magier und Hexen blickten sich bereits nach ihnen um. Rascall und die anderen vielen hier scheinbar auf wie ein Troll oder Ork unter Elfen. Von der langen und anstrengenden Reise waren ihre Kleider schmutzig, nass und verschlissen. Dreck klebte daran und färbte sie grau und braun. Die Haare waren teilweise verfilzt und die Erschöpfung war einigen von ihnen direkt in das Gesicht geschrieben.

„Nun, endliff haben wir ef gefchafft. Fyranuf, die Ftadt der Magier.“, gab der Händler von sich, der noch immer auf dem Kutschbock seines Karren saß und die Zügel in den Händen hielt.

Dann wandte sich Rascall an die Gruppe. <i>“Ich muss einen Heiler finden! Verzeiht Freunde, wenn ich nicht bleibe!“</i>, meinte er und dreht sich sogleich schon wieder um. Esask, der Goblin in seinen Armen gab ein jämmerliches Wimmern von sich und sofort machte sich der Halunke auf einen Heiler oder Lichtmagier zu finden. Er drehte sich nicht mehr zu seinen Kameraden um, ließ sie einfach so dort stehen und auch Koa folgte ihm auf dem Fuße. Es dauerte nicht lange und sie waren in der Menge der Menschen verschwunden, nur kurz hallte noch der Ruf Rascalls nach einem Lichtmagier nach, bis auch dieser verstummte. Jetzt befanden sich nur noch Ron, Wanya, Echel und Bran am Stadteingang.

„Nun denn, iff denke Rafcall hat Recht. Ich werde mich jetft auch auf den Weg maffen und fufehen, daff ich eine Unterkunft finde. Bran willft du miff nicht begleiten? Ich kenne einen wahrlich aufgefeineten Magus, der dich in der Magie unterrifften könnte.“, meinte Echel.

Als Bran nickte, klopfte er auf den frei geworden Platz neben sich auf dem Kutschbock. Wanya hatte sich aus lauter Staunen davon herunter begeben und schon kletterte der Junge neben den Händler. Bran rief seinem Bruder noch zu, dass er sich keine Sorgen machen solle und vorerst ohne ihn ihr Ziel weiter verfolgen solle. Dann gab Echel seinem Zugtier mit den Zügeln den Befehl los zu marschieren und schon bald, waren auch er und der kleine rothaarige Junge zwischen den Menschen und der verwinkelten Baukunst Zyranus verschwunden. Einzig waren nun nur noch Ron und Wanya, und natürlich Cosimo, zurück geblieben.

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Re: Draußen vor dem Tore...

Beitrag von Wanya » Sonntag 30. September 2007, 20:15

<b>Nun, das war aber ein abruptes Ende.</b>, Dachte Wanya, als sie bermerkte, dass nur noch Ron neben ihr stand. Sie hätte auch Bran und Rascall noch gerne auf Wiedersehen gesagt, aber das ging leider nicht. Denn sie hatte sich schon einiger Ziet vorgenommen, dass sie die drei verlassen würde und sie war sowieso kein Freund vom abschied nehmen, also würde sie sich einfach von Ron verabschieden und dann endlich nach Pelgar gehen.

Und das tat sie auch sie umarmte Ron ganz kurz und sagte: "sag den anderen einen schönen Gruß wenn du sie das nächste mal wieder siehst." Dann drängte sie sich einfach zwischen ein paar Leuten durch und war verschwunden."

[weiter in der Marktplatz von Zyranus]

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Re: Draußen vor dem Tore...

Beitrag von Erzähler » Dienstag 9. Oktober 2007, 21:16

Für Ron schien dies alles doch recht schnell zu gehen. Nachdem sie auf die Goblins, oder Mini-Tolle, wie der Ratten-Hybrid sie nannte, gestoßen waren, schien alles in einer unglaublichen Geschwindigkeit an ihm vorüber zu ziehen. Zunächst die Ankunft vor dem Stadttor und dessen wundersame und zugleich erschreckende Öffnung durch die wenigen Worte, welche Wanya von einem Zettel abgelesen hatte. Dann das Betreten der Stadt, obwohl sich Ron gar nicht sicher gewesen war, hier wirklich hinein zu wollen und schließlich und endlich der ernorm schnelle Abschied von seinen Freunden. Rascall war der erste gewesen, welche mit dem verletzten Goblin und dessen Begleiter in der Menge verschwunden war, danach hatten sich auch sogleich schon Echel und sein Bruden verabschiedet und letzten Endes noch die gute Wanya, welche ihn noch umarmte, bevor er sie zwischen den herumlaufenden Menschen aus den Augen, oder vielmehr dem Geruchssinn verlor.

