[INFO] Angriff auf Pelgar

Celcias einzigartige Hauptstadt, die vom Drachengebirge eingerahmt und geschützt ist. Das rettete die festungsartige Stadt jedoch nicht davor, vom dunklen Volk erobert zu werden. Der dunkle Herrscher Kraen Amraén regiert fast ganz Celcia von hier aus.
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In Pelgar leben und regieren nun die Dunkelelfen. Orks, Goblins, Echsen oder Nachtelfen sind auf den Straßen nicht mehr unüblich. Menschen werden versklavt, Waldelfen gejagt und hingerichtet.
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[INFO] Angriff auf Pelgar

Beitrag von Erzähler » Samstag 22. August 2009, 15:13

Dies ist ein Informationstext für alle Spieler und Morderatoren, die sich in Pelgar, davor oder in der (nördlichen) Stillen Ebene zwischen Fischerdorf und Pelgar aufhalten. Er dient zu Informationszwecken, um ein an die derzeitige Lage angepasstes Spiel zu ermöglichen.
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Raxtian Tausendtod, angesehener und gefürchteter Nekromant aus Morgeria, legte den Spiegel der Verbindung beiseite. Er hatte seinen morgerianischen Kontaktmann Stygmar erreicht. Dieser war nicht nur sein Lehrling, sondern hatte sich auch als Teilnehmer beim Turnier von Pelgar eingeschlichen.
Angeblich, um im Magierduell zu siegen, war er dazu beauftragt worden, in einem passenden Moment zum Richtberg der Stadt Pelgar zu gehen und dort sämtliche Leichname verurteilter Verbrecher zu einem untoten Dasein zu erwecken. Mit ihnen als untotes Gefolge sollte er nun in die Arena einmarschieren, Wachen töten und Pelgar in Aufruhr versetzen. Durch diesen eher kleinen Angriff abgelenkt und bereits in Schwierigkeiten würde Pelgar von innen heraus geschwächt sein für den eigentlichen Angriff, der auf die celcianische Hauptstadt wartete.

Der Nekromant stieg von seinem Pferd und drückte die Zügel einem dunkelelfischen Ritter in die Hände. Er trat an ein großes, schwarzes Samttuch heran, das man einfach mitten auf dem steinigen Gebirgsweg ausgebreitet hatte, der nach Pelgar hinauf führte. Auf dem Tuch lagen Dutzende großer Knochen, alle mit einem Karren bis hierher transportiert und sorgsam verwahrt bis dahin. Raxtian betrachtete sich die Knochen. Er hatte in den letzten Tagen der Vorbereitung bereits viele Untote beschworen, die sich nun der dunklen Armee zum Aufmarsch gegen Pelgar angeschlossen hatten. Sie schlossen die Reihen aus einigen Orks und jeder Menge Dunkelelfen, zu Fuß und beritten.
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Doch diese Beschwörung würde ein Glanzstück seiner Fähigkeiten und Macht darstellen. Der dunkle Herrscher hatte dafür gesorgt, dass sich Raxtian praktisch seit der Niederlage im Großen Krieg darauf hatte vorbereiten können. Selbst die Zeit, in der dunkle Wolken den Osten Celcias bedrohten, war der Nekromant weiter trainiert und für diesen Augenblick ausgebildet worden. Eigentlich hatten die Knochen schon damals zum Einsatz kommen sollen.
Doch was damals nicht war, würde heute geschehen. Raxtian Tausendtod krempelte die Ärmel seiner Nekromantenrobe zurück. Er atmete tief durch und konzentrierte sich. Weitere dunkelelfische Nekromanten im Gefolge gingen ihm mit magischer Unterstützung zur Hand. Nach und nach bekam jeder einzelne Knochen einen magischen Glanz und der Haufen fügte sich zusammen. Er bekam Formen und langsam erkannte man, was die Knochen einmal als Ganzes gewesen sein mochten. Schließlich bewegten sie sich, als Raxtian die magischen Worte zur Erweckung eines weiteren untoten Wesens hinaus stieß. Kieferknochen kratzten übereinander. Krallen zogen sich zusammen und streckten sich wieder. Ein scheinbar nicht enden wollender Schwanz aus einzelnen Knochenteilen schlenkerte von links nach rechts und riss dabei einige Armee-Einheiten um, die vom Weg herab in Gebirgslöcher stürzten. Dann hob das untote Wesen seinen gewaltigen Kopf und öffnete sein Maul. Kein Feuer drang aus der Kehle, denn aus Knochen konnte keines entstehen. Aber ein markerschütterndes Brüllen zerriss den Himmel.
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Die dunkle Armee wandte sich um. Erschreckt stand sie eine Weile da, als der untote Knochendrache seine Schwingen ausbreitete und sich vom Boden abstieß. Gestein bröckelte und für einen Moment bebte der Teil des Gebirges, als sich die Bestie in den Himmel erhob. Sie zog einige Kreise, flog als finsteres Mahnmal über Pelgar hinweg und stieß erneut ein Brüllen aus. Der Knochendrache war Teil der dunklen Armee, die nun bis an die Tore Pelgar vorrückte, um die Stadt zu Fall zu bringen.
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