Nun stand Ron allein und von allen verlassen, mit denen er sich bisher angefreundet hatte, hilflos hinter dem nun wieder verschlossenen Stadttor von Zyranus. So ganz wusste er nichts mit dieser Situation anzufangen und einige Gedanken schossen ihm durch den Kopf, z.B. wie er jetzt das Kloster finden oder aber überhaupt dort hinkommen sollte. Schließlich kam ihm auch der Gedanke, dass ihm hier vielleicht jemand mit seiner <i>Krankheit</i> helfen konnte und so machte er sich nun auf, seinem Geruchssinn folgend, sich umzuschauen.

Viele der Bewohner, aber bei weitem nicht alle, waren bereits auf den Straßen, standen dort mit ihresgleichen herum und unterhielten sich über den neusten Klatsch. Andere schlenderten auf den Wegen entlang, hatten teilweise Körbe mit eingekauften Sachen dabei. Es waren völlig neue Eindrücke für den jungen Rattenmenschen, die sich ihm hier boten. Keiner wich zurück oder blickte ihn abschätzig an. Ob es nun an seiner Verkleidung lag oder daran, dass die Bewohner der Stadt es vielleicht gewohnt waren Hybriden zu sehen, konnte Ron nicht sagen. Er ging immer weiter und schließlich kam er zu einem großen Platz auf dem es viele verschiedene Gerüche gab – Essen, Leder von Kleidung, Tiernahrung, Holz und ein paar merkwürdige ihm unbekannte Düfte.


[Entweder weiter in <a href="http://69169.rapidforum.com/topic=113173516140" target="_blank">Marktplatz von Zyranus --> Auf dem Marktplatz</a> oder <a href="http://69169.rapidforum.com/topic=113170882652" target="_blank">Merktplatz von Zyranus --> Verirrt...</a> wenn du bei Wanya wieder einsteigen möchtest. <b>Gib mir bitte bescheid wo du gepostet hast!</b>]
Zuletzt geändert von Erzähler am Dienstag 9. Oktober 2007, 21:16, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Draußen vor dem Tore...

Beitrag von Erzähler » Montag 24. Mai 2010, 18:20

Jaromir kommt von: Auf den Weg zu den Toren der Stadt

Lynara kommt von: Auf dem Weg zum Treffen am Stadttor


Entgegen der Aussicht vorhin hielt sich die trockene Luft. Zwar verzogen sich die Wolken nicht und eigentlich hätte es jeden Moment wieder zu schütten beginnen sollen, aber es fing nicht und nicht an.
Nach einigem Hin und Her war es Jaromir endlich gelungen, dass Goliat auch dort stehen blieb, wo er sollte, sodass sein Reiter absteigen und auf seine Begleitung warten konnte.
Der Hengst schnaubte mehrmals unwillig und begutachtete seinen Standort, suchte nach Gras, das es sich lohnte vom Boden zu rupfen. Immerhin hatte er, im Gegensatz zu Lynaras Tier, kein frisches Heu oder dergleichen bekommen und das nahm er seinem Besitzer durchaus übel.
Jaromir war erst seit wenigen Minuten da, als auch schon die Erwartete sich blicken ließ. Ah gut, wenigstens war er nicht viel zu früh oder gar zu spät gewesen.
Auch Goliat sah auf, als er merkte, dass sich ihnen jemand näherte und musterte den anderen Hengst flüchtig.
Dann suchte er sich wieder etwas zu fressen und ignorierte dabei, ob er Jaromir, der seine Zügel noch immer hielt, mit sich zog oder nicht. Es kümmerte ihn schlichtweg nicht und im Gegensatz zu dem wirklich gehorsamen und treuen Floh tat dieses Tier immer, was es wollte. Demonstrierte genau das zu diesem Zeitpunkt, sodass auch Lynara es sehen konnte, wenn sie in diese Richtung blickte.
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Re: Draußen vor dem Tore...

Beitrag von Lyrana Wesgard » Montag 24. Mai 2010, 19:33

brrrr... ist doch kälter als ich dachte. Dachte Lyrana als ihr eine besonders kalte Windböe erwischte. Vieleicht hätte ich doch meinen Mantel mitnehmen sollen, aber jetzt ist auch schon zu spät. Das Wohnviertel war um diese Zeit, eher ruhiger, bis auf ein paar ältere Leute die schon unterwegs waren, um einen Spaziergang oder ein paar Einkäufe zu machen. Normal würde ich ja bei so einem Wetter und um die Zeit eher zuhause sein, aber vieleicht lohnt es sich ja. Irgendwie fand ich den jungen Mann, schon irgendwie attraktiv, auch wenn er mich geärgert hat. Aber vieleicht kann er ja doch nett sein. Floh trottete gemütlich durch die Straßen, ihm machte es Spaß, so früh am Morgen unterwegs zu sein und die frische Luft gefiel ihm sehr. Auf dem ganzen Weg zum Stadttor, dachte Lyrana über den jungen Mann nach, irgendwie fand sie ihn doch ganz sympathisch und er sah ja auch nicht schlecht aus. So ritt sie weiter durch die Straßen, bis irgendwann das Stadttor, an dem Sie sich mit dem jungen Mann treffen wollte, in Sicht kam.
Sie ritt weiter durch das Tor, und erschauderte als ihr eine Windböe entgegen kam. Draußen vor dem Tor war es genauso trüb und bewölkt wie im Wohnviertel, aber Lyrana fand es nicht schlimm, denn sie freute sich irgendwie auf das treffen und den Ausritt. Auch Floh machte den Anschein als würde er sich freuen, denn er tänzelte leicht auf der Stelle, als Lyrana stehen geblieben war. "Ja, ich weiß du freust dich immer wenn wir ausreiten." Sagte sie zu ihm und ritt dann ein Stück weiter durch das Tor.
Vor den Tor stieg sie von Floh ab und lies ihn grasen. Ihren Begleiter für den Tag konnte sie aber noch nicht endecken, also schaute sie Floh beim Grasen zu und wartete.
Zuletzt geändert von Lyrana Wesgard am Dienstag 25. Mai 2010, 09:23, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Draußen vor dem Tore...

Beitrag von Jaromir Sagewind » Montag 24. Mai 2010, 21:03

Seine Augen verengten sich zu Schlitzen, als er am Horizont die Gestalt am Tor der Stadt sah.Offensichtlich hat sie dich nicht gesehen Jaromir. Du solltest zu ihr hinüber gehen. Mit einem leichten Zug an den Zügeln wollte er Goliat dazu bewegen, mit ihm zu kommen. Doch der Hengst ließ sich gemütlich Zeit, überhaupt mal einen Schritt zu tun. Jaromir war schon ein paar Schritte gegangen als sich die Zügel erneut strafften und er sich erneut zu Goliat herum drehte. Dieser hatte erneut einen Büschel Gras aus dem Boden gerupft und kaute nun erst einmal genüsslich darauf herum. Jaromir zog noch einmal energisch an den Zügeln, was Goliat dazu veranlasste, böse den Kopf in den Nacken zu werfen und die Ohren an zu legen. Aber er kam jetzt langsam in Bewegung und trottete ihm nach. „Hallo! ...“, rief er ihr entgegen, als ihm plötzlich wieder einfiel das er ihren Namen nicht kannte. So etwas passiert immer nur mir. Ich sollte sie gleich nach ihrem Namen fragen. Eine kühle Windböe zerzauste sein Haar, sodass er es sich erst einmal wieder aus dem Gesicht streichen musste. Jetzt, da er nicht mehr weit von ihr entfernt war, konnte er sie gut erkennen und eine Erleichterung machte sich in ihm breit, denn er hatte immer hin niemand anderes angesprochen. Als er sie erreichte blieb er vor ihr stehen, lächelte sie an und streckte ihr die Hand hin. „Entschuldige bitte ich habe mich gestern gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Jaromir Sagewind.“, stellte er sich vor. Zeitgleich stieß Goliat ihn schlichtweg auf die Seite und schnüffelte erst an Lyrana und knabberte dann mit der Lippe leicht nach ihrem Haar. Seine Nüstern öffneten sich weit und er ließ ein leichtes schnauben von sich hören. Danach wand er sich Floh zu, doch dieser schien ihm nicht im geringsten zu beeindrucken. Jaromir rappelte sich auf und deutete mit einem Kopfnicken zu Goliat hinüber. „Und das ist Goliat.“, gab er, noch etwas verärgert, preis.

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Re: Draußen vor dem Tore...

Beitrag von Lyrana Wesgard » Montag 24. Mai 2010, 21:35

Lyrana schaute auf, als sie merkete das Floh etwas endeckt hatte und mit gespitzten Ohren Das Pferd und seinen Reiter, der es führte auf sich zu kommen sah. Als die zwei bei ihr waren, stellte sich der junge Mann als Jaromir Sagewind vor. Sie wollte gerade nach seiner Hand greifen als das Pferd ihn auf seite stieß, sie beschnupperte und an ihren Haaren knabberte.
Sie befreite ihre Haare und streichelte Goliat leicht über den Hals."Hallo, Goliat hat dich aber ganz schön gut im Griff." sagte sie etwas kichernd zu den beiden. Floh blieb eher unbeeindruckt, nachdem er Goliat nur kurz beschnupperte. Lyrana war in der Zeit abgestiegen und ließ Floh los damit er Grasen konnte, sie wusste dass er nie zu weit weglaufen würde. Ein leichter Windstoß wehte ihr durch die Haare und sie musste sich ein paar Strähnen aus dem Gesicht streichen Jetzt sollte ich mich aber auch noch vorstellen, ich hab es ja auch gestern vergessen. Sowas kann auch nur mir passieren. Sie ging auf Jaromier zu, streckte ihm ihre Hand entgegen und sagte sie lächelnd "Ich habe mich ja auch gestern nicht vorgestellt, mein Name ist Lyrana Wesgrad."
Floh graste ein bisschen direkt neben ihr, anscheinend wollte er sie nicht allein lassen, er kannte die zwei ja nicht und ist bei Fremden meistens etwas misstrauig. Lyrana streichelte ihn über den Hals, denn sie weiß dass er sich dadurch immer etwas beruhigt.

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Re: Draußen vor dem Tore...

Beitrag von Jaromir Sagewind » Dienstag 25. Mai 2010, 14:02

Er lächelte, als sie belustigt kichernd vor ihm stand und schlug mit einem festen Händedruck in ihre Hand ein. „Dann haben wir das also schon mal geklärt. Hast du schon eine Idee wo du hin reiten möchtest?“, fragte er und Goliat tat es Floh nach, der gerade genüsslich Grasend neben seiner Reiterin stand. Hoffentlich blamiert mich dieses Pferd nicht. Kaum hatte er dies zu ende gedacht, da begann Goliat sich an Jaromirs Bein zu scheuern, was zur folge hatte, das er nun endgültig das Gleichgewicht verlor und zur Seite stürzte. Ausgestreckt lag er kurze Zeit im Gras, mit dem Wunsch, dass ihn der Erdboden sofort verschlucken sollte. Als er sich dann aufsetzte blickte er in das Gesicht seines Pferdes. Goliat zog die Oberlippe hoch und wieherte los. „Ja, lach du mich nur aus, mit mir kann man es ja machen.“, sagte Jaromir zornig, stand vom Boden auf und klopfte sich den Dreck von der Kleidung. „Nachdem ich mich jetzt völlig blamiert habe... wollen wir los reiten oder lieber erst etwas essen? Ich habe genug für zwei dabei. Wir können natürlich auch gerne später etwas essen.“, äußerte er freundlich.

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Re: Draußen vor dem Tore...

Beitrag von Lyrana Wesgard » Dienstag 25. Mai 2010, 14:20

Sie musste, als sie sah wie Goliat Jaromir umwarf, erst recht anfangen zu lachen und sah ihn erst eine Weile an, wie er da so auf dem Boden lag und sein Pferd anmeckert. Es hat sich wirklich gelohnt so früh aufzustehen. Lyrana ist ja nun mal kein Unmensch, also streckte sie ihm ihre Hand entgegen um ihm aufzuhelfen, nur das Lachen konnte sie sich immernoch nicht verkneifen.
"Wir können ja erst mal eine Weile durch die Gegend reiten und uns dann eine schöne Stelle suchen, wo wir gemütlich essen können. Ich könnte dir ja dann dabei ein paar Tipps geben wie Goliat vielleicht ein bisschen auf dich hört. Eine Decke hab ich auch dabei." sagte sie zu ihm und zeigte dabei auf die Decke die sie auf Flohs Rücken gelegt hatte, damit sie Floh nicht wund scheuerte und sie bequem reiten konnte. Sie schaute nochmal zum Himmel und meinte dann noch zu Jaromir "Das Wetter sieht zwar nicht besonders gut aus, aber vieleicht haben wir ja Glück und es fängt nicht an zu Regnen."

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Re: Draußen vor dem Tore...

Beitrag von Jaromir Sagewind » Dienstag 25. Mai 2010, 14:38

Sie lacht, natürlich lacht sie... ich habe anscheinend mit meinem Pferd ein Autoritätsproblem... Der Wind wehte ihm die Haare aus dem Gesicht und er blickte gen Himmel, an dem sich große graue Wolken türmten. Nur ab und zu blitze mal ein kleiner Sonnenstrahl durch die dicke Wolkendecke. Regen wäre wirklich nicht sonderlich gut.„Gut, dann lass uns los reiten. Wollen wir es hoffen, dass das Wetter so bleibt. Sonnenschein wäre mir persönlich auch lieber gewesen. Aber es ist ja ganz angenehm im Moment. Soll ich dir helfen beim aufsteigen oder kommst du dort allein hoch?“, fragte er und zeigte auf Floh. Er konnte sich nicht vorstellen, dass sie es schaffte dort allein hinauf zu kommen. Ich hoffe ich war jetzt nicht unhöflich, nicht das sie gleich wieder anfängt sich zu beschweren.... Der Wind ließ seinen grünen Umhang laut flattern und er zog die schnallen des Rucksacks enger.

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Re: Draußen vor dem Tore...

Beitrag von Lyrana Wesgard » Dienstag 25. Mai 2010, 15:01

Der Wind wehte auch Lyrana durch die Haare, als sie den Zügel von Floh in die Hand nahm und ihm den Hals streichelte, als sie ihm vom Gras leicht wegzog. Floh hob dem Kopf und sah Lyrana an, sie streichelte ihn an der Stirn und meinte dann zu ihm "Freust du dich auch schon auf den Ausritt, ich weiß ja wie gerne du durch die Landschaft rennst." Sie sah Jaromir lächelnd an. hmm.. eigentlich komme ich ja schon immer alleine auf Floh, aber ich sehe hier nirgendwo ein Stein oder etwas Ähnliches um mich drauf zu stellen. Ich versuch es trotzdem lieber allein. "Es geht schon, er hält ja immer still wenn ich aufsteige, aber danke für das Angebot." Sagte sie zu Jaro und ging an Flohs linke Seite um aufzusteigen. Sie hielt die Zügel fest, versuchte sich mit den Armen hochzustemmen, aber in dem Moment rutschte die Decke halb von seinem Rücken, Lyrana rutschte runter und landete genau wie Jaromir im Gras. Na toll, eben hab ich ihn noch ausgelacht und jetzt, passiert mir das gleiche. Floh drehte sich zu ihr um und stupste sie leicht mit der Nase an, als ob er sagen wollte, dass sie aufstehen sollte. "Ist schon gut mein kleiner, mir ist nichts passier" Sagte sie zu ihm, während sie ihn an der Stirn kraulte.

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Re: Draußen vor dem Tore...

Beitrag von Jaromir Sagewind » Dienstag 25. Mai 2010, 15:35

Drei, zwei, eins... Ich habs gewusst. "Frauen.", flüsterte Jaromir leise, als Lyrana im Gras lag. "Es scheint eine gewohnheit von dir zu sein immer alles alleine machen zu wollen, habe ich recht?", sagte er lachend. Sein Gesicht war schon fast taub vor lauter grinsen, aber er konnte sich nicht mehr beherrschen. Es platzte aus ihm heraus. "Eigentlich lache ich ja keine Frauen aus, aber das war mit abstand das lustigste, was mir bis jetzt passiert ist.", lachte er, "Tut mir leid, tut mir wirklich leid... aber das sah einfach zu komisch aus." Allein die Situation an sich ist schon recht komisch. Wenigstens hat das nun meinen ausrutscher wieder ausgeglichen. Er beruhigte sich wieder etwas. "Lass mich dir doch einfach helfen, ich verspreche auch meine Finger bei mir zu lassen.", sagte er im gelassenen Ton, doch ein wenig später brach er wieder in Lachen aus. "Ja, so genug gelacht. Nimm mir das jetzt bitte nicht übel.", sagte er noch immer etwas schmunzelnd.

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Re: Draußen vor dem Tore...

Beitrag von Erzähler » Dienstag 25. Mai 2010, 16:05

Nachdem sich die beiden Studenten der Magierakademie getroffen und endlich gegenseitig mit Namen vorgestellt hatten, wollten sie recht rasch aufbrechen.
Das Problem dabei war nur... wie kam man wieder auf den Pferderücken? Gut, Lyrana machte es gleich einmal vor, wie es nicht sein sollte.
Goliat, der das bemerkte, schnaubte nur amüsiert, als würde er das mindestens genauso lustig finden wie sein Besitzer. Dann aber war das Gras um ihn herum wieder interessanter.
Floh hatte seine eigene Meinung darüber, ob seiner Besitzerin geholfen werden sollte oder nicht. Wie als Aufforderung gab er ihr einen weiteren Stups in den Rücken, dass sie es annehmen sollte.
Was blieb ihr auch anderes übrig? Allein hatte sie es nicht geschafft und wenn selbst ihr Hengst dafür war, dass sie sich helfen ließ... Also hatte Lyrana gar keine andere Wahl und musste darauf vertrauen, dass Jaromir wusste, was er jetzt zu tun hatte. Hoffentlich griff er nirgendwo unschicklich hin! Oder vielleicht wäre es doch...?
Durch seine Hände und seinen Schwung glitt sie viel schneller auf den Pferderücken, als sie es gewohnt war. Floh schnaufte zufrieden, während Lyrana bestimmt etwas Herzklopfen bei dem Tempo bekommen hatte.
Allerdings hatte sie nun auch die Zeit, um sich wieder zu sammeln, da sich Jaromir zwangsläufig seinem Hengst zuwenden musste, um ebenfalls in den Sattel gelangen zu können.
Wogegen Goliat so einiges hatte. Nicht nur, dass er gerade beim Fressen gestört wurde, sollte er jetzt auch noch dieses Gewicht ertragen? Nein, dagegen hatte das Tier etwas.
Jedes Mal, wenn Jaromir versuchte, seinen Fuß in den Steigbügel zu setzen, wich das Pferd geschickt aus, sodass er absolut keine Chance hatte. Dabei stieß es immer und immer wieder ein belustigstes Schnauben aus, als würde es sich darüber auch noch amüsieren, dass es seinen Besitzer so austricksen konnte.
So blieb schließlich Jaromir gar keine andere Möglichkeit, als Goliat am Zügel zu nehmen und ihn wenigstens per Hand zu führen. Auch wenn es dadurch langsamer gehen und Lyrana bestimmt ihren Spaß daran haben würde. Aber so sah sie wenigstens gleich direkt, wo bei ihm wirklich das Problem lag.


Die Beiden gelangen zu: Der gemeinsame Ausritt
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Re: Draußen vor dem Tore...

Beitrag von Erzähler » Montag 14. Juni 2010, 21:25

Lyrana und Jaromir kommen zurück von: Flucht vor dem Gewitter


Das Grummeln wurde etwas lauter und häufiger. Aber so wie es aussah, würden die Beiden es schaffen, nicht wieder durchnässt zu werden.
Nun waren sie also wieder beim Stadttor.
Und was nun? Sollten sie sich trennen und zu einer ausgemachten Zeit bei der Akademie treffen? Oder würde Lyrana zuerst Jaromir zu sich nach Hause begleiten und er dann sie, damit sich jeder von ihnen umziehen konnte und die Pferde versorgen konnte? Wäre das nicht unpassend, wo vor allem er eine Reinigung gebrauchen könnte, was etwas länger dauern würde?
Außerdem wäre da noch seine Schwester, sofern sie anwesend war...
Andererseits könnten sie so Zeit sparen und rascher daran gehen, ihre Neugier zu befriedigen nach dem Pergamentfetzen.
Es gab also zwei Möglichkeiten,... für welche würden die Beiden sich entscheiden?
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Re: Draußen vor dem Tore...

Beitrag von Lyrana Wesgard » Montag 14. Juni 2010, 21:52

Das grollen am Himmel lies darauf schließen das, das Gewitter wieder anfing. Wir haben wirklich einen echt schlechten Tag, zum Ausreiten gewählt. Der Wind blies ihr wieder unangenehm entgegen, sodass sie leicht fröstelte. Sie sah zu Jaromir rüber und seufzte als ihr auffiel, dass er immer noch mürrisch neben Goliat herging. "Willst du jetzt die ganze Zeit schweigen? Wir sollten mal überlegen, wie wir jetzt an besten an die Sache, mit dem Pergamentfetzen angehen sollen. Als erstes brauchen wir aber trockene Klamotten, so wie wir jetzt aussehen, sollten wir lieber nicht zur Akademie gehen." sagte sie zu ihm und wartete das er endlich etwas sagte, denn das ewige schweigen und seine schlechte Laune, gefielen ihr nicht. Ich kann zwar verstehen, dass er wegen Goliat sauer ist, aber es muss doch eine Möglichkeit geben wie die zwei sich besser verstehen.
Sie sah auf und bemerkte, dass sie schon fast am Stadttor waren und blieb stehen, so konnten die zwei erst mal besprechen wie es jetzt weiter gehen soll.

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Re: Draußen vor dem Tore...

Beitrag von Jaromir Sagewind » Dienstag 15. Juni 2010, 08:18

Mit vor Wut verzerrtem Gesicht hatte er den kompletten Weg bis kurz vor Zyranus zurück gelegt. Wobei sein Kopf unnatürlich gedankenlos war. Er hatte sogar schon vergessen, dass Lyrana und Floh auch noch da waren, bis sie sich plötzlich zu Wort meldete. Er zuckte kurz zusammen als ihre Stimme ertönte. "Willst du jetzt die ganze Zeit schweigen? Wir sollten mal überlegen, wie wir jetzt an besten an die Sache, mit dem Pergamentfetzen angehen sollen. Als erstes brauchen wir aber trockene Klamotten, so wie wir jetzt aussehen, sollten wir lieber nicht zur Akademie gehen.", sagte sie und er blieb stehen, weil sie auch stehen blieb, sah sie aber nicht an. Er seufzte. Sie hat recht, so können wir auf keinen Fall in die Akademie gehen. Also was nun? Ich weiß nicht ein mal wo sie wohnt, aber es wäre Zeitsparender, wenn wir zuerst zu mir oder zu ihr gehen und danach dann in die Akademie. "Also, ich glaube es ist besser, wenn wir zuerst zu mir und dann zu dir gehen. Ich beeile mich auch. Allerdings müsste ich dich noch vor meiner älteren Schwester warnen, wenn sie denn da ist. Sie ist ein bischen...", er tippte sich mit dem Finger gegen den Kopf, "Wenn du verstehst was ich meine und du solltest sie nicht zu ernst nehmen, sie ist recht sarkastisch.", erklärte er und schaute sie mit einem "also-was-ist?" blick an.

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Re: Draußen vor dem Tore...

Beitrag von Lyrana Wesgard » Dienstag 15. Juni 2010, 08:31

Lyrana sah gerade wieder zu Jaromir rüber, als er zu ihr meinte "Also, ich glaube es ist besser, wenn wir zuerst zu mir und dann zu dir gehen. Ich beeile mich auch. Allerdings müsste ich dich noch vor meiner älteren Schwester warnen, wenn sie denn da ist. Sie ist ein bisschen...", er tippte sich mit dem Finger gegen den Kopf, "Wenn du verstehst was ich meine und du solltest sie nicht zu ernst nehmen, sie ist recht sarkastisch.", erklärte er und schaute sie mit einem "also-was-ist?" blick an. Er hat recht, es wäre echt schneller wenn wir zusammen gehen, ich könnte mich ja dann schon mal um Goliat kümmern und er könnte sich in der Zeit ja fertig machen. Seine Schwester wird schon nicht so schlimm sein, vieleicht ist sie auch ganz nett. Sie schaute ihn wieder an und sagte dann zu ihm "Du hast recht, es wäre wirklich schneller, wenn wir zusammen gehen. Ich kann mich ja auch in der Zeit, in der du dich umziehst um Goliat kümmern."
Sie rutschte von Flohs Rücken her runter, nahm seine Zügel in die Hand und ging dann los.

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Re: Draußen vor dem Tore...

Beitrag von Jaromir Sagewind » Dienstag 15. Juni 2010, 11:11

"Eigentlich hat er das nicht mal verdient", sagte er leise und führte Goliat weiter in Richtung Stadttor. Goiat schnaubte empört hinter ihm. Jaromir wusste genau was Goliat vorhattte, als sich sein Schritt beschleunigte. Der Hengst legte die Ohren an und schnappte mürrisch hinter dem Rücken seines besitzers nach ihm. Jaromir hatte ihn schon gehört und wich gekonnt mit einem Schritt zur Seite hinweg aus. "Das hättest du wohl gerne gehabt was?", ich rate dir es nicht noch einmal zu versuchen, sonst komme ich vielleicht noch auf die Idee dich schon auf dem Heimweg zu verkaufen.", murrte Jaromir trotzig und warf Goliat einen zornigen Blick zu, bevor er durch das Tor trat.

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Re: Draußen vor dem Tore...

Beitrag von Erzähler » Samstag 19. Juni 2010, 00:33

So war es also beschlossene Sache, die Beiden wollten und würden zusammen gehen, um sich umzuziehen und frisch zu machen, damit sie überhaupt eine Chance hatten, in die Nähe der Bibliothek zu gelangen.
Floh setzte sich gehorsam wieder in Bewegung, während Goliat versuchte, sich dagegen zu sträuben. Wäre da nicht dieser Druck in seinem Maul durch die Trense... Dabei wollte er absolut nicht dem Willen seines Besitzers nachgeben, sondern seinen eigenen durchsetzen!
Noch immer war er böse auf Jaromir, genauso wie dieser auf ihn, was seinen Starrsinn naturgemäß verstärkte.
Allerdings gab es in diesem Moment einen lauten Krach von einem Donner, der sich mit dem Unwetter näherte. Goliat wieherte erschrocken und stieg leicht, während er gleichzeitig einen Satz nach vorn machte und Jaromir fast umrannte in seiner Panik.
Danach jedoch blieb er zwangsläufig wegen der Zügel stehen, da ihm die Trense sowieso schon unangenehm deutlich auffiel. Seine Ohren zuckten aufgeregt und die Augen hatte er aufgerissen.
Auch Floh war unruhig und drängte schnaubend zum Aufbruch. Nur deswegen ließ der andere Hengst sich dazu verleiten, ausnahmsweise seinem Besitzer zu folgen.
Er wollte in seinen sicheren Stall und das möglichst bevor das nächste Unwetter über sie herein brach!


Lyrana und Jaromir gelangen weiter zu: Jaromirs Zuhause
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